Rote Beete einlegen - wie lange hält es wirklich im Keller?
Zitat von elvira_k am August 9, 2026, 12:03 UhrIch habe dieses Jahr wieder viel Rote Beete aus meinem Garten geerntet und wie jedes Jahr auch wieder eingekocht. Aber dieses Mal bin ich mir unsicher geworden, ob meine Gläser noch gut sind, weil ich sie vom letzten Jahr noch im Keller stehen habe. Es sind jetzt fast anderthalb Jahre her, dass ich sie eingekocht habe, und die Deckel sehen noch dicht aus, aber ich traue dem Braten nicht ganz. Der Grund, warum ich frage: Mein Hausarzt hat mir ja geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen meines Blutdrucks, und da dachte ich mir, wenn ich sowieso eingekochte Gläser im Keller habe, dann nutze ich die lieber auf als neue Gläser zu öffnen. Aber ich will auch nicht fahrlässig sein, besonders bei eingekochtem Gemüse. Wie lange sind Eure eingekochten Gläser denn haltbar? Ich halte mich eigentlich an das Rezept von meiner Schwiegermutter, das hat sich über Jahrzehnte bewährt - rohe Beete in die Gläser, Salzlake heiß drauf, zugeschraubt und ins Wasserbad. Das soll eigentlich lange halten, aber irgendwie bin ich beim Älterwerden vorsichtiger geworden. Und noch eine Frage: Macht es einen Unterschied, ob die Gläser im kühlen Keller stehen oder eher bei Zimmertemperatur? Bei mir ist es im Keller relativ kühl und dunkel, aber im Sommer wird es doch auch mal wärmer. Kann mir jemand sagen, ob ich die alten Gläser noch bedenkenlos essen kann, oder sollte ich sie lieber wegschmeißen?
Ich habe dieses Jahr wieder viel Rote Beete aus meinem Garten geerntet und wie jedes Jahr auch wieder eingekocht. Aber dieses Mal bin ich mir unsicher geworden, ob meine Gläser noch gut sind, weil ich sie vom letzten Jahr noch im Keller stehen habe. Es sind jetzt fast anderthalb Jahre her, dass ich sie eingekocht habe, und die Deckel sehen noch dicht aus, aber ich traue dem Braten nicht ganz. Der Grund, warum ich frage: Mein Hausarzt hat mir ja geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen meines Blutdrucks, und da dachte ich mir, wenn ich sowieso eingekochte Gläser im Keller habe, dann nutze ich die lieber auf als neue Gläser zu öffnen. Aber ich will auch nicht fahrlässig sein, besonders bei eingekochtem Gemüse. Wie lange sind Eure eingekochten Gläser denn haltbar? Ich halte mich eigentlich an das Rezept von meiner Schwiegermutter, das hat sich über Jahrzehnte bewährt - rohe Beete in die Gläser, Salzlake heiß drauf, zugeschraubt und ins Wasserbad. Das soll eigentlich lange halten, aber irgendwie bin ich beim Älterwerden vorsichtiger geworden. Und noch eine Frage: Macht es einen Unterschied, ob die Gläser im kühlen Keller stehen oder eher bei Zimmertemperatur? Bei mir ist es im Keller relativ kühl und dunkel, aber im Sommer wird es doch auch mal wärmer. Kann mir jemand sagen, ob ich die alten Gläser noch bedenkenlos essen kann, oder sollte ich sie lieber wegschmeißen?
Zitat von leni_k am August 9, 2026, 15:06 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kich traue dem Braten nicht ganz
das ist ehrlich gesagt das einzige was mir bei dem Thema wirklich wichtig wäre - wenn du selbst schon zögerst, dann ist das oft schon ein Zeichen. ich bin jetzt keine Einmach-Expertin, das möchte ich vorausschicken. Aber ich hab mal irgendwo gelesen dass bei eingekochtem Gemüse (nicht Marmelade!) das Risiko mit Botulismus immer wieder auftaucht gerade wenn die Säure nicht hoch genug ist. Rote Beete ist jetzt kein besonders saures Gemüse von sich aus - kommt halt drauf an wieviel Essig in der Salzlake war. Weißt du das noch vom Rezept deiner Schwiegermutter? Weil das wär für mich der entscheidende Punkt. Wenn da ordentlich Essig drin ist, sieht die Sache anders aus als bei einer reinen Salzlake. anderthalb Jahre klingt lang, aber ich hab auch schon von Leuten gehört die sowas problemlos drei Jahre im Keller hatten. Nur ist "problemlos" halt schwer zu beurteilen wenn man es nicht aufmacht und riecht. Und selbst dann... ich würd in dem Fall vielleicht kurz jemanden fragen der sich wirklich auskennt - nicht Dr. Google, sondern vielleicht eine Lebensmittelberatungsstelle oder zumindest die Verbraucherzentrale hat da glaub ich eine Hotline.
