Rote Beete einlegen – Essig oder Lake, was macht ihr?
Zitat von lisab_93 am August 17, 2026, 16:13 UhrZitat von leni_bkmuss das wirklich täglich sein oder kann ich auch einfach nach vier Tagen schaun
Nein, nicht täglich. Das ist ehrlich gesagt unnötig wenn du weißt dass du das nicht durchziehst - dann machst du dir selbst nur Stress. Nach vier Tagen probieren ist völlig in Ordnung, vor allem wenn du eh viel um die Ohren hast. Bei mir ist es ähnlich, unter der Woche hab ich auch keine Lust täglich ins Glas zu schaun. Was ich aber machen würde: schreib dir einfach ein Datum auf das Glas mit Edding. Tag 4, dann weißt du wann du probieren kannst ohne nachzudenken. Und wenn es dir nach vier Tagen schmeckt, ab in den Kühlschrank wie gesagt - dann passiert nix mehr Schlimmes. Wenn es noch nicht ganz so deins ist, naja, dann lass es noch zwei Tage länger stehen, aber du brauchst das nicht zu tracken wie ein Projekt. Ehrlich gesagt denke ich @markus_hh88 hat da ein bisschen zu viel Perfektionismus reingebracht mit dem täglichen Kosten. Das ist fein wenn man Zeit hat und Spaß dran, aber für einen Einstieg ist das auch kontraproduktiv. Du wirst ohnehin merken wenn was schiefläuft - das riecht man wie gesagt - und ob es nach vier oder fünf oder sieben Tagen den perfekten Punkt trifft, interessiert wahrscheinlich nur dich selbst.
Zitat von leni_bkmuss das wirklich täglich sein oder kann ich auch einfach nach vier Tagen schaun
Nein, nicht täglich. Das ist ehrlich gesagt unnötig wenn du weißt dass du das nicht durchziehst - dann machst du dir selbst nur Stress. Nach vier Tagen probieren ist völlig in Ordnung, vor allem wenn du eh viel um die Ohren hast. Bei mir ist es ähnlich, unter der Woche hab ich auch keine Lust täglich ins Glas zu schaun. Was ich aber machen würde: schreib dir einfach ein Datum auf das Glas mit Edding. Tag 4, dann weißt du wann du probieren kannst ohne nachzudenken. Und wenn es dir nach vier Tagen schmeckt, ab in den Kühlschrank wie gesagt - dann passiert nix mehr Schlimmes. Wenn es noch nicht ganz so deins ist, naja, dann lass es noch zwei Tage länger stehen, aber du brauchst das nicht zu tracken wie ein Projekt. Ehrlich gesagt denke ich @markus_hh88 hat da ein bisschen zu viel Perfektionismus reingebracht mit dem täglichen Kosten. Das ist fein wenn man Zeit hat und Spaß dran, aber für einen Einstieg ist das auch kontraproduktiv. Du wirst ohnehin merken wenn was schiefläuft - das riecht man wie gesagt - und ob es nach vier oder fünf oder sieben Tagen den perfekten Punkt trifft, interessiert wahrscheinlich nur dich selbst.
Zitat von leni_bk am August 17, 2026, 16:35 Uhrhaha okay @lisab_93 du sprichst mir aus der Seele. ich glaub das mit dem Edding auf dem Glas ist tatsächlich die beste Lösung - dann hab ich keinen mentalen Overhead und keine Schuldgefühle wenn ich's mal vergesse. das mit dem Perfektionismus kann ich auch nachvollziehen, manchmal macht man sich selbst viel Stress für nichts. aber jetzt hab ich noch ne Frage die mich grad beschäftigt - wenn ich das kleine Glas mache und's geht gut, wie viel würde ich denn ungefähr haben? also wie viel Rote Beete sollte ich dafür nehmen damit's am Ende ne Menge ist die ich auch wirklich aufbrauche? ich will ja nicht nach drei Wochen Kühlschrank wieder so eine Situation haben wie @lisab_93 mit der Oma-Methode wo man dann doch drei Liter rumstehen hat die man nicht isst. und noch was - du hast gesagt du machst das auch nicht täglich. wie oft isst du denn deine Fermente? ich mein, ich versuch ja grad mehr Rote Beete ins Essen zu kriegen wegen dem Ausdauer-Ding, aber realistisch betrachtet bin ich auch nicht jemand der täglich Ferment zum Essen nimmt. eher so... zweimal die Woche vielleicht? oder muss ich da auch umdenken wenn ich anfang zu fermentieren?
