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Rote Beete im Ofen – lohnt sich das wirklich oder ist es Aufwand für nix?

ich hab jetzt endlich mal die Ofenvariante ausprobiert, weil hier irgendwer geschrieben hat das soll den Eigengeschmack viel mehr rausholen als kochen. also: Alufolie drum, 200 Grad, eine Stunde. und ehrlich gesagt - der Unterschied ist real. die Beete war innen fast karamellig, viel weniger erdig als ich's kannte, und das Süße kam richtig durch. aber jetzt mein Problem: der Aufwand. ich mein, eine Stunde Ofen für zwei Rüben... das rechnet ich mir irgendwie nicht, vor allem wenn ich unter der Woche nach einem langen Tag noch kochen will. heute war Freitag, ich hab's mir leisten können zu warten, aber sonst? hat wer eine Faustregel wie viel man auf einmal machen soll, damit sich das lohnt? ich überleg ob ich einfach einen ganzen Schwung auf einmal röstet und dann die Woche über verwende. aber ich weiß nicht wie lange geröstete Beete im Kühlschrank hält ohne dass sie komisch wird. und noch was das mich interessiert: verändert sich die Textur wenn man sie nach dem Rösten nochmal in einem Gericht erwärmt, zum Beispiel in einer Pfanne? oder wird sie dann matschig? ich hätte das gerne als Beilage zu verschiedenen Sachen nicht nur kalt als Salat. die Vakuumvariante aus dem Supermarkt hat den Röst-Effekt jedenfalls garantiert nicht, das ist klar. also wenn ich schon frische kaufe will ich das auch richtig hinkriegen. danke schon mal!

Zitat von leni_k

ich überleg ob ich einfach einen ganzen Schwung auf einmal röstet

@leni_k ja mach das, anders macht das keinen Sinn. Ich röst immer mindestens vier bis fünf Rüben auf einmal, sonst ist der Ofen ja für eine Stunde an und du hast am Ende nichts in der Hand. Zur Haltbarkeit ich hab das selbst so gemacht, im Kühlschrank halten die gerösteten locker vier bis fünf Tage wenn du sie in einer geschlossenen Dose aufbewahrst. Nicht irgendwie offen rumliegen lassen, dann werden die schnell komisch am Rand. Zum Aufwärmen in der Pfanne, ich kann dir sagen: klappt, aber du musst aufpassen. Mittlere Hitze, nicht zu lang, maximal zwei Minuten. Wenn du die zu heiß angehst oder zu lang drinsteckst, wird's tatsächlich matschig. Ich hab die letztens mit etwas Olivenöl kurz angebraten, bisschen Salz, fertig. Passt gut als warme Beilage zu Hähnchenbrust, zum Beispiel. Was ich mich bei dir frag: schälst du die vor dem Rösten oder danach? Weil danach geht die Schale quasi von selbst ab wenn die noch warm sind, das ist viel weniger Aufwand. Wenn du die vorher schälst verlierst du auch mehr von dem Saft beim Rösten, zumindest hab ich das Gefühl.

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HM-Bestzeit: 1:47 — wird noch besser

@fg_1988

Zitat von fg_1988

schälst du die vor dem Rösten oder danach?

danach, ja - das hab ich vom ersten Mal an so gemacht weil's mir logisch vorkam. und du hast recht, die Schale geht wirklich fast von alleine runter wenn sie noch warm sind. ich halt die dann kurz unter kaltes Wasser und dann geht das flott. was ich mich jetzt frag ist ob Größe einen Unterschied macht bei der Röstzeit. ich hab heute zwei mittelgroße gehabt, die waren nach einer Stunde perfekt. aber ich überleg ob ich nächstes Mal auch so eine richtig große Knolle dabei hab ob die dann 20 Minuten länger braucht oder ob ich die einfach vorher halbieren soll. hast du da Erfahrung? und der Olivenöl-Tipp mit der Pfanne - das klingt gut. ich hab mir das irgendwie komplizierter vorgestellt. ich dachte die fallen auseinander sobald man die anschaut nach dem Rösten, aber zwei Minuten mittlere Hitze das probier ich nächste Woche mal aus. vielleicht zu Linsen, ich mach öfters so ein schnelles Linsengericht unter der Woche.