Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Rote Beete kochen – wie lange bis sie wirklich gar ist?

VorherigeSeite 2 von 7Nächste

ey @leni_bk das mit dem vergessen ist halt krass relatable aber ich glaub das ist n anderes problem ehrlich. Du kaufst dir die vakuumverpackten dinger und die liegen im Kühlschrank und irgendwann isst du sie halt weil sie da sind - bei selbstgekochtem machste dir mehr gedanken drüber und dann wird's halt zur routine die du brichst. Ist psychologisch n unterschied glaub ich. aber moment - @elvira_k hat was gesagt das mich gerade beschäftigt. Sie meint die beete wird nach drei vier tagen fade. Ich hab das ehrlich gesagt nie so bewusst wahrgenommen bei den vakuumpack-dingern aber wenn das stimmt dann heißt das ja dass ich theoretisch bessere ergebnisse hätte wenn ich die öfter wechsel statt immer die gleiche sorte zu essen ne. Also nicht eine packung die ganze woche sondern verschiedene. Aber das ist ja auch wieder kompliziert weil dann muss ich mehr kaufen und lagern und so. Ehrlich gesagt - wenn ich sonntags koche und bis freitag essen soll dann nehm ich halt in kauf dass tag eins und zwei mega schmecken und ab mittwoch halt weniger. Is mir lieber als dass ich zwei mal wochenende zeit investiere. Und wenn was übrig bleibt dann... ja dann landet es im müll passiert. Besser als ich kauf mir teuer einzelne packungen für jeden tag ne. Wie macht ihr das denn praktisch - kauft ihr für drei tage oder für die ganze woche vor?

--
weniger reden mehr heben

@derbasti ja genau das ist das Problem - ich hab das Gefühl dass ich mir mit dem Selbstkochen zu viel Gedanken mache und dann wird's zur Checkliste statt dass ich es einfach esse. Bei den vakuumpack-Dingern von meiner Kollegin ist das anders, die liegen einfach da und irgendwann sind sie weg. Aber ehrlich gesagt - wenn ich jetzt kapiert hab dass selbstgekochte Beete nach drei vier Tagen fade wird, dann überleg ich mir das mit meinem Sonntag-System nochmal neu. Weil was bringt mir das wenn ich Mittwoch eh keine Lust mehr drauf hab und es wegschmeißen muss. Das ist mir zu doof.

Zitat von derbasti

kauft ihr für drei tage oder für die ganze woche vor

Das ist wahrscheinlich die Kernfrage ne. Vielleicht versuch ich's mal anders - Sonntag koche ich nur für drei Tage und Mittwoch oder Donnerstag dann nochmal eine kleinere Portion. Das ist zwar mehr Aufwand aber wenn die erste Portion eh besser schmeckt... irgendwie macht das mehr Sinn. Und dann sind die Portionen kleiner und ich vergess sie weniger schnell im Glas. Das mit den gleich großen Knollen vom Markt - das probier ich auf jeden Fall beim nächsten Einkauf. Vielleicht spar ich mir da echt den ganzen Stress mit dem Timing. Danke dass ihr das so auseinandernehmt, ich glaub ich war da echt in meiner eigenen Routine stecken.

ah moment, @leni_bk - das mit den drei tagen vs ganze woche klingt jetzt plötzlich nach nem ganz anderen problem als am anfang. Du fragst wie lange die im Glas halten aber eigentlich fragst du glaub ich eher wie du die regelmäßig aufbrauchst ohne dass sie langweilig werden, oder? Das ist was ganz anderes als die garperfektheit 😅

Ich merk bei mir selber - ich koche die auch sonntags aber nur ne kleine Menge. So ne handvoll knollen, nicht mehr. Dann esse ich die die erste woche und wenn ich merke dass ich sonntag schon wieder lust drauf hab, mach ich ne neue portion. Klingt aufwändiger aber ist es eigentlich nicht weil ich die beete eh schon regelmäßig esse zum joggen, da is es weniger nen vorrats-ding sondern eher routine. Was mich aber mehr interessiert - @elvira_k hat ja gesagt dass die beete roh zu verarbeiten besser schmeckt. Aber du hast auch recht dass das mit dem schälen echt nervig ist und die küche danach aussieht wie nach nem unfall. Ich hab gelesen dass man die auch in nem glas mit essig und zuckerkram einlegen kann und die halten dann länger und schmecken anders. Haben das schon mal jemand probiert? Weil das könnte ja ne lösung sein zwischen "ganz frisch" und "matschig nach drei tagen

