Rote Beete einkochen – wie lange haltbar und braucht es wirklich so viel Zucker?
Zitat von elvira_k am August 5, 2026, 04:25 UhrIch bin gerade dabei, meine Ernte aus dem Garten einzumachen, und hab mich dabei gefragt, ob ich das eigentlich richtig mache. Jedes Jahr koche ich mehrere Gläser Rote Beete ein, meistens mit Essig und etwas Zucker, und bis jetzt ist noch nichts schiefgegangen. Aber ich finde die Mengen an Zucker in vielen Rezepten doch ziemlich üppig, besonders wenn ich eh schon den Essig habe. Der Hausarzt hat mir ja geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und da frag ich mich natürlich, ob das Eingekochte genauso wertvoll ist wie die frische aus dem Garten. Ich stelle mir vor, dass beim Kochen schon einiges verloren geht, oder? Auf der anderen hab ich gelesen, dass der Farbstoff Betanin sogar hitzebeständig sein soll. Meine konkrete Frage: Wie lange lagert eingekochte Rote Beete wirklich sicher bei euch daheim, und kann man das Zucker-Verhältnis einfach reduzieren? Ich möchte nicht dass mir die Gläser verderben, aber ich möchte auch nicht mehr Zucker reintun als nötig ist. Hat jemand von euch da Erfahrung und kann mir sagen, worauf man wirklich achten muss? Oder soll ich lieber einen Teil der Ernte einfrieren, das geht ja auch, nur ist das platzintensiver im Gefrierschrank.
Ich bin gerade dabei, meine Ernte aus dem Garten einzumachen, und hab mich dabei gefragt, ob ich das eigentlich richtig mache. Jedes Jahr koche ich mehrere Gläser Rote Beete ein, meistens mit Essig und etwas Zucker, und bis jetzt ist noch nichts schiefgegangen. Aber ich finde die Mengen an Zucker in vielen Rezepten doch ziemlich üppig, besonders wenn ich eh schon den Essig habe. Der Hausarzt hat mir ja geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und da frag ich mich natürlich, ob das Eingekochte genauso wertvoll ist wie die frische aus dem Garten. Ich stelle mir vor, dass beim Kochen schon einiges verloren geht, oder? Auf der anderen hab ich gelesen, dass der Farbstoff Betanin sogar hitzebeständig sein soll. Meine konkrete Frage: Wie lange lagert eingekochte Rote Beete wirklich sicher bei euch daheim, und kann man das Zucker-Verhältnis einfach reduzieren? Ich möchte nicht dass mir die Gläser verderben, aber ich möchte auch nicht mehr Zucker reintun als nötig ist. Hat jemand von euch da Erfahrung und kann mir sagen, worauf man wirklich achten muss? Oder soll ich lieber einen Teil der Ernte einfrieren, das geht ja auch, nur ist das platzintensiver im Gefrierschrank.
Zitat von derbär am August 5, 2026, 05:20 Uhr@elvira_k zur Zuckerfrage - also bei mir war das auch lang so ein Mysterium. Ich hab das mal nachgefragt, meine Mutter macht das seit Jahren ein und die sagt: der Zucker ist weniger für die Haltbarkeit zuständig als der Essig. Heißt du könntest durchaus reduzieren ohne gleich Schimmel zu riskieren, solange der Essig-Anteil stimmt und die Gläser richtig sterilisiert sind. Was ich aber noch nicht gesehen hab hier im Thread - das Thema Nitrat. Der Arzt hat dir ja wegen Blutdruck dazu geraten ne? Beim Einkochen geht tatsächlich ein Teil der Nitrate verloren, das hab ich mal irgendwo beim Recherchieren für meine Ausfahrten gelesen. Wie viel genau weiß ich nicht, aber komplett weg ist es nicht. Wenn du wirklich den vollen Effekt willst dann eher frisch oder als Saft - aber für den Alltag und als Vorrat ist eingekocht immer noch besser als gar keine Rote Beete.
