Frische Rote Beete kochen vs. Vakuum-Zeug - macht das wirklich einen Unterschied?
Zitat von rainer_w64 am Juli 23, 2026, 18:36 UhrIch frag mich das jetzt schon seit Wochen und komm nicht drauf. Im Supermarkt kostet die vakuumierte Rote Beete vielleicht einen Euro, fertig gegart, eingeschweißt. Daneben liegen die rohen Knollen für ähnliches Geld. Ich hab jetzt ein paarmal die rohen selber gekocht, weil ich gedacht hab, da ist doch mehr drin, das kann doch nicht dasselbe sein. Meine Frau findet das herrlich übrigens, weil die ganze Küche danach aussieht wie ein Tatortmitschnitt. Rote Beete ist halt brutal was Flecken angeht. Aber zurück zur eigentlichen Frage. Ich hab gelesen, dass beim Kochen Nitrat zum Teil erhalten bleibt, aber ich trau dem was ich so im Internet finde nicht wirklich. Das Halbwissen auf irgendwelchen Gesundheits-Blogs ist echt erschreckend. Einmal heißt es Hitze zerstört alles, einmal heißt es macht nix. Mein Arzt hat das Thema abgetan als ich ihn mal drauf angesprochen hab - "essen Sie ausgewogen" und das wars dann. Also ich frag mich jetzt ob jemand hier wirklich nen Unterschied gemerkt hat. Nicht bei irgendeinem Konzentrat für 35 Euro, das interessiert mich nicht. Sondern ob frisch kochen vs. Vakuum-Kram irgendwas verändert hat bei den Werten. Ich mess ja regelmäßig, morgens vor dem Kaffee, immer gleiche Bedingungen soweit ich das hinkriege. Das Problem ist natürlich, ich ess nie nur Rote Beete. Da kommen noch andere Sachen dazu, Bewegung mal mehr mal weniger, Stress bei der Arbeit diese Woche war auch nicht ohne. Man kommt nie wirklich auf einen Nenner. Trotzdem, irgendwer hier muss das doch schon ausprobiert haben.
Ich frag mich das jetzt schon seit Wochen und komm nicht drauf. Im Supermarkt kostet die vakuumierte Rote Beete vielleicht einen Euro, fertig gegart, eingeschweißt. Daneben liegen die rohen Knollen für ähnliches Geld. Ich hab jetzt ein paarmal die rohen selber gekocht, weil ich gedacht hab, da ist doch mehr drin, das kann doch nicht dasselbe sein. Meine Frau findet das herrlich übrigens, weil die ganze Küche danach aussieht wie ein Tatortmitschnitt. Rote Beete ist halt brutal was Flecken angeht. Aber zurück zur eigentlichen Frage. Ich hab gelesen, dass beim Kochen Nitrat zum Teil erhalten bleibt, aber ich trau dem was ich so im Internet finde nicht wirklich. Das Halbwissen auf irgendwelchen Gesundheits-Blogs ist echt erschreckend. Einmal heißt es Hitze zerstört alles, einmal heißt es macht nix. Mein Arzt hat das Thema abgetan als ich ihn mal drauf angesprochen hab - "essen Sie ausgewogen" und das wars dann. Also ich frag mich jetzt ob jemand hier wirklich nen Unterschied gemerkt hat. Nicht bei irgendeinem Konzentrat für 35 Euro, das interessiert mich nicht. Sondern ob frisch kochen vs. Vakuum-Kram irgendwas verändert hat bei den Werten. Ich mess ja regelmäßig, morgens vor dem Kaffee, immer gleiche Bedingungen soweit ich das hinkriege. Das Problem ist natürlich, ich ess nie nur Rote Beete. Da kommen noch andere Sachen dazu, Bewegung mal mehr mal weniger, Stress bei der Arbeit diese Woche war auch nicht ohne. Man kommt nie wirklich auf einen Nenner. Trotzdem, irgendwer hier muss das doch schon ausprobiert haben.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 23, 2026, 18:52 UhrZitat von rainer_w64Man kommt nie wirklich auf einen Nenner
