Rote Beete färbt alles ein - lohnt sich der Aufwand überhaupt?
Zitat von lisab_93 am August 26, 2026, 20:16 UhrZitat von ms_77keiner hat mal gesagt wie lange kocht man das Zeug eigentlich
haha ja, das ist tatsächlich das einzige was hier wirklich praktisch hilft. 45 Minuten steinhart klingt aber auch danach dass du vielleicht kleinere genommen hast oder die Hitze zu niedrig war. Aber egal, @leni_k hat recht dass man da vorher recherchieren muss. Was mich aber gerade mehr beschäftigt - @ms_77 du vergleichst ständig mit deinem Beruf und mit Messwerten, und ich versteh den Punkt. Nur: bei Gemüse ist das halt ne andere Liga. Ich merke bei mir auch nicht ob es die Rote Beete ist oder ob ich einfach besseres Wetter hab an dem Tag oder ob ich mehr geschlafen hab. Das ist kein Placebo-Effekt, das ist einfach die Realität von Alltags-Beobachtungen - die sind immer unscharf. Ich hab das nie weiterverfolgt weil mir das ehrlich gesagt auch egal ist. Ich ess sie nicht weil ich ne Studie machen will, sondern weil ich mal gelesen hab dass es helfen könnte und ich dachte ok, versuch ichs halt. Aber hier ist der Punkt wo ich dich ein bisschen anders sehe als @leni_k - du hast recht dass man da nicht anfangen sollte verrückt zu spielen und alles zu dokumentieren. Das ist unrealistisch und macht keinem Spaß. Wenn du keine Lust auf Rote Beete hast dann hast du keine Lust drauf, da hilft auch keine perfekte Kochzeit. Das ist ok.
Zitat von ms_77keiner hat mal gesagt wie lange kocht man das Zeug eigentlich
haha ja, das ist tatsächlich das einzige was hier wirklich praktisch hilft. 45 Minuten steinhart klingt aber auch danach dass du vielleicht kleinere genommen hast oder die Hitze zu niedrig war. Aber egal, @leni_k hat recht dass man da vorher recherchieren muss. Was mich aber gerade mehr beschäftigt - @ms_77 du vergleichst ständig mit deinem Beruf und mit Messwerten, und ich versteh den Punkt. Nur: bei Gemüse ist das halt ne andere Liga. Ich merke bei mir auch nicht ob es die Rote Beete ist oder ob ich einfach besseres Wetter hab an dem Tag oder ob ich mehr geschlafen hab. Das ist kein Placebo-Effekt, das ist einfach die Realität von Alltags-Beobachtungen - die sind immer unscharf. Ich hab das nie weiterverfolgt weil mir das ehrlich gesagt auch egal ist. Ich ess sie nicht weil ich ne Studie machen will, sondern weil ich mal gelesen hab dass es helfen könnte und ich dachte ok, versuch ichs halt. Aber hier ist der Punkt wo ich dich ein bisschen anders sehe als @leni_k - du hast recht dass man da nicht anfangen sollte verrückt zu spielen und alles zu dokumentieren. Das ist unrealistisch und macht keinem Spaß. Wenn du keine Lust auf Rote Beete hast dann hast du keine Lust drauf, da hilft auch keine perfekte Kochzeit. Das ist ok.
