Rote Beete kochen – wie lange bis sie wirklich gar ist?
Zitat von leni_do am August 1, 2026, 00:03 Uhrhab gerade wieder ne Knollen im Topf und bin mir irgendwie nie sicher ob sie fertig ist. Letzte Woche hab ichs zu kurz gemacht und die waren innen noch ziemlich hart, diese Woche hab ich dann aus Panik ne Stunde gekocht und hinterher schmeckten sie nur noch matschig und süßlich. Das Problem ist wahrscheinlich dass ich immer unterschiedlich große Knollen zusammen reinwerfe und dann weiß ich nicht ob ich mich nach der größten oder der kleinsten richten soll. Bei meiner Kollegin schmecken die immer perfekt, aber die kauft sich die ganzen vakuumverpackten Dinger und das will ich ja eigentlich nicht machen. Außerdem hab ich gelesen dass man sie nach dem Kochen abziehen kann und das soll ja deutlich weniger Flecken geben aber ich bin mir nicht sicher ob das dann die Farbe rauswäscht oder ob die trotzdem noch schön rot bleiben
Hat jemand von euch nen zuverlässigen Trick wie man merkt wann sie durch sind? Spieß rein wie bei Kartoffeln oder einfach abwarten bis die Schale sich easy abzieht? Und lohnt sich das Abziehen nach dem Kochen wirklich oder is das einfach eine Zeitverschwendung wenn ich sowieso wieder überall rot bin 😅
hab gerade wieder ne Knollen im Topf und bin mir irgendwie nie sicher ob sie fertig ist. Letzte Woche hab ichs zu kurz gemacht und die waren innen noch ziemlich hart, diese Woche hab ich dann aus Panik ne Stunde gekocht und hinterher schmeckten sie nur noch matschig und süßlich. Das Problem ist wahrscheinlich dass ich immer unterschiedlich große Knollen zusammen reinwerfe und dann weiß ich nicht ob ich mich nach der größten oder der kleinsten richten soll. Bei meiner Kollegin schmecken die immer perfekt, aber die kauft sich die ganzen vakuumverpackten Dinger und das will ich ja eigentlich nicht machen. Außerdem hab ich gelesen dass man sie nach dem Kochen abziehen kann und das soll ja deutlich weniger Flecken geben aber ich bin mir nicht sicher ob das dann die Farbe rauswäscht oder ob die trotzdem noch schön rot bleiben
Hat jemand von euch nen zuverlässigen Trick wie man merkt wann sie durch sind? Spieß rein wie bei Kartoffeln oder einfach abwarten bis die Schale sich easy abzieht? Und lohnt sich das Abziehen nach dem Kochen wirklich oder is das einfach eine Zeitverschwendung wenn ich sowieso wieder überall rot bin 😅
Zitat von leni_k am August 1, 2026, 00:58 Uhr@leni_do
Zitat von leni_doob ich mich nach der größten oder der kleinsten richten soll
ich kenn das Problem! Die Lösung die ich irgendwann gelernt hab: einfach versuchen möglichst gleich große Knollen zu nehmen, und wenns nicht passt, die kleinen einfach früher rausfischen. Klingt simpel aber ich hab das ewig nicht gemacht. Der Spieß-Trick funktioniert bei mir übrigens wirklich gut - geht rein wie in Butter fertig. Nicht warten bis die Schale aufgeht, das ist meistens schon zu spät. Was mich bei dir noch interessiert: du sagst deine waren matschig und süßlich nach einer Stunde. Wie groß waren die ungefähr? Weil ich hab das Gefühl dass mittelgroße Knollen bei mir so zwischen 40 und 50 Minuten brauchen, aber ich hab das nie wirklich systematisch gestoppt, ehrlich gesagt. Vielleicht sollte ich das mal machen. Das mit dem Abziehen nach dem Kochen stimmt übrigens, die Farbe bleibt trotzdem satt - die sitzt tief im Fleisch, nicht in der Schale. Ich hab das mal aus Neugier verglichen und war selbst überrascht wie wenig Unterschied das macht.