Ja, genau das ist das Problem - und ich sag dir, das frustriert mich auch. Ich hab das letzten Herbst selbst versucht, paar Wochen frisch gekochte Rote Beete, danach mal die vakuumierte. Aber ich kann dir nicht sagen ob da irgendwas anders war an den Werten, weil zeitgleich mein Schichtrhythmus gewechselt hat und Schlaf schlechter war. Komplett unbrauchbar als Selbstversuch. Was mich bei deinem Post aber mehr beschäftigt: du misst morgens vor dem Kaffee, ok. Aber wie lang nach dem Aufstehen? Meine Hausärztin hat mir mal erklärt dass die ersten Minuten nach dem Aufstehen eh Ausreißer produzieren können. Ich hab das ne Weile ignoriert bis ich gemerkt hab dass ich manchmal 10 Punkte Unterschied hatte je nachdem ob ich direkt nach dem Bett gemessen hab oder nach 10 Minuten ruhig sitzen. Zur eigentlichen Frage - ich glaub ehrlich gesagt nicht dass frisch vs. vakuum den riesigen Unterschied macht den man sich erhofft. Die werden ja auch gegart eingeschweißt, also war da auch Hitze dran. Kann ich so nicht unterschreiben dass frisch grundsätzlich besser ist, nur weil es frisch klingt. Das Nitrat überlebt kochen relativ gut, das hab ich mal bei nem Ernährungsberater gehört der für unsern Betrieb ne Info-Veranstaltung gemacht hat. Kein Gesundheitsblog, echte Person. Was mich mehr interessieren würde: isst du die Rote Beete vor dem Training oder danach? Das würde ich gerne wissen bevor ich mir mehr Gedanken mache.
Zitat von rainer_w64Man kommt nie wirklich auf einen Nenner
Ja, genau das ist das Problem - und ich sag dir, das frustriert mich auch. Ich hab das letzten Herbst selbst versucht, paar Wochen frisch gekochte Rote Beete, danach mal die vakuumierte. Aber ich kann dir nicht sagen ob da irgendwas anders war an den Werten, weil zeitgleich mein Schichtrhythmus gewechselt hat und Schlaf schlechter war. Komplett unbrauchbar als Selbstversuch. Was mich bei deinem Post aber mehr beschäftigt: du misst morgens vor dem Kaffee, ok. Aber wie lang nach dem Aufstehen? Meine Hausärztin hat mir mal erklärt dass die ersten Minuten nach dem Aufstehen eh Ausreißer produzieren können. Ich hab das ne Weile ignoriert bis ich gemerkt hab dass ich manchmal 10 Punkte Unterschied hatte je nachdem ob ich direkt nach dem Bett gemessen hab oder nach 10 Minuten ruhig sitzen. Zur eigentlichen Frage - ich glaub ehrlich gesagt nicht dass frisch vs. vakuum den riesigen Unterschied macht den man sich erhofft. Die werden ja auch gegart eingeschweißt, also war da auch Hitze dran. Kann ich so nicht unterschreiben dass frisch grundsätzlich besser ist, nur weil es frisch klingt. Das Nitrat überlebt kochen relativ gut, das hab ich mal bei nem Ernährungsberater gehört der für unsern Betrieb ne Info-Veranstaltung gemacht hat. Kein Gesundheitsblog, echte Person. Was mich mehr interessieren würde: isst du die Rote Beete vor dem Training oder danach? Das würde ich gerne wissen bevor ich mir mehr Gedanken mache.
