Rote Beete Carpaccio - schmeckt das wirklich jedem oder bin ich da komisch?
Zitat von elvira_k am August 18, 2026, 11:51 UhrIch habe letztens in einem Rezept gelesen, dass man Rote Beete auch hauchdünn geschnitten roh essen kann, so als Carpaccio mit ein bisschen Öl und Salz. Der Hausarzt hat mir ja geraten, mehr von dem Gemüse zu essen wegen meines Blutdrucks, und wie ich festgestellt habe, mag ich es durchaus. Aber jetzt bin ich unsicher, ob das Carpaccio wirklich was für mich ist oder ob ich da einem Food-Trend hinterherläufe, der mir am Ende nicht schmeckt. In meinem Garten wachsen die Roten Beete ja prächtig, und dieses Jahr habe ich auch wieder einige kleinere Knollen, die sich perfekt dafür eignen würden. Aber ich bin seit vierzig Jahren Hausfrau und Köchin, und irgendwie kenne ich das Gemüse eben aus der Suppe, eingekocht oder auch mal geraspelt im Salat. Diese rohe Variante ist mir immer noch relativ fremd, und ich traue mich nicht so recht ran, ob das wirklich gut schmeckt oder ob es einfach nur roh und erdiger wird. Wie handhabt ihr das? Gibt es hier jemanden, der Carpaccio macht und das wirklich gerne isst, oder ist das eher so eine Sache, die auf dem Papier besser klingt als im Mund? Ich will nicht wieder kiloweise Gemüse verarbeiten und dann feststellen, dass mir das gar nicht schmeckt. Auch die Schnitterei interessiert mich, wie dünn muss es denn wirklich sein und mit welchem Messer kriegt man das hin ohne dass es aussieht wie zerhackt?
Ich habe letztens in einem Rezept gelesen, dass man Rote Beete auch hauchdünn geschnitten roh essen kann, so als Carpaccio mit ein bisschen Öl und Salz. Der Hausarzt hat mir ja geraten, mehr von dem Gemüse zu essen wegen meines Blutdrucks, und wie ich festgestellt habe, mag ich es durchaus. Aber jetzt bin ich unsicher, ob das Carpaccio wirklich was für mich ist oder ob ich da einem Food-Trend hinterherläufe, der mir am Ende nicht schmeckt. In meinem Garten wachsen die Roten Beete ja prächtig, und dieses Jahr habe ich auch wieder einige kleinere Knollen, die sich perfekt dafür eignen würden. Aber ich bin seit vierzig Jahren Hausfrau und Köchin, und irgendwie kenne ich das Gemüse eben aus der Suppe, eingekocht oder auch mal geraspelt im Salat. Diese rohe Variante ist mir immer noch relativ fremd, und ich traue mich nicht so recht ran, ob das wirklich gut schmeckt oder ob es einfach nur roh und erdiger wird. Wie handhabt ihr das? Gibt es hier jemanden, der Carpaccio macht und das wirklich gerne isst, oder ist das eher so eine Sache, die auf dem Papier besser klingt als im Mund? Ich will nicht wieder kiloweise Gemüse verarbeiten und dann feststellen, dass mir das gar nicht schmeckt. Auch die Schnitterei interessiert mich, wie dünn muss es denn wirklich sein und mit welchem Messer kriegt man das hin ohne dass es aussieht wie zerhackt?
Zitat von leni_k am August 18, 2026, 12:17 UhrZitat von elvira_kob das wirklich gut schmeckt oder ob es einfach nur roh und erdiger wird
@elvira_k ich glaub genau das ist die entscheidende Frage, und ich kann dir sagen: ja, es wird erdiger. Aber ob das stört, hängt meiner Erfahrung nach total davon ab wie dünn du schneidest. Je dünner, desto weniger dominant ist das. Wirklich hauchdünn, so 1-2mm, das macht einen Unterschied den ich vorher nicht für möglich gehalten hätte. Was ich interessant find an deiner Frage - du fragst nach dem Messer, und das ist eigentlich das Herzstück von dem Ganzen. Ich hab das einmal mit einem normalen Küchenmesser probiert und es hat ausgeschaut wie eine Baustelle. Seitdem: Mandoline. Oder wenn du keine hast, dann ein richtig scharfes, langes Messer, ganz langsam und mit leichtem Druck. Die Knollen kurz kühlen hilft auch, weil die Beete dann fester ist und sich leichter schneiden lässt. Und weil du aus dem eigenen Garten arbeitest - kleinere Knollen haben ja oft weniger von diesem intensiven Erdgeschmack, das hab ich schon öfter bemerkt. Könnte sein dass die sich für den Einstieg sogar besser eignen als große Supermarkt-Exemplare. Das mit dem Öl und Salz ist wirklich der einfachste Einstieg, aber ein Spritzer Zitrone obendrüber macht nochmal was mit dem Geschmack, hellt das irgendwie auf. Vielleicht wär das ein Ansatz wenn du magst.
Zitat von elvira_kob das wirklich gut schmeckt oder ob es einfach nur roh und erdiger wird
@elvira_k ich glaub genau das ist die entscheidende Frage, und ich kann dir sagen: ja, es wird erdiger. Aber ob das stört, hängt meiner Erfahrung nach total davon ab wie dünn du schneidest. Je dünner, desto weniger dominant ist das. Wirklich hauchdünn, so 1-2mm, das macht einen Unterschied den ich vorher nicht für möglich gehalten hätte. Was ich interessant find an deiner Frage - du fragst nach dem Messer, und das ist eigentlich das Herzstück von dem Ganzen. Ich hab das einmal mit einem normalen Küchenmesser probiert und es hat ausgeschaut wie eine Baustelle. Seitdem: Mandoline. Oder wenn du keine hast, dann ein richtig scharfes, langes Messer, ganz langsam und mit leichtem Druck. Die Knollen kurz kühlen hilft auch, weil die Beete dann fester ist und sich leichter schneiden lässt. Und weil du aus dem eigenen Garten arbeitest - kleinere Knollen haben ja oft weniger von diesem intensiven Erdgeschmack, das hab ich schon öfter bemerkt. Könnte sein dass die sich für den Einstieg sogar besser eignen als große Supermarkt-Exemplare. Das mit dem Öl und Salz ist wirklich der einfachste Einstieg, aber ein Spritzer Zitrone obendrüber macht nochmal was mit dem Geschmack, hellt das irgendwie auf. Vielleicht wär das ein Ansatz wenn du magst.