Zitat von elvira_kich traue dem Braten nicht ganz
das ist ehrlich gesagt das einzige was mir bei dem Thema wirklich wichtig wäre - wenn du selbst schon zögerst, dann ist das oft schon ein Zeichen. ich bin jetzt keine Einmach-Expertin, das möchte ich vorausschicken. Aber ich hab mal irgendwo gelesen dass bei eingekochtem Gemüse (nicht Marmelade!) das Risiko mit Botulismus immer wieder auftaucht gerade wenn die Säure nicht hoch genug ist. Rote Beete ist jetzt kein besonders saures Gemüse von sich aus - kommt halt drauf an wieviel Essig in der Salzlake war. Weißt du das noch vom Rezept deiner Schwiegermutter? Weil das wär für mich der entscheidende Punkt. Wenn da ordentlich Essig drin ist, sieht die Sache anders aus als bei einer reinen Salzlake. anderthalb Jahre klingt lang, aber ich hab auch schon von Leuten gehört die sowas problemlos drei Jahre im Keller hatten. Nur ist "problemlos" halt schwer zu beurteilen wenn man es nicht aufmacht und riecht. Und selbst dann... ich würd in dem Fall vielleicht kurz jemanden fragen der sich wirklich auskennt - nicht Dr. Google, sondern vielleicht eine Lebensmittelberatungsstelle oder zumindest die Verbraucherzentrale hat da glaub ich eine Hotline.
Zitat von leni_bk am August 9, 2026, 16:20 Uhr@leni_k guter Punkt mit dem Essig - das is wirklich entscheidend. Ich hab das mal bei meiner Mutter gesehen, die macht das auch nach Omas Rezept und da is ordentlich Essig drin, so ne richtige Salzlake mit Essig halt. Bei ihr halten die Gläser auch locker länger. Aber ehrlich gesagt, wenn @elvira_k selbst schon so ein komisches Gefühl bei den alten Gläsern hat, würd ich die auch nicht essen. Das ist ja nicht irgendwas Billiges, sondern selbstgemachte Arbeit - und die Gesundheit ist mir dann doch wichter als "ach, schade um die Gläser". Besonders wenns um sowas wie Botulismus geht, da is mir dann lieber paranoid als dumm. Was mich neugierig macht: @elvira_k du sagst dein Hausarzt hat dir Rote Beete empfohlen wegen Blutdruck - kommst du denn auch mit der eingekochten Variante klar geschmacklich? Ich hab nämlich das Gefühl dass eingekochte Rote Beete ganz anders schmeckt als frische oder halt der Saft. Irgendwie erdiger oder? Vielleicht wär ja auch ne andere Form für dich praktischer, wenn du das regelmäßiger essen sollst.
@leni_k guter Punkt mit dem Essig - das is wirklich entscheidend. Ich hab das mal bei meiner Mutter gesehen, die macht das auch nach Omas Rezept und da is ordentlich Essig drin, so ne richtige Salzlake mit Essig halt. Bei ihr halten die Gläser auch locker länger. Aber ehrlich gesagt, wenn @elvira_k selbst schon so ein komisches Gefühl bei den alten Gläsern hat, würd ich die auch nicht essen. Das ist ja nicht irgendwas Billiges, sondern selbstgemachte Arbeit - und die Gesundheit ist mir dann doch wichter als "ach, schade um die Gläser". Besonders wenns um sowas wie Botulismus geht, da is mir dann lieber paranoid als dumm. Was mich neugierig macht: @elvira_k du sagst dein Hausarzt hat dir Rote Beete empfohlen wegen Blutdruck - kommst du denn auch mit der eingekochten Variante klar geschmacklich? Ich hab nämlich das Gefühl dass eingekochte Rote Beete ganz anders schmeckt als frische oder halt der Saft. Irgendwie erdiger oder? Vielleicht wär ja auch ne andere Form für dich praktischer, wenn du das regelmäßiger essen sollst.
