Rote Beete roh vs. gekocht – macht das wirklich so einen Unterschied?
Zitat von leni_k am September 6, 2026, 08:15 Uhr@elvira_k der Wein-Vergleich hat mich grad wirklich erwischt das macht so viel Sinn. ich trink Weißwein auch nie kalt direkt aus dem Kühlschrank weil er dann nach nix schmeckt, und jetzt überleg ich ob ich bei Gemüse nie so gedacht hab. irgendwie weird.
Zitat von elvira_kDas Gefühl beim Essen ist genauso wichtig wie der Geschmack
das glaub ich dir, aber ich merk grad dass ich das auch aufs Training übertrage - wenn ich nach nem Lauf irgendwas esse und es ist noch warm, schmeckt das einfach anders als wenn ich was Kaltes rauszieh. keine Ahnung ob das dasselbe Phänomen ist oder ich das jetzt grad zusammenspinne. was mich bei deinem letzten Beitrag aber noch beschäftigt: du sagst die Textur macht psychologisch was aus. ich frag mich ob das auch beim Rohessen gilt - also ob gerieben vs. in dünne Scheiben geschnitten einen Unterschied macht im Erleben. weil gerieben ist halt sehr viel Oberfläche, das Erdige kommt voll raus, glaub ich. in Scheiben vielleicht milder? hat das wer ausprobiert oder bin ich da gerade auf einem Nebengleis. heute abend werd ich das definitiv machen, da bin ich jetzt wirklich neugierig. ich hab die Knollen schon auf der Anrichte liegen, die warten quasi schon.
@elvira_k der Wein-Vergleich hat mich grad wirklich erwischt das macht so viel Sinn. ich trink Weißwein auch nie kalt direkt aus dem Kühlschrank weil er dann nach nix schmeckt, und jetzt überleg ich ob ich bei Gemüse nie so gedacht hab. irgendwie weird.
Zitat von elvira_kDas Gefühl beim Essen ist genauso wichtig wie der Geschmack
das glaub ich dir, aber ich merk grad dass ich das auch aufs Training übertrage - wenn ich nach nem Lauf irgendwas esse und es ist noch warm, schmeckt das einfach anders als wenn ich was Kaltes rauszieh. keine Ahnung ob das dasselbe Phänomen ist oder ich das jetzt grad zusammenspinne. was mich bei deinem letzten Beitrag aber noch beschäftigt: du sagst die Textur macht psychologisch was aus. ich frag mich ob das auch beim Rohessen gilt - also ob gerieben vs. in dünne Scheiben geschnitten einen Unterschied macht im Erleben. weil gerieben ist halt sehr viel Oberfläche, das Erdige kommt voll raus, glaub ich. in Scheiben vielleicht milder? hat das wer ausprobiert oder bin ich da gerade auf einem Nebengleis. heute abend werd ich das definitiv machen, da bin ich jetzt wirklich neugierig. ich hab die Knollen schon auf der Anrichte liegen, die warten quasi schon.
Zitat von elvira_k am September 6, 2026, 08:27 Uhr@leni_k das mit den Scheiben versus gerieben - jetzt fragst du was, das merk ich selbst gerade, wenn ich darüber nachdenke! Bei mir im Garten mach ich das eher selten so fein gerieben wie du für diesen Salat, ich schneide die meist eher in dünne Scheiben oder Streifen wenn ich sie roh haben will. Und ehrlich gesagt - ja, das macht einen Unterschied. Gerieben ist viel mehr Oberfläche wie du richtig sagst, das Erdige kommt intensiver raus. In Scheiben bleibt es irgendwie kompakter, die Struktur hält das Ganze zusammen. Aber jetzt bin ich neugierig ob das auch an deinem Freund lag - also welche Form der verwendet hat. Wenn der das schon ganz fein gerieben hatte und dann Meerrettich dazu na ja, dann war das wahrscheinlich eine ziemliche Attacke auf deine Geschmacksknospen! @derbasti - moment, du hast vorhin gesagt dir schmeckt roh eklig, aber hast du das auch schon in Scheiben probiert oder immer nur gerieben? Das würde mich ehrlich interessieren, weil das könnte ja auch für dich einen Unterschied machen. @leni_k, wenn du heute Abend eh beide Varianten machst - versuch doch auch einfach eine kleine rohe Scheibe pur zu probieren, bevor du irgendwas drüber machst. Nur so, ohne Essig, ohne Extras. Dann merkst du selbst wie sehr das Format da eine Rolle spielt. Das ist ja das Gute, du hast die Zeit und die Knollen liegen schon bereit.
