Rote Beete vakuumverpackt vs. frisch - lohnt der Unterschied?
Zitat von ms_77 am August 26, 2026, 13:15 UhrMein Schwager hat mich jetzt schon zum dritten Mal auf das Thema angesprochen, also schau ich mir das halt mal an. Der kauft sich irgendwelche Kapseln für ein Vermögen, ich sag ihm er soll das Gemüse einfach essen wenn er das unbedingt will. Aber egal. Meine Frau kauft die rote Beete meistens vakuumverpackt aus dem Rewe. Die ist halt immer da kein Aufwand. Ich hab das neulich mal gegessen und gedacht - ok, schmeckt nach nix besonders. So ein bisschen erdig aber auch irgendwie labbrig. Dann war ich Samstag auf dem Markt in Markkleeberg wegen was anderem und da hatte ein Stand frische Knollen dabei. Hab zwei mitgenommen einfach mal so. Meine Frau hat die dann gekocht - dauert ja ewig, fast eine Stunde - und dann geschält. Die Küche sah aus wie ein Tatortort danach, überall diese roten Flecken. Ich hab dann mitgegessen und muss sagen: schmeckt tatsächlich anders. Mehr nach irgendwas. Würde nicht sagen besser, aber definitiv intensiver. Jetzt frag ich mich ob das wirklich am frisch/vakuum liegt oder ob meine Frau die aus dem Rewe immer zu lang stehen lässt bis sie die aufmacht. Weiß das jemand? Die vakuumverpackten liegen ja manchmal wochenlang im Kühlschrank bevor man ran geht. Das Schälen ist jedenfalls eine Sauerei die ich mir gerne spare. Handschuhe hatten wir keine und ich hab dann erstmal geschaut ob meine Hände beim nächsten Kundenauftrag wieder normal aussehen. Hat zum Glück geklappt. Aber den Aufwand macht man nicht jeden Tag.
Mein Schwager hat mich jetzt schon zum dritten Mal auf das Thema angesprochen, also schau ich mir das halt mal an. Der kauft sich irgendwelche Kapseln für ein Vermögen, ich sag ihm er soll das Gemüse einfach essen wenn er das unbedingt will. Aber egal. Meine Frau kauft die rote Beete meistens vakuumverpackt aus dem Rewe. Die ist halt immer da kein Aufwand. Ich hab das neulich mal gegessen und gedacht - ok, schmeckt nach nix besonders. So ein bisschen erdig aber auch irgendwie labbrig. Dann war ich Samstag auf dem Markt in Markkleeberg wegen was anderem und da hatte ein Stand frische Knollen dabei. Hab zwei mitgenommen einfach mal so. Meine Frau hat die dann gekocht - dauert ja ewig, fast eine Stunde - und dann geschält. Die Küche sah aus wie ein Tatortort danach, überall diese roten Flecken. Ich hab dann mitgegessen und muss sagen: schmeckt tatsächlich anders. Mehr nach irgendwas. Würde nicht sagen besser, aber definitiv intensiver. Jetzt frag ich mich ob das wirklich am frisch/vakuum liegt oder ob meine Frau die aus dem Rewe immer zu lang stehen lässt bis sie die aufmacht. Weiß das jemand? Die vakuumverpackten liegen ja manchmal wochenlang im Kühlschrank bevor man ran geht. Das Schälen ist jedenfalls eine Sauerei die ich mir gerne spare. Handschuhe hatten wir keine und ich hab dann erstmal geschaut ob meine Hände beim nächsten Kundenauftrag wieder normal aussehen. Hat zum Glück geklappt. Aber den Aufwand macht man nicht jeden Tag.
