Rote Beete roh vs. gekocht – wo bleibt der Geschmack?
Zitat von elvira_k am August 19, 2026, 14:55 UhrIch bin jetzt doch etwas verwirrt und würde gerne mal eure Erfahrungen hören. In meinem Garten habe ich dieses Jahr besonders viele Rote Beete, weil mein Hausarzt mir geraten hat, mehr davon zu essen. Das ist ja alles schön und gut, nur merke ich jetzt beim Zubereiten einen großen Unterschied zwischen roh und gekocht, und ich bin mir nicht sicher, was ich überhaupt bevorzugen soll. Wenn ich die Knollen roh schneide. Mit Handschuhen versteht sich. Schmecken sie relativ süßlich und haben diese knackige Textur. Aber sobald ich sie koche, wird der Geschmack viel erdiger und intensiver. Mein Mann hat das früher immer gekocht, und ich bin bei dieser Variante aufgewachsen, aber irgendwie finde ich die rohe Version leichter zu essen, ohne dass mir so erdige Noten im Mund bleiben. Die Frage ist nur: Verliere ich beim Rohessen wichtige Nährstoffe? Der Hausarzt hat mir ja speziell wegen des Blutdrucks davon geraten, und da würde ich gerne sichergehen, dass ich das Richtige tue. Ich habe letztens gelesen, dass Hitze manche Stoffe zerstört, aber auf der anderen soll gekocht manches erst aufschließen. Das ist alles ziemlich verwirrend für mich. Wie macht ihr das? Esst ihr eure Rote Beete lieber roh, oder denkt ihr, dass gekocht einfach besser für die Gesundheit ist? Und falls ihr roh esst. Wie integriert ihr das in euren Alltag, ohne dass es zur lästigen Routine wird?
Ich bin jetzt doch etwas verwirrt und würde gerne mal eure Erfahrungen hören. In meinem Garten habe ich dieses Jahr besonders viele Rote Beete, weil mein Hausarzt mir geraten hat, mehr davon zu essen. Das ist ja alles schön und gut, nur merke ich jetzt beim Zubereiten einen großen Unterschied zwischen roh und gekocht, und ich bin mir nicht sicher, was ich überhaupt bevorzugen soll. Wenn ich die Knollen roh schneide. Mit Handschuhen versteht sich. Schmecken sie relativ süßlich und haben diese knackige Textur. Aber sobald ich sie koche, wird der Geschmack viel erdiger und intensiver. Mein Mann hat das früher immer gekocht, und ich bin bei dieser Variante aufgewachsen, aber irgendwie finde ich die rohe Version leichter zu essen, ohne dass mir so erdige Noten im Mund bleiben. Die Frage ist nur: Verliere ich beim Rohessen wichtige Nährstoffe? Der Hausarzt hat mir ja speziell wegen des Blutdrucks davon geraten, und da würde ich gerne sichergehen, dass ich das Richtige tue. Ich habe letztens gelesen, dass Hitze manche Stoffe zerstört, aber auf der anderen soll gekocht manches erst aufschließen. Das ist alles ziemlich verwirrend für mich. Wie macht ihr das? Esst ihr eure Rote Beete lieber roh, oder denkt ihr, dass gekocht einfach besser für die Gesundheit ist? Und falls ihr roh esst. Wie integriert ihr das in euren Alltag, ohne dass es zur lästigen Routine wird?
Zitat von jana_w am August 19, 2026, 15:11 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kwegen des Blutdrucks davon geraten
das ist eigentlich ein Punkt den ich noch gar nicht angesprochen hab hier - wenn es wirklich um den Blutdruck-Effekt geht, dann ist die Frage roh vs. gekocht nochmal anders zu sehen als wenn man es einfach nur lecker finden will. ich mein, ich trink Rote-Beete-Konzentrat unter anderem genau wegen diesem Nitrat-Thema, und da hab ich in einem Podcast gehört, dass Hitze den Nitratgehalt eigentlich nicht so stark beeinflusst wie viele denken - was mehr eine Rolle spielt ist angeblich die Verarbeitungsdauer und wieviel Wasser man beim Kochen verwendet. Ob das stimmt kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen, ich hab das nicht selbst nachgeprüft, aber es klingt plausibel. was ich bei mir aber gemerkt hab: wenn ich roh esse, merk ich irgendwie mehr. ob das Einbildung ist, weiß ich nicht. könnte auch sein dass ich dann einfach mehr esse weil es mir leichter fällt. für deinen Fall würd ich ehrlich gesagt sagen - wenn du die rohe Variante lieber magst und sie deshalb öfter essen würdest, ist das wahrscheinlich der bessere Kompromiss als wenn du dich wochenlang durch erdige gekochte Knollen kämpfst und irgendwann aufhörst. Regelmäßigkeit zählt da mehr als die perfekte Zubereitungsmethode, find ich zumindest.