@leni_k das mit den Scheiben versus gerieben - jetzt fragst du was, das merk ich selbst gerade, wenn ich darüber nachdenke! Bei mir im Garten mach ich das eher selten so fein gerieben wie du für diesen Salat, ich schneide die meist eher in dünne Scheiben oder Streifen wenn ich sie roh haben will. Und ehrlich gesagt - ja, das macht einen Unterschied. Gerieben ist viel mehr Oberfläche wie du richtig sagst, das Erdige kommt intensiver raus. In Scheiben bleibt es irgendwie kompakter, die Struktur hält das Ganze zusammen. Aber jetzt bin ich neugierig ob das auch an deinem Freund lag - also welche Form der verwendet hat. Wenn der das schon ganz fein gerieben hatte und dann Meerrettich dazu na ja, dann war das wahrscheinlich eine ziemliche Attacke auf deine Geschmacksknospen! @derbasti - moment, du hast vorhin gesagt dir schmeckt roh eklig, aber hast du das auch schon in Scheiben probiert oder immer nur gerieben? Das würde mich ehrlich interessieren, weil das könnte ja auch für dich einen Unterschied machen. @leni_k, wenn du heute Abend eh beide Varianten machst - versuch doch auch einfach eine kleine rohe Scheibe pur zu probieren, bevor du irgendwas drüber machst. Nur so, ohne Essig, ohne Extras. Dann merkst du selbst wie sehr das Format da eine Rolle spielt. Das ist ja das Gute, du hast die Zeit und die Knollen liegen schon bereit.
Zitat von leni_k am September 6, 2026, 08:40 UhrZitat von elvira_keine kleine rohe Scheibe pur zu probieren, bevor du irgendwas drüber machst
okay das mach ich. wirklich, als erstes, bevor ich irgendwas anrühr. irgendwie hab ich das noch nie so gemacht - immer gleich mit Zeug drüber oder halt gekocht. was mich bei deiner Frage an @derbasti grad erwischt hat: ich glaub ich hab das beim Freund auch nie hinterfragt in welcher Form der das gerieben hat. so eine Box-Reibe oder fein? weil ich kann mir vorstellen dass mit der groben Seite was ganz anderes rauskommt. ich hab zuhause nur so eine Vierkantreibe, die grobe Seite hab ich eigentlich immer für Karotten. vielleicht probier ich das auch kurz grob vs. fein, einfach so ein kleiner Vergleich. das mit dem "Attacke auf die Geschmacksknospen" hat mich grad zum Lachen gebracht weil - ja, so hat sich das angefühlt. Meerrettich plus sehr fein gerieben plus wahrscheinlich zu kalt. das war halt viel auf einmal. ich schreib dann heute Abend wie das ausgegangen ist, bin selbst gespannt.
Zitat von elvira_keine kleine rohe Scheibe pur zu probieren, bevor du irgendwas drüber machst
okay das mach ich. wirklich, als erstes, bevor ich irgendwas anrühr. irgendwie hab ich das noch nie so gemacht - immer gleich mit Zeug drüber oder halt gekocht. was mich bei deiner Frage an @derbasti grad erwischt hat: ich glaub ich hab das beim Freund auch nie hinterfragt in welcher Form der das gerieben hat. so eine Box-Reibe oder fein? weil ich kann mir vorstellen dass mit der groben Seite was ganz anderes rauskommt. ich hab zuhause nur so eine Vierkantreibe, die grobe Seite hab ich eigentlich immer für Karotten. vielleicht probier ich das auch kurz grob vs. fein, einfach so ein kleiner Vergleich. das mit dem "Attacke auf die Geschmacksknospen" hat mich grad zum Lachen gebracht weil - ja, so hat sich das angefühlt. Meerrettich plus sehr fein gerieben plus wahrscheinlich zu kalt. das war halt viel auf einmal. ich schreib dann heute Abend wie das ausgegangen ist, bin selbst gespannt.
