Rote Beete Konzentrat beim Laufen - wer hat das wirklich getestet?
Zitat von leni_k am Juli 28, 2026, 20:40 Uhrich frag mich grad ob hier jemand Betanio PLUS oder ein ähnliches Rote-Beete-Konzentrat wirklich über mehrere Wochen getestet hat, nicht nur einmal probiert und dann wieder weggelegt. hintergrund bei mir: ich lauf seit drei Jahren Halbmarathons, bin so eine klassische Freizeitläuferin die halt wissen will was sie ihrem Körper da eigentlich gibt. hab letztens einen Artikel über die Nitrat-Geschichte gelesen und bin seither neugierig. Klingt für mich sympathischer als irgendwelche Aminosäurenpulver aus dem Labor - Rote Beete ist halt ein echtes Lebensmittel, das hat was. das Betanio PLUS hab ich schon zweimal im Drogeriemarkt in der Hand gehabt und wieder zurückgestellt weil ich nicht wusste ob das jetzt wirklich was taugt oder ob ich da nur für schönes Packaging zahl. was mich konkret interessiert: hat wer das über einen Zeitraum von sagen wir vier bis sechs Wochen eingenommen und dann wirklich einen Unterschied gemerkt - beim Tempo, bei der Erholung, beim Gefühl beim längeren Lauf? Nicht "ich hab mich generell fitter gefühlt" sondern irgendwas konkretes. und ich frag mich auch ob der Unterschied zwischen Konzentrat und einfach roher Rote Beete aus dem Supermarkt überhaupt so groß ist dass er den Preisunterschied rechtfertigt. ehrlich gesagt hab ich da noch keine klare Antwort gefunden. ich bin kein Profi und trainier auch nicht täglich - drei bis vier Einheiten die Woche, demnächst kommt der Herbst und ich will meinen Oktober-Halbmarathon unter 2:05 laufen, da schau ich halt was mir noch helfen kann. danke schon mal für echte Erfahrungsberichte, Werbetext brauch ich keinen 😅
ich frag mich grad ob hier jemand Betanio PLUS oder ein ähnliches Rote-Beete-Konzentrat wirklich über mehrere Wochen getestet hat, nicht nur einmal probiert und dann wieder weggelegt. hintergrund bei mir: ich lauf seit drei Jahren Halbmarathons, bin so eine klassische Freizeitläuferin die halt wissen will was sie ihrem Körper da eigentlich gibt. hab letztens einen Artikel über die Nitrat-Geschichte gelesen und bin seither neugierig. Klingt für mich sympathischer als irgendwelche Aminosäurenpulver aus dem Labor - Rote Beete ist halt ein echtes Lebensmittel, das hat was. das Betanio PLUS hab ich schon zweimal im Drogeriemarkt in der Hand gehabt und wieder zurückgestellt weil ich nicht wusste ob das jetzt wirklich was taugt oder ob ich da nur für schönes Packaging zahl. was mich konkret interessiert: hat wer das über einen Zeitraum von sagen wir vier bis sechs Wochen eingenommen und dann wirklich einen Unterschied gemerkt - beim Tempo, bei der Erholung, beim Gefühl beim längeren Lauf? Nicht "ich hab mich generell fitter gefühlt" sondern irgendwas konkretes. und ich frag mich auch ob der Unterschied zwischen Konzentrat und einfach roher Rote Beete aus dem Supermarkt überhaupt so groß ist dass er den Preisunterschied rechtfertigt. ehrlich gesagt hab ich da noch keine klare Antwort gefunden. ich bin kein Profi und trainier auch nicht täglich - drei bis vier Einheiten die Woche, demnächst kommt der Herbst und ich will meinen Oktober-Halbmarathon unter 2:05 laufen, da schau ich halt was mir noch helfen kann. danke schon mal für echte Erfahrungsberichte, Werbetext brauch ich keinen 😅
