Wann merkt man denn wirklich, dass die Ernährung hilft?
Zitat von fk_1988 am Juli 23, 2026, 19:20 Uhr@rainer_w64 genau - mit nem Zettel reingehen ist ehrlich die beste Idee die ich in dem ganzen Thread gehört hab. Weil sonst passiert genau das was dir und @rote_socke_83 auch passiert ist, ihr sitzt zuhause und rätsel rum ob eure Zahlen jetzt schlecht sind oder nicht. Aber was mich grad beschäftigt ist was du über deine Messpraxis sagst. Du misst abends nach dem Essen - und genau da fang ich an zu denken, warum macht denn dein Arzt dir dann keine Vorgabe dafür. Nicht weil er pingelig ist sondern weil das ja sein Job ist dir zu sagen wann du messen sollst.
Zitat von rainer_w64Man kauft sich ein Gerät damit man selbst den Überblick behält und merkt dann dass man nicht mal weiß ob man die eigenen Zahlen richtig liest
- ja aber das ist nicht dein Problem zu lösen. Das ist ein Arzt-Problem. Was ich aber ehrlich sagen muss - nach drei Monaten Rote Beete und keinem Plan dahinter anfangen zu zweifeln ob die Maßnahme überhaupt was bringt, das ist völlig berechtigt. Die Frage ist nur nicht "wirkt die Rote Beete" sondern "weiß ich überhaupt ob ich was kontrolliere oder lass ich hier alles durcheinander laufen". Bei mir damals war es genauso, ich hab mein Rote-Beete-Konzentrat gekauft und dann gemerkt dass ich ja gar keine Baseline hatte. Werte vorher, werte nachher - nix. Deswegen war mir das Ding zu teuer für den Effekt. @elvira_k wenn du zum Arzt gehst - vergiss die Rote Beete mal kurz. Frag erst ob du den Blutdruck selbst kontrollieren sollst oder nicht. Wenn ja - wie. Wenn nein - warum empfiehl er dir dann sowas.
@rainer_w64 genau - mit nem Zettel reingehen ist ehrlich die beste Idee die ich in dem ganzen Thread gehört hab. Weil sonst passiert genau das was dir und @rote_socke_83 auch passiert ist, ihr sitzt zuhause und rätsel rum ob eure Zahlen jetzt schlecht sind oder nicht. Aber was mich grad beschäftigt ist was du über deine Messpraxis sagst. Du misst abends nach dem Essen - und genau da fang ich an zu denken, warum macht denn dein Arzt dir dann keine Vorgabe dafür. Nicht weil er pingelig ist sondern weil das ja sein Job ist dir zu sagen wann du messen sollst.
Zitat von rainer_w64Man kauft sich ein Gerät damit man selbst den Überblick behält und merkt dann dass man nicht mal weiß ob man die eigenen Zahlen richtig liest
- ja aber das ist nicht dein Problem zu lösen. Das ist ein Arzt-Problem. Was ich aber ehrlich sagen muss - nach drei Monaten Rote Beete und keinem Plan dahinter anfangen zu zweifeln ob die Maßnahme überhaupt was bringt, das ist völlig berechtigt. Die Frage ist nur nicht "wirkt die Rote Beete" sondern "weiß ich überhaupt ob ich was kontrolliere oder lass ich hier alles durcheinander laufen". Bei mir damals war es genauso, ich hab mein Rote-Beete-Konzentrat gekauft und dann gemerkt dass ich ja gar keine Baseline hatte. Werte vorher, werte nachher - nix. Deswegen war mir das Ding zu teuer für den Effekt. @elvira_k wenn du zum Arzt gehst - vergiss die Rote Beete mal kurz. Frag erst ob du den Blutdruck selbst kontrollieren sollst oder nicht. Wenn ja - wie. Wenn nein - warum empfiehl er dir dann sowas.