Zitat von leni_k am August 26, 2026, 20:31 Uhr@lisab_93 Zitat von lisab_93Wenn du keine Lust auf Rote Beete hast dann hast du keine Lust drauf, da hilft auch keine perfekte Kochzeit. das stimmt schon, aber ich find das ein bisschen zu versöhnlich als Abschluss. @ms_77 hat die Dinger unter echten Bedingungen getestet - und ich mein, er hat sie immerhin gegessen. Das ist mehr als viele machen. Mich stört eher dass der Thread jetzt so in Richtung "ist halt so, jeder wie er mag" abdriftet. Was ich noch nie im Forum gelesen hab und mich grad beschäftigt: hat wer Erfahrung damit wie sich der Geschmack verändert wenn man die Beete im Ofen macht statt kocht? Ich hab das einmal probiert - in Alufolie gewickelt, 180 Grad, so 70 Minuten - und der Unterschied war für mich wirklich merkbar. Viel konzentrierter, fast ein bisschen süßlich. Kein Erdgeschmack mehr der so auf der Zunge liegt. Ich frag mich ob das für jemanden wie @ms_77 vielleicht überhaupt der realistischere Einstieg gewesen wäre - Ofen an und fertig kein Topf, kein Vollspritzen. Nur halt auch länger. Ich sag das nicht um das Thema nochmal aufzurollen sondern weil ich glaub dass "Rote Beete schmeckt wie feuchte Erde" oft einfach eine Frage der Methode ist, nicht des Gemüses selbst. Danke schon mal falls wer da Erfahrung hat. Edit: Kleine Ergänzung - falls jemand die Ofenmethode testet: Ich pack die Beete immer einzeln ein, nicht alle zusammen. Scheint besser zu funktionieren.
@lisab_93 Zitat von lisab_93Wenn du keine Lust auf Rote Beete hast dann hast du keine Lust drauf, da hilft auch keine perfekte Kochzeit. das stimmt schon, aber ich find das ein bisschen zu versöhnlich als Abschluss. @ms_77 hat die Dinger unter echten Bedingungen getestet - und ich mein, er hat sie immerhin gegessen. Das ist mehr als viele machen. Mich stört eher dass der Thread jetzt so in Richtung "ist halt so, jeder wie er mag" abdriftet. Was ich noch nie im Forum gelesen hab und mich grad beschäftigt: hat wer Erfahrung damit wie sich der Geschmack verändert wenn man die Beete im Ofen macht statt kocht? Ich hab das einmal probiert - in Alufolie gewickelt, 180 Grad, so 70 Minuten - und der Unterschied war für mich wirklich merkbar. Viel konzentrierter, fast ein bisschen süßlich. Kein Erdgeschmack mehr der so auf der Zunge liegt. Ich frag mich ob das für jemanden wie @ms_77 vielleicht überhaupt der realistischere Einstieg gewesen wäre - Ofen an und fertig kein Topf, kein Vollspritzen. Nur halt auch länger. Ich sag das nicht um das Thema nochmal aufzurollen sondern weil ich glaub dass "Rote Beete schmeckt wie feuchte Erde" oft einfach eine Frage der Methode ist, nicht des Gemüses selbst. Danke schon mal falls wer da Erfahrung hat. Edit: Kleine Ergänzung - falls jemand die Ofenmethode testet: Ich pack die Beete immer einzeln ein, nicht alle zusammen. Scheint besser zu funktionieren.
Zitat von lisab_93 am August 26, 2026, 20:48 Uhr@leni_k das mit dem Ofen ist interessant muss ich zugeben. Ich hab das noch nie gemacht aber jetzt bin ich neugierig ob das wirklich so einen Unterschied macht. Das Problem ist halt - und da muss ich ehrlich sein - dass ich das Gemüse einfach nicht oft genug esse um sowas zu testen. Für mich persönlich lohnt sich der mentale Aufwand nicht, mich da reinzusteigern. Aber was mich gerade mehr beschäftigt: du schreibst
Zitat von leni_k"Rote Beete schmeckt wie feuchte Erde" oft einfach eine Frage der Methode ist
und das könnte stimmen. Bei mir ist es aber andersrum - ich hab die auch schon in Restaurants gegessen, da war sie zubereitet von jemandem der das kann, und trotzdem war mein Fazit: ok, interessant, aber ich brauch das nicht regelmäßig. Das war nicht wegen der Zubereitung sondern weil der Geschmack mir einfach nicht so liegt wie zum Beispiel Brokkoli oder Karotten. Das ist kein Fehler bei der Methode, das ist einfach Geschmack. Ich glaub der Punkt wo ich @ms_77 verstehe ist genau das: wenn du nach der Arbeit heimkommst und dein Gehirn ist schon auf Autopilot, dann fragst du dich nicht "wie zubereite ich das optimal", sondern "will ich das überhaupt essen". Und wenn die Antwort nein ist dann ist jede Zubereitungsmethode verschwendet Zeit. Das ist nicht böse gemeint gegen dich - du hast einfach nen anderen Grund dafür zu essen als er.
