Rote Beete roh im Salat – schmeckt es euch oder ist das nur Trend?
Zitat von elvira_k am August 20, 2026, 13:05 Uhr@jana_w [quote=jana_wvielleicht einfach ein kleines Beet als Test, parallel zu deiner gewohnten Sorte[/quote] - das ist eigentlich eine sehr gute Idee, und jetzt wo du das schreibst, frage ich mich warum ich nicht selbst drauf gekommen bin. Ich habe ja den Platz und es kostet mich ja nichts außer ein paar Samen. Dann kann ich wirklich sehen ob die Boltardy sich anders anfühlt beim Kochen ohne dass ich meine bewährte Sorte aufgebe. Was mich aber gerade beschäftigt ist eine andere Sache: Du hast erwähnt dass selbst eine süße Sorte erdig schmecken kann wenn sie zu alt ist oder zu lang liegt. Bei mir im Garten - ich ernde immer ziemlich zeitig, eher klein noch, weil ich das von klein auf so kenne von meiner Nachbarin. Aber beim Lagern bin ich wahrscheinlich nicht so aufmerksam. Ich hebe die Rüben nach der Ernte in einer Kiste im Keller auf, und ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wie lange die da schon liegen wenn ich sie koche. Könnten die über Monate immer erdiger werden? Ich meine, ich glaube ich esse sie relativ regelmäßig, aber vielleicht lagere ich sie falsch und das macht mehr aus als die Sorte selbst. Hast du da einen Trick wie man sie am besten aufbewahrt damit sie ihren Geschmack behalten?
@jana_w [quote=jana_wvielleicht einfach ein kleines Beet als Test, parallel zu deiner gewohnten Sorte[/quote] - das ist eigentlich eine sehr gute Idee, und jetzt wo du das schreibst, frage ich mich warum ich nicht selbst drauf gekommen bin. Ich habe ja den Platz und es kostet mich ja nichts außer ein paar Samen. Dann kann ich wirklich sehen ob die Boltardy sich anders anfühlt beim Kochen ohne dass ich meine bewährte Sorte aufgebe. Was mich aber gerade beschäftigt ist eine andere Sache: Du hast erwähnt dass selbst eine süße Sorte erdig schmecken kann wenn sie zu alt ist oder zu lang liegt. Bei mir im Garten - ich ernde immer ziemlich zeitig, eher klein noch, weil ich das von klein auf so kenne von meiner Nachbarin. Aber beim Lagern bin ich wahrscheinlich nicht so aufmerksam. Ich hebe die Rüben nach der Ernte in einer Kiste im Keller auf, und ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wie lange die da schon liegen wenn ich sie koche. Könnten die über Monate immer erdiger werden? Ich meine, ich glaube ich esse sie relativ regelmäßig, aber vielleicht lagere ich sie falsch und das macht mehr aus als die Sorte selbst. Hast du da einen Trick wie man sie am besten aufbewahrt damit sie ihren Geschmack behalten?
Zitat von jana_w am August 20, 2026, 13:41 Uhr@elvira_k Zitat von elvira_küber Monate immer erdiger werden
das ist tatsächlich eine Frage die ich mir selbst noch nie so gestellt hab, aber ich glaub ja. Geosmin bildet sich soweit ich weiß nicht einfach nach - aber wenn die Rübe lagert und dabei Feuchtigkeit verliert oder anfängt minimal zu gären, dann verändert sich der Geschmack schon. ich hab das mal mit Kartoffeln verglichen in einem Gespräch mit meiner Mutter, die lagert die auch im Keller, und sie meinte je länger die liegen desto "dumpfer" werden die. ob das bei Roter Beete genauso läuft weiß ich nicht genau, das ist jetzt meine Vermutung. was ich aber wirklich weiß: in Sand einlagern macht bei Wurzelgemüse einen riesigen Unterschied. die klassische Methode, einfach feuchten Sand in die Kiste und die Rüben reinlegen ohne dass sie sich berühren. hält die Feuchtigkeit und verhindert dass sie schrumpeln oder komisch werden. ob das auch den Geschmack über Monate stabiler hält, das würd mich ehrlich gesagt interessieren, ich hab das selbst nie über so lange Zeiträume getestet. meine Vermutung wäre: dein Kellerproblem ist weniger die Sorte und mehr dass du nicht weißt wie alt die gerade sind die du kochst. ich mein das nicht als Kritik, ich hätt da auch keinen Überblick wenn ich nicht eh immer so kleine Mengen kaufe. Edit: kleine Ergänzung - wichtig ist auch, dass der Keller kühl und dunkel sein sollte, idealerweise um die 4-5°C. wenn es dort zu warm wird, beschleunigt sich die Gärung natürlich massiv.
