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Rote Beete roh vs. gekocht – wo schmeckt sie euch besser?

Ich bin gerade in einer kleinen Krise mit meiner Ernte, und vielleicht könnt ihr mir helfen, da etwas Klarheit zu schaffen. In diesem Jahr habe ich deutlich mehr Rote Beete im Garten, als ich sonst hatte, und ich versuche gerade rauszufinden, wie ich sie am besten verwerte. Normalerweise koche ich sie immer, mache Suppe draus oder lege sie ein. Aber seit der Hausarzt mir geraten hat, mehr davon zu essen wegen des Blutdrucks, überlege ich, ob ich nicht mehr Varianten nutzen sollte. Letztens habe ich eine gegessen, die ich nur kurz blanchiert hatte, und die Textur war völlig anders. Viel bissfester und irgendwie auch weniger mehlig. Das Problem ist nur: Geschmacklich bin ich mir da echt unsicher. Die gekochte Rote Beete schmeckt mir vertraut, aber auch irgendwie dumpf, wenn ich ehrlich bin. Roh habe ich noch nicht viel probiert, weil ich immer diesen erdigen Nachgeschmack hatte, den ich nicht besonders mag. Meine Nachbarin meint, man müsse das ganz frisch vom Beet machen, noch warm sozusagen, dann schmeckt es ganz anders. Habt ihr da Erfahrungen gemacht? Macht die Frische so einen großen Unterschied aus? Und kann man diesen erdigen Geschmack wirklich weggaren, oder ist das einfach eine Sache, an die man sich gewöhnen muss? Ich möchte das Zeug ja nicht einfach so essen, weil der Arzt es sagt, sondern auch wirklich gerne haben.