Zitat von elvira_ksoll ich lieber einen Teil der Ernte einfrieren
Ich würd sagen mach beides. Einfrieren ist DEUTLICH unkomplizierter wenn du die Beet nicht zu feucht einfrierst - also vorher kurz blanchieren und gut abtropfen. Platz ist halt das einzige Problem, das stimmt. Aber für den direkten Verbrauch läuft das bei mir eigentlich besser als die Gläser.
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Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.
@elvira_k zur Zuckerfrage - also bei mir war das auch lang so ein Mysterium. Ich hab das mal nachgefragt, meine Mutter macht das seit Jahren ein und die sagt: der Zucker ist weniger für die Haltbarkeit zuständig als der Essig. Heißt du könntest durchaus reduzieren ohne gleich Schimmel zu riskieren, solange der Essig-Anteil stimmt und die Gläser richtig sterilisiert sind. Was ich aber noch nicht gesehen hab hier im Thread - das Thema Nitrat. Der Arzt hat dir ja wegen Blutdruck dazu geraten ne? Beim Einkochen geht tatsächlich ein Teil der Nitrate verloren, das hab ich mal irgendwo beim Recherchieren für meine Ausfahrten gelesen. Wie viel genau weiß ich nicht, aber komplett weg ist es nicht. Wenn du wirklich den vollen Effekt willst dann eher frisch oder als Saft - aber für den Alltag und als Vorrat ist eingekocht immer noch besser als gar keine Rote Beete.
Zitat von elvira_ksoll ich lieber einen Teil der Ernte einfrieren
Ich würd sagen mach beides. Einfrieren ist DEUTLICH unkomplizierter wenn du die Beet nicht zu feucht einfrierst - also vorher kurz blanchieren und gut abtropfen. Platz ist halt das einzige Problem, das stimmt. Aber für den direkten Verbrauch läuft das bei mir eigentlich besser als die Gläser.
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Zitat von elvira_k am August 5, 2026, 06:17 Uhr@derbär das mit dem Nitrat ist ein interessanter Punkt, den hätte ich jetzt nicht so im Fokus gehabt. Aber jetzt wo du es sagst - mein Hausarzt hat mir ja primär wegen des Blutdrucks zur Roten Beete geraten, nicht wegen der Nitrate speziell. Ich nehme an, da geht es um die allgemeine gefäßerweiternde Wirkung, oder? Wenn beim Einkochen aber ein Teil davon ohnehin verloren geht, dann ist die frische Variante natürlich immer noch das Optimum. Das Blanchieren vor dem Einfrieren - das mache ich ehrlich gesagt nicht, ich schneide die Knollen einfach klein und friere sie roh ein. Bei mir im Garten passiert das meistens so, dass ich die Beete direkt nach der Ernte kleinschnippel und in Behälter ab in den Gefrierschrank. Ob das optimal ist kann ich nicht sagen, aber bisher hab ich da keine Probleme gehabt und es geht schneller. Hast du festgestellt, dass das Blanchieren den Geschmack nachher besser bewahrt, oder geht es dir mehr um die Lagerfähigkeit? Und noch eine praktische Frage - wenn ich das mit dem Essig-Zucker-Verhältnis anpasse: wie viel Essig würdest du denn sagen ist das Minimum? Ich nehme immer so grob ein Verhältnis von... ach, ehrlich gesagt mache ich das eher nach Gefühl und nicht nach striktem Rezept. Das ist wahrscheinlich auch nicht ideal, wenn man das wirklich sicher machen will.