@elvira_k Zitat von elvira_küber Monate immer erdiger werden
das ist tatsächlich eine Frage die ich mir selbst noch nie so gestellt hab, aber ich glaub ja. Geosmin bildet sich soweit ich weiß nicht einfach nach - aber wenn die Rübe lagert und dabei Feuchtigkeit verliert oder anfängt minimal zu gären, dann verändert sich der Geschmack schon. ich hab das mal mit Kartoffeln verglichen in einem Gespräch mit meiner Mutter, die lagert die auch im Keller, und sie meinte je länger die liegen desto "dumpfer" werden die. ob das bei Roter Beete genauso läuft weiß ich nicht genau, das ist jetzt meine Vermutung. was ich aber wirklich weiß: in Sand einlagern macht bei Wurzelgemüse einen riesigen Unterschied. die klassische Methode, einfach feuchten Sand in die Kiste und die Rüben reinlegen ohne dass sie sich berühren. hält die Feuchtigkeit und verhindert dass sie schrumpeln oder komisch werden. ob das auch den Geschmack über Monate stabiler hält, das würd mich ehrlich gesagt interessieren, ich hab das selbst nie über so lange Zeiträume getestet. meine Vermutung wäre: dein Kellerproblem ist weniger die Sorte und mehr dass du nicht weißt wie alt die gerade sind die du kochst. ich mein das nicht als Kritik, ich hätt da auch keinen Überblick wenn ich nicht eh immer so kleine Mengen kaufe. Edit: kleine Ergänzung - wichtig ist auch, dass der Keller kühl und dunkel sein sollte, idealerweise um die 4-5°C. wenn es dort zu warm wird, beschleunigt sich die Gärung natürlich massiv.
Zitat von elvira_k am August 20, 2026, 14:15 Uhr@jana_w [quote=jana_wdein Kellerproblem ist weniger die Sorte und mehr dass du nicht weißt wie alt die gerade sind[/quote] - das ist mir gerade ein bisschen unangenehm weil ich genau das merke. Ich meine, ich lebe allein und die Erntemenge ist nicht so riesig, aber ich schreibe mir eben nicht auf wann ich was reingetan habe. Das könnten locker sechs Monate sein, eher sogar länger bis November bis Februar oder so. Und jetzt wo du das sagst, bin ich mir plötzlich nicht mehr sicher ob das ein Problem ist oder normal. Das mit dem Sand - meine Mutter hat das früher auch gemacht mit Kartoffeln und Rüben, und ich glaube ich habe das einfach nie übernommen weil es mir umständlich vorkam. Aber wenn ich ehrlich bin, könnte das ja genau erklären warum meine gekochten Beete im Frühjahr anders schmecken als im November direkt nach der Ernte. Das habe ich bisher gar nicht bewusst wahrgenommen, aber jetzt wo ich drüber nachdenke - ja, die schmecken wirklich unterschiedlich. Früher im Winter sind sie noch viel intensiver und süßer irgendwie. Dann ist vielleicht gar nicht die Sorte das Problem, sondern meine Lagermethode. Das wäre ja interessant herauszufinden, bevor ich nächstes Jahr neue Sorten anbaue. Sollte ich für einen Test einfach einen Teil in Sand lagern und den anderen wie bisher, und dann vergleichen? Oder macht das keinen Sinn wenn die zeitlich so weit auseinander liegen.
