Rote Beete einlegen – lohnt sich das wirklich oder ist das Aufwand für nix?
Zitat von leni_k am Juli 31, 2026, 20:18 Uhrich hab grad meiner Nachbarin zugeschaut wie sie Gurken einlegt und da ist mir aufgegangen, dass ich das mit Roten Beeten eigentlich noch nie gemacht hab. Hab das schon öfter in Rezeptblogs gesehen, so mit Essig, Gewürzen, manchmal noch Lorbeer drin. Klingt eigentlich nicht kompliziert, aber ich frag mich ob das wirklich was bringt oder ob am Ende eh nur so ein säuerliches Gemüse rauskommt das nach nix schmeckt. meine Skepsis kommt daher, dass ich einmal im Supermarkt die vakuumverpackte Variante probiert hab, die ja technisch auch "eingelegt" ist, und das war... naja. Weich, fade, irgendwie tot. Also wenn selbst einlegen am Ende so schmeckt, dann lass ich's lieber bleiben. aber ich vermute dass das ein riesiger Unterschied ist, ob man's selbst macht oder ob das irgendwo industriell passiert. Hat wer Erfahrung damit? Was ich konkret wissen will: wie lang hält das, was kommt in die Lake, und verliert das Gemüse dabei wirklich so viel von seinem Charakter wie bei der Vakuumvariante? ich hab auch gelesen, dass fermentierte Rote Beete nochmal was ganz anderes sein soll als klassisch eingelegt. Keine Ahnung ob das stimmt, mein Zugang zu Fermentation ist bisher noch ziemlich begrenzt, ich hab einmal Kimchi versucht und war halbwegs zufrieden. Schauen wir mal ob sich das auf Rote Beete übertragen lässt. Herbst kommt ja, und wenn die Knollen am Markt grad so schön sind, wäre jetzt eigentlich ein guter Zeitpunkt zum Ausprobieren. Danke schon mal!
ich hab grad meiner Nachbarin zugeschaut wie sie Gurken einlegt und da ist mir aufgegangen, dass ich das mit Roten Beeten eigentlich noch nie gemacht hab. Hab das schon öfter in Rezeptblogs gesehen, so mit Essig, Gewürzen, manchmal noch Lorbeer drin. Klingt eigentlich nicht kompliziert, aber ich frag mich ob das wirklich was bringt oder ob am Ende eh nur so ein säuerliches Gemüse rauskommt das nach nix schmeckt. meine Skepsis kommt daher, dass ich einmal im Supermarkt die vakuumverpackte Variante probiert hab, die ja technisch auch "eingelegt" ist, und das war... naja. Weich, fade, irgendwie tot. Also wenn selbst einlegen am Ende so schmeckt, dann lass ich's lieber bleiben. aber ich vermute dass das ein riesiger Unterschied ist, ob man's selbst macht oder ob das irgendwo industriell passiert. Hat wer Erfahrung damit? Was ich konkret wissen will: wie lang hält das, was kommt in die Lake, und verliert das Gemüse dabei wirklich so viel von seinem Charakter wie bei der Vakuumvariante? ich hab auch gelesen, dass fermentierte Rote Beete nochmal was ganz anderes sein soll als klassisch eingelegt. Keine Ahnung ob das stimmt, mein Zugang zu Fermentation ist bisher noch ziemlich begrenzt, ich hab einmal Kimchi versucht und war halbwegs zufrieden. Schauen wir mal ob sich das auf Rote Beete übertragen lässt. Herbst kommt ja, und wenn die Knollen am Markt grad so schön sind, wäre jetzt eigentlich ein guter Zeitpunkt zum Ausprobieren. Danke schon mal!