@derbär das mit dem Nitrat ist ein interessanter Punkt, den hätte ich jetzt nicht so im Fokus gehabt. Aber jetzt wo du es sagst - mein Hausarzt hat mir ja primär wegen des Blutdrucks zur Roten Beete geraten, nicht wegen der Nitrate speziell. Ich nehme an, da geht es um die allgemeine gefäßerweiternde Wirkung, oder? Wenn beim Einkochen aber ein Teil davon ohnehin verloren geht, dann ist die frische Variante natürlich immer noch das Optimum. Das Blanchieren vor dem Einfrieren - das mache ich ehrlich gesagt nicht, ich schneide die Knollen einfach klein und friere sie roh ein. Bei mir im Garten passiert das meistens so, dass ich die Beete direkt nach der Ernte kleinschnippel und in Behälter ab in den Gefrierschrank. Ob das optimal ist kann ich nicht sagen, aber bisher hab ich da keine Probleme gehabt und es geht schneller. Hast du festgestellt, dass das Blanchieren den Geschmack nachher besser bewahrt, oder geht es dir mehr um die Lagerfähigkeit? Und noch eine praktische Frage - wenn ich das mit dem Essig-Zucker-Verhältnis anpasse: wie viel Essig würdest du denn sagen ist das Minimum? Ich nehme immer so grob ein Verhältnis von... ach, ehrlich gesagt mache ich das eher nach Gefühl und nicht nach striktem Rezept. Das ist wahrscheinlich auch nicht ideal, wenn man das wirklich sicher machen will.
Zitat von gg1987 am August 5, 2026, 15:54 Uhr@elvira_k naja, das mit dem nach Gefühl machen ist ehrlich gesagt das realistische Vorgehen. Wer sitzt sich denn hin und wiegt Essig ab wenn man schnell was einmachen will, oder? Aber zur praktischen Frage - ich würd sagen wenn du merkst dass der Essiggeruch deutlich in die Nase geht beim Öffnen eines Glases, dann passt's. Weniger Essig = höheres Risiko dass was schiefgeht, und das ist mir persönlich zu stressig. Du hast dann jederzeit im Kopf ob das noch gut ist oder nicht. Was mich aber eher interessiert: du frierst roh ein und @derbär sagt blanchieren ist besser. Hab ich ehrlich gesagt nie getestet weil mir die rohe Variante zu praktisch ist. Aber jetzt würd mich brennend interessieren - merkst du geschmacklich nen Unterschied nach dem Auftauen wenn du roh einfrierst? Bei mir im Lager - naja, falscher Vergleich, da lagern wir ja keine Beete. Aber bei Gemüse generell hab ich immer das Gefühl dass die Konsistenz leidet. Ob das beim Geschmack auch so ist kann ich nicht sagen weil ich das nicht parallel teste. Und ehrlich: wenn dein Arzt dir das wegen Blutdruck empfohlen hat, dann würd ich sowieso eher auf frisch oder eingekocht setzen als eingefroren. Keine Ahnung ob das medizinisch Sinn macht, aber es fühlt sich logischer an.
@elvira_k naja, das mit dem nach Gefühl machen ist ehrlich gesagt das realistische Vorgehen. Wer sitzt sich denn hin und wiegt Essig ab wenn man schnell was einmachen will, oder? Aber zur praktischen Frage - ich würd sagen wenn du merkst dass der Essiggeruch deutlich in die Nase geht beim Öffnen eines Glases, dann passt's. Weniger Essig = höheres Risiko dass was schiefgeht, und das ist mir persönlich zu stressig. Du hast dann jederzeit im Kopf ob das noch gut ist oder nicht. Was mich aber eher interessiert: du frierst roh ein und @derbär sagt blanchieren ist besser. Hab ich ehrlich gesagt nie getestet weil mir die rohe Variante zu praktisch ist. Aber jetzt würd mich brennend interessieren - merkst du geschmacklich nen Unterschied nach dem Auftauen wenn du roh einfrierst? Bei mir im Lager - naja, falscher Vergleich, da lagern wir ja keine Beete. Aber bei Gemüse generell hab ich immer das Gefühl dass die Konsistenz leidet. Ob das beim Geschmack auch so ist kann ich nicht sagen weil ich das nicht parallel teste. Und ehrlich: wenn dein Arzt dir das wegen Blutdruck empfohlen hat, dann würd ich sowieso eher auf frisch oder eingekocht setzen als eingefroren. Keine Ahnung ob das medizinisch Sinn macht, aber es fühlt sich logischer an.
