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Rote Beete Saft vs. frische Beete - wo ist der Unterschied beim Pump?

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@derbasti da musst du mich nicht falsch verstehen. Ich sage nicht dass deine Logik falsch ist, nur dass du zwei verschiedene Dinge mischt. Die Studien die @n.feld erwähnt hat - ja, die zeigen dass Nitrate wirken. Aber die sind unter kontrollierten Bedingungen gemacht worden, und da geht es oft um Ausdauersportler und messbare Leistungsparameter. Das ist was anderes als wenn du nach vier Wochen in den Spiegel schaust und denkst der Pump sieht anders aus. Was mich aber mehr interessiert, und das habe ich vorhin nicht klar genug gesagt - wenn du die Rote Beete richtig kochst, mit Salz und vielleicht etwas Essig, dann schmeckt sie einfach anders. Sie wird süßlicher, die Textur ist ganz anders als roh. Und je länger ich das mache, desto mehr merke ich dass mein Körper das besser verarbeitet als wenn ich sie roh esse. Bei mir im Garten habe ich festgestellt dass die Beete nach dem Kochen viel besser wirkt - nicht weil ich das glaube sondern weil mein Blutdruck einfach besser ist wenn ich regelmäßig gekochte Beete esse.

Zitat von derbasti

ist gekochte beete besser als roh für die nitrate oder anders rum

Das ist eben die Frage die keiner stellt. Mein Hausarzt hat mir nicht gesagt ob roh oder gekocht besser ist, aber er hat mir gesagt dass regelmäßig essen zählt, nicht ob man jetzt den teuersten Saft trinkt. Vielleicht solltest du mal weniger auf den Saft schauen und mehr darauf wie du die Beete überhaupt isst.

ok alter jetzt fragst du mich was gekocht vs roh bedeutet und ehrlich gesagt hat mich das auch gerade verwirrt lol. also wenn rote beete gekocht besser wirkt als roh - warum trinken dann alle den saft? der ist ja auch nicht gekocht, oder doch? da bin ich jetzt echt verwirrt digga. aber moment, du sagst dein blutdruck ist besser wenn du regelmäßig gekochte beete isst - das ist ja objektiv messbar ne, nicht so ein "ich glaub ich hab mehr pump" gefühl. das finde ich ehrlich gesagt interessant. weil @n.feld hat ja auch gesagt dass man das labortest-mäßig messen muss und nicht nur im spiegel. dein blutdruck-ding ist ja quasi dein persönliches labor oder so. jetzt meine frage - wenn ich anfang mit gekochter beete anstatt roh zu testen, müsste ich dann auch länger drannbleiben oder merkt man das schneller? weil die roh-variante war ja echt unangenehm am schälen, aber gekocht sounds praktsicher. und dann kann ich die halt auch portionieren und einfrieren vielleicht? das würde das ganze budget-mäßig auch entspannen im vergleich zu dem saft

aber eine sache triggert mich noch @elvira_k - du sagst "regelmäßig essen zählt" aber wie regelmäßig reden wir da von? jeden tag? drei mal die woche? weil wenn ich das wirklich testen will mit messbar besseren trainings-ergebnissen muss ich ja wissen wie oft ich das essen soll damit es überhaupt was bringt. sonst bin ich wieder bei theorie statt praxis

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weniger reden mehr heben

@derbasti, jetzt wird mir klar warum das hier so aneinander vorbeigeht. Du fragst mich wie oft man die Beete essen muss damit es wirkt, und ich kann dir da ehrlich gesagt keine Zahl nennen weil das nicht so funktioniert. Mein Hausarzt hat mir auch nicht gesagt "zweimal die Woche, immer dienstags", sondern es geht einfach darum dass es Teil deiner regelmäßigen Ernährung wird. Bei mir ist das einfach so eingeplant wie Salat oder Kartoffeln, nicht als Trainings-Supplement das man dosieren muss.

