Rote Beete einfrieren – vorher kochen oder roh, was macht mehr Sinn?
Zitat von gg1987 am August 5, 2026, 14:46 Uhr@flo_g naja, aber genau da sehe ich dein Problem nicht so. Zwei Knollen vom Naschmarkt - die sind ja nicht teuer, und wenn die eh rumliegen würde ich die lieber einfrieren als wegwerfen. Im Keller lagern ist natürlich ideal wenn man den hat, aber nicht jeder. Und ehrlich, selbst wenn die Beeten nach zwei Monaten im Froster nicht mehr perfekt aussehen - für nen Smoothie oder ne warme Suppe reicht das völlig. @leni_k ich glaub du machst dir einfach zu viel Stress mit der ganzen Sache. Schäl die Dinger jetzt wenn du gerade Zeit hast, würfel sie, ein in die Tüte, fertig. Deine Deadline nächste Woche - dann brauchst du die ja eh nicht sofort. Und in zwei Wochen wenn alles vorbei ist, nimmst du eine Hand voll raus und kuckst was damit anfangen kannst. Vielleicht landen sie in ner Suppe, vielleicht im Smoothie. Das entscheidest du dann einfach spontan. Das ganze Hin und Her mit blanchieren, einlegen, perfekt planen - für zwei Knollen? Mach dich nicht verrückt. Mein Tipp: einfach machen nicht denken 😄
@flo_g naja, aber genau da sehe ich dein Problem nicht so. Zwei Knollen vom Naschmarkt - die sind ja nicht teuer, und wenn die eh rumliegen würde ich die lieber einfrieren als wegwerfen. Im Keller lagern ist natürlich ideal wenn man den hat, aber nicht jeder. Und ehrlich, selbst wenn die Beeten nach zwei Monaten im Froster nicht mehr perfekt aussehen - für nen Smoothie oder ne warme Suppe reicht das völlig. @leni_k ich glaub du machst dir einfach zu viel Stress mit der ganzen Sache. Schäl die Dinger jetzt wenn du gerade Zeit hast, würfel sie, ein in die Tüte, fertig. Deine Deadline nächste Woche - dann brauchst du die ja eh nicht sofort. Und in zwei Wochen wenn alles vorbei ist, nimmst du eine Hand voll raus und kuckst was damit anfangen kannst. Vielleicht landen sie in ner Suppe, vielleicht im Smoothie. Das entscheidest du dann einfach spontan. Das ganze Hin und Her mit blanchieren, einlegen, perfekt planen - für zwei Knollen? Mach dich nicht verrückt. Mein Tipp: einfach machen nicht denken 😄
Zitat von flo_g am August 5, 2026, 14:56 Uhr@gg1987
Zitat von gg1987mein Tipp: einfach machen nicht denken
ja okay aber das ist halt leicht gesagt wenn man die knollen nicht gekauft hat. ich mein wenn ich auf dem markt was hole dann will ich das auch richtig verwenden. nicht einfach rein in den froster und hoffen. was mich grad beschäftigt ist eigentlich was anderes. ob roh eingefrorene beete überhaupt noch irgendwas bringt oder ob das dann nur noch wasser mit farbe ist. keine ahnung ob das stimmt aber mein kollege meint bei manchen gemüsesorten verlierst du so viel wenn die zellen aufplatzen dass sich einfrieren kaum lohnt. er hat das irgendwo gelesen, ich kann das nicht prüfen. für smoothies ist mir das egal wie gesagt. da merkst du das nicht. aber ob ich mir jetzt extra knollen kaufe um die einzufrieren, das würde ich nicht machen.
Zitat von gg1987mein Tipp: einfach machen nicht denken
ja okay aber das ist halt leicht gesagt wenn man die knollen nicht gekauft hat. ich mein wenn ich auf dem markt was hole dann will ich das auch richtig verwenden. nicht einfach rein in den froster und hoffen. was mich grad beschäftigt ist eigentlich was anderes. ob roh eingefrorene beete überhaupt noch irgendwas bringt oder ob das dann nur noch wasser mit farbe ist. keine ahnung ob das stimmt aber mein kollege meint bei manchen gemüsesorten verlierst du so viel wenn die zellen aufplatzen dass sich einfrieren kaum lohnt. er hat das irgendwo gelesen, ich kann das nicht prüfen. für smoothies ist mir das egal wie gesagt. da merkst du das nicht. aber ob ich mir jetzt extra knollen kaufe um die einzufrieren, das würde ich nicht machen.
