Rote Beete roh schälen – gibt es da einen Trick ohne die ganze Küche zu färben?
Zitat von leni_bk am August 10, 2026, 17:24 Uhr@leni_k haha ja okay du hast mich gerade ertappt. Ehrlich gesagt ist es bei mir eher so dass ich etwas greife weil es da ist nicht weil ich wirklich Lust drauf hab. Das ist eigentlich ein blödes Gefühl weil ich mir dann denke - warum kauf ich mir das überhaupt wenn ich es am Ende nur aus Pflichtbewusstsein ess. Bei mir zuhause läuft das oft so ab: ich hab gute Vorsätze, kauf mir was Gesundes, und dann sitzt es im Kühlschrank rum während ich mir schnell was anderes mach weil ich 20 Minuten früher aus dem Kindergarten raus musste. Das ist wahrscheinlich auch der echte Grund warum bei mir die Betanio-Flaschen vergessen werden und nicht weil ich die nicht nehmen will. Das mit Donnerstag einkaufen und bis Montag aufbrauchen - das könnte tatsächlich anders sein als bei mir normal. Weil wenn ich die Roten Beeten nur für ein paar Tage im Kopf hab und nicht für "die ganze Woche" dann fühlt sich das weniger wie ne Aufgabe an. Weniger Druck irgendwie. Was mich aber gerade interessiert - @leni_k du sagst du isst Gekochtes eher nebenbei. Wie packst du dir das denn praktisch? Einfach ne Schale Rote Beete in die Brotzeit-Box mit rein oder wie läuft das bei dir ab? Weil vielleicht hilft mir das zu verstehen wie ich das selbst hinbekommen könnte ohne mich ständig selbst zu zwingenl
@leni_k haha ja okay du hast mich gerade ertappt. Ehrlich gesagt ist es bei mir eher so dass ich etwas greife weil es da ist nicht weil ich wirklich Lust drauf hab. Das ist eigentlich ein blödes Gefühl weil ich mir dann denke - warum kauf ich mir das überhaupt wenn ich es am Ende nur aus Pflichtbewusstsein ess. Bei mir zuhause läuft das oft so ab: ich hab gute Vorsätze, kauf mir was Gesundes, und dann sitzt es im Kühlschrank rum während ich mir schnell was anderes mach weil ich 20 Minuten früher aus dem Kindergarten raus musste. Das ist wahrscheinlich auch der echte Grund warum bei mir die Betanio-Flaschen vergessen werden und nicht weil ich die nicht nehmen will. Das mit Donnerstag einkaufen und bis Montag aufbrauchen - das könnte tatsächlich anders sein als bei mir normal. Weil wenn ich die Roten Beeten nur für ein paar Tage im Kopf hab und nicht für "die ganze Woche" dann fühlt sich das weniger wie ne Aufgabe an. Weniger Druck irgendwie. Was mich aber gerade interessiert - @leni_k du sagst du isst Gekochtes eher nebenbei. Wie packst du dir das denn praktisch? Einfach ne Schale Rote Beete in die Brotzeit-Box mit rein oder wie läuft das bei dir ab? Weil vielleicht hilft mir das zu verstehen wie ich das selbst hinbekommen könnte ohne mich ständig selbst zu zwingenl
Zitat von leni_k am August 10, 2026, 17:38 Uhr@leni_bk
Zitat von leni_bkwie packst du dir das denn praktisch
okay also ganz unspektakulär: ich koch ein paar Rüben am Wochenende, schneid sie in Würfel und stell sie in einer kleinen Dose in den Kühlschrank. Dann landen die automatisch in der Brotzeit-Box weil ich morgens eh nicht lange nachdenke. Das ist eigentlich weniger Planung als Trägheit in die richtige Richtung. Was mich an deiner Frage aber grade mehr beschäftigt als die Antwort: du fragst wie ich das "hinbekomme ohne mich selbst zu zwingen" - aber ich glaub genau das ist der Punkt. Wenn ich mich zwingen muss ess ichs irgendwann nicht mehr. Die Dose im Kühlschrank funktioniert bei mir weil der Aufwand im Moment des Essens null ist. Nicht weil ich motiviert bin. Und da wär ich jetzt neugierig - hast du eigentlich irgendeinen Moment im Tag wo sowas einfach passiert? Bei mir ist es nach dem Laufen, ich ess dann eh irgendwas schnell und da greif ich auch zu Sachen die ich sonst nicht anfassen würde. Vielleicht gibts bei dir im Kindergartenalltag sowas ähnliches, irgendeine kleine Routine die schon da ist und in die man was reinhängen könnte.
