Gemüsesaft und Blutdruck – redet ihr offen mit eurem Arzt drüber?
Zitat von rennradhorst am Juni 30, 2026, 20:14 Uhrmich beschäftigt das grad ein bisschen. Ich hab beim letzten Check bei meiner Hausärztin kurz erwähnt dass ich seit ein paar Monaten regelmäßig Rote-Beete-Konzentrat trinke. Ihre Reaktion war so ein mittelmäßiges Schulterzucken - nicht dagegen, aber auch kein echtes Interesse. Meinte halt, solange ich meine Werte weiter im Auge behalte ist das ihr egal. Was mich dabei gewundert hat: sie hat net mal gefragt wie viel ich davon nehme. Ich fand das ehrlich gesagt ein bisschen dünn. Wenn ich ihr erzähl dass ich irgendein Supplement nehme, kommt sofort die Frage nach Dosierung und Wechselwirkungen. Beim Gemüsesaft aber - nix. Als ob das per Definition harmlos ist. Ich versteh schon dass ein Schluck Konzentrat kein Medikament ist. Aber wenn man das halt gezielt wegen dem Blutdruck trinkt, wäre ein bisschen mehr Austausch net schlecht. Die Nitrat-Geschichte zum Beispiel - ich hab das mal in einem Sporternährungs-Podcast gehört dass hohe Dosen bei bestimmten Leuten problematisch sein können. Ob das Quatsch ist oder net, weiß ich net genau, aber meine Ärztin hat dazu halt gar nix gesagt. Jetzt frag ich mich ob das bei anderen genauso läuft. Redet ihr mit eurem Arzt offen darüber was ihr als Hobbyradler so in euch reinschüttet - also auch die Sachen die net aus der Apotheke kommen? Oder ist das so ein Thema das man dann doch lieber im Forum klärt weil der Arzt das eh abwinkt? Ich bin da kein Weltverbesserer, mich interessiert einfach wie das bei euch in der Praxis läuft. Bei mir kommt ja noch der leicht erhöhte Blutdruck dazu, da ist das net ganz egal.
mich beschäftigt das grad ein bisschen. Ich hab beim letzten Check bei meiner Hausärztin kurz erwähnt dass ich seit ein paar Monaten regelmäßig Rote-Beete-Konzentrat trinke. Ihre Reaktion war so ein mittelmäßiges Schulterzucken - nicht dagegen, aber auch kein echtes Interesse. Meinte halt, solange ich meine Werte weiter im Auge behalte ist das ihr egal. Was mich dabei gewundert hat: sie hat net mal gefragt wie viel ich davon nehme. Ich fand das ehrlich gesagt ein bisschen dünn. Wenn ich ihr erzähl dass ich irgendein Supplement nehme, kommt sofort die Frage nach Dosierung und Wechselwirkungen. Beim Gemüsesaft aber - nix. Als ob das per Definition harmlos ist. Ich versteh schon dass ein Schluck Konzentrat kein Medikament ist. Aber wenn man das halt gezielt wegen dem Blutdruck trinkt, wäre ein bisschen mehr Austausch net schlecht. Die Nitrat-Geschichte zum Beispiel - ich hab das mal in einem Sporternährungs-Podcast gehört dass hohe Dosen bei bestimmten Leuten problematisch sein können. Ob das Quatsch ist oder net, weiß ich net genau, aber meine Ärztin hat dazu halt gar nix gesagt. Jetzt frag ich mich ob das bei anderen genauso läuft. Redet ihr mit eurem Arzt offen darüber was ihr als Hobbyradler so in euch reinschüttet - also auch die Sachen die net aus der Apotheke kommen? Oder ist das so ein Thema das man dann doch lieber im Forum klärt weil der Arzt das eh abwinkt? Ich bin da kein Weltverbesserer, mich interessiert einfach wie das bei euch in der Praxis läuft. Bei mir kommt ja noch der leicht erhöhte Blutdruck dazu, da ist das net ganz egal.
Zitat von rennradbernd am Juni 30, 2026, 20:56 Uhr@rennradhorst das mit dem Schulterzucken kenn ich. Mein Hausarzt ist ähnlich. Ich hab ihn mal gefragt ob ich Magnesium nehmen soll weil ich nachts Wadenkrämpfe hatte - da kam sofort eine kleine Vorlesung. Rote Bete erwähnt, null Reaktion. Aber ehrlich gesagt find ich das beim Gemüsesaft auch irgendwie nachvollziehbar. Das ist halt Essen. Der Arzt kann ja schlecht bei jeder Karotte nachfragen. Was mich bei dir aber schon eher beschäftigt: du hast leicht erhöhten Blutdruck und nimmst das Konzentrat gezielt dafür. Das ist was anderes als wenn ich ab und zu einen Schluck nehme weil mein Vereinskollege mal drüber geredet hat. Da würd ich schon erwarten dass die Ärztin wenigstens fragt wie sich deine Werte seitdem entwickeln. Nicht wegen dem Saft an sich - sondern weil du offensichtlich selbst was verändern willst. Das ist doch der Aufhänger. Ich mess meinen Blutdruck manchmal nach langen Ausfahrten, so aus Neugier. Aber ich führ kein Tagebuch oder sowas. Vielleicht fehlt mir da die Disziplin. Ob die Nitrat-Geschichte beim Blutdruck wirklich greift, weiß ich net. Der Podcast-Hinweis klingt schon nach dem üblichen Halbwissen das im Internet kursiert. Aber ausschließen würd ichs auch nicht einfach so.
@rennradhorst das mit dem Schulterzucken kenn ich. Mein Hausarzt ist ähnlich. Ich hab ihn mal gefragt ob ich Magnesium nehmen soll weil ich nachts Wadenkrämpfe hatte - da kam sofort eine kleine Vorlesung. Rote Bete erwähnt, null Reaktion. Aber ehrlich gesagt find ich das beim Gemüsesaft auch irgendwie nachvollziehbar. Das ist halt Essen. Der Arzt kann ja schlecht bei jeder Karotte nachfragen. Was mich bei dir aber schon eher beschäftigt: du hast leicht erhöhten Blutdruck und nimmst das Konzentrat gezielt dafür. Das ist was anderes als wenn ich ab und zu einen Schluck nehme weil mein Vereinskollege mal drüber geredet hat. Da würd ich schon erwarten dass die Ärztin wenigstens fragt wie sich deine Werte seitdem entwickeln. Nicht wegen dem Saft an sich - sondern weil du offensichtlich selbst was verändern willst. Das ist doch der Aufhänger. Ich mess meinen Blutdruck manchmal nach langen Ausfahrten, so aus Neugier. Aber ich führ kein Tagebuch oder sowas. Vielleicht fehlt mir da die Disziplin. Ob die Nitrat-Geschichte beim Blutdruck wirklich greift, weiß ich net. Der Podcast-Hinweis klingt schon nach dem üblichen Halbwissen das im Internet kursiert. Aber ausschließen würd ichs auch nicht einfach so.