Fermentiert vs. eingelegt – macht der Unterschied im Alltag wirklich was aus?
Zitat von evelyn83 am August 14, 2026, 17:39 UhrZitat von markus_hh88Geschmackswahrnehmung ist trainierbarer als die meisten denken
okay das ist eigentlich ein interessanter Punkt aber irgendwie auch frustrierend? weil das heißt ja quasi ich müsste erstmal üben um überhaupt zu merken ob ich was merke. klingt nach nem langen Weg bis man dann wirklich sagen kann ob sich das lohnt
und ich frag mich grad ob das bei Geschmack und bei sowas wie Blutdruck überhaupt vergleichbar ist. also klar, Gaumen kann man trainieren, das glaub ich. aber einen Körperwert wahrnehmen - da hilft trainieren ja auch nix wenn man kein Messgerät hat. meine freundin hat sowas nicht, die sagt einfach sie "fühlt" sich besser. no ahnung wie man das auseinanderhält
@markus_hh88 du sagst Kausalität ist schwer und ich glaub das stimmt, aber im Alltag macht das halt kaum jemand so systematisch. ich jedenfalls nicht, drei Kinder und Teilzeit, da schau ich nicht ob ich heute schlechter schlafe weil ich gestern keinen Rote-Beete-Saft hatte
vielleicht ist das auch einfach der Punkt warum ich bei solchen Sachen immer zögere. nicht weil ich nicht neugierig bin sondern weil ich weiß dass ich es am Ende eh nicht richtig auswerten kann
Zitat von markus_hh88Geschmackswahrnehmung ist trainierbarer als die meisten denken
okay das ist eigentlich ein interessanter Punkt aber irgendwie auch frustrierend? weil das heißt ja quasi ich müsste erstmal üben um überhaupt zu merken ob ich was merke. klingt nach nem langen Weg bis man dann wirklich sagen kann ob sich das lohnt
und ich frag mich grad ob das bei Geschmack und bei sowas wie Blutdruck überhaupt vergleichbar ist. also klar, Gaumen kann man trainieren, das glaub ich. aber einen Körperwert wahrnehmen - da hilft trainieren ja auch nix wenn man kein Messgerät hat. meine freundin hat sowas nicht, die sagt einfach sie "fühlt" sich besser. no ahnung wie man das auseinanderhält
@markus_hh88 du sagst Kausalität ist schwer und ich glaub das stimmt, aber im Alltag macht das halt kaum jemand so systematisch. ich jedenfalls nicht, drei Kinder und Teilzeit, da schau ich nicht ob ich heute schlechter schlafe weil ich gestern keinen Rote-Beete-Saft hatte
vielleicht ist das auch einfach der Punkt warum ich bei solchen Sachen immer zögere. nicht weil ich nicht neugierig bin sondern weil ich weiß dass ich es am Ende eh nicht richtig auswerten kann
Zitat von markus_hh88 am August 14, 2026, 17:59 Uhr@evelyn83 das mit den drei Kindern und Teilzeit ist eigentlich der ehrlichste Einwand den du bringen kannst, und ich mein das nicht ironisch. Systematische Selbstbeobachtung kostet Zeit und mentale Kapazität - wer beides nicht hat, wird es nicht machen, egal wie sinnvoll es wäre. Das ist keine Schwäche, das ist schlicht Ressourcenmanagement. Aber der Punkt, den du am Ende machst, ist interessant: du zögerst nicht weil du unneugierig bist, sondern weil du weißt dass du das Ergebnis eh nicht sauber auswerten kannst. Das ist eigentlich eine ziemlich reife Haltung. Die meisten Leute kaufen trotzdem, probieren was, und bilden sich dann ein Ergebnis ein.
Zitat von evelyn83da schau ich nicht ob ich heute schlechter schlafe weil ich gestern keinen Rote-Beete-Saft hatte
Das ist aber auch gar nicht der Punkt. Einzelne Tage rauszugreifen bringt nichts, das stimmt. Was ich damit meinte war eher: wenn man wenigstens mal einen direkten Geschmacksvergleich macht - fermentiert vs. eingelegt, nebeneinander, ohne vorher zu wissen was was ist - dann braucht man kein Protokoll. Das ist ein einmaliger Test, kein wochenlanger Aufwand. Ob das dann für Rote Beete im Alltag relevant ist - ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich hab das selbst noch nicht gemacht. Vielleicht schmeckt fermentiert wirklich deutlich anders, vielleicht ist der Unterschied marginal wenn man nicht geschult ist. Ich tendiere zu letzterem für die meisten Leute, aber das ist aus meiner Erfahrung mit ähnlichen Vergleichen, nicht aus einem Direkttest mit Beete.