Zitat von leni_bkwie packst du dir das denn praktisch
okay also ganz unspektakulär: ich koch ein paar Rüben am Wochenende, schneid sie in Würfel und stell sie in einer kleinen Dose in den Kühlschrank. Dann landen die automatisch in der Brotzeit-Box weil ich morgens eh nicht lange nachdenke. Das ist eigentlich weniger Planung als Trägheit in die richtige Richtung. Was mich an deiner Frage aber grade mehr beschäftigt als die Antwort: du fragst wie ich das "hinbekomme ohne mich selbst zu zwingen" - aber ich glaub genau das ist der Punkt. Wenn ich mich zwingen muss ess ichs irgendwann nicht mehr. Die Dose im Kühlschrank funktioniert bei mir weil der Aufwand im Moment des Essens null ist. Nicht weil ich motiviert bin. Und da wär ich jetzt neugierig - hast du eigentlich irgendeinen Moment im Tag wo sowas einfach passiert? Bei mir ist es nach dem Laufen, ich ess dann eh irgendwas schnell und da greif ich auch zu Sachen die ich sonst nicht anfassen würde. Vielleicht gibts bei dir im Kindergartenalltag sowas ähnliches, irgendeine kleine Routine die schon da ist und in die man was reinhängen könnte.
Zitat von leni_bk am August 10, 2026, 18:09 Uhr@leni_k [quote=leni_kvielleicht gibts bei dir im Kindergartenalltag sowas ähnliches, irgendeine kleine Routine die schon da ist[/quote] - okay das ist tatsächlich ne gute Beobachtung. Bei mir ist es eher so dass ich mittags mit den Kindern esse, da gibt es halt was Warmes aus der Großküche. Aber jetzt wo du das sagst - ich könnte mir das ja für die Früh vorstellen. Ich mache mir immer schnell nen Kaffee und ne Schnitte bevor ich rausrenne, und wenn ich da schon ne kleine Dose Rote Beete neben dem Kühlschrank stehen hätt... wahrscheinlich würd ichs einfach mitnehmen ohne groß nachzudenken. Das Problem ist nur dass ich mir da immer noch schwer tu mit dem "vorbereiten". Ich weiß dass das logisch ist - ne Dose fertig haben ist besser als nichts - aber irgendwie kommt mir das vor wie zu viel Planung für etwas das ich eh nicht so wirklich vermisst habe wenn es nicht da ist. Bei den kleinen Sorten vom Markt war ich eher daran interessiert weil ich die Lust drauf hab, nicht weil ich mir selbst was Gutes tun will, wenn das Sinn macht. @elvira_k wenn du das mit deinen eingekochten regelmäßig machst - isst du die wirklich weil du Lust drauf hast oder ist das auch eher so ne Gewohnheit geworden? Weil vielleicht ist da der Unterschied dass ich mir gezwungener vorkomme wenn ich mir selbst was "auftragen" muss. Beim Einkaufen freu ich mich auf frische Sachen, aber zuhause nen Glas öffnen - das fühlt sich anders an irgendwie
@leni_k [quote=leni_kvielleicht gibts bei dir im Kindergartenalltag sowas ähnliches, irgendeine kleine Routine die schon da ist[/quote] - okay das ist tatsächlich ne gute Beobachtung. Bei mir ist es eher so dass ich mittags mit den Kindern esse, da gibt es halt was Warmes aus der Großküche. Aber jetzt wo du das sagst - ich könnte mir das ja für die Früh vorstellen. Ich mache mir immer schnell nen Kaffee und ne Schnitte bevor ich rausrenne, und wenn ich da schon ne kleine Dose Rote Beete neben dem Kühlschrank stehen hätt... wahrscheinlich würd ichs einfach mitnehmen ohne groß nachzudenken. Das Problem ist nur dass ich mir da immer noch schwer tu mit dem "vorbereiten". Ich weiß dass das logisch ist - ne Dose fertig haben ist besser als nichts - aber irgendwie kommt mir das vor wie