Rote-Beete-Konzentrat vs. frisch gepresst – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Zitat von rennradrenate am Juni 29, 2026, 11:35 UhrIch bin jetzt seit gut zwei Jahren beim Konzentrat gelandet, nach einer Phase wo ich wirklich alles selbst gemacht hab. Der Weg dahin war nicht ganz logisch, deshalb schreib ich's mal auf. Angefangen hab ich mit frisch gekochter Rote Bete, die ich dann gepresst habe - mit einem dieser Zentrifugalentsafter, die man in jedem Haushaltsladen bekommt. Ergebnis war gut, der Saft war intensiv und ich wusste genau was drin ist. Das Problem: der Aufwand war für einen Alltag mit Vollzeitstelle und morgendlicher Ausfahrt vor der Schule schlicht nicht machbar. Rote Bete färbt alles, der Entsafter braucht ewig zum Reinigen, und am Ende hab ich es immer öfter sein lassen. Das Konzentrat ist dann durch meine Kollegin reingekommen - die hat mir ein kleines Fläschchen mitgebracht, ein Naturprodukt aus dem Bioladen, ohne Zuckerzusatz. Das ist mir wichtig, weil ich bei manchen Produkten wirklich erschrocken war wie viel Zucker da drinsteckt. Was mich jetzt beschäftigt: Ich weiß nicht wie viel von den Nitraten und was auch immer sonst noch relevant ist wirklich übrig bleibt nach der Verarbeitung. Ich hab das mal kurz mit meiner Hausärztin besprochen, die meinte sie sieht es nicht kritisch, aber zum Wirkungsvergleich frisch/Konzentrat konnte sie mir auch nichts Belastbares sagen. Hat hier jemand ernsthaft beides längere Zeit ausprobiert und dabei auf den Körper geachtet? Nicht im Sinne von Blutdruck-Protokoll mit Messgerät - sondern einfach wie es sich beim Radfahren anfühlt, Ausdauer, Erholung. Das ist natürlich keine Wissenschaft, das weiß ich. Aber ich würde trotzdem gerne wissen ob andere da einen Unterschied bemerkt haben oder ob das Konzentrat am Ende eine praktische aber abgespeckte Variante ist.
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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.
Ich bin jetzt seit gut zwei Jahren beim Konzentrat gelandet, nach einer Phase wo ich wirklich alles selbst gemacht hab. Der Weg dahin war nicht ganz logisch, deshalb schreib ich's mal auf. Angefangen hab ich mit frisch gekochter Rote Bete, die ich dann gepresst habe - mit einem dieser Zentrifugalentsafter, die man in jedem Haushaltsladen bekommt. Ergebnis war gut, der Saft war intensiv und ich wusste genau was drin ist. Das Problem: der Aufwand war für einen Alltag mit Vollzeitstelle und morgendlicher Ausfahrt vor der Schule schlicht nicht machbar. Rote Bete färbt alles, der Entsafter braucht ewig zum Reinigen, und am Ende hab ich es immer öfter sein lassen. Das Konzentrat ist dann durch meine Kollegin reingekommen - die hat mir ein kleines Fläschchen mitgebracht, ein Naturprodukt aus dem Bioladen, ohne Zuckerzusatz. Das ist mir wichtig, weil ich bei manchen Produkten wirklich erschrocken war wie viel Zucker da drinsteckt. Was mich jetzt beschäftigt: Ich weiß nicht wie viel von den Nitraten und was auch immer sonst noch relevant ist wirklich übrig bleibt nach der Verarbeitung. Ich hab das mal kurz mit meiner Hausärztin besprochen, die meinte sie sieht es nicht kritisch, aber zum Wirkungsvergleich frisch/Konzentrat konnte sie mir auch nichts Belastbares sagen. Hat hier jemand ernsthaft beides längere Zeit ausprobiert und dabei auf den Körper geachtet? Nicht im Sinne von Blutdruck-Protokoll mit Messgerät - sondern einfach wie es sich beim Radfahren anfühlt, Ausdauer, Erholung. Das ist natürlich keine Wissenschaft, das weiß ich. Aber ich würde trotzdem gerne wissen ob andere da einen Unterschied bemerkt haben oder ob das Konzentrat am Ende eine praktische aber abgespeckte Variante ist.
