Rote Beete einfrieren – lohnt sich das überhaupt oder wird's matschig?
Zitat von leni_k am September 5, 2026, 19:01 UhrZitat von derbastifrag deine Bekannte einfach direkt wie lange die ihre lässt
ja, das werd ich wohl machen müssen - sie ist halt nicht immer so schnell erreichbar, die hat grad irgendein Projekt am Laufen. Aber ich schreib ihr heut Abend noch. Was mich bei dem ganzen Gespräch gerade beschäftigt: ich hab jetzt eigentlich genug Infos um eine Entscheidung zu treffen, und trotzdem kommt mir vor ich drehe mich im Kreis. Also konkret: Meersalz hab ich keins zu Hause, das weiß ich jetzt mit Sicherheit. Wenn ich heute noch fermentieren anfangen will, müsst ich morgen früh Salz kaufen. Das ist kein Weltuntergang, aber es verschiebt den Start um einen Tag - und dann frag ich mich ob ich das wirklich will oder ob ich einfach neugierig auf das Konzept bin ohne wirklich Motivation zu haben das durchzuziehen. @derbasti ich glaub du hast mit einem Satz weiter oben eigentlich schon recht gehabt - ich mach erst das Carpaccio diese Woche, und wenn am Ende noch genug da ist, dann schau ich weiter. Das klingt jetzt vielleicht nach Rückzug aber ich glaub das ist einfach realistisch. Fermentieren will ich irgendwann mal ausprobieren, nur nicht als spontane Sonntag-Abend-Aktion weil ich zwei Kilo Rote Beete loswerden muss. Was ich aber noch wirklich nicht weiß: schmeckt das Carpaccio auch warm noch oder verliert das dann seinen Sinn komplett?
Zitat von derbastifrag deine Bekannte einfach direkt wie lange die ihre lässt
ja, das werd ich wohl machen müssen - sie ist halt nicht immer so schnell erreichbar, die hat grad irgendein Projekt am Laufen. Aber ich schreib ihr heut Abend noch. Was mich bei dem ganzen Gespräch gerade beschäftigt: ich hab jetzt eigentlich genug Infos um eine Entscheidung zu treffen, und trotzdem kommt mir vor ich drehe mich im Kreis. Also konkret: Meersalz hab ich keins zu Hause, das weiß ich jetzt mit Sicherheit. Wenn ich heute noch fermentieren anfangen will, müsst ich morgen früh Salz kaufen. Das ist kein Weltuntergang, aber es verschiebt den Start um einen Tag - und dann frag ich mich ob ich das wirklich will oder ob ich einfach neugierig auf das Konzept bin ohne wirklich Motivation zu haben das durchzuziehen. @derbasti ich glaub du hast mit einem Satz weiter oben eigentlich schon recht gehabt - ich mach erst das Carpaccio diese Woche, und wenn am Ende noch genug da ist, dann schau ich weiter. Das klingt jetzt vielleicht nach Rückzug aber ich glaub das ist einfach realistisch. Fermentieren will ich irgendwann mal ausprobieren, nur nicht als spontane Sonntag-Abend-Aktion weil ich zwei Kilo Rote Beete loswerden muss. Was ich aber noch wirklich nicht weiß: schmeckt das Carpaccio auch warm noch oder verliert das dann seinen Sinn komplett?
Zitat von derbasti am September 5, 2026, 19:24 Uhrey @leni_k warm oder kalt - das is eigentlich egal, probier einfach beide Varianten wenn du magst! Ich mein, kalt is natürlich das klassische Ding damit, aber warm würd ich sagen verliert es nicht seinen Sinn, es schmeckt halt einfach anders ne. Eher so cremiger vielleicht, aber nicht schlecht. Kommt drauf an wie du's magst. Aber mal ehrlich - du machst das jetzt genau richtig so wie du sagst. Erst Carpaccio diese Woche, dann schauen was übrig is. Das ist viel entspannter als jetzt schon wieder ne neue Baustelle aufzumachen wo du dann doch wieder anfängst zu grübeln digga. Das Problem bei dir is glaub ich weniger das Gemüse als dass du zu viel nachdenken willst bevor du was machst haha. Eine Frage aber - wenn du das Carpaccio machst, machst du die Beeten vorher kurz gar oder roh? Weil das is eigentlich der einzige Punkt wo ich mir nicht 100% sicher bin wie du das am besten hinkriegst. Ich hab das immer schon gekocht gemacht und dann kalt geschnitten, aber ich kenn auch Leute die nehmen die roh - gibt angeblich ne knackigere Textur. Aber roh schälen is halt auch nerviger ne da färbt man sich die Finger schwarz...