Zitat von leni_doob ich mich nach der größten oder der kleinsten richten soll
ich kenn das Problem! Die Lösung die ich irgendwann gelernt hab: einfach versuchen möglichst gleich große Knollen zu nehmen, und wenns nicht passt, die kleinen einfach früher rausfischen. Klingt simpel aber ich hab das ewig nicht gemacht. Der Spieß-Trick funktioniert bei mir übrigens wirklich gut - geht rein wie in Butter fertig. Nicht warten bis die Schale aufgeht, das ist meistens schon zu spät. Was mich bei dir noch interessiert: du sagst deine waren matschig und süßlich nach einer Stunde. Wie groß waren die ungefähr? Weil ich hab das Gefühl dass mittelgroße Knollen bei mir so zwischen 40 und 50 Minuten brauchen, aber ich hab das nie wirklich systematisch gestoppt, ehrlich gesagt. Vielleicht sollte ich das mal machen. Das mit dem Abziehen nach dem Kochen stimmt übrigens, die Farbe bleibt trotzdem satt - die sitzt tief im Fleisch, nicht in der Schale. Ich hab das mal aus Neugier verglichen und war selbst überrascht wie wenig Unterschied das macht.
Zitat von elvira_k am August 2, 2026, 18:21 Uhr@leni_k das mit dem Spieß-Trick merke ich mir, ehrlich gesagt. Bei mir im Garten hab ich das immer so gemacht dass ich die größte Knolle rausnehme und durchschneide, dann sieht man sofort ob noch helle Ränder da sind. Dauert aber länger als mit einem Spieß, das gebe ich zu. Was mich bei leni_do's Problem mehr beschäftigt ist die Geschichte mit dem Vakuumverpackten. Ich verstehe ja dass es praktisch ist, aber wenn die Kollegin damit bessere Ergebnisse hat als mit selbst gekochten, dann liegt das meiner Erfahrung nach nicht am Produkt selbst, sondern daran dass die Knollen im Supermarkt alle gleich groß sind. Das ist der eigentliche Trick, nicht das Vakuum. Meine letzten Knollen vom Markt waren so unterschiedlich groß dass ich fast verzweifelt bin. Deshalb baue ich mir meine Sorten so aus dass ich halbwegs sortieren kann. Und zu diesem Spieß-Test - wenn der wirklich so zuverlässig ist, dann tu ich mir ja selbst einen Gefallen wenn ich das bei der nächsten Ernte systematisch ausprobiere statt immer rumzurätseln. Danke dafür. Edit: Kleine Anmerkung noch - der Spieß-Test funktioniert bei mir am besten wenn ich die Knollen vorher kurz abkühlen lasse. Direkt aus dem Wasser rausnehmen und testen gibt mir immer falsche Ergebnisse.
@leni_k das mit dem Spieß-Trick merke ich mir, ehrlich gesagt. Bei mir im Garten hab ich das immer so gemacht dass ich die größte Knolle rausnehme und durchschneide, dann sieht man sofort ob noch helle Ränder da sind. Dauert aber länger als mit einem Spieß, das gebe ich zu. Was mich bei leni_do's Problem mehr beschäftigt ist die Geschichte mit dem Vakuumverpackten. Ich verstehe ja dass es praktisch ist, aber wenn die Kollegin damit bessere Ergebnisse hat als mit selbst gekochten, dann liegt das meiner Erfahrung nach nicht am Produkt selbst, sondern daran dass die Knollen im Supermarkt alle gleich groß sind. Das ist der eigentliche Trick, nicht das Vakuum. Meine letzten Knollen vom Markt waren so unterschiedlich groß dass ich fast verzweifelt bin. Deshalb baue ich mir meine Sorten so aus dass ich halbwegs sortieren kann. Und zu diesem Spieß-Test - wenn der wirklich so zuverlässig ist, dann tu ich mir ja selbst einen Gefallen wenn ich das bei der nächsten Ernte systematisch ausprobiere statt immer rumzurätseln. Danke dafür. Edit: Kleine Anmerkung noch - der Spieß-Test funktioniert bei mir am besten wenn ich die Knollen vorher kurz abkühlen lasse. Direkt aus dem Wasser rausnehmen und testen gibt mir immer falsche Ergebnisse.
