Selbstmessung Blutdruck: Wie viel bedeutet ein einzelner Wert wirklich?
Zitat von rote_socke_83 am Juni 20, 2026, 06:44 Uhr@elvira_k der Gartenvergleich ist eigentlich gar nicht schlecht. weil er zeigt was das eigentliche Problem ist - wir suchen Ursachen für Dinge die vielleicht einfach Rauschen sind. aber was mich an deinem Post gerade aufhält ist was anderes. du sagst "wenn ich wissen will ob etwas wirkt, frag ich meinen Arzt" - und ich würd dir da eigentlich zustimmen, nur: was fragst du den Arzt konkret? ich hab das selbst versucht, hab meiner Hausärztin gesagt "ich hab das Gefühl dass meine Werte seit dem Rote-Beete-Zeug ruhiger sind" und sie hat genickt und gesagt "klingt gut, weiter so". Punkt. Kein echtes Einordnen, kein Vergleich mit Vorwerten. Vielleicht liegt das auch daran dass ich keine chronischen Probleme hab und sie einfach keinen Grund sieht da tiefer einzusteigen. das frustriert mich mehr als die ganze Methodendiskussion hier. weil am Ende landest du wieder allein vor dem Gerät. der Arztbesuch löst das Problem nicht automatisch wenn der Arzt kein Interesse hat an den Feinheiten. und ich sag das ohne meiner Ärztin zu nahe zu treten - die ist gut, die hat einfach 20 Minuten pro Patient und nicht mehr. draußen ist es grad grau heute passt irgendwie zum Thema.
@elvira_k der Gartenvergleich ist eigentlich gar nicht schlecht. weil er zeigt was das eigentliche Problem ist - wir suchen Ursachen für Dinge die vielleicht einfach Rauschen sind. aber was mich an deinem Post gerade aufhält ist was anderes. du sagst "wenn ich wissen will ob etwas wirkt, frag ich meinen Arzt" - und ich würd dir da eigentlich zustimmen, nur: was fragst du den Arzt konkret? ich hab das selbst versucht, hab meiner Hausärztin gesagt "ich hab das Gefühl dass meine Werte seit dem Rote-Beete-Zeug ruhiger sind" und sie hat genickt und gesagt "klingt gut, weiter so". Punkt. Kein echtes Einordnen, kein Vergleich mit Vorwerten. Vielleicht liegt das auch daran dass ich keine chronischen Probleme hab und sie einfach keinen Grund sieht da tiefer einzusteigen. das frustriert mich mehr als die ganze Methodendiskussion hier. weil am Ende landest du wieder allein vor dem Gerät. der Arztbesuch löst das Problem nicht automatisch wenn der Arzt kein Interesse hat an den Feinheiten. und ich sag das ohne meiner Ärztin zu nahe zu treten - die ist gut, die hat einfach 20 Minuten pro Patient und nicht mehr. draußen ist es grad grau heute passt irgendwie zum Thema.
Zitat von elvira_k am Juni 20, 2026, 07:21 Uhr@rote_socke_83 du sprichst da was an, das mich selbst lange beschäftigt hat. Das mit dem Arzt, der nickt und sagt "klingt gut, weiter so" - das frustriert, weil man das Gefühl hat, man sitzt allein mit seinen Beobachtungen da. Aber ich bin da mittlerweile zu einer anderen Sicht gekommen, wenn ich das richtig verstanden habe. Mein Hausarzt hat mir nicht gesagt, ich soll meine Roten Beete tracken und die Werte aufschreiben. Er hat mir geraten, mehr davon zu essen - wegen meines Blutdrucks. Das war die ganze Information. Und dann habe ich gemerkt, dass ich selbst die Verantwortung dafür haben wollte, dass es "wirkt". Dass ich das überprüfen kann, kontrollieren kann. Aber vielleicht ist genau das der falsche Weg. Vielleicht geht es weniger darum, ob ich nach zwei Wochen oder drei Monaten einen Trend sehe, sondern einfach darum, dass ich das tue, was der Arzt mir geraten hat, und dann bei der nächsten Routineuntersuchung schaue ich mit ihm zusammen auf die Werte. Ohne das ganze Selbstvermessungs-Theater dazwischen.