Zitat von miramira am Juli 28, 2026, 21:05 UhrZitat von leni_kRote Beete ist halt ein echtes Lebensmittel
ja das ist eigentlich das was mich auch immer wieder zu dem Thema zieht. Aber ich frag mich ob das Argument wirklich trägt - ich mein, rohe Leber ist auch ein echtes Lebensmittel und trotzdem würd ich die nicht einfach so essen weil irgendwer sagt sie hat viel Eisen 😅
was mich bei deinem Post konkret beschäftigt: der Oktober-Halbmarathon unter 2:05. Ich bin grad selbst bei so einem Ziel und hab in der Vorlesung letztens was mitgenommen über den Zeitpunkt der Einnahme - also nicht ob man Nitrat nimmt sondern wann. Hab ich gelesen dass da 2-3 Stunden vor dem Lauf irgendwie ein Fenster sein soll wo der Effekt am stärksten ist. Keine Ahnung ob das beim Konzentrat genauso gilt wie bei frischer Beete. was mich aber wirklich interessieren würde: hast du beim Betanio PLUS auf die tatsächliche Nitratmenge geschaut?? Weil ich hab das bei einem anderen Produkt mal verglichen und die Angaben waren so unterschiedlich dass ich gar nciht wusste was ich damit anfangen soll. Manche geben es gar nicht an. und ehrlich gesagt - 2:05 beim Halbmarathon, das ist eh schon g'scheit gut. Da frag ich mich ob Rote Beete da wirklich die Stellschraube ist oder ob das eher Trainingsdetails sind die mehr bringen würden.
Zitat von leni_kRote Beete ist halt ein echtes Lebensmittel
ja das ist eigentlich das was mich auch immer wieder zu dem Thema zieht. Aber ich frag mich ob das Argument wirklich trägt - ich mein, rohe Leber ist auch ein echtes Lebensmittel und trotzdem würd ich die nicht einfach so essen weil irgendwer sagt sie hat viel Eisen 😅
was mich bei deinem Post konkret beschäftigt: der Oktober-Halbmarathon unter 2:05. Ich bin grad selbst bei so einem Ziel und hab in der Vorlesung letztens was mitgenommen über den Zeitpunkt der Einnahme - also nicht ob man Nitrat nimmt sondern wann. Hab ich gelesen dass da 2-3 Stunden vor dem Lauf irgendwie ein Fenster sein soll wo der Effekt am stärksten ist. Keine Ahnung ob das beim Konzentrat genauso gilt wie bei frischer Beete. was mich aber wirklich interessieren würde: hast du beim Betanio PLUS auf die tatsächliche Nitratmenge geschaut?? Weil ich hab das bei einem anderen Produkt mal verglichen und die Angaben waren so unterschiedlich dass ich gar nciht wusste was ich damit anfangen soll. Manche geben es gar nicht an. und ehrlich gesagt - 2:05 beim Halbmarathon, das ist eh schon g'scheit gut. Da frag ich mich ob Rote Beete da wirklich die Stellschraube ist oder ob das eher Trainingsdetails sind die mehr bringen würden.