Zitat von leni_k am August 26, 2026, 13:33 Uhr@ms_77 die Theorie mit dem "zu lang liegenlassen" klingt für mich tatsächlich plausibler als frisch vs. vakuum an sich. Die vakuumverpackten sind ja schon vorgegart, und wenn die dann noch wochenlang im Kühlschrank warten... keine Ahnung was da mit dem Geschmack passiert aber ich glaub nicht dass das besser wird. Was mich aber ehrlich gesagt mehr interessiert: du sagst "intensiver" aber nicht "besser". Das kenn ich auch, und ich find das eine komische Zwischenposition. Als ob man nicht weiß ob man das jetzt mag oder nicht. Ich hab da früher auch so gedacht bis ich gemerkt hab dass der erdige Geschmack bei frischer Rote Beete viel mehr nach echtem Lebensmittel klingt - und weniger nach dem Zeug das irgendwie schon halb tot aus der Verpackung kommt. Draußen ist es heute so schwül, da bin ich sowieso nicht scharf drauf stundenlang am Herd zu stehen. Aber zum Schälen: ich mach das immer mit alten Küchenhandschuhen, die ich sowieso nicht mehr für irgendwas anderes verwende. Einmal kaufen, für immer Ruhe. Dass du das wegen einem Kundenauftritt durchgecheckt hast find ich irgendwie sympathisch, das wär mir auch wichtig 😄
Was ich noch nicht versteh: hat deine Frau die frischen Knollen vor dem Kochen geschält oder danach? Weil danach ist viel leichter, die Schale geht fast von selbst runter wenn die Beete noch warm ist.
@ms_77 die Theorie mit dem "zu lang liegenlassen" klingt für mich tatsächlich plausibler als frisch vs. vakuum an sich. Die vakuumverpackten sind ja schon vorgegart, und wenn die dann noch wochenlang im Kühlschrank warten... keine Ahnung was da mit dem Geschmack passiert aber ich glaub nicht dass das besser wird. Was mich aber ehrlich gesagt mehr interessiert: du sagst "intensiver" aber nicht "besser". Das kenn ich auch, und ich find das eine komische Zwischenposition. Als ob man nicht weiß ob man das jetzt mag oder nicht. Ich hab da früher auch so gedacht bis ich gemerkt hab dass der erdige Geschmack bei frischer Rote Beete viel mehr nach echtem Lebensmittel klingt - und weniger nach dem Zeug das irgendwie schon halb tot aus der Verpackung kommt. Draußen ist es heute so schwül, da bin ich sowieso nicht scharf drauf stundenlang am Herd zu stehen. Aber zum Schälen: ich mach das immer mit alten Küchenhandschuhen, die ich sowieso nicht mehr für irgendwas anderes verwende. Einmal kaufen, für immer Ruhe. Dass du das wegen einem Kundenauftritt durchgecheckt hast find ich irgendwie sympathisch, das wär mir auch wichtig 😄
Was ich noch nicht versteh: hat deine Frau die frischen Knollen vor dem Kochen geschält oder danach? Weil danach ist viel leichter, die Schale geht fast von selbst runter wenn die Beete noch warm ist.
Zitat von ms_77 am August 26, 2026, 14:00 Uhr@leni_k die Frage ob meine Frau vor oder nach dem Kochen geschält hat - das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich war in der Werkstatt. Ich ess das ja nur mit, ich koche das nicht selber. Aber der Punkt mit dem warm schälen klingt nach was. Das würde zumindest erklären warum das danach so ein Chaos war. Wenn die das kalt gemacht hat zieht sich die Schale wahrscheinlich anders. Muss ich mal weitergeben.
Zitat von leni_knicht weiß ob man das jetzt mag oder nicht
ja genau das mein ich. Ich steh da und denk - ok, schmeckt nach mehr, aber ist das jetzt was ich haben will. Kenn ich eigentlich nur von Lebensmitteln die ich nicht bestellt hab. Meine Frau kocht das öfter, ich ess es halt. Is kein Drama. Was mich aber noch interessiert - ihr sagt alle immer fast beiläufig "vorgegart" bei den vakuumverpackten. Bedeutet das die werden zweimal gekocht wenn meine Frau die nochmal erhitzt. Wundert mich dass dann überhaupt noch irgendwas drin ist, Geschmack oder sonst was. Ich kenn das von Kabel wenn man das zu oft biegt, irgendwann bricht die Isolierung. Ob das bei Gemüse ähnlich läuft weiß ich nicht aber klingt nicht ideal.
@leni_k die Frage ob meine Frau vor oder nach dem Kochen geschält hat - das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich war in der Werkstatt. Ich ess das ja nur mit, ich koche das nicht selber. Aber der Punkt mit dem warm schälen klingt nach was. Das würde zumindest erklären warum das danach so ein Chaos war. Wenn die das kalt gemacht hat zieht sich die Schale wahrscheinlich anders. Muss ich mal weitergeben.
