Rote Beete im Smoothie – wie kriegt man den Erdgeschmack weg?
Zitat von leni_k am August 2, 2026, 17:56 UhrZitat von elvira_kSie werden das nicht durchziehen wenn es Ihnen nicht schmeckt
okay ja, das stimmt. Kein Gegenargument. Aber ich find das irgendwie frustrierend, weil es dann ja bedeutet dass ich für mein Training entweder was esse das mir nicht schmeckt, oder ich lass es bleiben. Das fühlt sich an wie keine gute Wahl. Was mich an Ihrem Vorschlag mit der Beilage aber wirklich nachdenklich macht: ich hab Rote Beete bisher immer als "Zutat in was" gedacht nie wirklich als eigenständige kleine Portion. Ob ich das mit einem guten Essig hinkrieg, dass mir das passt - keine Ahnung, aber das wäre zumindest etwas das ich mal testen könnte ohne großen Aufwand. Das mit dem Konzentrat - ich versteh Ihren Punkt @elvira_k, ehrlich. Aber "man weiß nicht was drin ist" gilt ja auch für die Gläser im Supermarkt, oder? Ich mein, da steht auch nur "Rote Beete, Wasser, Salz" drauf und das wars. Beim Konzentrat aus frischer Beete wäre es zumindest vom Gedanken her nah am Original. Aber okay, ohne echte Erfahrungsberichte von Leuten die sowas wirklich regelmäßig nehmen bleib ich da skeptisch - das hab ich schon bei anderen Supplements so gemacht und das war nie falsch. Ich glaub ich probier jetzt einfach mal die Beilage-Variante. Kleine Portion, Öl, Apfelessig vielleicht. Hab eh noch eine Knolle vom Markt letzten Freitag zuhause.
Zitat von elvira_kSie werden das nicht durchziehen wenn es Ihnen nicht schmeckt
okay ja, das stimmt. Kein Gegenargument. Aber ich find das irgendwie frustrierend, weil es dann ja bedeutet dass ich für mein Training entweder was esse das mir nicht schmeckt, oder ich lass es bleiben. Das fühlt sich an wie keine gute Wahl. Was mich an Ihrem Vorschlag mit der Beilage aber wirklich nachdenklich macht: ich hab Rote Beete bisher immer als "Zutat in was" gedacht nie wirklich als eigenständige kleine Portion. Ob ich das mit einem guten Essig hinkrieg, dass mir das passt - keine Ahnung, aber das wäre zumindest etwas das ich mal testen könnte ohne großen Aufwand. Das mit dem Konzentrat - ich versteh Ihren Punkt @elvira_k, ehrlich. Aber "man weiß nicht was drin ist" gilt ja auch für die Gläser im Supermarkt, oder? Ich mein, da steht auch nur "Rote Beete, Wasser, Salz" drauf und das wars. Beim Konzentrat aus frischer Beete wäre es zumindest vom Gedanken her nah am Original. Aber okay, ohne echte Erfahrungsberichte von Leuten die sowas wirklich regelmäßig nehmen bleib ich da skeptisch - das hab ich schon bei anderen Supplements so gemacht und das war nie falsch. Ich glaub ich probier jetzt einfach mal die Beilage-Variante. Kleine Portion, Öl, Apfelessig vielleicht. Hab eh noch eine Knolle vom Markt letzten Freitag zuhause.