Zitat von leni_do am Juli 29, 2026, 01:53 Uhrhaha @miramira du hast da nen guten Punkt mit der Leber, aber irgendwie ist das für mich doch nochmal anders. Rote Beete ess ich ja auch sonst gern das ist nicht so eklig wie rohe Leber 😄
aber jetzt zu deiner Frage mit der Nitratmenge - ehrlich gesagt hab ich da bei Betanio gar nicht so drauf geschaut. Das ist genau das Problem das dich auch nervt glaub ich - auf der Packung steht irgendwas von "hochdosiert" aber konkrete Zahlen? Keine Ahnung. Das hat mich auch abgehalten das Ding zu kaufen, weil ich dann einfach nicht weiß was ich da eigentlich bekomme. Bei meiner Kollegin ihre Flasche stand zumindest drauf wieviel Milliliter das sind, aber ob das jetzt viel oder wenig Nitrat ist... bin mir nicht sicher ob
und zu dem Zeitpunkt-Fenster - das is interessant. Also zwei bis drei Stunden vor dem Lauf, merkst du das selbst ob das was bringt oder is das auch wieder so ne Theorie die man irgendwo liest. Bei mir war das Problem ehrlich gesagt eher dass ich vor nem Wettkampf sowieso nervös bin und dann nochmal extra was trinken muss - da bin ich mir nie sicher ob ich dann zu Fuß starke oder ob mir das im Magen rumläuft
aber zur 2:05 - ja stimmt, das ist wahrscheinlich eher Trainingsache als Beete-Sache. Trotzdem wenn's nicht schadet probier ich es einfach mal, aber dann lieber mit dem billigen Saft als dass ich 20 Euro für Betanio ausgeb
haha @miramira du hast da nen guten Punkt mit der Leber, aber irgendwie ist das für mich doch nochmal anders. Rote Beete ess ich ja auch sonst gern das ist nicht so eklig wie rohe Leber 😄
aber jetzt zu deiner Frage mit der Nitratmenge - ehrlich gesagt hab ich da bei Betanio gar nicht so drauf geschaut. Das ist genau das Problem das dich auch nervt glaub ich - auf der Packung steht irgendwas von "hochdosiert" aber konkrete Zahlen? Keine Ahnung. Das hat mich auch abgehalten das Ding zu kaufen, weil ich dann einfach nicht weiß was ich da eigentlich bekomme. Bei meiner Kollegin ihre Flasche stand zumindest drauf wieviel Milliliter das sind, aber ob das jetzt viel oder wenig Nitrat ist... bin mir nicht sicher ob
und zu dem Zeitpunkt-Fenster - das is interessant. Also zwei bis drei Stunden vor dem Lauf, merkst du das selbst ob das was bringt oder is das auch wieder so ne Theorie die man irgendwo liest. Bei mir war das Problem ehrlich gesagt eher dass ich vor nem Wettkampf sowieso nervös bin und dann nochmal extra was trinken muss - da bin ich mir nie sicher ob ich dann zu Fuß starke oder ob mir das im Magen rumläuft
aber zur 2:05 - ja stimmt, das ist wahrscheinlich eher Trainingsache als Beete-Sache. Trotzdem wenn's nicht schadet probier ich es einfach mal, aber dann lieber mit dem billigen Saft als dass ich 20 Euro für Betanio ausgeb
Zitat von fk_1988 am Juli 29, 2026, 05:52 UhrZitat von leni_doob mir das im Magen rumläuft
haha ja das kenn ich. Bin vor nem Wettkampf eh schon angespannt, da brauch ich nicht noch extra flüssigkeit die mir rumplätschert. aber ehrlich, zum billigen Saft - das würd ich auch machen. Ich hab damals das Rote-Beete-Konzentrat gekauft weil ein Podcast davon geredet hat und es hat sich für mich irgendwie nicht gelohnt. War mir zu teuer für den Effekt den ich gespürt hab, und ob ich den wirklich gespürt hab oder mir nur eingebildet hab - keine Ahnung. Darum bin ich jetzt eher skeptisch bei sowas. was mich bei euch beiden aber interessiert: habt ihr vorher überhaupt gemessen wie eure Zeiten ohne das Zeug sind. Also nicht nur Gefühl sondern wirklich Stoppuhr. Weil wenn ich dann später denk "ja aber letzten Monat war ich schneller" - das kann auch Wetter sein, Tagesform, ob ich gut geschlafen hab. Ich merk das bei meinen Läufen ständig. Montag bin ich fit, Freitag nach der Schicht im Lager bin ich platt obwohl ich die gleiche Strecke lauf. bei 2:05 finde ich ehrlich auch dass das Trainingsdetail wahrscheinlich mehr bringt als ne Flasche Saft. Aber wenn ihr das ausprobieren wollt - macht es. Nur eben nicht mit dem teuren Zeug sondern mit dem billigen Saft und schaut einfach ob sich was ändert. Das kostet fast nix und ihr wißt dann wenigstens bescheid.