Zitat von leni_knicht weiß ob man das jetzt mag oder nicht
ja genau das mein ich. Ich steh da und denk - ok, schmeckt nach mehr, aber ist das jetzt was ich haben will. Kenn ich eigentlich nur von Lebensmitteln die ich nicht bestellt hab. Meine Frau kocht das öfter, ich ess es halt. Is kein Drama. Was mich aber noch interessiert - ihr sagt alle immer fast beiläufig "vorgegart" bei den vakuumverpackten. Bedeutet das die werden zweimal gekocht wenn meine Frau die nochmal erhitzt. Wundert mich dass dann überhaupt noch irgendwas drin ist, Geschmack oder sonst was. Ich kenn das von Kabel wenn man das zu oft biegt, irgendwann bricht die Isolierung. Ob das bei Gemüse ähnlich läuft weiß ich nicht aber klingt nicht ideal.
Zitat von leni_k am August 26, 2026, 14:21 Uhr@ms_77 der Kabelvergleich ist... okay, das ist eigentlich gar nicht so weit hergeholt. Bei Hitze gehen halt Strukturen kaputt, und beim zweiten Erhitzen verlierst du nochmal. Ob das bei Gemüse "Isolierung" heißt oder Zellwände oder was auch immer - das Prinzip stimmt schon irgendwie. Aber was mich an deinem letzten Post mehr beschäftigt: du isst das halt "weil deine Frau das kocht" und hast eigentlich keine eigene Meinung ob du das willst. Das ist für mich die interessantere Frage. Weil wenn man Rote Beete nämlich wirklich neutral probiert - ohne dass man schon drauf eingestellt ist dass es irgendwie erdig und seltsam ist - reagiert man glaub ich ganz anders drauf. Ich hab das bei mir gemerkt, ich bin da nicht anders. Die erste Begegnung war so ein Fertigsalat aus dem Kühlregal, vakuumverpackt, matschig, und ich hab das jahrelang gemieden. Dann irgendwann frische Beete in einem Carpaccio mit Ziegenkäse und ich hab gedacht: warte mal, das ist ja was anderes.
Zitat von ms_77ob das bei Gemüse ähnlich läuft weiß ich nicht
Läuft so ähnlich, ja. Deshalb würd ich die vakuumverpackten, wenn man die schon kauft, wirklich nur kalt essen - als Salat oder so. Nochmal aufwärmen macht die halt noch labbriger als sie schon sind, das merkst du dann auch geschmacklich.
@ms_77 der Kabelvergleich ist... okay, das ist eigentlich gar nicht so weit hergeholt. Bei Hitze gehen halt Strukturen kaputt, und beim zweiten Erhitzen verlierst du nochmal. Ob das bei Gemüse "Isolierung" heißt oder Zellwände oder was auch immer - das Prinzip stimmt schon irgendwie. Aber was mich an deinem letzten Post mehr beschäftigt: du isst das halt "weil deine Frau das kocht" und hast eigentlich keine eigene Meinung ob du das willst. Das ist für mich die interessantere Frage. Weil wenn man Rote Beete nämlich wirklich neutral probiert - ohne dass man schon drauf eingestellt ist dass es irgendwie erdig und seltsam ist - reagiert man glaub ich ganz anders drauf. Ich hab das bei mir gemerkt, ich bin da nicht anders. Die erste Begegnung war so ein Fertigsalat aus dem Kühlregal, vakuumverpackt, matschig, und ich hab das jahrelang gemieden. Dann irgendwann frische Beete in einem Carpaccio mit Ziegenkäse und ich hab gedacht: warte mal, das ist ja was anderes.
Zitat von ms_77ob das bei Gemüse ähnlich läuft weiß ich nicht
Läuft so ähnlich, ja. Deshalb würd ich die vakuumverpackten, wenn man die schon kauft, wirklich nur kalt essen - als Salat oder so. Nochmal aufwärmen macht die halt noch labbriger als sie schon sind, das merkst du dann auch geschmacklich.