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weniger reden mehr heben
ey @leni_k warm oder kalt - das is eigentlich egal, probier einfach beide Varianten wenn du magst! Ich mein, kalt is natürlich das klassische Ding damit, aber warm würd ich sagen verliert es nicht seinen Sinn, es schmeckt halt einfach anders ne. Eher so cremiger vielleicht, aber nicht schlecht. Kommt drauf an wie du's magst. Aber mal ehrlich - du machst das jetzt genau richtig so wie du sagst. Erst Carpaccio diese Woche, dann schauen was übrig is. Das ist viel entspannter als jetzt schon wieder ne neue Baustelle aufzumachen wo du dann doch wieder anfängst zu grübeln digga. Das Problem bei dir is glaub ich weniger das Gemüse als dass du zu viel nachdenken willst bevor du was machst haha. Eine Frage aber - wenn du das Carpaccio machst, machst du die Beeten vorher kurz gar oder roh? Weil das is eigentlich der einzige Punkt wo ich mir nicht 100% sicher bin wie du das am besten hinkriegst. Ich hab das immer schon gekocht gemacht und dann kalt geschnitten, aber ich kenn auch Leute die nehmen die roh - gibt angeblich ne knackigere Textur. Aber roh schälen is halt auch nerviger ne da färbt man sich die Finger schwarz...
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Zitat von leni_k am September 5, 2026, 19:35 Uhr@derbasti
Zitat von derbastimachst du die Beeten vorher kurz gar oder roh
gute Frage - ich hätte jetzt instinktiv gesagt gekocht, weil ich roh schälen echt nicht mag. Einmal hab ich das ohne Handschuhe gemacht und meine Hände haben dann ausgeschaut als hätte ich Fingerfarbe benutzt das war keine Freude. Also Handschuhe wär das erste was ich organisieren müsste. Aber roh reizt mich schon auch - ich mag generell wenn Gemüse noch Biss hat. Das ist bei Rote Beete roh halt wirklich intensiver, die Textur ist komplett anders als das weiche Zeug aus dem Glas. Und wenn man Carpaccio macht will man ja dünne Scheiben, und die gehen roh wahrscheinlich eh nur wenn man ein gutes Messer hat oder ein Mandoline-Ding. Das hab ich nämlich nicht. Also wird's bei mir wohl die gekochte Variante - kurz garen, kalt werden lassen, dann schneiden. Was ich mich gerade frage: wie dünn ist "dünn" bei dir? Weil ich hab null Erfahrung damit und wenn ich zu dicke Scheiben mach, ist das dann eher so ein Brocken-Teller als ein Carpaccio. Irgendwie klingt das dann weniger appetitlich.
Zitat von derbastimachst du die Beeten vorher kurz gar oder roh
gute Frage - ich hätte jetzt instinktiv gesagt gekocht, weil ich roh schälen echt nicht mag. Einmal hab ich das ohne Handschuhe gemacht und meine Hände haben dann ausgeschaut als hätte ich Fingerfarbe benutzt das war keine Freude. Also Handschuhe wär das erste was ich organisieren müsste. Aber roh reizt mich schon auch - ich mag generell wenn Gemüse noch Biss hat. Das ist bei Rote Beete roh halt wirklich intensiver, die Textur ist komplett anders als das weiche Zeug aus dem Glas. Und wenn man Carpaccio macht will man ja dünne Scheiben, und die gehen roh wahrscheinlich eh nur wenn man ein gutes Messer hat oder ein Mandoline-Ding. Das hab ich nämlich nicht. Also wird's bei mir wohl die gekochte Variante - kurz garen, kalt werden lassen, dann schneiden. Was ich mich gerade frage: wie dünn ist "dünn" bei dir? Weil ich hab null Erfahrung damit und wenn ich zu dicke Scheiben mach, ist das dann eher so ein Brocken-Teller als ein Carpaccio. Irgendwie klingt das dann weniger appetitlich.
