Frische Rote Beete kochen vs. Vakuum-Zeug - macht das wirklich einen Unterschied?
Zitat von fk_1988 am Juli 23, 2026, 20:55 Uhr@rote_socke_83 ja ok, du hast recht dass ich das zu hart formuliert hab. "zu kompliziert um was zu lernen" war unfair. Aber ich bleib dabei dass es einen Unterschied macht ob man monatelang blind misst oder ob man sich mal für vier Wochen konkret was vornimmt. Nicht weil das eine Studie ist, sondern weil man sonst nie weiß worauf man gucken soll. Was mich aber jetzt interessiert: du redest von "über Monate merkt man irgendwann die Richtung" - aber wie merkst du das ohne Struktur? Ich mein, ich bin ja auch nicht so einer der alles trackt wie ne Fitness-App. Aber wenn ich was ausprobieren will - sagen wir ich ess mal zwei Monate bewusst mehr Gemüse insgesamt, nicht nur Rote Beete - dann schreib ich mir wenigstens auf wann ich gemessen hab und was die Werte waren. Nicht zum Obsessiv-Sein, sondern damit ich hinterher überhaupt was damit anfangen kann. Das mit dem Lager-Vergleich war eigentlich ganz gut haha. Du zählst einzelne Pakete aber weißt nie wie voll die Palette ist. Genau das. Nur finde ich es auch nicht unrealistisch wenn jemand sagt ok, ich schreib mir fünf Messungen pro Woche auf, immer zur gleichen Zeit. Das ist halt ne halbe Minute pro Tag. Nicht um Rote Beete zu beweisen sondern um überhaupt erst mal zu sehen ob die eigenen Werte stabil sind oder ob die dauernd schwanken. @rainer_w64 falls du noch mitliest - das wäre meine erste Frage an dich bevor irgendwas anderes.
@rote_socke_83 ja ok, du hast recht dass ich das zu hart formuliert hab. "zu kompliziert um was zu lernen" war unfair. Aber ich bleib dabei dass es einen Unterschied macht ob man monatelang blind misst oder ob man sich mal für vier Wochen konkret was vornimmt. Nicht weil das eine Studie ist, sondern weil man sonst nie weiß worauf man gucken soll. Was mich aber jetzt interessiert: du redest von "über Monate merkt man irgendwann die Richtung" - aber wie merkst du das ohne Struktur? Ich mein, ich bin ja auch nicht so einer der alles trackt wie ne Fitness-App. Aber wenn ich was ausprobieren will - sagen wir ich ess mal zwei Monate bewusst mehr Gemüse insgesamt, nicht nur Rote Beete - dann schreib ich mir wenigstens auf wann ich gemessen hab und was die Werte waren. Nicht zum Obsessiv-Sein, sondern damit ich hinterher überhaupt was damit anfangen kann. Das mit dem Lager-Vergleich war eigentlich ganz gut haha. Du zählst einzelne Pakete aber weißt nie wie voll die Palette ist. Genau das. Nur finde ich es auch nicht unrealistisch wenn jemand sagt ok, ich schreib mir fünf Messungen pro Woche auf, immer zur gleichen Zeit. Das ist halt ne halbe Minute pro Tag. Nicht um Rote Beete zu beweisen sondern um überhaupt erst mal zu sehen ob die eigenen Werte stabil sind oder ob die dauernd schwanken. @rainer_w64 falls du noch mitliest - das wäre meine erste Frage an dich bevor irgendwas anderes.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 23, 2026, 21:01 UhrZitat von rainer_w64Das Halbwissen auf irgendwelchen Gesundheits-Blogs ist echt erschreckend
Ja, und das ist lustigerweise genau das Problem bei der Frage die du ursprünglich gestellt hast. Weil du für "frisch vs. vakuum" kaum seriöse Quellen findest die nicht entweder Supplement-Werbung sind oder halt genau diese Blogs. @fk_1988 das mit der halben Minute pro Tag klingt easy - und ich red das nicht klein. Aber ich kenn Leute die fangen an, messen eine Woche konsequent, dann kommt irgendwas dazwischen, und plötzlich haben sie Lücken und wissen nicht mehr ob die Werte vom Montag nach der Nachtschicht waren oder nicht. Dann ist der Datensatz wertlos. Das ist keine Theorie, das ist mir selbst so gegangen als ich das erste Mal angefangen hab aufzuschreiben. Was mich aber bei deinem Post gerade wirklich interessiert: du sagst "zwei Monate bewusst mehr Gemüse insgesamt". Also nicht nur Rote Beete. Ich finde das eigentlich den sinnvolleren Ansatz als dieses Rote-Beete-Isolier-Experiment. Weil du dann nicht versuchst eine einzelne Variable rauszupicken die eh nicht isolierbar ist, sondern einfach schaust ob dein Körper auf ein generell besseres Muster reagiert. Ob das dann Nitrat war oder Kalium oder einfach weniger Käse-Brot - egal. @rainer_w64 ich wart übrigens immer noch auf deine Antwort ob du Bluthochdruck hast oder nicht. Ohne das drehn wir uns weiter im Kreis.
