Rote Beete schälen - was zieht ihr eigentlich an?
Zitat von ms_77 am August 8, 2026, 01:49 Uhrmeine Frau hat mich heute Abend gebeten die Rote Beete für morgen vorzubereiten. kein Problem dachte ich, bin ja kein Anfänger. ich hab die Dinger gekocht, kurz abkühlen lassen, dann mit den Händen geschält weil ich dachte das geht schnell. ging auch schnell. meine Hände sahen danach aus als hätt ich nen Kurzschluss in ner Farbfabrik repariert. jetzt mal ehrlich - macht ihr das immer mit Handschuhen? ich hab hier im Forum schon gelesen dass manche sagen das wird übertrieben. vielleicht. aber meine Hände waren heute Abend noch rosa und ich hab nachher noch Schaltschrank-Arbeit gehabt. das war dann doch eher suboptimal. die Frage ist auch: lohnt sich das Schälen vor dem Kochen überhaupt? ich hab mal irgendwo aufgeschnappt dass man die Dinger einfach mit Schale kochen soll und danach rutscht die Haut ab wie nix. hab ich heute auch gemacht und ja, die Haut ging leicht runter. trotzdem das Desaster. Einmalhandschuhe hab ich eigentlich immer irgendwo im Betrieb rumliegen - Latex oder Nitril für die Elektroarbeiten. ich schätz mal die taugen auch für Rote Beete. aber irgendwie fühlt sich das komisch an wenn man fürs Gemüseschälen Arbeitsschutzzeug braucht. meine Frau meinte ich soll einfach ein altes Messer nehmen und schnell schälen bevor der Saft ausläuft. keine Ahnung ob das stimmt. sie hat auch gesagt ich soll ein Brett benutzen das ich nicht mehr brauche. das alte Holzbrett ist jetzt jedenfalls Geschichte. was macht ihr da konkret. gibt es da irgendnen Trick den ich als jemand der das alle paar Wochen macht nicht kenne.
meine Frau hat mich heute Abend gebeten die Rote Beete für morgen vorzubereiten. kein Problem dachte ich, bin ja kein Anfänger. ich hab die Dinger gekocht, kurz abkühlen lassen, dann mit den Händen geschält weil ich dachte das geht schnell. ging auch schnell. meine Hände sahen danach aus als hätt ich nen Kurzschluss in ner Farbfabrik repariert. jetzt mal ehrlich - macht ihr das immer mit Handschuhen? ich hab hier im Forum schon gelesen dass manche sagen das wird übertrieben. vielleicht. aber meine Hände waren heute Abend noch rosa und ich hab nachher noch Schaltschrank-Arbeit gehabt. das war dann doch eher suboptimal. die Frage ist auch: lohnt sich das Schälen vor dem Kochen überhaupt? ich hab mal irgendwo aufgeschnappt dass man die Dinger einfach mit Schale kochen soll und danach rutscht die Haut ab wie nix. hab ich heute auch gemacht und ja, die Haut ging leicht runter. trotzdem das Desaster. Einmalhandschuhe hab ich eigentlich immer irgendwo im Betrieb rumliegen - Latex oder Nitril für die Elektroarbeiten. ich schätz mal die taugen auch für Rote Beete. aber irgendwie fühlt sich das komisch an wenn man fürs Gemüseschälen Arbeitsschutzzeug braucht. meine Frau meinte ich soll einfach ein altes Messer nehmen und schnell schälen bevor der Saft ausläuft. keine Ahnung ob das stimmt. sie hat auch gesagt ich soll ein Brett benutzen das ich nicht mehr brauche. das alte Holzbrett ist jetzt jedenfalls Geschichte. was macht ihr da konkret. gibt es da irgendnen Trick den ich als jemand der das alle paar Wochen macht nicht kenne.