Zitat von derbasti am September 5, 2026, 19:49 Uhrey @leni_k
Zitat von leni_kwie dünn ist "dünn" bei dir
- haha okay gute Gegenfrage digga! Also ehrlich gesagt hab ich da nie gemessen oder so ich mach das immer nach Gefühl ne. Aber so dass man durchschauen kann würd ich sagen, also wirklich hauchdünn. Wenn du ne gute Schärfe im Messer hast geht das relativ leicht aber ohne Mandoline is das halt auch n bisschen fummelig. Kann aber auch sein dass bei dir die gekochte Version einfach zu bröselig wird wenn du zu dünn schneidest, das kann passieren. Aber ehrlich - wenn du eh kein Mandoline-Ding hast und dich da unsicher bist, dann würd ich auch einfach sagen: machs nicht zu dünn! Lieber etwas dickere Scheiben die noch Biss haben als dass du dich da mit nem stumpfen Messer abmühst und am Ende is die Beete zerbröselt. Schmeckt trotzdem gut, sieht dann nur weniger fancy aus aber wen interessierts ne. Carpaccio is ja eigentlich nur ne Ausrede um Rote Beete in ner andern Form zu essen, nicht unbedingt dass es Instagram-mäßig aussieht haha. Aber viel wichtiger - wenn du am Ende der Woche merkst dass du noch Bock auf mehr hast, dann kannst du immer noch zum Einfrieren greifen. Das würd ich echt nicht überkomplizieren. Gekocht, in ne Box, rein ins Fach - fertig. Schmeckt dann vielleicht nicht mehr wie frisch aber für Suppe oder Sauce reichts locker aus.
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ey @leni_k
Zitat von leni_kwie dünn ist "dünn" bei dir
- haha okay gute Gegenfrage digga! Also ehrlich gesagt hab ich da nie gemessen oder so ich mach das immer nach Gefühl ne. Aber so dass man durchschauen kann würd ich sagen, also wirklich hauchdünn. Wenn du ne gute Schärfe im Messer hast geht das relativ leicht aber ohne Mandoline is das halt auch n bisschen fummelig. Kann aber auch sein dass bei dir die gekochte Version einfach zu bröselig wird wenn du zu dünn schneidest, das kann passieren. Aber ehrlich - wenn du eh kein Mandoline-Ding hast und dich da unsicher bist, dann würd ich auch einfach sagen: machs nicht zu dünn! Lieber etwas dickere Scheiben die noch Biss haben als dass du dich da mit nem stumpfen Messer abmühst und am Ende is die Beete zerbröselt. Schmeckt trotzdem gut, sieht dann nur weniger fancy aus aber wen interessierts ne. Carpaccio is ja eigentlich nur ne Ausrede um Rote Beete in ner andern Form zu essen, nicht unbedingt dass es Instagram-mäßig aussieht haha. Aber viel wichtiger - wenn du am Ende der Woche merkst dass du noch Bock auf mehr hast, dann kannst du immer noch zum Einfrieren greifen. Das würd ich echt nicht überkomplizieren. Gekocht, in ne Box, rein ins Fach - fertig. Schmeckt dann vielleicht nicht mehr wie frisch aber für Suppe oder Sauce reichts locker aus.
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Zitat von leni_k am September 5, 2026, 23:01 Uhr@derbasti
Zitat von derbastiLieber etwas dickere Scheiben die noch Biss haben
okay das nehm ich als Erlaubnis 😄 ich bin halt kein Profikoch und tu mir keinen Zwang an. Aber was du am Ende geschrieben hast mit dem Einfrieren - "für Suppe oder Sauce reichts locker aus" - das ist eigentlich der Satz der mir jetzt am meisten hilft, ehrlich gesagt. Weil ich hab die ganze Zeit so gedacht als ob einfrieren bedeutet dass ich die Beeten für immer aus der "guten Verwendung" rausnehme. Aber wenn ich von vornherein weiß dass die eingefrorene Portion sowieso zu Suppe wird, dann ist das ja keine Kompromisslösung sondern einfach ein Plan. Was ich mich jetzt noch frag: wenn ich die gekocht einfriere, macht es da einen Unterschied ob ich die ganz einfriere oder schon in Stücken? Ich hätte jetzt gedacht in Stücken ist praktischer weil man dann direkt was rausnehmen kann ohne das ganze Block auftauen zu müssen. Aber vielleicht verliert das dann noch mehr Textur als wenn man die ganz lässt, keine Ahnung ob das eine Rolle spielt.
