Rote Beete einlegen – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Zitat von leni_k am September 23, 2026, 18:46 Uhr@fg_1988 Zitat von fg_1988kleine separat von großen kochen
das hätte ich definitiv nicht gemacht ich hätte alles zusammengeworfen und gewundert warum die Hälfte matschig ist und die andere Hälfte noch hart. gut dass du das noch erwähnt hast. aber jetzt hab ich eine neue Frage die mir gerade einfällt: du sagst du kaufst die Beete möglichst gleich groß - aber wie schaut das am Markt aus? weil ich da meistens nehme was grad günstig ist und da ist die Größe ziemlich zufällig. schneidest du die dann vor dem Garen einfach auf ähnliche Größe zu oder kochst du die wirklich als ganze Knollen und sortierst nur? ich kann mir vorstellen dass wenn man die anschneidet vor dem Kochen die Farbe ins Wasser ausblutet und man am Ende blasses Gemüse hat. oder ist das bei kurzer Garzeit egal? und noch was - du hast gesagt "jetzt oder nie" an so einem nassen Samstag. ich glaub das wird bei mir ähnlich laufen, also irgendein Wochenende wo ich keinen Auftrag fertig hab und mich trotzdem beschäftigen will. nur dass ich mir dann wahrscheinlich in letzter Sekunde noch das Sud-Rezept zusammensuchen muss weil ich das jetzt schon wieder vergessen hab. hast du da irgendwas Standard das du verwendest oder variierst du das jedes Mal? Edit: kleine Korrektur - es sind natürlich Rote Beete, nicht "Beete" allein. Aber du wirst verstanden haben was ich meine:)
@fg_1988 Zitat von fg_1988kleine separat von großen kochen
das hätte ich definitiv nicht gemacht ich hätte alles zusammengeworfen und gewundert warum die Hälfte matschig ist und die andere Hälfte noch hart. gut dass du das noch erwähnt hast. aber jetzt hab ich eine neue Frage die mir gerade einfällt: du sagst du kaufst die Beete möglichst gleich groß - aber wie schaut das am Markt aus? weil ich da meistens nehme was grad günstig ist und da ist die Größe ziemlich zufällig. schneidest du die dann vor dem Garen einfach auf ähnliche Größe zu oder kochst du die wirklich als ganze Knollen und sortierst nur? ich kann mir vorstellen dass wenn man die anschneidet vor dem Kochen die Farbe ins Wasser ausblutet und man am Ende blasses Gemüse hat. oder ist das bei kurzer Garzeit egal? und noch was - du hast gesagt "jetzt oder nie" an so einem nassen Samstag. ich glaub das wird bei mir ähnlich laufen, also irgendein Wochenende wo ich keinen Auftrag fertig hab und mich trotzdem beschäftigen will. nur dass ich mir dann wahrscheinlich in letzter Sekunde noch das Sud-Rezept zusammensuchen muss weil ich das jetzt schon wieder vergessen hab. hast du da irgendwas Standard das du verwendest oder variierst du das jedes Mal? Edit: kleine Korrektur - es sind natürlich Rote Beete, nicht "Beete" allein. Aber du wirst verstanden haben was ich meine:)
Zitat von fg_1988 am September 23, 2026, 18:55 UhrZitat von leni_kwenn man die anschneidet vor dem Kochen die Farbe ins Wasser ausblutet
genau das ist der Punkt, deswegen kochst du die als ganze Knollen, nicht anschneiden vorher. das Ausbluten ist real hab ich selbst mal aus Versehen gemacht weil ich dachte ich spar mir Zeit. Ergebnis war blasse Beete und ein pinkes Kochwasser das ich dann weggeschüttet hab. nicht ideal. zur Markt-Frage: ich sortier nach Größe, nicht zuschneiden. wenn du eine riesige Knolle und drei kleine hast, kochst du die Kleine extra vor raus oder du nimmst die riesige Knolle und schneidest die erst nach dem Garen in Scheiben. dann ist die Farbe schon "drin" und das Messer macht nix mehr kaputt. zum Sud: ich hab kein fixes Rezept, ehrlich gesagt. aber mein Grundgerüst ist ungefähr gleich viele Teile Essig und Wasser, dann Zucker nach Geschmack, Salz, ein paar Pfefferkörner und manchmal ein Lorbeerblatt. das war's. ich hab das irgendwann von einer alten Einmach-Seite abgeschrieben die ich nicht mehr finde, aber die Mengen hab ich inzwischen so oft angepasst dass das sowieso meins ist. wichtig ist dass du den Sud einmal kurz aufkochst bevor er in die Gläser kommt, also nicht kalt drüber kippen. den Sud-Zettel würd ich mir vor dem Wochenende wirklich kurz aufschreiben, weil wenn du erstmal mittendrin bist und die Beete schon gart willst du nicht noch suchen.