Zitat von rote_socke_83am Ende landest du wieder allein vor dem Gerät
Das stimmt. Aber vielleicht liegt die Lösung nicht darin, das Gerät perfekter zu bedienen, sondern weniger Zeit allein davor zu sitzen. Das ist jetzt vielleicht zu einfach gedacht für diese Diskussion hier, aber...
@rote_socke_83 du sprichst da was an, das mich selbst lange beschäftigt hat. Das mit dem Arzt, der nickt und sagt "klingt gut, weiter so" - das frustriert, weil man das Gefühl hat, man sitzt allein mit seinen Beobachtungen da. Aber ich bin da mittlerweile zu einer anderen Sicht gekommen, wenn ich das richtig verstanden habe. Mein Hausarzt hat mir nicht gesagt, ich soll meine Roten Beete tracken und die Werte aufschreiben. Er hat mir geraten, mehr davon zu essen - wegen meines Blutdrucks. Das war die ganze Information. Und dann habe ich gemerkt, dass ich selbst die Verantwortung dafür haben wollte, dass es "wirkt". Dass ich das überprüfen kann, kontrollieren kann. Aber vielleicht ist genau das der falsche Weg. Vielleicht geht es weniger darum, ob ich nach zwei Wochen oder drei Monaten einen Trend sehe, sondern einfach darum, dass ich das tue, was der Arzt mir geraten hat, und dann bei der nächsten Routineuntersuchung schaue ich mit ihm zusammen auf die Werte. Ohne das ganze Selbstvermessungs-Theater dazwischen.
Zitat von rote_socke_83am Ende landest du wieder allein vor dem Gerät
Das stimmt. Aber vielleicht liegt die Lösung nicht darin, das Gerät perfekter zu bedienen, sondern weniger Zeit allein davor zu sitzen. Das ist jetzt vielleicht zu einfach gedacht für diese Diskussion hier, aber...
Zitat von rote_socke_83 am Juni 20, 2026, 07:39 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kvielleicht liegt die Lösung nicht darin, das Gerät perfekter zu bedienen, sondern weniger Zeit allein davor zu sitzen
ich weiß was du meinst, aber das klingt für mich fast wie: Problem ignorieren statt lösen. und das kann ich so nicht stehen lassen. weil das impliziert, dass Selbstbeobachtung prinzipiell das Problem ist. ich glaub aber dass das Problem woanders liegt - nämlich dass wir keine vernünftige Sprache haben um dem Arzt zu sagen was wir beobachtet haben. nicht "ich glaub das war die Rote Beete" sondern konkret: Wert von bis, über diesen Zeitraum, mit diesen Kontexten. Das wäre was anderes als Selbstvermessungs-Theater. das wäre eigentlich genau das was ein Arzt brauchen würde. mein Problem mit meiner Hausärztin war ja nicht dass ich zu viel gemessen hab - sondern dass ich ihr das nicht strukturiert genug präsentiert hab. hab einfach erzählt, kein Papier dabeigehabt, keine konkreten Zahlen. das ist mein Fehler gewesen, nicht ihres. Ich sag dir, wenn ich zur Granfondo-Vorbereitung meinen Trainingsplan zum nächsten Arzttermin mitbringe und sage "schau, hier meine Herzfrequenz über acht Wochen" - dann krieg ich wahrscheinlich eine andere Antwort als wenn ich sag "ich fühl mich irgendwie fitter". das ist kein anderes Thema, das ist genau dasselbe Problem. also vielleicht ist die Frage nicht weniger Zeit vor dem Gerät, sondern was man danach damit macht.
Zitat von elvira_kvielleicht liegt die Lösung nicht darin, das Gerät perfekter zu bedienen, sondern weniger Zeit allein davor zu sitzen
ich weiß was du meinst, aber das klingt für mich fast wie: Problem ignorieren statt lösen. und das kann ich so nicht stehen lassen. weil das impliziert, dass Selbstbeobachtung prinzipiell das Problem ist. ich glaub aber dass das Problem woanders liegt - nämlich dass wir keine vernünftige Sprache haben um dem Arzt zu sagen was wir beobachtet haben. nicht "ich glaub das war die Rote Beete" sondern konkret: Wert von bis, über diesen Zeitraum, mit diesen Kontexten. Das wäre was anderes als Selbstvermessungs-Theater. das wäre eigentlich genau das was ein Arzt brauchen würde. mein Problem mit meiner Hausärztin war ja nicht dass ich zu viel gemessen hab - sondern dass ich ihr das nicht strukturiert genug präsentiert hab. hab einfach erzählt, kein Papier dabeigehabt, keine konkreten Zahlen. das ist mein Fehler gewesen, nicht ihres. Ich sag dir, wenn ich zur Granfondo-Vorbereitung meinen Trainingsplan zum nächsten Arzttermin mitbringe und sage "schau, hier meine Herzfrequenz über acht Wochen" - dann krieg ich wahrscheinlich eine andere Antwort als wenn ich sag "ich fühl mich irgendwie fitter". das ist kein anderes Thema, das ist genau dasselbe Problem. also vielleicht ist die Frage nicht weniger Zeit vor dem Gerät, sondern was man danach damit macht.