Zitat von leni_k am August 9, 2026, 17:04 Uhr@leni_bk
Zitat von elvira_kbeim Älterwerden vorsichtiger geworden
das find ich eigentlich total verständlich, und ich glaub das ist auch das richtige Gefühl bei dem Thema. was mich bei deiner Frage wegen dem Geschmack aufhorchen lässt - ich hab das tatsächlich noch nie so direkt verglichen, frisch vs. eingekocht. Ich kenn Rote Beete halt hauptsächlich aus dem Kontext Rohkost oder kurz gedünstet, weil ich das fürs Training so mache. Eingekocht hab ich sie noch nie selbst gemacht und auch selten gegessen ehrlich gesagt. aber die Frage ob das geschmacklich für @elvira_k überhaupt passt - die ist gut. Wenn man das regelmäßig essen soll (und nicht nur weil man Lust hat sondern weil der Arzt das empfohlen hat), dann macht es schon einen Unterschied ob man das wirklich runterkriegt. Ich würd da vielleicht mal schauen welche Form überhaupt die angenehmste ist bevor man großen Aufwand reinesteckt. und nochmal kurz zu den alten Gläsern: ich bleib dabei dass ich da lieber einmal zu vorsichtig wäre. nicht wegen Paranoia sondern weil Botulismus halt kein Spaß ist und man es eben nicht sieht oder riecht. der Tipp mit der Verbraucherzentrale gilt noch immer, die haben sowas schon öfter beantwortet glaub ich
Zitat von elvira_kbeim Älterwerden vorsichtiger geworden
das find ich eigentlich total verständlich, und ich glaub das ist auch das richtige Gefühl bei dem Thema. was mich bei deiner Frage wegen dem Geschmack aufhorchen lässt - ich hab das tatsächlich noch nie so direkt verglichen, frisch vs. eingekocht. Ich kenn Rote Beete halt hauptsächlich aus dem Kontext Rohkost oder kurz gedünstet, weil ich das fürs Training so mache. Eingekocht hab ich sie noch nie selbst gemacht und auch selten gegessen ehrlich gesagt. aber die Frage ob das geschmacklich für @elvira_k überhaupt passt - die ist gut. Wenn man das regelmäßig essen soll (und nicht nur weil man Lust hat sondern weil der Arzt das empfohlen hat), dann macht es schon einen Unterschied ob man das wirklich runterkriegt. Ich würd da vielleicht mal schauen welche Form überhaupt die angenehmste ist bevor man großen Aufwand reinesteckt. und nochmal kurz zu den alten Gläsern: ich bleib dabei dass ich da lieber einmal zu vorsichtig wäre. nicht wegen Paranoia sondern weil Botulismus halt kein Spaß ist und man es eben nicht sieht oder riecht. der Tipp mit der Verbraucherzentrale gilt noch immer, die haben sowas schon öfter beantwortet glaub ich
Zitat von elvira_k am August 9, 2026, 17:27 Uhr@leni_bk du hast da einen Punkt angesprochen, der mir jetzt selbst nicht mehr aus dem Kopf geht. Das mit dem Geschmack. Ehrlich gesagt, wenn ich die eingekochten Gläser aus meinem Keller hole und öffne, dann schmecken sie mir deutlich intensiver erdig als wenn ich frische Rote Beete koche. Das ist nicht unbedingt unangenehm, aber es ist eben anders. Und wenn ich die jetzt regelmäßig essen soll wegen des Blutdrucks, dann fragt man sich ja schon, ob man das auch wirklich durchhält. Mein Hausarzt hat mir einfach gesagt, ich soll mehr Rote Beete essen, aber er hat nicht differenziert zwischen frisch oder eingekocht. Wahrscheinlich war das auch nicht seine Absicht, ihm geht es ja um die Inhaltsstoffe. Aber im Alltag ist es halt ein Unterschied, ob ich eine frische Beete schnell kochen kann oder ob ich ein altes Glas aus dem Keller hole. @leni_k danke für den Tipp mit der Verbraucherzentrale, das werde ich tatsächlich machen, bevor ich da noch etwas esse. Das beruhigt mich mehr als wenn ich hier rum spekuliere. Mit den alten Gläsern bin ich jetzt sowieso vorsichtig geworden da vertrau ich meinem Bauchgefühl. Aber die Frage bleibt für mich: Vielleicht sollte ich mich dieses Jahr mehr aufs Frischessen konzentrieren und weniger einkochen wenn ich das ohnehin regelmäßiger brauche. Das wäre ja eigentlich naheliegend. Edit: Kleine Korrektur. Natürlich @leni_bk, nicht @leni_k. Sorry für die Tippfehler!