@evelyn83 das mit den drei Kindern und Teilzeit ist eigentlich der ehrlichste Einwand den du bringen kannst, und ich mein das nicht ironisch. Systematische Selbstbeobachtung kostet Zeit und mentale Kapazität - wer beides nicht hat, wird es nicht machen, egal wie sinnvoll es wäre. Das ist keine Schwäche, das ist schlicht Ressourcenmanagement. Aber der Punkt, den du am Ende machst, ist interessant: du zögerst nicht weil du unneugierig bist, sondern weil du weißt dass du das Ergebnis eh nicht sauber auswerten kannst. Das ist eigentlich eine ziemlich reife Haltung. Die meisten Leute kaufen trotzdem, probieren was, und bilden sich dann ein Ergebnis ein.
Zitat von evelyn83da schau ich nicht ob ich heute schlechter schlafe weil ich gestern keinen Rote-Beete-Saft hatte
Das ist aber auch gar nicht der Punkt. Einzelne Tage rauszugreifen bringt nichts, das stimmt. Was ich damit meinte war eher: wenn man wenigstens mal einen direkten Geschmacksvergleich macht - fermentiert vs. eingelegt, nebeneinander, ohne vorher zu wissen was was ist - dann braucht man kein Protokoll. Das ist ein einmaliger Test, kein wochenlanger Aufwand. Ob das dann für Rote Beete im Alltag relevant ist - ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich hab das selbst noch nicht gemacht. Vielleicht schmeckt fermentiert wirklich deutlich anders, vielleicht ist der Unterschied marginal wenn man nicht geschult ist. Ich tendiere zu letzterem für die meisten Leute, aber das ist aus meiner Erfahrung mit ähnlichen Vergleichen, nicht aus einem Direkttest mit Beete.
Zitat von evelyn83 am August 14, 2026, 18:09 UhrZitat von markus_hh88vielleicht ist der Unterschied marginal wenn man nicht geschult ist
das glaub ich ehrlich gesagt auch. ich mein, ich hab neulich bei uns im Büro so einen Olivenöl-Vergleich mitgemacht den eine Kollegin organisiert hat - drei verschiedene Sorten, alle pur probieren. und ich hab null Unterschied geschmeckt, die anderen auch kaum. dabei war angeblich eine deutlich besser. also selbst wenn ich fermentierte Beete neben Essig-Einlegtes stelle, bin ich nicht sicher ob ich da wirklich was rausschmecke
@markus_hh88 aber dein Punkt mit dem einmaligen Test find ich eigentlich fair. das ist halt nicht das gleiche wie wochenlang Protokoll führen. ich glaub mein Problem ist eher - wo bekomm ich fermentierte Beete fertig zum Vergleichen? du hast gesagt im Reformhaus oder Bio-Laden, das wäre für mich tatsächlich der einfachere Einstieg als selbst anfangen. aber keine ahnung ob die das hier in der Nähe haben, ich bin da ehrlich gesagt nie drauf geachtet
und was mich noch beschäftigt - selbst wenn ich den Unterschied schmecke und mags, ist das dann wirklich der Aufwand wert den man zuhause reinsteckt? oder kauft man das dann einfach fertig wenns gut ist
Zitat von markus_hh88vielleicht ist der Unterschied marginal wenn man nicht geschult ist
das glaub ich ehrlich gesagt auch. ich mein, ich hab neulich bei uns im Büro so einen Olivenöl-Vergleich mitgemacht den eine Kollegin organisiert hat - drei verschiedene Sorten, alle pur probieren. und ich hab null Unterschied geschmeckt, die anderen auch kaum. dabei war angeblich eine deutlich besser. also selbst wenn ich fermentierte Beete neben Essig-Einlegtes stelle, bin ich nicht sicher ob ich da wirklich was rausschmecke