Zitat von elvira_kwegen des Blutdrucks davon geraten
das ist eigentlich ein Punkt den ich noch gar nicht angesprochen hab hier - wenn es wirklich um den Blutdruck-Effekt geht, dann ist die Frage roh vs. gekocht nochmal anders zu sehen als wenn man es einfach nur lecker finden will. ich mein, ich trink Rote-Beete-Konzentrat unter anderem genau wegen diesem Nitrat-Thema, und da hab ich in einem Podcast gehört, dass Hitze den Nitratgehalt eigentlich nicht so stark beeinflusst wie viele denken - was mehr eine Rolle spielt ist angeblich die Verarbeitungsdauer und wieviel Wasser man beim Kochen verwendet. Ob das stimmt kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen, ich hab das nicht selbst nachgeprüft, aber es klingt plausibel. was ich bei mir aber gemerkt hab: wenn ich roh esse, merk ich irgendwie mehr. ob das Einbildung ist, weiß ich nicht. könnte auch sein dass ich dann einfach mehr esse weil es mir leichter fällt. für deinen Fall würd ich ehrlich gesagt sagen - wenn du die rohe Variante lieber magst und sie deshalb öfter essen würdest, ist das wahrscheinlich der bessere Kompromiss als wenn du dich wochenlang durch erdige gekochte Knollen kämpfst und irgendwann aufhörst. Regelmäßigkeit zählt da mehr als die perfekte Zubereitungsmethode, find ich zumindest.
Zitat von elvira_k am August 19, 2026, 15:40 Uhr@jana_w Das mit dem Konzentrat kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Ich meine, da sitzt man doch vor einer Flasche und trinkt irgendein verarbeitetes Zeug, von dem man nicht mal weiß, was drin ist oder wie lange es schon herumsteht. In meinem Garten weiß ich genau, wann die Beete geerntet wurden und wie sie behandelt sind - das ist für mich ein großer Unterschied. Aber dein Punkt zu der Regelmäßigkeit, das stimmt mich nachdenklich. Ich glaube, du hast recht, dass es wenig Sinn macht, wenn ich mich dann irgendwann dagegen sträube, weil mir der erdige Geschmack einfach zu viel wird. Das ist praktisch ja auch die Frage - wenn ich die rohe Version lieber mag und deshalb vielleicht konsequenter dabei bleibe, dann könnte das tatsächlich besser sein als wenn ich gekochte Beete kaufe und nach zwei Wochen wieder vergesse, sie zu essen. Mich würde aber noch interessieren, wie du das mit der Verarbeitungsdauer meinst. Wenn ich die rohen Beete zum Beispiel direkt nach dem Schälen esse versus wenn ich sie vorher noch eine Weile stehen lasse - macht das einen Unterschied? Der Hausarzt hat mir ja nicht gesagt wie genau ich das machen soll, nur dass ich mehr essen soll. Und ehrlich, bei einem Hausarzt würde ich mich eher erkundigen als bei einem Podcast, aber trotzdem interessiert mich deine Beobachtung.
@jana_w Das mit dem Konzentrat kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Ich meine, da sitzt man doch vor einer Flasche und trinkt irgendein verarbeitetes Zeug, von dem man nicht mal weiß, was drin ist oder wie lange es schon herumsteht. In meinem Garten weiß ich genau, wann die Beete geerntet wurden und wie sie behandelt sind - das ist für mich ein großer Unterschied. Aber dein Punkt zu der Regelmäßigkeit, das stimmt mich nachdenklich. Ich glaube, du hast recht, dass es wenig Sinn macht, wenn ich mich dann irgendwann dagegen sträube, weil mir der erdige Geschmack einfach zu viel wird. Das ist praktisch ja auch die Frage - wenn ich die rohe Version lieber mag und deshalb vielleicht konsequenter dabei bleibe, dann könnte das tatsächlich besser sein als wenn ich gekochte Beete kaufe und nach zwei Wochen wieder vergesse, sie zu essen. Mich würde aber noch interessieren, wie du das mit der Verarbeitungsdauer meinst. Wenn ich die rohen Beete zum Beispiel direkt nach dem Schälen esse versus wenn ich sie vorher noch eine Weile stehen lasse - macht das einen Unterschied? Der Hausarzt hat mir ja nicht gesagt wie genau ich das machen soll, nur dass ich mehr essen soll. Und ehrlich, bei einem Hausarzt würde ich mich eher erkundigen als bei einem Podcast, aber trotzdem interessiert mich deine Beobachtung.