Zitat von leni_doob mir das im Magen rumläuft
haha ja das kenn ich. Bin vor nem Wettkampf eh schon angespannt, da brauch ich nicht noch extra flüssigkeit die mir rumplätschert. aber ehrlich, zum billigen Saft - das würd ich auch machen. Ich hab damals das Rote-Beete-Konzentrat gekauft weil ein Podcast davon geredet hat und es hat sich für mich irgendwie nicht gelohnt. War mir zu teuer für den Effekt den ich gespürt hab, und ob ich den wirklich gespürt hab oder mir nur eingebildet hab - keine Ahnung. Darum bin ich jetzt eher skeptisch bei sowas. was mich bei euch beiden aber interessiert: habt ihr vorher überhaupt gemessen wie eure Zeiten ohne das Zeug sind. Also nicht nur Gefühl sondern wirklich Stoppuhr. Weil wenn ich dann später denk "ja aber letzten Monat war ich schneller" - das kann auch Wetter sein, Tagesform, ob ich gut geschlafen hab. Ich merk das bei meinen Läufen ständig. Montag bin ich fit, Freitag nach der Schicht im Lager bin ich platt obwohl ich die gleiche Strecke lauf. bei 2:05 finde ich ehrlich auch dass das Trainingsdetail wahrscheinlich mehr bringt als ne Flasche Saft. Aber wenn ihr das ausprobieren wollt - macht es. Nur eben nicht mit dem teuren Zeug sondern mit dem billigen Saft und schaut einfach ob sich was ändert. Das kostet fast nix und ihr wißt dann wenigstens bescheid.
Zitat von miramira am Juli 29, 2026, 11:47 UhrZitat von fk_1988ob ich den wirklich gespürt hab oder mir nur eingebildet hab
das ist eigentlich die Kernfrage die mich bei sowas immer aufhält. Weil wie soll ich das trennen?? Ich trainier nicht unter Laborbedingungen, ich schlaf unterschiedlich gut, manchmal lauf ich nach nem langen Tag an der Uni und manchmal ausgeruht - da kann ich gar nicht sagen ob das Rote Beete war oder einfach gute Tagesform. was mich bei deinem Punkt mit der Stoppuhr beschäftigt @fk_1988 - ich hab tatsächlich alle meine Läufe der letzten Monate drin in der App. Zeiten Herzrate, Temperatur. Theoretisch hätte ich also nen Baseline-Wert. Aber selbst dann - Placebo ist ja auch irgendwie ein echter Effekt auf den Körper wenn mans physiologisch betrachtet, hab ich zumindest mal so aufgeschnappt im Studium. Also was sagt mir die Stoppuhr dann wirklich? und @leni_k zum Betanio Preis - ich glaub das Problem ist auch dass man da nie weiß wofür man genau zahlt. Ist das die Nitratmenge, ist das die Verarbeitung, ist das einfach das Branding. Ich hab mal das Kleingedruckte auf so einem ähnlichen Produkt gelesen und da stand irgendwas von "Nitrat aus natürlichen Quellen" ohne jede Zahl dahinter. Das ist irgendwie nichts. was mich noch interessiert - hat irgendwer von euch das eigentlich mit nem Sportmediziner oder sowas besprochen oder macht ihr das alle so auf eigene Faust
Zitat von fk_1988ob ich den wirklich gespürt hab oder mir nur eingebildet hab
das ist eigentlich die Kernfrage die mich bei sowas immer aufhält. Weil wie soll ich das trennen?? Ich trainier nicht unter Laborbedingungen, ich schlaf unterschiedlich gut, manchmal lauf ich nach nem langen Tag an der Uni und manchmal ausgeruht - da kann ich gar nicht sagen ob das Rote Beete war oder einfach gute Tagesform. was mich bei deinem Punkt mit der Stoppuhr beschäftigt @fk_1988 - ich hab tatsächlich alle meine Läufe der letzten Monate drin in der App. Zeiten Herzrate, Temperatur. Theoretisch hätte ich also nen Baseline-Wert. Aber selbst dann - Placebo ist ja auch irgendwie ein