Zitat von ms_77 am August 26, 2026, 14:26 Uhr@leni_k das mit "neutral probieren" - da muss ich lachen. Neutral ist bei mir schon gar nicht mehr drin weil mein Schwager das Thema so aufgeblasen hat dass ich automatisch skeptisch rangehe. Der kommt mit irgendwelchen Kapseln und Pulvern und ich denk dann immer: ja genau, und der echte Kohl liegt für 80 Cent im Regal. Ist halt so ein Reflex inzwischen. Aber der Punkt mit kalt essen statt nochmal aufwärmen, das ist tatsächlich neu für mich. Meine Frau wärmt die vakuumverpackten meistens in der Pfanne an. Wenn das schon vorgegart ist und dann nochmal Hitze kriegt - ich glaub ich werd ihr das weitergeben. Nicht wegen irgendwelcher Nährstoffe die mich ehrlich gesagt wenig jucken sondern weil labbriger als eh schon will ich das wirklich nicht essen.
Zitat von leni_kDie erste Begegnung war so ein Fertigsalat aus dem Kühlregal
ja das kenn ich. Sowas prägt. Ich hab Rote Beete das erste Mal als Kind gegessen, aus dem Glas, sauer eingelegt, und das war so ein Ding wo man einfach mitessen musste. Ob das meine Grundeinstellung bis heute beeinflusst weiß ich nicht. Möglicherweise. Muss ich mal drüber nachdenken aber das klingt schon fast zu psychologisch für einen Mittwochnachmittag.
@leni_k das mit "neutral probieren" - da muss ich lachen. Neutral ist bei mir schon gar nicht mehr drin weil mein Schwager das Thema so aufgeblasen hat dass ich automatisch skeptisch rangehe. Der kommt mit irgendwelchen Kapseln und Pulvern und ich denk dann immer: ja genau, und der echte Kohl liegt für 80 Cent im Regal. Ist halt so ein Reflex inzwischen. Aber der Punkt mit kalt essen statt nochmal aufwärmen, das ist tatsächlich neu für mich. Meine Frau wärmt die vakuumverpackten meistens in der Pfanne an. Wenn das schon vorgegart ist und dann nochmal Hitze kriegt - ich glaub ich werd ihr das weitergeben. Nicht wegen irgendwelcher Nährstoffe die mich ehrlich gesagt wenig jucken sondern weil labbriger als eh schon will ich das wirklich nicht essen.
Zitat von leni_kDie erste Begegnung war so ein Fertigsalat aus dem Kühlregal
ja das kenn ich. Sowas prägt. Ich hab Rote Beete das erste Mal als Kind gegessen, aus dem Glas, sauer eingelegt, und das war so ein Ding wo man einfach mitessen musste. Ob das meine Grundeinstellung bis heute beeinflusst weiß ich nicht. Möglicherweise. Muss ich mal drüber nachdenken aber das klingt schon fast zu psychologisch für einen Mittwochnachmittag.
Zitat von leni_k am August 26, 2026, 14:53 UhrZitat von ms_77das klingt schon fast zu psychologisch für einen Mittwochnachmittag
naja, ist halt Mittwochnachmittag und nicht Donnerstagfrüh, da passt das doch rein 😄
aber ehrlich gesagt finde ich den Punkt mit der eingelgten Beete aus dem Glas als Kind interessanter als er klingt. Das ist ja eine komplett andere Sache als frische Beete - die Säure überdeckt da alles, der erdige Geschmack ist weg, die Textur auch. Und dann wächst man auf und denkt man mag Rote Beete nicht, dabei hat man eigentlich nur dieses eine Produkt nicht gemocht. Das wär so als würd ich sagen ich mag keine Tomaten weil ich mal Ketchup nicht leiden konnte. Was mich an deinem Schwager-Reflex übrigens stört: der ist zwar verständlich, aber du überträgst ihn halt auf das ganze Gemüse. Die Kapseln sind das eine - da bin ich genauso skeptisch wie du, ich will wissen was da drin ist und ob das irgendwas bringt. Aber die Beete selbst hat damit nichts zu tun. Die liegt halt im Regal und weiß nix von irgendwelchen Marketingversprechen. Hab letztens in einem Ernährungs-Podcast gehört dass die Bioverfügbarkeit von bestimmten Verbindungen in Roter Beete stark davon abhängt ob man sie roh oder erhitzt isst - also nicht nur frisch vs. vakuum sondern auch Zubereitungsart. Keine Ahnung ob das stimmt, ich bin da keine Expertin. Aber wenn deine Frau die frischen Knollen das nächste Mal kocht, könnt sie ja auch einfach eine roh lassen und ihr probiert beide Versionen nebeneinander.