Zitat von gg1987 am August 5, 2026, 15:08 Uhr@flo_g ja aber dein Kollege verwechselt da was glaube ich. Klar platzen die Zellen auf, aber das heißt nicht dass die Nährstoffe weg sind. Die sind immer noch da, nur halt nicht mehr in der gleichen Struktur. Und ob das "nur noch Wasser mit Farbe" ist - naja, das ist etwas schwarzweiß gedacht. Für nen Smoothie brauchst du ja eh was Cremiges, da merkst du den Unterschied wirklich nicht. Aber du hast recht dass es blöd ist wenn man Zeug kauft und dann nicht richtig nutzt. Das sehe ich genauso. Nur - @leni_k hat die Knollen ja schon. Die sind gekauft, die liegen rum, die gehen sonst in den Müll wenn nichts passiert. Das ist für mich der entscheidende Punkt. Nicht "sollen wir Beeten kaufen und einfrieren" sondern "was machen wir jetzt damit". Und ehrlich gesagt interessiert mich auch: @flo_g wenn du auf dem Markt was holst - machst du das dann wirklich immer sofort fertig? Oder liegen bei dir auch mal zwei Tage Gemüse rum bevor du Zeit hast? Ich frag weil mir scheint ihr nehmt das ganze Thema ziemlich ernst, aber in der Realität - wenn ich von der Arbeit komme und noch zwei Knollen im Kühlschrank sind und keine Zeit - dann landen die halt im Froster und gut ists.
@flo_g ja aber dein Kollege verwechselt da was glaube ich. Klar platzen die Zellen auf, aber das heißt nicht dass die Nährstoffe weg sind. Die sind immer noch da, nur halt nicht mehr in der gleichen Struktur. Und ob das "nur noch Wasser mit Farbe" ist - naja, das ist etwas schwarzweiß gedacht. Für nen Smoothie brauchst du ja eh was Cremiges, da merkst du den Unterschied wirklich nicht. Aber du hast recht dass es blöd ist wenn man Zeug kauft und dann nicht richtig nutzt. Das sehe ich genauso. Nur - @leni_k hat die Knollen ja schon. Die sind gekauft, die liegen rum, die gehen sonst in den Müll wenn nichts passiert. Das ist für mich der entscheidende Punkt. Nicht "sollen wir Beeten kaufen und einfrieren" sondern "was machen wir jetzt damit". Und ehrlich gesagt interessiert mich auch: @flo_g wenn du auf dem Markt was holst - machst du das dann wirklich immer sofort fertig? Oder liegen bei dir auch mal zwei Tage Gemüse rum bevor du Zeit hast? Ich frag weil mir scheint ihr nehmt das ganze Thema ziemlich ernst, aber in der Realität - wenn ich von der Arbeit komme und noch zwei Knollen im Kühlschrank sind und keine Zeit - dann landen die halt im Froster und gut ists.
Zitat von leni_bk am August 5, 2026, 17:16 Uhrokay danke euch erstmal dass ihr so ausführlich antwortet, das hilft mir echt weiter. aber jetzt bin ich ehrlich noch verwirrter als vorher 😅
Zitat von flo_gob roh eingefrorene beete überhaupt noch irgendwas bringt oder ob das dann nur noch wasser mit farbe ist
- genau das frag ich mich jetzt auch. Also nicht dass die Nährstoffe weg sind aber... ich kaufe die ja auch weil ich die Rote Beete grundsätzlich mag, nicht nur als Nährstoff-Lieferant. Wenn die nach dem Auftauen komplett zerfallen und schmecken wie - naja, wie Matsch - dann ist mir das ehrlich gesagt zu schade drum. @gg1987 du hast recht dass die Knollen schon gekauft sind und ich die nicht in den Müll werfen will. Das ist mein Hauptproblem. Aber ich glaub mir ist jetzt klar dass ich die zwei Sachen trennen muss: wenn ich die hauptsächlich für Smoothies brauche, dann friere ich roh ein und gut. Und für den Salat... naja, entweder ich mach das jetzt noch schnell wenn ich Zeit habe, oder ich vergesse das Thema einfach. Halbe Stunde würde ich wahrscheinlich noch irgendwie zusammenkratzen können wenn ich mir ranmache. Was mich aber noch interessiert: @elvira_k du hast gesagt blanchieren dauert nur ein paar Minuten - aber du meinst wirklich nur die Zeit im Wasser, oder auch alles andere? Weil bei mir ist es immer so ein Ding mit Topf rausnehmen Sieb suchen, abkühlen lassen bis es nicht mehr heiß ist...