Zitat von elvira_k am September 6, 2026, 08:52 Uhr@leni_k, jetzt bin ich wirklich neugierig wie das bei dir heute Abend wird! Aber eines muss ich noch sagen - du merkst gerade selbst, wie viele kleine Stellschrauben es gibt. Reibe, Form, Temperatur, was drumrum. Das ist eigentlich genau das Gute daran, dass du jetzt selbst testierst statt nur Tipps zu sammeln. Eine Sache noch - wenn du die Scheiben probierst, lass sie vielleicht nicht ganz so dünn schneiden wie man es sonst für Carpaccio macht. So mitteldick, dass noch was zum Beißen da ist. Bei ganz dünnen Scheiben passiert oft das Gleiche wie beim Feinen reiben, nämlich dass alles so sehr zur Oberfläche kommt. Aber ich merke gerade ich sag dir das alles, und du musst es ja selbst rausfinden! Das ist ja auch das Schöne. Das mit dem Training und dem warmen Essen - da hast du recht, das ist dasselbe Phänomen. Der Körper ist warm, die Rezeptoren sind wach sozusagen, da schmeckt man einfach mehr. Mein Hausarzt hat mir auch mal gesagt, ich soll die Sachen nicht gleich kalt lagern wenn ich sie frisch gekocht hab, weil die Aromen dann verloren gehen. Das war jetzt nicht speziell zu Rote Beete, aber es passt irgendwie dazu. Schreib mir gerne Bescheid wie es war - ich bin ehrlich gesagt auch gespannt ob die Scheiben für dich einen Unterschied machen!
@leni_k, jetzt bin ich wirklich neugierig wie das bei dir heute Abend wird! Aber eines muss ich noch sagen - du merkst gerade selbst, wie viele kleine Stellschrauben es gibt. Reibe, Form, Temperatur, was drumrum. Das ist eigentlich genau das Gute daran, dass du jetzt selbst testierst statt nur Tipps zu sammeln. Eine Sache noch - wenn du die Scheiben probierst, lass sie vielleicht nicht ganz so dünn schneiden wie man es sonst für Carpaccio macht. So mitteldick, dass noch was zum Beißen da ist. Bei ganz dünnen Scheiben passiert oft das Gleiche wie beim Feinen reiben, nämlich dass alles so sehr zur Oberfläche kommt. Aber ich merke gerade ich sag dir das alles, und du musst es ja selbst rausfinden! Das ist ja auch das Schöne. Das mit dem Training und dem warmen Essen - da hast du recht, das ist dasselbe Phänomen. Der Körper ist warm, die Rezeptoren sind wach sozusagen, da schmeckt man einfach mehr. Mein Hausarzt hat mir auch mal gesagt, ich soll die Sachen nicht gleich kalt lagern wenn ich sie frisch gekocht hab, weil die Aromen dann verloren gehen. Das war jetzt nicht speziell zu Rote Beete, aber es passt irgendwie dazu. Schreib mir gerne Bescheid wie es war - ich bin ehrlich gesagt auch gespannt ob die Scheiben für dich einen Unterschied machen!
