Rote Beete / Nitrat-Supplements beim Laufen - lohnt sich das wirklich??
Zitat von fk_1988 am August 16, 2026, 07:25 Uhr@leni_do das mit "vor dem langen Lauf einmal" vs "täglich konsumieren" ist tatsächlich ein anderes Thema. Ich lauf ja auch schon ne Weile und hab mir das anders gar nicht überlegt ehrlich gesagt. Bei mir ist es so - ich hab irgendwann angefangen vor Halbmarathons bewusster auf Schlaf zu achten, eine Woche vorher schon. Und da dachte ich mir, okay wenn ich da schon so viel für den Kopf mache, warum nicht auch für den physischen Teil. Aber nicht täglich, sondern wirklich gezielt drei, vier Tage vorher. Das Problem ist nur - und das merke ich immer wieder - ich weiß hinterher nicht ob das was gebracht hat oder ob ich einfach gut geschlafen hab und deswegen besser gelaufen bin. Bei meinem letzten Marathon hab ich das bewusst nicht gemacht, wollte sehen ob ich den Unterschied spür. Und ehrlich gesagt war ich genauso platt wie sonst auch. Was für mich persönlich heißt - der Aufwand lohnt sich nicht. Aber das ist bei mir. Bei dir oder @miramira kann das ganz anders sein. Was mich bei deinem Punkt aber mehr beschäftigt ist dass du jetzt plötzlich merkst dass die psychologische Hürde sinkt wenn du nicht täglich denken musst "okay ich muss das jetzt machen". Das ist glaub ich der größere Effekt als das Zeug selbst - dass du dich überhaupt traust es auszuprobieren. Versuch das einfach vor deinem nächsten langen Lauf, nimm den Saft von deiner Kollegin. Wenn du es merkst - cool. Wenn nicht, war es ne Cola für umsonst. Aber du weißt wenigstens bescheid statt hier noch zwei Wochen zu überlegen. Edit: Kleine Anmerkung - bei mir persönlich hat auch eine Rolle gespielt, dass ich nicht wusste, wie sehr mein Magen auf sowas reagiert. Vielleicht testest du die Marke deiner Kollegin auch vorher mal bei einem kürzeren Lauf, um sicherzugehen dass du die nicht während des Marathons ärgert.
@leni_do das mit "vor dem langen Lauf einmal" vs "täglich konsumieren" ist tatsächlich ein anderes Thema. Ich lauf ja auch schon ne Weile und hab mir das anders gar nicht überlegt ehrlich gesagt. Bei mir ist es so - ich hab irgendwann angefangen vor Halbmarathons bewusster auf Schlaf zu achten, eine Woche vorher schon. Und da dachte ich mir, okay wenn ich da schon so viel für den Kopf mache, warum nicht auch für den physischen Teil. Aber nicht täglich, sondern wirklich gezielt drei, vier Tage vorher. Das Problem ist nur - und das merke ich immer wieder - ich weiß hinterher nicht ob das was gebracht hat oder ob ich einfach gut geschlafen hab und deswegen besser gelaufen bin. Bei meinem letzten Marathon hab ich das bewusst nicht gemacht, wollte sehen ob ich den Unterschied spür. Und ehrlich gesagt war ich genauso platt wie sonst auch. Was für mich persönlich heißt - der Aufwand lohnt sich nicht. Aber das ist bei mir. Bei dir oder @miramira kann das ganz anders sein. Was mich bei deinem Punkt aber mehr beschäftigt ist dass du jetzt plötzlich merkst dass die psychologische Hürde sinkt wenn du nicht täglich denken musst "okay ich muss das jetzt machen". Das ist glaub ich der größere Effekt als das Zeug selbst - dass du dich überhaupt traust es auszuprobieren. Versuch das einfach vor deinem nächsten langen Lauf, nimm den Saft von deiner Kollegin. Wenn du es merkst - cool. Wenn nicht, war es ne Cola für umsonst. Aber du weißt wenigstens bescheid statt hier noch zwei Wochen zu überlegen. Edit: Kleine Anmerkung - bei mir persönlich hat auch eine Rolle gespielt, dass ich nicht wusste, wie sehr mein Magen auf sowas reagiert. Vielleicht testest du die Marke deiner Kollegin auch vorher mal bei einem kürzeren Lauf, um sicherzugehen dass du die nicht während des Marathons ärgert.
Zitat von fg_1988 am August 16, 2026, 07:47 Uhr@fk_1988 okay jetzt muss ich aber kurz einhaken. Du schreibst du hast beim Marathon bewusst drauf verzichtet und warst "genauso platt wie sonst" - kann ich dir sagen das ist eigentlich kein Gegenargument. Platt nach nem Marathon bist du so oder so, echt jetzt. Die Frage ist doch nicht ob du erschöpft ankommst sondern ob du bei km 35 noch ne Reserve hast die du vorher nicht hattest. Das ist ein anderer Messwert. Was mich bei dem ganzen Thread aber gerade wirklich beschäftigt - und das hat hier noch niemand so gesagt - ist dass ihr alle die Akutwirkung und die kumulative Geschichte durcheinander werft. @leni_do sagt "einmal vor dem langen Lauf" und @fk_1988 sagt "drei, vier Tage vorher". Das ist physiologisch nicht dasselbe. Einmalig nimmst du halt einmal Nitrat rein das hat ne gewisse akute Wirkung. Mehrere Tage vorher ist was anderes, da sättigst du quasi den Pool. Hab das mal auf nem Sporternährungs-Blog gelesen, der Typ hatte das über mehrere Wochen durchgezogen und meinte der Effekt wurde nach Tag drei erst richtig merkbar. Das heißt wenn @leni_do das wirklich mal ausprobieren will - und den Saft von der Kollegin hat sie ja schon - dann wär mein konkreter Tipp: nicht einmal, sondern drei Tage vorher anfangen. Nicht täglich als Routine. Einfach kurz vor dem Lauf der zählt. Das ist immer noch wenig Aufwand aber du gibst dem Zeug überhaupt erst ne Chance zu wirken.