Zitat von derbär am August 8, 2026, 03:37 Uhr@ms_77
Zitat von ms_77irgendwie fühlt sich das komisch an wenn man fürs Gemüseschälen Arbeitsschutzzeug braucht
echt jetzt - als Elektriker sagst du das? ich zieh Nitril an wenn ich mit Lösungsmitteln arbeite und das fühlt sich nicht komisch an. beim Gemüse plötzlich Zicken machen... 😄
aber mal abgesehen davon - was ich bei dem ganzen Fleck-Thema noch nie gehört hab: der Saft geht bei mir besser raus wenn ich die Beete direkt nach dem Kochen schäle also noch warm. nicht heiß, aber so dass man se grad anfassen kann. irgendwie zieht die Haut dann straffer ab und es spritzt weniger. ob das Einbildung ist - keine Ahnung. aber bei mir funktionierts. das mit dem Brett ist halt so eine Sache. ich nehm mittlerweile einfach einen alten Plastikteller als Unterlage, den kann ich kurz abwischen und der nimmt die Farbe nicht so an wie Holz. auf Holz ist das wirklich Tod - das Brett meiner Mutter hat noch heute noch Flecken von vor Jahren. das Messer-Argument von deiner Frau versteh ich nicht ganz ehrlich gesagt. bevor der Saft ausläuft - also wenn du die Schale erst nach dem Kochen abziehst läuft da doch eh nicht mehr so viel aus wie beim rohen Schälen. oder meinst sie rohe Rote Beete schälen? das wäre nochmal ein anderes Kapitel
--
Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.
Zitat von ms_77irgendwie fühlt sich das komisch an wenn man fürs Gemüseschälen Arbeitsschutzzeug braucht
echt jetzt - als Elektriker sagst du das? ich zieh Nitril an wenn ich mit Lösungsmitteln arbeite und das fühlt sich nicht komisch an. beim Gemüse plötzlich Zicken machen... 😄
aber mal abgesehen davon - was ich bei dem ganzen Fleck-Thema noch nie gehört hab: der Saft geht bei mir besser raus wenn ich die Beete direkt nach dem Kochen schäle also noch warm. nicht heiß, aber so dass man se grad anfassen kann. irgendwie zieht die Haut dann straffer ab und es spritzt weniger. ob das Einbildung ist - keine Ahnung. aber bei mir funktionierts. das mit dem Brett ist halt so eine Sache. ich nehm mittlerweile einfach einen alten Plastikteller als Unterlage, den kann ich kurz abwischen und der nimmt die Farbe nicht so an wie Holz. auf Holz ist das wirklich Tod - das Brett meiner Mutter hat noch heute noch Flecken von vor Jahren. das Messer-Argument von deiner Frau versteh ich nicht ganz ehrlich gesagt. bevor der Saft ausläuft - also wenn du die Schale erst nach dem Kochen abziehst läuft da doch eh nicht mehr so viel aus wie beim rohen Schälen. oder meinst sie rohe Rote Beete schälen? das wäre nochmal ein anderes Kapitel
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Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.
Zitat von ms_77 am August 8, 2026, 05:30 Uhr@derbär
Zitat von derbärals Elektriker sagst du das
ja gut, da hab ich mir selbst ein Ei gelegt. Punkt geht an dich. aber der Plastikteller-Trick - das ist eigentlich clever. ich hätt nicht dran gedacht weil ich immer Schneidebrett denk wenn ich Gemüse hör. automatisch. der alte Teller liegt rum, nimmt keine Farbe an, ab in die Spülmaschine. so muss das. das mit dem warmen Schälen - das hab ich heute auch so gemacht. "grad noch anfassbar" trifft es ganz gut. meine Frau hat das mal kälter gemacht und da hat die Haut mehr gerissen beim Abziehen. ob das kausal zusammenhängt weiß ich nicht aber ich glaub dir das trotzdem. die Messer-Frage von meiner Frau - ich glaub sie meinte tatsächlich roh. also vorher schälen bevor man die kocht. ich hab das nicht so gemacht heute und würd das auch nie machen, das ist doch dreimal so viel Aufwand für nix. nach dem Kochen geht die Haut mit den Händen ab, rohe Rübe musst du mit nem Messer ran und dann hast du wirklich einen Saftstrahl. was mich noch beschäftigt - du sagst der Plastikteller nimmt die Farbe "nicht so an". also ein bisschen schon? oder meinst du gar nicht? weil wenn der auch nach drei Mal aussieht wie ein Tatort-Requisit dann ist das auch nix.
