Rote Beete roh vs. gekocht – wo schmeckt sie euch besser?
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 08:47 UhrIch bin gerade beim Einkochen und habe mich gefragt, ob ich dieses Jahr nicht mehr Rote Beete roh verarbeite statt immer nur zu kochen. Aus meinem Garten habe ich ja genug davon, und bisher koche ich sie fast automatisch, weil ich das so gewohnt bin. Suppe, Eintopf, eingekocht für später. Aber letzte Woche habe ich zufällig eine rohe Rote Beete fein gehobelt und zu einem Salat gemacht, und das war irgendwie ganz anders. Die Textur war knackiger der Geschmack direkter, weniger von dieser erdigen Weichheit, die ich sonst kenne. Mein Hausarzt hat mir ja ohnehin geraten, mehr Rote Beete zu essen, da ist mir das Rohverzehren eigentlich sogar lieber. Weniger Zuckerei beim Einkochen, weniger Arbeit. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich das nur wegen der Neuheit so interessant finde oder ob roh wirklich geschmacklich überlegen ist. Und ehrlich gesagt schreckt mich immer noch dieses Fleckenproblem ab, wenn ich größere Mengen roh verarbeite. Die Hände sehen danach ja aus wie nach einem Tatort-Drehbuch. Wie macht ihr das denn? Seid ihr eher Team Rohkost oder bleibt ihr beim Kochen? Und falls ihr roh esst, habt ihr einen Trick gegen die Färberei, der wirklich funktioniert, oder ist das einfach eine Sache, mit der man sich abfinden muss?
Ich bin gerade beim Einkochen und habe mich gefragt, ob ich dieses Jahr nicht mehr Rote Beete roh verarbeite statt immer nur zu kochen. Aus meinem Garten habe ich ja genug davon, und bisher koche ich sie fast automatisch, weil ich das so gewohnt bin. Suppe, Eintopf, eingekocht für später. Aber letzte Woche habe ich zufällig eine rohe Rote Beete fein gehobelt und zu einem Salat gemacht, und das war irgendwie ganz anders. Die Textur war knackiger der Geschmack direkter, weniger von dieser erdigen Weichheit, die ich sonst kenne. Mein Hausarzt hat mir ja ohnehin geraten, mehr Rote Beete zu essen, da ist mir das Rohverzehren eigentlich sogar lieber. Weniger Zuckerei beim Einkochen, weniger Arbeit. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich das nur wegen der Neuheit so interessant finde oder ob roh wirklich geschmacklich überlegen ist. Und ehrlich gesagt schreckt mich immer noch dieses Fleckenproblem ab, wenn ich größere Mengen roh verarbeite. Die Hände sehen danach ja aus wie nach einem Tatort-Drehbuch. Wie macht ihr das denn? Seid ihr eher Team Rohkost oder bleibt ihr beim Kochen? Und falls ihr roh esst, habt ihr einen Trick gegen die Färberei, der wirklich funktioniert, oder ist das einfach eine Sache, mit der man sich abfinden muss?
Zitat von evelyn83 am August 21, 2026, 09:47 Uhr@elvira_k das mit dem Hobeln klingt ehrlich gesagt interessant, ich hätte nicht gedacht dass sich der Geschmack so stark verändert. ich kenn Rote Beete eigentlich nur aus dem Glas oder gekocht, meine Freundin hat mich da reingebracht aber die macht immer Saft draus. was mich gerade beschäftigt - du sagst "direkter" im Geschmack aber ist das dann auch weniger erdig? weil genau das ist bei mir das Problem. dieses Erdige mag ich nicht so, keine Ahnung ob das beim Rohessen besser oder schlimmer wird
zum Flecken-Thema - ich mach mir da gar keine so großen Gedanken weil ich die Beete eher selten anfasse. aber ich erinnere mich dass ich mal Rote Beete aus dem Glas für die Kinder gekauft hab und die Küche danach trotzdem irgendwie aussah als wäre was passiert 😅 und das war schon fertig gekochtes Zeug
@elvira_k das mit dem Hobeln klingt ehrlich gesagt interessant, ich hätte nicht gedacht dass sich der Geschmack so stark verändert. ich kenn Rote Beete eigentlich nur aus dem Glas oder gekocht, meine Freundin hat mich da reingebracht aber die macht immer Saft draus. was mich gerade beschäftigt - du sagst "direkter" im Geschmack aber ist das dann auch weniger erdig? weil genau das ist bei mir das Problem. dieses Erdige mag ich nicht so, keine Ahnung ob das beim Rohessen besser oder schlimmer wird
zum Flecken-Thema - ich mach mir da gar keine so großen Gedanken weil ich die Beete eher selten anfasse. aber ich erinnere mich dass ich mal Rote Beete aus dem Glas für die Kinder gekauft hab und die Küche danach trotzdem irgendwie aussah als wäre was passiert 😅 und das war schon fertig gekochtes Zeug
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 10:17 Uhr@evelyn83 Das mit dem Erdigen ist tatsächlich die Knifflige Frage, und ich glaube, da muss ich ehrlich antworten - das ist bei mir nicht weg, nur anders. Wenn ich die rohe Beete hobel, schmecke ich das Erdige weniger intensiv, aber es ist noch da, ja. Nur eben nicht so aufdringlich wie wenn ich sie koche und das ganze Aroma konzentriert sich sozusagen. Beim Rohessen ist es eher... wie soll ich sagen, präsenter aber nicht aufdringlich? Das Problem ist wahrscheinlich, dass ich nicht weiß, ob das an der Sorte liegt oder an der Zubereitung. Aus meinem Garten hole ich immer die gleiche Sorte, und die ist wirklich robust, aber vielleicht nicht die feinste. Im Biomarkt in Tübingen gibt es manchmal andere Sorten, wenn ich dort einkaufe, aber die sind natürlich teuer und nicht aus eigenem Anbau. [quote=evelyn83die Küche danach trotzdem irgendwie aussah[/quote] - ja genau, das kenne ich nur zu gut! Aber ehrlich, das ist weniger dramatisch als es aussieht. Mit Essigwasser geht das meiste wieder weg, wenn man nicht gerade Wochen wartet. Was mich jetzt aber wirklich interessiert - wenn du das Erdige nicht magst, hast du schon mal überlegt, ob vielleicht eine bestimmte Zubereitungsart einfach nicht zu dir passt? Vielleicht ist Rote Beete für dich einfach nicht dein Gemüse, und das ist auch ok.