echter Effekt auf den Körper wenn mans physiologisch betrachtet, hab ich zumindest mal so aufgeschnappt im Studium. Also was sagt mir die Stoppuhr dann wirklich? und @leni_k zum Betanio Preis - ich glaub das Problem ist auch dass man da nie weiß wofür man genau zahlt. Ist das die Nitratmenge, ist das die Verarbeitung, ist das einfach das Branding. Ich hab mal das Kleingedruckte auf so einem ähnlichen Produkt gelesen und da stand irgendwas von "Nitrat aus natürlichen Quellen" ohne jede Zahl dahinter. Das ist irgendwie nichts. was mich noch interessiert - hat irgendwer von euch das eigentlich mit nem Sportmediziner oder sowas besprochen oder macht ihr das alle so auf eigene Faust
Zitat von mh_82 am Juli 29, 2026, 13:03 UhrZitat von miramirahat irgendwer von euch das eigentlich mit nem Sportmediziner oder sowas besprochen
Komme gerade aus der Praxis, daher kurz - als Physio bin ich da vielleicht nicht die erste Adresse, aber ich red mit Patienten öfter drüber. Meistens läuft es auf genau das hinaus was @fk_1988 beschrieben hat: kein Baseline-Wert, kein strukturierter Vergleich, am Ende Bauchgefühl. Was mich bei dem ganzen Thread aber noch beschäftigt - niemand hat bisher erwähnt ob überhaupt die Trainingsintensität eine Rolle spielt. In der Literatur, die ich kenne (u.a. Lansley et al., 2011 in J Appl Physiol), waren die Effekte bei Probanden mit moderater Fitness deutlicher als bei gut trainierten Athleten. Konkret gefragt: wenn @leni_k schon solide bei ~2:05 unterwegs ist, könnte der Nitrat-Effekt physiologisch kleiner ausfallen als bei jemandem der gerade erst anfängt. Die Vasodilatation bringt halt weniger wenn die Sauerstoffverwertung schon optimiert ist. Das ist mir zu vage formuliert in den meisten Produktbeschreibungen - die suggerieren einen Effekt quer durch alle Leistungsklassen. Habt ihr da Quellen zu, die das differenzieren? Zum Placebo-Punkt von @miramira: ja, Placebo hat messbaren Einfluss auf Ausdauerleistung, das ist gut belegt. Aber das ändert nichts daran dass man trotzdem wissen sollte was man nimmt und warum.
Zitat von miramirahat irgendwer von euch das eigentlich mit nem Sportmediziner oder sowas besprochen
Komme gerade aus der Praxis, daher kurz - als Physio bin ich da vielleicht nicht die erste Adresse, aber ich red mit Patienten öfter drüber. Meistens läuft es auf genau das hinaus was @fk_1988 beschrieben hat: kein Baseline-Wert, kein strukturierter Vergleich, am Ende Bauchgefühl. Was mich bei dem ganzen Thread aber noch beschäftigt - niemand hat bisher erwähnt ob überhaupt die Trainingsintensität eine Rolle spielt. In der Literatur, die ich kenne (u.a. Lansley et al., 2011 in J Appl Physiol), waren die Effekte bei Probanden mit moderater Fitness deutlicher als bei gut trainierten Athleten. Konkret gefragt: wenn @leni_k schon solide bei ~2:05 unterwegs ist, könnte der Nitrat-Effekt physiologisch kleiner ausfallen als bei jemandem der gerade erst anfängt. Die Vasodilatation bringt halt weniger wenn die Sauerstoffverwertung schon optimiert ist. Das ist mir zu vage formuliert in den meisten Produktbeschreibungen - die suggerieren einen Effekt quer durch alle Leistungsklassen. Habt ihr da Quellen zu, die das differenzieren? Zum Placebo-Punkt von @miramira: ja, Placebo hat messbaren Einfluss auf Ausdauerleistung, das ist gut belegt. Aber das ändert nichts daran dass man trotzdem wissen sollte was man nimmt und warum.