@derbär
Zitat von derbärals Elektriker sagst du das
ja gut, da hab ich mir selbst ein Ei gelegt. Punkt geht an dich. aber der Plastikteller-Trick - das ist eigentlich clever. ich hätt nicht dran gedacht weil ich immer Schneidebrett denk wenn ich Gemüse hör. automatisch. der alte Teller liegt rum, nimmt keine Farbe an, ab in die Spülmaschine. so muss das. das mit dem warmen Schälen - das hab ich heute auch so gemacht. "grad noch anfassbar" trifft es ganz gut. meine Frau hat das mal kälter gemacht und da hat die Haut mehr gerissen beim Abziehen. ob das kausal zusammenhängt weiß ich nicht aber ich glaub dir das trotzdem. die Messer-Frage von meiner Frau - ich glaub sie meinte tatsächlich roh. also vorher schälen bevor man die kocht. ich hab das nicht so gemacht heute und würd das auch nie machen, das ist doch dreimal so viel Aufwand für nix. nach dem Kochen geht die Haut mit den Händen ab, rohe Rübe musst du mit nem Messer ran und dann hast du wirklich einen Saftstrahl. was mich noch beschäftigt - du sagst der Plastikteller nimmt die Farbe "nicht so an". also ein bisschen schon? oder meinst du gar nicht? weil wenn der auch nach drei Mal aussieht wie ein Tatort-Requisit dann ist das auch nix.
Zitat von elvira_k am August 8, 2026, 06:47 Uhr@ms_77 was den Plastikteller angeht - ja, der nimmt die Färbung auch an, aber deutlich weniger als Holz. Bei mir hält sich das wirklich im Rahmen nach ein paar Mal Spülmaschine ist das wieder weg. Holz ist da einfach eine andere Liga, das saugt die Farbe regelrecht auf und behält sie dann Jahre. Aber jetzt interessiert mich etwas anderes bei dir. Du schreibst deine Frau hat die Beete mal kälter geschält und die Haut ist gerissen. Das ist kein Zufall, das habe ich da genauso festgestellt in meinem Garten. Wenn ich die Beeten direkt nach dem Kochen schäle, solange sie noch warm sind, geht die Schale wirklich wie von selbst runter. Wenn ich warte bis sie ganz erkaltet sind, muss ich viel mehr kratzen und drücken, und dann wird's auch fleckiger an den Händen. Das hat mit der Konsistenz des Fleisches zu tun, wenn ich das richtig verstanden habe. Warm ist das Gewebe noch etwas weicher und die Schale löst sich besser ab. Du fragst ob das kausal zusammenhängt - ja, absolut. Das ist nicht nur deine Frau die das beobachtet hat. Dein Elektriker-Verstand wird dir da auch sagen, Material reagiert auf Temperatur. Bei mir funktioniert das System mittlerweile so: kochen, kurz abkühlen bis ich die Hand drauf halten kann, dann sofort schälen, Handschuhe sind trotzdem drin - aber der Prozess läuft schneller und sauberer ab. Weniger Drama insgesamt.
@ms_77 was den Plastikteller angeht - ja, der nimmt die Färbung auch an, aber deutlich weniger als Holz. Bei mir hält sich das wirklich im Rahmen nach ein paar Mal Spülmaschine ist das wieder weg. Holz ist da einfach eine andere Liga, das saugt die Farbe regelrecht auf und behält sie dann Jahre. Aber jetzt interessiert mich etwas anderes bei dir. Du schreibst deine Frau hat die Beete mal kälter geschält und die Haut ist gerissen. Das ist kein Zufall, das habe ich da genauso festgestellt in meinem Garten. Wenn ich die Beeten direkt nach dem Kochen schäle, solange sie noch warm sind, geht die Schale wirklich wie von selbst runter. Wenn ich warte bis sie ganz erkaltet sind, muss ich viel mehr kratzen und drücken, und dann wird's auch fleckiger an den Händen. Das hat mit der Konsistenz des Fleisches zu tun, wenn ich das richtig verstanden habe. Warm ist das Gewebe noch etwas weicher und die Schale löst sich besser ab. Du fragst ob das kausal zusammenhängt - ja, absolut. Das ist nicht nur deine Frau die das beobachtet hat. Dein Elektriker-Verstand wird dir da auch sagen, Material reagiert auf Temperatur. Bei mir funktioniert das System mittlerweile so: kochen, kurz abkühlen bis ich die Hand drauf halten kann, dann sofort schälen, Handschuhe sind trotzdem drin - aber der Prozess läuft schneller und sauberer ab. Weniger Drama insgesamt.