Zitat von jana_w am August 19, 2026, 15:44 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kbei einem Hausarzt würde ich mich eher erkundigen als bei einem Podcast
ja, das ist absolut richtig und ich würd das auch nicht anders sagen - ich mein, ein Podcast ist kein Ersatz, das war mir auch klar als ich das erwähnt hab. der Punkt war eher dass ich das als Hinweis genommen hab um selbst weiter nachzufragen, nicht als fertige Wahrheit. zur Frage mit dem Stehenlassen: ich glaub du meinst was anderes als das was im Podcast gemeint war. da ging es ums Kochen selbst - also ob man die Knolle eine Stunde kocht oder zwanzig Minuten und ob man das Kochwasser wegschüttet. nicht darum ob die rohe Beete nach dem Schälen noch liegt. ob die letzere Variante einen Unterschied macht weiß ich ehrlich gesagt nicht, das ist eine gute Frage und ich hätte da keine Ahnung. was ich mich bei deinem Beitrag aber gefragt hab - du sagst du weißt bei deiner Gartenbeete genau wie sie behandelt wurde, und das ist natürlich ein echter Vorteil. beim Konzentrat ist das tatsächlich weniger transparent, das geb ich zu. ich kauf meins weil es für mich praktisch ist, nicht weil ich denke es ist grundsätzlich besser als frisches Gemüse aus dem eigenen Garten. das wäre ja absurd. ich bin heute irgendwie zu müde um das alles sauber auseinanderzudröseln, aber kurz gesagt: direkt nach dem Schälen essen ist wahrscheinlich sinnvoll, schon allein wegen der Oxidation - aber ob das messbar ist, keine Ahnung.
Zitat von elvira_kbei einem Hausarzt würde ich mich eher erkundigen als bei einem Podcast
ja, das ist absolut richtig und ich würd das auch nicht anders sagen - ich mein, ein Podcast ist kein Ersatz, das war mir auch klar als ich das erwähnt hab. der Punkt war eher dass ich das als Hinweis genommen hab um selbst weiter nachzufragen, nicht als fertige Wahrheit. zur Frage mit dem Stehenlassen: ich glaub du meinst was anderes als das was im Podcast gemeint war. da ging es ums Kochen selbst - also ob man die Knolle eine Stunde kocht oder zwanzig Minuten und ob man das Kochwasser wegschüttet. nicht darum ob die rohe Beete nach dem Schälen noch liegt. ob die letzere Variante einen Unterschied macht weiß ich ehrlich gesagt nicht, das ist eine gute Frage und ich hätte da keine Ahnung. was ich mich bei deinem Beitrag aber gefragt hab - du sagst du weißt bei deiner Gartenbeete genau wie sie behandelt wurde, und das ist natürlich ein echter Vorteil. beim Konzentrat ist das tatsächlich weniger transparent, das geb ich zu. ich kauf meins weil es für mich praktisch ist, nicht weil ich denke es ist grundsätzlich besser als frisches Gemüse aus dem eigenen Garten. das wäre ja absurd. ich bin heute irgendwie zu müde um das alles sauber auseinanderzudröseln, aber kurz gesagt: direkt nach dem Schälen essen ist wahrscheinlich sinnvoll, schon allein wegen der Oxidation - aber ob das messbar ist, keine Ahnung.
