Rote Beete aus dem Garten - wie lange haltbar nach dem Ernten?
Zitat von elvira_k am August 19, 2026, 14:08 UhrIch habe in diesem Jahr besonders viele Rote Beete angebaut wie ich festgestellt habe, weil mein Hausarzt mir geraten hat, mehr davon zu essen wegen des Blutdrucks. Jetzt sitze ich aber vor dem Problem, dass ich viel mehr geerntet habe als ich aktuell verarbeiten kann. Die Beete liegen bei mir im Keller auf einem Regal, manche noch mit Erde dran, und ich frage mich, wie lange die da wirklich halten, bevor sie anfangen zu faulen oder zu schrumpeln. Letzte Woche habe ich gelesen, dass man sie kühl lagern soll, aber wie kühl ist kühl genug? Mein Keller ist eher feucht und ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Kann man sie auch waschen und dann einlagern, oder sollte ich die Erde dran lassen? Meine Mutter hat früher immer gesagt, man soll Gemüse nicht waschen vor der Lagerung, aber das ist ja lange her. Außerdem überlege ich, ob ich nicht einfach einen Teil einkochen soll wie sonst, aber das ist aufwendig und ich mache das nur ungern ohne konkreten Grund. Fermentieren habe ich noch nie ausprobiert, obwohl ich das immer wieder höre. Lohnt sich das überhaupt, oder ist das wieder so ein Hype-Thema? Wäre dankbar, wenn jemand von euch aus Erfahrung sagen kann, wie lange die Dinger wirklich halten und ob ich mir den Aufwand mit dem Einkochen sparen kann.
Ich habe in diesem Jahr besonders viele Rote Beete angebaut wie ich festgestellt habe, weil mein Hausarzt mir geraten hat, mehr davon zu essen wegen des Blutdrucks. Jetzt sitze ich aber vor dem Problem, dass ich viel mehr geerntet habe als ich aktuell verarbeiten kann. Die Beete liegen bei mir im Keller auf einem Regal, manche noch mit Erde dran, und ich frage mich, wie lange die da wirklich halten, bevor sie anfangen zu faulen oder zu schrumpeln. Letzte Woche habe ich gelesen, dass man sie kühl lagern soll, aber wie kühl ist kühl genug? Mein Keller ist eher feucht und ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Kann man sie auch waschen und dann einlagern, oder sollte ich die Erde dran lassen? Meine Mutter hat früher immer gesagt, man soll Gemüse nicht waschen vor der Lagerung, aber das ist ja lange her. Außerdem überlege ich, ob ich nicht einfach einen Teil einkochen soll wie sonst, aber das ist aufwendig und ich mache das nur ungern ohne konkreten Grund. Fermentieren habe ich noch nie ausprobiert, obwohl ich das immer wieder höre. Lohnt sich das überhaupt, oder ist das wieder so ein Hype-Thema? Wäre dankbar, wenn jemand von euch aus Erfahrung sagen kann, wie lange die Dinger wirklich halten und ob ich mir den Aufwand mit dem Einkochen sparen kann.
Zitat von leni_bk am August 19, 2026, 18:47 Uhr@elvira_k ich glaub das mit der Feuchtigkeit im Keller ist eher gut, solange es nicht zu nass wird. Meine Nachbarin lagert ihre Kartoffeln und Rüben auch da unten und sagt immer trocken ist der Feind - da schrumpeln sie viel schneller. Das Waschen vor der Lagerung - deine Mutter hat da wohl recht. Ich hab das auch so gelernt, einfach Erde dranlassen und später waschen wenn man sie verarbeitet. Die Erde schützt irgendwie. Was ich noch fragen würde: hast du denn einen bestimmten Grund warum dir das Einkochen so gegen den Strich geht? Weil wenn der Blutdruck eine Rolle spielt - und das klingt ja danach - dann könnten eingekochte Gläser im Winter praktisch sein, wenn du gerade keine Lust hast frische zu verarbeiten. Dann nimmst du einfach ein Glas raus statt nochmal was zu schälen. Fermentieren ist interessant aber ehrlich gesagt bin ich da auch nicht überzeugt ob ich das langfristig durchzieh. Das ist nochmal extra Zeit und Platz im Keller. Bei mir im Kindergarten haben wir letztens versucht Rüben zu fermentieren und es ist... naja, geschmacklich wars interessant aber das Drumherum war mir zu viel Aufwand für die Menge die ich selbst ess. Wie lange halten denn die ungefähr bei dir? Hast du schon geguckt ob manche anfangen weich zu werden?