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HM-Bestzeit: 1:47 — wird noch besser
Zitat von leni_kwenn man die anschneidet vor dem Kochen die Farbe ins Wasser ausblutet
genau das ist der Punkt, deswegen kochst du die als ganze Knollen, nicht anschneiden vorher. das Ausbluten ist real hab ich selbst mal aus Versehen gemacht weil ich dachte ich spar mir Zeit. Ergebnis war blasse Beete und ein pinkes Kochwasser das ich dann weggeschüttet hab. nicht ideal. zur Markt-Frage: ich sortier nach Größe, nicht zuschneiden. wenn du eine riesige Knolle und drei kleine hast, kochst du die Kleine extra vor raus oder du nimmst die riesige Knolle und schneidest die erst nach dem Garen in Scheiben. dann ist die Farbe schon "drin" und das Messer macht nix mehr kaputt. zum Sud: ich hab kein fixes Rezept, ehrlich gesagt. aber mein Grundgerüst ist ungefähr gleich viele Teile Essig und Wasser, dann Zucker nach Geschmack, Salz, ein paar Pfefferkörner und manchmal ein Lorbeerblatt. das war's. ich hab das irgendwann von einer alten Einmach-Seite abgeschrieben die ich nicht mehr finde, aber die Mengen hab ich inzwischen so oft angepasst dass das sowieso meins ist. wichtig ist dass du den Sud einmal kurz aufkochst bevor er in die Gläser kommt, also nicht kalt drüber kippen. den Sud-Zettel würd ich mir vor dem Wochenende wirklich kurz aufschreiben, weil wenn du erstmal mittendrin bist und die Beete schon gart willst du nicht noch suchen.
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HM-Bestzeit: 1:47 — wird noch besser
Zitat von leni_k am September 23, 2026, 19:06 Uhr@fg_1988
Zitat von fg_1988den Sud-Zettel würd ich mir vor dem Wochenende wirklich kurz aufschreiben
ja ok das ist tatsächlich guter Rat, weil ich bin die Person die dann mitten im Chaos auf dem Handy tippt und dabei die Beete vergisst. kenn ich von mir. was mich beim Sud noch beschäftigt: du sagst gleiche Teile Essig und Wasser - aber welchen Essig? weil ich hab zuhause so einen billigen Weißweinessig rumstehen und dann noch einen Apfelessig den ich mal für irgendwas gekauft hab und nie wirklich verwendet hab. ich kann mir vorstellen dass das einen Unterschied macht, aber ich weiß nicht in welche Richtung. Apfelessig klingt irgendwie milder und würde vielleicht besser zur Süße der Beete passen? oder ist das bei eingekochten Sachen egal weil die Feinheiten eh rausgekocht werden? und noch was das ich mir jetzt grad denke: du hast von Pfefferkörnern und Lorbeer geredet. gibt's da irgendwas das du schon mal probiert hast und das total danebengegangen ist? ich frag weil ich so der Typ bin der dann denkt "ach ich geb noch schnell Kümmel dazu" und sich damit das ganze Glas ruiniert. würde mich interessieren was man besser lässt.