Zitat von rainer_w64 am Juli 23, 2026, 19:31 Uhr@fk_1988 der Punkt mit der Baseline trifft mich gerade ein bisschen. Du hast recht - ich hab damals einfach angefangen anders zu essen und dann irgendwann gemessen. Kein Vorher-Wert dokumentiert, nix aufgeschrieben. Ich wüsste heute gar nicht mehr was mein Ausgangswert war, ich glaub so 155/95 irgendwas aber das ist aus dem Gedächtnis. Zitat von fk_1988vergiss die Rote Beete mal kurz
Das ist eigentlich der vernünftigste Satz seit langem. Weil ich merk dass wir hier seit einer Weile über Messtechnik und Protokolle reden und die Rote Beete ist schon fast aus dem Fenster gefallen. Was mich dabei interessiert - und das ist vielleicht ne blöde Frage aber ich stell sie trotzdem - wenn man keine Baseline hat, ist dann überhaupt irgendwas auswertbar? Ich mein ich könnte heute anfangen alles ordentlich zu dokumentieren, morgens zweimal, abends zweimal, wie @markus_hh88 das beschrieben hat. Aber ich weiß dann immer noch nicht ob mein aktueller Schnitt besser oder schlechter ist als vor zwei Jahren. Die Daten fangen erst jetzt an sauber zu werden. Das ist ein bisschen wie wenn wir auf Arbeit ein Bauteil prüfen wollen aber das Ausgangsmaß fehlt. Du kannst messen so viel du willst, ohne Referenz ist der Wert erstmal nichts wert. Ich glaub ich fang morgen früh einfach an. Zettel neben das Gerät, eine Woche lang sauber dokumentieren. Dann hab ich wenigstens was zum nächsten Termin. Edit: Nur um es klarzustellen - mit "auswertbar" meine ich natürlich, dass man trotzdem Trends erkennen kann. Aber für einen echten Vorher-Nachher-Vergleich brauchst du halt die Baseline. Macht für mich erst jetzt richtig Sinn.
@fk_1988 der Punkt mit der Baseline trifft mich gerade ein bisschen. Du hast recht - ich hab damals einfach angefangen anders zu essen und dann irgendwann gemessen. Kein Vorher-Wert dokumentiert, nix aufgeschrieben. Ich wüsste heute gar nicht mehr was mein Ausgangswert war, ich glaub so 155/95 irgendwas aber das ist aus dem Gedächtnis. Zitat von fk_1988vergiss die Rote Beete mal kurz
Das ist eigentlich der vernünftigste Satz seit langem. Weil ich merk dass wir hier seit einer Weile über Messtechnik und Protokolle reden und die Rote Beete ist schon fast aus dem Fenster gefallen. Was mich dabei interessiert - und das ist vielleicht ne blöde Frage aber ich stell sie trotzdem - wenn man keine Baseline hat, ist dann überhaupt irgendwas auswertbar? Ich mein ich könnte heute anfangen alles ordentlich zu dokumentieren, morgens zweimal, abends zweimal, wie @markus_hh88 das beschrieben hat. Aber ich weiß dann immer noch nicht ob mein aktueller Schnitt besser oder schlechter ist als vor zwei Jahren. Die Daten fangen erst jetzt an sauber zu werden. Das ist ein bisschen wie wenn wir auf Arbeit ein Bauteil prüfen wollen aber das Ausgangsmaß fehlt. Du kannst messen so viel du willst, ohne Referenz ist der Wert erstmal nichts wert. Ich glaub ich fang morgen früh einfach an. Zettel neben das Gerät, eine Woche lang sauber dokumentieren. Dann hab ich wenigstens was zum nächsten Termin. Edit: Nur um es klarzustellen - mit "auswertbar" meine ich natürlich, dass man trotzdem Trends erkennen kann. Aber für einen echten Vorher-Nachher-Vergleich brauchst du halt die Baseline. Macht für mich erst jetzt richtig Sinn.