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Zitat von rennradbernd am Juni 29, 2026, 11:45 Uhr@rennradrenate die Frage die du stellst, die kenn ich. Aber ich glaub das Problem ist schon wie du's messen willst. "Wie fühlt sich die Ausdauer an" - das ist halt brutal schwer einzuschätzen wenn du nicht genau gleich trainierst, gleich schläfst, gleich isst.
Zitat von rennradrenateweiß nicht wie viel von den Nitraten wirklich übrig bleibt nach der Verarbeitung
genau das ist mein Haken bei dem ganzen Konzentrat-Kram. Die sagen dir auf der Flasche nix genaues, und der Bioladen-Aufkleber macht's auch nicht besser. Ich hab das mal meiner Hausarztin gefragt, die hat nur gesagt "schauen Sie auf die Zutatenliste" - ja danke, sehr hilfreich. Was mich bei deiner Geschichte eigentlich mehr interessiert: du sagst du hast frisch gepresst und bist dann zum Konzentrat. Aber hast du in der Frisch-Phase überhaupt lang genug durchgehalten damit du irgendwas merken konntest? Weil ein paar Wochen mit dem Entsafter und dann aufgehört das sagt ja noch nix. Ich kenn das - man probiert was aus, der Aufwand nervt, man hört auf, und dann weiß man trotzdem nicht ob's was gebracht hätt. Is halt so mit dem ganzen Selbstversuch-Thema. Man müsste eigentlich viel konsequenter dranbleiben als man's im Alltag hinbekommt. Und dann kommt noch dazu dass beim Radfahren so viele andere Faktoren reinspielen - Schlaf, Stress, das Wetter letzte Woche war ja auch nicht grad ideal für ordentliche Ausdauerleistung.
@rennradrenate die Frage die du stellst, die kenn ich. Aber ich glaub das Problem ist schon wie du's messen willst. "Wie fühlt sich die Ausdauer an" - das ist halt brutal schwer einzuschätzen wenn du nicht genau gleich trainierst, gleich schläfst, gleich isst.
Zitat von rennradrenateweiß nicht wie viel von den Nitraten wirklich übrig bleibt nach der Verarbeitung
genau das ist mein Haken bei dem ganzen Konzentrat-Kram. Die sagen dir auf der Flasche nix genaues, und der Bioladen-Aufkleber macht's auch nicht besser. Ich hab das mal meiner Hausarztin gefragt, die hat nur gesagt "schauen Sie auf die Zutatenliste" - ja danke, sehr hilfreich. Was mich bei deiner Geschichte eigentlich mehr interessiert: du sagst du hast frisch gepresst und bist dann zum Konzentrat. Aber hast du in der Frisch-Phase überhaupt lang genug durchgehalten damit du irgendwas merken konntest? Weil ein paar Wochen mit dem Entsafter und dann aufgehört das sagt ja noch nix. Ich kenn das - man probiert was aus, der Aufwand nervt, man hört auf, und dann weiß man trotzdem nicht ob's was gebracht hätt. Is halt so mit dem ganzen Selbstversuch-Thema. Man müsste eigentlich viel konsequenter dranbleiben als man's im Alltag hinbekommt. Und dann kommt noch dazu dass beim Radfahren so viele andere Faktoren reinspielen - Schlaf, Stress, das Wetter letzte Woche war ja auch nicht grad ideal für ordentliche Ausdauerleistung.
