Blutdruck-Messungen zu Hause – wann wird's unsinnig?
Zitat von holli am Juni 20, 2026, 02:05 UhrMoin zusammen. Ich messe jetzt seit knapp anderthalb Jahren regelmässig morgens und abends. Angefangen hat das ganze weil mein Hausarzt meinte, ich soll selbst ein Auge drauf haben. Okay, hab ich gemacht. Anfang waren die Werte teilweise wild - 150/95 dann wieder 135/82. Nach der Umstellung auf weniger Salz und mehr frisches Gemüse sind sie deutlich stabiler geworden. Aber jetzt das Problem. Meine Frau meint, ich würde langsam obsessiv. Letzte Woche hab ich viermal am Tag gemessen, weil ich einen Anstieg von 5 Punkten gesehen habe. Das ist doch normal, oder. Dann versuche ich rauszufinden, ob es am Kaffee lag oder weil ich den Vorfilm von dieser Doku geguckt hab. Ihr wisst schon, wo's um das Klima ging. Irgendwann hab ich mich dabei selbst ertappt, wie ich einen Salat gegessen hab und dachte: Mal sehen, ob das die Werte in zwei Stunden senkt. Das ist doch nicht normal. Gleichzeitig. Wenn ich gar nicht messe, fühle ich mich unwohl. Weiß ja nicht, wo ich stehe. Mein Arzt sagt, einmal die Woche reicht völlig aus. Aber die tägliche Messung gibt mir irgendwie Sicherheit. Wie handhabt ihr das. Gibt es einen Punkt, wo Selbstbeobachtung in Angststörung umschlägt. Oder bin ich einfach zu vorsichtig in meinem Alter.
Moin zusammen. Ich messe jetzt seit knapp anderthalb Jahren regelmässig morgens und abends. Angefangen hat das ganze weil mein Hausarzt meinte, ich soll selbst ein Auge drauf haben. Okay, hab ich gemacht. Anfang waren die Werte teilweise wild - 150/95 dann wieder 135/82. Nach der Umstellung auf weniger Salz und mehr frisches Gemüse sind sie deutlich stabiler geworden. Aber jetzt das Problem. Meine Frau meint, ich würde langsam obsessiv. Letzte Woche hab ich viermal am Tag gemessen, weil ich einen Anstieg von 5 Punkten gesehen habe. Das ist doch normal, oder. Dann versuche ich rauszufinden, ob es am Kaffee lag oder weil ich den Vorfilm von dieser Doku geguckt hab. Ihr wisst schon, wo's um das Klima ging. Irgendwann hab ich mich dabei selbst ertappt, wie ich einen Salat gegessen hab und dachte: Mal sehen, ob das die Werte in zwei Stunden senkt. Das ist doch nicht normal. Gleichzeitig. Wenn ich gar nicht messe, fühle ich mich unwohl. Weiß ja nicht, wo ich stehe. Mein Arzt sagt, einmal die Woche reicht völlig aus. Aber die tägliche Messung gibt mir irgendwie Sicherheit. Wie handhabt ihr das. Gibt es einen Punkt, wo Selbstbeobachtung in Angststörung umschlägt. Oder bin ich einfach zu vorsichtig in meinem Alter.