@jana_w [quote=jana_wdein Kellerproblem ist weniger die Sorte und mehr dass du nicht weißt wie alt die gerade sind[/quote] - das ist mir gerade ein bisschen unangenehm weil ich genau das merke. Ich meine, ich lebe allein und die Erntemenge ist nicht so riesig, aber ich schreibe mir eben nicht auf wann ich was reingetan habe. Das könnten locker sechs Monate sein, eher sogar länger bis November bis Februar oder so. Und jetzt wo du das sagst, bin ich mir plötzlich nicht mehr sicher ob das ein Problem ist oder normal. Das mit dem Sand - meine Mutter hat das früher auch gemacht mit Kartoffeln und Rüben, und ich glaube ich habe das einfach nie übernommen weil es mir umständlich vorkam. Aber wenn ich ehrlich bin, könnte das ja genau erklären warum meine gekochten Beete im Frühjahr anders schmecken als im November direkt nach der Ernte. Das habe ich bisher gar nicht bewusst wahrgenommen, aber jetzt wo ich drüber nachdenke - ja, die schmecken wirklich unterschiedlich. Früher im Winter sind sie noch viel intensiver und süßer irgendwie. Dann ist vielleicht gar nicht die Sorte das Problem, sondern meine Lagermethode. Das wäre ja interessant herauszufinden, bevor ich nächstes Jahr neue Sorten anbaue. Sollte ich für einen Test einfach einen Teil in Sand lagern und den anderen wie bisher, und dann vergleichen? Oder macht das keinen Sinn wenn die zeitlich so weit auseinander liegen.
Zitat von jana_w am August 20, 2026, 14:28 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_keinen Teil in Sand lagern und den anderen wie bisher
ja, das würde ich so machen, aber ich würd die Erwartung ein bisschen runterschrauben - das ist kein perfekter wissenschaftlicher Test wenn du die zeitlich nicht synchron entnimmst. ich mein, wenn du im November eine aus der Sandkiste nimmst und eine aus der normalen, dann hast du einen fairen Vergleich. wenn du eine im Januar aus dem Sand holst und dann im März aus der alten Kiste - dann weißt du hinterher immer noch nicht was der Unterschied war, weil das Alter ja auch anders ist. was mich bei deinem letzten Satz aber wirklich überrascht hat: du hast gerade selbst gemerkt dass die im Winter kurz nach der Ernte süßer schmecken. ich mein, das ist eigentlich schon die Antwort auf deine ursprüngliche Frage, oder? du hast keine Sortenproblem, du hast ein Lagerproblem. das ist ehrlich gesagt die sparsamere Erklärung. und nochmal zur Methode: feuchter Sand heißt wirklich nur leicht feucht, nicht nass. ich hab das mal falsch verstanden erklärt bekommen und mir wurde dann gesagt dass nasser Sand das Gegenteil bewirkt, da fangen die Rüben an zu faulen. keine Ahnung ob du das schon wusstest, aber das wäre mein einziger konkreter Hinweis dazu. meine Mutter hat immer gesagt "so feucht wie frische Gartenerde" - das ist irgendwie die praktischste Beschreibung die ich kenne.
Zitat von elvira_keinen Teil in Sand lagern und den anderen wie bisher
ja, das würde ich so machen, aber ich würd die Erwartung ein bisschen runterschrauben - das ist kein perfekter wissenschaftlicher Test wenn du die zeitlich nicht synchron entnimmst. ich mein, wenn du im November eine aus der Sandkiste nimmst und eine aus der normalen, dann hast du einen fairen Vergleich. wenn du eine im Januar aus dem Sand holst und dann im März aus der alten Kiste - dann weißt du hinterher immer noch nicht was der Unterschied war, weil das Alter ja auch anders ist. was mich bei deinem letzten Satz aber wirklich überrascht hat: du hast gerade selbst gemerkt dass die im Winter kurz nach der Ernte süßer schmecken. ich mein, das ist eigentlich schon die Antwort auf deine ursprüngliche Frage, oder? du hast keine Sortenproblem, du hast ein Lagerproblem. das ist ehrlich gesagt die sparsamere Erklärung. und nochmal zur Methode: feuchter Sand heißt wirklich nur leicht feucht, nicht nass. ich hab das mal falsch verstanden erklärt bekommen und mir wurde dann gesagt dass nasser Sand das Gegenteil bewirkt, da fangen die Rüben an zu faulen. keine Ahnung ob du das schon wusstest, aber das wäre mein einziger konkreter Hinweis dazu. meine Mutter hat immer gesagt "so feucht wie frische Gartenerde" - das ist irgendwie die praktischste Beschreibung die ich kenne.
