Rote Beete schälen ohne dass die halbe Küche aussieht wie Tatort?
Zitat von leni_k am Juli 31, 2026, 18:27 UhrOkay ich muss das einfach mal fragen weil ich gestern wieder fast verzweifelt bin. Ich hab die frischen Knollen vom Naschmarkt endlich angeschnitten und... ja. Meine Hände haben danach ausgesehen als hätte ich eine Operation durchgeführt, der Schneidebrett ist jetzt dauerhaft rosa und irgendwie hat's auch meinen Ärmel erwischt obwohl ich eigentlich aufgepasst hab. Ich hab gelesen dass Handschuhe das Problem lösen sollen, aber ich hab nur diese dünnen Einwegdinger aus der Apotheke gehabt und die haben irgendwie doch ein bisschen durchgelassen, oder ich hab zu fest gedrückt, keine Ahnung. Habt ihr da spezifische Empfehlungen welche Handschuhe wirklich halten was sie versprechen? Und dann die Frage mit dem Schälen selbst: ich hab's mit dem normalen Gemüseschäler probiert, aber die Knolle war so rund und glitschig dass das echt mühsam war. Jemand hat mir mal gesagt man soll sie vorher kurz kochen und dann geht die Schale fast von selbst ab - aber dann verliere ich doch was, wenn ich sie eigentlich roh verarbeiten will für den Salat, oder? Das Schneidebrett hab ich mit Zitronensaft behandelt, hat ein bisschen geholfen aber nicht komplett. Gibt's da einen besseren Trick? Ich hab Holz, vielleicht ist das eh schon der Fehler. ehrlich gesagt hab ich das Gefühl dass da jeder so tut als wärs total simpel und ich irgendwas grundlegendes nicht weiß. meine Mutter hat früher Rote Beete immer nur aus dem Glas genommen, da hatte sie das Problem nicht 😄
danke schon mal falls wer konkrete Tipps hat!
Okay ich muss das einfach mal fragen weil ich gestern wieder fast verzweifelt bin. Ich hab die frischen Knollen vom Naschmarkt endlich angeschnitten und... ja. Meine Hände haben danach ausgesehen als hätte ich eine Operation durchgeführt, der Schneidebrett ist jetzt dauerhaft rosa und irgendwie hat's auch meinen Ärmel erwischt obwohl ich eigentlich aufgepasst hab. Ich hab gelesen dass Handschuhe das Problem lösen sollen, aber ich hab nur diese dünnen Einwegdinger aus der Apotheke gehabt und die haben irgendwie doch ein bisschen durchgelassen, oder ich hab zu fest gedrückt, keine Ahnung. Habt ihr da spezifische Empfehlungen welche Handschuhe wirklich halten was sie versprechen? Und dann die Frage mit dem Schälen selbst: ich hab's mit dem normalen Gemüseschäler probiert, aber die Knolle war so rund und glitschig dass das echt mühsam war. Jemand hat mir mal gesagt man soll sie vorher kurz kochen und dann geht die Schale fast von selbst ab - aber dann verliere ich doch was, wenn ich sie eigentlich roh verarbeiten will für den Salat, oder? Das Schneidebrett hab ich mit Zitronensaft behandelt, hat ein bisschen geholfen aber nicht komplett. Gibt's da einen besseren Trick? Ich hab Holz, vielleicht ist das eh schon der Fehler. ehrlich gesagt hab ich das Gefühl dass da jeder so tut als wärs total simpel und ich irgendwas grundlegendes nicht weiß. meine Mutter hat früher Rote Beete immer nur aus dem Glas genommen, da hatte sie das Problem nicht 😄
danke schon mal falls wer konkrete Tipps hat!