Zitat von rainer_w64Das Halbwissen auf irgendwelchen Gesundheits-Blogs ist echt erschreckend
Ja, und das ist lustigerweise genau das Problem bei der Frage die du ursprünglich gestellt hast. Weil du für "frisch vs. vakuum" kaum seriöse Quellen findest die nicht entweder Supplement-Werbung sind oder halt genau diese Blogs. @fk_1988 das mit der halben Minute pro Tag klingt easy - und ich red das nicht klein. Aber ich kenn Leute die fangen an, messen eine Woche konsequent, dann kommt irgendwas dazwischen, und plötzlich haben sie Lücken und wissen nicht mehr ob die Werte vom Montag nach der Nachtschicht waren oder nicht. Dann ist der Datensatz wertlos. Das ist keine Theorie, das ist mir selbst so gegangen als ich das erste Mal angefangen hab aufzuschreiben. Was mich aber bei deinem Post gerade wirklich interessiert: du sagst "zwei Monate bewusst mehr Gemüse insgesamt". Also nicht nur Rote Beete. Ich finde das eigentlich den sinnvolleren Ansatz als dieses Rote-Beete-Isolier-Experiment. Weil du dann nicht versuchst eine einzelne Variable rauszupicken die eh nicht isolierbar ist, sondern einfach schaust ob dein Körper auf ein generell besseres Muster reagiert. Ob das dann Nitrat war oder Kalium oder einfach weniger Käse-Brot - egal. @rainer_w64 ich wart übrigens immer noch auf deine Antwort ob du Bluthochdruck hast oder nicht. Ohne das drehn wir uns weiter im Kreis.
Zitat von fk_1988 am Juli 23, 2026, 21:06 Uhr@rote_socke_83 du hast recht dass Lücken im Datensatz das ganze Ding unbrauchbar machen. Aber ich glaub das ist eher ein Disziplin-Problem als ein Konzept-Problem. Wenn ich mir vornehme fünf Mal pro Woche zu messen, dann mach ich das auch - oder ich lass es bleiben statt nur drei Mal hinzuschreiben und dann zu tun als wären die Daten aussagekräftig. Was mich aber gerade bei deinem letzten Punkt stört. Du fragst @rainer_w64 ob er Bluthochdruck hat oder nicht und sagst ohne das drehn wir uns im Kreis. Stimmt. Aber ich merke gerade dass ich selbst auch nicht wirklich weiß ob er das aus medizinischen Gründen misst oder nur weil er interessiert ist. Und ehrlich - beide Szenarien sind unterschiedlich frustrierend. Wenn er Tabletten nimmt und trotzdem rumexperimentiert ist das einfach gefährlich. Wenn er nur präventiv misst kann er tatsächlich schauen wie sein Körper reagiert, aber dann ist die ganze frisch-vs-vakuum-Debatte immer noch egal weil das detail viel zu klein ist. Das mit "zwei Monate mehr Gemüse insgesamt" - ja das finde ich auch den besseren Weg. Nur interessiert mich dann immer noch ob rainer überhaupt weiß wie sein Baseline aussieht. Weil wenn er jetzt anfängt mehr Gemüse zu essen und die Werte gehen runter - cool. Aber kann sein dass die sowieso gerade runter waren wegen weniger Stress oder besserer Schlaf. Das ist ja genau das Problem das ich selbst hatte mit dem Konzentrat. Ich wusste gar nicht richtig ob meine Werte vorher stabil waren oder nicht.