@leni_k das mit dem Ofen ist interessant muss ich zugeben. Ich hab das noch nie gemacht aber jetzt bin ich neugierig ob das wirklich so einen Unterschied macht. Das Problem ist halt - und da muss ich ehrlich sein - dass ich das Gemüse einfach nicht oft genug esse um sowas zu testen. Für mich persönlich lohnt sich der mentale Aufwand nicht, mich da reinzusteigern. Aber was mich gerade mehr beschäftigt: du schreibst
Zitat von leni_k"Rote Beete schmeckt wie feuchte Erde" oft einfach eine Frage der Methode ist
und das könnte stimmen. Bei mir ist es aber andersrum - ich hab die auch schon in Restaurants gegessen, da war sie zubereitet von jemandem der das kann, und trotzdem war mein Fazit: ok, interessant, aber ich brauch das nicht regelmäßig. Das war nicht wegen der Zubereitung sondern weil der Geschmack mir einfach nicht so liegt wie zum Beispiel Brokkoli oder Karotten. Das ist kein Fehler bei der Methode, das ist einfach Geschmack. Ich glaub der Punkt wo ich @ms_77 verstehe ist genau das: wenn du nach der Arbeit heimkommst und dein Gehirn ist schon auf Autopilot, dann fragst du dich nicht "wie zubereite ich das optimal", sondern "will ich das überhaupt essen". Und wenn die Antwort nein ist dann ist jede Zubereitungsmethode verschwendet Zeit. Das ist nicht böse gemeint gegen dich - du hast einfach nen anderen Grund dafür zu essen als er.
Zitat von leni_k am August 26, 2026, 20:58 Uhr@lisab_93 ok aber da vermischst du gerade zwei Sachen. Der Punkt "will ich das überhaupt essen" ist eine Motivationsfrage, und der Punkt "wie schmeckts mir" ist eine Geschmacksfrage. Die sind nicht dasselbe. Du sagst das Restaurant hat es gut gemacht und trotzdem war dein Fazit: brauch ich nicht. Das glaub ich dir. Aber bei @ms_77 war die Ausgangslage eine andere - der hat es pur gegessen, steinhart, ohne Kontext. Das ist keine Geschmackspräferenz die sich da gezeigt hat, das war schlicht ein suboptimales Erlebnis. Ob er es wirklich nicht mag, weiß er selbst noch nicht. Was mich aber bei deinem letzten Post ehrlich gesagt leicht nervt: du machst das so als ob Geschmack was komplett Fixes wäre. Ich hab früher auch gedacht ich mag keinen Fenchel. Dann hab ich ihn irgendwann geröstet gegessen, mit Parmesan drüber, und das war so ein "aha, ok" -Moment. Nicht weil ich mich überreden hab lassen, sondern weil es wirklich anders war. Ob das bei Roter Beete für jeden so funktioniert - keine Ahnung. Vielleicht nicht. Aber "ich mags nicht aus dem Restaurant also ist die Methode egal" ist halt auch kein wasserdichtes Argument.