Zitat von rennradrenate am Juni 29, 2026, 12:07 Uhr@rennradbernd
Zitat von rennradberndhast du in der Frisch-Phase überhaupt lang genug durchgehalten
Das ist eine faire Frage, und die Antwort ist: nein, nicht wirklich. Ich schätze drei bis vier Wochen, vielleicht fünfmal pro Woche. Das ist zu wenig für irgendetwas Belastbares. Aber was mich an deinem Punkt beschäftigt - nicht die Frage nach der Dauer, sondern die dahinter. Du sagst im Grunde: Selbstversuch funktioniert eh nicht richtig, weil zu viele Variablen. Das stimmt. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass das manchmal als Totschlagargument benutzt wird. Weil wenn ich warte bis alle Variablen kontrolliert sind, fange ich nie an. Was ich bei mir beobachtet habe - und ich sage ausdrücklich beobachtet, nicht gemessen - ist dass die Erholung nach langen Ausfahrten in Phasen wo ich das Konzentrat regelmäßig genommen habe, sich anders angefühlt hat. Weniger taubes Gefühl in den Beinen am nächsten Morgen. Kann Zufall sein. Kann Placebo sein. Kann auch daran liegen dass ich in solchen Phasen insgesamt disziplinierter esse. Das ist das eigentliche Problem beim Selbstversuch, finde ich - nicht dass man ihn nicht kontrollieren kann, sondern dass die Dinge die sich ändern oft zusammenhängen. Wer konsequenter Rote Bete nimmt, schläft vielleicht auch besser, trinkt mehr Wasser, achtet mehr auf Pausen. Ob das dann dem Nitrat zuzuschreiben ist oder dem ganzen Paket drumherum - das kann ich nicht sagen.
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Zitat von rennradberndhast du in der Frisch-Phase überhaupt lang genug durchgehalten
Das ist eine faire Frage, und die Antwort ist: nein, nicht wirklich. Ich schätze drei bis vier Wochen, vielleicht fünfmal pro Woche. Das ist zu wenig für irgendetwas Belastbares. Aber was mich an deinem Punkt beschäftigt - nicht die Frage nach der Dauer, sondern die dahinter. Du sagst im Grunde: Selbstversuch funktioniert eh nicht richtig, weil zu viele Variablen. Das stimmt. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass das manchmal als Totschlagargument benutzt wird. Weil wenn ich warte bis alle Variablen kontrolliert sind, fange ich nie an. Was ich bei mir beobachtet habe - und ich sage ausdrücklich beobachtet, nicht gemessen - ist dass die Erholung nach langen Ausfahrten in Phasen wo ich das Konzentrat regelmäßig genommen habe, sich anders angefühlt hat. Weniger taubes Gefühl in den Beinen am nächsten Morgen. Kann Zufall sein. Kann Placebo sein. Kann auch daran liegen dass ich in solchen Phasen insgesamt disziplinierter esse. Das ist das eigentliche Problem beim Selbstversuch, finde ich - nicht dass man ihn nicht kontrollieren kann, sondern dass die Dinge die sich ändern oft zusammenhängen. Wer konsequenter Rote Bete nimmt, schläft vielleicht auch besser, trinkt mehr Wasser, achtet mehr auf Pausen. Ob das dann dem Nitrat zuzuschreiben ist oder dem ganzen Paket drumherum - das kann ich nicht sagen.
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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.
Zitat von rennradbernd am Juni 29, 2026, 12:20 UhrZitat von rennradrenatedie Dinge die sich ändern oft zusammenhängen
ja, und das ist eigentlich das Ehrlichste was du in dem ganzen Thread gesagt hast. Das triffst du schon richtig. Aber jetzt kommt mein Haken daran - genau weil alles zusammenhängt, bringt das Konzentrat allein halt auch nix. Wenn du in einer Phase wo du's nimmst automatisch disziplinierter wirst bei allem anderen, dann ist das Fläschchen vielleicht mehr Anker als Wirkstoff. Ich kenn das von mir selbst: wenn ich anfang an Ernährung rumzuschrauben, trink ich auch mehr, schlaf früher ein, lass das dritte Bier. Das ist dann kein Nitrat das mir hilft das bin ich der aufmerksamer wird. Was mich bei dir interessiert: nimmst du das Konzentrat täglich oder nur vor Ausfahrten? Weil ich hab letztens irgendwo gelesen - ich glaub das war auf irgendeiner Sportlerseite, nicht grade eine Fachzeitschrift - dass der Nitrat-Effekt wenn überhaupt erst nach ein paar Stunden kommt. Also nicht kurz vorher schlucken und dann losfahren. Das würd für mich schon mal bedeuten dass die meisten es falsch anwenden wenn sie's als "Pre-Ride-Boost" sehen. Ich selbst hab das Konzentrat-Ding nach einem Monat wieder gelassen weil's mir ehrlich gsagt zu wenig war für den Preis. Nicht dramatisch schlecht, aber auch nix wo ich gsagt hätt - ja, das wars.