Zitat von elvira_k am August 2, 2026, 18:01 Uhr@leni_k das freut mich dass Sie das mit der Beilage ausprobieren wollen, ehrlich gesagt. Das ist pragmatisch und Sie müssen sich da nicht selbst belügen. Eine kleine Sache zu Ihrem Punkt mit den Gläsern - da haben Sie recht dass die Zutatenliste auch nicht lang ist, aber es ist trotzdem ein Unterschied. Bei den Gläsern weiß ich zumindest dass alles unter Hitze haltbar gemacht wurde, und das ist transparent. Bei vielen dieser Konzentrate aus der Drogerie weiß man gar nicht ob da noch weitere Zusätze wie Konservierungsmittel oder Zucker rein sind, auch wenn die Verpackung sauber aussieht. Das ist nicht böse gemeint, sondern einfach: die Transparenz fehlt mir da. Was mich aber noch interessiert - Sie haben eine Knolle noch zuhause, sagen Sie. Haben Sie die roh gelagert oder schon gekocht? Falls roh: wie lange liegt die schon? Ich frage deshalb weil Rote Beete vom Freitag - wenn sie kühl gelagert war - immer noch gut sein sollte, aber der Geschmack kann sich auch verändern wenn sie schon ne Weile liegt. Manche werden milder, andere eher noch erdiger. Das könnte auch beim Testen eine Rolle spielen.
@leni_k das freut mich dass Sie das mit der Beilage ausprobieren wollen, ehrlich gesagt. Das ist pragmatisch und Sie müssen sich da nicht selbst belügen. Eine kleine Sache zu Ihrem Punkt mit den Gläsern - da haben Sie recht dass die Zutatenliste auch nicht lang ist, aber es ist trotzdem ein Unterschied. Bei den Gläsern weiß ich zumindest dass alles unter Hitze haltbar gemacht wurde, und das ist transparent. Bei vielen dieser Konzentrate aus der Drogerie weiß man gar nicht ob da noch weitere Zusätze wie Konservierungsmittel oder Zucker rein sind, auch wenn die Verpackung sauber aussieht. Das ist nicht böse gemeint, sondern einfach: die Transparenz fehlt mir da. Was mich aber noch interessiert - Sie haben eine Knolle noch zuhause, sagen Sie. Haben Sie die roh gelagert oder schon gekocht? Falls roh: wie lange liegt die schon? Ich frage deshalb weil Rote Beete vom Freitag - wenn sie kühl gelagert war - immer noch gut sein sollte, aber der Geschmack kann sich auch verändern wenn sie schon ne Weile liegt. Manche werden milder, andere eher noch erdiger. Das könnte auch beim Testen eine Rolle spielen.
Zitat von leni_bk am August 2, 2026, 18:28 Uhr@elvira_k danke dass du nach der Knolle fragst - ja die liegt seit Freitag im Gemüsefach also knapp eine Woche. Kühl ist es da definitiv. Ich hab das ehrlich gesagt nicht so im Blick ob die inzwischen schon anders schmeckt, aber das ist ein guter Punkt - vielleicht probier ich die jetzt einfach mal so wie sie ist, dann weiß ich wenigstens woran ich bin. Das mit dem Essig - ich glaub das könnte tatsächlich der Knackpunkt sein. Ich hab Apfelessig im Haus, damit könnte ich das gleich testen wenn ich die Beete heute Koch. Kleine Portion, abkühlen lassen, dann mit etwas Öl und Essig. Nicht zu viel Tamtam drum herum. Was mich aber gerade nochmal neugierig macht: wenn ich die Beilage-Variante regelmäßig mache - macht das sportlich überhaupt noch Sinn? Also wenn ich die gekochte Beete esse statt sie zu trinken, verlier ich da auch wieder zu viel vom Nitrat oder ist das egal? Ich frag nicht weil ich wieder zu sehr grübeln will, sondern weil ich einfach realistisch sein möchte ob das noch einen Effekt hat oder ob ich mir dann was vormach. Weil wenn nicht - dann nehm ich die Beilage einfach weil sie mir schmeckt, und der Sportgedanke ist eh weg vom Tisch.