Zitat von leni_bk am August 2, 2026, 18:38 Uhr@elvira_k du hast echt nen guten Punkt mit den gleich großen Knollen vom Markt. Das erklärt wahrscheinlich auch warum meine Kollegin damit so entspannt umgeht - sie muss sich da gar nicht den Kopf zerbrechen. Bei mir zu Hause ist es immer Roulette wenn ich auf dem Markt bin die sind alle in unterschiedlichen Größen und ich stehe dann da und versuche irgendwie die halbwegs passenden rauszusuchen 😅
Was mich jetzt aber neugierig macht - wenn ich den Spieß-Trick nutze, muss ich dann während des Kochens immer wieder reingucken oder macht man das einfach am Ende einmal? Weil ich hab ehrlich gesagt echt wenig Zeit und wenn ich alle fünf Minuten den Topf aufmachen muss wird das für mich stressig. Und die Größen - sagt man nicht immer dass kleinere Gemüse schneller gar werden? Also müsste ich die wirklich früher rausfischen oder gehen die trotzdem alle gleich lang? Ich glaub der Spieß-Trick ist echt das was mir hilft, zumindest klingt das nach weniger Rätselraten als mein bisheriger Ansatz. Die matschigen von letzter Woche waren wahrscheinlich so groß wie eine Faust, vielleicht sogar größer - ich weiß es nicht so genau, aber auf jeden Fall deutlich größer als die anderen die ich mitgekocht hab.
@elvira_k du hast echt nen guten Punkt mit den gleich großen Knollen vom Markt. Das erklärt wahrscheinlich auch warum meine Kollegin damit so entspannt umgeht - sie muss sich da gar nicht den Kopf zerbrechen. Bei mir zu Hause ist es immer Roulette wenn ich auf dem Markt bin die sind alle in unterschiedlichen Größen und ich stehe dann da und versuche irgendwie die halbwegs passenden rauszusuchen 😅
Was mich jetzt aber neugierig macht - wenn ich den Spieß-Trick nutze, muss ich dann während des Kochens immer wieder reingucken oder macht man das einfach am Ende einmal? Weil ich hab ehrlich gesagt echt wenig Zeit und wenn ich alle fünf Minuten den Topf aufmachen muss wird das für mich stressig. Und die Größen - sagt man nicht immer dass kleinere Gemüse schneller gar werden? Also müsste ich die wirklich früher rausfischen oder gehen die trotzdem alle gleich lang? Ich glaub der Spieß-Trick ist echt das was mir hilft, zumindest klingt das nach weniger Rätselraten als mein bisheriger Ansatz. Die matschigen von letzter Woche waren wahrscheinlich so groß wie eine Faust, vielleicht sogar größer - ich weiß es nicht so genau, aber auf jeden Fall deutlich größer als die anderen die ich mitgekocht hab.
Zitat von elvira_k am August 2, 2026, 18:59 Uhr@leni_bk das ist ja die praktische Frage! Also beim Spieß-Test würde ich dir raten, einmal am Anfang reinzugucken - sagen wir nach 35 Minuten bei mittleren Knollen - und dann einfach alle fünf Minuten kurz durchstechen. Das ist wirklich nur eine Sekunde, der Deckel muss nicht lange offen sein. Deine Faust-großen Knollen brauchen da eher 45 bis 55 Minuten, würde ich sagen, die kleineren eben weniger. Und ja, die kleinen gehen schneller, das stimmt, deshalb rausfischen wenn sie durch sind macht absolut Sinn. Was mich aber eher beschäftigt - du fragst ob du früher rausgenommen müssen. Das kommt ganz drauf an wie du die verarbeiten willst. Wenn du die hinterher noch kleinschneiden möchtest, ist es sowieso egal ob sie alle zusammen im Topf sind oder nicht. Aber wenn du sie als ganze Beilagen servierst, dann ja, die kleineren früher raus, sonst wird es mit der Konsistenz ungleichmäßig. Ehrlich gesagt würde ich dir aber noch einen anderen Rat geben: überleg dir vorher ob du sie wirklich alle zusammen kochen musst, oder ob du nicht einfach zwei Portionen macht. Eine mit den kleineren, eine mit den großen, zeitlich versetzt. Das klingt aufwändiger ist es aber nicht, und dann sparst du dir das ganze Rätselraten. Bei mir im Garten hab ich da früher auch lange rum probiert bis ich das gemerkt habe.