Zitat von leni_k am August 8, 2026, 17:14 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kDas hat mit der Konsistenz des Fleisches zu tun
ja das leuchtet ein, und ich find's gut dass du das bestätigst - aber ehrlich gesagt wundert mich dass das hier alle so selbstverständlich behandeln. ich hab das erste mal überhaupt drüber nachgedacht wie ich Rote Beete schäle, weil ich die immer einfach nach dem Kochen mit den Händen abgezogen hab und dabei nie wirklich auf die Temperatur geachtet hab. manchmal war's warm, manchmal kalt, und ja - der Unterschied ist real, das kann ich jetzt auch bestätigen. was mich aber mehr interessiert: @ms_77 du sagst du machst das alle paar Wochen. ich mach das eigentlich deutlich öfter weil ich Rote Beete vor langen Läufen gerne einbaue. und irgendwann hab ich angefangen das in größeren Mengen zu machen, also gleich vier fünf Knollen auf einmal, damit ich nicht jedes Mal den ganzen Aufwand hab. die halt ich dann im Kühlschrank. und da ist mir aufgefallen dass die schon geschälte, gekochte Beete nach zwei Tagen anfängt komisch auszusehen an den Rändern - so dunkel und leicht trocken. schält ihr die erst kurz bevor ihr sie braucht, oder macht ihr das auch auf Vorrat? das mit dem Plastikteller nehm ich übrigens mit, das ist wirklich simpel und ich weiß nicht warum ich da nie selbst draufgekommen bin. ich hab ein altes Holzbrett das schon leicht gefleckt ist und ich hab's immer einfach akzeptiert...
Zitat von elvira_kDas hat mit der Konsistenz des Fleisches zu tun
ja das leuchtet ein, und ich find's gut dass du das bestätigst - aber ehrlich gesagt wundert mich dass das hier alle so selbstverständlich behandeln. ich hab das erste mal überhaupt drüber nachgedacht wie ich Rote Beete schäle, weil ich die immer einfach nach dem Kochen mit den Händen abgezogen hab und dabei nie wirklich auf die Temperatur geachtet hab. manchmal war's warm, manchmal kalt, und ja - der Unterschied ist real, das kann ich jetzt auch bestätigen. was mich aber mehr interessiert: @ms_77 du sagst du machst das alle paar Wochen. ich mach das eigentlich deutlich öfter weil ich Rote Beete vor langen Läufen gerne einbaue. und irgendwann hab ich angefangen das in größeren Mengen zu machen, also gleich vier fünf Knollen auf einmal, damit ich nicht jedes Mal den ganzen Aufwand hab. die halt ich dann im Kühlschrank. und da ist mir aufgefallen dass die schon geschälte, gekochte Beete nach zwei Tagen anfängt komisch auszusehen an den Rändern - so dunkel und leicht trocken. schält ihr die erst kurz bevor ihr sie braucht, oder macht ihr das auch auf Vorrat? das mit dem Plastikteller nehm ich übrigens mit, das ist wirklich simpel und ich weiß nicht warum ich da nie selbst draufgekommen bin. ich hab ein altes Holzbrett das schon leicht gefleckt ist und ich hab's immer einfach akzeptiert...
Zitat von leni_bk am August 8, 2026, 17:17 Uhr@leni_k das mit dem dunkel und trocken an den Rändern - ja das kenn ich auch. bei mir wird das nach zwei, drei Tagen irgendwie grau und unappetilich, obwohl die noch im Kühlschrank liegen. ich glaub das ist einfach Oxidation oder so, wenn die geschälte Fläche der Luft ausgesetzt ist. deshalb schäl ich mittlerweile auch erst kurz bevor ich sie brauche, auch wenn das doof ist wenn man gerade vor dem Training noch schnell was essen will. aber was ich anders mache - ich schneid die gekochten, noch ungschälten Knollen einfach in Stücke und friert die ein. dann halt ich mir die Portionen vor, und wenn ich die brauch schäl ich die noch gefrorenen Teile unter warmem Wasser. das geht überraschend leicht und die Schale rutscht ab wie bei den warmen. und die Farbe - also die Verfärbung - ist dann auch nicht so schlimm weil die ganz kurz an der Luft sind. weiß nicht ob das wissenschaftlich Sinn macht aber bei mir funktionierts 😄
@ms_77 bei dir alle paar Wochen - mach ich auch noch, aber weniger organisiert. Freitags vorm Laufen irgendwann zwischen Kindergarten und rausgehen, dann hab ich immer Stress und Flecken überall. manchmal denk ich mir dass das einfach zu viel Aufwand ist für so ein Gemüse, aber dann trink ich wieder einen dieser Rote-Beete-Säfte und denk mir, ok doch irgendwie gut für mich. verrückt.