Zitat von fk_1988 am Juli 23, 2026, 19:52 Uhr@rote_socke_83 das mit den 10 Punkten Unterschied je nach Messzeitpunkt - ja das kenn ich. Bei mir ist es ähnlich, wenn ich gleich nach dem Aufstehen messe vs. erst nen Kaffee trinke und dann. Absolute Zahl wird anders. Deshalb bin ich irgendwann dazu übergegangen morgens immer erst 15 Minuten zu warten, hat mir zumindest das Gefühl gegeben dass die Werte konsistenter sind. Zur Rote Beete - ich geb dir recht dass das frisch vs. vakuum wahrscheinlich nicht der Game-Changer ist. Hab vor ner Weile mal Rote-Beete-Konzentrat gekauft, diese teuren Dinger, weil ein Laufpodcast davon geredet hat. War mir zu teuer für den Effekt den ich gespürt hab. Null Unterschied bei meinen Messwerte, und mein Blutdruck war da sowieso schon relativ im Griff. Was mich bei rainer_w64 aber stört - warum wird sein Arzt da einfach nicht konkreter. "Essen Sie ausgewogen" ist ja ne Antwort aber auch keine. Es gibt doch Unterschiede bei Menschen mit erhöhtem Blutdruck ob sie Gemüse regelmäßig essen oder nicht. Das muss man doch irgendwie messen können, nicht immer nur blind rumprobieren. Die Frage von @rote_socke_83 zum Trainings-Timing ist aber auch interessant. Ich lauf ja regelmäßig und wenn ich vorher was mit Nitrat ess, merk ich das schon - nicht beim Blutdruck sondern einfach beim Ausdauer-Gefühl. Aber das ist wieder was ganz anderes als die Blutdruck-Frage.
@rote_socke_83 das mit den 10 Punkten Unterschied je nach Messzeitpunkt - ja das kenn ich. Bei mir ist es ähnlich, wenn ich gleich nach dem Aufstehen messe vs. erst nen Kaffee trinke und dann. Absolute Zahl wird anders. Deshalb bin ich irgendwann dazu übergegangen morgens immer erst 15 Minuten zu warten, hat mir zumindest das Gefühl gegeben dass die Werte konsistenter sind. Zur Rote Beete - ich geb dir recht dass das frisch vs. vakuum wahrscheinlich nicht der Game-Changer ist. Hab vor ner Weile mal Rote-Beete-Konzentrat gekauft, diese teuren Dinger, weil ein Laufpodcast davon geredet hat. War mir zu teuer für den Effekt den ich gespürt hab. Null Unterschied bei meinen Messwerte, und mein Blutdruck war da sowieso schon relativ im Griff. Was mich bei rainer_w64 aber stört - warum wird sein Arzt da einfach nicht konkreter. "Essen Sie ausgewogen" ist ja ne Antwort aber auch keine. Es gibt doch Unterschiede bei Menschen mit erhöhtem Blutdruck ob sie Gemüse regelmäßig essen oder nicht. Das muss man doch irgendwie messen können, nicht immer nur blind rumprobieren. Die Frage von @rote_socke_83 zum Trainings-Timing ist aber auch interessant. Ich lauf ja regelmäßig und wenn ich vorher was mit Nitrat ess, merk ich das schon - nicht beim Blutdruck sondern einfach beim Ausdauer-Gefühl. Aber das ist wieder was ganz anderes als die Blutdruck-Frage.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 23, 2026, 20:04 Uhr@fk_1988 das mit dem Ausdauer-Gefühl nach Nitrat - das ist eigentlich der Punkt der mich bei mir selbst am meisten beschäftigt und zwar genau weil er eben getrennt ist vom Blutdruck-Thema. Ich merk beim Radfahren auch manchmal was, aber ich kann nie sagen ob das Einbildung ist oder ob da wirklich was passiert. Und Einbildung ist ja kein Schimpfwort - wenn ich besser pedale weil ich glaube dass ich besser pedale, ist das Ergebnis am Ende trotzdem das gleiche. Was mich bei deinem Kommentar zum Arzt von @rainer_w64 mehr interessiert: ich glaub nicht dass die meisten Hausärzte einfach keine Lust haben. Meine hat mir beim letzten Termin klar gesagt sie hat für sowas im Schnitt acht Minuten pro Patient. Ernährungsberatung in acht Minuten - das ist ne Witz. Die sagen "ausgewogen" weil sie nicht eine Stunde über Nitrat und Vakuumware reden können. Rainer wäre eigentlich ein guter Fall für nen Ernährungsberater, nicht für Google-Gesundheits-Blogs. Ob das die Krankenkasse zahlt ist ne andere Frage bei mir hats die damals nicht übernommen, ich hab dann eben selbst gezahlt für die paar Stunden. War es wert aber das ist nochmal ein anderes Thema.
