Rote Beete schälen ohne dass die Küche aussieht wie ein Tatort?
Zitat von ms_77 am August 25, 2026, 12:10 UhrMeine Frau macht das inzwischen mit Handschuhen da hab ich ja auch dafür gesorgt. Aber das eigentliche Problem ist das Messer, das Brett, die Arbeitsfläche. Selbst wenn die Hände sauber bleiben - irgendwie kriecht das Zeug überall hin. Ich frag mich ob das wirklich so sein muss oder ob da irgendein Trick existiert den wir nicht kennen. Kochpapier unterlegen? Anderes Messer? Keine Ahnung. Wir haben jetzt vakuumverpackte ausprobiert und frische vom Markt. Frische ist eigentlich besser vom Geschmack aber der Aufwand danach in der Küche ist halt nicht ohne. Die vakuumverpackten sind schon vorgegart, die färben auch noch aber deutlich weniger. Meine Frau sagt der Geschmack ist ihr da zu lasch. Ich finds egal, ich ess das Zeug sowieso nur weil sie es macht. Interessant ist das mit dem Schälen generell. Bevor man kocht oder danach? Ich hab gelesen dass manche die erst kochen und dann die Schale so abstreifen, soll leichter gehen. Klingt für mich nach mehr Arbeit nicht weniger, aber vielleicht täusch ich mich. Ich bin Elektriker, ich kenn mich mit Werkzeug aus. Gibt's da so spezielle Schäler für Rote Beete oder ist das Marketingquatsch? Weil im Laden hab ich sowas mal gesehen - irgendein komisches Ding für 12 Euro. Da muss ich lachen. Für 12 Euro kauf ich normalen Haushaltsschäler und leg Zeitungpapier drunter. Falls hier jemand wirklich nen funktionierenden Tipp hat - her damit. Aber bitte kein "einfach Kapseln kaufen" oder sonstwas aus der Supplement-Ecke damit spar ich mir den Stress gleich.
Meine Frau macht das inzwischen mit Handschuhen da hab ich ja auch dafür gesorgt. Aber das eigentliche Problem ist das Messer, das Brett, die Arbeitsfläche. Selbst wenn die Hände sauber bleiben - irgendwie kriecht das Zeug überall hin. Ich frag mich ob das wirklich so sein muss oder ob da irgendein Trick existiert den wir nicht kennen. Kochpapier unterlegen? Anderes Messer? Keine Ahnung. Wir haben jetzt vakuumverpackte ausprobiert und frische vom Markt. Frische ist eigentlich besser vom Geschmack aber der Aufwand danach in der Küche ist halt nicht ohne. Die vakuumverpackten sind schon vorgegart, die färben auch noch aber deutlich weniger. Meine Frau sagt der Geschmack ist ihr da zu lasch. Ich finds egal, ich ess das Zeug sowieso nur weil sie es macht. Interessant ist das mit dem Schälen generell. Bevor man kocht oder danach? Ich hab gelesen dass manche die erst kochen und dann die Schale so abstreifen, soll leichter gehen. Klingt für mich nach mehr Arbeit nicht weniger, aber vielleicht täusch ich mich. Ich bin Elektriker, ich kenn mich mit Werkzeug aus. Gibt's da so spezielle Schäler für Rote Beete oder ist das Marketingquatsch? Weil im Laden hab ich sowas mal gesehen - irgendein komisches Ding für 12 Euro. Da muss ich lachen. Für 12 Euro kauf ich normalen Haushaltsschäler und leg Zeitungpapier drunter. Falls hier jemand wirklich nen funktionierenden Tipp hat - her damit. Aber bitte kein "einfach Kapseln kaufen" oder sonstwas aus der Supplement-Ecke damit spar ich mir den Stress gleich.