haha okay @lisab_93 du sprichst mir aus der Seele. ich glaub das mit dem Edding auf dem Glas ist tatsächlich die beste Lösung - dann hab ich keinen mentalen Overhead und keine Schuldgefühle wenn ich's mal vergesse. das mit dem Perfektionismus kann ich auch nachvollziehen, manchmal macht man sich selbst viel Stress für nichts. aber jetzt hab ich noch ne Frage die mich grad beschäftigt - wenn ich das kleine Glas mache und's geht gut, wie viel würde ich denn ungefähr haben? also wie viel Rote Beete sollte ich dafür nehmen damit's am Ende ne Menge ist die ich auch wirklich aufbrauche? ich will ja nicht nach drei Wochen Kühlschrank wieder so eine Situation haben wie @lisab_93 mit der Oma-Methode wo man dann doch drei Liter rumstehen hat die man nicht isst. und noch was - du hast gesagt du machst das auch nicht täglich. wie oft isst du denn deine Fermente? ich mein, ich versuch ja grad mehr Rote Beete ins Essen zu kriegen wegen dem Ausdauer-Ding, aber realistisch betrachtet bin ich auch nicht jemand der täglich Ferment zum Essen nimmt. eher so... zweimal die Woche vielleicht? oder muss ich da auch umdenken wenn ich anfang zu fermentieren?
Zitat von lisab_93 am August 17, 2026, 16:51 UhrZitat von leni_bkwie viel Rote Beete sollte ich dafür nehmen damit's am Ende ne Menge ist die ich auch wirklich aufbrauche
Das ist tatsächlich die wichtigere Frage als täglich kosten. Ich würde sagen - ein 500ml Glas, maximal ein Liter. Damit hast du genug zum probieren und es ist realistisch portioniert wenn du wirklich nur zweimal pro Woche dran gehst. Bei mir ist's ähnlich, ich fermentiere eher aus Neugier als weil ich täglich Ferment essen will. Aber wenn es im Kühlschrank steht und ich ein Brot mit Käse mach oder zu Kartoffeln greife, dann schmeiß ich gern nen Löffel rein. Das ist entspannter als sich vorzunehmen "ich muss das jetzt aufbrauchen". Zu deiner anderen Frage - mit Ausdauer und so, da würde ich ehrlich sagen nicht zu viel reininterpretieren. Ja, Rote Beete hat diesen Nitrat-Ruf, aber ob das beim Ferment noch so wirkt oder ob das durchs Gären anders wird - ka. Ich nehm das auch nicht weil ich denke "heute brauch ich Performance", sondern weil ich's inzwischen gern esse. Das ist für mich der einzige echte Grund. Die Ausdauer-Story ist eher ne Nebensache. Kleine Realitätcheck nochmal - wenn du das Glas nach vier Tagen probierst und denkst "naja, eher nicht mein Ding", dann ist das auch völlig ok. Dann machst du deine Oma-Methode und gut. Mach dir da wirklich keinen Kopf. Ich glaub manchmal wird das Fermentieren hier hochgestilisiert, dabei ist es am Ende einfach nur ne andere Konservierungsmethode mit anderem Geschmack.
Zitat von leni_bkwie viel Rote Beete sollte ich dafür nehmen damit's am Ende ne Menge ist die ich auch wirklich aufbrauche
Das ist tatsächlich die wichtigere Frage als täglich kosten. Ich würde sagen - ein 500ml Glas, maximal ein Liter. Damit hast du genug zum probieren und es ist realistisch portioniert wenn du wirklich nur zweimal pro Woche dran gehst. Bei mir ist's ähnlich, ich fermentiere eher aus Neugier als weil ich täglich Ferment essen will. Aber wenn es im Kühlschrank steht und ich ein Brot mit Käse mach oder zu Kartoffeln greife, dann schmeiß ich gern nen Löffel rein. Das ist entspannter als sich vorzunehmen "ich muss das jetzt aufbrauchen". Zu deiner anderen Frage - mit Ausdauer und so, da würde ich ehrlich sagen nicht zu viel reininterpretieren. Ja, Rote Beete hat diesen Nitrat-Ruf, aber ob das beim Ferment noch so wirkt oder ob das durchs Gären anders wird - ka. Ich nehm das auch nicht weil ich denke "heute brauch ich Performance", sondern weil ich's inzwischen gern esse. Das ist für mich der einzige echte Grund. Die Ausdauer-Story ist eher ne Nebensache. Kleine Realitätcheck nochmal - wenn du das Glas nach vier Tagen probierst und denkst "naja, eher nicht mein Ding", dann ist das auch völlig ok. Dann machst du deine Oma-Methode und gut. Mach dir da wirklich keinen Kopf. Ich glaub manchmal wird das Fermentieren hier hochgestilisiert, dabei ist es am Ende einfach nur ne andere Konservierungsmethode mit anderem Geschmack.