@leni_bk du hast da einen Punkt angesprochen, der mir jetzt selbst nicht mehr aus dem Kopf geht. Das mit dem Geschmack. Ehrlich gesagt, wenn ich die eingekochten Gläser aus meinem Keller hole und öffne, dann schmecken sie mir deutlich intensiver erdig als wenn ich frische Rote Beete koche. Das ist nicht unbedingt unangenehm, aber es ist eben anders. Und wenn ich die jetzt regelmäßig essen soll wegen des Blutdrucks, dann fragt man sich ja schon, ob man das auch wirklich durchhält. Mein Hausarzt hat mir einfach gesagt, ich soll mehr Rote Beete essen, aber er hat nicht differenziert zwischen frisch oder eingekocht. Wahrscheinlich war das auch nicht seine Absicht, ihm geht es ja um die Inhaltsstoffe. Aber im Alltag ist es halt ein Unterschied, ob ich eine frische Beete schnell kochen kann oder ob ich ein altes Glas aus dem Keller hole. @leni_k danke für den Tipp mit der Verbraucherzentrale, das werde ich tatsächlich machen, bevor ich da noch etwas esse. Das beruhigt mich mehr als wenn ich hier rum spekuliere. Mit den alten Gläsern bin ich jetzt sowieso vorsichtig geworden da vertrau ich meinem Bauchgefühl. Aber die Frage bleibt für mich: Vielleicht sollte ich mich dieses Jahr mehr aufs Frischessen konzentrieren und weniger einkochen wenn ich das ohnehin regelmäßiger brauche. Das wäre ja eigentlich naheliegend. Edit: Kleine Korrektur. Natürlich @leni_bk, nicht @leni_k. Sorry für die Tippfehler!
Zitat von leni_k am August 9, 2026, 17:33 Uhr@elvira_k Zitat von elvira_k mehr aufs Frischessen konzentrieren
ja, das klingt eigentlich nach dem sinnvollsten Weg wenn du das eh regelmäßig brauchst. Einkochen ist ja auch Aufwand - und wenn du dann am Ende selbst zögerst ob du die Gläser aufmachst, dann hat sich der Aufwand irgendwie nicht ausgezahlt. was ich mich grad frag: hast du eigentlich schon mal probiert Rote Beete einfach roh zu raspeln? also wirklich roh, nicht gekocht oder eingekocht. ich mach das manchmal als schnelle Beilage, kurz geraspelt mit etwas Zitrone und Olivenöl, und der Geschmack ist komplett anders als alles was ich sonst kenne. Weniger erdig irgendwie, fast ein bisschen süßlich. Geht auch schnell, kein Kochen, kein Einkochen, nichts. Und wenn dein Arzt eh nur sagt "mehr Rote Beete" ohne weitere Vorgabe dann wär das ja eine Form die du einfach mal testen könntest ohne großen Aufwand. ich weiß nicht ob das für dich passt, ist halt Geschmackssache. Aber wenn die eingekochte Variante sich im Alltag nicht wirklich gut anfühlt, dann hilft dir das schönste Rezept von der Schwiegermutter auch nicht weiter. Edit: Kleine Anmerkung noch - wenn du die rohe Variante testest, würde ich vielleicht erstmal nur kleine Mengen probieren, damit dein Körper sich daran gewöhnt. Manche reagieren auf rohe Rote Beete anders als auf gekochte.
