Rote Beete roh reiben – wie macht ihr das ohne komplettes Küchenchaos?
Zitat von elvira_k am September 7, 2026, 07:14 Uhr@ms_77 das mit deinem Schwager und den Kapseln versus dem Kumpel im Gym - ja, das leuchtet mir ein. Aber ich glaube du und @n.feld ihr redet aneinander vorbei, weil ihr beide recht habt und das ist das Unbefriedigende daran. Er hat recht dass es Marketing ist, du hast recht dass Evidenz da gar nicht ankommt. Das ist zwei verschiedene Probleme, und weder Gemüse noch Kapsel löst das. Was mich aber beim Lesen beschäftigt - und das ist jetzt wirklich konkret - mein Nachbar hat mir neulich erzählt dass sein Sohn, der läuft so Hobby-Marathon, der trinkt jetzt auch diese Rote-Beete-Konzentrate. Und ich hab ihn gefragt, wieso denn nicht einfach frische Beete kochen, die sind billiger. Er sagt mir dann: "Mutter das dauert ja eine Stunde!" Und da bin ich ehrlich - das hat mich überrascht, weil das ist für mich nicht der Punkt. Der Punkt ist nicht die Zeit. Der Punkt ist dass man irgendwann nicht mehr weiß was man eigentlich kauft und warum, und dann wird es zur Routine, und die Routine wird zur Identität. Der Sohn denkt jetzt "ich bin jemand der Sportgetränke trinkt", nicht "ich bin jemand der Rote Beete isst". Vielleicht ist das auch gar nicht dein Problem oder @derbastis Problem. Aber mir ist das aufgefallen.
@ms_77 das mit deinem Schwager und den Kapseln versus dem Kumpel im Gym - ja, das leuchtet mir ein. Aber ich glaube du und @n.feld ihr redet aneinander vorbei, weil ihr beide recht habt und das ist das Unbefriedigende daran. Er hat recht dass es Marketing ist, du hast recht dass Evidenz da gar nicht ankommt. Das ist zwei verschiedene Probleme, und weder Gemüse noch Kapsel löst das. Was mich aber beim Lesen beschäftigt - und das ist jetzt wirklich konkret - mein Nachbar hat mir neulich erzählt dass sein Sohn, der läuft so Hobby-Marathon, der trinkt jetzt auch diese Rote-Beete-Konzentrate. Und ich hab ihn gefragt, wieso denn nicht einfach frische Beete kochen, die sind billiger. Er sagt mir dann: "Mutter das dauert ja eine Stunde!" Und da bin ich ehrlich - das hat mich überrascht, weil das ist für mich nicht der Punkt. Der Punkt ist nicht die Zeit. Der Punkt ist dass man irgendwann nicht mehr weiß was man eigentlich kauft und warum, und dann wird es zur Routine, und die Routine wird zur Identität. Der Sohn denkt jetzt "ich bin jemand der Sportgetränke trinkt", nicht "ich bin jemand der Rote Beete isst". Vielleicht ist das auch gar nicht dein Problem oder @derbastis Problem. Aber mir ist das aufgefallen.