@fk_1988 das mit dem Ausdauer-Gefühl nach Nitrat - das ist eigentlich der Punkt der mich bei mir selbst am meisten beschäftigt und zwar genau weil er eben getrennt ist vom Blutdruck-Thema. Ich merk beim Radfahren auch manchmal was, aber ich kann nie sagen ob das Einbildung ist oder ob da wirklich was passiert. Und Einbildung ist ja kein Schimpfwort - wenn ich besser pedale weil ich glaube dass ich besser pedale, ist das Ergebnis am Ende trotzdem das gleiche. Was mich bei deinem Kommentar zum Arzt von @rainer_w64 mehr interessiert: ich glaub nicht dass die meisten Hausärzte einfach keine Lust haben. Meine hat mir beim letzten Termin klar gesagt sie hat für sowas im Schnitt acht Minuten pro Patient. Ernährungsberatung in acht Minuten - das ist ne Witz. Die sagen "ausgewogen" weil sie nicht eine Stunde über Nitrat und Vakuumware reden können. Rainer wäre eigentlich ein guter Fall für nen Ernährungsberater, nicht für Google-Gesundheits-Blogs. Ob das die Krankenkasse zahlt ist ne andere Frage bei mir hats die damals nicht übernommen, ich hab dann eben selbst gezahlt für die paar Stunden. War es wert aber das ist nochmal ein anderes Thema.
Zitat von fk_1988 am Juli 23, 2026, 20:09 UhrZitat von rote_socke_83Ernährungsberatung in acht Minuten - das ist ne Witz
ja, das sehe ich genauso. Und ehrlich, bei mir hat die Ernährungsberaterin auch nicht viel gebracht, weil sie mir nur Standardkram gesagt hat. "Weniger Salz mehr Gemüse" - danke, das weiß ich auch. Aber was mich gerade bei @rainer_w64 interessiert: du misst ja regelmäßig. Hast du denn auch mal probiert, für zwei, drei Wochen gar keine Rote Beete zu essen und zu schauen ob das was an den Werten ändert? Also nicht frisch vs. vakuum, sondern einfach raus damit und dann wieder rein. Bei mir war es damals so dass ich gar nicht merken konnte ob das Konzentrat was bringt, weil ich parallel auch angefangen hab mehr zu gehen - kann halt sein dass die Bewegung den Unterschied gemacht hat und nicht die Beete. Das mit der Einbildung - @rote_socke_83 du hast recht dass das kein Schimpfwort ist. Aber beim Blutdruck ist es eben anders. Da kann ich mir nicht einfach was einbilden und dann ist es besser. Da muss ich messen und das ist objektiv. Deshalb finde ich es auch so frustrierend wenn man ständig mehrere Variablen hat. @rainer_w64 falls du nen Ernährungsberater in Betracht ziehst - frag vorher ob deine Kasse das zahlt. Bei mir leider nicht gewesen, aber vielleicht hast du Glück.