Zitat von n.feld am August 25, 2026, 12:31 UhrZitat von ms_77erst kochen und dann die Schale so abstreifen
Das ist faktisch der sinnvollere Weg. Nach dem Garen löst sich die Schale mit einem Küchentuch ab, kein Messer nötig, deutlich weniger Färbung auf Flächen. Vorher schälen und dann kochen macht null Sinn, weil die Farbe dabei stärker auslaugt und du trotzdem alles versaust. Der Zeitungsunterlagen-Ansatz funktioniert, ich nehm dafür alte Backpapierreste. Zeitungspapier hat mich immer leicht gestört wegen der Druckfarbe, ist vielleicht übertrieben vorsichtig. @ms_77 Zum Spezialschäler: Das halte ich für reines Marketing. Was du da für 12 Euro kaufst ist im besten Fall ein normaler Julienneschäler mit anderem Griff. Der Effekt auf die Färbung ist null, das Werkzeug ändert nichts daran wie viel Saft austritt. Das Problem ist die Knolle selbst, nicht das Gerät. Was ich noch nicht gelesen hab hier: die Temperatur macht einen Unterschied. Ich hab festgestellt dass frisch aus dem Kühlschrank die Knollen beim Schneiden weniger stark bluten als bei Raumtemperatur. Ob das reproduzierbar ist, weiß ich nicht, war nur meine Beobachtung.
Zitat von ms_77erst kochen und dann die Schale so abstreifen
Das ist faktisch der sinnvollere Weg. Nach dem Garen löst sich die Schale mit einem Küchentuch ab, kein Messer nötig, deutlich weniger Färbung auf Flächen. Vorher schälen und dann kochen macht null Sinn, weil die Farbe dabei stärker auslaugt und du trotzdem alles versaust. Der Zeitungsunterlagen-Ansatz funktioniert, ich nehm dafür alte Backpapierreste. Zeitungspapier hat mich immer leicht gestört wegen der Druckfarbe, ist vielleicht übertrieben vorsichtig. @ms_77 Zum Spezialschäler: Das halte ich für reines Marketing. Was du da für 12 Euro kaufst ist im besten Fall ein normaler Julienneschäler mit anderem Griff. Der Effekt auf die Färbung ist null, das Werkzeug ändert nichts daran wie viel Saft austritt. Das Problem ist die Knolle selbst, nicht das Gerät. Was ich noch nicht gelesen hab hier: die Temperatur macht einen Unterschied. Ich hab festgestellt dass frisch aus dem Kühlschrank die Knollen beim Schneiden weniger stark bluten als bei Raumtemperatur. Ob das reproduzierbar ist, weiß ich nicht, war nur meine Beobachtung.
Zitat von ms_77 am August 25, 2026, 12:36 UhrZitat von n.feldfrisch aus dem Kühlschrank die Knollen beim Schneiden weniger stark bluten
das is interessant. klingt erstmal komisch aber wenn ich kurz nachdenk - bei Elektrik gibts auch sowas. Kabel die kalt sind lassen sich anders biegen als warme, Physik halt. Also komplett abwegig ist das nicht. Ich werd meiner Frau das sagen. Die legt die Dinger immer irgendwo rum bis sie dran kommt, nie direkt aus dem Kühlschrank. Das mit dem Schale abstreifen nach dem Kochen - da bin ich jetzt hin und hergerissen. Klingt eigentlich logisch was du sagst @n.feld. Aber dann hab ich eine heiße nasse Knolle in der Hand und fummel da mit nem Küchentuch rum. Ich stell mir das unpraktischer vor als es klingt. Hat das bei dir wirklich gut funktioniert oder braucht man da Geduld? Und das Backpapier statt Zeitung - ok, den Druckfarben-Punkt lass ich gelten. Obwohl ich ehrlich gesagt nicht weiß ob das bei gekochter Roter Beete überhaupt noch ne Rolle spielt wenn die Schale schon ab ist. Ist vielleicht wurscht.