Zitat von leni_do am Juli 31, 2026, 20:30 UhrZitat von leni_kvakuumverpackte Variante probiert hab die ja technisch auch "eingelegt" ist
ja genau, das ist für mich auch so ein Problem. Ich glaub da wird einfach alles totgekocht und dann vakuumiert, das kann ja nicht gut sein. Aber ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher ob das selbermachen wirklich weniger Aufwand ist als ich immer denke. Wie lange dauert so eine Einlege-Session insgesamt - nur das Schneiden und Einmachen, ohne den ganzen Vorbereitungskram? Bei mir ist es eher so dass ich denke "ach, das ist mir zu mühsam" und dann doch wieder gekauft Beeten koche oder eben nur die Shots trinke. Was mich aber gerade neugierig macht - @leni_k du hast Kimchi gemacht, wie schmeckt fermentierte Rote Beete denn so im Vergleich? Ich stelle mir vor dass die dann ähnlich sauer wird, aber vielleicht mit mehr Tiefe als klassisch eingelegt? Oder ist das komplett anders, weil es ja nicht nur Essig is sondern die Bakterien die ganze Zeit arbeiten. Und noch ne doofe Frage - wenn ich einlege, muss ich da spezielle Gläser haben oder reichen normale Marmeladengläser die ich eh rumstehen hab? Das würde mir die Hürde schon irgendwie senken, ehrlich gesagt
Zitat von leni_kvakuumverpackte Variante probiert hab die ja technisch auch "eingelegt" ist
ja genau, das ist für mich auch so ein Problem. Ich glaub da wird einfach alles totgekocht und dann vakuumiert, das kann ja nicht gut sein. Aber ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher ob das selbermachen wirklich weniger Aufwand ist als ich immer denke. Wie lange dauert so eine Einlege-Session insgesamt - nur das Schneiden und Einmachen, ohne den ganzen Vorbereitungskram? Bei mir ist es eher so dass ich denke "ach, das ist mir zu mühsam" und dann doch wieder gekauft Beeten koche oder eben nur die Shots trinke. Was mich aber gerade neugierig macht - @leni_k du hast Kimchi gemacht, wie schmeckt fermentierte Rote Beete denn so im Vergleich? Ich stelle mir vor dass die dann ähnlich sauer wird, aber vielleicht mit mehr Tiefe als klassisch eingelegt? Oder ist das komplett anders, weil es ja nicht nur Essig is sondern die Bakterien die ganze Zeit arbeiten. Und noch ne doofe Frage - wenn ich einlege, muss ich da spezielle Gläser haben oder reichen normale Marmeladengläser die ich eh rumstehen hab? Das würde mir die Hürde schon irgendwie senken, ehrlich gesagt
Zitat von leni_k am Juli 31, 2026, 20:41 UhrZitat von leni_doreichen normale Marmeladengläser die ich eh rumstehen hab
ja die reichen! ich hab das mal bei einer Freundin gesehen, die macht das seit Jahren so. Deckel gut auskochen, fertig. Kein Hexenwerk. zur Fermentation: ich hab das mit dem Kimchi-Vergleich im Kopf, aber ich glaub der passt nur so halbwegs. Kimchi hat halt diese Schärfe die mitfährt, und die Rote Beete hat ja diesen erdigen Unterton der durch die Fermentation anscheinend milder wird - so hab ich's zumindest gelesen, selbst kann ich's noch nicht beurteilen. Der Unterschied zum Einlegen mit Essig soll wirklich merkbar sein, weil beim Fermentieren halt keine Säure von außen reinkommt sondern sich alles langsam entwickelt. Klingt ehrlich gesagt nach mehr Geduld als ich grad aufbringen kann 😅
was mich bei deiner Frage zum Zeitaufwand beschäftigt: ich glaub das Problem ist weniger das eigentliche Einmachen, sondern das Vorkochen der Knollen. Die brauchen ja ewig im Ofen oder im Topf. Wenn man das aber eh schon macht und dann einfach noch einen Schritt dranhängt...vielleicht ist das gar nicht so ein Mehraufwand wie es klingt. Das würde ich mir eigentlich genauer anschauen bevor ich's komplett abhak.
Zitat von leni_doreichen normale Marmeladengläser die ich eh rumstehen hab
ja die reichen! ich hab das mal bei einer Freundin gesehen, die macht das seit Jahren so. Deckel gut auskochen, fertig. Kein Hexenwerk. zur Fermentation: ich hab das mit dem Kimchi-Vergleich im Kopf, aber ich glaub der passt nur so halbwegs. Kimchi hat halt diese Schärfe die mitfährt, und die Rote Beete hat ja diesen erdigen Unterton der durch die Fermentation anscheinend milder wird - so hab ich's zumindest gelesen, selbst kann ich's noch nicht beurteilen. Der Unterschied zum Einlegen mit Essig soll wirklich merkbar sein, weil beim Fermentieren halt keine Säure von außen reinkommt sondern sich alles langsam entwickelt. Klingt ehrlich gesagt nach mehr Geduld als ich grad aufbringen kann 😅
was mich bei deiner Frage zum Zeitaufwand beschäftigt: ich glaub das Problem ist weniger das eigentliche Einmachen, sondern das Vorkochen der Knollen. Die brauchen ja ewig im Ofen oder im Topf. Wenn man das aber eh schon macht und dann einfach noch einen Schritt dranhängt...vielleicht ist das gar nicht so ein Mehraufwand wie es klingt. Das würde ich mir eigentlich genauer anschauen bevor ich's komplett abhak.