Zitat von rote_socke_83Ernährungsberatung in acht Minuten - das ist ne Witz
ja, das sehe ich genauso. Und ehrlich, bei mir hat die Ernährungsberaterin auch nicht viel gebracht, weil sie mir nur Standardkram gesagt hat. "Weniger Salz mehr Gemüse" - danke, das weiß ich auch. Aber was mich gerade bei @rainer_w64 interessiert: du misst ja regelmäßig. Hast du denn auch mal probiert, für zwei, drei Wochen gar keine Rote Beete zu essen und zu schauen ob das was an den Werten ändert? Also nicht frisch vs. vakuum, sondern einfach raus damit und dann wieder rein. Bei mir war es damals so dass ich gar nicht merken konnte ob das Konzentrat was bringt, weil ich parallel auch angefangen hab mehr zu gehen - kann halt sein dass die Bewegung den Unterschied gemacht hat und nicht die Beete. Das mit der Einbildung - @rote_socke_83 du hast recht dass das kein Schimpfwort ist. Aber beim Blutdruck ist es eben anders. Da kann ich mir nicht einfach was einbilden und dann ist es besser. Da muss ich messen und das ist objektiv. Deshalb finde ich es auch so frustrierend wenn man ständig mehrere Variablen hat. @rainer_w64 falls du nen Ernährungsberater in Betracht ziehst - frag vorher ob deine Kasse das zahlt. Bei mir leider nicht gewesen, aber vielleicht hast du Glück.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 23, 2026, 20:20 Uhr@fk_1988 der Punkt mit "raus damit und dann wieder rein" klingt logisch, aber ich glaub das funktioniert in der Praxis kaum jemand durch. Du müsstest ja wochenlang konsequent alles andere konstant halten - und wer schafft das schon im normalen Leben. Schichtarbeit, Familienalltag, mal mehr mal weniger Bewegung. Das ist kein Labor. Was mich bei deinem letzten Post aber wirklich beschäftigt: du sagst Blutdruck ist objektiv weil man misst. Stimmt ja. Aber die Messung selbst ist nicht so objektiv wie wir alle tun. Nicht weil die Geräte schlecht sind - sondern weil der Körper nicht still hält. Ich hab das mal über mehrere Tage protokolliert, immer gleiche Uhrzeit, immer nach 10 Minuten sitzen. Da waren trotzdem Schwankungen von 8-12 Punkten ohne dass ich irgendwas geändert hatte. Was willst du da einer einzelnen Variablen zuschreiben? Ich sag das nicht um Messung zu entwerten, Punkt. Ich sag das weil ich skeptisch bin wenn jemand sagt "hab zwei Wochen Rote Beete gegessen, Werte gesunken". Kann sein. Kann auch sein dass die Woche vorher stressiger war. @rainer_w64 du hast dich seit dem ersten Post nicht mehr gemeldet - hast du überhaupt Bluthochdruck der behandelt gehört, oder ist das eher vorsorge-mäßiges Interesse? Das würde die ganze Diskussion für mich anders einordnen.
@fk_1988 der Punkt mit "raus damit und dann wieder rein" klingt logisch, aber ich glaub das funktioniert in der Praxis kaum jemand durch. Du müsstest ja wochenlang konsequent alles andere konstant halten - und wer schafft das schon im normalen Leben. Schichtarbeit, Familienalltag, mal mehr mal weniger Bewegung. Das ist kein Labor. Was mich bei deinem letzten Post aber wirklich beschäftigt: du sagst Blutdruck ist objektiv weil man misst. Stimmt ja. Aber die Messung selbst ist nicht so objektiv wie wir alle tun. Nicht weil die Geräte schlecht sind - sondern weil der Körper nicht still hält. Ich hab das mal über mehrere Tage protokolliert, immer gleiche Uhrzeit, immer nach 10 Minuten sitzen. Da waren trotzdem Schwankungen von 8-12 Punkten ohne dass ich irgendwas geändert hatte. Was willst du da einer einzelnen Variablen zuschreiben? Ich sag das nicht um Messung zu entwerten, Punkt. Ich sag das weil ich skeptisch bin wenn jemand sagt "hab zwei Wochen Rote Beete gegessen, Werte gesunken". Kann sein. Kann auch sein dass die Woche vorher stressiger war. @rainer_w64 du hast dich seit dem ersten Post nicht mehr gemeldet - hast du überhaupt Bluthochdruck der behandelt gehört, oder ist das eher vorsorge-mäßiges Interesse? Das würde die ganze Diskussion für mich anders einordnen.