Zitat von leni_bk am August 5, 2026, 17:33 Uhrhm interessant dass ihr alle so praktisch rangeht. ich glaub das beruhigt mich irgendwie weil ich mir immer denke ich mach alles falsch wenn ich nicht nach rezept gehe. aber eine sache versteh ich noch nicht ganz - @gg1987 du sagst frisch oder eingekocht ist besser für den blutdruck effekt, aber warum eigentlich? ich mein, wenn die betanine hitzebeständig sind wie @derbär meinte, und die nährstoffe beim einfrieren ja auch leiden... dann ist doch eingekocht trotzdem noch okay, oder nicht? und ehrlich - wir reden hier viel über die optimale variante, aber im alltag als kindergärtnerin mit zwei kindern daheim hab ich einfach nicht immer zeit für frische beete. da ist mir eingekocht eigentlich lieber weil ich nicht alle zwei wochen einkaufen fahren muss. es regnet gerade auch schon seit tagen, da ist mir der weg zum markt echt zu viel. @elvira_k deine frage zum roheinfrieren interessiert mich auch - machst du die dann direkt in den smoothie oder wie verwendest du die? weil ich hab nur betanio PLUS genommen bisher und mir nie gedacht dass man sich rote beete auch so einfach selbst haltbar machen könnte. vielleicht probier ich das auch mal statt immer die fertigen sachen zu kaufen
hm interessant dass ihr alle so praktisch rangeht. ich glaub das beruhigt mich irgendwie weil ich mir immer denke ich mach alles falsch wenn ich nicht nach rezept gehe. aber eine sache versteh ich noch nicht ganz - @gg1987 du sagst frisch oder eingekocht ist besser für den blutdruck effekt, aber warum eigentlich? ich mein, wenn die betanine hitzebeständig sind wie @derbär meinte, und die nährstoffe beim einfrieren ja auch leiden... dann ist doch eingekocht trotzdem noch okay, oder nicht? und ehrlich - wir reden hier viel über die optimale variante, aber im alltag als kindergärtnerin mit zwei kindern daheim hab ich einfach nicht immer zeit für frische beete. da ist mir eingekocht eigentlich lieber weil ich nicht alle zwei wochen einkaufen fahren muss. es regnet gerade auch schon seit tagen, da ist mir der weg zum markt echt zu viel. @elvira_k deine frage zum roheinfrieren interessiert mich auch - machst du die dann direkt in den smoothie oder wie verwendest du die? weil ich hab nur betanio PLUS genommen bisher und mir nie gedacht dass man sich rote beete auch so einfach selbst haltbar machen könnte. vielleicht probier ich das auch mal statt immer die fertigen sachen zu kaufen
Zitat von gg1987 am August 5, 2026, 17:36 Uhr@leni_bk naja, mit dem Blutdruck-Ding bin ich ehrlich gesagt auch nicht 100% sicher. War mehr so ein Bauchgefühl. Aber wenn ich's mir recht überlege - beim Einfrieren wird das Gemüse ja komplett roh, also weniger Nährstoffverlust als beim Kochen. Keine Ahnung warum ich da gerade von frisch oder eingekocht geredet hab, das war wahrscheinlich Quatsch. Vergiss das einfach. Zu deiner Frage mit dem Roheinfrieren - @elvira_k würde ich jetzt interessieren ob sie die Teile direkt in Smoothies wirft oder ob sie die vorher auftaut. Weil wenn du's blanchierst wie @derbär sagt, dann fällt ja die Konsistenz-Sache weg denk ich. Aber das ist halt wieder extra Arbeit. Das mit den fertigen Sachen wie Betanio - naja, die Dinger sind halt teuer für das was sie sind. Rote Beete aus dem Garten oder vom Markt einmachen ist ehrlich billiger und schmeckt wahrscheinlich auch besser. Nur eben die Arbeit, klar. Wenn du wenig Zeit hast würd ich sagen: eingekocht ist völlig okay. Die Haltbarkeit ist einfach besser als eingefroren und du brauchst nicht ständig nachzudenken ob's noch gut ist. Und der Regen ist ja auch kein Grund um sich die Sache schwerer zu machen als sie ohnehin schon ist 😄