Zitat von leni_do am Juli 31, 2026, 19:10 UhrZitat von leni_kmeine Mutter hat früher Rote Beete immer nur aus dem Glas genommen
haha ja, das versteh ich total. Aber ich glaub das Problem is auch einfach dass die frischen Knollen ne andere Liga sind als das Fertige. Also beim Schälen selbst - ich hab irgendwann gemerkt dass ich die Beete gar nicht erst schälen muss wenn ich sie roh verwenden will. Ich schneide sie einfach in dünne Scheiben oder Würfel und die Schale bleibt ja sowieso dran, oder? Ist eigentlich auch etwas nahrhafter so. Das Problem mit dem Glitschigen kenn ich aber, die sind wirklich wie kleine rutschige Bälle. Mit den Handschuhen - bin mir nicht sicher ob es wirklich an der Qualität liegt oder ob man die einfach zwei Nummern größer nehmen muss damit man besser Druck ausüben kann ohne dass sie reißen. Ich hab auch schon überlegt ob diese Gummihandschuhe wie zum Spülen nicht besser wären, aber die sind mir irgendwie zu dick wenn ich da mit dem Messer arbeiten soll. Was mich aber eher interessiert - du sagst du willst die roh für den Salat verarbeiten, aber brauchst du die wirklich geschält? Also ich kenn das eher dass man die Rote Beete dann zusammen mit dem Schafskäse oder sowas macht, und da wird die Schale doch gar nicht so wahrgenommen oder ist das bei dir anders?
Zitat von leni_kmeine Mutter hat früher Rote Beete immer nur aus dem Glas genommen
haha ja, das versteh ich total. Aber ich glaub das Problem is auch einfach dass die frischen Knollen ne andere Liga sind als das Fertige. Also beim Schälen selbst - ich hab irgendwann gemerkt dass ich die Beete gar nicht erst schälen muss wenn ich sie roh verwenden will. Ich schneide sie einfach in dünne Scheiben oder Würfel und die Schale bleibt ja sowieso dran, oder? Ist eigentlich auch etwas nahrhafter so. Das Problem mit dem Glitschigen kenn ich aber, die sind wirklich wie kleine rutschige Bälle. Mit den Handschuhen - bin mir nicht sicher ob es wirklich an der Qualität liegt oder ob man die einfach zwei Nummern größer nehmen muss damit man besser Druck ausüben kann ohne dass sie reißen. Ich hab auch schon überlegt ob diese Gummihandschuhe wie zum Spülen nicht besser wären, aber die sind mir irgendwie zu dick wenn ich da mit dem Messer arbeiten soll. Was mich aber eher interessiert - du sagst du willst die roh für den Salat verarbeiten, aber brauchst du die wirklich geschält? Also ich kenn das eher dass man die Rote Beete dann zusammen mit dem Schafskäse oder sowas macht, und da wird die Schale doch gar nicht so wahrgenommen oder ist das bei dir anders?
Zitat von leni_k am Juli 31, 2026, 19:18 Uhr@leni_do
Zitat von leni_dobrauchst du die wirklich geschält?
das ist eigentlich eine gute Frage, und ich hab ehrlich gesagt noch gar nicht drüber nachgedacht. Ich hab das irgendwie automatisch gemacht weil... ja, keine Ahnung warum eigentlich. Gewohnheit? Meine erste Rote-Beete-Erfahrung war halt immer das fertige Zeug ohne Schale, vielleicht hab ich das einfach so übernommen. Ich probiers beim nächsten Mal ohne. Ich mach den Salat meistens mit Ziegenkäse und Walnüssen, da könnt ich mir vorstellen dass die Schale eh nicht auffällt wenn man fein genug hobelt. Was mich aber trotzdem noch beschäftigt ist das Schneidebrett-Thema. Selbst wenn ich nicht schäle, beim Schneiden läuft ja trotzdem alles aus und mein Holzbrett sieht inzwischen aus als wär's ein Kunstprojekt. Ich frag mich ob ich da einfach auf Glas oder Kunststoff umstellen soll, zumindest für Rote Beete. Meine Hausarztin hat mal was gesagt über Holzbretter und Hygiene generell, aber das ist ein anderes Thema... die Färbung allein nervt mich schon genug. Hat wer Erfahrung damit ob Kunststoff sich da wirklich leichter reinigen lässt oder sieht das nach dem dritten Mal auch schon aus wie bei mir?