Zitat von marcus_r am Juli 29, 2026, 22:03 Uhr@mh_82 der Punkt mit der Trainingsintensität ist echt jetzt interessant, das hab ich so noch nie gehört. Logisch irgendwie wenn man drüber nachdenkt - wenn der Körper schon gut mit Sauerstoff umgehen kann, hat er weniger Spielraum nach oben. Aber ich frag mich ob das bei Freizeitläufern überhaupt so klar trennbar ist. Ich bin auch so ein Typ wie leni_k, Halbmarathon-Niveau, drei bis vier Einheiten die Woche. Und ich merk den Unterschied mit Rote Beete vor langen Einheiten tatsächlich - nicht bei 10km locker sondern wenn ich über 16-18km geh und das Tempo halten will. Da ist irgendwas anders. Kann ich dir nicht in Zahlen beweisen aber funktioniert bei mir. Was mich an deinem Physiologie-Punkt aber stört: die Studie die du nennst - 2011 ist das. Ich hab keine Ahnung ob das seither nochmal anders bewertet wurde, du hast da sicher mehr Einblick als ich. Wär interessant zu wissen ob neuere Sachen das bestätigen oder eher relativieren. Zum Betanio konkret - mal ehrlich das Produkt is okay aber das Marketing nervt mich auch. Da steht "optimale Nitratversorgung" und so ein Zeug drauf ohne dass eine einzige Zahl dabei ist. Das hab ich mimer schon gesagt, Konzentrat generell ist nicht automatisch besser als ein guter Direktsaft. Ich kauf meistens den im Tetrapack vom Discounter wenn ich ihn hab, und wenns das gerade nicht gibt dann Betanio PLUS als Backup. Der Unterschied ist für mich nicht so riesig dass ich extra dafür in die Stadt fahr.
@mh_82 der Punkt mit der Trainingsintensität ist echt jetzt interessant, das hab ich so noch nie gehört. Logisch irgendwie wenn man drüber nachdenkt - wenn der Körper schon gut mit Sauerstoff umgehen kann, hat er weniger Spielraum nach oben. Aber ich frag mich ob das bei Freizeitläufern überhaupt so klar trennbar ist. Ich bin auch so ein Typ wie leni_k, Halbmarathon-Niveau, drei bis vier Einheiten die Woche. Und ich merk den Unterschied mit Rote Beete vor langen Einheiten tatsächlich - nicht bei 10km locker sondern wenn ich über 16-18km geh und das Tempo halten will. Da ist irgendwas anders. Kann ich dir nicht in Zahlen beweisen aber funktioniert bei mir. Was mich an deinem Physiologie-Punkt aber stört: die Studie die du nennst - 2011 ist das. Ich hab keine Ahnung ob das seither nochmal anders bewertet wurde, du hast da sicher mehr Einblick als ich. Wär interessant zu wissen ob neuere Sachen das bestätigen oder eher relativieren. Zum Betanio konkret - mal ehrlich das Produkt is okay aber das Marketing nervt mich auch. Da steht "optimale Nitratversorgung" und so ein Zeug drauf ohne dass eine einzige Zahl dabei ist. Das hab ich mimer schon gesagt, Konzentrat generell ist nicht automatisch besser als ein guter Direktsaft. Ich kauf meistens den im Tetrapack vom Discounter wenn ich ihn hab, und wenns das gerade nicht gibt dann Betanio PLUS als Backup. Der Unterschied ist für mich nicht so riesig dass ich extra dafür in die Stadt fahr.
Zitat von leni_do am Juli 29, 2026, 23:03 Uhrah @marcus_r da stimm ich dir zu, das mit dem Discounter-Saft ist wahrscheinlich auch völlig ausreichend. Und genau das mein ich ja - wenn der Effekt bei mir wirklich kommt, dann brauch ich nicht das fancy Branding dafür zu zahlen. Aber @mh_82 deine Sache mit der Trainingsintensität - das hat mich jetzt doch nachdenklich gemacht. Also wenn ich das richtig verstanden hab, dann bringt Nitrat weniger wenn man schon gut trainiert ist. Das würde ja dann auch erklären warum @marcus_r das bei den längeren Einheiten merkt aber vielleicht nicht so sehr bei kurzen oder? Weil da die Belastung halt anders ist. Nur - wie weiß ich denn selbst ob ich schon "gut genug trainiert" bin dass der Effekt kleiner wird. Ich bin nicht gerade eine Leistungssportlerin, aber drei vier mal die Woche laufen ist ja auch nicht gerade nichts. Bin ich dann schon zu trainiert für Rote Beete oder noch nicht genug 😅
Das nervt mich ehrlich ein bisschen an deinem Punkt - weil das bedeutet ja dass es keine pauschale Antwort gibt. Und genau deshalb greifen am Ende alle zum billigen Saft und probieren es einfach aus, statt vorher zu wissen ob es für sie selbst Sinn macht oder nicht. Kann man das irgendwie selbst rausfinden ohne dass man über zwei Monate experimentiert.