@elvira_k ich glaub das mit der Feuchtigkeit im Keller ist eher gut, solange es nicht zu nass wird. Meine Nachbarin lagert ihre Kartoffeln und Rüben auch da unten und sagt immer trocken ist der Feind - da schrumpeln sie viel schneller. Das Waschen vor der Lagerung - deine Mutter hat da wohl recht. Ich hab das auch so gelernt, einfach Erde dranlassen und später waschen wenn man sie verarbeitet. Die Erde schützt irgendwie. Was ich noch fragen würde: hast du denn einen bestimmten Grund warum dir das Einkochen so gegen den Strich geht? Weil wenn der Blutdruck eine Rolle spielt - und das klingt ja danach - dann könnten eingekochte Gläser im Winter praktisch sein, wenn du gerade keine Lust hast frische zu verarbeiten. Dann nimmst du einfach ein Glas raus statt nochmal was zu schälen. Fermentieren ist interessant aber ehrlich gesagt bin ich da auch nicht überzeugt ob ich das langfristig durchzieh. Das ist nochmal extra Zeit und Platz im Keller. Bei mir im Kindergarten haben wir letztens versucht Rüben zu fermentieren und es ist... naja, geschmacklich wars interessant aber das Drumherum war mir zu viel Aufwand für die Menge die ich selbst ess. Wie lange halten denn die ungefähr bei dir? Hast du schon geguckt ob manche anfangen weich zu werden?
Zitat von leni_k am August 19, 2026, 19:05 Uhr@leni_bk
Zitat von leni_bktrocken ist der Feind
das klingt plausibel, wobei ich mich grad frag ob "feucht" und "nass" wirklich so ein großer Unterschied ist in der Praxis. Ein echter Keller hat meistens irgendwo Kondenswasser und dann fängt das Zeug trotzdem an zu schimmeln wenn mans nicht kontrolliert. @elvira_k ich würd auf jeden Fall mal durchschauen ob welche schon weich werden - die solltest du sofort rausnehmen weil eine faulende zieht die anderen mit. Das ist kein Mythos, das passiert wirklich schnell. Was ich noch nicht gelesen hab hier: hat jemand Erfahrung damit, die Beete einfach einzufrieren statt einzukochen? Ich mein, blanchieren und dann einfrieren klingt nach weniger Aufwand als Gläser sterilisieren und das ganze Prozedere. Ich hab das bei Zucchini mal so gemacht (letzten Herbst, weil wir einfach zu viele hatten) und das hat gut funktioniert. Ob das bei Roter Beete genauso geht - keine Ahnung ehrlich gesagt, ich koche die ja nicht selbst an, ich kauf die meistens vakuumverpackt. Ich weiß, ich weiß, das ist hier wahrscheinlich ein No-Go für manche 😄
Aber für @elvira_k wäre das vielleicht schneller als alles einzukochen, wenn es wirklich so viel ist.
Zitat von leni_bktrocken ist der Feind
das klingt plausibel, wobei ich mich grad frag ob "feucht" und "nass" wirklich so ein großer Unterschied ist in der Praxis. Ein echter Keller hat meistens irgendwo Kondenswasser und dann fängt das Zeug trotzdem an zu schimmeln wenn mans nicht kontrolliert. @elvira_k ich würd auf jeden Fall mal durchschauen ob welche schon weich werden - die solltest du sofort rausnehmen weil eine faulende zieht die anderen mit. Das ist kein Mythos, das passiert wirklich schnell. Was ich noch nicht gelesen hab hier: hat jemand Erfahrung damit, die Beete einfach einzufrieren statt einzukochen? Ich mein, blanchieren und dann einfrieren klingt nach weniger Aufwand als Gläser sterilisieren und das ganze Prozedere. Ich hab das bei Zucchini mal so gemacht (letzten Herbst, weil wir einfach zu viele hatten) und das hat gut funktioniert. Ob das bei Roter Beete genauso geht - keine Ahnung ehrlich gesagt, ich koche die ja nicht selbst an, ich kauf die meistens vakuumverpackt. Ich weiß, ich weiß, das ist hier wahrscheinlich ein No-Go für manche 😄
Aber für @elvira_k wäre das vielleicht schneller als alles einzukochen, wenn es wirklich so viel ist.