@leni_bk das ist ja die praktische Frage! Also beim Spieß-Test würde ich dir raten, einmal am Anfang reinzugucken - sagen wir nach 35 Minuten bei mittleren Knollen - und dann einfach alle fünf Minuten kurz durchstechen. Das ist wirklich nur eine Sekunde, der Deckel muss nicht lange offen sein. Deine Faust-großen Knollen brauchen da eher 45 bis 55 Minuten, würde ich sagen, die kleineren eben weniger. Und ja, die kleinen gehen schneller, das stimmt, deshalb rausfischen wenn sie durch sind macht absolut Sinn. Was mich aber eher beschäftigt - du fragst ob du früher rausgenommen müssen. Das kommt ganz drauf an wie du die verarbeiten willst. Wenn du die hinterher noch kleinschneiden möchtest, ist es sowieso egal ob sie alle zusammen im Topf sind oder nicht. Aber wenn du sie als ganze Beilagen servierst, dann ja, die kleineren früher raus, sonst wird es mit der Konsistenz ungleichmäßig. Ehrlich gesagt würde ich dir aber noch einen anderen Rat geben: überleg dir vorher ob du sie wirklich alle zusammen kochen musst, oder ob du nicht einfach zwei Portionen macht. Eine mit den kleineren, eine mit den großen, zeitlich versetzt. Das klingt aufwändiger ist es aber nicht, und dann sparst du dir das ganze Rätselraten. Bei mir im Garten hab ich da früher auch lange rum probiert bis ich das gemerkt habe.
Zitat von leni_bk am August 2, 2026, 19:18 UhrZitat von elvira_küberleg dir vorher ob du sie wirklich alle zusammen kochen musst
ah okay das ist eigentlich ein guter Punkt, daran hab ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht. Ich mach das immer so nach dem Motto alles in einen Topf rein und fertig, aber wenn ich eh unterschiedliche Größen habe ist das ja irgendwie dumm. Das Problem ist nur - und das ist vielleicht auch ein bisschen faul von mir - ich koch die Beete halt meistens am Sonntag für die ganze Woche vor. Dann schneid ich sie klein und hab sie im Glas. Wenn ich jetzt zwei Portionen zeitlich versetzt machen würde, würde das für mich heißen dass ich quasi zweimal einen Topf aufsetzen muss und das dauert mir dann zu lange. Ich glaub da bleib ich bei meinem System dass ich einfach alles zusammen mach und dann halt manche Stücke am Ende etwas weicher werden - stört mich ehrlich gesagt nicht so sehr. Was mich jetzt aber eher reizt - der Spieß-Test wirklich alle fünf Minuten? Das klingt nach weniger Arbeit als ich gedacht hab. Ich probier das beim nächsten Mal aus und schau wie das so läuft. Vielleicht war mein Problem bisher wirklich nur dass ich zu lange gewartet hab statt einfach was zu checken. Danke euch beiden schon mal, das hilft mir echt weiter
Zitat von elvira_küberleg dir vorher ob du sie wirklich alle zusammen kochen musst
