Rote Beete einfrieren – verliert sie dabei wirklich die Textur komplett?
Zitat von elvira_k am September 12, 2026, 07:39 Uhr@derbasti, ja das ist eine gute Frage mit dem Brokkoli und Spinat. Aber ich glaube, das liegt tatsächlich daran, dass Rote Beete viel saftiger ist und diese intensive Zellstruktur hat - wenn die platzt, verliert man sofort diese Festigkeit. Brokkoli ist eher luftig und Spinat eh schon weich, da fällt es weniger auf. Bei Rote Beete merkst du es einfach sofort. Was mich aber jetzt selbst stört - ich habe vorhin viel über Fermentieren und Einlegen geredet, aber @n.feld hat ja eigentlich eine ganz einfache Frage gestellt, nämlich ob Einfrieren für Salat taugt oder nicht. Und die Antwort ist einfach nein, das ist klar. Aber das heißt ja nicht dass man die eingefrorene Rote Beete nicht anders nutzen kann. Ich glaube, das Problem ist eher, dass @n.feld zu sehr in dieser Alles-oder-Nichts-Denkweise steckt - entweder frisch und perfekt, oder gar nicht. @n.feld, wenn Sie ehrlich sind - wie oft kochen Sie denn wirklich Rote-Beete-Salat? Und wie oft machen Sie Suppe oder verwenden die Rote Beete in anderen warmen Gerichten? Weil wenn Sie sowieso nur jeden zweiten Tag damit kochen, dann ist das Einfrieren für Suppe doch völlig in Ordnung, und Sie haben das Problem gar nicht. Manchmal ist gut genug einfach gut genug, und da muss man nicht kompliziert werden.
@derbasti, ja das ist eine gute Frage mit dem Brokkoli und Spinat. Aber ich glaube, das liegt tatsächlich daran, dass Rote Beete viel saftiger ist und diese intensive Zellstruktur hat - wenn die platzt, verliert man sofort diese Festigkeit. Brokkoli ist eher luftig und Spinat eh schon weich, da fällt es weniger auf. Bei Rote Beete merkst du es einfach sofort. Was mich aber jetzt selbst stört - ich habe vorhin viel über Fermentieren und Einlegen geredet, aber @n.feld hat ja eigentlich eine ganz einfache Frage gestellt, nämlich ob Einfrieren für Salat taugt oder nicht. Und die Antwort ist einfach nein, das ist klar. Aber das heißt ja nicht dass man die eingefrorene Rote Beete nicht anders nutzen kann. Ich glaube, das Problem ist eher, dass @n.feld zu sehr in dieser Alles-oder-Nichts-Denkweise steckt - entweder frisch und perfekt, oder gar nicht. @n.feld, wenn Sie ehrlich sind - wie oft kochen Sie denn wirklich Rote-Beete-Salat? Und wie oft machen Sie Suppe oder verwenden die Rote Beete in anderen warmen Gerichten? Weil wenn Sie sowieso nur jeden zweiten Tag damit kochen, dann ist das Einfrieren für Suppe doch völlig in Ordnung, und Sie haben das Problem gar nicht. Manchmal ist gut genug einfach gut genug, und da muss man nicht kompliziert werden.