Zitat von leni_bk am August 19, 2026, 19:26 UhrZitat von leni_khat jemand Erfahrung damit, die Beete einfach einzufrieren statt einzukochen?
- ah ja, das ist tatsächlich ne gute Frage! Ich hab das ehrlich gesagt nie gemacht, aber dein Punkt mit blanchieren und einfrieren klingt irgendwie weniger Drama als das ganze Einkochen-Setup. Bei mir im Keller würde das Platz sparen und ich könnte mir die Gläser ersparen. Das mit dem Schimmel - @leni_k du hast da recht, eine faule zieht die anderen mit, das hab ich auch schon gemerkt. Aber ich glaub für @elvira_k ist jetzt erstmal die Frage: wenn sie die Dinger eh roh verarbeitet und nicht gekocht lagern will, dann ist einfrieren vielleicht wirklich praktischer? Ich mein, die Textur wird beim Auftauen wahrscheinlich nicht so ideal, aber zum Rohessen macht man das ja auch nicht. Wobei... weiß nicht ob das stimmt, ob Rote Beete eingefroren noch diese Wirkung beim Blutdruck hat? Ich glaub die ganzen Studien dazu sind immer mit frischen gemacht worden. Aber das ist vielleicht auch paranoid gedacht von mir. Hat da jemand ne Ahnung?
Zitat von leni_khat jemand Erfahrung damit, die Beete einfach einzufrieren statt einzukochen?
- ah ja, das ist tatsächlich ne gute Frage! Ich hab das ehrlich gesagt nie gemacht, aber dein Punkt mit blanchieren und einfrieren klingt irgendwie weniger Drama als das ganze Einkochen-Setup. Bei mir im Keller würde das Platz sparen und ich könnte mir die Gläser ersparen. Das mit dem Schimmel - @leni_k du hast da recht, eine faule zieht die anderen mit, das hab ich auch schon gemerkt. Aber ich glaub für @elvira_k ist jetzt erstmal die Frage: wenn sie die Dinger eh roh verarbeitet und nicht gekocht lagern will, dann ist einfrieren vielleicht wirklich praktischer? Ich mein, die Textur wird beim Auftauen wahrscheinlich nicht so ideal, aber zum Rohessen macht man das ja auch nicht. Wobei... weiß nicht ob das stimmt, ob Rote Beete eingefroren noch diese Wirkung beim Blutdruck hat? Ich glaub die ganzen Studien dazu sind immer mit frischen gemacht worden. Aber das ist vielleicht auch paranoid gedacht von mir. Hat da jemand ne Ahnung?
Zitat von leni_k am August 19, 2026, 19:43 UhrZitat von leni_bkob Rote Beete eingefroren noch diese Wirkung beim Blutdruck hat
ehrlich gesagt würd ich da nicht zu viel reininterpretieren. Die Nitrate sind ja in der Beete selbst drin, und die überstehen Blanchieren und Einfrieren meines Wissens nach ziemlich gut - hab das mal irgendwo gelesen, war aber kein Fachtext, also mit Vorsicht. Ich würd das nicht als Argument gegen Einfrieren gelten lassen. Was mich bei dem ganzen Thread aber grad mehr beschäftigt: niemand hat @elvira_k noch gefragt wie groß "viel mehr geerntet" wirklich ist. Weil das macht ja einen Unterschied ob sie mit 5 kg oder mit 20 kg dasitzt. Bei 5 kg schaut das mit dem Keller-Regal locker, da muss man nicht sofort aktiv werden. Bei 20 kg würd ich schon schauen dass ich einen Teil einfriere bevor die ersten weich werden. Draußen ist es heute wieder so schwül, da mag ich mir nicht vorstellen wie das in einem feuchten Keller ist im Moment. @elvira_k noch ein Punkt den ich nirgends gelesen hab: schneidest du die Blätter schon ab? Wenn die noch dran sind ziehen die Feuchtigkeit aus der Knolle, das beschleunigt das Schrumpeln. Meine Oma hat das früher immer als erstes gemacht, ein paar Zentimeter Stiel stehen lassen aber die Blätter weg.