Zitat von fk_1988 am Juli 23, 2026, 20:28 Uhr@rote_socke_83 du sprichst da was an das mich selbst auch immer wieder frustriert. Diese 8-12 Punkte Schwankung ohne dass man was ändert - ja kenn ich. Aber ich denke du ziehst daraus den falschen Schluss. Nur weil der Körper nicht perfekt konsistent ist heißt das ja nicht dass Ernährung irrelevant ist. Es heißt nur dass man größere Zeiträume braucht um überhaupt was zu sehen. Eine Woche Rote Beete sagt nix. Vier Wochen konsequent, dann kann man anfangen zu gucken ob der Durchschnittswert anders ist. Das Problem ist halt dass die meisten - auch ich - das nicht durchziehen. Ich hab das mit dem Konzentrat zwei, drei Wochen gemacht und dann wieder aufgehört weil es mir zu teuer war. Das war keine echte Stichprobe, das war nur Geldverschwendung mit gutem Gewissen. Was mich bei @rainer_w64 aber auch stört ist dass er immer noch nicht gesagt hat ob er jetzt aktiv Bluthochdruck hat oder nur so misst. Das ist ein riesenunterschied. Wenn es nur Interesse ist - klar, interessant. Aber wenn der Arzt schon Tabletten verschrieben hat ist das ne komplett andere Sache und dann würde ich auch nicht mit selbstversuchen rumhängen sondern das ernst nehmen. Blutdruck ist nicht so ein Hobby-Optimierungsthema wo man rumexperimentiert.
@rote_socke_83 du sprichst da was an das mich selbst auch immer wieder frustriert. Diese 8-12 Punkte Schwankung ohne dass man was ändert - ja kenn ich. Aber ich denke du ziehst daraus den falschen Schluss. Nur weil der Körper nicht perfekt konsistent ist heißt das ja nicht dass Ernährung irrelevant ist. Es heißt nur dass man größere Zeiträume braucht um überhaupt was zu sehen. Eine Woche Rote Beete sagt nix. Vier Wochen konsequent, dann kann man anfangen zu gucken ob der Durchschnittswert anders ist. Das Problem ist halt dass die meisten - auch ich - das nicht durchziehen. Ich hab das mit dem Konzentrat zwei, drei Wochen gemacht und dann wieder aufgehört weil es mir zu teuer war. Das war keine echte Stichprobe, das war nur Geldverschwendung mit gutem Gewissen. Was mich bei @rainer_w64 aber auch stört ist dass er immer noch nicht gesagt hat ob er jetzt aktiv Bluthochdruck hat oder nur so misst. Das ist ein riesenunterschied. Wenn es nur Interesse ist - klar, interessant. Aber wenn der Arzt schon Tabletten verschrieben hat ist das ne komplett andere Sache und dann würde ich auch nicht mit selbstversuchen rumhängen sondern das ernst nehmen. Blutdruck ist nicht so ein Hobby-Optimierungsthema wo man rumexperimentiert.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 23, 2026, 20:39 UhrZitat von fk_1988Blutdruck ist nicht so ein Hobby-Optimierungsthema wo man rumexperimentiert
Da bin ich voll bei dir - aber ich würd das nochmal schärfer formulieren. Das gilt für Leute mit diagnostiziertem Bluthochdruck und Medikamenten. Wer präventiv misst und schaut wie sein Körper auf Ernährung reagiert macht da was anderes. Das sind zwei verschiedene Gruppen und ich glaub wir reden im Thread manchmal aneinander vorbei, weil rainer_w64 das eben noch nicht klargestellt hat. Was mich an deinem Post aber wirklich hakt: du sagst vier Wochen konsequent, dann kann man gucken. Ok, klingt vernünftig. Aber vier Wochen was genau konstant halten? Nur die Rote Beete, während Schlaf Stress Sport alles weiterläuft wie immer? Das ist immer noch kein Ergebnis - das ist ein Gefühl. Ich red das nicht klein, ich hab selbst das Betanio PLUS ne Weile probiert und dachte ich merk was beim Radfahren. Aber ob das vier Wochen länger war hätte ich auch nicht sagen können. Ehrlich gesagt glaub ich inzwischen dass der sinnvollste Ansatz für normale Menschen ohne Medikamente einfach ist: regelmäßig essen was gut ist, regelmäßig bewegen, und nicht jede Woche die Ernährung umstellen um irgendwas zu beweisen. Nicht weil Selbstbeobachtung sinnlos ist sondern weil der Aufwand für valide Ergebnisse im Alltag schlicht nicht machbar ist.