@markus_hh88 aber dein Punkt mit dem einmaligen Test find ich eigentlich fair. das ist halt nicht das gleiche wie wochenlang Protokoll führen. ich glaub mein Problem ist eher - wo bekomm ich fermentierte Beete fertig zum Vergleichen? du hast gesagt im Reformhaus oder Bio-Laden, das wäre für mich tatsächlich der einfachere Einstieg als selbst anfangen. aber keine ahnung ob die das hier in der Nähe haben, ich bin da ehrlich gesagt nie drauf geachtet
und was mich noch beschäftigt - selbst wenn ich den Unterschied schmecke und mags, ist das dann wirklich der Aufwand wert den man zuhause reinsteckt? oder kauft man das dann einfach fertig wenns gut ist
Zitat von markus_hh88 am August 14, 2026, 18:21 UhrZitat von evelyn83selbst wenn ich den Unterschied schmecke und mags, ist das dann wirklich der Aufwand wert
Das ist eigentlich die einzig sinnvolle Frage am Ende, und ich glaub die wird in solchen Diskussionen meistens übersprungen. Wenn fertig gekauft gut schmeckt und du es regelmäßig isst - warum dann selbst fermentieren? Der Eigenaufwand rechtfertigt sich höchstens wenn man entweder Spaß am Prozess hat, oder wenn man günstig an gute Rohware kommt und das Glas-Produkt im Laden unverhältnismäßig teuer ist. Was den Olivenöl-Vergleich angeht: das überrascht mich nicht, das ist gut dokumentiert. Selbst ausgebildete Köche liegen bei Blindtests mit Öl oft daneben. Bei Rote Beete fermentiert vs. Essig würde ich aber tippen, dass der Unterschied tatsächlich größer ist als bei Öl-Sorten - weil es nicht nur Nuancen in Aroma sind, sondern wirklich eine andere Säurestruktur. Ob das dann jeder rausschmeckt, andere Frage. Zur Verfügbarkeit: ich würde einfach beim nächsten Einkauf kurz in die Kühlregal-Ecke mit Kimchi und Co. schauen. Die meisten größeren Bio-Supermärkte haben das inzwischen. Metzger-Regal oder Reformhaus lohnt auch, aber die Auswahl ist oft überschaubar. Ich erinnere mich dass ich irgendwas von "Bioladen-Kette" gesehen hab, war glaub Followfood oder irgendein ähnlicher Name, bin mir aber nicht sicher. Und nein, ich hab das jetzt nicht wegen diesem Thread nachgeschaut.
Zitat von evelyn83selbst wenn ich den Unterschied schmecke und mags, ist das dann wirklich der Aufwand wert
Das ist eigentlich die einzig sinnvolle Frage am Ende, und ich glaub die wird in solchen Diskussionen meistens übersprungen. Wenn fertig gekauft gut schmeckt und du es regelmäßig isst - warum dann selbst fermentieren? Der Eigenaufwand rechtfertigt sich höchstens wenn man entweder Spaß am Prozess hat, oder wenn man günstig an gute Rohware kommt und das Glas-Produkt im Laden unverhältnismäßig teuer ist. Was den Olivenöl-Vergleich angeht: das überrascht mich nicht, das ist gut dokumentiert. Selbst ausgebildete Köche liegen bei Blindtests mit Öl oft daneben. Bei Rote Beete fermentiert vs. Essig würde ich aber tippen, dass der Unterschied tatsächlich größer ist als bei Öl-Sorten - weil es nicht nur Nuancen in Aroma sind, sondern wirklich eine andere Säurestruktur. Ob das dann jeder rausschmeckt, andere Frage. Zur Verfügbarkeit: ich würde einfach beim nächsten Einkauf kurz in die Kühlregal-Ecke mit Kimchi und Co. schauen. Die meisten größeren Bio-Supermärkte haben das inzwischen. Metzger-Regal oder Reformhaus lohnt auch, aber die Auswahl ist oft überschaubar. Ich erinnere mich dass ich irgendwas von "Bioladen-Kette" gesehen hab, war glaub Followfood oder irgendein ähnlicher Name, bin mir aber nicht sicher. Und nein, ich hab das jetzt nicht wegen diesem Thread nachgeschaut.