zu viel Planung für etwas das ich eh nicht so wirklich vermisst habe wenn es nicht da ist. Bei den kleinen Sorten vom Markt war ich eher daran interessiert weil ich die Lust drauf hab, nicht weil ich mir selbst was Gutes tun will, wenn das Sinn macht. @elvira_k wenn du das mit deinen eingekochten regelmäßig machst - isst du die wirklich weil du Lust drauf hast oder ist das auch eher so ne Gewohnheit geworden? Weil vielleicht ist da der Unterschied dass ich mir gezwungener vorkomme wenn ich mir selbst was "auftragen" muss. Beim Einkaufen freu ich mich auf frische Sachen, aber zuhause nen Glas öffnen - das fühlt sich anders an irgendwie
Zitat von leni_k am August 10, 2026, 18:45 UhrZitat von leni_bkbeim Einkaufen freu ich mich auf frische Sachen, aber zuhause nen Glas öffnen - das fühlt sich anders an
das find ich eigentlich recht ehrlich. und ich glaub der Unterschied ist gar nicht so sehr roh vs. gekocht oder frisch vs. eingemacht - sondern ob du was mit Freude kaufst oder mit Pflichtgefühl. weil das Glas dann zuhause halt schon für "ich sollte" steht nicht mehr für "ich will". @elvira_k das wäre mich übrigens auch interessant zu hören, wie das bei dir ist. Du hast ja wirklich eingekocht, das ist Aufwand - aber ob das dann auch die Freude mit reinpackt oder ob das Glas irgendwann auch nur noch ein schlechtes Gewissen ist. was mich bei leni_bks Beitrag aber gerade wirklich beschäftigt: dieser Unterschied zwischen "ich vermiss es nicht wenn es nicht da ist" und trotzdem regelmäßig dranbleiben wollen. das ist eigentlich ein bisschen das Kernproblem bei allem was gesund sein soll oder? ich merk das beim Laufen auch manchmal - wenn ich eine Woche nicht rausgehe vermiss ichs kaum, aber wenn ichs dann tue bin ich froh. die Vermissens-Logik greift da einfach nicht als Motivation. ob Rote Beete da irgendwann in so einen Rhythmus rutscht... schauen wir mal. bei mir hat das ehrlich gesagt ein paar Wochen gebraucht bis die Dose im Kühlschrank sich normal angefühlt hat und nicht wie Selbstoptimierungs-Theater.
Zitat von leni_bkbeim Einkaufen freu ich mich auf frische Sachen, aber zuhause nen Glas öffnen - das fühlt sich anders an
das find ich eigentlich recht ehrlich. und ich glaub der Unterschied ist gar nicht so sehr roh vs. gekocht oder frisch vs. eingemacht - sondern ob du was mit Freude kaufst oder mit Pflichtgefühl. weil das Glas dann zuhause halt schon für "ich sollte" steht nicht mehr für "ich will". @elvira_k das wäre mich übrigens auch interessant zu hören, wie das bei dir ist. Du hast ja wirklich eingekocht, das ist Aufwand - aber ob das dann auch die Freude mit reinpackt oder ob das Glas irgendwann auch nur noch ein schlechtes Gewissen ist. was mich bei leni_bks Beitrag aber gerade wirklich beschäftigt: dieser Unterschied zwischen "ich vermiss es nicht wenn es nicht da ist" und trotzdem regelmäßig dranbleiben wollen. das ist eigentlich ein bisschen das Kernproblem bei allem was gesund sein soll oder? ich merk das beim Laufen auch manchmal - wenn ich eine Woche nicht rausgehe vermiss ichs kaum, aber wenn ichs dann tue bin ich froh. die Vermissens-Logik greift da einfach nicht als Motivation. ob Rote Beete da irgendwann in so einen Rhythmus rutscht... schauen wir mal. bei mir hat das ehrlich gesagt ein paar Wochen gebraucht bis die Dose im Kühlschrank sich normal angefühlt hat und nicht wie Selbstoptimierungs-Theater.