Zitat von leni_dobrauchst du die wirklich geschält?
das ist eigentlich eine gute Frage, und ich hab ehrlich gesagt noch gar nicht drüber nachgedacht. Ich hab das irgendwie automatisch gemacht weil... ja, keine Ahnung warum eigentlich. Gewohnheit? Meine erste Rote-Beete-Erfahrung war halt immer das fertige Zeug ohne Schale, vielleicht hab ich das einfach so übernommen. Ich probiers beim nächsten Mal ohne. Ich mach den Salat meistens mit Ziegenkäse und Walnüssen, da könnt ich mir vorstellen dass die Schale eh nicht auffällt wenn man fein genug hobelt. Was mich aber trotzdem noch beschäftigt ist das Schneidebrett-Thema. Selbst wenn ich nicht schäle, beim Schneiden läuft ja trotzdem alles aus und mein Holzbrett sieht inzwischen aus als wär's ein Kunstprojekt. Ich frag mich ob ich da einfach auf Glas oder Kunststoff umstellen soll, zumindest für Rote Beete. Meine Hausarztin hat mal was gesagt über Holzbretter und Hygiene generell, aber das ist ein anderes Thema... die Färbung allein nervt mich schon genug. Hat wer Erfahrung damit ob Kunststoff sich da wirklich leichter reinigen lässt oder sieht das nach dem dritten Mal auch schon aus wie bei mir?
Zitat von elvira_k am August 5, 2026, 10:22 Uhr@leni_k, das mit dem Kunststoffbrett ist interessant - aber ehrlich gesagt, ich würde da nicht zu viel erwarten. Auch Kunststoff nimmt die Färbung an, wenn man nicht aufpasst. Bei mir im Garten habe ich festgestellt, dass die Sache weniger mit dem Material zu tun hat, sondern eher damit, wie schnell man danach handelt. Wenn die Rote Beete frisch geschnitten ist und direkt auf dem Brett liegt, dann färbt sie viel intensiver ein als wenn man sie vorher kurz trockentupft. Was mich aber mehr interessiert - du hast ja gerade eben überlegt, die Schale dran zu lassen. Wenn du das machst, dann sparst du dir ja nicht nur das Schälproblem, sondern merkst auch dass der Geschmack ganz anders ist. Intensiver, würde ich sagen, weniger mild. Das ist kein Nachteil, nur anders. Mein Hausarzt hat mir geraten, möglichst viel von der Schale zu essen, weil da viele gute Stoffe drin sind - und seitdem mache ich das bewusst. Zum Schneidebrett - ich habe die Erfahrung gemacht, dass Essig besser hilft als Zitronensaft, wenn man danach abwischen will. Aber mal ehrlich, nach einer Weile akzeptiert man einfach dass das Holzbrett rosa wird. Das ist nicht unhygienisch, das ist nur ästhetik. Manche von meinen Nachbarinnen haben dafür ein separates Brett, aber das finde ich etwas übertrieben. Ich spüle meins gründlich ab und gut ist es.
@leni_k, das mit dem Kunststoffbrett ist interessant - aber ehrlich gesagt, ich würde da nicht zu viel erwarten. Auch Kunststoff nimmt die Färbung an, wenn man nicht aufpasst. Bei mir im Garten habe ich festgestellt, dass die Sache weniger mit dem Material zu tun hat, sondern eher damit, wie schnell man danach handelt. Wenn die Rote Beete frisch geschnitten ist und direkt auf dem Brett liegt, dann färbt sie viel intensiver ein als wenn man sie vorher kurz trockentupft. Was mich aber mehr interessiert - du hast ja gerade eben überlegt, die Schale dran zu lassen. Wenn du das machst, dann sparst du dir ja nicht nur das Schälproblem, sondern merkst auch dass der Geschmack ganz anders ist. Intensiver, würde ich sagen, weniger mild. Das ist kein Nachteil, nur anders. Mein Hausarzt hat mir geraten, möglichst viel von der Schale zu essen, weil da viele gute Stoffe drin sind - und seitdem mache ich das bewusst. Zum Schneidebrett - ich habe die Erfahrung gemacht, dass Essig besser hilft als Zitronensaft, wenn man danach abwischen will. Aber mal ehrlich, nach einer Weile akzeptiert man einfach dass das Holzbrett rosa wird. Das ist nicht unhygienisch, das ist nur ästhetik. Manche von meinen Nachbarinnen haben dafür ein separates Brett, aber das finde ich etwas übertrieben. Ich spüle meins gründlich ab und gut ist es.