@evelyn83 Das mit dem Erdigen ist tatsächlich die Knifflige Frage, und ich glaube, da muss ich ehrlich antworten - das ist bei mir nicht weg, nur anders. Wenn ich die rohe Beete hobel, schmecke ich das Erdige weniger intensiv, aber es ist noch da, ja. Nur eben nicht so aufdringlich wie wenn ich sie koche und das ganze Aroma konzentriert sich sozusagen. Beim Rohessen ist es eher... wie soll ich sagen, präsenter aber nicht aufdringlich? Das Problem ist wahrscheinlich, dass ich nicht weiß, ob das an der Sorte liegt oder an der Zubereitung. Aus meinem Garten hole ich immer die gleiche Sorte, und die ist wirklich robust, aber vielleicht nicht die feinste. Im Biomarkt in Tübingen gibt es manchmal andere Sorten, wenn ich dort einkaufe, aber die sind natürlich teuer und nicht aus eigenem Anbau. [quote=evelyn83die Küche danach trotzdem irgendwie aussah[/quote] - ja genau, das kenne ich nur zu gut! Aber ehrlich, das ist weniger dramatisch als es aussieht. Mit Essigwasser geht das meiste wieder weg, wenn man nicht gerade Wochen wartet. Was mich jetzt aber wirklich interessiert - wenn du das Erdige nicht magst, hast du schon mal überlegt, ob vielleicht eine bestimmte Zubereitungsart einfach nicht zu dir passt? Vielleicht ist Rote Beete für dich einfach nicht dein Gemüse, und das ist auch ok.
Zitat von evelyn83 am August 21, 2026, 10:28 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kvielleicht ist Rote Beete für dich einfach nicht dein Gemüse
okay das ist irgendwie eine interessante Frage, weil ich das nie so gedacht hab. ich hab das Erdige immer als "naja, so ist das halt" abgehakt, nicht als Zeichen dass ich das vielleicht einfach nicht mag
aber stimmt schon - keine Ahnung ob ich das wirklich mag oder ob ich nur denke ich sollte es mögen weil meine Freundin so begeistert ist und mir ständig erzählt wie gesund das alles ist. vielleicht bild ich mir da was ein
was mich jetzt interessiert - du sagst bei dir ist das Erdige bei Rohkost "präsenter aber nicht aufdringlich". wie soll ich das verstehen? ich mein entweder ich schmeck es oder nicht, oder gibt es da wirklich so einen Unterschied ob man es roh oder gekocht isst der sich nicht in Worte fassen lässt. ich frag mich ob ich das einfach selbst mal testen müsste statt nur drüber zu lesen
das Problem ist halt der Aufwand. ich komm abends nach hause drei Kinder, und dann soll ich noch frische Beete hobeln und dabei aufpassen dass die Küche nicht aussieht wie ein Tatort
Zitat von elvira_kvielleicht ist Rote Beete für dich einfach nicht dein Gemüse
okay das ist irgendwie eine interessante Frage, weil ich das nie so gedacht hab. ich hab das Erdige immer als "naja, so ist das halt" abgehakt, nicht als Zeichen dass ich das vielleicht einfach nicht mag
aber stimmt schon - keine Ahnung ob ich das wirklich mag oder ob ich nur denke ich sollte es mögen weil meine Freundin so begeistert ist und mir ständig erzählt wie gesund das alles ist. vielleicht bild ich mir da was ein
was mich jetzt interessiert - du sagst bei dir ist das Erdige bei Rohkost "präsenter aber nicht aufdringlich". wie soll ich das verstehen? ich mein entweder ich schmeck es oder nicht, oder gibt es da wirklich so einen Unterschied ob man es roh oder gekocht isst der sich nicht in Worte fassen lässt. ich frag mich ob ich das einfach selbst mal testen müsste statt nur drüber zu lesen
das Problem ist halt der Aufwand. ich komm abends nach hause drei Kinder, und dann soll ich noch frische Beete hobeln und dabei aufpassen dass die Küche nicht aussieht wie ein Tatort