Zitat von leni_bk am August 17, 2026, 17:06 UhrZitat von lisab_93ob das beim Ferment noch so wirkt oder ob das durchs Gären anders wird - ka
okay ja das ist auch wieder so ein Punkt wo ich mir zu viel Hoffnung reinprojiziere 😅 ich glaub ich hab mir das so zurechtgelegt dass wenn ich anfang zu fermentieren dann löst sich irgendwie auch mein ganzes Ausdauer-Problem, aber das ist natürlich Quatsch. Ist halt nur eine andere Variante Rote Beete zu essen. aber @lisab_93 deine Antwort hilft mir echt weiter ehrlich gesagt. 500ml bis maximal ein Liter - das klingt nach ner Menge wo ich nicht in zwei Wochen denk "oh Gott, noch so viel davon". und dass du die einfach so nebenbei reinhaust wenn's gerade passt, das ist irgendwie entspannender als wenn ich mir vorher überlegen muss "okay, wofür passt das jetzt?"
eine letzte Sache die mich noch interessiert - wenn ich das kleine Glas mache und's schmeckt mir wirklich gut, wie lange hält das dann im Kühlschrank? also bevor es wirklich schlecht wird oder so langweilig schmeckt dass ich's nicht mehr essen will? ich kenn das von eingelegter Rote Beete, die hält ewig, aber beim Ferment bin ich mir unsicher ob da irgendwann ein Punkt kommt wo's nicht mehr gut ist.
Zitat von lisab_93ob das beim Ferment noch so wirkt oder ob das durchs Gären anders wird - ka
okay ja das ist auch wieder so ein Punkt wo ich mir zu viel Hoffnung reinprojiziere 😅 ich glaub ich hab mir das so zurechtgelegt dass wenn ich anfang zu fermentieren dann löst sich irgendwie auch mein ganzes Ausdauer-Problem, aber das ist natürlich Quatsch. Ist halt nur eine andere Variante Rote Beete zu essen. aber @lisab_93 deine Antwort hilft mir echt weiter ehrlich gesagt. 500ml bis maximal ein Liter - das klingt nach ner Menge wo ich nicht in zwei Wochen denk "oh Gott, noch so viel davon". und dass du die einfach so nebenbei reinhaust wenn's gerade passt, das ist irgendwie entspannender als wenn ich mir vorher überlegen muss "okay, wofür passt das jetzt?"
eine letzte Sache die mich noch interessiert - wenn ich das kleine Glas mache und's schmeckt mir wirklich gut, wie lange hält das dann im Kühlschrank? also bevor es wirklich schlecht wird oder so langweilig schmeckt dass ich's nicht mehr essen will? ich kenn das von eingelegter Rote Beete, die hält ewig, aber beim Ferment bin ich mir unsicher ob da irgendwann ein Punkt kommt wo's nicht mehr gut ist.