Zitat von elvira_k am August 19, 2026, 16:13 Uhr@jana_w Das mit der Oxidation ist ein gutes Stichwort, das hätte ich selbst gar nicht im Blick. Ich muss gestehen, dass ich beim Schälen und Schneiden der rohen Beete eher auf das Fleckenproblem konzentriert bin - Handschuhe, schnell arbeiten, nicht überall rumkleckern. Aber dass sie auch verfärben können wenn sie zu lange rumliegen, das ist mir neu oder zumindest nicht bewusst gewesen. Das bringt mich aber zu einer anderen Frage, und die ist ehrlich gesagt eher praktisch als wissenschaftlich. Wenn ich die rohen Beete zum Beispiel in dünne Scheiben schneide - für einen Salat oder so - und die dann im Kühlschrank lagere, wie lange kann ich die aufbewahren, bevor sie an Qualität verlieren? Bei meinem Mann damals war es immer gekocht und dann eingemacht, da wusste man wenigstens, wie lange es hält. Mit roh bin ich mir unsicher, ob ich die noch am nächsten Tag verwenden soll oder ob es auch zwei, drei Tage gehen. Das Weekend ist ohnehin zu regnerisch zum Gärtnern, da könnte ich mich mal damit beschäftigen, ein paar Portionen vorzubereiten. Aber vorher müsste ich wissen, ob das überhaupt sinnvoll ist oder ob ich dann doch wieder beim Kochen landen sollte, weil es einfach praktikabler ist.
@jana_w Das mit der Oxidation ist ein gutes Stichwort, das hätte ich selbst gar nicht im Blick. Ich muss gestehen, dass ich beim Schälen und Schneiden der rohen Beete eher auf das Fleckenproblem konzentriert bin - Handschuhe, schnell arbeiten, nicht überall rumkleckern. Aber dass sie auch verfärben können wenn sie zu lange rumliegen, das ist mir neu oder zumindest nicht bewusst gewesen. Das bringt mich aber zu einer anderen Frage, und die ist ehrlich gesagt eher praktisch als wissenschaftlich. Wenn ich die rohen Beete zum Beispiel in dünne Scheiben schneide - für einen Salat oder so - und die dann im Kühlschrank lagere, wie lange kann ich die aufbewahren, bevor sie an Qualität verlieren? Bei meinem Mann damals war es immer gekocht und dann eingemacht, da wusste man wenigstens, wie lange es hält. Mit roh bin ich mir unsicher, ob ich die noch am nächsten Tag verwenden soll oder ob es auch zwei, drei Tage gehen. Das Weekend ist ohnehin zu regnerisch zum Gärtnern, da könnte ich mich mal damit beschäftigen, ein paar Portionen vorzubereiten. Aber vorher müsste ich wissen, ob das überhaupt sinnvoll ist oder ob ich dann doch wieder beim Kochen landen sollte, weil es einfach praktikabler ist.
Zitat von jana_w am August 19, 2026, 16:35 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kwie lange kann ich die aufbewahren
also ich hab da tatsächlich Erfahrung, weil ich das selbst mal ausprobiert hab - roh gehobelt im Kühlschrank, in einer geschlossenen Dose. zwei Tage geht gut drei Tage ist grenzwertig, danach wird die Textur weicher und es fängt an komisch zu riechen. ehrlich gesagt würd ich nicht drüber gehen. was aber wirklich hilft: etwas Zitronensaft drüber, das verlangsamt die Oxidation und die Scheiben sehen auch nach einem Tag noch anständig aus, nicht so stumpf-lila. was mich bei deiner Frage aber interessiert - du planst Portionen fürs Wochenende vorzubereiten, das klingt schon sehr organisiert. ich mach das anders, ich schneide immer direkt was ich brauche, weil ich keine Lust hab das zu managen. aber wenn du eh einmal schälst und schneidest, macht es natürlich Sinn gleich mehr zu machen, das ist Zeitersparnis. ob sich roh für dich also wirklich langfristig eignet hängt glaub ich auch daran, ob du das in deine Abläufe kriegst ohne dass es sich anfühlt wie extra Arbeit. bei mir ist das Konzentrat genau aus dem Grund so ein Ausweich-Werkzeug, nicht weil ichs für besser halte. aber dein Garten-Setup ist eine andere Ausgangslage.