Zitat von derbastiLieber etwas dickere Scheiben die noch Biss haben
okay das nehm ich als Erlaubnis 😄 ich bin halt kein Profikoch und tu mir keinen Zwang an. Aber was du am Ende geschrieben hast mit dem Einfrieren - "für Suppe oder Sauce reichts locker aus" - das ist eigentlich der Satz der mir jetzt am meisten hilft, ehrlich gesagt. Weil ich hab die ganze Zeit so gedacht als ob einfrieren bedeutet dass ich die Beeten für immer aus der "guten Verwendung" rausnehme. Aber wenn ich von vornherein weiß dass die eingefrorene Portion sowieso zu Suppe wird, dann ist das ja keine Kompromisslösung sondern einfach ein Plan. Was ich mich jetzt noch frag: wenn ich die gekocht einfriere, macht es da einen Unterschied ob ich die ganz einfriere oder schon in Stücken? Ich hätte jetzt gedacht in Stücken ist praktischer weil man dann direkt was rausnehmen kann ohne das ganze Block auftauen zu müssen. Aber vielleicht verliert das dann noch mehr Textur als wenn man die ganz lässt, keine Ahnung ob das eine Rolle spielt.
Zitat von ms_77 am September 6, 2026, 20:05 Uhr@leni_k
Zitat von leni_kin Stücken ist praktischer
ja das stimmt. ganz einfrieren macht null Sinn wenn du eh weißt dass du Suppe draus machst. schon kleinschneiden portionsweise einfrieren - fertig. das mach ich mit Paprika auch so, nichts Besonderes. aber ich les hier schon ne Weile mit und muss mal was loswerden. ihr redet jetzt seit gefühlt 15 Posts übers Einfrieren und Fermentieren und Salz und Mandoline und am Ende ists zwei Kilo Rote Beete. das sind zwei Kilo. nicht Hummer. ich hab heute Abend noch Protokolle geschrieben und hab trotzdem mehr geschafft als dieser Thread beschlossen hat. kochst die Hälfte, schneidest die in Stücke, frierst ein - eine halbe Stunde Arbeit maximal. der Rest kommt diese Woche weg. das wars. das ist kein Projekt. das mit dem Jod-Salz und den Milchsäurebakterien - okay das klingt nicht komplett erfunden. aber für jemand der noch nie fermentiert hat und auch kein Meersalz daheim hat ist das jetzt wirklich kein Abend-Projekt. das sagst du ja selber.
Zitat von leni_kin Stücken ist praktischer
ja das stimmt. ganz einfrieren macht null Sinn wenn du eh weißt dass du Suppe draus machst. schon kleinschneiden portionsweise einfrieren - fertig. das mach ich mit Paprika auch so, nichts Besonderes. aber ich les hier schon ne Weile mit und muss mal was loswerden. ihr redet jetzt seit gefühlt 15 Posts übers Einfrieren und Fermentieren und Salz und Mandoline und am Ende ists zwei Kilo Rote Beete. das sind zwei Kilo. nicht Hummer. ich hab heute Abend noch Protokolle geschrieben und hab trotzdem mehr geschafft als dieser Thread beschlossen hat. kochst die Hälfte, schneidest die in Stücke, frierst ein - eine halbe Stunde Arbeit maximal. der Rest kommt diese Woche weg. das wars. das ist kein Projekt. das mit dem Jod-Salz und den Milchsäurebakterien - okay das klingt nicht komplett erfunden. aber für jemand der noch nie fermentiert hat und auch kein Meersalz daheim hat ist das jetzt wirklich kein Abend-Projekt. das sagst du ja selber.