@leni_bk naja, mit dem Blutdruck-Ding bin ich ehrlich gesagt auch nicht 100% sicher. War mehr so ein Bauchgefühl. Aber wenn ich's mir recht überlege - beim Einfrieren wird das Gemüse ja komplett roh, also weniger Nährstoffverlust als beim Kochen. Keine Ahnung warum ich da gerade von frisch oder eingekocht geredet hab, das war wahrscheinlich Quatsch. Vergiss das einfach. Zu deiner Frage mit dem Roheinfrieren - @elvira_k würde ich jetzt interessieren ob sie die Teile direkt in Smoothies wirft oder ob sie die vorher auftaut. Weil wenn du's blanchierst wie @derbär sagt, dann fällt ja die Konsistenz-Sache weg denk ich. Aber das ist halt wieder extra Arbeit. Das mit den fertigen Sachen wie Betanio - naja, die Dinger sind halt teuer für das was sie sind. Rote Beete aus dem Garten oder vom Markt einmachen ist ehrlich billiger und schmeckt wahrscheinlich auch besser. Nur eben die Arbeit, klar. Wenn du wenig Zeit hast würd ich sagen: eingekocht ist völlig okay. Die Haltbarkeit ist einfach besser als eingefroren und du brauchst nicht ständig nachzudenken ob's noch gut ist. Und der Regen ist ja auch kein Grund um sich die Sache schwerer zu machen als sie ohnehin schon ist 😄
Zitat von leni_bk am August 5, 2026, 17:41 UhrZitat von gg1987eingekocht ist völlig okay
- okay das beruhigt mich ehrlich gesagt sehr. weil ich hab mich schon fast schuldig gefühlt dass ich die fertigen sachen kaufe statt selber zu machen, aber wenn eingekocht genauso gut funktioniert dann spar ich mir die arbeit einfach. aber jetzt hab ich noch eine frage die mir gerade beim lesen gekommen ist - wenn ich mir das selbst einmachen würde, wie oft kann man die gläser denn noch öffnen und wieder verschließen? ich mein, bei den gekauften sachen ist ja irgendwann die packung leer und fertig. aber bei eingekochtem nimmt man sich ja immer wieder was raus, und ich frag mich ob das das haltbarkeitsdatum dann ändert oder ob das egal ist wenn man mit sauberen löffeln arbeitet. @elvira_k du hattest ja gesagt dass dir bis jetzt noch nichts schiefgegangen ist - wie lange lagern deine gläser denn im schnitt? und merkst du ob sie am ende noch genauso gut schmecken oder wird das geschmack-technisch irgendwann langweilig? ich glaub irgendwie muss ich das einfach ausprobieren. lieber selber machen als immer die teuren dinger kaufen vor allem wenn es so unkompliziert sein soll wie @derbär und @gg1987 das beschreiben. nur die erste ernte abwarten...
Zitat von gg1987eingekocht ist völlig okay
- okay das beruhigt mich ehrlich gesagt sehr. weil ich hab mich schon fast schuldig gefühlt dass ich die fertigen sachen kaufe statt selber zu machen, aber wenn eingekocht genauso gut funktioniert dann spar ich mir die arbeit einfach. aber jetzt hab ich noch eine frage die mir gerade beim lesen gekommen ist - wenn ich mir das selbst einmachen würde, wie oft kann man die gläser denn noch öffnen und wieder verschließen? ich mein, bei den gekauften sachen ist ja irgendwann die packung leer und fertig. aber bei eingekochtem nimmt man sich ja immer wieder was raus, und ich frag mich ob das das haltbarkeitsdatum dann ändert oder ob das egal ist wenn man mit sauberen löffeln arbeitet. @elvira_k du hattest ja gesagt dass dir bis jetzt noch nichts schiefgegangen ist - wie lange lagern deine gläser denn im schnitt? und merkst du ob sie am ende noch genauso gut schmecken oder wird das geschmack-technisch irgendwann langweilig? ich glaub irgendwie muss ich das einfach ausprobieren. lieber selber machen als immer die teuren dinger kaufen vor allem wenn es so unkompliziert sein soll wie @derbär und @gg1987 das beschreiben. nur die erste ernte abwarten...