Zitat von elvira_k am August 20, 2026, 15:38 Uhr@jana_w [quote=jana_wso feucht wie frische Gartenerde[/quote] - das ist mir sehr hilfreich, weil ich mir jetzt tatsächlich vorstellen kann wie das aussieht. Meine Mutter hat das immer gemacht, aber sie hat mir das nie so erklärt, und ich glaube ich habe die ganze Zeit gedacht es müsste richtig nass sein damit die Feuchtigkeit bleibt. Das erklärt wahrscheinlich auch warum ich es nach einer Weile wieder sein gelassen habe - irgendwann sind mir dann Rüben fault und ich dachte, na ja, das ist einfach zu kompliziert. Was mich aber gerade noch beschäftigt: Du hast gesagt ich sollte im November eine aus der Sandkiste und eine aus der normalen nehmen für einen fairen Vergleich. Das mache ich dann so. Aber bevor ich das tue - sollte ich vorher nochmal eine von meinen jetzigen lagern kochen, einfach um zu sehen wie die im Moment noch schmeckt? Ich meine, ich weiß ja gar nicht mehr genau wann die in den Keller gekommen sind, und wenn ich jetzt schon weiß dass das ein Problem sein könnte, könnte ich ja zumindest dokumentieren was ich gerade noch habe. Das klingt nach sehr viel Aufschrieb, aber ehrlich gesagt bin ich jetzt neugierig geworden ob ich das ganze Zeit falsch lagere und deswegen denke dass mir Rote Beete nicht so schmeckt wie anderen Leuten. Das mit dem Carpaccio und der neuen Sorte - das schiebe ich dann erst mal auf, bis ich das mit der Lagerung geklärt habe. Erst die Basis in Ordnung bringen, dann experimentieren.
@jana_w [quote=jana_wso feucht wie frische Gartenerde[/quote] - das ist mir sehr hilfreich, weil ich mir jetzt tatsächlich vorstellen kann wie das aussieht. Meine Mutter hat das immer gemacht, aber sie hat mir das nie so erklärt, und ich glaube ich habe die ganze Zeit gedacht es müsste richtig nass sein damit die Feuchtigkeit bleibt. Das erklärt wahrscheinlich auch warum ich es nach einer Weile wieder sein gelassen habe - irgendwann sind mir dann Rüben fault und ich dachte, na ja, das ist einfach zu kompliziert. Was mich aber gerade noch beschäftigt: Du hast gesagt ich sollte im November eine aus der Sandkiste und eine aus der normalen nehmen für einen fairen Vergleich. Das mache ich dann so. Aber bevor ich das tue - sollte ich vorher nochmal eine von meinen jetzigen lagern kochen, einfach um zu sehen wie die im Moment noch schmeckt? Ich meine, ich weiß ja gar nicht mehr genau wann die in den Keller gekommen sind, und wenn ich jetzt schon weiß dass das ein Problem sein könnte, könnte ich ja zumindest dokumentieren was ich gerade noch habe. Das klingt nach sehr viel Aufschrieb, aber ehrlich gesagt bin ich jetzt neugierig geworden ob ich das ganze Zeit falsch lagere und deswegen denke dass mir Rote Beete nicht so schmeckt wie anderen Leuten. Das mit dem Carpaccio und der neuen Sorte - das schiebe ich dann erst mal auf, bis ich das mit der Lagerung geklärt habe. Erst die Basis in Ordnung bringen, dann experimentieren.
Zitat von jana_w am August 20, 2026, 16:38 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kErst die Basis in Ordnung bringen, dann experimentieren
ja, das klingt vernünftig - aber ich muss ehrlich sagen, ich würd das nicht so streng aufteilen. du wirst die Lagerungsfrage sowieso nicht "klären" bevor der nächste Herbst kommt, das dauert einfach. also kannst du das Carpaccio trotzdem mal machen wenn du Lust hast, das läuft ja parallel. was mich bei deinem Plan interessiert: du willst jetzt eine von den jetzigen kochen um zu sehen wie die gerade schmeckt. ich mein, das kannst du machen, aber schreib dir wirklich das Datum auf wenn du sie in die neue Sandkiste legst. nicht wegen Wissenschaft, sondern einfach damit du im November nicht wieder nicht weißt wie alt die sind. ein Post-it an der Kiste reicht, das ist der einzige Aufwand der sich lohnt. ich hab das mal bei Möhren so gemacht, meine Nachbarin hier hat mir das beigebracht - einfach ein Zettel mit Erntedatum an die Kiste. klingt banal aber ich hätte das sonst nie durchgehalten. bei Roter Beete ist das sogar wichtiger weil der Geschmacksunterschied zwischen 6 Wochen und 5 Monaten Lagerung laut dem was du selbst beschreibst offenbar wirklich groß ist. und dann noch was das mir gerade einfällt: wenn du die erste frisch gekochte jetzt probierst - mach das ohne viel drumherum, kein Öl, kein Essig, pur. sonst weißt du hinterher nicht was du eigentlich bewertest.