Zitat von leni_bkob Rote Beete eingefroren noch diese Wirkung beim Blutdruck hat
ehrlich gesagt würd ich da nicht zu viel reininterpretieren. Die Nitrate sind ja in der Beete selbst drin, und die überstehen Blanchieren und Einfrieren meines Wissens nach ziemlich gut - hab das mal irgendwo gelesen, war aber kein Fachtext, also mit Vorsicht. Ich würd das nicht als Argument gegen Einfrieren gelten lassen. Was mich bei dem ganzen Thread aber grad mehr beschäftigt: niemand hat @elvira_k noch gefragt wie groß "viel mehr geerntet" wirklich ist. Weil das macht ja einen Unterschied ob sie mit 5 kg oder mit 20 kg dasitzt. Bei 5 kg schaut das mit dem Keller-Regal locker, da muss man nicht sofort aktiv werden. Bei 20 kg würd ich schon schauen dass ich einen Teil einfriere bevor die ersten weich werden. Draußen ist es heute wieder so schwül, da mag ich mir nicht vorstellen wie das in einem feuchten Keller ist im Moment. @elvira_k noch ein Punkt den ich nirgends gelesen hab: schneidest du die Blätter schon ab? Wenn die noch dran sind ziehen die Feuchtigkeit aus der Knolle, das beschleunigt das Schrumpeln. Meine Oma hat das früher immer als erstes gemacht, ein paar Zentimeter Stiel stehen lassen aber die Blätter weg.
Zitat von leni_bk am August 19, 2026, 19:48 UhrZitat von leni_kschneidest du die Blätter schon ab?
- ah das ist ja interessant, das wusste ich gar nicht dass die Blätter so viel Feuchtigkeit ziehen. Bei mir zu Hause hab ich die Roten Beete immer mit den Blättern gekauft, weil die im Supermarkt halt so kommen, aber jetzt wo du es sagst... das macht total Sinn. Die Blätter sind ja grün und frisch, die brauchen natürlich noch Wasser. @elvira_k also wenn deine noch mit Blättern dran sind würde ich die wirklich sofort abschneiden. Nicht ganz kurz sondern wie deine Oma das gemacht hat - paar Zentimeter Stiel für den Fall dass man später was abknickt. Und dann schauen ob vielleicht auch die Erde noch dranhängt, die kannst du locker abtupfen ohne zu waschen. Wegen der Menge - @leni_k hat da recht dass das ein großer Unterschied ist. Aber ehrlich gesagt finde ich auch wichtig ob @elvira_k die Beete überhaupt regelmäßig essen will oder ob das nur wegen dem Blutdruck sein soll. Weil wenn man was essen "soll" aber es nicht gerne macht, dann landen die im Keller und vergammeln trotzdem. Dann lieber einen Teil einfrieren und den Rest verschenken oder so. Meine Kollegin hat letztens überschüssiges Gemüse aus ihrem Garten der Kindergarten gebracht und wir haben damit Kartoffeldruck gemacht mit den Kindern - war praktisch für sie und die Kids hattens lustig
Zitat von leni_kschneidest du die Blätter schon ab?