Zitat von fk_1988 am Juli 23, 2026, 19:39 UhrZitat von rainer_w64ohne Referenz ist der Wert erstmal nichts wert
- ja, das ist der Punkt. Aber ich muss dir auch sagen dass eine Woche dokumentieren dir wahrscheinlich nicht reicht. Eine Woche ist noch im Bereich "gerade gestartet", dafür sind zu viele Schwankungen normal. Zwei Wochen mindestens, eher drei wenn du Zeit hast. Dann kannst du wenigstens sehen ob es ein Muster gibt oder ob das einfach Rauschen ist. Was mich aber bei dir beschäftigt - und das mein ich nicht böse - du schreibst jetzt als würdest du bei null anfangen. Aber du hast ja Werte aus den letzten Monaten, oder? Die sind zwar ungeordnet gemessen und nicht nach Protokoll, aber sie existieren. Klar, es ist nicht sauber. Aber wenn dein Ausgangswert vor zwei Jahren so 155/95 war und deine Werte jetzt trotz ganzer Rote-Beete-Phase immer noch zwischen 145 und 160 rangieren, sagt dir das auch schon was - nämlich dass deine Ernährungsumstellung wahrscheinlich nicht reicht. Das ist auch eine Information. @elvira_k dich wollte ich noch was fragen - du hast geschrieben dein Nachbar sagt dir du sollst Konzentrat nehmen. Warum denkst du dass das Unsinn ist? Nur weil es teuer ist oder weil du grundsätzlich skeptisch gegenüber so Pulvern bist? Weil das ist ein Unterschied. Wenn frische Rote Beete tatsächlich wirken würde, dann würde ja auch konzentriertes Nitrat wirken - das ist ja derselbe Stoff, nur eben verdichtet. Da würd ich nicht pauschal sagen dass dein Nachbar recht hat, aber auch nicht dass er unrecht hat. Das ist eher eine Frage von "will ich Geld dafür ausgeben". Was es nicht ist: ein Grund warum es plötzlich funktioniert.
Zitat von rainer_w64ohne Referenz ist der Wert erstmal nichts wert
- ja, das ist der Punkt. Aber ich muss dir auch sagen dass eine Woche dokumentieren dir wahrscheinlich nicht reicht. Eine Woche ist noch im Bereich "gerade gestartet", dafür sind zu viele Schwankungen normal. Zwei Wochen mindestens, eher drei wenn du Zeit hast. Dann kannst du wenigstens sehen ob es ein Muster gibt oder ob das einfach Rauschen ist. Was mich aber bei dir beschäftigt - und das mein ich nicht böse - du schreibst jetzt als würdest du bei null anfangen. Aber du hast ja Werte aus den letzten Monaten, oder? Die sind zwar ungeordnet gemessen und nicht nach Protokoll, aber sie existieren. Klar, es ist nicht sauber. Aber wenn dein Ausgangswert vor zwei Jahren so 155/95 war und deine Werte jetzt trotz ganzer Rote-Beete-Phase immer noch zwischen 145 und 160 rangieren, sagt dir das auch schon was - nämlich dass deine Ernährungsumstellung wahrscheinlich nicht reicht. Das ist auch eine Information. @elvira_k dich wollte ich noch was fragen - du hast geschrieben dein Nachbar sagt dir du sollst Konzentrat nehmen. Warum denkst du dass das Unsinn ist? Nur weil es teuer ist oder weil du grundsätzlich skeptisch gegenüber so Pulvern bist? Weil das ist ein Unterschied. Wenn frische Rote Beete tatsächlich wirken würde, dann würde ja auch konzentriertes Nitrat wirken - das ist ja derselbe Stoff, nur eben verdichtet. Da würd ich nicht pauschal sagen dass dein Nachbar recht hat, aber auch nicht dass er unrecht hat. Das ist eher eine Frage von "will ich Geld dafür ausgeben". Was es nicht ist: ein Grund warum es plötzlich funktioniert.
Zitat von rainer_w64 am Juli 23, 2026, 19:44 Uhr@fk_1988 der Punkt mit den ungeordneten Werten - da hast du mich erwischt. Ich hab tatsächlich noch ein paar alte Zettel irgendwo, die ich mal hingekritzelt hab. Aber ob da Uhrzeiten drauf stehen ob ich vorher gegessen hatte, ob ich gerade vom Klo kam - keine Ahnung. Das ist halt der Unterschied zu echten Daten.