Zitat von rennradrenatedie Dinge die sich ändern oft zusammenhängen
ja, und das ist eigentlich das Ehrlichste was du in dem ganzen Thread gesagt hast. Das triffst du schon richtig. Aber jetzt kommt mein Haken daran - genau weil alles zusammenhängt, bringt das Konzentrat allein halt auch nix. Wenn du in einer Phase wo du's nimmst automatisch disziplinierter wirst bei allem anderen, dann ist das Fläschchen vielleicht mehr Anker als Wirkstoff. Ich kenn das von mir selbst: wenn ich anfang an Ernährung rumzuschrauben, trink ich auch mehr, schlaf früher ein, lass das dritte Bier. Das ist dann kein Nitrat das mir hilft das bin ich der aufmerksamer wird. Was mich bei dir interessiert: nimmst du das Konzentrat täglich oder nur vor Ausfahrten? Weil ich hab letztens irgendwo gelesen - ich glaub das war auf irgendeiner Sportlerseite, nicht grade eine Fachzeitschrift - dass der Nitrat-Effekt wenn überhaupt erst nach ein paar Stunden kommt. Also nicht kurz vorher schlucken und dann losfahren. Das würd für mich schon mal bedeuten dass die meisten es falsch anwenden wenn sie's als "Pre-Ride-Boost" sehen. Ich selbst hab das Konzentrat-Ding nach einem Monat wieder gelassen weil's mir ehrlich gsagt zu wenig war für den Preis. Nicht dramatisch schlecht, aber auch nix wo ich gsagt hätt - ja, das wars.
Zitat von rennradrenate am Juni 29, 2026, 12:53 UhrZitat von rennradbernddas Fläschchen vielleicht mehr Anker als Wirkstoff
Das ist eigentlich eine interessante Formulierung - ich weiß nicht ob du dir bewusst bist, wie viel da drinsteckt. Weil "Anker" klingt erstmal nach Einbildung, aber ein Anker ist ja trotzdem etwas Reales. Wenn das Fläschchen dazu führt dass ich vor einer langen Ausfahrt insgesamt aufmerksamer werde - früher schlafen, Wasser, kein Rotwein am Vorabend - dann hat es eine Funktion. Ob die im Nitrat liegt oder im Ritual, das lasse ich offen. Was mich an deinem Timing-Punkt wirklich beschäftigt: ich nehme es meistens zwei bis drei Stunden vor der Ausfahrt, nicht direkt davor. Das hat mir meine Hausärztin vor einiger Zeit tatsächlich so gesagt, nicht mit Quelle oder Erklärung, aber die Empfehlung war eindeutig. Ob das für alle Konzentrate gleich gilt oder ob das produktabhängig ist - keine Ahnung. Das steht auf keiner der Flaschen die ich kenne. Was ich aber nicht nachvollziehen kann, @rennradbernd: du sagst "zu wenig für den Preis" und hast's nach einem Monat gelassen. Das finde ich zu kurz. Nicht weil ich dir sagen will was du tun sollst - sondern weil ein Monat bei so was mit Blick auf Ausdauer und Erholung wirklich kaum reicht. Da war ich bei mir selbst auch ungeduldig.