Zitat von fk_1988Blutdruck ist nicht so ein Hobby-Optimierungsthema wo man rumexperimentiert
Da bin ich voll bei dir - aber ich würd das nochmal schärfer formulieren. Das gilt für Leute mit diagnostiziertem Bluthochdruck und Medikamenten. Wer präventiv misst und schaut wie sein Körper auf Ernährung reagiert macht da was anderes. Das sind zwei verschiedene Gruppen und ich glaub wir reden im Thread manchmal aneinander vorbei, weil rainer_w64 das eben noch nicht klargestellt hat. Was mich an deinem Post aber wirklich hakt: du sagst vier Wochen konsequent, dann kann man gucken. Ok, klingt vernünftig. Aber vier Wochen was genau konstant halten? Nur die Rote Beete, während Schlaf Stress Sport alles weiterläuft wie immer? Das ist immer noch kein Ergebnis - das ist ein Gefühl. Ich red das nicht klein, ich hab selbst das Betanio PLUS ne Weile probiert und dachte ich merk was beim Radfahren. Aber ob das vier Wochen länger war hätte ich auch nicht sagen können. Ehrlich gesagt glaub ich inzwischen dass der sinnvollste Ansatz für normale Menschen ohne Medikamente einfach ist: regelmäßig essen was gut ist, regelmäßig bewegen, und nicht jede Woche die Ernährung umstellen um irgendwas zu beweisen. Nicht weil Selbstbeobachtung sinnlos ist sondern weil der Aufwand für valide Ergebnisse im Alltag schlicht nicht machbar ist.
Zitat von fk_1988 am Juli 23, 2026, 20:41 Uhr@rote_socke_83 du hast da einen guten Punkt mit "regelmäßig essen was gut ist und nicht jede Woche umstellen" - das ist eigentlich das einzige was ich selbst hingekriegt hab. Aber ich will nochmal was anders anmerken. Du sagst vier Wochen konsequent ist immer noch kein Ergebnis sondern ein Gefühl. Fair genug. Aber gleichzeitig sagst du auch dass der sinnvollste Ansatz für normale Menschen einfach ist regelmäßig zu essen was gut ist. Das ist doch schon wieder ein Selbstversuch nur halt im Großen - nur dass man nicht misst und nicht danach schaut. Ich glaub der Unterschied ist einfach dass ich bei vier Wochen gezielt Rote Beete essen will und danach schauen will während du sagst man soll halt langfristig gut essen ohne zu gucken. Das Problem ist: wenn man halt schon misst wie @rainer_w64 es tut, kann man doch nicht einfach sagen "vergiss die Messwerte und iss einfach". Das ist auch irgendwie unbefriedigend. Ich verstehe auch dass vier Wochen nicht reichen und dass Schlaf und Stress die ganze Zeit mitspielt. Aber "es ist zu kompliziert um was zu lernen" ist auch keine gute Antwort. Was mich gerade beschäftigt: vielleicht ist die Frage gar nicht ob frisch vs. vakuum einen Unterschied macht, sondern ob @rainer_w64 überhaupt weiß was sein persönlicher Baseline-Wert ist. Also nicht einzelne Messungen sondern der Durchschnitt über zwei, drei Monate ohne dass er aktiv was ändert. Wenn der nicht feststeht kann er später eh nicht sehen ob irgendwas geholfen hat.