@elvira_k danke dass du nach der Knolle fragst - ja die liegt seit Freitag im Gemüsefach also knapp eine Woche. Kühl ist es da definitiv. Ich hab das ehrlich gesagt nicht so im Blick ob die inzwischen schon anders schmeckt, aber das ist ein guter Punkt - vielleicht probier ich die jetzt einfach mal so wie sie ist, dann weiß ich wenigstens woran ich bin. Das mit dem Essig - ich glaub das könnte tatsächlich der Knackpunkt sein. Ich hab Apfelessig im Haus, damit könnte ich das gleich testen wenn ich die Beete heute Koch. Kleine Portion, abkühlen lassen, dann mit etwas Öl und Essig. Nicht zu viel Tamtam drum herum. Was mich aber gerade nochmal neugierig macht: wenn ich die Beilage-Variante regelmäßig mache - macht das sportlich überhaupt noch Sinn? Also wenn ich die gekochte Beete esse statt sie zu trinken, verlier ich da auch wieder zu viel vom Nitrat oder ist das egal? Ich frag nicht weil ich wieder zu sehr grübeln will, sondern weil ich einfach realistisch sein möchte ob das noch einen Effekt hat oder ob ich mir dann was vormach. Weil wenn nicht - dann nehm ich die Beilage einfach weil sie mir schmeckt, und der Sportgedanke ist eh weg vom Tisch.
Zitat von elvira_k am August 2, 2026, 18:33 Uhr@leni_bk ja, das ist eine gute Frage und ich gebe Ihnen ehrlich Antwort: Ihr Hausarzt könnte Ihnen da präziser helfen als ich. Aber mein Eindruck - und das habe ich vom Hausarzt auch so mitgenommen - ist, dass gekochte Rote Beete immer noch einen Nutzen hat, auch wenn das Nitrat teilweise weg ist. Es geht nicht um perfekt, es geht darum dass Sie es regelmäßig machen. Und wenn Sie sich eine kleine Portion zu Mittag auf den Teller legen können, ohne dass es sich wie eine Pflicht anfühlt, dann ist das ehrlich gesagt besser als gar nichts.
Zitat von leni_bkwenn ich die Beilage-Variante regelmäßig mache - macht das sportlich überhaupt noch Sinn
- ja würde ich sagen. Nicht so viel Sinn wie roh, aber immer noch Sinn. Mein Punkt ist nur: Sie müssen sich jetzt nicht weiter den Kopf zerbrechen. Kochen Sie die Knolle heute, probieren Sie sie mit Essig, und schauen Sie einfach ob das passt. Das ist dann Ihre Antwort, nicht meine. Was ich aber beobachtet habe bei mir im Garten - wenn Leute anfangen Rote Beete regelmäßig zu essen, gewöhnen sie sich auch an den Geschmack. Nach ein paar Wochen schmeckt es ganz anders als beim ersten Mal. Also vielleicht überrascht Sie das ja noch positiv, wenn Sie die Beilage-Routine mal richtig anfangen.
@leni_bk ja, das ist eine gute Frage und ich gebe Ihnen ehrlich Antwort: Ihr Hausarzt könnte Ihnen da präziser helfen als ich. Aber mein Eindruck - und das habe ich vom Hausarzt auch so mitgenommen - ist, dass gekochte Rote Beete immer noch einen Nutzen hat, auch wenn das Nitrat teilweise weg ist. Es geht nicht um perfekt, es geht darum dass Sie es regelmäßig machen. Und wenn Sie sich eine kleine Portion zu Mittag auf den Teller legen können, ohne dass es sich wie eine Pflicht anfühlt, dann ist das ehrlich gesagt besser als gar nichts.
Zitat von leni_bkwenn ich die Beilage-Variante regelmäßig mache - macht das sportlich überhaupt noch Sinn
- ja würde ich sagen. Nicht so viel Sinn wie roh, aber immer noch Sinn. Mein Punkt ist nur: Sie müssen sich jetzt nicht weiter den Kopf zerbrechen. Kochen Sie die Knolle heute, probieren Sie sie mit Essig, und schauen Sie einfach ob das passt. Das ist dann Ihre Antwort, nicht meine. Was ich aber beobachtet habe bei mir im Garten - wenn Leute anfangen Rote Beete regelmäßig zu essen, gewöhnen sie sich auch an den Geschmack. Nach ein paar Wochen schmeckt es ganz anders als beim ersten Mal. Also vielleicht überrascht Sie das ja noch positiv, wenn Sie die Beilage-Routine mal richtig anfangen.