Zitat von elvira_k am September 7, 2026, 08:31 Uhr@ms_77 da muss ich dir ehrlich sagen, du hast recht - aber nicht ganz aus dem Grund den du denkst. Das Problem ist nicht dass die Diskussion zu lang ist, sondern dass @leni_k sich selbst im Weg steht, indem sie alles vorausplanen will bevor sie es macht. Das kenne ich aus meinem eigenen Garten, wenn ich anfange zu grübeln ob die Beeterde die richtige Mischung hat, vergesse ich komplett dass ich einfach pflanzen sollte. Aber @ms_77 mit dem Protokoll-Argument kommst du mir nicht durch haha. Zwei Kilo Rote Beete sind ja tatsächlich nicht dramatisch, das stimmt. Nur - und da bin ich bei dir - wenn man weiß wofür man es braucht, dann ist die halbe Miete schon gewonnen. Mein Hausarzt hat mir geraten mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und seitdem ich die einfach koche, portioniere und einfriere, habe ich immer was da. Keine großen Überlegungen. Was mich aber interessiert: @leni_k du fragst ob es einen Unterschied macht ob du ganz oder in Stücken einfrierst. Das ist eigentlich gar nicht so dumm gefragt wie es klingt. Bei mir im Garten mache ich das immer in kleineren Portionen - so 200 Gramm Stücke - weil ich dann flexibler bin. Aber wenn du eh weißt dass es Suppe wird, dann ist das wirklich nebensächlich wie @ms_77 sagt. Kochst, schneidest, ein - fertig. Mehr brauchst du da nicht drüber nachdenken.
@ms_77 da muss ich dir ehrlich sagen, du hast recht - aber nicht ganz aus dem Grund den du denkst. Das Problem ist nicht dass die Diskussion zu lang ist, sondern dass @leni_k sich selbst im Weg steht, indem sie alles vorausplanen will bevor sie es macht. Das kenne ich aus meinem eigenen Garten, wenn ich anfange zu grübeln ob die Beeterde die richtige Mischung hat, vergesse ich komplett dass ich einfach pflanzen sollte. Aber @ms_77 mit dem Protokoll-Argument kommst du mir nicht durch haha. Zwei Kilo Rote Beete sind ja tatsächlich nicht dramatisch, das stimmt. Nur - und da bin ich bei dir - wenn man weiß wofür man es braucht, dann ist die halbe Miete schon gewonnen. Mein Hausarzt hat mir geraten mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und seitdem ich die einfach koche, portioniere und einfriere, habe ich immer was da. Keine großen Überlegungen. Was mich aber interessiert: @leni_k du fragst ob es einen Unterschied macht ob du ganz oder in Stücken einfrierst. Das ist eigentlich gar nicht so dumm gefragt wie es klingt. Bei mir im Garten mache ich das immer in kleineren Portionen - so 200 Gramm Stücke - weil ich dann flexibler bin. Aber wenn du eh weißt dass es Suppe wird, dann ist das wirklich nebensächlich wie @ms_77 sagt. Kochst, schneidest, ein - fertig. Mehr brauchst du da nicht drüber nachdenken.
Zitat von leni_k am September 11, 2026, 02:58 Uhrkleines Update von mir - ich hab das Carpaccio tatsächlich gemacht, Mittwoch Abend nach einem langen Arbeitstag. Gekocht, kalt werden lassen, etwas dicker geschnitten als "hauchdünn" weil ich halt kein Mandoline hab. Passt trotzdem.
Zitat von derbastidas Problem bei dir is glaub ich weniger das Gemüse als dass du zu viel nachdenken willst bevor du was machst
okay ja, das hat sich bestätigt. Zehn Minuten Aufwand, hat geschmeckt, ich hab danach nicht mehr drüber nachgedacht. @ms_77 du hättest das gerne schon vor einer Woche so klar gesagt, aber gut. Was ich nicht erwartet hab: die Beeten haben im Kühlschrank viel länger durchgehalten als ich dachte. Ich hab noch fast ein Kilo und die sehen noch absolut okay aus. Das verschiebt die ganze Einfrieren-Frage eigentlich ins Wochenende. Was sich aber geändert hat - ich bin jetzt weniger gestresst wegen der Menge. Keine Ahnung warum mich das am Anfang so aufgeregt hat, ehrlich gesagt. @elvira_k dein Punkt mit dem "einfach pflanzen" hat mich ein bisschen erwischt, das trifft schon zu. Meersalz hab ich übrigens jetzt doch im Haus, hab es beim Billa mitgenommen weil ich eh einkaufen war. Ob ich das Fermentieren noch angeh bevor die letzten Beeten schlecht werden - schauen wir mal.