@rote_socke_83 du hast da einen guten Punkt mit "regelmäßig essen was gut ist und nicht jede Woche umstellen" - das ist eigentlich das einzige was ich selbst hingekriegt hab. Aber ich will nochmal was anders anmerken. Du sagst vier Wochen konsequent ist immer noch kein Ergebnis sondern ein Gefühl. Fair genug. Aber gleichzeitig sagst du auch dass der sinnvollste Ansatz für normale Menschen einfach ist regelmäßig zu essen was gut ist. Das ist doch schon wieder ein Selbstversuch nur halt im Großen - nur dass man nicht misst und nicht danach schaut. Ich glaub der Unterschied ist einfach dass ich bei vier Wochen gezielt Rote Beete essen will und danach schauen will während du sagst man soll halt langfristig gut essen ohne zu gucken. Das Problem ist: wenn man halt schon misst wie @rainer_w64 es tut, kann man doch nicht einfach sagen "vergiss die Messwerte und iss einfach". Das ist auch irgendwie unbefriedigend. Ich verstehe auch dass vier Wochen nicht reichen und dass Schlaf und Stress die ganze Zeit mitspielt. Aber "es ist zu kompliziert um was zu lernen" ist auch keine gute Antwort. Was mich gerade beschäftigt: vielleicht ist die Frage gar nicht ob frisch vs. vakuum einen Unterschied macht, sondern ob @rainer_w64 überhaupt weiß was sein persönlicher Baseline-Wert ist. Also nicht einzelne Messungen sondern der Durchschnitt über zwei, drei Monate ohne dass er aktiv was ändert. Wenn der nicht feststeht kann er später eh nicht sehen ob irgendwas geholfen hat.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 23, 2026, 20:45 UhrZitat von fk_1988ob @rainer_w64 überhaupt weiß was sein persönlicher Baseline-Wert ist
Das ist eigentlich der einzige wirklich neue Gedanke in diesem Thread jetzt. Und ich find ihn gut. Weil das genau das Problem ist das ich selbst hatte als ich angefangen hab zu messen - ich hab einzelne Werte gesammelt ohne je einen Durchschnitt zu bilden. Das ist wie wenn ich im Lager Einzelpakete zähle aber nie die Gesamtpalette. @rainer_w64 schreib doch mal wieviel Messungen du pro Woche hast und ob du die irgendwo aufschreibst. Nicht wegen Rote Beete - sondern einfach damit du weißt wo du überhaupt stehst. Ohne das ist die ganze frisch-vs-vakuum-Debatte völlig egal. Was mich aber gerade stört: du @fk_1988 sagst "es ist zu kompliziert um was zu lernen ist keine gute Antwort" - hab ich das so gesagt? Ich hab gesagt der Aufwand für valide Ergebnisse ist im Alltag nicht machbar. Das ist was anderes. Man kann trotzdem was lernen, nur halt nicht aus zwei Wochen Selbstversuch. Man lernt über Monate was der eigene Körper macht, ohne dass man das als Studie aufzieht. Ob das dann Rote Beete war oder der neue Schichtplan - geschenkt. Hauptsache man merkt irgendwann die Richtung.
Zitat von fk_1988ob @rainer_w64 überhaupt weiß was sein persönlicher Baseline-Wert ist
Das ist eigentlich der einzige wirklich neue Gedanke in diesem Thread jetzt. Und ich find ihn gut. Weil das genau das Problem ist das ich selbst hatte als ich angefangen hab zu messen - ich hab einzelne Werte gesammelt ohne je einen Durchschnitt zu bilden. Das ist wie wenn ich im Lager Einzelpakete zähle aber nie die Gesamtpalette. @rainer_w64 schreib doch mal wieviel Messungen du pro Woche hast und ob du die irgendwo aufschreibst. Nicht wegen Rote Beete - sondern einfach damit du weißt wo du überhaupt stehst. Ohne das ist die ganze frisch-vs-vakuum-Debatte völlig egal. Was mich aber gerade stört: du @fk_1988 sagst "es ist zu kompliziert um was zu lernen ist keine gute Antwort" - hab ich das so gesagt? Ich hab gesagt der Aufwand für valide Ergebnisse ist im Alltag nicht machbar. Das ist was anderes. Man kann trotzdem was lernen, nur halt nicht aus zwei Wochen Selbstversuch. Man lernt über Monate was der eigene Körper macht, ohne dass man das als Studie aufzieht. Ob das dann Rote Beete war oder der neue Schichtplan - geschenkt. Hauptsache man merkt irgendwann die Richtung.