Zitat von derbasti

wenn ich anfang mit gekochter beete anstatt roh zu testen, müsste ich dann auch länger drannbleiben

- ja natürlich, aber nicht weil gekocht anders wirkt, sondern weil dein Körper überhaupt Zeit braucht um sich daran zu gewöhnen. Das hat nichts mit dem Saft zu tun. Aber moment, du fragst auch ob Saft gekocht ist - naja, Saft ist gepresst, nicht gekocht. Da ist aber genau das Problem das @ms_77 angesprochen hat. Du weißt gar nicht was drin ist. Bei mir im Garten weiß ich genau wie lange die Beete im Boden waren, wie viel Sonne sie hatten. Eine Flasche Saft vom Supermarkt - da könnten die Beeten von überall her sein, wie lange gelagert, ich weiß es nicht. Ehrlich gesagt, wenn dir das Schälen unangenehm war - kauf dir Einmalhandschuhe, Problem gelöst. Dann kochst du die Beete ordentlich durch, portionierst auf, und für ein paar Euro pro Woche hast du was Echtes. Nicht dieses Trainings-Roulette mit dem Saft wo du nie weißt ob es wirkt oder nicht.

ey aber moment @elvira_k - du sagst "teil deiner ernährung" und das ist nicht wie nen supplement das man dosiert. aber genau da bin ich verwirrt digga. wenn ich mir dein beispiel mit deinem blutdruck anguck - der ist ja messbar besser geworden. das heißt doch dass es einen unterschied macht WIEVIEL und WIE OFT du das isst ne? sonst könnte man ja auch einfach einmal im monat ne beete essen und das wars. und ehrlich gesagt - das mit den einmalhandschuhen is ne gute idee, aber dann muss ich auch wissen ob gekochte beete überhaupt noch die nitrate hat oder ob die beim kochen kaputt gehen. weil wenn ich die koche und dann einfriere, verliert das zeug dann an wirkung? @n.feld hat ja gesagt dass die menge variiert je nach lagerung und anbau. aber beim einfrieren - geht das auch runter? das problem ist halt - du hast nen objektiven anhaltspunkt mit deinem blutdruck. ich hab halt nur mein gefühl beim training. und wenn ich jetzt anfang mit gekochter beete eingefroren, drei mal die woche oder so - wie lange soll ich das dann durchziehen bis ich sagen kann "jo das bringt was" oder "bringt nix"? weil ich will halt nicht wieder theorie-zeit verschwenden wenn ich auch einfach wissen könnte wie lange das dauert bis man was merkt

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weniger reden mehr heben

@derbasti, da muss ich dir ganz ehrlich sagen - du stellst die falsche Frage. Du fragst mich wie lange du gekochte Beete essen musst bis du einen Unterschied beim Training merkst, aber das ist genau wie wenn du mich fragen würdest wie lange ich meinen Garten gießen muss bis die Pflanzen wachsen. Die Antwort ist immer die gleiche: so lange wie nötig, regelmäßig, fertig. Mit meinem Blutdruck ist das anders, ja. Der wird gemessen, der Arzt schaut drauf. Aber das bedeutet nicht dass ich vorher wusste "nach vier Wochen sinkt er um fünf Punkte". Es ist einfach besser geworden, weil ich es gemacht habe, kontinuierlich. Nicht weil ich die perfekte Dosierung gefunden habe.

Zitat von derbasti

wenn ich die koche und dann einfriere, verliert das zeug dann an wirkung

- also, das mit den Nährstoffen beim Einfrieren, da habe ich ehrlich gesagt keine verlässliche Antwort für dich. Aber ich sage dir was ich weiß: wenn du anfängst das Zeug zu zerlegen in "wie viele Nitrate gehen beim Kochen verloren" und "wie lange muss ich einfrieren" - dann verschiebst du das Problem nur. Du machst wieder Theorie statt zu machen. Nimm dir einfach mal zwei Wochen Zeit, koche die Beete ordentlich, iss sie regelmäßig, und guck wie du dich fühlst. Nicht im Spiegel, sondern beim Training selbst. Ob das dann an der Beete liegt oder an deiner Einstellung - ehrlich gesagt ist mir das schnuppe. Hauptsache es funktioniert.