okay danke euch erstmal dass ihr so ausführlich antwortet, das hilft mir echt weiter. aber jetzt bin ich ehrlich noch verwirrter als vorher 😅
Zitat von flo_gob roh eingefrorene beete überhaupt noch irgendwas bringt oder ob das dann nur noch wasser mit farbe ist
- genau das frag ich mich jetzt auch. Also nicht dass die Nährstoffe weg sind aber... ich kaufe die ja auch weil ich die Rote Beete grundsätzlich mag, nicht nur als Nährstoff-Lieferant. Wenn die nach dem Auftauen komplett zerfallen und schmecken wie - naja, wie Matsch - dann ist mir das ehrlich gesagt zu schade drum. @gg1987 du hast recht dass die Knollen schon gekauft sind und ich die nicht in den Müll werfen will. Das ist mein Hauptproblem. Aber ich glaub mir ist jetzt klar dass ich die zwei Sachen trennen muss: wenn ich die hauptsächlich für Smoothies brauche, dann friere ich roh ein und gut. Und für den Salat... naja, entweder ich mach das jetzt noch schnell wenn ich Zeit habe, oder ich vergesse das Thema einfach. Halbe Stunde würde ich wahrscheinlich noch irgendwie zusammenkratzen können wenn ich mir ranmache. Was mich aber noch interessiert: @elvira_k du hast gesagt blanchieren dauert nur ein paar Minuten - aber du meinst wirklich nur die Zeit im Wasser, oder auch alles andere? Weil bei mir ist es immer so ein Ding mit Topf rausnehmen Sieb suchen, abkühlen lassen bis es nicht mehr heiß ist...
Zitat von gg1987 am August 5, 2026, 17:30 UhrZitat von leni_bkaber du meinst wirklich nur die Zeit im Wasser oder auch alles andere?
- ach ja, genau da liegt das Problem. @leni_bk ehrlich gesagt, das ist immer so nen Ding wenn Leute sagen "dauert nur fünf Minuten" und meinen damit nur die aktive Zeit. Bei mir ist das auch so - Topf suchen, Wasser aufdrehen, warten bis's kocht, dann würfeln, dann rein, dann wieder raus, dann irgendwo zum Abkühlen... Kann ich machen, klar. Aber wenn ich gerade von der Arbeit komm und noch ne Stunde zu tun hab, dann schieb ich das einfach nicht gern noch schnell ein. Meine Erfahrung: ich würfel die Dinger roh, tüte rein, Froster zu. Punkt. Wenn ich sie später wieder brauche für nen Eintopf oder Suppe - super, die landen sowieso im Topf und es merkt keiner. Für Smoothies auch egal. Und ja für rohen Salat sind die dann nicht mehr ideal, aber @leni_bk - machst du dir da selbst Stress wofür? Du hast jetzt diese halbe Stunde, die du dir vielleicht noch zusammenkratzen kannst - würde ich eher nutzen um die frisch zu verarbeiten wenn dir der Salat wirklich wichtig ist. Nicht um sie zu blanchieren und dann trotzdem einzufrieren. Das ist doch das Worst-of-Both-Worlds, oder? Mach das praktisch: wenn Zeit ist, frisch machen. Wenn nicht, roh einfrieren und später spontan entscheiden was damit. Das ist weniger Kopfzerbrechen als jetzt alles durchzuplanen.
Zitat von leni_bkaber du meinst wirklich nur die Zeit im Wasser oder auch alles andere?