Zitat von leni_k am August 16, 2026, 15:34 Uhr@markus_hh88 der Punkt mit "Spaß am Prozess" ist eigentlich das erste Mal in diesem Thread dass ich denke - okay, das trifft bei mir gar nicht zu. ich hab null romantische Vorstellung vom Einkochen oder Fermentieren, das ist mir ehrlich gesagt wurscht. wenn das Ergebnis gut ist passt's, aber der Weg dahin ist kein Selbstzweck für mich. was mich mehr beschäftigt ist dein Hinweis mit Followfood oder was auch immer das war. ich bin heute zufällig am Naschmarkt vorbeigekommen und hab kurz geschaut - da war tatsächlich ein Stand mit fermentierten Sachen, auch Rote Beete. hab ich aber nicht gekauft weil ich gerade keine Zeit hatte richtig zu schauen. typisch.
Zitat von markus_hh88eine andere Säurestruktur
das glaub ich dir, aber ich frag mich ob das im echten Essen dann überhaupt noch so durchkommt. ich mein, wenn ich die Beete in einen Salat misch mit Ziegenkäse und Walnüssen - merkt man da noch ob die fermentiert war oder mit Essig? oder schmeckt man den Unterschied eigentlich nur pur? weil pur ess ich Rote Beete eher selten. und das wäre für mich dann wirklich die entscheidende Frage bevor ich irgendwas kaufe oder selbst ansetze. wenn der Unterschied nur im direkten Vergleich pur existiert, dann ist das für meinen Alltag ziemlich irrelevant ehrlich gesagt.
@markus_hh88 der Punkt mit "Spaß am Prozess" ist eigentlich das erste Mal in diesem Thread dass ich denke - okay, das trifft bei mir gar nicht zu. ich hab null romantische Vorstellung vom Einkochen oder Fermentieren, das ist mir ehrlich gesagt wurscht. wenn das Ergebnis gut ist passt's, aber der Weg dahin ist kein Selbstzweck für mich. was mich mehr beschäftigt ist dein Hinweis mit Followfood oder was auch immer das war. ich bin heute zufällig am Naschmarkt vorbeigekommen und hab kurz geschaut - da war tatsächlich ein Stand mit fermentierten Sachen, auch Rote Beete. hab ich aber nicht gekauft weil ich gerade keine Zeit hatte richtig zu schauen. typisch.
Zitat von markus_hh88eine andere Säurestruktur
das glaub ich dir, aber ich frag mich ob das im echten Essen dann überhaupt noch so durchkommt. ich mein, wenn ich die Beete in einen Salat misch mit Ziegenkäse und Walnüssen - merkt man da noch ob die fermentiert war oder mit Essig? oder schmeckt man den Unterschied eigentlich nur pur? weil pur ess ich Rote Beete eher selten. und das wäre für mich dann wirklich die entscheidende Frage bevor ich irgendwas kaufe oder selbst ansetze. wenn der Unterschied nur im direkten Vergleich pur existiert, dann ist das für meinen Alltag ziemlich irrelevant ehrlich gesagt.
Zitat von evelyn83 am August 19, 2026, 16:49 Uhrkleines Update von mir - ich hab letzte Woche tatsächlich mal im Bio-Supermarkt geschaut, so ein größerer hier in der Nähe. und ja, die haben fermentierte Beete im Glas. hab dann spontan eine Packung mitgenommen war so 3,50 oder so, also kein Drama.
Zitat von leni_kob das im echten Essen dann überhaupt noch so durchkommt
das ist genau die Frage die ich mir dann auch gestellt hab als ich zuhause stand. ich hab die Beete erstmal pur probiert, kurz, so ein Stück - und ja, der unterschied zu dem Essig-Zeug das ich sonst kenne war schon da. nicht riesig, aber irgendwie... weniger scharf? weniger so direkt sauer. aber dann hab ich den Rest in einen Salat gemacht mit Feta (kein Ziegenkäse da gewesen) und Kernen drüber, und da hätte ich ehrlich gesagt nicht mehr sagen können ob das fermentiert war oder nicht. also ich glaub @leni_k du hast da nen Punkt - pur merkst dus, in Kombination eher nicht so. was mich jetzt beschäftigt ist eigentlich was anderes. wenn ich das fertig kaufe und es reicht für zwei drei Mahlzeiten - warum sollte ich das dann selbst machen? der Preis ist okay, der Aufwand wäre zuhause deutlich höher. ich glaub ich bin einfach nicht die Person die das als Projekt sieht
meine älteste Tochter (11) hat übrigens auch kurz probiert und die Nase gerümpft. aber sie isst auch keine Oliven also das sagt nicht viel 😄
kleines Update von mir - ich hab letzte Woche tatsächlich mal im Bio-Supermarkt geschaut, so ein größerer hier in der Nähe. und ja, die haben fermentierte Beete im Glas. hab dann spontan eine Packung mitgenommen war so 3,50 oder so, also kein Drama.