Zitat von gg1987 am August 5, 2026, 11:04 UhrZitat von elvira_knach einer Weile akzeptiert man einfach dass das Holzbrett rosa wird
ja genau, das ist der Punkt. Ehrlich gesagt find ich's albern wenn Leute da ein separates Brett kaufen nur weil die Färbung nervt. Das ist kein Schimmel, das ist einfach nur Farbe. Aber @leni_k eine ganz praktische Frage - du schälst die Beete ja eigentlich gar nicht gern, oder? Dann frag ich mich warum du das überhaupt noch machst. Ich meine wenn du die Schale eh nicht wahrnimmst im Salat mit Ziegenkäse, dann hack sie doch einfach mit Schale klein. Das spart dir nicht nur die ganzen Flecken sondern auch Zeit. Hab das vor ein paar Jahren mal gemacht weil ich zu faul war zum Schälen und seit dem mach ich's immer so. Die Sache mit den Handschuhen - naja, die dünnen aus der Apotheke sind wirklich für'n Arsch. Aber ob man dicke Gummihandschuhe braucht nur um ein paar Rote Beeten zu schneiden? Das ist mir persönlich dann auch wieder zu viel Aufwand. Lieber kurz mit roten Händen rumlaufen das geht nach ner Viertelstunde weg.
Zitat von elvira_knach einer Weile akzeptiert man einfach dass das Holzbrett rosa wird
ja genau, das ist der Punkt. Ehrlich gesagt find ich's albern wenn Leute da ein separates Brett kaufen nur weil die Färbung nervt. Das ist kein Schimmel, das ist einfach nur Farbe. Aber @leni_k eine ganz praktische Frage - du schälst die Beete ja eigentlich gar nicht gern, oder? Dann frag ich mich warum du das überhaupt noch machst. Ich meine wenn du die Schale eh nicht wahrnimmst im Salat mit Ziegenkäse, dann hack sie doch einfach mit Schale klein. Das spart dir nicht nur die ganzen Flecken sondern auch Zeit. Hab das vor ein paar Jahren mal gemacht weil ich zu faul war zum Schälen und seit dem mach ich's immer so. Die Sache mit den Handschuhen - naja, die dünnen aus der Apotheke sind wirklich für'n Arsch. Aber ob man dicke Gummihandschuhe braucht nur um ein paar Rote Beeten zu schneiden? Das ist mir persönlich dann auch wieder zu viel Aufwand. Lieber kurz mit roten Händen rumlaufen das geht nach ner Viertelstunde weg.
Zitat von elvira_k am August 5, 2026, 11:43 Uhr@gg1987
Zitat von gg1987das geht nach ner Viertelstunde weg
- ja das stimmt, aber ich muss ehrlich sagen, bei mir ging das früher auch nicht so schnell weg. Vielleicht liegt das am Alter, die Haut nimmt Farben einfach anders auf. Jedenfalls, das mit der Schale dran lassen finde ich da einen interessanteren Punkt als die Handschuhe-Diskussion. Was mich nämlich überrascht hat, ist dass @leni_k offenbar gar nicht richtig überlegt hat, ob die Schale sein muss. Das ist nämlich genau das, was der Hausarzt mir geraten hat - nicht wegen der Ästhetik, sondern weil die wertvollen Stoffe vor allem da sitzen. Bei mir im Garten habe ich das selbst beobachtet, je intensiver die Farbe der Schale ist, desto konzentrierter wirkt auch alles andere. Aber hier ist noch eine andere Frage die ich stellen würde: wenn du die Beete mit Schale verarbeitest, hobel ich sie dann wirklich so fein dass man die Textur nicht mehr merkt, oder ist das eher eine Gewöhnungssache? Ich meine, rohes Gemüse mit Schale hat ja immer eine andere Konsistenz als das gleiche ohne. Und bei einem Salat mit Ziegenkäse könnte ich mir vorstellen dass das sogar interessant ist, wenn es nicht zu grob wird.