ah okay das ist eigentlich ein guter Punkt, daran hab ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht. Ich mach das immer so nach dem Motto alles in einen Topf rein und fertig, aber wenn ich eh unterschiedliche Größen habe ist das ja irgendwie dumm. Das Problem ist nur - und das ist vielleicht auch ein bisschen faul von mir - ich koch die Beete halt meistens am Sonntag für die ganze Woche vor. Dann schneid ich sie klein und hab sie im Glas. Wenn ich jetzt zwei Portionen zeitlich versetzt machen würde, würde das für mich heißen dass ich quasi zweimal einen Topf aufsetzen muss und das dauert mir dann zu lange. Ich glaub da bleib ich bei meinem System dass ich einfach alles zusammen mach und dann halt manche Stücke am Ende etwas weicher werden - stört mich ehrlich gesagt nicht so sehr. Was mich jetzt aber eher reizt - der Spieß-Test wirklich alle fünf Minuten? Das klingt nach weniger Arbeit als ich gedacht hab. Ich probier das beim nächsten Mal aus und schau wie das so läuft. Vielleicht war mein Problem bisher wirklich nur dass ich zu lange gewartet hab statt einfach was zu checken. Danke euch beiden schon mal, das hilft mir echt weiter
Zitat von elvira_k am August 2, 2026, 19:46 Uhr@leni_bk ja, das mit dem Vorkochen für die ganze Woche verstehe ich, das ist praktisch. Aber ehrlich gesagt, wenn du die Stücke am Ende etwas weicher werden lässt, dann isst du ja eigentlich nicht das was du kochen wolltest, sondern das was der Topf aus ihnen macht. Das ist mir zu wenig Kontrolle, wenn ich das richtig sehe. Was mich aber mehr beschäftigt - du schreibst dass du sie klein schneidest und ins Glas machst. Wie lange hältst du die denn so? Weil bei mir im Garten habe ich festgestellt, dass gekochte Rote Beete im Kühlschrank nach drei, vier Tagen anfängt anders zu schmecken, irgendwie fade wird. Deshalb bin ich dazu übergegangen, die eher roh zu verarbeiten und erst kurz vorher zu kochen wenn ich sie brauche. Das ist vielleicht nicht so praktisch wie dein System, aber geschmacklich merklich besser. Und zum Spieß-Test - naja, nicht alle fünf Minuten natürlich, das wäre ja verrückt. Ich meinte eher: nach 35 Minuten das erste Mal testen, und wenn noch nicht durch, dann alle fünf bis zehn Minuten gucken. Also vielleicht insgesamt dreimal, nicht ständig. Das ist wirklich nur eine Sekunde. Der Deckel geht zu und fertig.
@leni_bk ja, das mit dem Vorkochen für die ganze Woche verstehe ich, das ist praktisch. Aber ehrlich gesagt, wenn du die Stücke am Ende etwas weicher werden lässt, dann isst du ja eigentlich nicht das was du kochen wolltest, sondern das was der Topf aus ihnen macht. Das ist mir zu wenig Kontrolle, wenn ich das richtig sehe. Was mich aber mehr beschäftigt - du schreibst dass du sie klein schneidest und ins Glas machst. Wie lange hältst du die denn so? Weil bei mir im Garten habe ich festgestellt, dass gekochte Rote Beete im Kühlschrank nach drei, vier Tagen anfängt anders zu schmecken, irgendwie fade wird. Deshalb bin ich dazu übergegangen, die eher roh zu verarbeiten und erst kurz vorher zu kochen wenn ich sie brauche. Das ist vielleicht nicht so praktisch wie dein System, aber geschmacklich merklich besser. Und zum Spieß-Test - naja, nicht alle fünf Minuten natürlich, das wäre ja verrückt. Ich meinte eher: nach 35 Minuten das erste Mal testen, und wenn noch nicht durch, dann alle fünf bis zehn Minuten gucken. Also vielleicht insgesamt dreimal, nicht ständig. Das ist wirklich nur eine Sekunde. Der Deckel geht zu und fertig.