ah @marcus_r da stimm ich dir zu, das mit dem Discounter-Saft ist wahrscheinlich auch völlig ausreichend. Und genau das mein ich ja - wenn der Effekt bei mir wirklich kommt, dann brauch ich nicht das fancy Branding dafür zu zahlen. Aber @mh_82 deine Sache mit der Trainingsintensität - das hat mich jetzt doch nachdenklich gemacht. Also wenn ich das richtig verstanden hab, dann bringt Nitrat weniger wenn man schon gut trainiert ist. Das würde ja dann auch erklären warum @marcus_r das bei den längeren Einheiten merkt aber vielleicht nicht so sehr bei kurzen oder? Weil da die Belastung halt anders ist. Nur - wie weiß ich denn selbst ob ich schon "gut genug trainiert" bin dass der Effekt kleiner wird. Ich bin nicht gerade eine Leistungssportlerin, aber drei vier mal die Woche laufen ist ja auch nicht gerade nichts. Bin ich dann schon zu trainiert für Rote Beete oder noch nicht genug 😅
Das nervt mich ehrlich ein bisschen an deinem Punkt - weil das bedeutet ja dass es keine pauschale Antwort gibt. Und genau deshalb greifen am Ende alle zum billigen Saft und probieren es einfach aus, statt vorher zu wissen ob es für sie selbst Sinn macht oder nicht. Kann man das irgendwie selbst rausfinden ohne dass man über zwei Monate experimentiert.
Zitat von marcus_r am Juli 30, 2026, 00:02 Uhr@leni_do die Frage "bin ich schon zu trainiert für Rote Beete" ist irgendwie die lustigste Frage die ich heute gelesen hab, aber ich mein das nicht böse - weil ich die mir selbst auch schon gestellt hab, nur anders formuliert. Was mich dabei beschäftigt: ich glaub du kannst das tatsächlich ein Stück weit selbst rausfinden, ohne monatelang rumzuexperimentieren. Nicht perfekt aber annähernd. Ich hab das so gemacht - gleiche Strecke, gleiche Uhrzeit, ähnliches Wetter, einmal mit und einmal ohne. Nicht als rigoroses Experiment sondern einfach so hintenrum. Kein Labor aber auch nicht nur Bauchgefühl. Mein Ergebnis war halt dass ich bei den wirklich langen Einheiten was gemerkt hab - nicht immer, nicht dramatisch, aber oft genug dass es kein Zufall war. Zumindest glaub ich das 😅
Das Problem ist halt genau was fk_1988 schon angesprochen hat - Schlaf, Stress, Wetter. Letzte Woche war ich nach einer 10-Stunden-Schicht laufen und das war einfach grausam, egal was ich vorher getrunken hätte. Aber zur Grundfrage ob man das vorab wissen kann ohne zu probieren - nein, ehrlich nicht. @mh_82 kann dir die Physiologie erklären aber ob das auf deinen Körper zutrifft, das steht da nicht drin.