Zitat von elvira_kErst die Basis in Ordnung bringen, dann experimentieren
ja, das klingt vernünftig - aber ich muss ehrlich sagen, ich würd das nicht so streng aufteilen. du wirst die Lagerungsfrage sowieso nicht "klären" bevor der nächste Herbst kommt, das dauert einfach. also kannst du das Carpaccio trotzdem mal machen wenn du Lust hast, das läuft ja parallel. was mich bei deinem Plan interessiert: du willst jetzt eine von den jetzigen kochen um zu sehen wie die gerade schmeckt. ich mein, das kannst du machen, aber schreib dir wirklich das Datum auf wenn du sie in die neue Sandkiste legst. nicht wegen Wissenschaft, sondern einfach damit du im November nicht wieder nicht weißt wie alt die sind. ein Post-it an der Kiste reicht, das ist der einzige Aufwand der sich lohnt. ich hab das mal bei Möhren so gemacht, meine Nachbarin hier hat mir das beigebracht - einfach ein Zettel mit Erntedatum an die Kiste. klingt banal aber ich hätte das sonst nie durchgehalten. bei Roter Beete ist das sogar wichtiger weil der Geschmacksunterschied zwischen 6 Wochen und 5 Monaten Lagerung laut dem was du selbst beschreibst offenbar wirklich groß ist. und dann noch was das mir gerade einfällt: wenn du die erste frisch gekochte jetzt probierst - mach das ohne viel drumherum, kein Öl, kein Essig, pur. sonst weißt du hinterher nicht was du eigentlich bewertest.
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 07:19 Uhr@jana_w [quote=jana_wein Post-it an der Kiste reicht[/quote] - ja, das ist eigentlich so simpel dass ich mich selbst ärgere, nicht selbst drauf gekommen zu sein. Ich meine, ich schreibe mir sonst für alles Notizen auf, aber bei den Rüben habe ich das einfach sein gelassen weil ich dachte, ach, die halten ja sowieso lange. Aber genau das ist ja das Problem - ich weiß nicht mehr wie lange. Das mit pur kochen ist auch ein guter Punkt, den hätte ich wahrscheinlich wieder falsch gemacht. Ich bin so gewöhnt, gleich was dranzumachen, dass ich gar nicht mehr weiß wie Rote Beete eigentlich schmeckt wenn nichts anderes dabei ist. Das ist interessant eigentlich. Was mich jetzt aber beschäftigt - und das ist vielleicht auch eine dumme Frage - aber wenn die Lagerung wirklich so viel ausmacht, dann muss ich ja nicht unbedingt nächstes Jahr eine neue Sorte anbauen? Ich meine, es könnte ja sein dass meine jetzige Sorte einfach nur schlecht lagert und ich deswegen denke sie schmeckt mir nicht. Die Boltardy kann ich ja trotzdem ausprobieren, aber jetzt bin ich mir nicht mehr sicher ob das überhaupt nötig ist. Oder soll ich das eh machen, einfach um zu sehen ob da noch was anderes rausholt? Diesen November werde ich dann erst mal richtig dokumentieren, mit Zettel an der Kiste und so. Das fühlt sich nach einem guten Plan an, und ehrlich gesagt bin ich neugierig was dann rauskommt wenn ich das mal richtig mache.
@jana_w [quote=jana_wein Post-it an der Kiste reicht[/quote] - ja, das ist eigentlich so simpel dass ich mich selbst ärgere, nicht selbst drauf gekommen zu sein. Ich meine, ich schreibe mir sonst für alles Notizen auf, aber bei den Rüben habe ich das einfach sein gelassen weil ich dachte, ach, die halten ja sowieso lange. Aber genau das ist ja das Problem - ich weiß nicht mehr wie lange. Das mit pur kochen ist auch ein guter Punkt, den hätte ich wahrscheinlich wieder falsch gemacht. Ich bin so gewöhnt, gleich was dranzumachen, dass ich gar nicht mehr weiß wie Rote Beete eigentlich schmeckt wenn nichts anderes dabei ist. Das ist interessant eigentlich. Was mich jetzt aber beschäftigt - und das ist vielleicht auch eine dumme Frage - aber wenn die Lagerung wirklich so viel ausmacht, dann muss ich ja nicht unbedingt nächstes Jahr eine neue Sorte anbauen? Ich meine, es könnte ja sein dass meine jetzige Sorte einfach nur schlecht lagert und ich deswegen denke sie schmeckt mir nicht. Die Boltardy kann ich ja trotzdem ausprobieren, aber jetzt bin ich mir nicht mehr sicher ob das überhaupt nötig ist. Oder soll ich das eh machen, einfach um zu sehen ob da noch was anderes rausholt? Diesen November werde ich dann erst mal richtig dokumentieren, mit Zettel an der Kiste und so. Das fühlt sich nach einem guten Plan an, und ehrlich gesagt bin ich neugierig was dann rauskommt wenn ich das mal richtig mache.