- ach ja, genau da liegt das Problem. @leni_bk ehrlich gesagt, das ist immer so nen Ding wenn Leute sagen "dauert nur fünf Minuten" und meinen damit nur die aktive Zeit. Bei mir ist das auch so - Topf suchen, Wasser aufdrehen, warten bis's kocht, dann würfeln, dann rein, dann wieder raus, dann irgendwo zum Abkühlen... Kann ich machen, klar. Aber wenn ich gerade von der Arbeit komm und noch ne Stunde zu tun hab, dann schieb ich das einfach nicht gern noch schnell ein. Meine Erfahrung: ich würfel die Dinger roh, tüte rein, Froster zu. Punkt. Wenn ich sie später wieder brauche für nen Eintopf oder Suppe - super, die landen sowieso im Topf und es merkt keiner. Für Smoothies auch egal. Und ja für rohen Salat sind die dann nicht mehr ideal, aber @leni_bk - machst du dir da selbst Stress wofür? Du hast jetzt diese halbe Stunde, die du dir vielleicht noch zusammenkratzen kannst - würde ich eher nutzen um die frisch zu verarbeiten wenn dir der Salat wirklich wichtig ist. Nicht um sie zu blanchieren und dann trotzdem einzufrieren. Das ist doch das Worst-of-Both-Worlds, oder? Mach das praktisch: wenn Zeit ist, frisch machen. Wenn nicht, roh einfrieren und später spontan entscheiden was damit. Das ist weniger Kopfzerbrechen als jetzt alles durchzuplanen.
Zitat von ms_77 am August 5, 2026, 19:41 UhrZitat von gg1987Worst-of-Both-Worlds
da hat er eigentlich recht. ich les das hier schon ne Weile mit und ihr dreht euch im Kreis. @leni_bk ich mach das bei Kartoffeln genauso - wenn ich weiß dass die eh in die Pfanne kommen, friere ich die schon gewürfelt ein. Dann brauch ich die gar nicht erst auftauen, direkt rein in die heiße Pfanne. Rote Beete dürfte ähnlich funktionieren wenn du die sowieso kochst. Roh einfrieren, später gefroren direkt in den Topf. Auftauen kannst du dir dann sparen. das ersprt dir auch die Diskussion ob die Textur nach dem Auftauen noch was taugt. Taugt sie nämlich für Suppe oder Eintopf trotzdem noch. für Salat roh - da kann ich euch alle beruhigen das lohnt sich nicht nach dem Einfrieren. hab ich einmal probiert vor Jahren meine Frau hat mir den Teller fast zurückgegeben. das war so ne gummige Angelegenheit. aber das haben hier eh schon genug gesagt. was ich nicht versteh ist warum das immer so ein Theater ist. zwei Knollen. die kosten im schlimmsten Fall 80 Cent. wenn das schiefgeht ist das kein Weltuntergang.
Zitat von gg1987Worst-of-Both-Worlds
da hat er eigentlich recht. ich les das hier schon ne Weile mit und ihr dreht euch im Kreis. @leni_bk ich mach das bei Kartoffeln genauso - wenn ich weiß dass die eh in die Pfanne kommen, friere ich die schon gewürfelt ein. Dann brauch ich die gar nicht erst auftauen, direkt rein in die heiße Pfanne. Rote Beete dürfte ähnlich funktionieren wenn du die sowieso kochst. Roh einfrieren, später gefroren direkt in den Topf. Auftauen kannst du dir dann sparen. das ersprt dir auch die Diskussion ob die Textur nach dem Auftauen noch was taugt. Taugt sie nämlich für Suppe oder Eintopf trotzdem noch. für Salat roh - da kann ich euch alle beruhigen das lohnt sich nicht nach dem Einfrieren. hab ich einmal probiert vor Jahren meine Frau hat mir den Teller fast zurückgegeben. das war so ne gummige Angelegenheit. aber das haben hier eh schon genug gesagt. was ich nicht versteh ist warum das immer so ein Theater ist. zwei Knollen. die kosten im schlimmsten Fall 80 Cent. wenn das schiefgeht ist das kein Weltuntergang.