Zitat von leni_kob das im echten Essen dann überhaupt noch so durchkommt
das ist genau die Frage die ich mir dann auch gestellt hab als ich zuhause stand. ich hab die Beete erstmal pur probiert, kurz, so ein Stück - und ja, der unterschied zu dem Essig-Zeug das ich sonst kenne war schon da. nicht riesig, aber irgendwie... weniger scharf? weniger so direkt sauer. aber dann hab ich den Rest in einen Salat gemacht mit Feta (kein Ziegenkäse da gewesen) und Kernen drüber, und da hätte ich ehrlich gesagt nicht mehr sagen können ob das fermentiert war oder nicht. also ich glaub @leni_k du hast da nen Punkt - pur merkst dus, in Kombination eher nicht so. was mich jetzt beschäftigt ist eigentlich was anderes. wenn ich das fertig kaufe und es reicht für zwei drei Mahlzeiten - warum sollte ich das dann selbst machen? der Preis ist okay, der Aufwand wäre zuhause deutlich höher. ich glaub ich bin einfach nicht die Person die das als Projekt sieht
meine älteste Tochter (11) hat übrigens auch kurz probiert und die Nase gerümpft. aber sie isst auch keine Oliven also das sagt nicht viel 😄
Zitat von jana_w am August 19, 2026, 16:56 Uhr@evelyn83 das mit dem Salat ist eigentlich das ehrlichste Fazit das hier bisher gezogen wurde, und ich glaub das ist auch der Punkt der für die meisten am relevantesten ist. pur schmeckt man's, in Kombination nicht mehr wirklich - das deckt sich mit dem was ich bei mir auch beobachte.
Zitat von evelyn83warum sollte ich das dann selbst machen
ja, genau das. ich mein, ich fermentiere selbst nicht - ich nehm das Konzentrat, weil mir der Aufwand für Frisches im Alltag zu groß ist. und das ist keine faule Ausrede, das ist einfach realistisch. wenn das Ergebnis vom Aufwand her nicht stimmt, macht man's halt nicht regelmäßig, und Regelmäßigkeit ist ja eigentlich der Punkt. was mich aber bei deinem Bericht beschäftigt - du hast die fertige Variante probiert und sagst "weniger scharf, weniger direkt sauer". das klingt für mich eigentlich nach einem echten Unterschied, nicht nach Einbildung. ich hab das mit Betanio PLUS ähnlich - ich kann nicht sagen ob es wirkt, aber ich kann sagen dass der Geschmack spürbar anders ist als normaler Saft. ob das dann im Salat noch zählt ist eine andere Frage. und die Tochter mit der Nase - ehrlich gesagt hätte ich als Kind auch so reagiert, Rote Beete ist so ein "muss man rangewöhnen" Gemüse. ich frag mich ob das bei 11 schon realistisch ist oder ob man da einfach warten muss bis der Eigengeschmack sich entwickelt. meine Nichte isst seit kurzem plötzlich Sachen die sie jahrelang verweigert hat, so mit 13 oder 14. vielleicht einfach Geduld.
@evelyn83 das mit dem Salat ist eigentlich das ehrlichste Fazit das hier bisher gezogen wurde, und ich glaub das ist auch der Punkt der für die meisten am relevantesten ist. pur schmeckt man's, in Kombination nicht mehr wirklich - das deckt sich mit dem was ich bei mir auch beobachte.