kleines Update von mir - ich hab das Carpaccio tatsächlich gemacht, Mittwoch Abend nach einem langen Arbeitstag. Gekocht, kalt werden lassen, etwas dicker geschnitten als "hauchdünn" weil ich halt kein Mandoline hab. Passt trotzdem.
Zitat von derbastidas Problem bei dir is glaub ich weniger das Gemüse als dass du zu viel nachdenken willst bevor du was machst
okay ja, das hat sich bestätigt. Zehn Minuten Aufwand, hat geschmeckt, ich hab danach nicht mehr drüber nachgedacht. @ms_77 du hättest das gerne schon vor einer Woche so klar gesagt, aber gut. Was ich nicht erwartet hab: die Beeten haben im Kühlschrank viel länger durchgehalten als ich dachte. Ich hab noch fast ein Kilo und die sehen noch absolut okay aus. Das verschiebt die ganze Einfrieren-Frage eigentlich ins Wochenende. Was sich aber geändert hat - ich bin jetzt weniger gestresst wegen der Menge. Keine Ahnung warum mich das am Anfang so aufgeregt hat, ehrlich gesagt. @elvira_k dein Punkt mit dem "einfach pflanzen" hat mich ein bisschen erwischt, das trifft schon zu. Meersalz hab ich übrigens jetzt doch im Haus, hab es beim Billa mitgenommen weil ich eh einkaufen war. Ob ich das Fermentieren noch angeh bevor die letzten Beeten schlecht werden - schauen wir mal.
Zitat von rainer_w am September 11, 2026, 08:34 Uhrmoin bin hier eher zufällig reingestolpert weil ich selbst mal geschaut hab was Rote Beete so kann, und dann les ich das hier durch. @leni_k das mit dem Meersalz beim Billa mitnehmen - ja, so läuft das meistens. Man kauft Zeug für Projekte die man vielleicht nie angeht. Ich hab noch irgendwo eine Fermentierungsanleitung die mein Arbeitskollege mir ausgedruckt hat, da liegt die seit nem halben Jahr. Was mich aber wirklich interessiert, weil das hier noch keiner so direkt gesagt hat: du hast jetzt Meersalz, du hast noch fast ein Kilo frische Beete, und das Wochenende kommt. Entweder machste es jetzt oder das Meersalz verstaubt und du frierst die Reste ein. Beides ist keine Katastrophe, mal ehrlich.
Zitat von leni_kOb ich das Fermentieren noch angeh bevor die letzten Beeten schlecht werden - schauen wir mal.
Das "schauen wir mal" kenn ich, das bedeutet meistens nein. Ich sag das nicht als Kritik, ich mach das genauso. Ich hab vor zwei Jahren mal überlegt ob ich anfang selbst Gemüse einzulegen, und dann stand das Glas drei Monate leer in der Küche. Was ich nach 35 Jahren Schichtarbeit gelernt hab: wenn man sich selbst nicht festlegt auf einen konkreten Zeitpunkt dann passiert nix. Also entweder Samstag Vormittag - oder einfrieren und gut ist. Kein Drama.
moin bin hier eher zufällig reingestolpert weil ich selbst mal geschaut hab was Rote Beete so kann, und dann les ich das hier durch. @leni_k das mit dem Meersalz beim Billa mitnehmen - ja, so läuft das meistens. Man kauft Zeug für Projekte die man vielleicht nie angeht. Ich hab noch irgendwo eine Fermentierungsanleitung die mein Arbeitskollege mir ausgedruckt hat, da liegt die seit nem halben Jahr. Was mich aber wirklich interessiert, weil das hier noch keiner so direkt gesagt hat: du hast jetzt Meersalz, du hast noch fast ein Kilo frische Beete, und das Wochenende kommt. Entweder machste es jetzt oder das Meersalz verstaubt und du frierst die Reste ein. Beides ist keine Katastrophe, mal ehrlich.