@elvira_k Zitat von elvira_k mehr aufs Frischessen konzentrieren
ja, das klingt eigentlich nach dem sinnvollsten Weg wenn du das eh regelmäßig brauchst. Einkochen ist ja auch Aufwand - und wenn du dann am Ende selbst zögerst ob du die Gläser aufmachst, dann hat sich der Aufwand irgendwie nicht ausgezahlt. was ich mich grad frag: hast du eigentlich schon mal probiert Rote Beete einfach roh zu raspeln? also wirklich roh, nicht gekocht oder eingekocht. ich mach das manchmal als schnelle Beilage, kurz geraspelt mit etwas Zitrone und Olivenöl, und der Geschmack ist komplett anders als alles was ich sonst kenne. Weniger erdig irgendwie, fast ein bisschen süßlich. Geht auch schnell, kein Kochen, kein Einkochen, nichts. Und wenn dein Arzt eh nur sagt "mehr Rote Beete" ohne weitere Vorgabe dann wär das ja eine Form die du einfach mal testen könntest ohne großen Aufwand. ich weiß nicht ob das für dich passt, ist halt Geschmackssache. Aber wenn die eingekochte Variante sich im Alltag nicht wirklich gut anfühlt, dann hilft dir das schönste Rezept von der Schwiegermutter auch nicht weiter. Edit: Kleine Anmerkung noch - wenn du die rohe Variante testest, würde ich vielleicht erstmal nur kleine Mengen probieren, damit dein Körper sich daran gewöhnt. Manche reagieren auf rohe Rote Beete anders als auf gekochte.
Zitat von leni_bk am August 9, 2026, 17:38 UhrZitat von leni_kroh zu raspeln... fast ein bisschen süßlich
ah ja das klingt interessant. ich hab das ehrlich gesagt noch nie probiert immer nur gedünstet oder eben den Saft. aber wenn das wirklich so anders schmeckt dann könnte das für @elvira_k tatsächlich ein Game-Changer sein. Mich würde nur interessieren wie das zeitlich im Alltag läuft - ich mein, wenn man das regelmäßig essen soll, dann brauchst du ja was das schnell und unkompliziert ist. Bei mir im Kindergarten hab ich oft einfach keine Zeit für großen Aufwand, und ich stell mir vor @elvira_k geht das ähnlich. Raspeln dauert ja auch ein Moment und dann hast du überall die Flecken an den Fingern 😅
Das mit dem Geschmack der eingekochten Variante - das glaub ich sofort. Ich kauf manchmal diese Betanio Plus Packungen weil Kolleginnen das nehmen, aber ehrlich gesagt schmeckt mir auch der Saft aus der Flasche schon ziemlich erdig. Die rohe Variante könnte ja wirklich süßlicher sein wie du sagst. Aber nochmal praktisch - @elvira_k wenn du das jetzt öfter essen sollst, wär dann vielleicht auch der Saft direkt eine Option? Also nicht selbst machen sondern fertiger Saft? Ich weiß nicht ob der arzneilich genauso wirkt aber geschmacklich könnt dir das vielleicht lieber sein als ingekocht oder geraspelt?
Zitat von leni_kroh zu raspeln... fast ein bisschen süßlich
ah ja das klingt interessant. ich hab das ehrlich gesagt noch nie probiert immer nur gedünstet oder eben den Saft. aber wenn das wirklich so anders schmeckt dann könnte das für @elvira_k tatsächlich ein Game-Changer sein. Mich würde nur interessieren wie das zeitlich im Alltag läuft - ich mein, wenn man das regelmäßig essen soll, dann brauchst du ja was das schnell und unkompliziert ist. Bei mir im Kindergarten hab ich oft einfach keine Zeit für großen Aufwand, und ich stell mir vor @elvira_k geht das ähnlich. Raspeln dauert ja auch ein Moment und dann hast du überall die Flecken an den Fingern 😅
Das mit dem Geschmack der eingekochten Variante - das glaub ich sofort. Ich kauf manchmal diese Betanio Plus Packungen weil Kolleginnen das nehmen, aber ehrlich gesagt schmeckt mir auch der Saft aus der Flasche schon ziemlich erdig. Die rohe Variante könnte ja wirklich süßlicher sein wie du sagst. Aber nochmal praktisch - @elvira_k wenn du das jetzt öfter essen sollst, wär dann vielleicht auch der Saft direkt eine Option? Also nicht selbst machen sondern fertiger Saft? Ich weiß nicht ob der arzneilich genauso wirkt aber geschmacklich könnt dir das vielleicht lieber sein als ingekocht oder geraspelt?