Zitat von leni_k am September 6, 2026, 09:05 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kich sag dir das alles und du musst es ja selbst rausfinden
ja stimmt, ich merk grad dass ich hier eigentlich schon mehr Infos gesammelt hab als ich brauch und trotzdem noch weiterfrag 😄 irgendwann muss ich einfach schneiden und probieren. was mich bei deinem letzten Punkt aber noch kurz beschäftigt: du sagst mitteldick damit was zum Beißen da ist. ich überleg ob das nicht auch damit zusammenhängt wie lange man kaut - also dass der Geschmack beim längeren Kauen anders freigesetzt wird als wenn so eine hauchdünne Scheibe sofort weg ist. das ist jetzt vielleicht zu weit gedacht aber ich hab das mal bei Käse gemerkt, dass ein dickeres Stück einfach anders schmeckt als das gleiche Käse hauchdünn aufgeschnitten. keine Ahnung ob das bei Gemüse auch zutrifft oder ob ich das jetzt zusammenspinn. eine Frage hätt ich noch - und die ist wirklich praktisch: schneidest du die Scheiben mit einem normalen Messer oder hast du ein Mandoline-Ding? ich frag weil ich ohne so ein Gerät wahrscheinlich nicht besonders gleichmäßig schneide, und ob das dann einen Unterschied macht bei dem Ergebnis. heute abend wird interessant, ich schreib dann
Zitat von elvira_kich sag dir das alles und du musst es ja selbst rausfinden
ja stimmt, ich merk grad dass ich hier eigentlich schon mehr Infos gesammelt hab als ich brauch und trotzdem noch weiterfrag 😄 irgendwann muss ich einfach schneiden und probieren. was mich bei deinem letzten Punkt aber noch kurz beschäftigt: du sagst mitteldick damit was zum Beißen da ist. ich überleg ob das nicht auch damit zusammenhängt wie lange man kaut - also dass der Geschmack beim längeren Kauen anders freigesetzt wird als wenn so eine hauchdünne Scheibe sofort weg ist. das ist jetzt vielleicht zu weit gedacht aber ich hab das mal bei Käse gemerkt, dass ein dickeres Stück einfach anders schmeckt als das gleiche Käse hauchdünn aufgeschnitten. keine Ahnung ob das bei Gemüse auch zutrifft oder ob ich das jetzt zusammenspinn. eine Frage hätt ich noch - und die ist wirklich praktisch: schneidest du die Scheiben mit einem normalen Messer oder hast du ein Mandoline-Ding? ich frag weil ich ohne so ein Gerät wahrscheinlich nicht besonders gleichmäßig schneide, und ob das dann einen Unterschied macht bei dem Ergebnis. heute abend wird interessant, ich schreib dann
Zitat von elvira_k am September 6, 2026, 09:15 Uhr@leni_k mit der Mandoline - ehrlich gesagt bin ich da skeptisch! Ich hab so ein Ding, aber ich benutze es selten für Rote Beete, weil mir das Messer zu dünn macht und die Scheiben dann wieder so durchscheinend werden. Mit einem guten Messer, wenn du es richtig hältst, kriegst du auch Scheiben hin die ordentlich sind. Ist vielleicht nicht pixel-genau gleichmäßig, aber das ist auch gar nicht nötig. Das mit dem Kauen und der längeren Freisetzung von Geschmack - da hast du recht, das ist kein Zusammenspinnen. Das passiert wirklich. Ein dickerer Bissen Käse oder eben auch Rote Beete liegt länger auf der Zunge, die Wärme und der Speichel arbeiten länger dran, mehr Geschmack kommt frei. So funktioniert das auch. Was mich aber gerade beschäftigt - du fragst so viel und das ist ja völlig in Ordnung, aber irgendwann musst du wirklich einfach anfangen! Nicht falsch verstehen, mir macht das Gespräch Spaß, aber ich merke gerade dass ich dir da auch wieder neue Gedanken gebe statt dass du einfach selbst probierst. Schneide eine Scheibe, beiß rein, schau wie es dir geht. Das ist das Einzige was hilft. Alles andere ist Theorie und die kann dir keiner abnehmen.