Zitat von fk_1988nämlich dass deine Ernährungsumstellung wahrscheinlich nicht reicht
Das ist ne unbequeme Aussage aber ich glaub du hast recht. Ich hab das irgendwie so halb verdrängt. Man macht was, man hofft dass es reicht, und dann schaut man lieber nicht zu genau hin. Was mich aber bei dem Konzentrat-Teil für @elvira_k interessiert: ich glaub die Skepsis kommt nicht nur vom Preis. Wenn ich auf irgendwas stoße und das wird auf zehn Seiten von Sportlern und Fitness-Typen beworben dann ist da für mich sofort Vorsicht angebracht. Nicht weil der Stoff schlecht ist - das sag ich ja nicht. Sondern weil die Vermarktung da immer mitläuft und ich nicht weiß wo das eine aufhört und das andere anfängt. Frische Rote Beete aus dem Garten ist einfach Gemüse. Da ist mir klar was ich ess. Das andere ist - ich nenn das mal so - ein Produkt. Und Produkte haben Preisschilder die sich jemand ausgedacht hat. Aber das ist vielleicht wirklich ne andere Diskussion als die die @elvira_k gerade hat.
@fk_1988 der Punkt mit den ungeordneten Werten - da hast du mich erwischt. Ich hab tatsächlich noch ein paar alte Zettel irgendwo, die ich mal hingekritzelt hab. Aber ob da Uhrzeiten drauf stehen ob ich vorher gegessen hatte, ob ich gerade vom Klo kam - keine Ahnung. Das ist halt der Unterschied zu echten Daten.
Zitat von fk_1988nämlich dass deine Ernährungsumstellung wahrscheinlich nicht reicht
Das ist ne unbequeme Aussage aber ich glaub du hast recht. Ich hab das irgendwie so halb verdrängt. Man macht was, man hofft dass es reicht, und dann schaut man lieber nicht zu genau hin. Was mich aber bei dem Konzentrat-Teil für @elvira_k interessiert: ich glaub die Skepsis kommt nicht nur vom Preis. Wenn ich auf irgendwas stoße und das wird auf zehn Seiten von Sportlern und Fitness-Typen beworben dann ist da für mich sofort Vorsicht angebracht. Nicht weil der Stoff schlecht ist - das sag ich ja nicht. Sondern weil die Vermarktung da immer mitläuft und ich nicht weiß wo das eine aufhört und das andere anfängt. Frische Rote Beete aus dem Garten ist einfach Gemüse. Da ist mir klar was ich ess. Das andere ist - ich nenn das mal so - ein Produkt. Und Produkte haben Preisschilder die sich jemand ausgedacht hat. Aber das ist vielleicht wirklich ne andere Diskussion als die die @elvira_k gerade hat.
Zitat von fk_1988 am Juli 24, 2026, 08:22 Uhr@rainer_w64 moment, ich glaub du machst dir da was vor. Du schreibst dass du alte Zettel irgendwo hast aber nicht wirklich weißt was drauf steht - und dann denkst du, okay, ab morgen mach ich's ordentlich. Das ist nicht falsch, aber es ist auch nicht die Lösung für dein eigentliches Problem. Weil selbst wenn du ab jetzt zwei Wochen sauber misst, hast du immer noch keine echte Baseline. Du hast nur zwei Wochen neue Daten. Und die Frage "bin ich besser geworden" kannst du dir damit immer noch nicht beantworten. Was ich damit sagen will - es bringt dir nix ab morgen perfekt zu sein wenn die letzten zwei Jahre Chaos sind. Das ist wie wenn du beim Laufen jetzt anfängst die Strecke zu tracken weil du wissen willst ob du schneller wirst, aber alle Läufe davor hast du einfach so gemacht. Klar, du siehst ab jetzt Trends, aber den großen Sprung merkst du nicht.