- ah das ist ja interessant, das wusste ich gar nicht dass die Blätter so viel Feuchtigkeit ziehen. Bei mir zu Hause hab ich die Roten Beete immer mit den Blättern gekauft, weil die im Supermarkt halt so kommen, aber jetzt wo du es sagst... das macht total Sinn. Die Blätter sind ja grün und frisch, die brauchen natürlich noch Wasser. @elvira_k also wenn deine noch mit Blättern dran sind würde ich die wirklich sofort abschneiden. Nicht ganz kurz sondern wie deine Oma das gemacht hat - paar Zentimeter Stiel für den Fall dass man später was abknickt. Und dann schauen ob vielleicht auch die Erde noch dranhängt, die kannst du locker abtupfen ohne zu waschen. Wegen der Menge - @leni_k hat da recht dass das ein großer Unterschied ist. Aber ehrlich gesagt finde ich auch wichtig ob @elvira_k die Beete überhaupt regelmäßig essen will oder ob das nur wegen dem Blutdruck sein soll. Weil wenn man was essen "soll" aber es nicht gerne macht, dann landen die im Keller und vergammeln trotzdem. Dann lieber einen Teil einfrieren und den Rest verschenken oder so. Meine Kollegin hat letztens überschüssiges Gemüse aus ihrem Garten der Kindergarten gebracht und wir haben damit Kartoffeldruck gemacht mit den Kindern - war praktisch für sie und die Kids hattens lustig
Zitat von leni_k am August 19, 2026, 19:53 UhrZitat von leni_bkeinen Teil verschenken
das klingt eigentlich am pragmatischsten wenn die Menge wirklich groß ist. Aber ich frag mich ob @elvira_k überhaupt Leute in der Nähe hat die sowas nehmen würden - nicht jeder freut sich über fünf Kilo Rote Beete vor der Tür 😄
Was mich an dem Kindergarten-Beispiel aber grad animacht: Kartoffeldruck mit Roter Beete? Das wäre ja eine pinke Katastrophe gewesen. Ich stells mir grad vor wie die Wände ausgeschaut haben. Und @leni_bk, der Punkt mit "essen soll vs. essen will" ist eigentlich der interessanteste hier im ganzen Thread - weil wenn @elvira_k die Beete wirklich nicht mag, dann ist die Lagerungsfrage fast zweitrangig. Dann ist selbst der beste Keller nur eine Verlängerung des Problems. Ich kenn das aus eigener Erfahrung mit Sellerie, den hab ich mal monatelang im Kühlschach gelagert weil er "gesund" ist und am Ende weggeworfen weil ich ihn einfach nie gegessen hab. Vielleicht wäre es auch eine Überlegung wert ob man die Blätter selbst nochmal separat verwendet - die sind ja auch essbar, quasi wie Mangold. Falls @elvira_k die noch nicht abgeschnitten hat, ich mein, wegschmeißen wäre schade.
Zitat von leni_bkeinen Teil verschenken
das klingt eigentlich am pragmatischsten wenn die Menge wirklich groß ist. Aber ich frag mich ob @elvira_k überhaupt Leute in der Nähe hat die sowas nehmen würden - nicht jeder freut sich über fünf Kilo Rote Beete vor der Tür 😄
Was mich an dem Kindergarten-Beispiel aber grad animacht: Kartoffeldruck mit Roter Beete? Das wäre ja eine pinke Katastrophe gewesen. Ich stells mir grad vor wie die Wände ausgeschaut haben. Und @leni_bk, der Punkt mit "essen soll vs. essen will" ist eigentlich der interessanteste hier im ganzen Thread - weil wenn @elvira_k die Beete wirklich nicht mag, dann ist die Lagerungsfrage fast zweitrangig. Dann ist selbst der beste Keller nur eine Verlängerung des Problems. Ich kenn das aus eigener Erfahrung mit Sellerie, den hab ich mal monatelang im Kühlschach gelagert weil er "gesund" ist und am Ende weggeworfen weil ich ihn einfach nie gegessen hab. Vielleicht wäre es auch eine Überlegung wert ob man die Blätter selbst nochmal separat verwendet - die sind ja auch essbar, quasi wie Mangold. Falls @elvira_k die noch nicht abgeschnitten hat, ich mein, wegschmeißen wäre schade.