Zitat von leni_bk am August 2, 2026, 19:36 Uhr@elvira_k das mit dem Geschmack der sich gewöhnt - das glaub ich dir ehrlich gesagt. Meine Kollegin hat mir letztens erzählt dass sie die Beete anfangs auch furchtbar fand und jetzt nimmt sie die regelmäßig mit zur Arbeit. Aber bei mir ist das Problem - ich glaub ich hab da einfach zu viel drumherum gedacht statt einfach anzufangen. Du hast das vorhin richtig zusammengefasst, ich quäl mich mit der Frage ob Smoothie oder Beilage oder Konzentrat und verlier mich darin. Dabei könnte ich einfach die Knolle heute kochen und gucken was passiert, statt vorher schon wieder abzuwägen. Das eine Sache die mich gerade nochmal wundert - wenn ich regelmäßig eine kleine Portion esse und mich dran gewöhn, wird mir die über die Zeit auch weniger erdig vorkommen oder bleibt das immer irgendwie präsent? Ich frag weil ich einfach nochmal realistisch einschätzen möchte ob das für mich in drei Monaten normal ist oder ob ich mich da selbst was vormach. Bei Gemüse generell bin ich da nicht so der Gewöhnungstyp, aber vielleicht ist die Beete anders. Und danke dass du das mit der Hausarzt-Frage nicht einfach beantwortet hast sondern mir das Selbstdenken überlassen hast. Das nervt manchmal aber ist auch irgendwie das Einzige was bleibt wenn mans wirklich wissen will 😅
@elvira_k das mit dem Geschmack der sich gewöhnt - das glaub ich dir ehrlich gesagt. Meine Kollegin hat mir letztens erzählt dass sie die Beete anfangs auch furchtbar fand und jetzt nimmt sie die regelmäßig mit zur Arbeit. Aber bei mir ist das Problem - ich glaub ich hab da einfach zu viel drumherum gedacht statt einfach anzufangen. Du hast das vorhin richtig zusammengefasst, ich quäl mich mit der Frage ob Smoothie oder Beilage oder Konzentrat und verlier mich darin. Dabei könnte ich einfach die Knolle heute kochen und gucken was passiert, statt vorher schon wieder abzuwägen. Das eine Sache die mich gerade nochmal wundert - wenn ich regelmäßig eine kleine Portion esse und mich dran gewöhn, wird mir die über die Zeit auch weniger erdig vorkommen oder bleibt das immer irgendwie präsent? Ich frag weil ich einfach nochmal realistisch einschätzen möchte ob das für mich in drei Monaten normal ist oder ob ich mich da selbst was vormach. Bei Gemüse generell bin ich da nicht so der Gewöhnungstyp, aber vielleicht ist die Beete anders. Und danke dass du das mit der Hausarzt-Frage nicht einfach beantwortet hast sondern mir das Selbstdenken überlassen hast. Das nervt manchmal aber ist auch irgendwie das Einzige was bleibt wenn mans wirklich wissen will 😅