Zitat von rainer_w64Man macht was, man hofft dass es reicht, und dann schaut man lieber nicht zu genau hin
Das ist ehrlich gesagt der Satz der mir im Kopf bleibt. Weil das ist nicht nur bei dir der Fall. Das ist das Muster bei der ganzen Sache. Dein Arzt hoffend dass es reicht ohne dir zu sagen wie du kontrollierst, du hoffend dass Rote Beete hilft ohne Baseline zu haben, @elvira_k hoffend dass drei Monate ausreichen ohne zu wissen wann sie aufhören kann zu hoffen. Alle hoffen und keiner weiß wirklich wo er steht. Deswegen würd ich nicht morgen anfangen sondern beim Arzt anrufen und fragen ob er dir die alten Werte aus der Kartei geben kann. Oder zumindest eine grobe Angabe - "vor zwei Jahren war es ungefähr soundso". Dann hast du wenigstens einen echten Referenzpunkt. Alles andere ist noch immer Kaffeesatzleserei nur mit besserer Dokumentation.
@rainer_w64 moment, ich glaub du machst dir da was vor. Du schreibst dass du alte Zettel irgendwo hast aber nicht wirklich weißt was drauf steht - und dann denkst du, okay, ab morgen mach ich's ordentlich. Das ist nicht falsch, aber es ist auch nicht die Lösung für dein eigentliches Problem. Weil selbst wenn du ab jetzt zwei Wochen sauber misst, hast du immer noch keine echte Baseline. Du hast nur zwei Wochen neue Daten. Und die Frage "bin ich besser geworden" kannst du dir damit immer noch nicht beantworten. Was ich damit sagen will - es bringt dir nix ab morgen perfekt zu sein wenn die letzten zwei Jahre Chaos sind. Das ist wie wenn du beim Laufen jetzt anfängst die Strecke zu tracken weil du wissen willst ob du schneller wirst, aber alle Läufe davor hast du einfach so gemacht. Klar, du siehst ab jetzt Trends, aber den großen Sprung merkst du nicht.
Zitat von rainer_w64Man macht was, man hofft dass es reicht, und dann schaut man lieber nicht zu genau hin
Das ist ehrlich gesagt der Satz der mir im Kopf bleibt. Weil das ist nicht nur bei dir der Fall. Das ist das Muster bei der ganzen Sache. Dein Arzt hoffend dass es reicht ohne dir zu sagen wie du kontrollierst, du hoffend dass Rote Beete hilft ohne Baseline zu haben, @elvira_k hoffend dass drei Monate ausreichen ohne zu wissen wann sie aufhören kann zu hoffen. Alle hoffen und keiner weiß wirklich wo er steht. Deswegen würd ich nicht morgen anfangen sondern beim Arzt anrufen und fragen ob er dir die alten Werte aus der Kartei geben kann. Oder zumindest eine grobe Angabe - "vor zwei Jahren war es ungefähr soundso". Dann hast du wenigstens einen echten Referenzpunkt. Alles andere ist noch immer Kaffeesatzleserei nur mit besserer Dokumentation.
Zitat von elvira_k am Juli 24, 2026, 08:32 UhrJetzt bin ich ehrlich etwas verwirrt, was ich von dem ganzen Thread halten soll. Auf einer seite verstehe ich natürlich, dass die Messmethode wichtig ist - @fk_1988 hat ja recht, dass ich nicht einfach wild herumtesten kann. Aber auf der anderen - und das muss ich sagen - wird mir hier ein bisschen zu sehr auf die Messtechnik fokussiert und zu wenig auf das eigentliche Problem.
Zitat von fk_1988Alle hoffen und keiner weiß wirklich wo er steht
- ja, das trifft mich. Aber mein Arzt hat mir nicht gesagt, dass ich messen soll wie ein Wissenschaftler. Er hat gesagt, essen Sie mehr Rote Beete. Das ist konkret. Und ich esse mehr davon, aus meinem Garten, und das ist kein Konzentrat aus einer Flasche, da weiß ich wenigstens was drin ist. Nur - und das ist ehrlich jetzt meine Frage - ist es normal, dass ein Arzt dir eine Empfehlung gibt und dich dann drei Monate allein lässt? Ich meine, wenn die Rote Beete wirklich helfen soll, müsste der Arzt doch selbst kontrollieren wollen, ob es funktioniert. Nicht ich mit meinen ungeordneten Zetteln. Das ist sein Job, oder nicht? Ich bin Rentnerin, keine Studentin mehr, und mir wird hier im Thread vorgerechnet, dass ich angeblich alles falsch mache beim Messen. Aber mein Hausarzt hat mir nie gesagt wie ich messen soll. Das finde ich merkwürdig. Nächste Woche habe ich einen Termin. Ich werde fragen - konkret - ob die Rote Beete reicht oder ob wir über andere Maßnahmen reden müssen. Das schulde ich mir selbst.