Zitat von leni_do am Juli 31, 2026, 20:50 UhrZitat von leni_kDer Unterschied zum Einlegen mit Essig soll wirklich merkbar sein
- okay das hört sich jetzt ehrlich gesagt interessanter an als ich dachte. Wenn der erdige Geschmack durch Fermentation wirklich milder wird, dann könnte das für mich tatsächlich was sein, weil ich mit der Roten Beete an sich immer so ein bisschen hadere. Aber du hast recht, das Vorkochen ist wahrscheinlich der größere Knackpunkt. Das dauert ja ewig und ich muss ehrlich sagen, dass mich das eher abhält als die zwei Minuten zum Einmachen selbst. Vielleicht mach ich das einfach mal beim nächsten Mal wenn ich Rote Beeten sowieso koche - dann kostet mich das ja quasi nix an Extra-Zeit, wenn ich die übrigen einfach noch in ein Glas pack statt sie wegzuwerfen. Das mit den Marmeladengläsern beruhigt mich ehrlich gesagt auch. Ich hab da bestimmt drei Dutzend rumstehen weil ich nie wegschmeißen kann. Draußen scheint gerade Sonne und ich denke mir gerade - wenn das Wochenende schön bleibt, könnte ich vielleicht samstags auf dem Markt vorbeigehen und frische Knollen schnappen. Einfach mal schauen ob die Qualität wirklich besser ist als im Supermarkt, und ob das dann auch schmeckt wenn ich die einlege. @leni_k hast du ne Faustregel wie lange die Dinger in der Lake ziehen müssen bis sie "fertig" sind? Oder ist das so eine Sache wo jeder das anders macht und man einfach kosten muss?
Zitat von leni_kDer Unterschied zum Einlegen mit Essig soll wirklich merkbar sein
- okay das hört sich jetzt ehrlich gesagt interessanter an als ich dachte. Wenn der erdige Geschmack durch Fermentation wirklich milder wird, dann könnte das für mich tatsächlich was sein, weil ich mit der Roten Beete an sich immer so ein bisschen hadere. Aber du hast recht, das Vorkochen ist wahrscheinlich der größere Knackpunkt. Das dauert ja ewig und ich muss ehrlich sagen, dass mich das eher abhält als die zwei Minuten zum Einmachen selbst. Vielleicht mach ich das einfach mal beim nächsten Mal wenn ich Rote Beeten sowieso koche - dann kostet mich das ja quasi nix an Extra-Zeit, wenn ich die übrigen einfach noch in ein Glas pack statt sie wegzuwerfen. Das mit den Marmeladengläsern beruhigt mich ehrlich gesagt auch. Ich hab da bestimmt drei Dutzend rumstehen weil ich nie wegschmeißen kann. Draußen scheint gerade Sonne und ich denke mir gerade - wenn das Wochenende schön bleibt, könnte ich vielleicht samstags auf dem Markt vorbeigehen und frische Knollen schnappen. Einfach mal schauen ob die Qualität wirklich besser ist als im Supermarkt, und ob das dann auch schmeckt wenn ich die einlege. @leni_k hast du ne Faustregel wie lange die Dinger in der Lake ziehen müssen bis sie "fertig" sind? Oder ist das so eine Sache wo jeder das anders macht und man einfach kosten muss?