@leni_k mit der Mandoline - ehrlich gesagt bin ich da skeptisch! Ich hab so ein Ding, aber ich benutze es selten für Rote Beete, weil mir das Messer zu dünn macht und die Scheiben dann wieder so durchscheinend werden. Mit einem guten Messer, wenn du es richtig hältst, kriegst du auch Scheiben hin die ordentlich sind. Ist vielleicht nicht pixel-genau gleichmäßig, aber das ist auch gar nicht nötig. Das mit dem Kauen und der längeren Freisetzung von Geschmack - da hast du recht, das ist kein Zusammenspinnen. Das passiert wirklich. Ein dickerer Bissen Käse oder eben auch Rote Beete liegt länger auf der Zunge, die Wärme und der Speichel arbeiten länger dran, mehr Geschmack kommt frei. So funktioniert das auch. Was mich aber gerade beschäftigt - du fragst so viel und das ist ja völlig in Ordnung, aber irgendwann musst du wirklich einfach anfangen! Nicht falsch verstehen, mir macht das Gespräch Spaß, aber ich merke gerade dass ich dir da auch wieder neue Gedanken gebe statt dass du einfach selbst probierst. Schneide eine Scheibe, beiß rein, schau wie es dir geht. Das ist das Einzige was hilft. Alles andere ist Theorie und die kann dir keiner abnehmen.
Zitat von leni_k am September 6, 2026, 09:33 Uhr@elvira_k okay, du hast recht, ich hör jetzt auf zu fragen und fang einfach an 😄 aber eine Sache die du gerade gesagt hast beschäftigt mich noch kurz - du sagst mit einem guten Messer kriegst du das hin. ich glaub mein Problem ist dass mein Kochmesser ehrlich gesagt nicht besonders scharf ist. ich schleif das viel zu selten. und bei Rote Beete stelle ich mir vor dass ein stumpfes Messer das Ganze eher quetscht als schneidet, und dann kommt wieder mehr Saft raus als sein muss. keine Ahnung ob das den Geschmack direkt betrifft oder nur das Flecken-Thema schlimmer macht. das ist jetzt vielleicht die letzte echte Frage bevor ich einfach loslege: macht Quetschen vs. sauber Schneiden bei so einem saftigen Gemüse einen Unterschied im Ergebnis? ich hab das mal bei Tomaten gemerkt, dass ein stumpfes Messer da wirklich was kaputt macht am Geschmack, so als ob die Zellen irgendwie anders aufgehen. ob das bei Rote Beete ähnlich ist weiß ich nicht. ich geh jetzt aber wirklich ran. die Knollen warten schon eine Weile und ich will das heute noch machen bevor ich den Abend anderweitig versumpere.
@elvira_k okay, du hast recht, ich hör jetzt auf zu fragen und fang einfach an 😄 aber eine Sache die du gerade gesagt hast beschäftigt mich noch kurz - du sagst mit einem guten Messer kriegst du das hin. ich glaub mein Problem ist dass mein Kochmesser ehrlich gesagt nicht besonders scharf ist. ich schleif das viel zu selten. und bei Rote Beete stelle ich mir vor dass ein stumpfes Messer das Ganze eher quetscht als schneidet, und dann kommt wieder mehr Saft raus als sein muss. keine Ahnung ob das den Geschmack direkt betrifft oder nur das Flecken-Thema schlimmer macht. das ist jetzt vielleicht die letzte echte Frage bevor ich einfach loslege: macht Quetschen vs. sauber Schneiden bei so einem saftigen Gemüse einen Unterschied im Ergebnis? ich hab das mal bei Tomaten gemerkt, dass ein stumpfes Messer da wirklich was kaputt macht am Geschmack, so als ob die Zellen irgendwie anders aufgehen. ob das bei Rote Beete ähnlich ist weiß ich nicht. ich geh jetzt aber wirklich ran. die Knollen warten schon eine Weile und ich will das heute noch machen bevor ich den Abend anderweitig versumpere.