Zitat von gg1987das geht nach ner Viertelstunde weg
- ja das stimmt, aber ich muss ehrlich sagen, bei mir ging das früher auch nicht so schnell weg. Vielleicht liegt das am Alter, die Haut nimmt Farben einfach anders auf. Jedenfalls, das mit der Schale dran lassen finde ich da einen interessanteren Punkt als die Handschuhe-Diskussion. Was mich nämlich überrascht hat, ist dass @leni_k offenbar gar nicht richtig überlegt hat, ob die Schale sein muss. Das ist nämlich genau das, was der Hausarzt mir geraten hat - nicht wegen der Ästhetik, sondern weil die wertvollen Stoffe vor allem da sitzen. Bei mir im Garten habe ich das selbst beobachtet, je intensiver die Farbe der Schale ist, desto konzentrierter wirkt auch alles andere. Aber hier ist noch eine andere Frage die ich stellen würde: wenn du die Beete mit Schale verarbeitest, hobel ich sie dann wirklich so fein dass man die Textur nicht mehr merkt, oder ist das eher eine Gewöhnungssache? Ich meine, rohes Gemüse mit Schale hat ja immer eine andere Konsistenz als das gleiche ohne. Und bei einem Salat mit Ziegenkäse könnte ich mir vorstellen dass das sogar interessant ist, wenn es nicht zu grob wird.
Zitat von gg1987 am August 5, 2026, 12:14 Uhr@elvira_k naja, das mit der Textur ist ja genau das was ich meine. Du fragst ob man die Schale merkt wenn man fein genug hobelt - aber ehrlich, wenn ich so fein hobeln muss dass man nix mehr merkt, dann spar ich mir die ganze Schale-Diskussion. Dann kann ich auch gleich schälen. Das andere aber - du sprichst da was an das ich auch schon länger nervt bei solchen Diskussionen. Alle reden immer über die Methode aber keiner fragt ob das Gemüse überhaupt noch gut ist. @leni_k hat ja vom Naschmarkt gekauft da sind die Dinger frisch. Aber ich hab oft genug im Supermarkt gestanden und die Rote Beete da ist teilweise schon ne Woche rum, matschig, und dann wunder ich mich dass Leute sagen das Zeug schmeckt wie feuchte Erde. Klar schmeckt es dann so. Das ist nicht die Zubereitung schuld. Bei mir im Lager - klar, Logistik - sehe ich dauernd wie lange solche Sachen unterwegs sind. Und je älter so ne Knolle wird desto dunkler wird sie und desto weniger Biss hat sie. Vielleicht sollte man erst mal klären ob @leni_k überhaupt mit guter Qualität anfängt bevor wir über Hobel-Technik sprechen.
@elvira_k naja, das mit der Textur ist ja genau das was ich meine. Du fragst ob man die Schale merkt wenn man fein genug hobelt - aber ehrlich, wenn ich so fein hobeln muss dass man nix mehr merkt, dann spar ich mir die ganze Schale-Diskussion. Dann kann ich auch gleich schälen. Das andere aber - du sprichst da was an das ich auch schon länger nervt bei solchen Diskussionen. Alle reden immer über die Methode aber keiner fragt ob das Gemüse überhaupt noch gut ist. @leni_k hat ja vom Naschmarkt gekauft da sind die Dinger frisch. Aber ich hab oft genug im Supermarkt gestanden und die Rote Beete da ist teilweise schon ne Woche rum, matschig, und dann wunder ich mich dass Leute sagen das Zeug schmeckt wie feuchte Erde. Klar schmeckt es dann so. Das ist nicht die Zubereitung schuld. Bei mir im Lager - klar, Logistik - sehe ich dauernd wie lange solche Sachen unterwegs sind. Und je älter so ne Knolle wird desto dunkler wird sie und desto weniger Biss hat sie. Vielleicht sollte man erst mal klären ob @leni_k überhaupt mit guter Qualität anfängt bevor wir über Hobel-Technik sprechen.