Zitat von elvira_k am August 2, 2026, 20:04 Uhr@leni_bk ja das ist die ehrliche Frage ob sich der Geschmack wirklich noch normalisiert oder ob man sich nur daran gewöhnt, dass mans runterschluckt. Ich würde sagen - beides kann passieren, und das hängt wirklich von der Person ab. Bei mir im Garten hab ich festgestellt, dass die rohe Rote Beete auch einfach eine Frage der Sorte ist. Ich baue da verschiedene an, und manche sind deutlich weniger erdig als andere - das merkt man besonders wenn man sie roh probiert. Die gekochte Variante ist da weniger unterschiedlich, die werden alle irgendwie ähnlich mild. Aber das ist ja auch gar nicht Ihr Problem, weil Sie die ja ohnehin kochen wollen. Was mich aber neugierig macht: [quote=leni_bkwenn ich regelmäßig eine kleine Portion esse und mich dran gewöhn, wird mir die über die Zeit auch weniger erdig vorkommen[/quote] - haben Sie denn auch Gemüse wo das funktioniert hat? Also wo Sie anfangs gedacht haben "naja, muss ich essen" und später war es einfach normal? Weil wenn Sie das kennen, dann können Sie sich auch vorstellen wie das bei der Beete laufen könnte. Aber wenn das bei Ihnen grundsätzlich nicht passiert - wenn Sie sich an Geschmäcke nicht wirklich gewöhnen - dann bringt auch regelmäßiges Essen nichts, das stimmt. Da täusche ich mich manchmal selbst glaube ich, weil es bei mir natürlich funktioniert hat. Das ist ja genau das was ich immer wieder sehe - jeder Mensch reagiert da anders, und man kann das nicht einfach pauschalisieren.
@leni_bk ja das ist die ehrliche Frage ob sich der Geschmack wirklich noch normalisiert oder ob man sich nur daran gewöhnt, dass mans runterschluckt. Ich würde sagen - beides kann passieren, und das hängt wirklich von der Person ab. Bei mir im Garten hab ich festgestellt, dass die rohe Rote Beete auch einfach eine Frage der Sorte ist. Ich baue da verschiedene an, und manche sind deutlich weniger erdig als andere - das merkt man besonders wenn man sie roh probiert. Die gekochte Variante ist da weniger unterschiedlich, die werden alle irgendwie ähnlich mild. Aber das ist ja auch gar nicht Ihr Problem, weil Sie die ja ohnehin kochen wollen. Was mich aber neugierig macht: [quote=leni_bkwenn ich regelmäßig eine kleine Portion esse und mich dran gewöhn, wird mir die über die Zeit auch weniger erdig vorkommen[/quote] - haben Sie denn auch Gemüse wo das funktioniert hat? Also wo Sie anfangs gedacht haben "naja, muss ich essen" und später war es einfach normal? Weil wenn Sie das kennen, dann können Sie sich auch vorstellen wie das bei der Beete laufen könnte. Aber wenn das bei Ihnen grundsätzlich nicht passiert - wenn Sie sich an Geschmäcke nicht wirklich gewöhnen - dann bringt auch regelmäßiges Essen nichts, das stimmt. Da täusche ich mich manchmal selbst glaube ich, weil es bei mir natürlich funktioniert hat. Das ist ja genau das was ich immer wieder sehe - jeder Mensch reagiert da anders, und man kann das nicht einfach pauschalisieren.