Zitat von elvira_k am Juni 20, 2026, 07:49 Uhr@rote_socke_83 da stimme ich dir zu, das ist ein wichtiger Punkt. Du hast recht, dass strukturiert aufschreiben und dann zum Arzt gehen was anderes ist als nur ein Gefühl zu haben. Aber ich muss ehrlich sagen ich bin da skeptisch, ob das bei mir persönlich funktionieren würde. Bei mir im Garten zum Beispiel - ich schreibe nicht auf, wann ich welche Sorte gepflanzt habe und wie das Wetter war. Ich schau einfach, was wächst und was nicht, und im nächsten Jahr mache ich es anders. Das funktioniert, weil ich mit meinem Hausarzt regelmäßig Routineuntersuchungen habe, und da sehe ich dann schwarz auf weiß, ob mein Blutdruck sich verändert hat oder nicht. Das ist für mich das strukturierte Gerüst, das ich brauche.
Zitat von rote_socke_83wenn ich zur Granfondo-Vorbereitung meinen Trainingsplan zum nächsten Arzttermin mitbringe
- aber das ist doch was anderes, oder? Du trainierst gezielt für etwas, da macht Dokumentation Sinn. Bei mir ist das nicht der Fall. Ich esse halt mehr Rote Beete, weil der Arzt das geraten hat. Punkt. Und dann schaue ich in drei Monaten mit ihm zusammen auf die Werte und sehe ob sich was getan hat. Das reicht mir. Was mich aber bei dir interessiert - hast du denn dann konkret die Werte aufgeschrieben und zum Termin mitgenommen, oder sagen wir, geplant das zu tun? Weil ich frage mich gerade, ob das nicht auch wieder zur selben Verführung führt, von der wir hier sprechen.
@rote_socke_83 da stimme ich dir zu, das ist ein wichtiger Punkt. Du hast recht, dass strukturiert aufschreiben und dann zum Arzt gehen was anderes ist als nur ein Gefühl zu haben. Aber ich muss ehrlich sagen ich bin da skeptisch, ob das bei mir persönlich funktionieren würde. Bei mir im Garten zum Beispiel - ich schreibe nicht auf, wann ich welche Sorte gepflanzt habe und wie das Wetter war. Ich schau einfach, was wächst und was nicht, und im nächsten Jahr mache ich es anders. Das funktioniert, weil ich mit meinem Hausarzt regelmäßig Routineuntersuchungen habe, und da sehe ich dann schwarz auf weiß, ob mein Blutdruck sich verändert hat oder nicht. Das ist für mich das strukturierte Gerüst, das ich brauche.
Zitat von rote_socke_83wenn ich zur Granfondo-Vorbereitung meinen Trainingsplan zum nächsten Arzttermin mitbringe
- aber das ist doch was anderes, oder? Du trainierst gezielt für etwas, da macht Dokumentation Sinn. Bei mir ist das nicht der Fall. Ich esse halt mehr Rote Beete, weil der Arzt das geraten hat. Punkt. Und dann schaue ich in drei Monaten mit ihm zusammen auf die Werte und sehe ob sich was getan hat. Das reicht mir. Was mich aber bei dir interessiert - hast du denn dann konkret die Werte aufgeschrieben und zum Termin mitgenommen, oder sagen wir, geplant das zu tun? Weil ich frage mich gerade, ob das nicht auch wieder zur selben Verführung führt, von der wir hier sprechen.