Zitat von elvira_k am August 10, 2026, 18:49 UhrZitat von leni_bkdieser Unterschied zwischen "ich vermiss es nicht wenn es nicht da ist" und trotzdem regelmäßig dranbleiben wollen
- ja, das trifft es genau. Und ehrlich gesagt bin ich da selbst nicht besser als ihr. Ich dachte immer, weil ich meine Rüben selbst anbau und einmache, bin ich automatisch regelmäßig dabei. Aber wenn ich ehrlich bin - manchmal stehen die Gläser auch bei mir im Keller, und ich denke mir einfach nichts dabei, wenn sie länger nicht angefasst werden. Das Problem ist nur, dass ich mir dann schuldig fühle, weil ich ja die ganze Arbeit reingesteckt habe. Das ist auch nicht wirklich entspannt. Was mich bei euren Gedanken aber gerade beschäftigt - ihr sprecht alle vom Aufwand und vom Pflichtgefühl, aber keiner von euch scheint das als besonders schlimm zu empfinden? Ich meine, ich höre da eher so eine Art, naja, das ist halt so, man muss sich damit arrangieren. Und das verwirrt mich jetzt ein bisschen. Mein Hausarzt hat mir geraten mehr Rote Beete zu essen, aber er hat nicht gesagt, dass ich mich dabei quälen soll. Vielleicht ist das auch okay, wenn man es einfach lässt, wenn es sich anfühlt wie Theater. Der Blutdruck ist wichtig, aber nicht wenn man dafür jeden Tag mit sich selbst im Clinch liegt. @leni_k mit der Dose am Kühlschrank, die funktioniert bei dir wirklich nur weil der Aufwand null ist - aber wie lange hat das gedauert, bis sich das normal angefühlt hat? Du hast erwähnt, dass es ein paar Wochen gebraucht hat. Das interessiert mich ehrlich, weil das bedeutet ja, dass man die ersten Wochen trotzdem noch ein schlechtes Gewissen hat. Oder war das dann später weniger?
Zitat von leni_bkdieser Unterschied zwischen "ich vermiss es nicht wenn es nicht da ist" und trotzdem regelmäßig dranbleiben wollen
- ja, das trifft es genau. Und ehrlich gesagt bin ich da selbst nicht besser als ihr. Ich dachte immer, weil ich meine Rüben selbst anbau und einmache, bin ich automatisch regelmäßig dabei. Aber wenn ich ehrlich bin - manchmal stehen die Gläser auch bei mir im Keller, und ich denke mir einfach nichts dabei, wenn sie länger nicht angefasst werden. Das Problem ist nur, dass ich mir dann schuldig fühle, weil ich ja die ganze Arbeit reingesteckt habe. Das ist auch nicht wirklich entspannt. Was mich bei euren Gedanken aber gerade beschäftigt - ihr sprecht alle vom Aufwand und vom Pflichtgefühl, aber keiner von euch scheint das als besonders schlimm zu empfinden? Ich meine, ich höre da eher so eine Art, naja, das ist halt so, man muss sich damit arrangieren. Und das verwirrt mich jetzt ein bisschen. Mein Hausarzt hat mir geraten mehr Rote Beete zu essen, aber er hat nicht gesagt, dass ich mich dabei quälen soll. Vielleicht ist das auch okay, wenn man es einfach lässt, wenn es sich anfühlt wie Theater. Der Blutdruck ist wichtig, aber nicht wenn man dafür jeden Tag mit sich selbst im Clinch liegt. @leni_k mit der Dose am Kühlschrank, die funktioniert bei dir wirklich nur weil der Aufwand null ist - aber wie lange hat das gedauert, bis sich das normal angefühlt hat? Du hast erwähnt, dass es ein paar Wochen gebraucht hat. Das interessiert mich ehrlich, weil das bedeutet ja, dass man die ersten Wochen trotzdem noch ein schlechtes Gewissen hat. Oder war das dann später weniger?