@rote_socke_83 du hast recht dass Lücken im Datensatz das ganze Ding unbrauchbar machen. Aber ich glaub das ist eher ein Disziplin-Problem als ein Konzept-Problem. Wenn ich mir vornehme fünf Mal pro Woche zu messen, dann mach ich das auch - oder ich lass es bleiben statt nur drei Mal hinzuschreiben und dann zu tun als wären die Daten aussagekräftig. Was mich aber gerade bei deinem letzten Punkt stört. Du fragst @rainer_w64 ob er Bluthochdruck hat oder nicht und sagst ohne das drehn wir uns im Kreis. Stimmt. Aber ich merke gerade dass ich selbst auch nicht wirklich weiß ob er das aus medizinischen Gründen misst oder nur weil er interessiert ist. Und ehrlich - beide Szenarien sind unterschiedlich frustrierend. Wenn er Tabletten nimmt und trotzdem rumexperimentiert ist das einfach gefährlich. Wenn er nur präventiv misst kann er tatsächlich schauen wie sein Körper reagiert, aber dann ist die ganze frisch-vs-vakuum-Debatte immer noch egal weil das detail viel zu klein ist. Das mit "zwei Monate mehr Gemüse insgesamt" - ja das finde ich auch den besseren Weg. Nur interessiert mich dann immer noch ob rainer überhaupt weiß wie sein Baseline aussieht. Weil wenn er jetzt anfängt mehr Gemüse zu essen und die Werte gehen runter - cool. Aber kann sein dass die sowieso gerade runter waren wegen weniger Stress oder besserer Schlaf. Das ist ja genau das Problem das ich selbst hatte mit dem Konzentrat. Ich wusste gar nicht richtig ob meine Werte vorher stabil waren oder nicht.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 23, 2026, 21:11 Uhr@fk_1988 du sagst Disziplin-Problem statt Konzept-Problem - ich weiß nicht ob das so einfach ist. Ich kenn das aus dem Lager, wenn jemand sagt "ich trag das schon ein" und dann fehlen drei Einträge, ist das nie Absicht. Ist einfach weil das Leben dazwischenkommt. Disziplin klingt nach Vorwurf und das find ich nicht fair. Aber der Punkt der mich gerade wirklich beschäftigt ist ein anderer. Du sagst wenn rainer Tabletten nimmt ist Rumexperimentieren gefährlich. Stimmt. Aber was wenn jemand noch keine Tabletten hat, der Arzt aber schon sagt "wir beobachten das"? Das ist ja oft so ein Zwischenstadium wo man nicht krank ist aber auch nicht einfach ignorieren kann. Und genau da frag ich mich ob Ernährungsumstellungen nicht legitim sind - nicht als Ersatz für Medizin, aber als Versuch ob man den Punkt hinauszögert. Meine Hausärztin hat das zumindest nicht abgetan als ich das mal angesprochen hab, die meinte sowas wie "probier es, schad nix, aber schau dass du regelmäßig misst". Ob rainer da steht weiß ich immernoch nicht. Langsam glaub ich der liest gar nicht mehr mit.
@fk_1988 du sagst Disziplin-Problem statt Konzept-Problem - ich weiß nicht ob das so einfach ist. Ich kenn das aus dem Lager, wenn jemand sagt "ich trag das schon ein" und dann fehlen drei Einträge, ist das nie Absicht. Ist einfach weil das Leben dazwischenkommt. Disziplin klingt nach Vorwurf und das find ich nicht fair. Aber der Punkt der mich gerade wirklich beschäftigt ist ein anderer. Du sagst wenn rainer Tabletten nimmt ist Rumexperimentieren gefährlich. Stimmt. Aber was wenn jemand noch keine Tabletten hat, der Arzt aber schon sagt "wir beobachten das"? Das ist ja oft so ein Zwischenstadium wo man nicht krank ist aber auch nicht einfach ignorieren kann. Und genau da frag ich mich ob Ernährungsumstellungen nicht legitim sind - nicht als Ersatz für Medizin, aber als Versuch ob man den Punkt hinauszögert. Meine Hausärztin hat das zumindest nicht abgetan als ich das mal angesprochen hab, die meinte sowas wie "probier es, schad nix, aber schau dass du regelmäßig misst". Ob rainer da steht weiß ich immernoch nicht. Langsam glaub ich der liest gar nicht mehr mit.