Zitat von leni_bk am August 19, 2026, 20:05 UhrZitat von leni_kdie Blätter selbst nochmal separat verwendet - die sind ja auch essbar, quasi wie Mangold
ah stimmt, das ist ja tatsächlich ne Idee die ich komplett übersehen hab. Ich mein wenn die Blätter eh abgeschnitten werden müssen dann sollte man die nicht einfach wegwerfen. Nur - und das ist vielleicht ne doofe Frage - wie kriegt man die denn hin? Einfach wie Spinat behandeln oder ist das was anderes? Weil Mangold koche ich auch eher selten, da bin ich ehrlich gesagt unsicher. Aber das würde für @elvira_k ja bedeuten dass sie auch noch mehr zu verarbeiten hätte statt weniger. Also irgendwie auch wieder nicht ideal wenn sie ohnehin schon viel zu tun hat. Was ich aber grad denke - der Punkt mit dem "essen soll vs. essen will" ist wirklich wichtig. Mein Freund hat sich letztens ein Blutdruckmessgerät gekauft weil sein Arzt das auch empfohlen hat, aber er isst Rote Beete einfach nicht gerne. Hat dann angefangen mit Sport statt immer nur auf die Ernährung zu fixieren und das hat ihm mehr geholfen als irgendwelche Gemüse reinzuzwingen. Keine Ahnung ob das bei @elvira_k auch so ist, aber vielleicht ist die Frage weniger "wie lagere ich 20 Kilo" sondern eher "wie viel davon will ich wirklich essen".
Zitat von leni_kdie Blätter selbst nochmal separat verwendet - die sind ja auch essbar, quasi wie Mangold
ah stimmt, das ist ja tatsächlich ne Idee die ich komplett übersehen hab. Ich mein wenn die Blätter eh abgeschnitten werden müssen dann sollte man die nicht einfach wegwerfen. Nur - und das ist vielleicht ne doofe Frage - wie kriegt man die denn hin? Einfach wie Spinat behandeln oder ist das was anderes? Weil Mangold koche ich auch eher selten, da bin ich ehrlich gesagt unsicher. Aber das würde für @elvira_k ja bedeuten dass sie auch noch mehr zu verarbeiten hätte statt weniger. Also irgendwie auch wieder nicht ideal wenn sie ohnehin schon viel zu tun hat. Was ich aber grad denke - der Punkt mit dem "essen soll vs. essen will" ist wirklich wichtig. Mein Freund hat sich letztens ein Blutdruckmessgerät gekauft weil sein Arzt das auch empfohlen hat, aber er isst Rote Beete einfach nicht gerne. Hat dann angefangen mit Sport statt immer nur auf die Ernährung zu fixieren und das hat ihm mehr geholfen als irgendwelche Gemüse reinzuzwingen. Keine Ahnung ob das bei @elvira_k auch so ist, aber vielleicht ist die Frage weniger "wie lagere ich 20 Kilo" sondern eher "wie viel davon will ich wirklich essen".
Zitat von leni_k am August 19, 2026, 20:33 UhrZitat von leni_bkwie kriegt man die denn hin?
also Rote-Beete-Blätter hab ich das mal bei einer Kollegin probiert, die hat die einfach kurz in Olivenöl angebraten mit Knoblauch - echt ähnlich wie Spinat, vielleicht ein bisschen derber. Ich fands okay, nicht spektakulär. Aber das ist halt nochmal ein extra Schritt für @elvira_k und wenn sie schon mit dem Lagern überfordert ist dann soll sie sich das wirklich nicht antun. Was mich bei @leni_bk ihrem Freund-Beispiel grad beschäftigt: Sport statt Gemüse "reinzwingen" klingt ja vernünftig, aber das setzt voraus dass man sich bewegt. Keine Ahnung was @elvira_k sonst noch macht. Vielleicht ist die Beete für sie wirklich die einfachere Option weil Sport gerade nicht geht oder so. Und jetzt mal ehrlich - wir diskutieren hier schon ne Weile über Lagerung und Blätter und Motivation aber @elvira_k hat sich seit dem ersten Post nicht mehr gemeldet. Vielleicht ist sie einfach in den Keller gegangen und schaut nach dem Rechten 😄
Zitat von leni_bkwie kriegt man die denn hin?