@leni_k das mit dem dunkel und trocken an den Rändern - ja das kenn ich auch. bei mir wird das nach zwei, drei Tagen irgendwie grau und unappetilich, obwohl die noch im Kühlschrank liegen. ich glaub das ist einfach Oxidation oder so, wenn die geschälte Fläche der Luft ausgesetzt ist. deshalb schäl ich mittlerweile auch erst kurz bevor ich sie brauche, auch wenn das doof ist wenn man gerade vor dem Training noch schnell was essen will. aber was ich anders mache - ich schneid die gekochten, noch ungschälten Knollen einfach in Stücke und friert die ein. dann halt ich mir die Portionen vor, und wenn ich die brauch schäl ich die noch gefrorenen Teile unter warmem Wasser. das geht überraschend leicht und die Schale rutscht ab wie bei den warmen. und die Farbe - also die Verfärbung - ist dann auch nicht so schlimm weil die ganz kurz an der Luft sind. weiß nicht ob das wissenschaftlich Sinn macht aber bei mir funktionierts 😄
@ms_77 bei dir alle paar Wochen - mach ich auch noch, aber weniger organisiert. Freitags vorm Laufen irgendwann zwischen Kindergarten und rausgehen, dann hab ich immer Stress und Flecken überall. manchmal denk ich mir dass das einfach zu viel Aufwand ist für so ein Gemüse, aber dann trink ich wieder einen dieser Rote-Beete-Säfte und denk mir, ok doch irgendwie gut für mich. verrückt.
Zitat von leni_k am August 8, 2026, 17:20 Uhr@leni_bk das mit dem Einfrieren hab ich noch nie probiert - und ehrlich gesagt klingt das fast zu simpel um wirklich gut zu funktionieren. also du frierst die ungschälten, gekochten Stücke ein und schälst die dann gefroren unter warmem Wasser? das will ich mir vorstellen und irgendwie... ja, das macht tatsächlich Sinn. die Schale hat dann keine Chance großartig zu haften wenn das Wasser dazwischenkommt. was mich dabei beschäftigt: verliert die Beete durch's Einfrieren nicht Textur? weil ich die ja meistens in Scheiben schneide und wenn die matschig werden ist das für mich eher nix. ich ess die gerne noch mit ein bisschen Biss.
Zitat von leni_bkdann trink ich wieder einen dieser Rote-Beete-Säfte und denk mir, ok doch irgendwie gut für mich
das kenn ich aber ich bin bei den fertigen Säften inzwischen skeptisch - da weiß ich nie was da wirklich noch drin ist nach der Verarbeitung. ich mach das lieber direkt mit der Knolle. mehr Aufwand, stimmt, aber ich weiß was ich hab. die Freitags-vor-dem-Laufen-Situation kenn ich übrigens auch zu gut. bei mir ist's meistens Sonntagmorgen, alles auf einmal, und dann steh ich da mit pinken Händen und frag mich ob das wirklich nötig war
@leni_bk das mit dem Einfrieren hab ich noch nie probiert - und ehrlich gesagt klingt das fast zu simpel um wirklich gut zu funktionieren. also du frierst die ungschälten, gekochten Stücke ein und schälst die dann gefroren unter warmem Wasser? das will ich mir vorstellen und irgendwie... ja, das macht tatsächlich Sinn. die Schale hat dann keine Chance großartig zu haften wenn das Wasser dazwischenkommt. was mich dabei beschäftigt: verliert die Beete durch's Einfrieren nicht Textur? weil ich die ja meistens in Scheiben schneide und wenn die matschig werden ist das für mich eher nix. ich ess die gerne noch mit ein bisschen Biss.