Zitat von elvira_kwie lange kann ich die aufbewahren
also ich hab da tatsächlich Erfahrung, weil ich das selbst mal ausprobiert hab - roh gehobelt im Kühlschrank, in einer geschlossenen Dose. zwei Tage geht gut drei Tage ist grenzwertig, danach wird die Textur weicher und es fängt an komisch zu riechen. ehrlich gesagt würd ich nicht drüber gehen. was aber wirklich hilft: etwas Zitronensaft drüber, das verlangsamt die Oxidation und die Scheiben sehen auch nach einem Tag noch anständig aus, nicht so stumpf-lila. was mich bei deiner Frage aber interessiert - du planst Portionen fürs Wochenende vorzubereiten, das klingt schon sehr organisiert. ich mach das anders, ich schneide immer direkt was ich brauche, weil ich keine Lust hab das zu managen. aber wenn du eh einmal schälst und schneidest, macht es natürlich Sinn gleich mehr zu machen, das ist Zeitersparnis. ob sich roh für dich also wirklich langfristig eignet hängt glaub ich auch daran, ob du das in deine Abläufe kriegst ohne dass es sich anfühlt wie extra Arbeit. bei mir ist das Konzentrat genau aus dem Grund so ein Ausweich-Werkzeug, nicht weil ichs für besser halte. aber dein Garten-Setup ist eine andere Ausgangslage.
Zitat von leni_bk am August 19, 2026, 16:58 UhrZitat von jana_wob sich roh für dich also wirklich langfristig eignet hängt glaub ich auch daran, ob du das in deine Abläufe kriegst
- genau das ist für mich auch immer das Knackpunkt. Ich hab mir das mit Betanio PLUS gekauft weil mehrere Kolleginnen das nehmen und ich dachte okay, dann mach ich das halt auch. Aber ehrlich gesagt weiß ich bis heute nicht ob es mir wirklich was bringt oder ob das nur Placebo ist. Der Punkt ist - ich vergess es ständig zu trinken weil es einfach nicht in meinen Alltag passt. @elvira_k Das mit dem Zitronensaft ist mega praktisch, muss ich mir merken. Aber ich würde auch sagen - wenn du die Beete ohnehin aus dem Garten hast, warum nicht einfach öfter kleine Portionen schneiden statt alles auf Vorrat zu machen? Bei mir ist es so, ich mach am Wochenende gern einen bunten Salat und dann schneid ich die Beete halt direkt rein, so wie ich sie grad brauche. Zwei Minuten Mehraufwand und ich weiß dass es noch frisch ist. Was mich aber neugierig macht - merkt ihr überhaupt einen Unterschied beim Blutdruck wenn ihr regelmäßig Rote Beete esst? Also nicht theoretisch, sondern wirklich im Alltag spürbar? Ich hab nämlich gelesen dass die Wirkung ein paar Tage braucht bis sie eintritt, aber ich weiß nicht ob das stimmt.
Zitat von jana_wob sich roh für dich also wirklich langfristig eignet hängt glaub ich auch daran, ob du das in deine Abläufe kriegst
- genau das ist für mich auch immer das Knackpunkt. Ich hab mir das mit Betanio PLUS gekauft weil mehrere Kolleginnen das nehmen und ich dachte okay, dann mach ich das halt auch. Aber ehrlich gesagt weiß ich bis heute nicht ob es mir wirklich was bringt oder ob das nur Placebo ist. Der Punkt ist - ich vergess es ständig zu trinken weil es einfach nicht in meinen Alltag passt. @elvira_k Das mit dem Zitronensaft ist mega praktisch, muss ich mir merken. Aber ich würde auch sagen - wenn du die Beete ohnehin aus dem Garten hast, warum nicht einfach öfter kleine Portionen schneiden statt alles auf Vorrat zu machen? Bei mir ist es so, ich mach am Wochenende gern einen bunten Salat und dann schneid ich die Beete halt direkt rein, so wie ich sie grad brauche. Zwei Minuten Mehraufwand und ich weiß dass es noch frisch ist. Was mich aber neugierig macht - merkt ihr überhaupt einen Unterschied beim Blutdruck wenn ihr regelmäßig Rote Beete esst? Also nicht theoretisch, sondern wirklich im Alltag spürbar? Ich hab nämlich gelesen dass die Wirkung ein paar Tage braucht bis sie eintritt, aber ich weiß nicht ob das stimmt.