Zitat von lisab_93 am August 17, 2026, 17:53 UhrZitat von leni_bkwie lange hält das dann im Kühlschrank
Ehrlich gesagt schwer zu sagen weil ich das nie lange genug teste 😅 Bei mir ist es eher so dass ich nach zwei drei Wochen denk "ach, noch was im Glas" und dann weg damit. Aber theoretisch - wenn es im Kühlschrank steht und du den Deckel zumachst, hält das ganz lange. Monate locker. Das Problem ist nicht dass es schlecht wird sondern dass es irgendwann zu sauer wird für meinen Geschmack. Das ist aber auch sehr individuell. Manche mögen's intensiver, für mich wird's irgendwann einfach zu viel. Was ich aber sagen kann: beim Ferment musst du nicht so paranoid sein wie bei gekochtem Eingelegtem. Da schimmelt was oben drauf und du weißt direkt es geht nicht mehr. Beim Ferment merkst du wenn's nicht mehr passt weil du es probierst. Und das ist ja das Gute - du hast volle Kontrolle. Einfach Deckel auf und rein in den Kühlschrank, das wars. Kein Sterile-Gläser-Desinfizieren oder sowas. Ich glaub dein Plan mit 500ml ist echt gut. Du probierst es, magst es oder magst es nicht, und falls ja isst du's halt über ein paar Wochen nebenbei auf. Kein Drama. Viel pragmatischer als das große Fermentations-Projekt.
Zitat von leni_bkwie lange hält das dann im Kühlschrank
Ehrlich gesagt schwer zu sagen weil ich das nie lange genug teste 😅 Bei mir ist es eher so dass ich nach zwei drei Wochen denk "ach, noch was im Glas" und dann weg damit. Aber theoretisch - wenn es im Kühlschrank steht und du den Deckel zumachst, hält das ganz lange. Monate locker. Das Problem ist nicht dass es schlecht wird sondern dass es irgendwann zu sauer wird für meinen Geschmack. Das ist aber auch sehr individuell. Manche mögen's intensiver, für mich wird's irgendwann einfach zu viel. Was ich aber sagen kann: beim Ferment musst du nicht so paranoid sein wie bei gekochtem Eingelegtem. Da schimmelt was oben drauf und du weißt direkt es geht nicht mehr. Beim Ferment merkst du wenn's nicht mehr passt weil du es probierst. Und das ist ja das Gute - du hast volle Kontrolle. Einfach Deckel auf und rein in den Kühlschrank, das wars. Kein Sterile-Gläser-Desinfizieren oder sowas. Ich glaub dein Plan mit 500ml ist echt gut. Du probierst es, magst es oder magst es nicht, und falls ja isst du's halt über ein paar Wochen nebenbei auf. Kein Drama. Viel pragmatischer als das große Fermentations-Projekt.
Zitat von leni_bk am August 17, 2026, 22:35 Uhrokay @lisab_93 jetzt bin ich irgendwie beruhigt ehrlich gesagt. ich hab mir das viel komplizierter vorgestellt als es ist. und ja, das mit dem zu sauer werden - das kann ich mir vorstellen, das kenn ich auch von manchen eingelegten Sachen die meine Oma gemacht hat, die wurden irgendwann einfach zu intensiv. aber jetzt hab ich noch ne ganz doofe praktische Frage - wenn ich die Roten Beeten für das kleine Glas vorbereite, schneide ich die klein oder lass ich die ganz? ich mein bei Essig-Einlegen mach ich die meistens in Scheiben oder Würfel, aber beim Ferment - macht das nen Unterschied wie schnell das gärt oder so? und wenn ich sie klein schneide, brauchen die dann länger zum Vorgären oder ist das schneller weil mehr Oberfläche? achja und - ich weiß das is ne Kleinigkeit aber es nervt mich - wenn die Roten Beeten nach vier Tagen aus dem Glas kommen zum Probieren, nehm ich die mit ner Gabel raus oder nen Löffel? das klingt doof aber ich will nicht immer mit den Fingern ins Glas fassen wenn ich noch nicht weiß wie oft ich probieren muss bis ich ne Entscheidung treffe. sauberkeit und so, weißt du 😅
okay @lisab_93 jetzt bin ich irgendwie beruhigt ehrlich gesagt. ich hab mir das viel komplizierter vorgestellt als es ist. und ja, das mit dem zu sauer werden - das kann ich mir vorstellen, das kenn ich auch von manchen eingelegten Sachen die meine Oma gemacht hat, die wurden irgendwann einfach zu intensiv. aber jetzt hab ich noch ne ganz doofe praktische Frage - wenn ich die Roten Beeten für das kleine Glas vorbereite, schneide ich die klein oder lass ich die ganz? ich mein bei Essig-Einlegen mach ich die meistens in Scheiben oder Würfel, aber beim Ferment - macht das nen Unterschied wie schnell das gärt oder so? und wenn ich sie klein schneide, brauchen die dann länger zum Vorgären oder ist das schneller weil mehr Oberfläche? achja und - ich weiß das is ne Kleinigkeit aber es nervt mich - wenn die Roten Beeten nach vier Tagen aus dem Glas kommen zum Probieren, nehm ich die mit ner Gabel raus oder nen Löffel? das klingt doof aber ich will nicht immer mit den Fingern ins Glas fassen wenn ich noch nicht weiß wie oft ich probieren muss bis ich ne Entscheidung treffe. sauberkeit und so, weißt du 😅
Zitat von elvira_k am August 18, 2026, 06:39 UhrZitat von leni_bkwenn ich die Roten Beeten für das kleine Glas vorbereite, schneide ich die klein oder lass ich die ganz?