Zitat von ms_77 am September 6, 2026, 18:19 Uhr@leni_k das mit dem stumpfen Messer - da hast du nicht Unrecht. bei Tomaten ist das eindeutig spürbar, da quetscht ein stumpfes Messer die Zellen kaputt bevor sie sauber aufgehen. ob das bei Roter Beete genau so ist weiß ich nicht, aber ich würd sagen: schleif das Ding vorher einfach kurz. nicht wegen dem Geschmack-Philosophieren sondern weil du sonst noch mehr Sauerei auf dem Brett hast als nötig. Saft der rausquetscht statt rausläuft - das kenn ich vom Kabelabisolieren wenn das Messer zu stumpf ist reißt du mehr als du schneidest. anderes Material, gleiches Prinzip. und jetzt bitte wirklich aufhören zu fragen und anfangen. ich hab den Thread jetzt ne Weile mitgelesen und irgendwann ist es halt auch genug Theorie. du hast die Knollen, du hast den Balsamico, du hast ein Messer - schleifs kurz und dann los. was rauskommt weißt du in einer Stunde und nicht durch weiterfragen.
@leni_k das mit dem stumpfen Messer - da hast du nicht Unrecht. bei Tomaten ist das eindeutig spürbar, da quetscht ein stumpfes Messer die Zellen kaputt bevor sie sauber aufgehen. ob das bei Roter Beete genau so ist weiß ich nicht, aber ich würd sagen: schleif das Ding vorher einfach kurz. nicht wegen dem Geschmack-Philosophieren sondern weil du sonst noch mehr Sauerei auf dem Brett hast als nötig. Saft der rausquetscht statt rausläuft - das kenn ich vom Kabelabisolieren wenn das Messer zu stumpf ist reißt du mehr als du schneidest. anderes Material, gleiches Prinzip. und jetzt bitte wirklich aufhören zu fragen und anfangen. ich hab den Thread jetzt ne Weile mitgelesen und irgendwann ist es halt auch genug Theorie. du hast die Knollen, du hast den Balsamico, du hast ein Messer - schleifs kurz und dann los. was rauskommt weißt du in einer Stunde und nicht durch weiterfragen.
Zitat von elvira_k am September 7, 2026, 10:16 Uhr@ms_77 da muss ich dir ehrlich sagen, du hast recht und ich auch irgendwie. Das mit dem Messer schleifen ist natürlich praktisch gemeint aber was du beim Kabelabisolieren sagst - da kommt mir gerade in den Sinn, dass das genau der Grund ist warum ich bei Rote Beete im Garten immer ein sehr scharfes Messer nehme. Nicht weil ich Philosophie über Zellstrukturen betreiben will, sondern weil die einfach weniger Blutbad anrichten wenn das Messer richtig schneidet statt zu quetschen. Und ja,
Zitat von ms_77schleifs kurz und dann los
- da geb ich dir recht, irgendwann ist Schluss mit Reden. @leni_k wird das heute Abend machen und dann weiß sie mehr als jetzt. Was mich aber noch beschäftigt - @ms_77 sagt genau richtig "Saft der rausquetscht statt rausläuft". Das ist für die Geschmacksfrage vielleicht gar nicht so unwichtig wie man denkt. Wenn bei einem saftigen Gemüse die Zellen richtig aufgehen, dann ist das ein Unterschied zum Quetschen. Das hab ich beim Tomaten schneiden auch gemerkt - nicht nur beim Aussehen sondern auch beim Geschmack. Die sind dann irgendwie wässriger wenn man sie gequetscht hat. Aber jetzt höre ich auch auf damit. @leni_k soll einfach mal machen und mir dann berichten wie es war. Das Interessanteste ist ja eh immer das, was man selbst rausfunden hat, nicht das was man vorher alles gehört hat.