Zitat von leni_bkdann trink ich wieder einen dieser Rote-Beete-Säfte und denk mir, ok doch irgendwie gut für mich
das kenn ich aber ich bin bei den fertigen Säften inzwischen skeptisch - da weiß ich nie was da wirklich noch drin ist nach der Verarbeitung. ich mach das lieber direkt mit der Knolle. mehr Aufwand, stimmt, aber ich weiß was ich hab. die Freitags-vor-dem-Laufen-Situation kenn ich übrigens auch zu gut. bei mir ist's meistens Sonntagmorgen, alles auf einmal, und dann steh ich da mit pinken Händen und frag mich ob das wirklich nötig war
Zitat von leni_bk am August 8, 2026, 17:39 Uhr@leni_k das mit der Textur beim Einfrieren - gute Frage, und ich geb dir recht dass das skeptisch klingt. Ehrlich gesagt merke ich da keinen großen Unterschied, aber ich ess die auch nicht roh als Scheibe, sondern eher in Smoothies oder klein geschnitten in Salaten, da fällt das weniger auf. Wenn du die pur essen willst mit Biss - ja, dann würde ich das wahrscheinlich auch bleiben lassen. Aber was mich gerade bei deinem Post beschäftigt: du schreibst dass du lieber die ganze Knolle nimmst statt die fertigen Säfte. Und ich versteh dein Argument mit der Verarbeitung, aber ganz ehrlich - das ist auch wieder einer dieser Punkte wo ich mir nicht sicher bin ob das wirklich nen großen Unterschied macht. Ich mein, Betanio PLUS trinken die Kolleginnen ja auch und da ist die Beete auch verarbeitet, und irgendwie müssen die da was dran finden sonst würden sie's nicht immer wieder kaufen.
Zitat von leni_kda weiß ich nie was da wirklich noch drin ist nach der Verarbeitung
- aber wenn du selbst den Saft machst, wie machst du das dann? Mit nem Entsafter oder eher Mixer und dann filtern? Weil das ist bei mir auch so ein Punkt wo ich denk mir, ok das ist jetzt wieder Aufwand und Putzen danach... Die Sonntagmorgen-Situation kenn ich zu gut. Pinke Hände und die Frage ob's sich gelohnt hat.
@leni_k das mit der Textur beim Einfrieren - gute Frage, und ich geb dir recht dass das skeptisch klingt. Ehrlich gesagt merke ich da keinen großen Unterschied, aber ich ess die auch nicht roh als Scheibe, sondern eher in Smoothies oder klein geschnitten in Salaten, da fällt das weniger auf. Wenn du die pur essen willst mit Biss - ja, dann würde ich das wahrscheinlich auch bleiben lassen. Aber was mich gerade bei deinem Post beschäftigt: du schreibst dass du lieber die ganze Knolle nimmst statt die fertigen Säfte. Und ich versteh dein Argument mit der Verarbeitung, aber ganz ehrlich - das ist auch wieder einer dieser Punkte wo ich mir nicht sicher bin ob das wirklich nen großen Unterschied macht. Ich mein, Betanio PLUS trinken die Kolleginnen ja auch und da ist die Beete auch verarbeitet, und irgendwie müssen die da was dran finden sonst würden sie's nicht immer wieder kaufen.
Zitat von leni_kda weiß ich nie was da wirklich noch drin ist nach der Verarbeitung
- aber wenn du selbst den Saft machst, wie machst du das dann? Mit nem Entsafter oder eher Mixer und dann filtern? Weil das ist bei mir auch so ein Punkt wo ich denk mir, ok das ist jetzt wieder Aufwand und Putzen danach... Die Sonntagmorgen-Situation kenn ich zu gut. Pinke Hände und die Frage ob's sich gelohnt hat.
Zitat von leni_k am August 8, 2026, 17:51 Uhr@leni_bk
Zitat von leni_bkirgendwie müssen die da was dran finden sonst würden sie's nicht immer wieder kaufen
naja, das ist jetzt aber kein Argument das mich überzeugt, sorry. Leute kaufen viel öfter was weil's praktisch ist und gut verpackt, nicht weil's besser wirkt als die echte Knolle. und zum Entsafter - ich hab keinen, das ist mir zu viel Gerät für zu wenig Gegenleistung. ich koch die Beete, schneide sie klein und schmeiß sie in den Mixer mit ein bisschen Wasser. dann trink ich das halt als dicklichen Saft, nicht gefiltert. ist rustikaler aber ich mag das so. der Aufwand danach ist ehrlich gesagt überschaubar wenn man den Mixer gleich ausspült, das geht schnell solange nichts eingetrocknet ist. wartet man zu lang, dann ja, dann hat man ein Problem. was mich bei dem Betanio PLUS Thema aber wirklich interessieren würde: was sagen deine Kolleginnen denn konkret? "irgendwie gut" ist keine Aussage. merken die das beim Training tatsächlich, oder is das so ein Feel-good-Ritual das man sich einredet. ich bin da wirklich offen wenn jemand sagt "ich lauf seitdem 3 Minuten schneller auf 10km" - das wäre was. aber "fühlt sich gut an" kaufe ich bei einem verarbeiteten Produkt nicht so einfach.