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HM-Bestzeit: 1:47 — wird noch besser
@fk_1988 okay jetzt muss ich aber kurz einhaken. Du schreibst du hast beim Marathon bewusst drauf verzichtet und warst "genauso platt wie sonst" - kann ich dir sagen das ist eigentlich kein Gegenargument. Platt nach nem Marathon bist du so oder so, echt jetzt. Die Frage ist doch nicht ob du erschöpft ankommst sondern ob du bei km 35 noch ne Reserve hast die du vorher nicht hattest. Das ist ein anderer Messwert. Was mich bei dem ganzen Thread aber gerade wirklich beschäftigt - und das hat hier noch niemand so gesagt - ist dass ihr alle die Akutwirkung und die kumulative Geschichte durcheinander werft. @leni_do sagt "einmal vor dem langen Lauf" und @fk_1988 sagt "drei, vier Tage vorher". Das ist physiologisch nicht dasselbe. Einmalig nimmst du halt einmal Nitrat rein das hat ne gewisse akute Wirkung. Mehrere Tage vorher ist was anderes, da sättigst du quasi den Pool. Hab das mal auf nem Sporternährungs-Blog gelesen, der Typ hatte das über mehrere Wochen durchgezogen und meinte der Effekt wurde nach Tag drei erst richtig merkbar. Das heißt wenn @leni_do das wirklich mal ausprobieren will - und den Saft von der Kollegin hat sie ja schon - dann wär mein konkreter Tipp: nicht einmal, sondern drei Tage vorher anfangen. Nicht täglich als Routine. Einfach kurz vor dem Lauf der zählt. Das ist immer noch wenig Aufwand aber du gibst dem Zeug überhaupt erst ne Chance zu wirken.
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HM-Bestzeit: 1:47 — wird noch besser
Zitat von miramira am August 16, 2026, 23:45 Uhrmelde mich nochmal weil mich @fg_1988 sein letzter Post grad wirklich aufgeweckt hat - das ist eigentlich der erste Punkt in diesem Thread der mir wirklich neu war.
Zitat von leni_donicht "bringt es was" sondern "bin ich praktisch veranlagt genug dass ich das durchziehe"
okay das hat mich damals schon getroffen und jetzt wo @fg_1988 den Unterschied zwischen Akutwirkung und diesem "Pool sättigen" erklärt - merke ich dass ich das wirklich die ganze Zeit durcheinander gedacht hab. Ich hab mir das immer vorgestellt wie ne Tablette vor dem Lauf schlucken und dann läuft's besser. Aber wenn der Effekt erst nach drei Tagen richtig anläuft dann ist das ja logistisch eine komplett andere Frage. Dann muss ich ja drei Tage vorher wissen dass ich Samstag einen langen Lauf mach und konsequent daran denken. Das ist ehrlich gesagt... schwieriger als ich dachte? Nicht weil ich so chaotisch bin aber ich entscheide meine langen Läufe oft spontan je nachdem wie die Woche läuft. Heute ist Wochenende und ich hab erst heute Morgen entschieden dass ich jetzt 17km mach weil das Wetter endlich besser ist. kleines Update von mir: ich hab die letzten Wochen tatsächlich mehr Rote Beete gegessen - nicht systematisch aber öfter als vorher. Und ich kann nicht sagen ob ich was merke weil ich auch endlich wieder g'scheit schlaf seit die Seminararbeit weg ist. Also genau das was @mh_82 von Anfang an gesagt hat. Confounding, überall.
melde mich nochmal weil mich @fg_1988 sein letzter Post grad wirklich aufgeweckt hat - das ist eigentlich der erste Punkt in diesem Thread der mir wirklich neu war.
Zitat von leni_donicht "bringt es was" sondern "bin ich praktisch veranlagt genug dass ich das durchziehe"
okay das hat mich damals schon getroffen und jetzt wo @fg_1988 den Unterschied zwischen Akutwirkung und diesem "Pool sättigen" erklärt - merke ich dass ich das wirklich die ganze Zeit durcheinander gedacht hab. Ich hab mir das immer vorgestellt wie ne Tablette vor dem Lauf schlucken und dann läuft's besser. Aber wenn der Effekt erst nach drei Tagen richtig anläuft dann ist das ja logistisch eine komplett andere Frage. Dann muss ich ja drei Tage vorher wissen dass ich Samstag einen langen Lauf mach und konsequent daran denken. Das ist ehrlich gesagt... schwieriger als ich dachte? Nicht weil ich so chaotisch bin aber ich entscheide meine langen Läufe oft spontan je nachdem wie die Woche läuft. Heute ist Wochenende und ich hab erst heute Morgen entschieden dass ich jetzt 17km mach weil das Wetter endlich besser ist. kleines Update von mir: ich hab die letzten Wochen tatsächlich mehr Rote Beete gegessen - nicht systematisch aber öfter als vorher. Und ich kann nicht sagen ob ich was merke weil ich auch endlich wieder g'scheit schlaf seit die Seminararbeit weg ist. Also genau das was @mh_82 von Anfang an gesagt hat. Confounding, überall.