Zitat von rote_socke_83 am Juni 20, 2026, 07:58 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_khast du denn dann konkret die Werte aufgeschrieben und zum Termin mitgenommen
ehrlich gesagt nein. Noch nicht. Nächster Termin ist erst im September also hab ich noch Zeit. Aber ich hab mir vorgenommen das diesmal anders zu machen als sonst. Nicht weil ich denke dass meine Ärztin dann plötzlich eine Stunde Zeit hat - das wird sie nicht haben. Sondern weil ich selbst einen Unterschied merken will zwischen "ich glaub da ist was" und "ich kann zeigen dass da was ist". Und das bringt mich zu deiner Frage ob das nicht wieder dieselbe Verführung ist. ich glaub - nein. Weil der Unterschied ist wohin das führt. Wenn ich Werte sammle und danach aufhöre und zum Termin gehe, dann ist das Werkzeug. Wenn ich Werte sammle und immer mehr sammle weil ich die Antwort selbst finden will, dann ist das was anderes. Das ist vielleicht der einzige echte Trennpunkt in dieser ganzen Diskussion hier. nicht einmal vs. dreimal messen, nicht Kalibrierung, nicht Rote Beete ja oder nein. sondern: weißt du wann du aufhörst? ich weiß es gerade nicht für mich. das ist die ehrliche Antwort.
Zitat von elvira_khast du denn dann konkret die Werte aufgeschrieben und zum Termin mitgenommen
ehrlich gesagt nein. Noch nicht. Nächster Termin ist erst im September also hab ich noch Zeit. Aber ich hab mir vorgenommen das diesmal anders zu machen als sonst. Nicht weil ich denke dass meine Ärztin dann plötzlich eine Stunde Zeit hat - das wird sie nicht haben. Sondern weil ich selbst einen Unterschied merken will zwischen "ich glaub da ist was" und "ich kann zeigen dass da was ist". Und das bringt mich zu deiner Frage ob das nicht wieder dieselbe Verführung ist. ich glaub - nein. Weil der Unterschied ist wohin das führt. Wenn ich Werte sammle und danach aufhöre und zum Termin gehe, dann ist das Werkzeug. Wenn ich Werte sammle und immer mehr sammle weil ich die Antwort selbst finden will, dann ist das was anderes. Das ist vielleicht der einzige echte Trennpunkt in dieser ganzen Diskussion hier. nicht einmal vs. dreimal messen, nicht Kalibrierung, nicht Rote Beete ja oder nein. sondern: weißt du wann du aufhörst? ich weiß es gerade nicht für mich. das ist die ehrliche Antwort.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 4, 2026, 07:47 Uhrkleines Update von mir, weil ich letzte Woche tatsächlich was gemerkt hab das hierher passt. ich hab seit dem letzten Post konsequenter drei Messungen gemacht, Mittelwert notiert, fünf Minuten vorher hingesetzt. und weißt du was? der Unterschied zwischen erster und dritter Messung ist bei mir teilweise 9-10 mmHg. nicht immer, aber oft genug dass es mich erschreckt hat. das ist keine Kleinigkeit. das ist der Unterschied zwischen "alles gut" und "hm mal schauen". was mich aber gerade mehr beschäftigt ist eine andere Sache die ich hier noch nicht gelesen hab. ich hab nämlich gemerkt dass ich komplett anders messe je nachdem ob ich morgens in Schicht muss oder nicht. an Arbeitstagen steh ich auf, bin direkt im Kopf bei der Tagesplanung, sitz dann "ruhig" vor dem Gerät aber denk dabei schon durch was alles ansteht. an freien Tagen ist das anders. und die Werte sind anders. systematisch. das ist keine Rote-Beete-Frage, das ist eine Tagesstruktur-Frage.
Zitat von rote_socke_83weißt du wann du aufhörst
das hab ich selbst geschrieben und ich steh dazu. aber ich glaub ich war da zu pessimistisch. weil "aufhören" ist vielleicht nicht der richtige Begriff. besser wär: weißt du wofür du misst? wenn ich das beantworten kann - Granfondo, Arzttermin im September, konkrete Baseline - dann ist das Messen kein Selbstzweck. wenn nicht, dann wird's komisch. ob das bei mir klappt werden wir sehen. September ist noch weit.