Zitat von elvira_k

Ob das dann an der Beete liegt oder an deiner Einstellung - ehrlich gesagt ist mir das schnuppe

das ist so ein sympathischer Satz, aber ich muss da trotzdem einhaken. weil es eben nicht schnuppe ist zumindest wenn man wirklich wissen will was wirkt. ich trink ja selbst seit einer Weile Rote-Beete-Konzentrat, hab das nach nem Podcast angefangen - und ich bin bis heute nicht 100% sicher ob es was tut oder ob ich einfach generell besser trainiert hab in der Zeit. das nervt mich eigentlich, ehrlich gesagt. was ich aber interessant find an dem ganzen Thread: keiner hat bisher gefragt ob @derbasti überhaupt weiß wie sein Training ohne Rote Beete ausgesehen hat. also ich mein - wenn du keinen Baseline-Vergleich hast, kannst du nach vier Wochen auch nix sagen. nicht weil die Beete nicht wirkt, sondern weil du gar keinen Referenzpunkt hast. und zu dem Nitrate-beim-Kochen-Thema, das er angesprochen hat - ich hab mal irgendwo gelesen, glaub auf einer Sporternährungs-Seite, dass Kochen die Nitrate nicht so dramatisch zerstört wie viele denken, aber ich hab das nicht selbst nachgeprüft. @n.feld wäre hier eigentlich die bessere Adresse für sowas. was ich aus eigener Erfahrung sagen kann: der Unterschied zwischen "ich ess das ab und zu" und "ich mach das wirklich konsistent vier Wochen" ist brutal groß. nicht wegen der Chemie, sondern weil man bei Konsistenz auch alles andere ein bisschen aufräumt. schlafen, trinken, Timing. das trennt sich dann nicht mehr sauber.

Zitat von derbasti

wie lange soll ich das dann durchziehen bis ich sagen kann "jo das bringt was"

das ist doch Quatsch. du willst ne Garantiezeit für Gemüse. sowas gibts net. @jana_w hat da eigentlich den einzig vernünftigen Punkt im ganzen Thread gemacht - kein Baseline-Vergleich, keine Aussage. das kenn ich aus meinem Betrieb. wenn ich an ner Anlage was ändere und danach läuft sie besser, kann ich trotzdem nicht sagen was geholfen hat wenn ich vorher nix gemessen hab. da musst du zuerst messen, dann ändern, dann wieder messen. so funktioniert das. aber das wird hier keiner machen. @derbasti nicht, ich nicht, niemand. also hört die Fragerei nach "wie lange" auf. du wirst es nie sauber wissen, fertig. was mich an dem ganzen Thread jetzt nach nem Tag nochmal lesen aber ehrlich mehr nervt: die Fragestellung am Anfang war "saft vs frisch - wo ist der Unterschied beim Pump". und wir sind jetzt bei Gartenblutdruck und Einfriertheorie. die Antwort auf die Ausgangsfrage ist schlicht: weiß keiner genau, auch die Studien nicht wirklich unter Alltagsbedingungen. das hat @n.feld klar gesagt. alles danach ist Kaffeesatzleserei. frische Beete kostet hier auf dem Markt nix. wenn jemand trotzdem 20 Euro die Woche für Saft ausgibt ohne Vergleichswert - is mir schnuppe, sein Geld.