Zitat von gg1987 am August 5, 2026, 17:54 UhrZitat von leni_bkwie oft kann man die gläser denn noch öffnen und wieder verschließen
- gute Frage aber das ist ehrlich gesagt das Problem was mich selbst immer abschreckt vom Einmachen. Jedes Mal wenn du reinfasst wird's ein bisschen unsauberer, egal wie vorsichtig du bist. Und dann sitzt du da und fragst dich ob das noch sicher ist oder nicht. Das ist mir zu stressig ehrlich. Aber praktisch: wenn du mit sauberen Löffeln arbeitest und die Gläser unten lagern - also nicht in der warmen Küche sondern irgendwo dunkel und kühl - dann halten die bei mir locker ein Jahr. Manchmal länger. Aber je öfter du öffnest desto schneller wird's halt einfach langweilig im Geschmack, das stimmt. Der Essig wird dominanter, die Beete verlieren an Eigengeschmack. Nach ner Weile schmeckt einfach alles gleich. Was mich aber jetzt mehr beschäftigt: @leni_bk du sagst du hast Betanio Plus gekauft - warum eigentlich? Ich mein, das ist doch genau das Zeug das ich anfangs probiert hab und wo ich dachte naja, bringt mir nix für den Preis. Oder hat das bei dir was gebracht beim Laufen oder so? Weil wenn du sowieso keine Zeit für frische Beete hast - eingekocht selbermachen ist dann einfach billiger. Punkt.
Zitat von leni_bkwie oft kann man die gläser denn noch öffnen und wieder verschließen
- gute Frage aber das ist ehrlich gesagt das Problem was mich selbst immer abschreckt vom Einmachen. Jedes Mal wenn du reinfasst wird's ein bisschen unsauberer, egal wie vorsichtig du bist. Und dann sitzt du da und fragst dich ob das noch sicher ist oder nicht. Das ist mir zu stressig ehrlich. Aber praktisch: wenn du mit sauberen Löffeln arbeitest und die Gläser unten lagern - also nicht in der warmen Küche sondern irgendwo dunkel und kühl - dann halten die bei mir locker ein Jahr. Manchmal länger. Aber je öfter du öffnest desto schneller wird's halt einfach langweilig im Geschmack, das stimmt. Der Essig wird dominanter, die Beete verlieren an Eigengeschmack. Nach ner Weile schmeckt einfach alles gleich. Was mich aber jetzt mehr beschäftigt: @leni_bk du sagst du hast Betanio Plus gekauft - warum eigentlich? Ich mein, das ist doch genau das Zeug das ich anfangs probiert hab und wo ich dachte naja, bringt mir nix für den Preis. Oder hat das bei dir was gebracht beim Laufen oder so? Weil wenn du sowieso keine Zeit für frische Beete hast - eingekocht selbermachen ist dann einfach billiger. Punkt.
Zitat von leni_bk am August 5, 2026, 18:08 Uhr@gg1987 haha okay du sprichst mir da aus der seele mit dem stressigen öffnen und schließen. das würde mich auch ständig nerven, ob das noch sicher ist oder nicht. aber was mich gerade mehr interessiert - du fragst warum ich betanio PLUS gekauft hab. naja ehrlich gesagt weil mehrere aus meinem lauftreff das nehmen und ich mir gedacht hab wenn alle das kaufen muss da irgendwas dran sein, ne? aber nach so einer weile hab ich mich dann auch gefragt ob ich mir das nur einbilde dass es hilft oder ob's wirklich was bringt. niemand kann mir das so richtig erklären, alle sagen einfach "ja nimm das" ohne zu wissen warum 😅
und jetzt wo wir hier alle darüber reden wie man sich rote beete einfach selbst haltbar macht... irgendwie fühlt sich das blöd an dass ich immer das teure zeug kaufe wenn ich mir das für ein bruchteil des preises selbst machen könnte. nur halt die frage - wenn ich mir das selbst einmache, kann ich das dann auch als saft trinken oder ist das zu essig-lastig? weil betanio ist ja saft und ich trink das immer vor meinen läufen. mit eingekochter beete in essig würde ich mir das ja nicht in den bauch kippen wollen bevor ich ne strecke laufe 😬