Zitat von leni_kOb ich das Fermentieren noch angeh bevor die letzten Beeten schlecht werden - schauen wir mal.
Das "schauen wir mal" kenn ich, das bedeutet meistens nein. Ich sag das nicht als Kritik, ich mach das genauso. Ich hab vor zwei Jahren mal überlegt ob ich anfang selbst Gemüse einzulegen, und dann stand das Glas drei Monate leer in der Küche. Was ich nach 35 Jahren Schichtarbeit gelernt hab: wenn man sich selbst nicht festlegt auf einen konkreten Zeitpunkt dann passiert nix. Also entweder Samstag Vormittag - oder einfrieren und gut ist. Kein Drama.
Zitat von n.feld am September 11, 2026, 10:05 UhrZitat von rainer_wDas "schauen wir mal" kenn ich, das bedeutet meistens nein. Das ist faktisch die präziseste Diagnose im ganzen Thread. @rainer_w hat recht, auch wenn er das nur aus Schichtarbeiter-Pragmatismus sagt. Was mich aber interessiert: @leni_k, du hast jetzt Meersalz, frische Beete, und offenbar keine konkreten Pläne fürs Wochenende - zumindest keine, die du erwähnt hast. Die Frage ist nicht ob du fermentierst, sondern ob du überhaupt weißt was du danach mit dem Zeug machen willst. Fermentierte Rote Beete sitzt dann mehrere Wochen im Glas. Hast du eine Vorstellung wofür? Das frage ich nicht rhetorisch. Ich hab mal Kimchi angesetzt weil ein Freund schwärmte, und dann stand das Glas sechs Wochen im Kühlschrank weil ich schlicht keine Idee hatte wie ich das in meinen normalen Speiseplan integriere. Das war kein Fehler beim Fermentieren, das war ein Planungsfehler davor. Konkret gesagt: der Unterschied zwischen Einfrieren und Fermentieren ist nicht nur Aufwand, sondern Verwendungskontext. Eingefrorene Beete landen in der Suppe, Punkt. Fermentierte braucht eine andere Vorstellung davon, was man damit kocht. Wenn die fehlt, verstaubt das Glas - und das Meersalz gleich mit. Edit: Um fair zu sein - manche Leute haben mit fermentiertem Gemüse einfach ihre Routine gefunden und es funktioniert. Aber das ist eben nicht die Regel, und es braucht vorher ein bisschen mehr Gedanken als "Salz rein, warten, fertig".
Zitat von rainer_wDas "schauen wir mal" kenn ich, das bedeutet meistens nein. Das ist faktisch die präziseste Diagnose im ganzen Thread. @rainer_w hat recht, auch wenn er das nur aus Schichtarbeiter-Pragmatismus sagt. Was mich aber interessiert: @leni_k, du hast jetzt Meersalz, frische Beete, und offenbar keine konkreten Pläne fürs Wochenende - zumindest keine, die du erwähnt hast. Die Frage ist nicht ob du fermentierst, sondern ob du überhaupt weißt was du danach mit dem Zeug machen willst. Fermentierte Rote Beete sitzt dann mehrere Wochen im Glas. Hast du eine Vorstellung wofür? Das frage ich nicht rhetorisch. Ich hab mal Kimchi angesetzt weil ein Freund schwärmte, und dann stand das Glas sechs Wochen im Kühlschrank weil ich schlicht keine Idee hatte wie ich das in meinen normalen Speiseplan integriere. Das war kein Fehler beim Fermentieren, das war ein Planungsfehler davor. Konkret gesagt: der Unterschied zwischen Einfrieren und Fermentieren ist nicht nur Aufwand, sondern Verwendungskontext. Eingefrorene Beete landen in der Suppe, Punkt. Fermentierte braucht eine andere Vorstellung davon, was man damit kocht. Wenn die fehlt, verstaubt das Glas - und das Meersalz gleich mit. Edit: Um fair zu sein - manche Leute haben mit fermentiertem Gemüse einfach ihre Routine gefunden und es funktioniert. Aber das ist eben nicht die Regel, und es braucht vorher ein bisschen mehr Gedanken als "Salz rein, warten, fertig".