Jetzt bin ich ehrlich etwas verwirrt, was ich von dem ganzen Thread halten soll. Auf einer seite verstehe ich natürlich, dass die Messmethode wichtig ist - @fk_1988 hat ja recht, dass ich nicht einfach wild herumtesten kann. Aber auf der anderen - und das muss ich sagen - wird mir hier ein bisschen zu sehr auf die Messtechnik fokussiert und zu wenig auf das eigentliche Problem.
Zitat von fk_1988Alle hoffen und keiner weiß wirklich wo er steht
- ja, das trifft mich. Aber mein Arzt hat mir nicht gesagt, dass ich messen soll wie ein Wissenschaftler. Er hat gesagt, essen Sie mehr Rote Beete. Das ist konkret. Und ich esse mehr davon, aus meinem Garten, und das ist kein Konzentrat aus einer Flasche, da weiß ich wenigstens was drin ist. Nur - und das ist ehrlich jetzt meine Frage - ist es normal, dass ein Arzt dir eine Empfehlung gibt und dich dann drei Monate allein lässt? Ich meine, wenn die Rote Beete wirklich helfen soll, müsste der Arzt doch selbst kontrollieren wollen, ob es funktioniert. Nicht ich mit meinen ungeordneten Zetteln. Das ist sein Job, oder nicht? Ich bin Rentnerin, keine Studentin mehr, und mir wird hier im Thread vorgerechnet, dass ich angeblich alles falsch mache beim Messen. Aber mein Hausarzt hat mir nie gesagt wie ich messen soll. Das finde ich merkwürdig. Nächste Woche habe ich einen Termin. Ich werde fragen - konkret - ob die Rote Beete reicht oder ob wir über andere Maßnahmen reden müssen. Das schulde ich mir selbst.
Zitat von fk_1988 am Juli 24, 2026, 08:42 Uhr@elvira_k das ist die richtige Reaktion, ehrlich. Weil du hast recht - wenn dein Arzt dir was empfiehlt, ist nicht dein Job danach mit nem Excel-Sheet rumzusitzen und die Messwerte zu wissenschaftlich zu analysieren. Das ist sein Job nachzufragen wie's läuft. Was mich aber grade beschäftigt ist was du am Ende sagst. Du willst nächste Woche konkret fragen ob die Rote Beete reicht oder nicht. Das ist die richtige Frage. Aber bevor du reingehst - überleg dir mal ob du selbst überhaupt merkst dass was anders ist. Nicht bei den Messwerten sondern körperlich. Merkst du dich fitter, weniger atemlos, besserer Schlaf? Weil manchmal merkt man Veränderungen im Blutdruck bevor man sie sieht. Und wenn dein Arzt dann sagt "ja die Werte sind gesunken" weißt du dass er keine Zahlenspiele mit dir macht. Das mit der Studie und dem Protokoll - das war vielleicht zu viel akademisches Gedöns für eine praktische Frage. Du willst wissen ob deine Ernährungsumstellung was bringt, nicht ob du nach ESH-Leitlinie messest haha. Wenn der Arzt nächste Woche mit dir misst und sagt "ja, das ist besser als beim letzten Mal" dann ist das Kontrolle genug. Und wenn nicht, dann weißt du dass es Zeit für nen anderen Ansatz ist. So einfach. Edit: Wollte noch sagen - natürlich ist es auch ok wenn du selbst zwischendrin mal misst um zu sehen ob sich was tut. Muss ja nicht komplett auf den Arzt warten. Aber eben ohne dich da selbst verrückt zu machen mit Analysen.