Zitat von ms_77 am August 5, 2026, 21:14 UhrZitat von gg1987klären ob @leni_k überhaupt mit guter Qualität anfängt
das ist eigentlich der einzige Punkt hier der mich heute interessiert. der Rest ist doch Technik-Gefummel. ich kenn das von meiner Frau - die kauft manchmal die vakuumverpackten Dinger weil das praktischer ist und dann wundert sie sich warum ich am Tisch das Gesicht verziehe. das ist nicht der erdige Geschmack der manche stört, das ist einfach abgestanden. da hilft kein Hobel und kein Handschuh. @leni_k hat Glück gehabt mit dem Naschmarkt. frische Knolle ist frische Knolle, das merkt man schon wenn man die in die Hand nimmt. die soll sich fest anfühlen, kein weicher Fleck, keine schrumpelige Schale. wenn die Oberfläche schon nachgibt beim Drücken dann lässt mans lieber gleich. und zum Brett-Thema noch kurz weil mich das schon die ganze Zeit wurmt - Holz nimmt halt alles auf, das ist keine neue Erkenntnis. ich hab bei mir in der Werkstatt auch ein altes Schneidebrett das aussieht wie nach nem Chemieunfall aber das ist halt so. wer da empfindlich ist kauft sich ein weißes Kunststoffbrett nur für sowas und gut is.
Zitat von gg1987klären ob @leni_k überhaupt mit guter Qualität anfängt
das ist eigentlich der einzige Punkt hier der mich heute interessiert. der Rest ist doch Technik-Gefummel. ich kenn das von meiner Frau - die kauft manchmal die vakuumverpackten Dinger weil das praktischer ist und dann wundert sie sich warum ich am Tisch das Gesicht verziehe. das ist nicht der erdige Geschmack der manche stört, das ist einfach abgestanden. da hilft kein Hobel und kein Handschuh. @leni_k hat Glück gehabt mit dem Naschmarkt. frische Knolle ist frische Knolle, das merkt man schon wenn man die in die Hand nimmt. die soll sich fest anfühlen, kein weicher Fleck, keine schrumpelige Schale. wenn die Oberfläche schon nachgibt beim Drücken dann lässt mans lieber gleich. und zum Brett-Thema noch kurz weil mich das schon die ganze Zeit wurmt - Holz nimmt halt alles auf, das ist keine neue Erkenntnis. ich hab bei mir in der Werkstatt auch ein altes Schneidebrett das aussieht wie nach nem Chemieunfall aber das ist halt so. wer da empfindlich ist kauft sich ein weißes Kunststoffbrett nur für sowas und gut is.
Zitat von markus_hh88 am August 5, 2026, 21:52 UhrZitat von ms_77das ist einfach abgestanden
Ja, genau das. Das ist der Punkt den ich bei solchen Diskussionen meistens vermisse - der Unterschied zwischen "Rote Beete schmeckt erdig" und "diese spezifische Knolle ist einfach zu lange unterwegs gewesen". Das ist nicht das gleiche. @ms_77 das mit dem Drücken stimmt, aber ich würde noch ergänzen: die Blätter, falls noch dran, sagen eigentlich mehr als die Knolle selbst. Wenn die welk sind und fast schwarz an den Rändern, dann ist die Knolle meistens schon über den Zenit. Am Marktstand schaut man halt oft nur auf die Knolle und ignoriert alles drumherum. Was mich bei dem ganzen Thread noch beschäftigt - und das hat keiner angesprochen - ist die Frage ob das Erdige wirklich nur ein Frische-Problem ist. Aus meiner Erfahrung nicht vollständig. Da steckt Geosmin drin, das ist eine organische Verbindung die Böden und bestimmtes Gemüse eben so riechen lässt, und die ist in frischen Knollen genauso vorhanden wie in älteren. Der Unterschied ist, dass eine frische Knolle das mit Süße und Textur ausbalanciert, eine alte nicht mehr. Wer das Erdige grundsätzlich nicht mag, wird auch mit bester Marktware nicht glücklich werden - das ist keine Frage der Technik. Ich hab mal einer Patientin erklärt warum ihr Rote-Beete-Smoothie sie jedes Mal angewidert hat obwohl sie gute Knollen gekauft hatte. Sie hat sie drei Tage im Kühlschrank liegen lassen bevor sie ihn gemacht hat und die Schnittstelle war schon leicht oxidiert.
