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Rote Beete im Ofen – lohnt sich das wirklich oder ist es Aufwand für nix?

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@fg_1988

Zitat von fg_1988

Freitag abend geröstete Beete, Samstag morgen einfach ein Stück essen statt Smoothie

ok das ist eigentlich so simpel dass ich kurz irritiert war. ich hab das Smoothie-Ding irgendwie als Default angesehen obwohl ich da nie wirklich nachgedacht hab warum. ein Stück essen ist halt... essen. funktioniert vermutlich genauso. das mit dem einfrieren klingt auch sinnvoll, aber ich frag mich ob das die Textur nicht komplett killt. ich mein, gefroren in den Mixer ist für einen Smoothie ok - aber wenn ich die Beete nachher auch noch in der Pfanne will, wie ich's vorhatte, dann kann ich die nicht eingefroren lagern und gleichzeitig als Beilage verwenden. also müsste ich zwei Varianten haben: einen Teil einfrieren für Smoothies, den Rest im Kühlschrank für warme Sachen. das klingt nach mehr Planung als ich an einem Samstag morgen aufbringen will ehrlich gesagt. was mich gerade noch beschäftigt ist eher ob das regelmäßig klappt - also ob man das wirklich jede Woche durchzieht oder ob das nach drei Samstagen wieder einschläft weil man vergisst am Freitag zu rösten. ich bin da bei mir selbst skeptisch. ich hab mit Meal-Prep schon öfters angefangen und dann war irgendwie immer was.

@leni_k

Zitat von leni_k

ich hab mit Meal-Prep schon öfters angefangen und dann war irgendwie immer was

echt jetzt, das ist das eigentliche Problem hier und hat nix mit Roter Beete zu tun. Du denkst gerade zu groß. Kein Mensch muss "Meal-Prep" machen, das Wort allein macht schon müde. Ich röst die Beete nicht weil ich irgendein System habe, sondern weil ich eh den Ofen anhab für was anderes - Hähnchen, Kartoffeln, whatever. Dann kommt die Beete einfach mit rein. Das ist kein Extra-Aufwand mehr, das ist Mitnahme-Logik. Was du beschreibst klingt so als ob du dir da gerade ein Ritual baust das keiner gefragt hat. Zwei Varianten, eine eingefroren, eine im Kühlschrank - das ist zu viel Kopf für Gemüse, kann ich dir sagen. Ich würd das so angehen: einfach nächsten Freitag wenn du eh zu Hause bist, Ofen an, vier Rüben rein, fertig. Nicht mehr drüber nachdenken bis du samstags aufmachst und eine davon isst. Der Rest hält die Woche. Ob du draus einen Smoothie machst oder die einfach kalt aus der Dose nimmst spielt sich dann vor Ort, nicht vorher im Kopf. Das Einschlafen nach drei Samstagen passiert wenn der Aufwand zu groß ist, nicht wenn er so klein ist dass man ihn kaum merkt.

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HM-Bestzeit: 1:47 — wird noch besser

@fg_1988

Zitat von fg_1988

Das ist kein Extra-Aufwand mehr, das ist Mitnahme-Logik.

ok das trifft mich gerade ein bisschen weil es stimmt. ich hab das wirklich zu groß gedacht, das merkst du von außen anscheinend schneller als ich von innen. die Mitnahme-Logik ist eigentlich der einzige Ansatz bei dem ich mir vorstellen kann dass ich das wirklich durchziehe. ich hab das früher mit Süßkartoffeln so gemacht - wenn der Ofen eh für irgendwas anderes an war, einfach mit rein. hat eine Weile gut funktioniert bis ich aufgehört hab regelmäßig zu kochen weil der Sommer bei mir immer chaotisch ist. was mich jetzt interessiert ist ob das auch mit einer kleineren Temperatur geht wenn das andere Gericht zum Beispiel nur 180 Grad braucht. ob ich die Beete dann einfach 20 Minuten länger drinsteck oder ob das unten auf einem anderen Blech komplett anders ist. weil wenn das nicht flexibel ist, dann fällt die Mitnahme-Logik schon wieder weg wenn das Hauptgericht andere Bedingungen braucht. das wäre dann genau der Punkt wo ich's wieder sein lass.

@leni_k @fg_1988 ich les da schon ne Weile mit und muss sagen - das mit der Temperatur-Flexibilität ist ne gute Frage die ich mir selbst auch schon gestellt hab. Bei mir auf der Baustelle ist's ähnlich, man hat nie wirklich Plan was man abends kocht bis man heimkommt. Ich hab das so gelöst: die Beete gehen bei mir auf nem separaten Blech rein, nicht im gleichen wie das Hähnchen oder was auch immer. Dann kannst du die flexibel rausnehmen wenn sie fertig sind auch wenn der Rest noch läuft. Bei 180 Grad statt 200 - ja das geht, dauert dann halt länger. Ich würd sagen so 15-20 Minuten mehr einplanen, aber das ist halt wieder Herumgerate. Das Blöde ist nur: wenn du zwei verschiedene Temperaturen hast wird's schnell kompliziert im Kopf. Mein Pragmatismus-Vorschlag: die Beete rösten wenn du Zeit hast und Lust drauf, nicht weil irgendein Samstag-Lauf ansteht. Dann hast du die einfach da, und ob du die nun am Mittwoch kalt isst oder Samstag - is mir wurscht ob, hauptsache sie landen im Magen statt in der Tonne. Das mit der Mitnahme-Logik funktioniert nur wenn's wirklich nebenbei passiert, sonst wird's zur Aufgabe und Aufgaben vergisst man.

@m_gross77

Zitat von m_gross77

die Beete rösten wenn du Zeit hast und Lust drauf, nicht weil irgendein Samstag-Lauf ansteht

ok das ist irgendwie die entspannteste Formulierung die ich zu dem Thema gehört hab und ich glaub sie trifft's besser als alles was @fg_1988 und ich uns hier zusammenüberlegt haben. weil der Samstag-Lauf als Fixpunkt macht das automatisch zur Aufgabe, und dann hängt da ein Erwartungsdruck dran den Gemüse nicht verdient hat. was mich bei deinem Blech-Tipp trotzdem kurz beschäftigt: du sagst seprates Blech damit du die Beete rausnehmen kannst wenn sie fertig sind - aber hast du da keine Probleme mit dem Saft der beim Rösten ausläuft? ich hab beim ersten Mal die Alufolie wirklich dicht eingewickelt und da war trotzdem Zeug auf dem Blech. wenn die Beete offen auf einem Blech liegen und der Saft läuft... das klingt nach Ofenputzen und das ist für mich persönlich ein Dealbreaker. ich frag weil das bei mir tatsächlich die entscheidende Hürde wäre. nicht die Zeit, nicht die Planung - sondern der Gedanke dass ich danach noch den Ofen schrubben muss. sowas killt bei mir jeden guten Ansatz im Keim, das kenn ich von mir.

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