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Zitat von rennradbernddas Fläschchen vielleicht mehr Anker als Wirkstoff
Das ist eigentlich eine interessante Formulierung - ich weiß nicht ob du dir bewusst bist, wie viel da drinsteckt. Weil "Anker" klingt erstmal nach Einbildung, aber ein Anker ist ja trotzdem etwas Reales. Wenn das Fläschchen dazu führt dass ich vor einer langen Ausfahrt insgesamt aufmerksamer werde - früher schlafen, Wasser, kein Rotwein am Vorabend - dann hat es eine Funktion. Ob die im Nitrat liegt oder im Ritual, das lasse ich offen. Was mich an deinem Timing-Punkt wirklich beschäftigt: ich nehme es meistens zwei bis drei Stunden vor der Ausfahrt, nicht direkt davor. Das hat mir meine Hausärztin vor einiger Zeit tatsächlich so gesagt, nicht mit Quelle oder Erklärung, aber die Empfehlung war eindeutig. Ob das für alle Konzentrate gleich gilt oder ob das produktabhängig ist - keine Ahnung. Das steht auf keiner der Flaschen die ich kenne. Was ich aber nicht nachvollziehen kann, @rennradbernd: du sagst "zu wenig für den Preis" und hast's nach einem Monat gelassen. Das finde ich zu kurz. Nicht weil ich dir sagen will was du tun sollst - sondern weil ein Monat bei so was mit Blick auf Ausdauer und Erholung wirklich kaum reicht. Da war ich bei mir selbst auch ungeduldig.
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Zitat von rennradbernd am Juni 29, 2026, 13:04 UhrZitat von rennradrenateein Monat bei so was mit Blick auf Ausdauer wirklich kaum reicht
da magst du nicht ganz falsch liegen, aber ich glaub du drehst's ein bisschen um. Ich hab nicht nach einem Monat aufgehört weil ich ungeduldig war - ich hab aufgehört weil ich in dem Monat schlicht nix bemerkt hab was den Preis rechtfertigt. Das ist kein Beweis gegen Rote Bete, das ist meine persönliche Kosten-Nutzen-Rechnung. Kann jeder anders sehen. Was mich aber grad wirklich beschäftigt ist was du über deine Ärztin sagst. Die hat dir die Timing-Empfehlung gegeben, aber ohne Erklärung oder Quelle. Ich kenn das - mein Hausarzt macht das auch manchmal, sagt irgendwas, und wenn ich nachhak kommt nicht viel. Das ist nicht ihre Schuld, die hat zehn Minuten pro Patient. Aber dann ist das halt auch nicht mehr als ein Hinweis. @rennradrenate und jetzt mal ehrlich - trinkst du das Konzentrat wirklich noch regelmäßig oder ist das auch schon wieder eingeschlafen? Weil du schreibst im Präsens aber ich hab das Gefühl das ist öfter so eine Phase-Sache. Ich frag weil ich das von mir kenn. Man redet drüber, man überzeugst sich selbst nochmal, und dann steht die Flasche drei Wochen im Kühlschrank.
Zitat von rennradrenateein Monat bei so was mit Blick auf Ausdauer wirklich kaum reicht
da magst du nicht ganz falsch liegen, aber ich glaub du drehst's ein bisschen um. Ich hab nicht nach einem Monat aufgehört weil ich ungeduldig war - ich hab aufgehört weil ich in dem Monat schlicht nix bemerkt hab was den Preis rechtfertigt. Das ist kein Beweis gegen Rote Bete, das ist meine persönliche Kosten-Nutzen-Rechnung. Kann jeder anders sehen. Was mich aber grad wirklich beschäftigt ist was du über deine Ärztin sagst. Die hat dir die Timing-Empfehlung gegeben, aber ohne Erklärung oder Quelle. Ich kenn das - mein Hausarzt macht das auch manchmal, sagt irgendwas, und wenn ich nachhak kommt nicht viel. Das ist nicht ihre Schuld, die hat zehn Minuten pro Patient. Aber dann ist das halt auch nicht mehr als ein Hinweis. @rennradrenate und jetzt mal ehrlich - trinkst du das Konzentrat wirklich noch regelmäßig oder ist das auch schon wieder eingeschlafen? Weil du schreibst im Präsens aber ich hab das Gefühl das ist öfter so eine Phase-Sache. Ich frag weil ich das von mir kenn. Man redet drüber, man überzeugst sich selbst nochmal, und dann steht die Flasche drei Wochen im Kühlschrank.