Zitat von elvira_k am August 9, 2026, 18:05 Uhr@leni_bk mit dem Saft aus der Flasche - ja, das hatte ich tatsächlich noch gar nicht richtig überlegt. Mein Hausarzt hat mir ja nur gesagt, ich soll mehr Rote Beete essen, er hat sich da nicht festgelegt wie. Der fertige Saft könnte natürlich praktisch sein, aber ehrlich gesagt bin ich da skeptisch. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht, wenn ich selbst koche und weiß was drin ist, und bei den Säften aus der Flasche - da weiß man ja oft nicht so genau, wie lange die schon lagern oder ob da nicht noch allerhand Zusätze reinkommen. Das ist mir zu unübersichtlich. Das mit dem Raspeln und den Flecken an den Fingern - da muss ich lachen, das ist mir nur zu bekannt aus meinem Garten. Aber @leni_k hat ja einen guten Punkt gemacht dass die rohe Beete ganz anders schmeckt. Ich könnte mir vorstellen, wenn ich die frisch aus dem Garten hole und direkt verarbeite, dass ich da weniger Widerwille habe als bei der eingekochten Variante. Das Problem ist nur die Zeit, die Sie ansprechen. Ich bin zwar Rentnerin, aber im Garten ist gerade wieder viel zu tun, und wenn ich das regelmäßig essen soll, muss es auch zwischen Tomaten stützen und Unkraut jäten passen. Vielleicht bin ich da auch einfach zu kompliziert. Mein Mann hätte mir jetzt wahrscheinlich gesagt, ich soll nicht so viel nachdenken und einfach mal was probieren. Aber sagen Sie, @leni_k - wenn ich die Beete roh raspel, wie lange hält das denn im Kühlschrank? Oder muss ich das immer frisch machen?
@leni_bk mit dem Saft aus der Flasche - ja, das hatte ich tatsächlich noch gar nicht richtig überlegt. Mein Hausarzt hat mir ja nur gesagt, ich soll mehr Rote Beete essen, er hat sich da nicht festgelegt wie. Der fertige Saft könnte natürlich praktisch sein, aber ehrlich gesagt bin ich da skeptisch. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht, wenn ich selbst koche und weiß was drin ist, und bei den Säften aus der Flasche - da weiß man ja oft nicht so genau, wie lange die schon lagern oder ob da nicht noch allerhand Zusätze reinkommen. Das ist mir zu unübersichtlich. Das mit dem Raspeln und den Flecken an den Fingern - da muss ich lachen, das ist mir nur zu bekannt aus meinem Garten. Aber @leni_k hat ja einen guten Punkt gemacht dass die rohe Beete ganz anders schmeckt. Ich könnte mir vorstellen, wenn ich die frisch aus dem Garten hole und direkt verarbeite, dass ich da weniger Widerwille habe als bei der eingekochten Variante. Das Problem ist nur die Zeit, die Sie ansprechen. Ich bin zwar Rentnerin, aber im Garten ist gerade wieder viel zu tun, und wenn ich das regelmäßig essen soll, muss es auch zwischen Tomaten stützen und Unkraut jäten passen. Vielleicht bin ich da auch einfach zu kompliziert. Mein Mann hätte mir jetzt wahrscheinlich gesagt, ich soll nicht so viel nachdenken und einfach mal was probieren. Aber sagen Sie, @leni_k - wenn ich die Beete roh raspel, wie lange hält das denn im Kühlschrank? Oder muss ich das immer frisch machen?
Zitat von leni_k am August 9, 2026, 18:10 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kwie lange hält das denn im Kühlschrank
also ich mach das meist frisch, weil ich eh nicht so viel auf einmal rasp - aber ein, zwei Tage hält das schon. Ich würd das in ein gut verschlossenes Glas geben, dann bleibt es auch einigermaßen ansehnlich und färbt nicht alles an. Länger als zwei Tage würd ich nicht warten, dann wird es weich und der Geschmack kippt irgendwie. Was mich bei deiner Antwort aber wirklich überrascht hat: du bist Rentnerin und hast den Garten direkt nebenan. Das ist eigentlich die perfekte Ausgangslage. Ich renn hier in Wien auf den Markt wenn ich frische Rote Beete will, das ist schon ein Aufwand. Du gehst einfach raus und holst dir eine. Das klingt ehrlich gesagt beneidenswert. Eine Sache die mir noch einfällt - wenn du die Beete direkt aus dem Garten verarbeitest, dann würd ich Handschuhe nehmen, wirklich. Nicht wegen der Flecken an sich sondern weil die Farbe sich unter den Nägeln hält und das ist dann tagelang sichtbar. Ich hab das einmal ignoriert und dann war ich den nächsten Tag mit lila Fingern beim Kundengespräch... nicht ideal.