Zitat von fg_1988den Sud-Zettel würd ich mir vor dem Wochenende wirklich kurz aufschreiben
ja ok das ist tatsächlich guter Rat, weil ich bin die Person die dann mitten im Chaos auf dem Handy tippt und dabei die Beete vergisst. kenn ich von mir. was mich beim Sud noch beschäftigt: du sagst gleiche Teile Essig und Wasser - aber welchen Essig? weil ich hab zuhause so einen billigen Weißweinessig rumstehen und dann noch einen Apfelessig den ich mal für irgendwas gekauft hab und nie wirklich verwendet hab. ich kann mir vorstellen dass das einen Unterschied macht, aber ich weiß nicht in welche Richtung. Apfelessig klingt irgendwie milder und würde vielleicht besser zur Süße der Beete passen? oder ist das bei eingekochten Sachen egal weil die Feinheiten eh rausgekocht werden? und noch was das ich mir jetzt grad denke: du hast von Pfefferkörnern und Lorbeer geredet. gibt's da irgendwas das du schon mal probiert hast und das total danebengegangen ist? ich frag weil ich so der Typ bin der dann denkt "ach ich geb noch schnell Kümmel dazu" und sich damit das ganze Glas ruiniert. würde mich interessieren was man besser lässt.
Zitat von gerda.f am September 23, 2026, 19:18 UhrHallo zusammen, ich habe das ganze Gespräch gelesen und musste schmunzeln, weil ich mich da so wiederkenne. Meine Mutter hat früher auch immer Rote Beete eingekocht und ich bin damit aufgewachsen, aber wie Sie, @leni_k, habe ich ihr da nie wirklich über die Schulter geschaut.
Zitat von leni_kich geb noch schnell Kümmel dazu und sich damit das ganze Glas ruiniert
. Da muss ich wirklich sagen, das ist eine berechtigte Sorge. Kümmel passt da überhaupt nicht hin, das ist viel zu dominant. Was ich bei meiner Mutter gelernt habe - allerdings eher durch Beobachtung - ist dass man da wirklich minimalistisch bleiben sollte. Lorbeer und ein paar Pfefferkörner, fertig. Höchstens noch eine Scheibe Ingwer wenn man das mag, aber nicht viel. Was mir aber bei der ganzen Diskussion noch fehlt: hat jemand von Ihnen daran gedacht dass man die Rote Beete nach dem Einkochen eine Weile ruhen lassen sollte? Ich meine, meine Mutter hat die Gläser immer mindestens zwei, drei Wochen stehen lassen bevor wir die aufgemacht haben. Sie hat gemeint, das Aroma braucht Zeit um sich zu entwickeln. Ob das wirklich sein muss oder ob das nur eine alte Regel war, die meine Mutter erzählt hat, das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr so genau. Aber ich wollte das in den Raum werfen, bevor Sie, @leni_k, dann beim ersten Mal gleich die Woche danach öffnen und denken "das schmeckt ja noch gar nicht richtig". Mit freundlichen Grüßen,
gerda.f
Hallo zusammen, ich habe das ganze Gespräch gelesen und musste schmunzeln, weil ich mich da so wiederkenne. Meine Mutter hat früher auch immer Rote Beete eingekocht und ich bin damit aufgewachsen, aber wie Sie, @leni_k, habe ich ihr da nie wirklich über die Schulter geschaut.