Zitat von rennradrenate am Juni 29, 2026, 13:21 UhrZitat von rennradberndsteht die Flasche drei Wochen im Kühlschrank
@rennradbernd ich muss das zugeben: ja, das passiert. Es gibt Phasen wo ich konsequenter bin und Phasen wo es eher Hintergrundrauschen ist. Im Moment - konkret gesagt seit Anfang Mai - bin ich wieder regelmäßiger dran, weil ich vor dem Granfondo im August ein bisschen strukturierter trainiere und auch bei der Ernährung aufmerksamer bin. Das hängt zusammen, du hast da nicht unrecht. Aber was mich an deiner Frage stört, ist der Unterton. "Und jetzt mal ehrlich" klingt als würdest du darauf warten, dass ich eingestehe, das alles sei nicht so ernst gemeint. Das ist es nicht. Ich habe auch Phasen wo die Flasche steht - das macht meine Beobachtungen in den anderen Phasen nicht weniger real für mich. Was ich noch nicht gesagt habe: ich habe bei mir gemerkt, dass der Geschmack des Konzentrats mir mittlerweile nicht mehr so unangenehm ist wie am Anfang. Das klingt banal, aber ich glaube das unterschätzt man. Wenn man etwas widerwillig runtersschlukt, ist die Chance klein dass man es durchhält. Bei frisch gepresstem war das für mich schwieriger - der Geruch beim Pressen, die ganze Küche. Das ist auch ein realer Faktor bei der Frage frisch vs. Konzentrat, der selten erwähnt wird.
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Zitat von rennradberndsteht die Flasche drei Wochen im Kühlschrank
@rennradbernd ich muss das zugeben: ja, das passiert. Es gibt Phasen wo ich konsequenter bin und Phasen wo es eher Hintergrundrauschen ist. Im Moment - konkret gesagt seit Anfang Mai - bin ich wieder regelmäßiger dran, weil ich vor dem Granfondo im August ein bisschen strukturierter trainiere und auch bei der Ernährung aufmerksamer bin. Das hängt zusammen, du hast da nicht unrecht. Aber was mich an deiner Frage stört, ist der Unterton. "Und jetzt mal ehrlich" klingt als würdest du darauf warten, dass ich eingestehe, das alles sei nicht so ernst gemeint. Das ist es nicht. Ich habe auch Phasen wo die Flasche steht - das macht meine Beobachtungen in den anderen Phasen nicht weniger real für mich. Was ich noch nicht gesagt habe: ich habe bei mir gemerkt, dass der Geschmack des Konzentrats mir mittlerweile nicht mehr so unangenehm ist wie am Anfang. Das klingt banal, aber ich glaube das unterschätzt man. Wenn man etwas widerwillig runtersschlukt, ist die Chance klein dass man es durchhält. Bei frisch gepresstem war das für mich schwieriger - der Geruch beim Pressen, die ganze Küche. Das ist auch ein realer Faktor bei der Frage frisch vs. Konzentrat, der selten erwähnt wird.
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Zitat von rennradbernd am Juni 29, 2026, 13:35 UhrZitat von rennradrenateder Geschmack des Konzentrats mir mittlerweile nicht mehr so unangenehm ist
ok das ist ein Punkt den ich ehrlich gesagt noch nie so gedacht hab. Dass Gewöhnung an den Geschmack schon die halbe Miete ist. Ich erinner mich noch wie ich den ersten Shot runtergewürgt hab und dachte das kann kein Mensch regelmäßig wollen. Mein Kollege trinkt das ja wie Wasser mittlerweile. Aber jetzt frag ich mich - wenn der Körper sich an was gewöhnt, merkt man dann auch weniger wenn's fehlt? Also ich mein: du sagst du bist seit Mai wieder regelmäßiger dran. Aber könntest du sagen ob du in den Phasen davor, wo die Flasche stand, irgendwas vermisst hast? Nicht bewusst vermisst, sondern so ein diffuses "irgendwas stimmt grad nicht". Das wäre für mich eigentlich interessanter als der Frage ob's akut was bringt. Was den Geruch beim Pressen angeht - ja, das kenn ich. Die Küche hat nachher ausgesehen als hätt ich ein Kunstprojekt gestartet. Das war auch mit ein Grund warum mein Vereinskollege mir seinen Entsafter wieder abgeholt hat, glaub ich.