also Rote-Beete-Blätter hab ich das mal bei einer Kollegin probiert, die hat die einfach kurz in Olivenöl angebraten mit Knoblauch - echt ähnlich wie Spinat, vielleicht ein bisschen derber. Ich fands okay, nicht spektakulär. Aber das ist halt nochmal ein extra Schritt für @elvira_k und wenn sie schon mit dem Lagern überfordert ist dann soll sie sich das wirklich nicht antun. Was mich bei @leni_bk ihrem Freund-Beispiel grad beschäftigt: Sport statt Gemüse "reinzwingen" klingt ja vernünftig, aber das setzt voraus dass man sich bewegt. Keine Ahnung was @elvira_k sonst noch macht. Vielleicht ist die Beete für sie wirklich die einfachere Option weil Sport gerade nicht geht oder so. Und jetzt mal ehrlich - wir diskutieren hier schon ne Weile über Lagerung und Blätter und Motivation aber @elvira_k hat sich seit dem ersten Post nicht mehr gemeldet. Vielleicht ist sie einfach in den Keller gegangen und schaut nach dem Rechten 😄
Zitat von leni_bk am August 19, 2026, 21:03 UhrZitat von leni_kwir diskutieren hier schon ne Weile über Lagerung und Blätter und Motivation aber @elvira_k hat sich seit dem ersten Post nicht mehr gemeldet
- haha ja, das ist mir auch grad aufgefallen. Vielleicht sitzt sie wirklich gerade im Keller und sortiert. Oder sie hat gemerkt dass die ganze Sache mehr Drama ist als gedacht und überlegt sich jetzt ob der Blutdruck-Effekt die Mühe wirklich wert ist. Aber ehrlich gesagt - und das ist vielleicht auch für andere hier relevant - ich glaub wir haben die wichtigste Frage noch gar nicht wirklich geklärt. Also nicht für @elvira_k konkret, sondern eher grundsätzlich. Weil wenn ich so drüber nachdenk: wenn man Rote Beete wirklich nur wegen der Gesundheit anbaut oder isst dann sind eingefrorene Rüben im Tiefkühler am Ende wahrscheinlich praktischer als ständig mit frischer Lagerung rumzumachen. Aber dann stellt sich die Frage - und die stelle ich mir ehrlich gesagt selbst - ob man nicht einfach im Winter vakuumverpackte nehmen sollte? Ich kauf die ja selber manchmal und ja, die schmecken nicht wie frisch aus dem Garten, aber für ne schnelle Portion im Dezember wenn man gerade Lust drauf hat sind die völlig okay. Und man hat sich wenigstens nicht mit dem ganzen Lagern und Verarbeiten rumgeärgert im Sommer. Ich weiß dass das hier wahrscheinlich ketzerisch klingt für Leute mit Garten, aber manchmal denk ich eben: nicht alles was man anbauen KANN muss man auch selbst verarbeiten. Oder seh ich das zu pragmatisch?
Zitat von leni_kwir diskutieren hier schon ne Weile über Lagerung und Blätter und Motivation aber @elvira_k hat sich seit dem ersten Post nicht mehr gemeldet
- haha ja, das ist mir auch grad aufgefallen. Vielleicht sitzt sie wirklich gerade im Keller und sortiert. Oder sie hat gemerkt dass die ganze Sache mehr Drama ist als gedacht und überlegt sich jetzt ob der Blutdruck-Effekt die Mühe wirklich wert ist. Aber ehrlich gesagt - und das ist vielleicht auch für andere hier relevant - ich glaub wir haben die wichtigste Frage noch gar nicht wirklich geklärt. Also nicht für @elvira_k konkret, sondern eher grundsätzlich. Weil wenn ich so drüber nachdenk: wenn man Rote Beete wirklich nur wegen der Gesundheit anbaut oder isst dann sind eingefrorene Rüben im Tiefkühler am Ende wahrscheinlich praktischer als ständig mit frischer Lagerung rumzumachen. Aber dann stellt sich die Frage - und die stelle ich mir ehrlich gesagt selbst - ob man nicht einfach im Winter vakuumverpackte nehmen sollte? Ich kauf die ja selber manchmal und ja, die schmecken nicht wie frisch aus dem Garten, aber für ne schnelle Portion im Dezember wenn man gerade Lust drauf hat sind die völlig okay. Und man hat sich wenigstens nicht mit dem ganzen Lagern und Verarbeiten rumgeärgert im Sommer. Ich weiß dass das hier wahrscheinlich ketzerisch klingt für Leute mit Garten, aber manchmal denk ich eben: nicht alles was man anbauen KANN muss man auch selbst verarbeiten. Oder seh ich das zu pragmatisch?