Zitat von leni_k am August 19, 2026, 17:02 UhrZitat von leni_bkweiß ich bis heute nicht ob es mir wirklich was bringt oder ob das nur Placebo ist
@leni_bk das kenn ich, und ehrlich gesagt ist das genau der Punkt der mich beim Betanio PLUS auch zögern lässt. Du vergisst es zu trinken weil es nicht passt - das sagt eigentlich schon viel. Wenn man ein Supplement aktiv managen muss damit man dranbleibt ist das kein gutes Zeichen. Zu deiner Frage mit dem Blutdruck-Effekt im Alltag: ich hab keine eigene Erfahrung damit, aber meine Hausarztin hat mal erwähnt dass man für sowas wirklich konsequent mehrere Wochen dabei bleiben müsste um überhaupt was zu merken. Nicht zwei, drei Tage. Das macht die ganze Diskussion roh vs. gekocht vs. Konzentrat ein bisschen müßig wenn man's eh nicht regelmäßig schafft, oder. Was mich bei @elvira_k s Garten-Situation eigentlich noch interessieren würde: nimmt sie die Blätter auch? Ich hab mal irgendwo gelesen dass die Nitratkonzentration in den Blättern noch höher ist als in der Knolle. Keine Ahnung ob das stimmt aber wenn man schon frisch aus dem Garten erntet wäre das ja fast zu schade wenn man die wegwirft.
Zitat von leni_bkweiß ich bis heute nicht ob es mir wirklich was bringt oder ob das nur Placebo ist
@leni_bk das kenn ich, und ehrlich gesagt ist das genau der Punkt der mich beim Betanio PLUS auch zögern lässt. Du vergisst es zu trinken weil es nicht passt - das sagt eigentlich schon viel. Wenn man ein Supplement aktiv managen muss damit man dranbleibt ist das kein gutes Zeichen. Zu deiner Frage mit dem Blutdruck-Effekt im Alltag: ich hab keine eigene Erfahrung damit, aber meine Hausarztin hat mal erwähnt dass man für sowas wirklich konsequent mehrere Wochen dabei bleiben müsste um überhaupt was zu merken. Nicht zwei, drei Tage. Das macht die ganze Diskussion roh vs. gekocht vs. Konzentrat ein bisschen müßig wenn man's eh nicht regelmäßig schafft, oder. Was mich bei @elvira_k s Garten-Situation eigentlich noch interessieren würde: nimmt sie die Blätter auch? Ich hab mal irgendwo gelesen dass die Nitratkonzentration in den Blättern noch höher ist als in der Knolle. Keine Ahnung ob das stimmt aber wenn man schon frisch aus dem Garten erntet wäre das ja fast zu schade wenn man die wegwirft.
Zitat von leni_bk am August 19, 2026, 17:25 UhrZitat von leni_knimmt sie die Blätter auch?
ah ja, das ist ne gute Frage! Ich hab das auch mal gehört aber nie wirklich ausprobiert. Bei mir im Kindergarten haben wir letztens mit den Kindern Gemüse gemalt und eine Mutter hat erwähnt dass sie ihre Rote-Beete-Blätter in den Smoothie macht. Ich dachte mir damals nur - okay, interessant - aber dann war ich zu faul das selbst zu probieren 😅
@elvira_k falls du das mit den Blättern machst würde mich ehrlich interessieren wie du die zubereitet. Roh im Salat oder eher gekocht? Und schmecken die nicht auch so erdrig wie die Knolle? Was mich aber bei der ganzen Diskussion grad beschäftigt - ihr redet immer so über Regelmäßigkeit und Langfristigkeit, und das ist ja fair. Aber ich frag mich ob das nicht auch bedeutet dass man sich einfach nicht zu viel Druck machen sollte. Also wenn ich keine Lust auf Rote Beete hab an nem bestimmten Tag, dann ess ich halt was anderes. Das mit dem Betanio PLUS - klar, ich vergess es, aber dann vergess ich es eben. Statt mich dafür zu schämen könnte ich auch akzeptieren dass ich einfach nicht der Typ für ein tägliches Ritual bin. Vielleicht funktioniert das besser wenn ich es weniger verbissen seh und einfach ab und zu was mit Rote Beete mach wenn mir gerade danach ist? Keine Ahnung ob das naive Gedanke ist aber...