Zitat von leni_bk am August 12, 2026, 23:57 Uhrkleines Update weil ich gerade tatsächlich angefangen habe die Knollen zu verarbeiten 😅
@ms_77 okay das mit der heißen Pfanne direkt aus dem Froster - das probier ich echt mal aus. Das klingt ja praktisch. Aber jetzt hab ich beim Schälen gemerkt dass mir das ganze Blanchier-Ding eh zu kompliziert war ich bin einfach hingegangen und hab die gekocht. Nicht die vollen 90 Minuten sondern so 30-35 Minuten, bis sie einigermaßen weich waren. Und ehrlich - das war weniger Aufwand als ich gedacht hätte, weil ich die Dinger währenddessen einfach stehen lassen konnte und in der Zeit noch andere Sachen gemacht hab. Das Interessante ist aber: jetzt wo sie gekocht sind und ich die würfel, merke ich dass die gar nicht so matschig werden wie alle immer sagen. Also klar, die sind nicht mehr knackig wie roh, aber sie zerfallen nicht zu Brei. Und irgendwie schmecken sie auch milder... nicht so erdrig wie vorher. Das ist echt überraschend, ich dachte immer gekocht gleich Geschmack weg aber das ist gar nicht so. Jetzt hab ich die halt abgekühlt und in zwei Portionen aufgeteilt - eine ins Gefrierfach für später, und eine hol ich mir nächste Woche raus wenn die Deadline vorbei ist und schau dann was ich damit mache. Vielleicht doch noch ein Salat wenn ich Zeit hab. Oder einfach in die Suppe. Aber zumindest sind sie nicht mehr im Weg und ich hab nicht das Gefühl dass ich was verschwendet hab.
kleines Update weil ich gerade tatsächlich angefangen habe die Knollen zu verarbeiten 😅
@ms_77 okay das mit der heißen Pfanne direkt aus dem Froster - das probier ich echt mal aus. Das klingt ja praktisch. Aber jetzt hab ich beim Schälen gemerkt dass mir das ganze Blanchier-Ding eh zu kompliziert war ich bin einfach hingegangen und hab die gekocht. Nicht die vollen 90 Minuten sondern so 30-35 Minuten, bis sie einigermaßen weich waren. Und ehrlich - das war weniger Aufwand als ich gedacht hätte, weil ich die Dinger währenddessen einfach stehen lassen konnte und in der Zeit noch andere Sachen gemacht hab. Das Interessante ist aber: jetzt wo sie gekocht sind und ich die würfel, merke ich dass die gar nicht so matschig werden wie alle immer sagen. Also klar, die sind nicht mehr knackig wie roh, aber sie zerfallen nicht zu Brei. Und irgendwie schmecken sie auch milder... nicht so erdrig wie vorher. Das ist echt überraschend, ich dachte immer gekocht gleich Geschmack weg aber das ist gar nicht so. Jetzt hab ich die halt abgekühlt und in zwei Portionen aufgeteilt - eine ins Gefrierfach für später, und eine hol ich mir nächste Woche raus wenn die Deadline vorbei ist und schau dann was ich damit mache. Vielleicht doch noch ein Salat wenn ich Zeit hab. Oder einfach in die Suppe. Aber zumindest sind sie nicht mehr im Weg und ich hab nicht das Gefühl dass ich was verschwendet hab.
Zitat von markus_hh88 am August 13, 2026, 01:30 Uhr@leni_bk das klingt eigentlich vernünftig, was du da gemacht hast. Und der Punkt mit dem milderen Geschmack nach dem Kochen stimmt - das ist keine Einbildung, Geosmin verflüchtigt sich beim Erhitzen tatsächlich teilweise. Hab das hier im Thread schon mal erwähnt, aber der praktische Effekt ist halt real. Was mich interessiert: du schreibst, die gewürfelten Stücke zerfallen nicht zu Brei. Wie groß hast du die geschnitten? Ich frage weil das bei vorgekochter Rote Beete aus dem Kühlregal - die vakuumverpackte - oft am Schnitt liegt. Zu fein, und die Struktur ist schnell weg. Gröber gewürfelt hält das deutlich besser, auch nach nochmaligem Erhitzen.
Zitat von leni_bkeine ins Gefrierfach für später
Das ist jetzt die interessante Frage, die hier noch nicht wirklich beantwortet wurde: vorgekochte Rote Beete einfrieren ist nochmal was anderes als roh einfrieren. Die Zellstruktur ist ja schon verändert, das heißt beim Auftauen passiert nicht nochmal das große Zellwand-Drama. Aus meiner Erfahrung hält sich vorgekochte, dann eingefrorene Rote Beete für Suppe oder Eintopf sehr ordentlich. Für einen rohen Salat ist die Portion natürlich trotzdem raus, das ist klar. Für Smoothies wäre mir die vorgekochte Variante ehrlich gesagt zu cremig-weich - da hätte ich lieber die rohe, aber das ist Geschmackssache.