Zitat von evelyn83 am August 21, 2026, 09:04 Uhr@elvira_k ich lese das hier gerade mit und muss kurz einhaken - das mit dem Post-it klingt so simpel aber ich kenn das problem total. ich hab bei uns zuhause auch dauernd sowas irgendwas liegt rum und ich weiß nicht mehr wann das gekauft war oder ob das noch gut ist
Zitat von elvira_kpur kochen und nichts dran
das finde ich ehrlich gesagt den spannendsten punkt aus dem ganzen thread. weil ich selbst keine ahnung hätte wie rote beete pur schmeckt ich mach da auch immer direkt öl oder essig ran. keine ahnung ob das bei mir auch so ist dass ich eigentlich gar nicht weiß wie das gemüse an sich schmeckt
was mich bei deiner situation aber wundert - du hast doch einen garten und erntets selbst, da weißt du ja wenigstens noch ungefähr wann das war. ich kauf die immer vakuumverpackt und da steht zwar ein datum drauf aber wie frisch die wirklich sind weiß ich auch nicht
meine freundin meint ich soll öfter frische nehmen aber ich finds ehrlich gesagt aufwendig genug das überhaupt zuzubereiten. schon allein die flecken
@elvira_k ich lese das hier gerade mit und muss kurz einhaken - das mit dem Post-it klingt so simpel aber ich kenn das problem total. ich hab bei uns zuhause auch dauernd sowas irgendwas liegt rum und ich weiß nicht mehr wann das gekauft war oder ob das noch gut ist
Zitat von elvira_kpur kochen und nichts dran
das finde ich ehrlich gesagt den spannendsten punkt aus dem ganzen thread. weil ich selbst keine ahnung hätte wie rote beete pur schmeckt ich mach da auch immer direkt öl oder essig ran. keine ahnung ob das bei mir auch so ist dass ich eigentlich gar nicht weiß wie das gemüse an sich schmeckt
was mich bei deiner situation aber wundert - du hast doch einen garten und erntets selbst, da weißt du ja wenigstens noch ungefähr wann das war. ich kauf die immer vakuumverpackt und da steht zwar ein datum drauf aber wie frisch die wirklich sind weiß ich auch nicht
meine freundin meint ich soll öfter frische nehmen aber ich finds ehrlich gesagt aufwendig genug das überhaupt zuzubereiten. schon allein die flecken
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 09:21 Uhr@evelyn83 Das mit den Flecken verstehe ich total, aber ehrlich gesagt habe ich da inzwischen weniger Respekt davor als früher. Einmalhandschuhe und fertig, das ist wirklich nicht das große Drama das ich mir immer eingeredet habe. Das Problem ist eher - und das merke ich gerade bei mir - dass ich wahrscheinlich gar nicht mehr weiß wie Rote Beete eigentlich schmecken soll, weil ich immer gleich was dranzumache.
Zitat von evelyn83ich finds ehrlich gesagt aufwendig genug das überhaupt zuzubereiten
- ja, das sehe ich bei dir auch, und da würde ich dir ehrlich sagen: wenn du die vakuumverpackten nimmst, dann ist das völlig in Ordnung. Ich habe das lange Zeit anders gesehen, aber nach dem ganzen Gespräch hier merke ich, dass es weniger um die Form geht sondern eher darum dass man es überhaupt macht. Der Hausarzt hat mir nicht gesagt "nur frische aus dem Garten", er hat nur gesagt ich soll regelmäßig Rote Beete essen. Und wenn vakuumverpackt bedeutet dass du das öfter tust statt gar nicht dann ist das besser als gar nichts. Was mich aber neugierig macht - hast du schon mal versucht eine frische ohne all die Vorbereitung zu kosten? Nur so, ganz pur nach dem Kochen? Ich meine, vielleicht magst du die ja auch gar nicht und redest dir das nur ein weil alle sagen dass man sie essen sollte.