Zitat von leni_k am Juli 31, 2026, 20:52 Uhr@leni_do
Zitat von leni_dowie lange die Dinger in der Lake ziehen müssen bis sie fertig sind
das hab ich mich auch gefragt und ich hab dazu mal bei einer Freundin nachgefragt die öfter einlegt - die sagt so 3 bis 5 Tage für einen klassischen Essig-Sud, aber dass der Geschmack nach einer Woche nochmal deutlich runder wird. Also kein fixer Zeitpunkt, eher so ein "probier und schau". Das finde ich eigentlich okay, weil man da nicht falsch liegen kann solange man nicht Monate wartet. was mich bei deiner Markt-Idee beschäftigt: ich glaub der Unterschied zwischen frischen Knollen und Supermarkt ist beim Einlegen sogar noch wichtiger als beim normalen Kochen, weil die Qualität vom Ausgangsprodukt sich in der Lake irgendwie potenziert. Fade rein, fade raus - oder so ähnlich. Beim Naschmarkt sieht man wenigstens noch wie die ausschauen. eine Sache die ich noch nirgends gelesen hab: ob man die Knollen für klassisch Einlegen wirklich immer vorkochen muss, oder ob man sie auch roh einlegen kann, also ähnlich wie Gurken. Roh würden sie wahrscheinlich knackig bleiben und nicht so weich werden wie die Vakuumvariante. Keine Ahnung ob das funktioniert oder ob das dann einfach nur Essiggemüse ohne Geschmack wird.
Zitat von leni_dowie lange die Dinger in der Lake ziehen müssen bis sie fertig sind
das hab ich mich auch gefragt und ich hab dazu mal bei einer Freundin nachgefragt die öfter einlegt - die sagt so 3 bis 5 Tage für einen klassischen Essig-Sud, aber dass der Geschmack nach einer Woche nochmal deutlich runder wird. Also kein fixer Zeitpunkt, eher so ein "probier und schau". Das finde ich eigentlich okay, weil man da nicht falsch liegen kann solange man nicht Monate wartet. was mich bei deiner Markt-Idee beschäftigt: ich glaub der Unterschied zwischen frischen Knollen und Supermarkt ist beim Einlegen sogar noch wichtiger als beim normalen Kochen, weil die Qualität vom Ausgangsprodukt sich in der Lake irgendwie potenziert. Fade rein, fade raus - oder so ähnlich. Beim Naschmarkt sieht man wenigstens noch wie die ausschauen. eine Sache die ich noch nirgends gelesen hab: ob man die Knollen für klassisch Einlegen wirklich immer vorkochen muss, oder ob man sie auch roh einlegen kann, also ähnlich wie Gurken. Roh würden sie wahrscheinlich knackig bleiben und nicht so weich werden wie die Vakuumvariante. Keine Ahnung ob das funktioniert oder ob das dann einfach nur Essiggemüse ohne Geschmack wird.
Zitat von leni_do am Juli 31, 2026, 21:14 UhrZitat von leni_kob man die Knollen für klassisch Einlegen wirklich immer vorkochen muss, oder ob man sie auch roh einlegen kann
- das ist ja ne interessante Frage, weil ich da auch noch nie drüber nachgedacht hab. Roh einlegen würde ja tatsächlich mehr Sinn machen wenn man das knackig mag, aber ich frag mich ob Rote Beete überhaupt roh in einer Essig-Lake weich genug wird um angenehm zu essen. Bei Gurken funktioniert das ja super, aber die sind ja von Haus aus schon eher zart. Rote Beete ist ja eher... fest, würde ich sagen. Mich interessiert aber noch was ganz anderes - wie ist das denn mit der Haltbarkeit? Wenn ich am Samstag was auf den Markt einlege, wie lange kann ich das dann eigentlich lagern? Weil bei mir zuhause ist es im Sommer relativ warm und ich weiß nicht ob das die Haltbarkeit beeinflusst. Meine Oma hat immer im kühlen Keller eingekochtes stehen gehabt, aber so einen Keller hab ich nicht. Muss ich dann ins Kühlschrank rein damit das nicht anfängt zu gären oder Schimmel anzieht? Das mit dem "Fade rein, fade raus" versteh ich total, aber ehrlich gesagt find ich es auch ein bisschen beruhigend dass man nicht nach drei Wochen alles wegschmeißen muss wenn's nicht perfekt schmeckt 😅 Ich glaub ich probier's einfach mal aus wenn die Zeit passt, schlimmstenfalls lern ich dabei was