Zitat von ms_77das ist einfach abgestanden
Ja, genau das. Das ist der Punkt den ich bei solchen Diskussionen meistens vermisse - der Unterschied zwischen "Rote Beete schmeckt erdig" und "diese spezifische Knolle ist einfach zu lange unterwegs gewesen". Das ist nicht das gleiche. @ms_77 das mit dem Drücken stimmt, aber ich würde noch ergänzen: die Blätter, falls noch dran, sagen eigentlich mehr als die Knolle selbst. Wenn die welk sind und fast schwarz an den Rändern, dann ist die Knolle meistens schon über den Zenit. Am Marktstand schaut man halt oft nur auf die Knolle und ignoriert alles drumherum. Was mich bei dem ganzen Thread noch beschäftigt - und das hat keiner angesprochen - ist die Frage ob das Erdige wirklich nur ein Frische-Problem ist. Aus meiner Erfahrung nicht vollständig. Da steckt Geosmin drin, das ist eine organische Verbindung die Böden und bestimmtes Gemüse eben so riechen lässt, und die ist in frischen Knollen genauso vorhanden wie in älteren. Der Unterschied ist, dass eine frische Knolle das mit Süße und Textur ausbalanciert, eine alte nicht mehr. Wer das Erdige grundsätzlich nicht mag, wird auch mit bester Marktware nicht glücklich werden - das ist keine Frage der Technik. Ich hab mal einer Patientin erklärt warum ihr Rote-Beete-Smoothie sie jedes Mal angewidert hat obwohl sie gute Knollen gekauft hatte. Sie hat sie drei Tage im Kühlschrank liegen lassen bevor sie ihn gemacht hat und die Schnittstelle war schon leicht oxidiert.
Zitat von andrea.h am August 5, 2026, 22:04 UhrZitat von markus_hh88Die Blätter, falls noch dran, sagen eigentlich mehr als die Knolle selbst
- das ist ja interessant, das hab ich ehrlich gesagt noch nie so bewusst gemacht. Ich schau immer auf die Knolle selbst und ignorier den Rest, genauso wie du sagst! Aber jetzt muss ich auch mal was sagen zu dem ganzen Geosmin-Getümmel. Also klar, die Chemie dahinter ist spannend und so, aber für mich im Alltag - ich mein, ich koche einfach. Und bei mir landet die Rote Beete regelmäßig im Eintopf oder eingekocht im Glas. Da merkt man von erdigen Geschmäcken eh weniger weil da noch andere Sachen mit reinkommen. Zwiebeln, Kartoffeln, Kräuter - das balanciert das aus. Das Problem ist nur, wenn ich jetzt roh verarbeiten will wie @leni_k das macht, dann wird das ganz anders. Da schmeckt man jedes Detail. Und da frag ich mich echt - wenn die Rote Beete grundsätzlich nicht dein Ding ist wegen dem Erdigen, warum zwingst du dich dann roh zu essen? Ich mein, gekocht ist nicht weniger wertvoll nur weil es nicht so "natürlich" klingt. @leni_k hast du denn eigentlich schon überlegt ob du die lieber gekocht verwendest statt roh? Dann hast du auch gar keine Stress mit Schälen oder Färben, die landen einfach in den Topf und gut ist!
Zitat von markus_hh88Die Blätter, falls noch dran, sagen eigentlich mehr als die Knolle selbst
- das ist ja interessant, das hab ich ehrlich gesagt noch nie so bewusst gemacht. Ich schau immer auf die Knolle selbst und ignorier den Rest, genauso wie du sagst! Aber jetzt muss ich auch mal was sagen zu dem ganzen Geosmin-Getümmel. Also klar, die Chemie dahinter ist spannend und so, aber für mich im Alltag - ich mein, ich koche einfach. Und bei mir landet die Rote Beete regelmäßig im Eintopf oder eingekocht im Glas. Da merkt man von erdigen Geschmäcken eh weniger weil da noch andere Sachen mit reinkommen. Zwiebeln, Kartoffeln, Kräuter - das balanciert das aus. Das Problem ist nur, wenn ich jetzt roh verarbeiten will wie @leni_k das macht, dann wird das ganz anders. Da schmeckt man jedes Detail. Und da frag ich mich echt - wenn die Rote Beete grundsätzlich nicht dein Ding ist wegen dem Erdigen, warum zwingst du dich dann roh zu essen? Ich mein, gekocht ist nicht weniger wertvoll nur weil es nicht so "natürlich" klingt. @leni_k hast du denn eigentlich schon überlegt ob du die lieber gekocht verwendest statt roh? Dann hast du auch gar keine Stress mit Schälen oder Färben, die landen einfach in den Topf und gut ist!