Zitat von n.feldfrisch aus dem Kühlschrank die Knollen beim Schneiden weniger stark bluten
das is interessant. klingt erstmal komisch aber wenn ich kurz nachdenk - bei Elektrik gibts auch sowas. Kabel die kalt sind lassen sich anders biegen als warme, Physik halt. Also komplett abwegig ist das nicht. Ich werd meiner Frau das sagen. Die legt die Dinger immer irgendwo rum bis sie dran kommt, nie direkt aus dem Kühlschrank. Das mit dem Schale abstreifen nach dem Kochen - da bin ich jetzt hin und hergerissen. Klingt eigentlich logisch was du sagst @n.feld. Aber dann hab ich eine heiße nasse Knolle in der Hand und fummel da mit nem Küchentuch rum. Ich stell mir das unpraktischer vor als es klingt. Hat das bei dir wirklich gut funktioniert oder braucht man da Geduld? Und das Backpapier statt Zeitung - ok, den Druckfarben-Punkt lass ich gelten. Obwohl ich ehrlich gesagt nicht weiß ob das bei gekochter Roter Beete überhaupt noch ne Rolle spielt wenn die Schale schon ab ist. Ist vielleicht wurscht.
Zitat von n.feld am August 25, 2026, 12:39 UhrZitat von ms_77heiße nasse Knolle in der Hand
Ja, das klingt schlimmer als es ist. Man wartet halt kurz, zwei Minuten, bis man sie anfassen kann. Ich halt sie dafür unter kaltes Wasser, dann geht das ohne Fummelei. Das Küchentuch braucht etwas Grip, ein dünnes Geschirrtuch funktioniert schlechter als ein grobes. Zur Druckfarbe: du hast recht, bei vorgekochter Beete spielt das keine Rolle mehr, ich dachte beim Schälen roh. Da hab ich nicht klar getrennt. Was mich an deiner Antwort mehr beschäftigt ist das mit "heiße nasse Knolle fummel ich da rum". Das ist im Kern eine Frage des Ablaufs. Wenn man das Kochen plant, also nicht nebenbei macht während man sowieso gestresst in der Küche steht, geht das problemlos. Ich mach sowas meistens abends wenn sonst nichts läuft. Rote Beete braucht Zeit, das passt nicht in einen hektischen Kochablauf. @ms_77 Falls deine Frau das ändern will: Ofengaren statt Kochen ist nochmal ruhiger. Knolle in Alufolie, 180 Grad, eine Stunde. Schale löst sich danach genauso, aber der Saft bleibt innen, weniger Sauerei insgesamt. Hab das vor ein paar Monaten zum ersten Mal so gemacht und fand den Unterschied merkbar.
Zitat von ms_77heiße nasse Knolle in der Hand
Ja, das klingt schlimmer als es ist. Man wartet halt kurz, zwei Minuten, bis man sie anfassen kann. Ich halt sie dafür unter kaltes Wasser, dann geht das ohne Fummelei. Das Küchentuch braucht etwas Grip, ein dünnes Geschirrtuch funktioniert schlechter als ein grobes. Zur Druckfarbe: du hast recht, bei vorgekochter Beete spielt das keine Rolle mehr, ich dachte beim Schälen roh. Da hab ich nicht klar getrennt. Was mich an deiner Antwort mehr beschäftigt ist das mit "heiße nasse Knolle fummel ich da rum". Das ist im Kern eine Frage des Ablaufs. Wenn man das Kochen plant, also nicht nebenbei macht während man sowieso gestresst in der Küche steht, geht das problemlos. Ich mach sowas meistens abends wenn sonst nichts läuft. Rote Beete braucht Zeit, das passt nicht in einen hektischen Kochablauf. @ms_77 Falls deine Frau das ändern will: Ofengaren statt Kochen ist nochmal ruhiger. Knolle in Alufolie, 180 Grad, eine Stunde. Schale löst sich danach genauso, aber der Saft bleibt innen, weniger Sauerei insgesamt. Hab das vor ein paar Monaten zum ersten Mal so gemacht und fand den Unterschied merkbar.