@evelyn83 Das mit den Flecken verstehe ich total, aber ehrlich gesagt habe ich da inzwischen weniger Respekt davor als früher. Einmalhandschuhe und fertig, das ist wirklich nicht das große Drama das ich mir immer eingeredet habe. Das Problem ist eher - und das merke ich gerade bei mir - dass ich wahrscheinlich gar nicht mehr weiß wie Rote Beete eigentlich schmecken soll, weil ich immer gleich was dranzumache.
Zitat von evelyn83ich finds ehrlich gesagt aufwendig genug das überhaupt zuzubereiten
- ja, das sehe ich bei dir auch, und da würde ich dir ehrlich sagen: wenn du die vakuumverpackten nimmst, dann ist das völlig in Ordnung. Ich habe das lange Zeit anders gesehen, aber nach dem ganzen Gespräch hier merke ich, dass es weniger um die Form geht sondern eher darum dass man es überhaupt macht. Der Hausarzt hat mir nicht gesagt "nur frische aus dem Garten", er hat nur gesagt ich soll regelmäßig Rote Beete essen. Und wenn vakuumverpackt bedeutet dass du das öfter tust statt gar nicht dann ist das besser als gar nichts. Was mich aber neugierig macht - hast du schon mal versucht eine frische ohne all die Vorbereitung zu kosten? Nur so, ganz pur nach dem Kochen? Ich meine, vielleicht magst du die ja auch gar nicht und redest dir das nur ein weil alle sagen dass man sie essen sollte.
Zitat von ms_77 am August 23, 2026, 00:17 UhrZitat von evelyn83ich finds ehrlich gesagt aufwendig genug das überhaupt zuzubereiten
okay das is jetzt der erste Satz in dem ganzen Thread der mich wirklich anspricht. weil genau das ist der Punkt den alle hier irgendwie drumherum reden. ihr redet seit Tagen über Sorten, Lagerung, Sandkisten, Post-its an Kisten - für Rote Beete. Gemüse. das kostet 80 Cent auf dem Markt. @evelyn83 du hast eigentlich recht auch wenn du's nicht so meinst. wenn das so viel Aufwand ist, vielleicht isst man es dann einfach nicht. kein Weltuntergang. und @elvira_k - ich mein das jetzt nicht gemein, aber du fragst jetzt schon den dritten Tag ob du neue Sorten anbauen sollst, ob du dokumentieren sollst, ob du erst Basis klären sollst. dein Hausarzt hat Rote Beete gesagt, nicht ein Forschungsprojekt. koch die einfach, iss sie, fertig. ich mach das bei der Elektrik auch so - wenn eine Verbindung funktioniert, fang ich nicht an zu optimieren bis sie kaputt ist. das mit pur probieren ohne Öl und so, das ist eigentlich der einzige Tipp aus dem Thread den ich sinnvoll find. der Rest ist mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand für Gemüse.
Zitat von evelyn83ich finds ehrlich gesagt aufwendig genug das überhaupt zuzubereiten
okay das is jetzt der erste Satz in dem ganzen Thread der mich wirklich anspricht. weil genau das ist der Punkt den alle hier irgendwie drumherum reden. ihr redet seit Tagen über Sorten, Lagerung, Sandkisten, Post-its an Kisten - für Rote Beete. Gemüse. das kostet 80 Cent auf dem Markt. @evelyn83 du hast eigentlich recht auch wenn du's nicht so meinst. wenn das so viel Aufwand ist, vielleicht isst man es dann einfach nicht. kein Weltuntergang. und @elvira_k - ich mein das jetzt nicht gemein, aber du fragst jetzt schon den dritten Tag ob du neue Sorten anbauen sollst, ob du dokumentieren sollst, ob du erst Basis klären sollst. dein Hausarzt hat Rote Beete gesagt, nicht ein Forschungsprojekt. koch die einfach, iss sie, fertig. ich mach das bei der Elektrik auch so - wenn eine Verbindung funktioniert, fang ich nicht an zu optimieren bis sie kaputt ist. das mit pur probieren ohne Öl und so, das ist eigentlich der einzige Tipp aus dem Thread den ich sinnvoll find. der Rest ist mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand für Gemüse.