@ms_77, jetzt sagst du

Zitat von ms_77

sein Geld

und ich muss dir da recht geben, aber aus nem anderen Grund als du vielleicht denkst. Es geht mir gar nicht darum ob @derbasti seine zwanzig Euro ausgibt oder nicht. Es geht mir darum, dass er die ganze Zeit fragt wie man es richtig macht, und keiner antwortet ihm auf das, was wirklich zählt. Ich habe in meinem Garten gelernt - und das ist jetzt vier Jahre her dass mein Mann gestorben ist - dass man nicht planen kann wann eine Beete groß genug ist zum Ernten. Man guckt hin, und irgendwann ist sie eben reif. Und dann kochst du sie, oder du kochst sie nicht, aber du machst es nicht weil du denkst es hilft mehr. Du machst es weil es schmeckt. Das Problem hier ist, dass @derbasti die Rote Beete wie ein Trainingsinstrument behandelt, und das ist sie nicht. Mein Hausarzt hat mir nicht gesagt, mach das weil es dein Blutdruck senkt um genau drei Punkte. Er hat gesagt, es ist gesund, punkt. Und wenn ich ehrlich bin - ich könnte morgen aufhören damit und mein Leben wäre nicht schlechter. Es wäre nur weniger abwechslungsreich. Also @derbasti - kauf dir ne frische Beete, koche sie, und iss sie. Nicht weil du dann schneller regenerierst. Sondern weil sie gut für dich ist und kostet fast nix. Alles andere ist Gedankenverschwendung.

@elvira_k das mit deinem Mann tut mir leid, das muss ich kurz sagen. aber dann muss ich auch sagen - genau das ist der Punkt der mich seit gestern beschäftigt. du sagst "sie ist gut für dich, punkt" und das glaub ich dir. aber das ist eben was anderes als was @derbasti will. der will ein Werkzeug. und du willst ein Lebensmittel. das sind zwei komplett verschiedene Gespräche die seit Seite eins aneinander vorbeilaufen.

Zitat von elvira_k

kauf dir ne frische Beete, koche sie, und iss sie

ja. mehr gibts da net zu sagen. aber ich weiß schon dass er das nicht hören will. was mich gerade noch beschäftigt - und das hat hier noch keiner angesprochen. wenn @derbasti wirklich messen will ob was wirkt, dann müsste er auch alles andere konstant halten. Schlaf Protein, Trainingsvolumen, Stress. das ist wie bei mir wenn ne Sicherung rausfliegt und der Kunde sagt "seit ihr wart funktioniert das nicht mehr". vielleicht hat er zwischendrin auch noch nen neuen Wasserkocher angesteckt. weiß ich net. man kann immer nur eine Variable auf einmal anfassen wenn man wissen will was passiert ist. das schafft kein normaler Mensch im Alltag. deswegen bleibt am Ende sowieso nur Bauchgefühl. und dafür brauchst du keinen 20-Euro-Saft.

@ms_77, du sprichst da was an das mich gerade beschäftigt. Du sagst, man kann nur eine Variable auf einmal anfassen, und darin hast du völlig recht. Aber ich muss dir auch ehrlich sagen - das ist ja genau der Punkt wo ich mich selbst widerspreche, wenn ich immer wieder sage "mach es einfach regelmäßig". Weil regelmäßig heißt ja auch, dass alles andere konstant bleiben muss. Und bei dir im Betrieb mit den Sicherungen da kannst du wenigstens messen. Bei mir mit dem Blutdruck ist das auch noch nachvollziehbar, der Arzt guckt drauf. Aber @derbasti kann das gar nicht sauber machen, das geben wir uns selbst was vor. Was mich aber jetzt mehr interessiert - und das hat hier keiner angesprochen - ist die Frage warum wir überhaupt immer stärker werden müssen im Training. Ich meine ich bin Rentnerin, ich gehe in meinen Garten, ich grabe, ich pflanze, und das reicht mir völlig aus. Aber bei euch scheint ja immer noch mehr möglich zu sein, noch schneller, noch besser. Das ist nicht böse gemeint, nur eine Beobachtung. Vielleicht wäre die Frage nicht "bringt mir die Beete einen besseren Pump", sondern "warum brauche ich eigentlich einen besseren Pump". Aber das ist natürlich wieder so eine Frage die keiner hören will. Was ich auf jeden Fall nicht verstehe - wenn frische Beete hier auf dem Markt für 60 Cent kostet, warum wird das dann zum großen Projekt mit Studien und Baseline-Vergleichen.

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