Zitat von derbasti am September 12, 2026, 07:47 Uhrhaha ok @elvira_k jetzt merkste aber selbst dass du dich widersprichst oder nicht. erst sagst du eingelegtes is ne ganz andere baustelle und dann fragst du @n.feld wie oft er denn wirklich salat damit macht - als würde das irgendwas ändern. wenn eingelegtes nicht passt dann passt es halt nicht, egal ob salat oder nicht ey
aber du hast nen punkt mit der saftigkeitssache, das macht krass sinn ehrlich. brokkoli is halt einfach strukturell anders gebaut, das merkste gar nicht wenn das einfriert. aber rote beete - die zerfällt halt wirklich
@n.feld ich glaub du solltest einfach beim nächsten marktbesuch ne kleine portion mitnehmen und dann echt mal testen wie lange du damit klarkommst. nicht groß überlegen sondern einfach machen. dann weißt du nach ner woche ob du wirklich so viel brauchst oder ob das ganze problem eh nur einbildung ist. ich vermute nämlich dass du mit ner kilo locker ne woche hinkommst und dann is schluss mit dem drama
was mich ehrlich interessiert - hast du schon mal probiert die rote beete anders zu lagern? also nich im kühlschrank sondern dunkel und kühl im keller oder so? weil meine oma macht das immer und die halten ewig wenn mans richtig macht
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weniger reden mehr heben--
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haha ok @elvira_k jetzt merkste aber selbst dass du dich widersprichst oder nicht. erst sagst du eingelegtes is ne ganz andere baustelle und dann fragst du @n.feld wie oft er denn wirklich salat damit macht - als würde das irgendwas ändern. wenn eingelegtes nicht passt dann passt es halt nicht, egal ob salat oder nicht ey
aber du hast nen punkt mit der saftigkeitssache, das macht krass sinn ehrlich. brokkoli is halt einfach strukturell anders gebaut, das merkste gar nicht wenn das einfriert. aber rote beete - die zerfällt halt wirklich
@n.feld ich glaub du solltest einfach beim nächsten marktbesuch ne kleine portion mitnehmen und dann echt mal testen wie lange du damit klarkommst. nicht groß überlegen sondern einfach machen. dann weißt du nach ner woche ob du wirklich so viel brauchst oder ob das ganze problem eh nur einbildung ist. ich vermute nämlich dass du mit ner kilo locker ne woche hinkommst und dann is schluss mit dem drama
was mich ehrlich interessiert - hast du schon mal probiert die rote beete anders zu lagern? also nich im kühlschrank sondern dunkel und kühl im keller oder so? weil meine oma macht das immer und die halten ewig wenn mans richtig macht
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Zitat von elvira_k am September 12, 2026, 07:58 Uhr@derbasti, ich widerspreche mich da gar nicht - aber ich sehe, dass Sie das so lesen. Mir geht es einfach darum, dass eingelegtes einen anderen Geschmack hat als frische Rote Beete, und wenn jemand das nicht mag, dann bringt es nichts, ihm das zu empfehlen. Das ist nicht dasselbe wie die Frage, ob man Salat macht oder Suppe. Aber gut, Punkt verstanden. Was mich aber neugierig macht - Sie fragen @n.feld, ob er die Rote Beete im Keller lagert. Das ist tatsächlich eine sehr gute Überlegung, die ich selbst nicht erwähnt habe. Bei mir funktioniert das weil ich eben immer kleine Mengen aus dem Garten hole und direkt verarbeite. Aber wenn @n.feld auf dem Markt in größeren Mengen kauft und die dann über mehrere Wochen aufbewahren will, ohne zu garen oder einzulegen - ja, das könnte tatsächlich eine Option sein. Ich lagere meine Knollen im Keller auch so, aber ehrlich gesagt habe ich nie überlegt, ob das auch mit gekaufter Ware vom Markt genauso gut funktioniert wie mit meinen eigenen. Die vom Markt sind vielleicht nicht so robust, wenn sie nicht unter den gleichen Bedingungen gezogen wurden. @n.feld, vielleicht probieren Sie das mal aus, wenn Sie das nächste Mal kaufen - nur eine kleinere Menge, die Sie einfach kühl und dunkel lagern, statt sie sofort zu verarbeiten. Dann sehen Sie, wie lange die halten, bevor Sie anfangen zu keimen oder einzuschrumpeln. Das könnte Ihr ganzes Problem gar nicht erst entstehen lassen. Edit: Wollte noch kurz ergänzen - wichtig ist auch dass die Beete beim Lagern wirklich trocken sind und keine feuchte Stelle haben, sonst fangen sie schneller an zu faulen.