@gg1987 haha okay du sprichst mir da aus der seele mit dem stressigen öffnen und schließen. das würde mich auch ständig nerven, ob das noch sicher ist oder nicht. aber was mich gerade mehr interessiert - du fragst warum ich betanio PLUS gekauft hab. naja ehrlich gesagt weil mehrere aus meinem lauftreff das nehmen und ich mir gedacht hab wenn alle das kaufen muss da irgendwas dran sein, ne? aber nach so einer weile hab ich mich dann auch gefragt ob ich mir das nur einbilde dass es hilft oder ob's wirklich was bringt. niemand kann mir das so richtig erklären, alle sagen einfach "ja nimm das" ohne zu wissen warum 😅
und jetzt wo wir hier alle darüber reden wie man sich rote beete einfach selbst haltbar macht... irgendwie fühlt sich das blöd an dass ich immer das teure zeug kaufe wenn ich mir das für ein bruchteil des preises selbst machen könnte. nur halt die frage - wenn ich mir das selbst einmache, kann ich das dann auch als saft trinken oder ist das zu essig-lastig? weil betanio ist ja saft und ich trink das immer vor meinen läufen. mit eingekochter beete in essig würde ich mir das ja nicht in den bauch kippen wollen bevor ich ne strecke laufe 😬
Zitat von gg1987 am August 5, 2026, 18:19 UhrZitat von leni_bkwenn ich mir das selbst einmache, kann ich das dann auch als saft trinken
- naja, da musste ich gerade lachen. Das mit dem Essig vor dem Laufen ist natürlich ne schlechte Idee, da hast du recht. Aber das ist ja das Problem mit dem Betanio-Zeug - du bezahlst für nen Saft, der angeblich was bringt, und dann fragst du dich doch irgendwann ob's Placebo ist. Das kenne ich selbst, hab das Teil auch ne Weile genommen. Wenn du dir Rote Beete selbst haltbar machen willst und die auch trinken möchtest, dann würde ich eher zum Einfrieren greifen. Du blanchierst kurz, pürierst das Zeug, frierst es in Eiswürfelboxen ein und dann hast du kleine Würfel die du einfach in Wasser oder Saft auflösen kannst. Kein Essig, keine Fragen ob's noch sicher ist. Und ehrlich - für den Laufen-Effekt brauchst du ja nicht täglich ne Flasche davon. Manche machen das nur vor wichtigen Läufen. Das Problem ist nur: das erfordert ein bisschen mehr Vorarbeit als einfach einmachen. Und wenn du ohnehin wenig Zeit hast... naja. Dann ist die Frage ob's dir den Aufwand wert ist. Ich persönlich spar mir sowas und trainiere einfach ordentlich. Aber ich bin da wahrscheinlich zu faul für.
Zitat von leni_bkwenn ich mir das selbst einmache, kann ich das dann auch als saft trinken
- naja, da musste ich gerade lachen. Das mit dem Essig vor dem Laufen ist natürlich ne schlechte Idee, da hast du recht. Aber das ist ja das Problem mit dem Betanio-Zeug - du bezahlst für nen Saft, der angeblich was bringt, und dann fragst du dich doch irgendwann ob's Placebo ist. Das kenne ich selbst, hab das Teil auch ne Weile genommen. Wenn du dir Rote Beete selbst haltbar machen willst und die auch trinken möchtest, dann würde ich eher zum Einfrieren greifen. Du blanchierst kurz, pürierst das Zeug, frierst es in Eiswürfelboxen ein und dann hast du kleine Würfel die du einfach in Wasser oder Saft auflösen kannst. Kein Essig, keine Fragen ob's noch sicher ist. Und ehrlich - für den Laufen-Effekt brauchst du ja nicht täglich ne Flasche davon. Manche machen das nur vor wichtigen Läufen. Das Problem ist nur: das erfordert ein bisschen mehr Vorarbeit als einfach einmachen. Und wenn du ohnehin wenig Zeit hast... naja. Dann ist die Frage ob's dir den Aufwand wert ist. Ich persönlich spar mir sowas und trainiere einfach ordentlich. Aber ich bin da wahrscheinlich zu faul für.