@leni_bk das klingt eigentlich vernünftig, was du da gemacht hast. Und der Punkt mit dem milderen Geschmack nach dem Kochen stimmt - das ist keine Einbildung, Geosmin verflüchtigt sich beim Erhitzen tatsächlich teilweise. Hab das hier im Thread schon mal erwähnt, aber der praktische Effekt ist halt real. Was mich interessiert: du schreibst, die gewürfelten Stücke zerfallen nicht zu Brei. Wie groß hast du die geschnitten? Ich frage weil das bei vorgekochter Rote Beete aus dem Kühlregal - die vakuumverpackte - oft am Schnitt liegt. Zu fein, und die Struktur ist schnell weg. Gröber gewürfelt hält das deutlich besser, auch nach nochmaligem Erhitzen.
Zitat von leni_bkeine ins Gefrierfach für später
Das ist jetzt die interessante Frage, die hier noch nicht wirklich beantwortet wurde: vorgekochte Rote Beete einfrieren ist nochmal was anderes als roh einfrieren. Die Zellstruktur ist ja schon verändert, das heißt beim Auftauen passiert nicht nochmal das große Zellwand-Drama. Aus meiner Erfahrung hält sich vorgekochte, dann eingefrorene Rote Beete für Suppe oder Eintopf sehr ordentlich. Für einen rohen Salat ist die Portion natürlich trotzdem raus, das ist klar. Für Smoothies wäre mir die vorgekochte Variante ehrlich gesagt zu cremig-weich - da hätte ich lieber die rohe, aber das ist Geschmackssache.
Zitat von leni_k am August 14, 2026, 02:03 Uhr@markus_hh88 interessanter Punkt mit dem Geosmin - ich hab das Wort noch nie gehört aber das erklärt irgendwie warum der Geschmack beim Kochen so anders wird. Das ist jetzt eigentlich das erste Mal dass mir das jemand wirklich erklärt und nicht nur sagt "ja gekocht schmeckt halt anders".
Zitat von markus_hh88vorgekochte Rote Beete einfrieren ist nochmal was anderes als roh einfrieren
das hab ich ehrlich gesagt so gar nicht auf dem Schirm gehabt. Ich hab die ganze Zeit gedacht Einfrieren ist Einfrieren egal ob vorher gekocht oder nicht. Macht aber natürlich Sinn wenn man drüber nachdenkt. Ich frag mich grad ob das auch beim Auftauen einen Unterschied macht wie schnell man das macht. Ich mein - langsam im Kühlschrank über Nacht versus einfach raus und bei Zimmertemperatur. Bei Fleisch hört man da ja immer was, aber bei Gemüse hab ich das noch nie bewusst gemacht. Meine Mutter taut alles einfach auf der Arbeitsplatte auf und hat noch nie darüber nachgedacht, ich glaub ich auch nicht. Was mich jetzt bei leni_bk neidisch macht: die hat die Knollen schon verarbeitet. Ich hab meine Deadline-Woche gerade hinter mir (endlich) und überleg ob ich nächste Woche nochmal zum Naschmarkt geh und von vornherein mit dem Kochen anfange statt mit dem Einfrieren zu planen.
@markus_hh88 interessanter Punkt mit dem Geosmin - ich hab das Wort noch nie gehört aber das erklärt irgendwie warum der Geschmack beim Kochen so anders wird. Das ist jetzt eigentlich das erste Mal dass mir das jemand wirklich erklärt und nicht nur sagt "ja gekocht schmeckt halt anders".