Zitat von leni_kich geb noch schnell Kümmel dazu und sich damit das ganze Glas ruiniert
. Da muss ich wirklich sagen, das ist eine berechtigte Sorge. Kümmel passt da überhaupt nicht hin, das ist viel zu dominant. Was ich bei meiner Mutter gelernt habe - allerdings eher durch Beobachtung - ist dass man da wirklich minimalistisch bleiben sollte. Lorbeer und ein paar Pfefferkörner, fertig. Höchstens noch eine Scheibe Ingwer wenn man das mag, aber nicht viel. Was mir aber bei der ganzen Diskussion noch fehlt: hat jemand von Ihnen daran gedacht dass man die Rote Beete nach dem Einkochen eine Weile ruhen lassen sollte? Ich meine, meine Mutter hat die Gläser immer mindestens zwei, drei Wochen stehen lassen bevor wir die aufgemacht haben. Sie hat gemeint, das Aroma braucht Zeit um sich zu entwickeln. Ob das wirklich sein muss oder ob das nur eine alte Regel war, die meine Mutter erzählt hat, das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr so genau. Aber ich wollte das in den Raum werfen, bevor Sie, @leni_k, dann beim ersten Mal gleich die Woche danach öffnen und denken "das schmeckt ja noch gar nicht richtig". Mit freundlichen Grüßen,
gerda.f
Zitat von leni_k am September 23, 2026, 19:24 Uhr@gerda.f das "zwei drei Wochen ruhen lassen" klingt für mich ehrlich gesagt plausibler als ich zuerst dachte.
Zitat von gerda.fdas Aroma braucht Zeit um sich zu entwickeln
ich mein, das kennt man ja vom Marmelade-Einkochen auch - frisch eingekocht schmeckt das immer irgendwie roh und noch nicht "fertig". ich würd das jetzt nicht als alte Ammenmärchen abtun. was mich aber interessiert: meinst du das gilt auch für den Geschmack des Suds, also dass der Essig sich in der Zeit irgendwie angleicht? weil ich mir vorstelle dass frisch eingekochtes vielleicht noch sehr nach Essig sticht und das erst nach ein paar Wochen runder wird. oder ist das Wunschdenken mauf einer seite. was ich aber bei deinem Beitrag ein bisschen vermisse - und das ist keine Kritik, nur Beobachtung - ist ob du das selbst schon so gemacht hast oder ob das wirklich rein von deiner Mutter kommt. ich frag weil "meine Mutter hat das immer so gemacht" ist eine Sache, aber ob man das nachvollzogen hat und ob der Unterschied wirklich schmeckbar ist, das ist halt nochmal was anderes. nicht böse gemeint ich bin nur gerade in dem Modus wo ich gern weiß woher eine Info kommt. @fg_1988 du hast das auch einige Male gemacht - hast du die Gläser auch ein paar Wochen stehen lassen oder bist du da direkt rangegangen?
@gerda.f das "zwei drei Wochen ruhen lassen" klingt für mich ehrlich gesagt plausibler als ich zuerst dachte.
Zitat von gerda.fdas Aroma braucht Zeit um sich zu entwickeln
ich mein, das kennt man ja vom Marmelade-Einkochen auch - frisch eingekocht schmeckt das immer irgendwie roh und noch nicht "fertig". ich würd das jetzt nicht als alte Ammenmärchen abtun. was mich aber interessiert: meinst du das gilt auch für den Geschmack des Suds, also dass der Essig sich in der Zeit irgendwie angleicht? weil ich mir vorstelle dass frisch eingekochtes vielleicht noch sehr nach Essig sticht und das erst nach ein paar Wochen runder wird. oder ist das Wunschdenken mauf einer seite. was ich aber bei deinem Beitrag ein bisschen vermisse - und das ist keine Kritik, nur Beobachtung - ist ob du das selbst schon so gemacht hast oder ob das wirklich rein von deiner Mutter kommt. ich frag weil "meine Mutter hat das immer so gemacht" ist eine Sache, aber ob man das nachvollzogen hat und ob der Unterschied wirklich schmeckbar ist, das ist halt nochmal was anderes. nicht böse gemeint ich bin nur gerade in dem Modus wo ich gern weiß woher eine Info kommt. @fg_1988 du hast das auch einige Male gemacht - hast du die Gläser auch ein paar Wochen stehen lassen oder bist du da direkt rangegangen?