Zitat von elvira_kwie lange hält das denn im Kühlschrank
also ich mach das meist frisch, weil ich eh nicht so viel auf einmal rasp - aber ein, zwei Tage hält das schon. Ich würd das in ein gut verschlossenes Glas geben, dann bleibt es auch einigermaßen ansehnlich und färbt nicht alles an. Länger als zwei Tage würd ich nicht warten, dann wird es weich und der Geschmack kippt irgendwie. Was mich bei deiner Antwort aber wirklich überrascht hat: du bist Rentnerin und hast den Garten direkt nebenan. Das ist eigentlich die perfekte Ausgangslage. Ich renn hier in Wien auf den Markt wenn ich frische Rote Beete will, das ist schon ein Aufwand. Du gehst einfach raus und holst dir eine. Das klingt ehrlich gesagt beneidenswert. Eine Sache die mir noch einfällt - wenn du die Beete direkt aus dem Garten verarbeitest, dann würd ich Handschuhe nehmen, wirklich. Nicht wegen der Flecken an sich sondern weil die Farbe sich unter den Nägeln hält und das ist dann tagelang sichtbar. Ich hab das einmal ignoriert und dann war ich den nächsten Tag mit lila Fingern beim Kundengespräch... nicht ideal.
Zitat von leni_bk am August 9, 2026, 18:29 Uhr@leni_k haha ja die lila Finger - das kenn ich zu gut 😅 bei mir im Kindergarten fragen dann die Kleinen immer "Leni warum hast du Blut an den Händen" und ich muss lachen. Handschuhe sind wirklich wichtig, das stimmt. Aber was mich grad bei @elvira_k interessiert - du hast einen Garten das ist echt ein Vorteil. Nur eine praktische Frage: wenn die Beete roh im Kühlschrank nur zwei Tage hält, dann brauchst du ja trotzdem ne Strategie um das regelmäßig zu essen. Ich mein, du kannst ja nicht jeden zweiten Tag raspeln wenn gerade Saison ist, aber wenn Herbst kommt und du nix mehr ernten kannst? Dann bist du ja wieder bei eingekocht oder fertig oder gar nix. Weiß nicht ob das für dich ein Problem ist, aber bei mir wärs so - ich brauch was das übers ganze Jahr läuft sonst vergess ich es. Und dann sitz ich im Oktober da und denk "ach ja, der Blutdruck" 😂
Das mit dem fertigen Saft - ich versteh deinen Skeptizismus mit den Zusätzen, aber ehrlich gesagt kauf ich manchmal dieses Betanio PLUS gerade weil meine Kolleginnen schwören drauf und ich einfach keine Lust hab selbst was zu machen. Ist faul aber praktisch. Vielleicht könntest du ja mal einfach eine Flasche im Supermarkt kucken was da wirklich drin is? Manchmal ist es weniger dramatisch als man denkt.
@leni_k haha ja die lila Finger - das kenn ich zu gut 😅 bei mir im Kindergarten fragen dann die Kleinen immer "Leni warum hast du Blut an den Händen" und ich muss lachen. Handschuhe sind wirklich wichtig, das stimmt. Aber was mich grad bei @elvira_k interessiert - du hast einen Garten das ist echt ein Vorteil. Nur eine praktische Frage: wenn die Beete roh im Kühlschrank nur zwei Tage hält, dann brauchst du ja trotzdem ne Strategie um das regelmäßig zu essen. Ich mein, du kannst ja nicht jeden zweiten Tag raspeln wenn gerade Saison ist, aber wenn Herbst kommt und du nix mehr ernten kannst? Dann bist du ja wieder bei eingekocht oder fertig oder gar nix. Weiß nicht ob das für dich ein Problem ist, aber bei mir wärs so - ich brauch was das übers ganze Jahr läuft sonst vergess ich es. Und dann sitz ich im Oktober da und denk "ach ja, der Blutdruck" 😂
Das mit dem fertigen Saft - ich versteh deinen Skeptizismus mit den Zusätzen, aber ehrlich gesagt kauf ich manchmal dieses Betanio PLUS gerade weil meine Kolleginnen schwören drauf und ich einfach keine Lust hab selbst was zu machen. Ist faul aber praktisch. Vielleicht könntest du ja mal einfach eine Flasche im Supermarkt kucken was da wirklich drin is? Manchmal ist es weniger dramatisch als man denkt.