@leni_do die Frage "bin ich schon zu trainiert für Rote Beete" ist irgendwie die lustigste Frage die ich heute gelesen hab, aber ich mein das nicht böse - weil ich die mir selbst auch schon gestellt hab, nur anders formuliert. Was mich dabei beschäftigt: ich glaub du kannst das tatsächlich ein Stück weit selbst rausfinden, ohne monatelang rumzuexperimentieren. Nicht perfekt aber annähernd. Ich hab das so gemacht - gleiche Strecke, gleiche Uhrzeit, ähnliches Wetter, einmal mit und einmal ohne. Nicht als rigoroses Experiment sondern einfach so hintenrum. Kein Labor aber auch nicht nur Bauchgefühl. Mein Ergebnis war halt dass ich bei den wirklich langen Einheiten was gemerkt hab - nicht immer, nicht dramatisch, aber oft genug dass es kein Zufall war. Zumindest glaub ich das 😅
Das Problem ist halt genau was fk_1988 schon angesprochen hat - Schlaf, Stress, Wetter. Letzte Woche war ich nach einer 10-Stunden-Schicht laufen und das war einfach grausam, egal was ich vorher getrunken hätte. Aber zur Grundfrage ob man das vorab wissen kann ohne zu probieren - nein, ehrlich nicht. @mh_82 kann dir die Physiologie erklären aber ob das auf deinen Körper zutrifft, das steht da nicht drin.
Zitat von leni_do am Juli 30, 2026, 02:05 Uhrja okay das macht Sinn was du schreibst @marcus_r aber ich glaub mein Problem ist eher dass ich gar nicht weiß wie ich die Variablen kontrollieren soll ohne dass ich quasi einen Plan mach. Und ehrlich - vor nem Wettkampf bin ich sowieso so aufgeregt dass ich eh nicht klar denken kann welche Strecke ich lauf oder wie das Wetter is. Das ist dann eher so Trainings-Alltag. Aber jetzt grad wo du das schreibst - stimmt, bei den langen Einheiten könnte ich das tatsächlich mal testen. Ich hab die letzten Wochen eigentlich regelmäßig samstags meine 16-18km-Läufe gemacht, immer zur gleichen Zeit, meistens ähnliches Wetter (naja, Bayern halt 😄). Nächsten Samstag könnt ich einfach die normale Routine machen und dann eine Woche später vorher nen Saft trinken und schauen ob sich was anfühlt. Nicht wissenschaftlich aber besser als nix. Das einzige das mich daran nervt - wenn ich dann wirklich einen Unterschied merk weiß ich immer noch nicht ob das Placebo is oder nicht. Und wenn ich keinen merk, kann ich mir nie sicher sein ob das Produkt schlecht war oder ob mein Körper einfach nicht drauf reagiert.
Zitat von miramirawie soll ich das trennen
- genau das. Das frust mich irgendwie, weil am Ende probier ich es dann doch einfach mal aus damit ich nicht dumm dasteh wenn's was bringt, aber wirklich überzeugt bin ich dann nie
ja okay das macht Sinn was du schreibst @marcus_r aber ich glaub mein Problem ist eher dass ich gar nicht weiß wie ich die Variablen kontrollieren soll ohne dass ich quasi einen Plan mach. Und ehrlich - vor nem Wettkampf bin ich sowieso so aufgeregt dass ich eh nicht klar denken kann welche Strecke ich lauf oder wie das Wetter is. Das ist dann eher so Trainings-Alltag. Aber jetzt grad wo du das schreibst - stimmt, bei den langen Einheiten könnte ich das tatsächlich mal testen. Ich hab die letzten Wochen eigentlich regelmäßig samstags meine 16-18km-Läufe gemacht, immer zur gleichen Zeit, meistens ähnliches Wetter (naja, Bayern halt 😄). Nächsten Samstag könnt ich einfach die normale Routine machen und dann eine Woche später vorher nen Saft trinken und schauen ob sich was anfühlt. Nicht wissenschaftlich aber besser als nix. Das einzige das mich daran nervt - wenn ich dann wirklich einen Unterschied merk weiß ich immer noch nicht ob das Placebo is oder nicht. Und wenn ich keinen merk, kann ich mir nie sicher sein ob das Produkt schlecht war oder ob mein Körper einfach nicht drauf reagiert.
Zitat von miramirawie soll ich das trennen
- genau das. Das frust mich irgendwie, weil am Ende probier ich es dann doch einfach mal aus damit ich nicht dumm dasteh wenn's was bringt, aber wirklich überzeugt bin ich dann nie