@derbasti, ich widerspreche mich da gar nicht - aber ich sehe, dass Sie das so lesen. Mir geht es einfach darum, dass eingelegtes einen anderen Geschmack hat als frische Rote Beete, und wenn jemand das nicht mag, dann bringt es nichts, ihm das zu empfehlen. Das ist nicht dasselbe wie die Frage, ob man Salat macht oder Suppe. Aber gut, Punkt verstanden. Was mich aber neugierig macht - Sie fragen @n.feld, ob er die Rote Beete im Keller lagert. Das ist tatsächlich eine sehr gute Überlegung, die ich selbst nicht erwähnt habe. Bei mir funktioniert das weil ich eben immer kleine Mengen aus dem Garten hole und direkt verarbeite. Aber wenn @n.feld auf dem Markt in größeren Mengen kauft und die dann über mehrere Wochen aufbewahren will, ohne zu garen oder einzulegen - ja, das könnte tatsächlich eine Option sein. Ich lagere meine Knollen im Keller auch so, aber ehrlich gesagt habe ich nie überlegt, ob das auch mit gekaufter Ware vom Markt genauso gut funktioniert wie mit meinen eigenen. Die vom Markt sind vielleicht nicht so robust, wenn sie nicht unter den gleichen Bedingungen gezogen wurden. @n.feld, vielleicht probieren Sie das mal aus, wenn Sie das nächste Mal kaufen - nur eine kleinere Menge, die Sie einfach kühl und dunkel lagern, statt sie sofort zu verarbeiten. Dann sehen Sie, wie lange die halten, bevor Sie anfangen zu keimen oder einzuschrumpeln. Das könnte Ihr ganzes Problem gar nicht erst entstehen lassen. Edit: Wollte noch kurz ergänzen - wichtig ist auch dass die Beete beim Lagern wirklich trocken sind und keine feuchte Stelle haben, sonst fangen sie schneller an zu faulen.
Zitat von derbasti am September 12, 2026, 08:13 UhrZitat von elvira_kDie vom Markt sind vielleicht nicht so robust, wenn sie nicht unter den gleichen Bedingungen gezogen wurden
- hm ja aber das ist doch auch ne gute beobachtung. also wenn die kellerlagerung eh nur bei eigenem gemüse richtig funktioniert dann is das für @n.feld halt auch keine lösung oder nicht
aber was mich gerade mehr interessiert - warum macht ihr das alle so kompliziert? ich mein @n.feld steht auf dem markt, kauft zu viel weil die lage zu groß is, und dann sitzt er zuhause und überlegt ob einfrieren, einlegen, fermentieren oder kellern die lösung is. digga das is doch wie n überengineering problem das man sich selbst schafft ey. ich glaub ehrlich das ding is einfach - du kommst aus dem supermarkt um die ecke hast ne kleinere portion gekauft, kochst die in der woche auf, fertig. kein drama. aber jetzt ma ne richtige frage - wie ist das eigentlich wenn du rote beete gekocht einfrierst? also nicht roh sondern schon gar gemacht? ich mein dann is die struktur ja ohnehin schon hinüber vom garen, das macht das einfrieren doch gar nicht schlimmer oder? und dann kannst du die later einfach in die suppe werfen ohne wieder aufzutauen. das würde doch sogar Zeit sparen wenn man eh viel suppe macht
außerdem - noch gutes wetter draußen und ich sollte auch mal wieder trainieren statt hier rumzusitzen haha
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weniger reden mehr heben--
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Zitat von elvira_kDie vom Markt sind vielleicht nicht so robust, wenn sie nicht unter den gleichen Bedingungen gezogen wurden
- hm ja aber das ist doch auch ne gute beobachtung. also wenn die kellerlagerung eh nur bei eigenem gemüse richtig funktioniert dann is das für @n.feld halt auch keine lösung oder nicht