@leni_do das mit dem Einlegen klingt interessant, hab ich ehrlich gesagt noch nie probiert. Aber jetzt wo du es sagst - das wär ja sozusagen so ne Art Mittelweg ne die halten länger aber sind nicht matschig wie gekocht und schmecken trotzdem nach was. Muss ich mir mal anschauen wie das genau funktioniert. Was mich aber gerade beschäftigt ist eher - du schreibst dass du nur ne handvoll Knollen kochst weil du die eh regelmäßig isst zum Joggen. Das ist halt ne ganz andere Situation als bei mir. Ich versuch ja eigentlich damit anzufangen die Beete regelmäßiger zu essen weil meine Kollegin immer sagt es hilft beim Training und so, aber bei mir ist es eher so dass ich mir das vornehme und dann vergesse dass die da sind. Wenn ich die nur für eine Woche koche und dann am Mittwoch eh keine Lust mehr drauf hab ist das halt doof. Vielleicht ist das Problem weniger die Zubereitung sondern eher dass ich die Beete noch gar nicht so regelmäßig im Rhythmus drin hab wie du. Bei dir ist es ja routine, bei mir ist es noch so ne bewusste Sache die ich machen soll. Und dann wird's zur Aufgabe statt dass ich sie einfach esse. Mit den kleineren Knollen und dem Spieß-Test bin ich eh dabei das nächstes Wochenende auszuprobieren. Aber vielleicht versuch ich auch parallel nochmal öfter Beete zu kaufen statt immer nur sonntags, damit die nicht so lange lagern müssen. Kleine Mengen, wie du das machst, klingt weniger frustrierend ehrlich gesagt.

@leni_do das mit dem Einlegen interessiert mich jetzt auch ehrlich gesagt aber ich würde da vorsichtig sein. Essig und Zucker verändern den Geschmack erheblich, das ist dann fast schon ein anderes Gericht. Bei mir im Garten habe ich festgestellt, dass fermentierte Rote Beete - also mit Salz und Wasser, ohne Essig - deutlich besser hält und der Geschmack bleibt eigentlich erhalten, nur eben anders. Das dauert aber auch seine Zeit. Was mich aber mehr bei @leni_bk beschäftigt - du schreibst dass du die Beete noch gar nicht regelmäßig im Rhythmus drin hast wie leni_do. Das ist ehrlich gesagt das eigentliche Problem, nicht die Haltbarkeit. Dein Hausarzt hat dir geraten mehr davon zu essen, oder? Das funktioniert nur wenn es wirklich zur Routine wird, nicht wenn du dir das sonntags als große Aktion aufladest und dann mittwochs keine Lust mehr drauf hast. Das ist psychologisch ein riesiger Unterschied. Vielleicht wäre es für dich praktischer, die Beete gar nicht zu kochen sondern zu kaufen - ja, auch vakuumverpackt wenn nötig - und die einfach täglich in kleineren Mengen zu essen. Roh rasiert, oder gekocht aus der Packung, egal. Dann ist es keine Entscheidung mehr jeden Sonntag sondern einfach da wie Brot. Das klingt weniger gesund als selbstgekocht, aber wenn du die gekochte Version Mittwoch eh in den Müll wirfst, dann ist das gekaufte Zeug am Ende die ehrlichere Lösung, wenn ich das richtig sehe.

Zitat von elvira_k

dann ist das gekaufte Zeug am Ende die ehrlichere Lösung

okay das triggert mich jetzt ehrlich 😅 weil du hast ja recht aber irgendwie fühlt sich das auch wie kapitulation an, weißt du? Ich bin zum Joggen auf die Rote Beete gekommen weil ich dachte okay das ist natürlich und gesund und nicht so ein kommerzieller Kram wie diese ganzen Supplements. Und jetzt sitze ich da und überleg mir ob ich mir doch die vakuumpack-Dinger kaufen soll weil ich zu faul bin die selbst zu kochen lol

Aber moment - @leni_bk du hast da was wichtiges gesagt. Du schreibst dass bei dir die Beete noch gar nicht Routine ist sondern bewusste Aktion. Das kenn ich eigentlich auch, nur anders. Bei mir ist es so dass ich die Beete regelmäßig trinke als Shot weil ich die Kollegin einfach permanent damit nerve und dann denk ich okay mach ich halt mit. Aber echte Routine ist das nicht wirklich. Und wenn ich ehrlich bin - wenn ich die nur für eine Woche koche und dann Mittwoch langweilig wird, dann schieb ich das einfach auf ein anderes Wochenende. Das funktioniert bei mir nur weil ich gar nicht mit dem Gedanken starte dass ich die die ganze Woche essen muss

Was ich aber noch nicht kapiert hab - @elvira_k du hast vorhin gesagt fermentiert hält besser und schmeckt trotzdem nach was. Wie lange hältst du die denn so? Weil wenn das wirklich länger hält und nicht matschig wird wie gekochtes, dann könnte das ja auch für mich interessant sein statt immer nur Shots zu kaufen