Zitat von leni_do am August 3, 2026, 01:00 Uhr@leni_bk also bei mir war das mit dem Brokkoli so - Jahre lang konnte ich das nicht sehen, und dann hab ich das irgendwann anders zubereitet gekriegt und seitdem... naja, immer noch nicht mein Liebstes aber ich zwing mich nicht mehr dazu. Das ist aber auch ne andere Liga als Rote Beete, weil Brokkoli schmeckt ja nicht so intensiv erdig sondern eher bitter. Bei dir könnte das anders sein, da stimme ich @elvira_k zu dass das schwer zu sagen ist ohne es selbst zu testen. Aber was mich gerade mehr interessiert - und das ist vielleicht auch ne blöde Frage - hast du schon mal überlegt ob dir die Beete vielleicht auch einfach zu langweilig als pure Beilage wird? Ich meine, bei mir funktioniert die Routine nur weil ich sie in den Smoothie schmeiß und dann ist es vorbei. Wenn ich mir jedes Mal ne kleine Portion anrichten müsste mit Öl und Essig und so, würde ich das glaub ich auch nach zwei Wochen wieder vergessen. Für dich könnte das aber völlig anders sein, keine Ahnung. Nur dass du nicht in die nächste Falle tappst wo du denkst okay jetzt mach ich das regelmäßig und dann verläufts sich wieder 😅
Vielleicht probierst du die Knolle heute einfach und guckst dann nicht was du damit langfristig anfängst sondern nur ob es dir im Moment schmeckt oder nicht. Das ist ehrlich gesagt schon ne halbe Antwort
@leni_bk also bei mir war das mit dem Brokkoli so - Jahre lang konnte ich das nicht sehen, und dann hab ich das irgendwann anders zubereitet gekriegt und seitdem... naja, immer noch nicht mein Liebstes aber ich zwing mich nicht mehr dazu. Das ist aber auch ne andere Liga als Rote Beete, weil Brokkoli schmeckt ja nicht so intensiv erdig sondern eher bitter. Bei dir könnte das anders sein, da stimme ich @elvira_k zu dass das schwer zu sagen ist ohne es selbst zu testen. Aber was mich gerade mehr interessiert - und das ist vielleicht auch ne blöde Frage - hast du schon mal überlegt ob dir die Beete vielleicht auch einfach zu langweilig als pure Beilage wird? Ich meine, bei mir funktioniert die Routine nur weil ich sie in den Smoothie schmeiß und dann ist es vorbei. Wenn ich mir jedes Mal ne kleine Portion anrichten müsste mit Öl und Essig und so, würde ich das glaub ich auch nach zwei Wochen wieder vergessen. Für dich könnte das aber völlig anders sein, keine Ahnung. Nur dass du nicht in die nächste Falle tappst wo du denkst okay jetzt mach ich das regelmäßig und dann verläufts sich wieder 😅
Vielleicht probierst du die Knolle heute einfach und guckst dann nicht was du damit langfristig anfängst sondern nur ob es dir im Moment schmeckt oder nicht. Das ist ehrlich gesagt schon ne halbe Antwort
Zitat von elvira_k am August 3, 2026, 04:44 Uhr@leni_do da muss ich dir ehrlich sagen, du sprichst da was an das ich selbst bei mir im Garten immer wieder beobachte. Das mit dem Langweilen-Faktor ist genauso wichtig wie der Geschmack, und den unterschätzt man leicht. Bei mir funktioniert es deshalb auch nur, weil ich die Beete in verschiedenen Varianten verarbeite - mal eingekocht, mal als kleine warme Portion zu Mittag, manchmal auch einfach nur geschnitten mit etwas Öl. Das hält es interessant, sozusagen. @leni_bk was ich da gerade interessant finde: du fragst die ganze Zeit ob sich der Geschmack normalisiert oder ob man sich daran gewöhnt. Aber vielleicht ist auch das Drumherum wichtig? Also nicht nur ob die Beete erdig schmeckt, sondern wie du sie isst, mit was du sie kombinierst, wie regelmäßig das in deinen Alltag passt. Das ist ehrlich gesagt mehr als nur Geschmack. Ich meine - wenn du die Knolle heute kochst und sie dir mit Essig schmeckt, dann versuch das nicht direkt täglich zu machen. Vielleicht einfach zwei, drei mal die Woche anfangen, und schauen ob das zu deinem Rhythmus passt. Das nimmt auch den Druck raus, den man sich selbst macht. Ich habe da gelernt, dass regelmäßig nicht gleich täglich bedeutet, und das ist für viele Menschen der Knackpunkt.