kleines Update von mir, weil ich letzte Woche tatsächlich was gemerkt hab das hierher passt. ich hab seit dem letzten Post konsequenter drei Messungen gemacht, Mittelwert notiert, fünf Minuten vorher hingesetzt. und weißt du was? der Unterschied zwischen erster und dritter Messung ist bei mir teilweise 9-10 mmHg. nicht immer, aber oft genug dass es mich erschreckt hat. das ist keine Kleinigkeit. das ist der Unterschied zwischen "alles gut" und "hm mal schauen". was mich aber gerade mehr beschäftigt ist eine andere Sache die ich hier noch nicht gelesen hab. ich hab nämlich gemerkt dass ich komplett anders messe je nachdem ob ich morgens in Schicht muss oder nicht. an Arbeitstagen steh ich auf, bin direkt im Kopf bei der Tagesplanung, sitz dann "ruhig" vor dem Gerät aber denk dabei schon durch was alles ansteht. an freien Tagen ist das anders. und die Werte sind anders. systematisch. das ist keine Rote-Beete-Frage, das ist eine Tagesstruktur-Frage.
Zitat von rote_socke_83weißt du wann du aufhörst
das hab ich selbst geschrieben und ich steh dazu. aber ich glaub ich war da zu pessimistisch. weil "aufhören" ist vielleicht nicht der richtige Begriff. besser wär: weißt du wofür du misst? wenn ich das beantworten kann - Granfondo, Arzttermin im September, konkrete Baseline - dann ist das Messen kein Selbstzweck. wenn nicht, dann wird's komisch. ob das bei mir klappt werden wir sehen. September ist noch weit.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 4, 2026, 09:49 Uhrmelde mich nochmal kurz weil ich heute morgen was gemerkt hab das direkt hierher passt.
Zitat von markus_b82ohne dass ich irgendwas an Ernährung oder Training geändert hätte
genau das ist der Punkt der mich seit Wochen verfolgt. ich hab nämlich festgestellt dass "nichts geändert" für mich eine Illusion ist. heute früh zum Beispiel - Schicht fängt erst um 14 Uhr an, ich hab in Ruhe gefrühstückt, Werte gemessen: 117/74. Mittelwert aus drei Messungen. vor drei Tagen Frühschicht, gleiche Prozedur auf dem Papier, gleiche fünf Minuten hinsetzen: 128/81. ich hab nichts an Ernährung geändert. aber alles andere war anders. was mich jetzt wirklich beschäftigt ist eine Frage die ich im ganzen Thread nicht gesehen hab: ab wann ist eine Baseline überhaupt eine Baseline? ich hab jetzt seit Juli konsequenter gemessen und ich hab keine stabile Linie, ich hab zwei stabile Linien. eine für Schichttage, eine für freie Tage. das sind fast zwei verschiedene Menschen auf dem Papier. wenn ich im September zum Arzttermin komme und den Mittelwert aus allem präsentiere, dann nivellier ich genau das raus was eigentlich das interessante Signal ist. vielleicht sollte man dem Arzt nicht eine Zahl mitbringen sondern zwei. mit Kontext. ob die dann was damit anfangen können ist ne andere Frage, aber das wär zumindest ehrlicher als ein glattgebügelter Durchschnitt.
melde mich nochmal kurz weil ich heute morgen was gemerkt hab das direkt hierher passt.
Zitat von markus_b82ohne dass ich irgendwas an Ernährung oder Training geändert hätte
genau das ist der Punkt der mich seit Wochen verfolgt. ich hab nämlich festgestellt dass "nichts geändert" für mich eine Illusion ist. heute früh zum Beispiel - Schicht fängt erst um 14 Uhr an, ich hab in Ruhe gefrühstückt, Werte gemessen: 117/74. Mittelwert aus drei Messungen. vor drei Tagen Frühschicht, gleiche Prozedur auf dem Papier, gleiche fünf Minuten hinsetzen: 128/81. ich hab nichts an Ernährung geändert. aber alles andere war anders. was mich jetzt wirklich beschäftigt ist eine Frage die ich im ganzen Thread nicht gesehen hab: ab wann ist eine Baseline überhaupt eine Baseline? ich hab jetzt seit Juli konsequenter gemessen und ich hab keine stabile Linie, ich hab zwei stabile Linien. eine für Schichttage, eine für freie Tage. das sind fast zwei verschiedene Menschen auf dem Papier. wenn ich im September zum Arzttermin komme und den Mittelwert aus allem präsentiere, dann nivellier ich genau das raus was eigentlich das interessante Signal ist. vielleicht sollte man dem Arzt nicht eine Zahl mitbringen sondern zwei. mit Kontext. ob die dann was damit anfangen können ist ne andere Frage, aber das wär zumindest ehrlicher als ein glattgebügelter Durchschnitt.