@ms_77 da muss ich dir ehrlich sagen, du hast recht und ich auch irgendwie. Das mit dem Messer schleifen ist natürlich praktisch gemeint aber was du beim Kabelabisolieren sagst - da kommt mir gerade in den Sinn, dass das genau der Grund ist warum ich bei Rote Beete im Garten immer ein sehr scharfes Messer nehme. Nicht weil ich Philosophie über Zellstrukturen betreiben will, sondern weil die einfach weniger Blutbad anrichten wenn das Messer richtig schneidet statt zu quetschen. Und ja,
Zitat von ms_77schleifs kurz und dann los
- da geb ich dir recht, irgendwann ist Schluss mit Reden. @leni_k wird das heute Abend machen und dann weiß sie mehr als jetzt. Was mich aber noch beschäftigt - @ms_77 sagt genau richtig "Saft der rausquetscht statt rausläuft". Das ist für die Geschmacksfrage vielleicht gar nicht so unwichtig wie man denkt. Wenn bei einem saftigen Gemüse die Zellen richtig aufgehen, dann ist das ein Unterschied zum Quetschen. Das hab ich beim Tomaten schneiden auch gemerkt - nicht nur beim Aussehen sondern auch beim Geschmack. Die sind dann irgendwie wässriger wenn man sie gequetscht hat. Aber jetzt höre ich auch auf damit. @leni_k soll einfach mal machen und mir dann berichten wie es war. Das Interessanteste ist ja eh immer das, was man selbst rausfunden hat, nicht das was man vorher alles gehört hat.
Zitat von jana_w am September 7, 2026, 12:47 Uhr@leni_k ich verfolg den Thread jetzt schon ne Weile und irgendwann muss ich einfach was sagen - das mit dem stumpfen Messer und Tomaten, das ist kein Einbilden. ich hab das selbst gemerkt als ich mal Rote Beete für einen Smoothie vorbereitet hab und das Messer wirklich nicht taugte. der Saft war überall, die Scheiben waren mehr Matsch als Scheibe, und der Geschmack danach war irgendwie flacher, so verwässert. ob das wirklich an den Zellen liegt oder ob ich das nur so wahrgenommen hab - ehrlich gesagt keine Ahnung, ich bin kein Biologe. aber der Unterschied war da. was mich hier aber eigentlich mehr beschäftigt als das Messer-Thema: @elvira_k und @ms_77 haben beide recht dass irgendwann Schluss mit Theorie ist, aber ich find den Gedanken von leni_k interessant, dass sie das mit dem Kauen schon bei Käse bemerkt hat. das ist nämlich genau das was ich bei Rote-Beete-Konzentrat immer wieder denke - ob das überhaupt dasselbe auslöst wie wenn man das Gemüse wirklich kaut und die ganze Textur dabei ist. ich mein, Konzentrat ist Konzentrat, das ist was anderes als ein richtiger Bissen. ich trink das trotzdem, aber die Frage bleibt irgendwie im Hinterkopf. @leni_k schreib wirklich wie's war heute Abend, mich interessiert vor allem ob dich die rohe Scheibe pur schon überzeugt hat oder ob du direkt zum Balsamico gegriffen hast 😄
@leni_k ich verfolg den Thread jetzt schon ne Weile und irgendwann muss ich einfach was sagen - das mit dem stumpfen Messer und Tomaten, das ist kein Einbilden. ich hab das selbst gemerkt als ich mal Rote Beete für einen Smoothie vorbereitet hab und das Messer wirklich nicht taugte. der Saft war überall, die Scheiben waren mehr Matsch als Scheibe, und der Geschmack danach war irgendwie flacher, so verwässert. ob das wirklich an den Zellen liegt oder ob ich das nur so wahrgenommen hab - ehrlich gesagt keine Ahnung, ich bin kein Biologe. aber der Unterschied war da. was mich hier aber eigentlich mehr beschäftigt als das Messer-Thema: @elvira_k und @ms_77 haben beide recht dass irgendwann Schluss mit Theorie ist, aber ich find den Gedanken von leni_k interessant, dass sie das mit dem Kauen schon bei Käse bemerkt hat. das ist nämlich genau das was ich bei Rote-Beete-Konzentrat immer wieder denke - ob das überhaupt dasselbe auslöst wie wenn man das Gemüse wirklich kaut und die ganze Textur dabei ist. ich mein, Konzentrat ist Konzentrat, das ist was anderes als ein richtiger Bissen. ich trink das trotzdem, aber die Frage bleibt irgendwie im Hinterkopf. @leni_k schreib wirklich wie's war heute Abend, mich interessiert vor allem ob dich die rohe Scheibe pur schon überzeugt hat oder ob du direkt zum Balsamico gegriffen hast 😄