Zitat von leni_knimmt sie die Blätter auch?
ah ja, das ist ne gute Frage! Ich hab das auch mal gehört aber nie wirklich ausprobiert. Bei mir im Kindergarten haben wir letztens mit den Kindern Gemüse gemalt und eine Mutter hat erwähnt dass sie ihre Rote-Beete-Blätter in den Smoothie macht. Ich dachte mir damals nur - okay, interessant - aber dann war ich zu faul das selbst zu probieren 😅
@elvira_k falls du das mit den Blättern machst würde mich ehrlich interessieren wie du die zubereitet. Roh im Salat oder eher gekocht? Und schmecken die nicht auch so erdrig wie die Knolle? Was mich aber bei der ganzen Diskussion grad beschäftigt - ihr redet immer so über Regelmäßigkeit und Langfristigkeit, und das ist ja fair. Aber ich frag mich ob das nicht auch bedeutet dass man sich einfach nicht zu viel Druck machen sollte. Also wenn ich keine Lust auf Rote Beete hab an nem bestimmten Tag, dann ess ich halt was anderes. Das mit dem Betanio PLUS - klar, ich vergess es, aber dann vergess ich es eben. Statt mich dafür zu schämen könnte ich auch akzeptieren dass ich einfach nicht der Typ für ein tägliches Ritual bin. Vielleicht funktioniert das besser wenn ich es weniger verbissen seh und einfach ab und zu was mit Rote Beete mach wenn mir gerade danach ist? Keine Ahnung ob das naive Gedanke ist aber...
Zitat von lisab_93 am August 19, 2026, 17:33 Uhr@leni_bk [quote=leni_bkaber ich frag mich ob das nicht auch bedeutet dass man sich einfach nicht zu viel Druck machen sollte[/quote] ja, das ist ehrlich gesagt der einzige Punkt der zählt. Ich hab das selbst gemerkt - als ich täglich Rote Beete in den Smoothie getan hab, wurde es nach zwei Wochen zur Pflicht-Aufgabe. Und dann isst man das auch nicht mehr, weil der Körper irgendwann sagt nö danke. Das mit dem Betanio PLUS verstehe ich auch nicht wirklich. Wenn man ein Supplement managen muss wie eine Medikation, dann ist es für die meisten einfach zu anstrengend. Egal wie gut es theoretisch sein soll. Was mich bei der ganzen Diskussion aber irritiert - @elvira_k hat ja einen konkreten medizinischen Grund vom Hausarzt bekommen. Da ist es tatsächlich anders als "ich ess das mal wenn ich Lust drauf hab". Wenn der Blutdruck eine Rolle spielt, dann ist Regelmäßigkeit halt nicht optional, sondern tatsächlich relevant. Das ist was anderes als sich selbst unter Druck zu setzen wegen irgendwelcher Trends. Für sie persönlich würd ich sagen - probier einfach aus ob roh im Alltag besser funktioniert als gekocht. Wenn ja, dann behälts bei. Wenn nein dann nicht. Das ist praktischer als sich jetzt Gedanken über Blatt-Nitrate zu machen.
@leni_bk [quote=leni_bkaber ich frag mich ob das nicht auch bedeutet dass man sich einfach nicht zu viel Druck machen sollte[/quote] ja, das ist ehrlich gesagt der einzige Punkt der zählt. Ich hab das selbst gemerkt - als ich täglich Rote Beete in den Smoothie getan hab, wurde es nach zwei Wochen zur Pflicht-Aufgabe. Und dann isst man das auch nicht mehr, weil der Körper irgendwann sagt nö danke. Das mit dem Betanio PLUS verstehe ich auch nicht wirklich. Wenn man ein Supplement managen muss wie eine Medikation, dann ist es für die meisten einfach zu anstrengend. Egal wie gut es theoretisch sein soll. Was mich bei der ganzen Diskussion aber irritiert - @elvira_k hat ja einen konkreten medizinischen Grund vom Hausarzt bekommen. Da ist es tatsächlich anders als "ich ess das mal wenn ich Lust drauf hab". Wenn der Blutdruck eine Rolle spielt, dann ist Regelmäßigkeit halt nicht optional, sondern tatsächlich relevant. Das ist was anderes als sich selbst unter Druck zu setzen wegen irgendwelcher Trends. Für sie persönlich würd ich sagen - probier einfach aus ob roh im Alltag besser funktioniert als gekocht. Wenn ja, dann behälts bei. Wenn nein dann nicht. Das ist praktischer als sich jetzt Gedanken über Blatt-Nitrate zu machen.