Zitat von leni_bk am August 2, 2026, 20:24 Uhr@elvira_k ah okay, das mit dem fade werden nach ein paar Tagen ist interessant. Das hab ich ehrlich gesagt noch nie bewusst wahrgenommen aber jetzt wo du es sagst... stimmt, irgendwann schmecken die mir auch weniger intensiv. Ich dachte das liegt daran dass ich mich dran gewöhne aber vielleicht ist das ja wirklich das Gemüse selbst das abbaut. Das Problem ist nur - wenn ich ehrlich bin - dass ich die rohe Beete im Smoothie einfach nicht regelmäßig trinke obwohl ich das eigentlich wollte. Da merke ich dann immer dass es mir zu viel Aufwand ist sie zu schälen und danach ist die Küche wieder überall rot. Gekocht und vorgekocht ist für mich einfach praktischer weil ich dann morgens nur noch schnell was aus dem Glas nehmen kann. Aber wenn die nach drei Tagen geschmacklich abfällt... vielleicht muss ich da anders denken. Moment - du hast das mit dem roh verarbeiten und erst kurz vorher kochen gesagt. Heißt das du schneidest die rohen Beeten klein und kochst die dann einzeln wenn du sie brauchst? Oder meinst du was anderes? Weil das würde mir ja gar nicht helfen mit meinem Zeitproblem am Sonntag. Oder ist das jetzt eine ganz andere Herangehensweise als mein Vorkochen-System. Bin da ehrlich gesagt verwirrt wie das praktisch bei dir aussieht
@elvira_k ah okay, das mit dem fade werden nach ein paar Tagen ist interessant. Das hab ich ehrlich gesagt noch nie bewusst wahrgenommen aber jetzt wo du es sagst... stimmt, irgendwann schmecken die mir auch weniger intensiv. Ich dachte das liegt daran dass ich mich dran gewöhne aber vielleicht ist das ja wirklich das Gemüse selbst das abbaut. Das Problem ist nur - wenn ich ehrlich bin - dass ich die rohe Beete im Smoothie einfach nicht regelmäßig trinke obwohl ich das eigentlich wollte. Da merke ich dann immer dass es mir zu viel Aufwand ist sie zu schälen und danach ist die Küche wieder überall rot. Gekocht und vorgekocht ist für mich einfach praktischer weil ich dann morgens nur noch schnell was aus dem Glas nehmen kann. Aber wenn die nach drei Tagen geschmacklich abfällt... vielleicht muss ich da anders denken. Moment - du hast das mit dem roh verarbeiten und erst kurz vorher kochen gesagt. Heißt das du schneidest die rohen Beeten klein und kochst die dann einzeln wenn du sie brauchst? Oder meinst du was anderes? Weil das würde mir ja gar nicht helfen mit meinem Zeitproblem am Sonntag. Oder ist das jetzt eine ganz andere Herangehensweise als mein Vorkochen-System. Bin da ehrlich gesagt verwirrt wie das praktisch bei dir aussieht
Zitat von derbasti am August 2, 2026, 20:30 Uhr@leni_bk ey, ich glaub du denkst da zu kompliziert drüber ehrlich. Das mit dem roh schneiden und dann kochen - das ist glaub ich ne ganz andere Liga für dich wenn du Sonntag-Prepper bist. aber moment, das mit der fade werdenden beete nach drei tagen - das triggert mich jetzt. Ich kauf mir ja immer diese vakuumverpackten dinger und esse die über die ganze woche verteilt. Und klar, die schmecken nicht SO krass wie frisch, aber drei tage bis es merklich abbaut... das ist hart. @elvira_k hat da wahrscheinlich recht und ich hab das halt nie bewusst mitgekriegt weil mir ohnehin alles schmeckt wenn ich nach dem Training noch was reinstopfen muss lol. aber deine frage am ende - das ist das knifflige punkt glaub ich. Wenn du wirklich sonntags alles vorbereitest, dann hast du entweder die problem dass die qualität abbaut ODER du machst zwei portionen. Und zwei portionen kochen ist halt doppelte arbeit. Da würd ich eher sagen - schau mal ob du nicht einfach die größen sortierst bevor du sie reinkochst, nicht danach. Fünf minuten mehr beim einkaufen sparen dir dann den ganzen stress. Oder nimm halt einfach kleinere knollen generell, die sind schneller durch und weniger drama. Ansonsten - den spieß-test machen ist mega easy, du wirst sehen. Nach 40 minuten einfach reinstechen wenn's wie butter geht bist du durch.