Zitat von markus_hh88 am August 11, 2026, 12:00 Uhr@elvira_k der Punkt mit dem schlechten Gewissen wegen der Arbeit, die man reingesteckt hat - das kenne ich aus der Praxis tatsächlich in einem anderen Kontext. Patienten, die sich Übungen aufschreiben lassen, machen die manchmal nur noch weil sie das Blatt nicht wegwerfen wollen. Nicht weil es hilft. Das ist kein gutes Motiv und die Compliance bricht dann auch irgendwann weg.
Zitat von elvira_knicht wenn man dafür jeden Tag mit sich selbst im Clinch liegt
Das ist eigentlich die vernünftigste Selbsteinschätzung im ganzen Thread. Und ich sag das ohne Ironie. Was mich aber gerade beschäftigt, weil du den Hausarzt nochmal erwähnst: der hat dir "mehr Rote Beete" gesagt wegen Blutdruck. Die Frage, die dabei nie gestellt wird, ist ob das überhaupt die einzige oder sinnvollste Stellschraube ist. Nitrat aus Rote Beete hat einen echten Mechanismus - NO-Synthese, Gefäßweitung, das ist keine Broscience. Aber der Effekt in den Studien, die ich kenne (Johnston et al. und Larsen 2007 wären die Klassiker), bewegt sich im Bereich von 3-4 mmHg systolisch. Das ist messbar, aber kein Gamechanger wenn der Blutdruck wirklich ein Problem ist. Realistisch betrachtet: wenn du die Rüben mit Freude isst, gut. Wenn nicht, ist das Cortisol vom täglichen Pflichtgefühl wahrscheinlich kontraproduktiver als das Nitrat hilfreich ist. Das klingt zugespitzt, aber so falsch ist es nicht.
@elvira_k der Punkt mit dem schlechten Gewissen wegen der Arbeit, die man reingesteckt hat - das kenne ich aus der Praxis tatsächlich in einem anderen Kontext. Patienten, die sich Übungen aufschreiben lassen, machen die manchmal nur noch weil sie das Blatt nicht wegwerfen wollen. Nicht weil es hilft. Das ist kein gutes Motiv und die Compliance bricht dann auch irgendwann weg.
Zitat von elvira_knicht wenn man dafür jeden Tag mit sich selbst im Clinch liegt
Das ist eigentlich die vernünftigste Selbsteinschätzung im ganzen Thread. Und ich sag das ohne Ironie. Was mich aber gerade beschäftigt, weil du den Hausarzt nochmal erwähnst: der hat dir "mehr Rote Beete" gesagt wegen Blutdruck. Die Frage, die dabei nie gestellt wird, ist ob das überhaupt die einzige oder sinnvollste Stellschraube ist. Nitrat aus Rote Beete hat einen echten Mechanismus - NO-Synthese, Gefäßweitung, das ist keine Broscience. Aber der Effekt in den Studien, die ich kenne (Johnston et al. und Larsen 2007 wären die Klassiker), bewegt sich im Bereich von 3-4 mmHg systolisch. Das ist messbar, aber kein Gamechanger wenn der Blutdruck wirklich ein Problem ist. Realistisch betrachtet: wenn du die Rüben mit Freude isst, gut. Wenn nicht, ist das Cortisol vom täglichen Pflichtgefühl wahrscheinlich kontraproduktiver als das Nitrat hilfreich ist. Das klingt zugespitzt, aber so falsch ist es nicht.