Zitat von leni_bkirgendwie müssen die da was dran finden sonst würden sie's nicht immer wieder kaufen
naja, das ist jetzt aber kein Argument das mich überzeugt, sorry. Leute kaufen viel öfter was weil's praktisch ist und gut verpackt, nicht weil's besser wirkt als die echte Knolle. und zum Entsafter - ich hab keinen, das ist mir zu viel Gerät für zu wenig Gegenleistung. ich koch die Beete, schneide sie klein und schmeiß sie in den Mixer mit ein bisschen Wasser. dann trink ich das halt als dicklichen Saft, nicht gefiltert. ist rustikaler aber ich mag das so. der Aufwand danach ist ehrlich gesagt überschaubar wenn man den Mixer gleich ausspült, das geht schnell solange nichts eingetrocknet ist. wartet man zu lang, dann ja, dann hat man ein Problem. was mich bei dem Betanio PLUS Thema aber wirklich interessieren würde: was sagen deine Kolleginnen denn konkret? "irgendwie gut" ist keine Aussage. merken die das beim Training tatsächlich, oder is das so ein Feel-good-Ritual das man sich einredet. ich bin da wirklich offen wenn jemand sagt "ich lauf seitdem 3 Minuten schneller auf 10km" - das wäre was. aber "fühlt sich gut an" kaufe ich bei einem verarbeiteten Produkt nicht so einfach.
Zitat von leni_bk am August 8, 2026, 18:09 Uhr@leni_k ja gut, das mit dem Mixer-Saft ist natürlich praktischer als ich dachte. Ich stell mir das immer so vor dass das überall spritzt aber wenn man gleich ausspült... ok, das ist fair. Und deine Frage zu den Kolleginnen - ich muss ehrlich sagen dass die auch nicht viel mehr sagen als "ist gut für die Ausdauer" oder so. Keine von denen hat mir konkrete Zahlen gegeben, du hast recht. Ich glaub ich kauf das auch einfach weil's da ist und die anderen das auch haben und weil ich mir selbst einbilde dass es was bringt. Das ist jetzt nicht besonders rational wenn ich das so schreib 😄
Was mich aber gerade beschäftigt bei deinem Post - du machst das mit dem Kochen und Mixer relativ regelmäßig vor dem Laufen, oder? Das heißt du brauchst da ja auch Zeit für. Wie machst du das zeitlich? Ich mein, ich hab die Beete im Kühlschrank und denk mir dann Freitag vor dem Laufen "ach, jetzt noch schnell entsaften" und dann wird's eng. Bei dir funktioniert das irgendwie besser organisiert zu sein schein ich. Oder machst du das einfach und egal ob's zeitlich passt?
@leni_k ja gut, das mit dem Mixer-Saft ist natürlich praktischer als ich dachte. Ich stell mir das immer so vor dass das überall spritzt aber wenn man gleich ausspült... ok, das ist fair. Und deine Frage zu den Kolleginnen - ich muss ehrlich sagen dass die auch nicht viel mehr sagen als "ist gut für die Ausdauer" oder so. Keine von denen hat mir konkrete Zahlen gegeben, du hast recht. Ich glaub ich kauf das auch einfach weil's da ist und die anderen das auch haben und weil ich mir selbst einbilde dass es was bringt. Das ist jetzt nicht besonders rational wenn ich das so schreib 😄
Was mich aber gerade beschäftigt bei deinem Post - du machst das mit dem Kochen und Mixer relativ regelmäßig vor dem Laufen, oder? Das heißt du brauchst da ja auch Zeit für. Wie machst du das zeitlich? Ich mein, ich hab die Beete im Kühlschrank und denk mir dann Freitag vor dem Laufen "ach, jetzt noch schnell entsaften" und dann wird's eng. Bei dir funktioniert das irgendwie besser organisiert zu sein schein ich. Oder machst du das einfach und egal ob's zeitlich passt?