--
weniger reden mehr heben
@leni_bk ey, ich glaub du denkst da zu kompliziert drüber ehrlich. Das mit dem roh schneiden und dann kochen - das ist glaub ich ne ganz andere Liga für dich wenn du Sonntag-Prepper bist. aber moment, das mit der fade werdenden beete nach drei tagen - das triggert mich jetzt. Ich kauf mir ja immer diese vakuumverpackten dinger und esse die über die ganze woche verteilt. Und klar, die schmecken nicht SO krass wie frisch, aber drei tage bis es merklich abbaut... das ist hart. @elvira_k hat da wahrscheinlich recht und ich hab das halt nie bewusst mitgekriegt weil mir ohnehin alles schmeckt wenn ich nach dem Training noch was reinstopfen muss lol. aber deine frage am ende - das ist das knifflige punkt glaub ich. Wenn du wirklich sonntags alles vorbereitest, dann hast du entweder die problem dass die qualität abbaut ODER du machst zwei portionen. Und zwei portionen kochen ist halt doppelte arbeit. Da würd ich eher sagen - schau mal ob du nicht einfach die größen sortierst bevor du sie reinkochst, nicht danach. Fünf minuten mehr beim einkaufen sparen dir dann den ganzen stress. Oder nimm halt einfach kleinere knollen generell, die sind schneller durch und weniger drama. Ansonsten - den spieß-test machen ist mega easy, du wirst sehen. Nach 40 minuten einfach reinstechen wenn's wie butter geht bist du durch.
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weniger reden mehr heben
Zitat von leni_bk am August 2, 2026, 20:35 Uhr@derbasti haha ja, das mit dem "nach dem Training noch was reinstopfen" kenn ich von meinen Kolleginnen auch. Die sind da nicht so wählerisch 😅 aber ich glaub das ist halt auch die Frage ob man es überhaupt merkt wenn man sich nicht bewusst damit auseinandersetzt. Was mich jetzt aber mehr beschäftigt - @elvira_k du sagst die Beete wird nach drei vier Tagen fade. Aber wenn ich die Sonntag koche und die ganze Woche esse, dann müsste ich ja bis Freitag oder Samstag merken dass es weniger schmeckt, oder? Oder fällt dir das nur bei den ersten Portionen auf und dann isst du die später einfach nicht mehr so gerne? Weil bei mir ist es eher so dass ich Montag und Dienstag vielleicht noch bewusst Beete esse und ab Mittwoch dann einfach... vergesse, dass die da ist im Glas. Dann landen die irgendwann im Müll. Das ist mir ehrlich gesagt peinlich weil ich ja eigentlich gesünder essen will und dann wirft man das Zeug weg. Das mit den kleineren Knollen generell kaufen - @derbasti das ist vielleicht wirklich die einfachste Lösung. Ich mach mir da zu viel Gedanken draus glaub ich. Nächstes Mal schau ich einfach dass ich vom Markt Knollen mitbringe die ungefähr gleich groß sind statt hinterher im Topf zu improvisieren. Und dann mit dem Spieß-Test - das probier ich definitiv beim nächsten Mal. Nach 40 Minuten reinstechen, wenn's wie Butter geht bin ich durch. Klingt easy genug für mich 😊
@derbasti haha ja, das mit dem "nach dem Training noch was reinstopfen" kenn ich von meinen Kolleginnen auch. Die sind da nicht so wählerisch 😅 aber ich glaub das ist halt auch die Frage ob man es überhaupt merkt wenn man sich nicht bewusst damit auseinandersetzt. Was mich jetzt aber mehr beschäftigt - @elvira_k du sagst die Beete wird nach drei vier Tagen fade. Aber wenn ich die Sonntag koche und die ganze Woche esse, dann müsste ich ja bis Freitag oder Samstag merken dass es weniger schmeckt, oder? Oder fällt dir das nur bei den ersten Portionen auf und dann isst du die später einfach nicht mehr so gerne? Weil bei mir ist es eher so dass ich Montag und Dienstag vielleicht noch bewusst Beete esse und ab Mittwoch dann einfach... vergesse, dass die da ist im Glas. Dann landen die irgendwann im Müll. Das ist mir ehrlich gesagt peinlich weil ich ja eigentlich gesünder essen will und dann wirft man das Zeug weg. Das mit den kleineren Knollen generell kaufen - @derbasti das ist vielleicht wirklich die einfachste Lösung. Ich mach mir da zu viel Gedanken draus glaub ich. Nächstes Mal schau ich einfach dass ich vom Markt Knollen mitbringe die ungefähr gleich groß sind statt hinterher im Topf zu improvisieren. Und dann mit dem Spieß-Test - das probier ich definitiv beim nächsten Mal. Nach 40 Minuten reinstechen, wenn's wie Butter geht bin ich durch. Klingt easy genug für mich 😊