Ah, da hätte ich tatsächlich noch ne Anmerkung, die ich selbst aus Erfahrung gemacht habe. Bei mir im Garten schneide ich die Beeten für Fermentation immer in Würfel, nicht zu klein - so grob Fingernagel-Größe ungefähr. Der Grund ist einfach: wenn du sie zu klein schneidest, werden sie beim Gären matschig, und dann hast du am Ende eher ein Mus als noch was zum Reinstechen. Bei größeren Stücken bleibt die Textur deutlich besser, und ehrlich gesagt sieht das im Glas auch ansprechender aus wenn man es sieht. Ganze Beeten würde ich nicht nehmen, das gärt einfach ungleichmäßig, die außen sind durch und innen noch knackig. Zur Sauberkeit-Frage: einfach nen Teelöffel nehmen zum Probieren, nicht mit der Gabel. Das ist praktischer und du packst nicht zu viel auf einmal raus. Und ehrlich gesagt - wenn ich bei meinen eingelegten Sachen probiere, dann mach ich mir darüber nicht so viele Gedanken. Das ist dein eigenes Glas, deine Küche. Das muss nicht steril sein wie im Labor. Was mich aber grade interessiert: du hast erwähnt dass du die Roten Beeten wegen Ausdauer essen willst - hat dein Hausarzt dir da auch was zu Fermentation gesagt, oder eher zur frischen Beete generell? Ich frag weil mein Arzt mir immer sagt dass die Vitamine und Nährstoffe am besten erhalten bleiben wenn man's nicht zu lange kocht, aber ob Fermentation da besser oder schlechter ist als Essig-Einlegen, das hat er nie konkret erwähnt.
Zitat von leni_bkwenn ich die Roten Beeten für das kleine Glas vorbereite, schneide ich die klein oder lass ich die ganz?
Ah, da hätte ich tatsächlich noch ne Anmerkung, die ich selbst aus Erfahrung gemacht habe. Bei mir im Garten schneide ich die Beeten für Fermentation immer in Würfel, nicht zu klein - so grob Fingernagel-Größe ungefähr. Der Grund ist einfach: wenn du sie zu klein schneidest, werden sie beim Gären matschig, und dann hast du am Ende eher ein Mus als noch was zum Reinstechen. Bei größeren Stücken bleibt die Textur deutlich besser, und ehrlich gesagt sieht das im Glas auch ansprechender aus wenn man es sieht. Ganze Beeten würde ich nicht nehmen, das gärt einfach ungleichmäßig, die außen sind durch und innen noch knackig. Zur Sauberkeit-Frage: einfach nen Teelöffel nehmen zum Probieren, nicht mit der Gabel. Das ist praktischer und du packst nicht zu viel auf einmal raus. Und ehrlich gesagt - wenn ich bei meinen eingelegten Sachen probiere, dann mach ich mir darüber nicht so viele Gedanken. Das ist dein eigenes Glas, deine Küche. Das muss nicht steril sein wie im Labor. Was mich aber grade interessiert: du hast erwähnt dass du die Roten Beeten wegen Ausdauer essen willst - hat dein Hausarzt dir da auch was zu Fermentation gesagt, oder eher zur frischen Beete generell? Ich frag weil mein Arzt mir immer sagt dass die Vitamine und Nährstoffe am besten erhalten bleiben wenn man's nicht zu lange kocht, aber ob Fermentation da besser oder schlechter ist als Essig-Einlegen, das hat er nie konkret erwähnt.