@leni_do da muss ich dir ehrlich sagen, du sprichst da was an das ich selbst bei mir im Garten immer wieder beobachte. Das mit dem Langweilen-Faktor ist genauso wichtig wie der Geschmack, und den unterschätzt man leicht. Bei mir funktioniert es deshalb auch nur, weil ich die Beete in verschiedenen Varianten verarbeite - mal eingekocht, mal als kleine warme Portion zu Mittag, manchmal auch einfach nur geschnitten mit etwas Öl. Das hält es interessant, sozusagen. @leni_bk was ich da gerade interessant finde: du fragst die ganze Zeit ob sich der Geschmack normalisiert oder ob man sich daran gewöhnt. Aber vielleicht ist auch das Drumherum wichtig? Also nicht nur ob die Beete erdig schmeckt, sondern wie du sie isst, mit was du sie kombinierst, wie regelmäßig das in deinen Alltag passt. Das ist ehrlich gesagt mehr als nur Geschmack. Ich meine - wenn du die Knolle heute kochst und sie dir mit Essig schmeckt, dann versuch das nicht direkt täglich zu machen. Vielleicht einfach zwei, drei mal die Woche anfangen, und schauen ob das zu deinem Rhythmus passt. Das nimmt auch den Druck raus, den man sich selbst macht. Ich habe da gelernt, dass regelmäßig nicht gleich täglich bedeutet, und das ist für viele Menschen der Knackpunkt.
Zitat von gg1987 am August 5, 2026, 16:13 Uhrmoin, ich lese das hier jetzt schon ne Weile mit und muss ehrlich sagen - ihr macht das alle viel zu kompliziert. @leni_bk du fragst ob sich der Geschmack normalisiert oder ob man sich nur dran gewöhnt, aber das ist doch auch egal, oder? Wenn du nach drei Monaten die Beete isst ohne dich zu quälen, ist es egal wie dein Gehirn das nennt. Was mich aber viel mehr triggert - und das schreib ich jetzt einfach mal aus meiner Erfahrung - ist dieses ganze Nitrat-Theater. Ich hab das vor zwei Jahren auch gemacht, mir Konzentrate gekauft, dachte das bringt was beim Laufen. Und ehrlich? Placebo. Ich lauf jetzt regelmäßig schneller, aber nicht wegen der Beete sondern weil ich besser trainiert bin. Mein Hausarzt hat mir irgendwann gesagt: "Gregor, iss einfach mehr Gemüse, nicht spezifische Superfoods." Das war für mich der Punkt wo ich gemerkt hab - ich verteil meine Energie auf die falschen Dinge. Was ich @elvira_k's Punkt mit dem regelmäßig-nicht-täglich echt sinnvoll finde. Zwei, drei mal die Woche ne kleine Portion - das ist was anderes als sich täglich zwingen zu müssen. Das hält auch interessant. Aber @leni_bk mach dir bitte nicht noch nen neuen Plan draus. Koch die Knolle heute iss sie mit Essig oder ohne, und dann weißt du ob's dir passt. Der Rest ergibt sich dann von alleine oder eben nicht. Mehr brauchst du echt nicht überlegen.
moin, ich lese das hier jetzt schon ne Weile mit und muss ehrlich sagen - ihr macht das alle viel zu kompliziert. @leni_bk du fragst ob sich der Geschmack normalisiert oder ob man sich nur dran gewöhnt, aber das ist doch auch egal, oder? Wenn du nach drei Monaten die Beete isst ohne dich zu quälen, ist es egal wie dein Gehirn das nennt. Was mich aber viel mehr triggert - und das schreib ich jetzt einfach mal aus meiner Erfahrung - ist dieses ganze Nitrat-Theater. Ich hab das vor zwei Jahren auch gemacht, mir Konzentrate gekauft, dachte das bringt was beim Laufen. Und ehrlich? Placebo. Ich lauf jetzt regelmäßig schneller, aber nicht wegen der Beete sondern weil ich besser trainiert bin. Mein Hausarzt hat mir irgendwann gesagt: "Gregor, iss einfach mehr Gemüse, nicht spezifische Superfoods." Das war für mich der Punkt wo ich gemerkt hab - ich verteil meine Energie auf die falschen Dinge. Was ich @elvira_k's Punkt mit dem regelmäßig-nicht-täglich echt sinnvoll finde. Zwei, drei mal die Woche ne kleine Portion - das ist was anderes als sich täglich zwingen zu müssen. Das hält auch interessant. Aber @leni_bk mach dir bitte nicht noch nen neuen Plan draus. Koch die Knolle heute iss sie mit Essig oder ohne, und dann weißt du ob's dir passt. Der Rest ergibt sich dann von alleine oder eben nicht. Mehr brauchst du echt nicht überlegen.