@leni_do das mit der Kapitulation verstehe ich, ehrlich gesagt. Aber ich würde das anders sehen - wenn du merkst dass du die Beete lieber als Shot trinkst statt sie zu essen, dann ist das keine Niederlage, das ist einfach die Antwort auf die Frage wie es bei dir funktioniert. Und das ist völlig okay. Zur Fermentation - ich lagere die im kühlen Keller in Gläsern, und da halten die locker zwei, drei Wochen, manchmal länger. Das Wichtigste ist dass sie komplett in der Lake sind, sonst verfärben sie sich oben dunkel. Die Konsistenz bleibt aber wirklich knackig, nicht matschig wie bei gekocht, und der Geschmack wird würziger statt fade zu werden. Der Hausarzt hat mir dazu ehrlich gesagt nichts gesagt, ob das genauso wirkt wie frisch gekochte - aber was ich festgestellt habe ist dass ich die fermentierte Version lieber regelmäßig esse weil sie einfach interessanter schmeckt. Das Problem bei @leni_bk ist glaub ich gar nicht die Haltbarkeit sondern dass sie sich unter Druck setzt mit diesem Sonntags-Ritual. Wenn man sich was vornehmen muss, dann wird's zur Checkliste, und dann landen die Sachen im Müll, egal wie lange sie halten. Da würde ich eher sagen - überleg dir ob du die Beete überhaupt regelmäßig willst oder ob dein Hausarzt dir das nur geraten hat weil er denkt das hilft dir. Weil zwingen kannst du dich da langfristig nicht.

Zitat von derbasti

schau mal ob du nicht einfach die größen sortierst bevor du sie reinkochst

okay aber wer macht das wirklich beim einkaufen? ich steh da am Gemüsestand und denk ans Mittagessen der Kinder und nicht daran ob meine Knollen gleichmäßig sind 😅

was mich an dem ganzen Thread hier eigentlich beschäftigt - ihr redet alle über kochen und Routine und Fermentation und ich frag mich gerade ob das nicht total übertrieben ist für was das am Ende ein Gemüse ist. @elvira_k du hast das mit "zwingen kann man sich da langfristig nicht" gesagt und das find ich ehrlich gesagt das einzig wirklich sinnvolle in diesem ganzen Thread. meine Freundin trinkt die Säfte seit Monaten und die kocht da auch nix selbst die kauft einfach diese fertigen Flaschen. und ich frag mich ob dieses ganze Selbstkochen-Ritual nicht genau das ist was einen davon abhält überhaupt anzufangen. wenn leni_bk mittwochs die Beete vergisst ist das doch kein Zubereitungsproblem

keine ahnung ob man mit Fermentation wirklich den gleichen Effekt hat wie mit frischem Saft, das würd mich aber mal interessieren. meine Hausärztin hat dazu nie was gesagt

@evelyn83 die Frage ob Fermentation denselben Effekt hat wie frischer Saft - das ist eigentlich das einzig neue hier was mich interessiert. Ich hab das nie verglichen, echt jetzt. Ich trink das Zeug ja wegen dem Nitrat und ob das beim Fermentieren erhalten bleibt oder nicht... keine Ahnung. Hab dazu nix gelesen bisher.

Zitat von evelyn83

ob dieses ganze Selbstkochen-Ritual nicht genau das ist was einen davon abhält überhaupt anzufangen

da ist was dran aber ich würd das nicht so pauschal sagen. Klar wer sich sonntags ne Stunde hinsetzt und dann mittwochs das Glas vergisst - der hört auf. Aber das Ritual ist ja nicht das Problem, das ist eher ein Zeichen dass man noch nicht weiß warum man das überhaupt macht. Ich weiß warum ich das mache, deswegen mach ichs. Ist draußen gerade so ein Wetter dass ich am liebsten sofort rausfahren würde, Mittwoch Abend und alles. Was mich aber bei dem ganzen Thread nervt - alle reden über Haltbarkeit und Routine und Psychologie und die ursprüngliche Frage war halt: wie merkt man ob die gar ist. Das ist echt weit gedriftet hier.

--
Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.

@derbär du hast recht dass der Thread weit gedriftet ist, aber ich glaube das ist auch weil die ursprüngliche Frage eigentlich längst beantwortet war. Der Spieß-Trick funktioniert, fertig. Was mich aber bei deiner letzten Bemerkung beschäftigt - du fragst ob Fermentation denselben Effekt hat wie frischer Saft. Das ist ehrlich gesagt eine sehr gute Frage, und ich muss zugeben dass ich da selbst nicht weiß ob das mit den Nährstoffen noch stimmt oder ob die beim Fermentieren abbaut. Mein Hausarzt hat mir da auch nie was zu gesagt, der hat mir nur geraten mehr Rote Beete zu essen, nicht wie. Ich fermentiere die weil mir der Geschmack besser gefällt und die Konsistenz nicht matschig wird, aber ob das gesundheitlich das gleiche ist - keine Ahnung, und das ist auch ehrlich gesagt nicht mein Schwerpunkt. Was mich aber mehr bei @evelyn83 beschäftigt - sie hat recht dass das Selbstkochen-Ritual vielleicht eher abschreckt als hilft. Aber ich würde da etwas differenzieren. Wenn man wirklich will dass es regelmäßig passiert, dann braucht es schon eine Struktur, sonst wird's chaotisch. Das ist nicht böse gemeint, das ist einfach wie das funktioniert. Die Frage ist nur ob die Person das überhaupt will oder ob sie sich das nur einredet weil der Arzt es geraten hat. Das ist zwei verschiedene Dinge.

VorherigeSeite 2 von 7Nächste