@elvira_k das ist die richtige Reaktion, ehrlich. Weil du hast recht - wenn dein Arzt dir was empfiehlt, ist nicht dein Job danach mit nem Excel-Sheet rumzusitzen und die Messwerte zu wissenschaftlich zu analysieren. Das ist sein Job nachzufragen wie's läuft. Was mich aber grade beschäftigt ist was du am Ende sagst. Du willst nächste Woche konkret fragen ob die Rote Beete reicht oder nicht. Das ist die richtige Frage. Aber bevor du reingehst - überleg dir mal ob du selbst überhaupt merkst dass was anders ist. Nicht bei den Messwerten sondern körperlich. Merkst du dich fitter, weniger atemlos, besserer Schlaf? Weil manchmal merkt man Veränderungen im Blutdruck bevor man sie sieht. Und wenn dein Arzt dann sagt "ja die Werte sind gesunken" weißt du dass er keine Zahlenspiele mit dir macht. Das mit der Studie und dem Protokoll - das war vielleicht zu viel akademisches Gedöns für eine praktische Frage. Du willst wissen ob deine Ernährungsumstellung was bringt, nicht ob du nach ESH-Leitlinie messest haha. Wenn der Arzt nächste Woche mit dir misst und sagt "ja, das ist besser als beim letzten Mal" dann ist das Kontrolle genug. Und wenn nicht, dann weißt du dass es Zeit für nen anderen Ansatz ist. So einfach. Edit: Wollte noch sagen - natürlich ist es auch ok wenn du selbst zwischendrin mal misst um zu sehen ob sich was tut. Muss ja nicht komplett auf den Arzt warten. Aber eben ohne dich da selbst verrückt zu machen mit Analysen.
Zitat von gg1987 am Juli 24, 2026, 12:06 Uhrmoin ich muss ehrlich sagen - nachdem ich das hier jetzt durchgelesen hab frag ich mich ob wir nicht ein bisschen zu viel über die Technik reden und zu wenig darüber dass @elvira_k einfach einen Arzt hat der seine Hausaufgaben nicht macht.
Zitat von fk_1988überleg dir mal ob du selbst überhaupt merkst dass was anders ist
- okay aber wenn ich acht Wochen lang was anders esse und körperlich nichts spür, dann ist da wahrscheinlich auch nix los. Das ist nicht so eine Sache wo man sich täuscht, oder? Was mich aber mehr nervt ist dass hier ständig von Konzentrat und Supplements und Protokollen geredet wird. @elvira_k hat frische Rote Beete aus dem Garten - das ist einfach Gemüse. Wenn der Arzt sagt ess mehr davon und es bringt nach drei Monaten nix, dann ist das Antwort genug. Man muss da nicht mit Messmethoden und Baselines anfangen, das ist übertrieben. Bei mir damals war es ähnlich - hab ne Weile mit Rote-Beete-Konzentrat rumgemacht weil ich dachte naja vielleicht geht's schneller wenn es konzentriert ist. War mir zu teuer für den Effekt, wie ich schon mal sagte. Aber eigentlich war das Problem nicht die Methode sondern dass ich nicht gemerkt hab dass mir wahrscheinlich einfach ne Tablette besser hilft als ein Glas Saft. Manche Leute sind dafür einfach nicht gemacht mit der Ernährungsgeschichte. Nächste Woche beim Arzt würd ich nicht zu viel fragen sondern einfach sagen - hat nicht geholfen, was jetzt. Dann sieht man wo man steht.
moin ich muss ehrlich sagen - nachdem ich das hier jetzt durchgelesen hab frag ich mich ob wir nicht ein bisschen zu viel über die Technik reden und zu wenig darüber dass @elvira_k einfach einen Arzt hat der seine Hausaufgaben nicht macht.