aber was mich gerade mehr interessiert - warum macht ihr das alle so kompliziert? ich mein @n.feld steht auf dem markt, kauft zu viel weil die lage zu groß is, und dann sitzt er zuhause und überlegt ob einfrieren, einlegen, fermentieren oder kellern die lösung is. digga das is doch wie n überengineering problem das man sich selbst schafft ey. ich glaub ehrlich das ding is einfach - du kommst aus dem supermarkt um die ecke hast ne kleinere portion gekauft, kochst die in der woche auf, fertig. kein drama. aber jetzt ma ne richtige frage - wie ist das eigentlich wenn du rote beete gekocht einfrierst? also nicht roh sondern schon gar gemacht? ich mein dann is die struktur ja ohnehin schon hinüber vom garen, das macht das einfrieren doch gar nicht schlimmer oder? und dann kannst du die later einfach in die suppe werfen ohne wieder aufzutauen. das würde doch sogar Zeit sparen wenn man eh viel suppe macht
außerdem - noch gutes wetter draußen und ich sollte auch mal wieder trainieren statt hier rumzusitzen haha
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Zitat von elvira_k am September 22, 2026, 13:24 UhrKleines Update zu meiner Nachbarin und dem Fermentieren - sie hat mich gerade angerufen, weil sie mir ein Glas mitbringen will. Und jetzt ist mir aufgefallen, dass ich vorhin gar nicht erwähnt habe, was bei ihr tatsächlich funktioniert hat. Sie hat nämlich genau das gemacht, was @derbasti da am Ende fragt - die Rote Beete vorgekocht eingefroren. Bei ihr im Tiefkühler liegen die Würfel seit Juni und wenn sie Suppe macht oder was Warmes, wirft sie die direkt rein. Kein Auftauen, kein Drama, fertig. Sie sagt, weil das Gemüse ja ohnehin nochmal Hitze abbekommt, merkt man den Unterschied zur frischen überhaupt nicht. Das ist ehrlich ein Punkt, den ich selbst übersehen habe. Ich bin da zu sehr bei meinen eigenen Gewohnheiten hängen geblieben, weil bei mir die Beete ja frisch aus dem Garten kommen und ich die eh immer direkt verarbeite. Aber für jemanden, der auf dem Markt einkauft - ja, vorgekocht einfrieren könnte tatsächlich die praktischere Lösung sein als alles andere, was wir hier durchgekaut haben.
Zitat von derbastiwarum macht ihr das alle so kompliziert?
- @derbasti, da muss ich Sie ehrlich mal loben. Sie haben recht, dass ich das zu sehr verkompliziert habe. @n.feld wenn Sie beim nächsten Markt einfach zwei Kilo kaufen, die noch am selben Tag garen und dann in Behälter portionieren zum Einfrieren - das ist wirklich das Einfachste. Keine Philosophie, keine zehn Optionen. Gekocht hält das ewig und schmeckt in der Suppe im Grunde wie frisch.
Kleines Update zu meiner Nachbarin und dem Fermentieren - sie hat mich gerade angerufen, weil sie mir ein Glas mitbringen will. Und jetzt ist mir aufgefallen, dass ich vorhin gar nicht erwähnt habe, was bei ihr tatsächlich funktioniert hat. Sie hat nämlich genau das gemacht, was @derbasti da am Ende fragt - die Rote Beete vorgekocht eingefroren. Bei ihr im Tiefkühler liegen die Würfel seit Juni und wenn sie Suppe macht oder was Warmes, wirft sie die direkt rein. Kein Auftauen, kein Drama, fertig. Sie sagt, weil das Gemüse ja ohnehin nochmal Hitze abbekommt, merkt man den Unterschied zur frischen überhaupt nicht. Das ist ehrlich ein Punkt, den ich selbst übersehen habe. Ich bin da zu sehr bei meinen eigenen Gewohnheiten hängen geblieben, weil bei mir die Beete ja frisch aus dem Garten kommen und ich die eh immer direkt verarbeite. Aber für jemanden, der auf dem Markt einkauft - ja, vorgekocht einfrieren könnte tatsächlich die praktischere Lösung sein als alles andere, was wir hier durchgekaut haben.
Zitat von derbastiwarum macht ihr das alle so kompliziert?
- @derbasti, da muss ich Sie ehrlich mal loben. Sie haben recht, dass ich das zu sehr verkompliziert habe. @n.feld wenn Sie beim nächsten Markt einfach zwei Kilo kaufen, die noch am selben Tag garen und dann in Behälter portionieren zum Einfrieren - das ist wirklich das Einfachste. Keine Philosophie, keine zehn Optionen. Gekocht hält das ewig und schmeckt in der Suppe im Grunde wie frisch.