Zitat von leni_kob man die Knollen für klassisch Einlegen wirklich immer vorkochen muss, oder ob man sie auch roh einlegen kann
- das ist ja ne interessante Frage, weil ich da auch noch nie drüber nachgedacht hab. Roh einlegen würde ja tatsächlich mehr Sinn machen wenn man das knackig mag, aber ich frag mich ob Rote Beete überhaupt roh in einer Essig-Lake weich genug wird um angenehm zu essen. Bei Gurken funktioniert das ja super, aber die sind ja von Haus aus schon eher zart. Rote Beete ist ja eher... fest, würde ich sagen. Mich interessiert aber noch was ganz anderes - wie ist das denn mit der Haltbarkeit? Wenn ich am Samstag was auf den Markt einlege, wie lange kann ich das dann eigentlich lagern? Weil bei mir zuhause ist es im Sommer relativ warm und ich weiß nicht ob das die Haltbarkeit beeinflusst. Meine Oma hat immer im kühlen Keller eingekochtes stehen gehabt, aber so einen Keller hab ich nicht. Muss ich dann ins Kühlschrank rein damit das nicht anfängt zu gären oder Schimmel anzieht? Das mit dem "Fade rein, fade raus" versteh ich total, aber ehrlich gesagt find ich es auch ein bisschen beruhigend dass man nicht nach drei Wochen alles wegschmeißen muss wenn's nicht perfekt schmeckt 😅 Ich glaub ich probier's einfach mal aus wenn die Zeit passt, schlimmstenfalls lern ich dabei was
Zitat von leni_k am Juli 31, 2026, 21:31 UhrZitat von leni_dowie ist das denn mit der Haltbarkeit
gute Frage, daran hab ich ehrlich gesagt noch gar nicht gedacht. Ich wohn auch nicht im Gründerzeit-Haus mit Keller, also Kühlschrank ist bei mir die einzige Option. Ich glaub für klassisch Eingelegtes ohne Einkochen gilt so ca. 2-3 Wochen im Kühlschrank als Faustregel, aber ich bin da nicht sicher. Einkochen (also wirklich sterilisieren im Wasserbad) soll deutlich länger halten, monate sogar - aber das ist dann schon nochmal ein anderer Aufwand-Level. was mich bei deinem Post mehr beschäftigt: du hast gesagt schlimmstenfalls lernst du dabei was. Das finde ich eigentlich die richtige Einstellung für sowas. Bei mir ist es halt oft so dass ich zu viel vorab recherchier und dann doch nix ausprobier weil ich Angst hab es "falsch" zu machen. Dabei ist Einlegen ja kein Soufflé, da kann nicht so viel schiefgehen wenn der Deckel dicht ist. eine Sache die ich mich grad frag: macht es bei Rote Beete eigentlich Sinn, verschiedene Gewürze auszuprobieren oder ist das so ein Gemüse wo Kümmel und Lorbeer halt einfach die Kombination sind die funktioniert? Ich hab irgendwo mal was mit Sternanis gelesen und das klingt für mich entweder sehr gut oder komplett falsch.
Zitat von leni_dowie ist das denn mit der Haltbarkeit
gute Frage, daran hab ich ehrlich gesagt noch gar nicht gedacht. Ich wohn auch nicht im Gründerzeit-Haus mit Keller, also Kühlschrank ist bei mir die einzige Option. Ich glaub für klassisch Eingelegtes ohne Einkochen gilt so ca. 2-3 Wochen im Kühlschrank als Faustregel, aber ich bin da nicht sicher. Einkochen (also wirklich sterilisieren im Wasserbad) soll deutlich länger halten, monate sogar - aber das ist dann schon nochmal ein anderer Aufwand-Level. was mich bei deinem Post mehr beschäftigt: du hast gesagt schlimmstenfalls lernst du dabei was. Das finde ich eigentlich die richtige Einstellung für sowas. Bei mir ist es halt oft so dass ich zu viel vorab recherchier und dann doch nix ausprobier weil ich Angst hab es "falsch" zu machen. Dabei ist Einlegen ja kein Soufflé, da kann nicht so viel schiefgehen wenn der Deckel dicht ist. eine Sache die ich mich grad frag: macht es bei Rote Beete eigentlich Sinn, verschiedene Gewürze auszuprobieren oder ist das so ein Gemüse wo Kümmel und Lorbeer halt einfach die Kombination sind die funktioniert? Ich hab irgendwo mal was mit Sternanis gelesen und das klingt für mich entweder sehr gut oder komplett falsch.