Zitat von ms_77das klingt schon fast zu psychologisch für einen Mittwochnachmittag
naja, ist halt Mittwochnachmittag und nicht Donnerstagfrüh, da passt das doch rein 😄
aber ehrlich gesagt finde ich den Punkt mit der eingelgten Beete aus dem Glas als Kind interessanter als er klingt. Das ist ja eine komplett andere Sache als frische Beete - die Säure überdeckt da alles, der erdige Geschmack ist weg, die Textur auch. Und dann wächst man auf und denkt man mag Rote Beete nicht, dabei hat man eigentlich nur dieses eine Produkt nicht gemocht. Das wär so als würd ich sagen ich mag keine Tomaten weil ich mal Ketchup nicht leiden konnte. Was mich an deinem Schwager-Reflex übrigens stört: der ist zwar verständlich, aber du überträgst ihn halt auf das ganze Gemüse. Die Kapseln sind das eine - da bin ich genauso skeptisch wie du, ich will wissen was da drin ist und ob das irgendwas bringt. Aber die Beete selbst hat damit nichts zu tun. Die liegt halt im Regal und weiß nix von irgendwelchen Marketingversprechen. Hab letztens in einem Ernährungs-Podcast gehört dass die Bioverfügbarkeit von bestimmten Verbindungen in Roter Beete stark davon abhängt ob man sie roh oder erhitzt isst - also nicht nur frisch vs. vakuum sondern auch Zubereitungsart. Keine Ahnung ob das stimmt, ich bin da keine Expertin. Aber wenn deine Frau die frischen Knollen das nächste Mal kocht, könnt sie ja auch einfach eine roh lassen und ihr probiert beide Versionen nebeneinander.
Zitat von ms_77 am August 26, 2026, 15:17 UhrZitat von leni_kdie Bioverfügbarkeit von bestimmten Verbindungen in Roter Beete stark davon abhängt
da fängt's bei mir schon an. "Bioverfügbarkeit" - das ist exakt das Wort das mein Schwager auch immer benutzt wenn er mir seine Kapseln erklären will. Irgendein Podcast sagt sowas und dann landet das als Argument. Ich sag nicht dass das falsch ist, ich hab keine Ahnung. Aber ich werd misstrauisch sobald das Wort fällt, kann ich nicht abstellen. Der Tomaten-Ketchup Vergleich ist eigentlich nicht blöd. Stimmt schon. Ich überleg gerade ob ich wirklich noch irgendwo frische Beete gegessen hab in den letzten 20 Jahren oder immer nur das Zeug aus dem Glas bzw. vakuumverpackt. Kann sein dass das tatsächlich was anderes ist. Muss ich mal ehrlich zugeben. Aber roh probieren - da bin ich raus. Ich beiss nicht in eine rohe Knolle wie in einen Apfel. Das klingt nach Gartenarbeit nicht nach Essen. Was macht man da, dünn hobeln oder so? Ich hab keinen Hobel, ich hab ein Messer und wenig Geduld und meine Frau ist heute Abend bei ihrer Schwester.
Zitat von leni_kdie Bioverfügbarkeit von bestimmten Verbindungen in Roter Beete stark davon abhängt
da fängt's bei mir schon an. "Bioverfügbarkeit" - das ist exakt das Wort das mein Schwager auch immer benutzt wenn er mir seine Kapseln erklären will. Irgendein Podcast sagt sowas und dann landet das als Argument. Ich sag nicht dass das falsch ist, ich hab keine Ahnung. Aber ich werd misstrauisch sobald das Wort fällt, kann ich nicht abstellen. Der Tomaten-Ketchup Vergleich ist eigentlich nicht blöd. Stimmt schon. Ich überleg gerade ob ich wirklich noch irgendwo frische Beete gegessen hab in den letzten 20 Jahren oder immer nur das Zeug aus dem Glas bzw. vakuumverpackt. Kann sein dass das tatsächlich was anderes ist. Muss ich mal ehrlich zugeben. Aber roh probieren - da bin ich raus. Ich beiss nicht in eine rohe Knolle wie in einen Apfel. Das klingt nach Gartenarbeit nicht nach Essen. Was macht man da, dünn hobeln oder so? Ich hab keinen Hobel, ich hab ein Messer und wenig Geduld und meine Frau ist heute Abend bei ihrer Schwester.