@lisab_93 ok aber da vermischst du gerade zwei Sachen. Der Punkt "will ich das überhaupt essen" ist eine Motivationsfrage, und der Punkt "wie schmeckts mir" ist eine Geschmacksfrage. Die sind nicht dasselbe. Du sagst das Restaurant hat es gut gemacht und trotzdem war dein Fazit: brauch ich nicht. Das glaub ich dir. Aber bei @ms_77 war die Ausgangslage eine andere - der hat es pur gegessen, steinhart, ohne Kontext. Das ist keine Geschmackspräferenz die sich da gezeigt hat, das war schlicht ein suboptimales Erlebnis. Ob er es wirklich nicht mag, weiß er selbst noch nicht. Was mich aber bei deinem letzten Post ehrlich gesagt leicht nervt: du machst das so als ob Geschmack was komplett Fixes wäre. Ich hab früher auch gedacht ich mag keinen Fenchel. Dann hab ich ihn irgendwann geröstet gegessen, mit Parmesan drüber, und das war so ein "aha, ok" -Moment. Nicht weil ich mich überreden hab lassen, sondern weil es wirklich anders war. Ob das bei Roter Beete für jeden so funktioniert - keine Ahnung. Vielleicht nicht. Aber "ich mags nicht aus dem Restaurant also ist die Methode egal" ist halt auch kein wasserdichtes Argument.
Zitat von ms_77 am August 26, 2026, 21:11 UhrZitat von leni_kob das bei Roter Beete für jeden so funktioniert - keine Ahnung
na wenigstens das gibst du zu. Ich sitz hier und les das und irgendwann dreht sich das im Kreis. Fenchel geröstet mit Parmesan - @leni_k ich glaub dir das ja. Aber das ist halt auch schon wieder mehr Aufwand und mehr Zeugs das man dafür braucht. Parmesan hab ich nicht immer im Kühlschrank. Was mich aber gerade wirklich beschäftigt an dem ganzen Hin und Her zwischen euch beiden: ihr redet die ganze Zeit darüber ob ich die Rote Beete wirklich getestet hab oder nicht. Ich habs gegessen. Das war kein Blindtest im Labor aber ich hab gekaut und geschluckt und gedacht - ok, geht. Mehr war das nicht. Weder Begeisterung noch Ekel. Einfach Gemüse. Und jetzt komm ich mir vor als müsst ich das irgendwie verteidigen dass ich kein zweites Mal stundenlang in der Küche steh um rauszufinden obs doch besser geht. Bei meiner Arbeit würd ich auch nicht dreimal dieselbe Leitung neu ziehen damit der Kunde vielleicht irgendwann sagt "ach ja stimmt, die alte war schlechter". Das Ofending von @leni_k klingt ehrlich gesagt nicht völlig bescheuert. Reinschmeißen, Tür zu, warten. Das könnt ich mir theoretisch vorstellen. Aber 70 Minuten - das ist noch länger als meine 45 Minuten Chaos im Topf.
Zitat von leni_kob das bei Roter Beete für jeden so funktioniert - keine Ahnung
na wenigstens das gibst du zu. Ich sitz hier und les das und irgendwann dreht sich das im Kreis. Fenchel geröstet mit Parmesan - @leni_k ich glaub dir das ja. Aber das ist halt auch schon wieder mehr Aufwand und mehr Zeugs das man dafür braucht. Parmesan hab ich nicht immer im Kühlschrank. Was mich aber gerade wirklich beschäftigt an dem ganzen Hin und Her zwischen euch beiden: ihr redet die ganze Zeit darüber ob ich die Rote Beete wirklich getestet hab oder nicht. Ich habs gegessen. Das war kein Blindtest im Labor aber ich hab gekaut und geschluckt und gedacht - ok, geht. Mehr war das nicht. Weder Begeisterung noch Ekel. Einfach Gemüse. Und jetzt komm ich mir vor als müsst ich das irgendwie verteidigen dass ich kein zweites Mal stundenlang in der Küche steh um rauszufinden obs doch besser geht. Bei meiner Arbeit würd ich auch nicht dreimal dieselbe Leitung neu ziehen damit der Kunde vielleicht irgendwann sagt "ach ja stimmt, die alte war schlechter". Das Ofending von @leni_k klingt ehrlich gesagt nicht völlig bescheuert. Reinschmeißen, Tür zu, warten. Das könnt ich mir theoretisch vorstellen. Aber 70 Minuten - das ist noch länger als meine 45 Minuten Chaos im Topf.