Zitat von evelyn83warum sollte ich das dann selbst machen
ja, genau das. ich mein, ich fermentiere selbst nicht - ich nehm das Konzentrat, weil mir der Aufwand für Frisches im Alltag zu groß ist. und das ist keine faule Ausrede, das ist einfach realistisch. wenn das Ergebnis vom Aufwand her nicht stimmt, macht man's halt nicht regelmäßig, und Regelmäßigkeit ist ja eigentlich der Punkt. was mich aber bei deinem Bericht beschäftigt - du hast die fertige Variante probiert und sagst "weniger scharf, weniger direkt sauer". das klingt für mich eigentlich nach einem echten Unterschied, nicht nach Einbildung. ich hab das mit Betanio PLUS ähnlich - ich kann nicht sagen ob es wirkt, aber ich kann sagen dass der Geschmack spürbar anders ist als normaler Saft. ob das dann im Salat noch zählt ist eine andere Frage. und die Tochter mit der Nase - ehrlich gesagt hätte ich als Kind auch so reagiert, Rote Beete ist so ein "muss man rangewöhnen" Gemüse. ich frag mich ob das bei 11 schon realistisch ist oder ob man da einfach warten muss bis der Eigengeschmack sich entwickelt. meine Nichte isst seit kurzem plötzlich Sachen die sie jahrelang verweigert hat, so mit 13 oder 14. vielleicht einfach Geduld.
Zitat von elvira_k am August 20, 2026, 07:05 Uhr@jana_w du hast da was angesprochen das mich gerade auch beschäftigt, und zwar dieses Thema mit den Kindern und wann sie anfangen das zu essen. Bei mir im Garten - ich habe ja selbst Rote Beete angebaut - habe ich festgestellt, dass meine Enkelin mit neun Jahren plötzlich anfing, die rohen Scheiben zu knabbern, obwohl sie das vorher strikt abgelehnt hat. Ich glaube da spielen auch die Sinne eine Rolle, nicht nur der Geschmack. Wenn Kinder sehen wie du das selbst erntest und verarbeitest, ist das einfach was anderes als wenn es aus dem Glas kommt. Was mich aber mehr beschäftigt ist etwas ganz anderes - ich lese hier schon die ganze Zeit mit und mir fällt auf, dass ihr alle von Fermentation wie von nem Hobby sprecht, aber eigentlich keiner von euch das wirklich braucht, wenn ich das richtig verstanden habe. @evelyn83 du hast gekauft, probiert, festgestellt dass es im Salat keine Rolle spielt - und dann? Dann ist das Thema für dich doch durch, oder nicht? Bei mir ist das anders. Mein Hausarzt hat mir geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen dem Blutdruck, und seitdem koche ich damit viel ein. Aber ich mache das mit frischen Beeten aus meinem Garten, nicht mit irgendwelchen Fermentations-Experimenten. Das wäre mir viel zu aufwändig, und ehrlich gesagt - wenn es mir um die Gesundheit geht, verlasse ich mich da eher auf das was der Arzt sagt, nicht auf was im Internet über komplexere Säurestrukturen geschrieben wird. Was zählt, ist dass ich es regelmäßig esse, und das mache ich am liebsten einfach und unkompliziert.
@jana_w du hast da was angesprochen das mich gerade auch beschäftigt, und zwar dieses Thema mit den Kindern und wann sie anfangen das zu essen. Bei mir im Garten - ich habe ja selbst Rote Beete angebaut - habe ich festgestellt, dass meine Enkelin mit neun Jahren plötzlich anfing, die rohen Scheiben zu knabbern, obwohl sie das vorher strikt abgelehnt hat. Ich glaube da spielen auch die Sinne eine Rolle, nicht nur der Geschmack. Wenn Kinder sehen wie du das selbst erntest und verarbeitest, ist das einfach was anderes als wenn es aus dem Glas kommt. Was mich aber mehr beschäftigt ist etwas ganz anderes - ich lese hier schon die ganze Zeit mit und mir fällt auf, dass ihr alle von Fermentation wie von nem Hobby sprecht, aber eigentlich keiner von euch das wirklich braucht, wenn ich das richtig verstanden habe. @evelyn83 du hast gekauft, probiert, festgestellt dass es im Salat keine Rolle spielt - und dann? Dann ist das Thema für dich doch durch, oder nicht? Bei mir ist das anders. Mein Hausarzt hat mir geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen dem Blutdruck, und seitdem koche ich damit viel ein. Aber ich mache das mit frischen Beeten aus meinem Garten, nicht mit irgendwelchen Fermentations-Experimenten. Das wäre mir viel zu aufwändig, und ehrlich gesagt - wenn es mir um die Gesundheit geht, verlasse ich mich da eher auf das was der Arzt sagt, nicht auf was im Internet über komplexere Säurestrukturen geschrieben wird. Was zählt, ist dass ich es regelmäßig esse, und das mache ich am liebsten einfach und unkompliziert.