Zitat von ms_77 am August 5, 2026, 20:04 Uhr@gg1987 hat eigentlich recht. und das sag ich als einer der hier sonst eher meckert.
Zitat von gg1987Placebo
das ist das Wort das mir bei dem ganzen Thread gefehlt hat. ich les das jetzt schon eine Weile mit und denk mir - da dreht sich alles um Nitrat rein Nitrat raus, Kochen, nicht kochen, Konzentrat ja nein. und am Ende ist das alles Halbwissen vom Internet das keiner wirklich belegen kann. ich mach das bei Elektrik so: wenn ein Kunde mir kommt und sagt "ich hab gelesen im Internet dass man das so und so verkabeln soll" - meistens ist das Quatsch. nicht bösartig gemeint, aber das Halbwissen ist manchmal schlimmer als gar keins. weil man dann anfängt an Sachen rumzudoktorn die eigentlich einfach sind. @leni_bk Koch die Knolle. iss sie. schmeckt sie dir - gut. schmeckt sie nicht - auch gut, dann lass es. das Nitrat-Optimieren überlässt du am besten Leuten die im Labor arbeiten. dein Hausarzt hat dir gesagt mehr Gemüse essen, nicht "iss Gemüse in der biochemisch optimalen Zubereitungsform". was mich aber wirklich wundert beim ganzen Thread: keiner hat gefragt ob sie die Beete vielleicht einfach zu weich gekocht hat. roh ist erdig und intensiv zu weich gekocht wird das Ding labberig und der Geschmack konzentriert sich anders. bissfest kochen, das macht nen Unterschied - zumindest bei mir wenn meine Frau das macht.
@gg1987 hat eigentlich recht. und das sag ich als einer der hier sonst eher meckert.
Zitat von gg1987Placebo
das ist das Wort das mir bei dem ganzen Thread gefehlt hat. ich les das jetzt schon eine Weile mit und denk mir - da dreht sich alles um Nitrat rein Nitrat raus, Kochen, nicht kochen, Konzentrat ja nein. und am Ende ist das alles Halbwissen vom Internet das keiner wirklich belegen kann. ich mach das bei Elektrik so: wenn ein Kunde mir kommt und sagt "ich hab gelesen im Internet dass man das so und so verkabeln soll" - meistens ist das Quatsch. nicht bösartig gemeint, aber das Halbwissen ist manchmal schlimmer als gar keins. weil man dann anfängt an Sachen rumzudoktorn die eigentlich einfach sind. @leni_bk Koch die Knolle. iss sie. schmeckt sie dir - gut. schmeckt sie nicht - auch gut, dann lass es. das Nitrat-Optimieren überlässt du am besten Leuten die im Labor arbeiten. dein Hausarzt hat dir gesagt mehr Gemüse essen, nicht "iss Gemüse in der biochemisch optimalen Zubereitungsform". was mich aber wirklich wundert beim ganzen Thread: keiner hat gefragt ob sie die Beete vielleicht einfach zu weich gekocht hat. roh ist erdig und intensiv zu weich gekocht wird das Ding labberig und der Geschmack konzentriert sich anders. bissfest kochen, das macht nen Unterschied - zumindest bei mir wenn meine Frau das macht.