Zitat von markus_hh88vorgekochte Rote Beete einfrieren ist nochmal was anderes als roh einfrieren
das hab ich ehrlich gesagt so gar nicht auf dem Schirm gehabt. Ich hab die ganze Zeit gedacht Einfrieren ist Einfrieren egal ob vorher gekocht oder nicht. Macht aber natürlich Sinn wenn man drüber nachdenkt. Ich frag mich grad ob das auch beim Auftauen einen Unterschied macht wie schnell man das macht. Ich mein - langsam im Kühlschrank über Nacht versus einfach raus und bei Zimmertemperatur. Bei Fleisch hört man da ja immer was, aber bei Gemüse hab ich das noch nie bewusst gemacht. Meine Mutter taut alles einfach auf der Arbeitsplatte auf und hat noch nie darüber nachgedacht, ich glaub ich auch nicht. Was mich jetzt bei leni_bk neidisch macht: die hat die Knollen schon verarbeitet. Ich hab meine Deadline-Woche gerade hinter mir (endlich) und überleg ob ich nächste Woche nochmal zum Naschmarkt geh und von vornherein mit dem Kochen anfange statt mit dem Einfrieren zu planen.
Zitat von markus_hh88 am August 14, 2026, 13:17 Uhr@leni_k die Auftau-Frage ist tatsächlich interessant, da hab ich selbst mal nachgeschaut weil mich das beruflich beschäftigt hat - für Gemüse ist der Unterschied bei der Auftaugeschwindigkeit deutlich kleiner als bei Fleisch oder Fisch. Der Hauptgrund ist, dass es da keine Myoglobin-Oxidation oder sowas gibt, was du beim langsamen Auftauen schützen müsstest. Bei Roter Beete konkret: langsam im Kühlschrank hat den einen Vorteil, dass weniger Flüssigkeit austritt - die Zellen geben beim schnellen Auftauen mehr Saft ab. Für ne Suppe ist das egal, der Saft landet eh im Topf. Für irgendetwas, wo du noch Biss willst, macht es marginal einen Unterschied. Was mich bei deinem letzten Satz aber mehr interessiert: du willst nächste Woche nochmal zum Naschmarkt und "von vornherein mit dem Kochen anfangen". Realistisch betrachtet - wenn du das planst, würde ich mir vorher überlegen was du damit machen willst, bevor du kaufst. Nicht danach. Ich hab das früher auch falsch rum gemacht, Gemüse kaufen weil es schön aussah und dann improvisieren. Macht bei Roter Beete doppelt Sinn, weil die Zubereitungszeit und der Verwendungszweck so eng zusammenhängen - für Suppe reicht vorgekocht und eingefroren wunderbar, für rohen Salat brauchst du die frisch. Naschmarkt kenn ich nicht persönlich, aber wenn da so was wie ein Wochenmarkt ist - lohnt sich auch, nach Größe zu schauen. Kleine Knollen garen deutlich schneller, das spart schon mal 20-30 Minuten.
@leni_k die Auftau-Frage ist tatsächlich interessant, da hab ich selbst mal nachgeschaut weil mich das beruflich beschäftigt hat - für Gemüse ist der Unterschied bei der Auftaugeschwindigkeit deutlich kleiner als bei Fleisch oder Fisch. Der Hauptgrund ist, dass es da keine Myoglobin-Oxidation oder sowas gibt, was du beim langsamen Auftauen schützen müsstest. Bei Roter Beete konkret: langsam im Kühlschrank hat den einen Vorteil, dass weniger Flüssigkeit austritt - die Zellen geben beim schnellen Auftauen mehr Saft ab. Für ne Suppe ist das egal, der Saft landet eh im Topf. Für irgendetwas, wo du noch Biss willst, macht es marginal einen Unterschied. Was mich bei deinem letzten Satz aber mehr interessiert: du willst nächste Woche nochmal zum Naschmarkt und "von vornherein mit dem Kochen anfangen". Realistisch betrachtet - wenn du das planst, würde ich mir vorher überlegen was du damit machen willst, bevor du kaufst. Nicht danach. Ich hab das früher auch falsch rum gemacht, Gemüse kaufen weil es schön aussah und dann improvisieren. Macht bei Roter Beete doppelt Sinn, weil die Zubereitungszeit und der Verwendungszweck so eng zusammenhängen - für Suppe reicht vorgekocht und eingefroren wunderbar, für rohen Salat brauchst du die frisch. Naschmarkt kenn ich nicht persönlich, aber wenn da so was wie ein Wochenmarkt ist - lohnt sich auch, nach Größe zu schauen. Kleine Knollen garen deutlich schneller, das spart schon mal 20-30 Minuten.