Zitat von leni_do am Juli 31, 2026, 21:39 UhrZitat von leni_kmacht es bei Rote Beete eigentlich Sinn, verschiedene Gewürze auszuprobieren oder ist das so ein Gemüse wo Kümmel und Lorbeer halt einfach die Kombination sind die funktioniert
- das ist ne gute Frage, aber ich glaub bei sowas muss man einfach experimentieren. Sternanis klingt für mich auch erst mal weird, aber auf der anderen - Rote Beete hat ja diesen süßlichen Unterton, und Sternanis ist ja auch irgendwie süßlich, könnte also passen statt dagegen zu arbeiten. Meine Kollegin, die mir die Shots empfohlen hat, hat mir mal erzählt dass sie früher eingelegte Rote Beete mit Ingwer und ein bisschen Chili gemacht hat - das klang eigentlich interessant. Also nicht so klassisch-neutral sondern mit Pfiff. Vielleicht ist das ja auch ne Option wenn man sich nicht ganz sicher ist ob man die pure Essig-Version mag. Was mich gerade aber viel mehr reizt - du hast erwähnt dass dein Keller-Kram damals monatelang hielt. Wenn ich das mit Einkochen richtig verstanden hab, dann wär das ja auch für mich ne Option auch ohne Keller, solange ich das einfach in nem Topf mit kochendem Wasser mach? Oder ist das so kompliziert dass man dafür extra nen Einkochautomaten braucht? Ich hab da ehrlich gesagt echt keine Ahnung und im Internet findet man da immer so Anleitungen die sich lesen als würde man ne Rakete bauen 😅
Zitat von leni_kmacht es bei Rote Beete eigentlich Sinn, verschiedene Gewürze auszuprobieren oder ist das so ein Gemüse wo Kümmel und Lorbeer halt einfach die Kombination sind die funktioniert
- das ist ne gute Frage, aber ich glaub bei sowas muss man einfach experimentieren. Sternanis klingt für mich auch erst mal weird, aber auf der anderen - Rote Beete hat ja diesen süßlichen Unterton, und Sternanis ist ja auch irgendwie süßlich, könnte also passen statt dagegen zu arbeiten. Meine Kollegin, die mir die Shots empfohlen hat, hat mir mal erzählt dass sie früher eingelegte Rote Beete mit Ingwer und ein bisschen Chili gemacht hat - das klang eigentlich interessant. Also nicht so klassisch-neutral sondern mit Pfiff. Vielleicht ist das ja auch ne Option wenn man sich nicht ganz sicher ist ob man die pure Essig-Version mag. Was mich gerade aber viel mehr reizt - du hast erwähnt dass dein Keller-Kram damals monatelang hielt. Wenn ich das mit Einkochen richtig verstanden hab, dann wär das ja auch für mich ne Option auch ohne Keller, solange ich das einfach in nem Topf mit kochendem Wasser mach? Oder ist das so kompliziert dass man dafür extra nen Einkochautomaten braucht? Ich hab da ehrlich gesagt echt keine Ahnung und im Internet findet man da immer so Anleitungen die sich lesen als würde man ne Rakete bauen 😅
Zitat von leni_k am Juli 31, 2026, 21:44 UhrZitat von leni_doEinkochautomaten braucht
nein, brauchst du nicht! Das mit dem Wasserbad geht wirklich im normalen Topf, du musst die Gläser einfach so weit reinstelln dass sie bedeckt sind und dann ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Ich hab das noch nie selbst gemacht, aber meine Nachbarin macht das heute genau so und die hat keinen Automaten. Der Aufwand klingt größer als er ist, glaub ich. Was mich bei deinem Ingwer-Chili-Hinweis beschäftigt: ich find das eigentlich die interessantere Richtung als Sternanis. Sternanis hat so was... Weihnachtsmarktiges, und ich bin nicht sicher ob ich das im Juli essen will. Ingwer dagegen passt ja auch super zu Rote Beete in Smoothies, also warum nicht auch beim Einlegen. Eine Sache die ich noch gar nicht angesprochen hab: Schälst du die Knollen eigentlich vor oder nach dem Kochen? Ich hab das immer vorher gemacht und dann überall Flecken, aber meine Nachbarin meint man soll sie mit Schale kochen und danach einfach drüberrubbeln, dann geht die Haut fast von selbst ab. Das würde meinen größten Einwand gegen den ganzen Prozess schon mal halbieren.