Zitat von rennradrenateder Geschmack des Konzentrats mir mittlerweile nicht mehr so unangenehm ist
ok das ist ein Punkt den ich ehrlich gesagt noch nie so gedacht hab. Dass Gewöhnung an den Geschmack schon die halbe Miete ist. Ich erinner mich noch wie ich den ersten Shot runtergewürgt hab und dachte das kann kein Mensch regelmäßig wollen. Mein Kollege trinkt das ja wie Wasser mittlerweile. Aber jetzt frag ich mich - wenn der Körper sich an was gewöhnt, merkt man dann auch weniger wenn's fehlt? Also ich mein: du sagst du bist seit Mai wieder regelmäßiger dran. Aber könntest du sagen ob du in den Phasen davor, wo die Flasche stand, irgendwas vermisst hast? Nicht bewusst vermisst, sondern so ein diffuses "irgendwas stimmt grad nicht". Das wäre für mich eigentlich interessanter als der Frage ob's akut was bringt. Was den Geruch beim Pressen angeht - ja, das kenn ich. Die Küche hat nachher ausgesehen als hätt ich ein Kunstprojekt gestartet. Das war auch mit ein Grund warum mein Vereinskollege mir seinen Entsafter wieder abgeholt hat, glaub ich.
Zitat von rennradrenate am Juni 29, 2026, 13:55 UhrZitat von rennradberndein diffuses "irgendwas stimmt grad nicht"
@rennradbernd das ist eigentlich die interessantere Frage als alles was wir bisher besprochen haben. Und ich musste kurz nachdenken. Ehrlich gesagt: nein, ich hab das nicht so bemerkt. Kein diffuses Vermissen. Was ich aber bemerkt habe - und das ist anders - ist dass ich in den Phasen ohne Konzentrat manchmal früher aufgegeben hab bei langen Anstiegen. Nicht dramatisch, nicht messbar, aber so ein "ich kürze jetzt ab" das in den regelmäßigen Phasen seltener kommt. Ob das kausal ist, weiß ich nicht. Es könnte auch sein dass ich in den Phasen wo ich das Konzentrat nehme einfach insgesamt motivierter bin, weil ich das Training ernster nehme. Was mich an deiner Frage trotzdem beschäftigt: Gewöhnung und Wirkung sind ja nicht dasselbe. Wenn der Körper sich an etwas gewöhnt, heißt das nicht dass die Wirkung nachlässt - es heißt vielleicht nur dass sie zur Baseline wird. Das ist bei Kaffee ja auch so. Niemand sagt Koffein wirkt nicht mehr weil man morgens keinen Aufregungsschub mehr spürt. Dein Entsafter-Kunstprojekt kenn ich übrigens gut. Bei mir war es ein weißes Schneidebrett das jetzt dauerhaft rosa ist.
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Zitat von rennradberndein diffuses "irgendwas stimmt grad nicht"
@rennradbernd das ist eigentlich die interessantere Frage als alles was wir bisher besprochen haben. Und ich musste kurz nachdenken. Ehrlich gesagt: nein, ich hab das nicht so bemerkt. Kein diffuses Vermissen. Was ich aber bemerkt habe - und das ist anders - ist dass ich in den Phasen ohne Konzentrat manchmal früher aufgegeben hab bei langen Anstiegen. Nicht dramatisch, nicht messbar, aber so ein "ich kürze jetzt ab" das in den regelmäßigen Phasen seltener kommt. Ob das kausal ist, weiß ich nicht. Es könnte auch sein dass ich in den Phasen wo ich das Konzentrat nehme einfach insgesamt motivierter bin, weil ich das Training ernster nehme. Was mich an deiner Frage trotzdem beschäftigt: Gewöhnung und Wirkung sind ja nicht dasselbe. Wenn der Körper sich an etwas gewöhnt, heißt das nicht dass die Wirkung nachlässt - es heißt vielleicht nur dass sie zur Baseline wird. Das ist bei Kaffee ja auch so. Niemand sagt Koffein wirkt nicht mehr weil man morgens keinen Aufregungsschub mehr spürt. Dein Entsafter-Kunstprojekt kenn ich übrigens gut. Bei mir war es ein weißes Schneidebrett das jetzt dauerhaft rosa ist.
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