Zitat von fk_1988überleg dir mal ob du selbst überhaupt merkst dass was anders ist
- okay aber wenn ich acht Wochen lang was anders esse und körperlich nichts spür, dann ist da wahrscheinlich auch nix los. Das ist nicht so eine Sache wo man sich täuscht, oder? Was mich aber mehr nervt ist dass hier ständig von Konzentrat und Supplements und Protokollen geredet wird. @elvira_k hat frische Rote Beete aus dem Garten - das ist einfach Gemüse. Wenn der Arzt sagt ess mehr davon und es bringt nach drei Monaten nix, dann ist das Antwort genug. Man muss da nicht mit Messmethoden und Baselines anfangen, das ist übertrieben. Bei mir damals war es ähnlich - hab ne Weile mit Rote-Beete-Konzentrat rumgemacht weil ich dachte naja vielleicht geht's schneller wenn es konzentriert ist. War mir zu teuer für den Effekt, wie ich schon mal sagte. Aber eigentlich war das Problem nicht die Methode sondern dass ich nicht gemerkt hab dass mir wahrscheinlich einfach ne Tablette besser hilft als ein Glas Saft. Manche Leute sind dafür einfach nicht gemacht mit der Ernährungsgeschichte. Nächste Woche beim Arzt würd ich nicht zu viel fragen sondern einfach sagen - hat nicht geholfen, was jetzt. Dann sieht man wo man steht.
Zitat von rainer_w64 am Juli 24, 2026, 18:37 UhrZitat von fk_1988Alle hoffen und keiner weiß wirklich wo er steht
das hab ich jetzt zweimal gelesen und ich find's gut formuliert, aber @gg1987 macht das für mich ein bisschen kaputt mit "hat nicht geholfen, was jetzt". Das klingt vernünftig ist aber eigentlich die Kapitulation. Als wenn man beim Chef reingeht und sagt "ging schief, mach du mal". Irgendwie. Was mich bei @gg1987 stört - nicht persönlich gemeint - ist dieser Satz mit "manche Leute sind dafür einfach nicht gemacht". Das klingt so als ob Ernährung entweder auf Anhieb klappt oder man halt ne Tablette braucht. Aber das ist doch zu simpel. Ich kenn das vom Betrieb: wenn ein Bauteil nicht passt guckst du erstmal ob du falsch gemessen hast, bevor du sagst das Material taugt nix. Und das trifft bei @elvira_k zu. Die weiß gar nicht ob sie falsch gemessen hat. Nicht weil sie doof ist sondern weil ihr das keiner erklärt hat. Was mich aber ehrlich interessiert - @elvira_k du schreibst du hast nächste Woche Termin. Hast du eigentlich irgendwas dokumentiert, auch wenn's ungeordnet ist? Irgendwas ist besser als nix wenn du da reingehst, sonst sitzt du dem Arzt gegenüber und hast nur "mir scheint's nicht besser". Das zieht er dir weg mit einem Satz.
Zitat von fk_1988Alle hoffen und keiner weiß wirklich wo er steht
das hab ich jetzt zweimal gelesen und ich find's gut formuliert, aber @gg1987 macht das für mich ein bisschen kaputt mit "hat nicht geholfen, was jetzt". Das klingt vernünftig ist aber eigentlich die Kapitulation. Als wenn man beim Chef reingeht und sagt "ging schief, mach du mal". Irgendwie. Was mich bei @gg1987 stört - nicht persönlich gemeint - ist dieser Satz mit "manche Leute sind dafür einfach nicht gemacht". Das klingt so als ob Ernährung entweder auf Anhieb klappt oder man halt ne Tablette braucht. Aber das ist doch zu simpel. Ich kenn das vom Betrieb: wenn ein Bauteil nicht passt guckst du erstmal ob du falsch gemessen hast, bevor du sagst das Material taugt nix. Und das trifft bei @elvira_k zu. Die weiß gar nicht ob sie falsch gemessen hat. Nicht weil sie doof ist sondern weil ihr das keiner erklärt hat. Was mich aber ehrlich interessiert - @elvira_k du schreibst du hast nächste Woche Termin. Hast du eigentlich irgendwas dokumentiert, auch wenn's ungeordnet ist? Irgendwas ist besser als nix wenn du da reingehst, sonst sitzt du dem Arzt gegenüber und hast nur "mir scheint's nicht besser". Das zieht er dir weg mit einem Satz.