Zitat von leni_doEinkochautomaten braucht
nein, brauchst du nicht! Das mit dem Wasserbad geht wirklich im normalen Topf, du musst die Gläser einfach so weit reinstelln dass sie bedeckt sind und dann ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Ich hab das noch nie selbst gemacht, aber meine Nachbarin macht das heute genau so und die hat keinen Automaten. Der Aufwand klingt größer als er ist, glaub ich. Was mich bei deinem Ingwer-Chili-Hinweis beschäftigt: ich find das eigentlich die interessantere Richtung als Sternanis. Sternanis hat so was... Weihnachtsmarktiges, und ich bin nicht sicher ob ich das im Juli essen will. Ingwer dagegen passt ja auch super zu Rote Beete in Smoothies, also warum nicht auch beim Einlegen. Eine Sache die ich noch gar nicht angesprochen hab: Schälst du die Knollen eigentlich vor oder nach dem Kochen? Ich hab das immer vorher gemacht und dann überall Flecken, aber meine Nachbarin meint man soll sie mit Schale kochen und danach einfach drüberrubbeln, dann geht die Haut fast von selbst ab. Das würde meinen größten Einwand gegen den ganzen Prozess schon mal halbieren.
Zitat von leni_do am Juli 31, 2026, 21:48 UhrZitat von leni_kSchälst du die Knollen eigentlich vor oder nach dem Kochen
ah okay, das ist ja ein Game-Changer wenn das wirklich so einfach geht. Ich hab das immer als Super-Horror-Szenario im Kopf gehabt, mit roten Händen überall und dann noch irgendwie die Küche anzupinseln. Das mit der Schale drauf kochen und danach rubbeln klingt ja fast zu gut um wahr zu sein aber wenn deine Nachbarin das macht und es funktioniert... warum nicht. Muss ich dann die Knollen vorher noch irgendwie waschen oder kann ich die direkt so in den Topf werfen wie sie sind? Was mich aber noch mehr interessiert - wenn ich die dann später für's Einlegen schneide oder würfle, braucht es dann nochmal Extra-Vorsicht beim Färben oder ist das dann nicht mehr so wild weil die ja eh schon in der Lake landen? Bei mir ist es immer so dass wenn ich Rote Beete anfasse mein ganzer Küchentisch aussieht wie ne Crime-Scene, und das hält mich glaub ich unbewusst davon ab das häufiger zu kochen. Wenn das beim Einlegen weniger dramatisch ist weil alles sowieso im Glas bleibt, könnte das ein echtes Argument für mich sein. Und noch ne kurze Frage - diese Ingwer-Chili-Variante von deiner Kollegin, hat die die frisch reingegeben oder getrocknet? Weil ich hab im Gefrierschrank immer frischen Ingwer rumstehen und das würde ja perfekt passen wenn ich samstags was auf den Markt mach
Zitat von leni_kSchälst du die Knollen eigentlich vor oder nach dem Kochen
ah okay, das ist ja ein Game-Changer wenn das wirklich so einfach geht. Ich hab das immer als Super-Horror-Szenario im Kopf gehabt, mit roten Händen überall und dann noch irgendwie die Küche anzupinseln. Das mit der Schale drauf kochen und danach rubbeln klingt ja fast zu gut um wahr zu sein aber wenn deine Nachbarin das macht und es funktioniert... warum nicht. Muss ich dann die Knollen vorher noch irgendwie waschen oder kann ich die direkt so in den Topf werfen wie sie sind? Was mich aber noch mehr interessiert - wenn ich die dann später für's Einlegen schneide oder würfle, braucht es dann nochmal Extra-Vorsicht beim Färben oder ist das dann nicht mehr so wild weil die ja eh schon in der Lake landen? Bei mir ist es immer so dass wenn ich Rote Beete anfasse mein ganzer Küchentisch aussieht wie ne Crime-Scene, und das hält mich glaub ich unbewusst davon ab das häufiger zu kochen. Wenn das beim Einlegen weniger dramatisch ist weil alles sowieso im Glas bleibt, könnte das ein echtes Argument für mich sein. Und noch ne kurze Frage - diese Ingwer-Chili-Variante von deiner Kollegin, hat die die frisch reingegeben oder getrocknet? Weil ich hab im Gefrierschrank immer frischen Ingwer rumstehen und das würde ja perfekt passen wenn ich samstags was auf den Markt mach