Wie zuverlässig sind die Blutdruckmessgeräte für zu Hause wirklich?
Zitat von rote_socke_83 am Juli 23, 2026, 16:44 UhrZitat von fk_1988beim Arzt eher nicht
Das kenn ich und ich find das eigentlich das Interessanteste was heute hier aufgekommen ist. Weil es nicht ums Messen geht und auch nicht um Methodik - sondern darum dass viele Leute im Arztgespräch in eine Art Passivmodus fallen. Ich hab das selbst gemerkt. Ich steh den ganzen Tag in der Halle und muss Entscheidungen treffen, sage meinen Leuten direkt was ich denke, kein Problem. Und dann sitze ich beim Arzt und nicke. Warum eigentlich? Ich glaub das hat viel damit zu tun dass Arztgespräche strukturell so aufgebaut sind dass der Arzt redet und du zuhörst. Wer da mit konkreten Fragen reingeht - "ab welchem Wert soll ich anrufen" wie @rainer_w64 das formuliert hat - der bricht dieses Muster. Das fühlt sich erstmal ungewohnt an. Aber das ist eigentlich genau das was sinnvoll wäre. @fk_1988 zu deiner Frage: ja, ich hab das inzwischen so gemacht. Nicht aggressiv sondern einfach konkret. "Ich hab hier drei Wochen Werte, was sehen Sie darin?" Das hat bei meiner Hausärztin tatsächlich funktioniert, wir hatten dann ein anderes Gespräch als sonst. Ob das überall so läuft, keine Ahnung. Aber die Alternative - schweigen und hoffen dass der Arzt von selbst fragt - funktioniert offensichtlich auch nicht.
Zitat von fk_1988beim Arzt eher nicht
Das kenn ich und ich find das eigentlich das Interessanteste was heute hier aufgekommen ist. Weil es nicht ums Messen geht und auch nicht um Methodik - sondern darum dass viele Leute im Arztgespräch in eine Art Passivmodus fallen. Ich hab das selbst gemerkt. Ich steh den ganzen Tag in der Halle und muss Entscheidungen treffen, sage meinen Leuten direkt was ich denke, kein Problem. Und dann sitze ich beim Arzt und nicke. Warum eigentlich? Ich glaub das hat viel damit zu tun dass Arztgespräche strukturell so aufgebaut sind dass der Arzt redet und du zuhörst. Wer da mit konkreten Fragen reingeht - "ab welchem Wert soll ich anrufen" wie @rainer_w64 das formuliert hat - der bricht dieses Muster. Das fühlt sich erstmal ungewohnt an. Aber das ist eigentlich genau das was sinnvoll wäre. @fk_1988 zu deiner Frage: ja, ich hab das inzwischen so gemacht. Nicht aggressiv sondern einfach konkret. "Ich hab hier drei Wochen Werte, was sehen Sie darin?" Das hat bei meiner Hausärztin tatsächlich funktioniert, wir hatten dann ein anderes Gespräch als sonst. Ob das überall so läuft, keine Ahnung. Aber die Alternative - schweigen und hoffen dass der Arzt von selbst fragt - funktioniert offensichtlich auch nicht.
Zitat von rainer_w64 am Juli 23, 2026, 17:05 Uhr@rote_socke_83 das mit dem Passivmodus ja. Ich kenn das genau so. Ich sag meinen Leuten auf der Bude täglich wo's langgeht, kein Problem. Und beim Arzt sitze ich da wie ein Lehrling im ersten Ausbildungsjahr.
Zitat von rote_socke_83schweigen und hoffen dass der Arzt von selbst fragt
Das ist bei mir jahrelang so gelaufen. Und ich glaub da steckt noch was anderes drin als nur das Muster vom Gespräch. Wenn ich beim Arzt konkret nachhake dann muss ich auch mit der Antwort leben. Solange er nur sagt "beobachten wir weiter" kann ich so tun als wäre nix. Klingt blöd aber ich glaub da ist was dran. Was mich bei deinem Beispiel mit den drei Wochen Werten interessiert: hat deine Hausärztin dann wirklich was rausgelesen oder hat sie einfach mehr geredet weil du mehr gefragt hast. Das ist nämlich nicht dasselbe. Ich will nicht unken aber ich hab das Gefühl manchmal kriegt man mehr Gesprächszeit und hält das für mehr Information. Kann mich täuschen. Meinen Zettel mit Werten hab ich beim letzten Termin auch mitgenommen. Der Arzt hat kurz drübergeguckt genickt, und dann sein eigenes Gerät rausgeholt und nochmal gemessen. Als wären meine drei Wochen Daten gar nicht da.
@rote_socke_83 das mit dem Passivmodus ja. Ich kenn das genau so. Ich sag meinen Leuten auf der Bude täglich wo's langgeht, kein Problem. Und beim Arzt sitze ich da wie ein Lehrling im ersten Ausbildungsjahr.
Zitat von rote_socke_83schweigen und hoffen dass der Arzt von selbst fragt
Das ist bei mir jahrelang so gelaufen. Und ich glaub da steckt noch was anderes drin als nur das Muster vom Gespräch. Wenn ich beim Arzt konkret nachhake dann muss ich auch mit der Antwort leben. Solange er nur sagt "beobachten wir weiter" kann ich so tun als wäre nix. Klingt blöd aber ich glaub da ist was dran. Was mich bei deinem Beispiel mit den drei Wochen Werten interessiert: hat deine Hausärztin dann wirklich was rausgelesen oder hat sie einfach mehr geredet weil du mehr gefragt hast. Das ist nämlich nicht dasselbe. Ich will nicht unken aber ich hab das Gefühl manchmal kriegt man mehr Gesprächszeit und hält das für mehr Information. Kann mich täuschen. Meinen Zettel mit Werten hab ich beim letzten Termin auch mitgenommen. Der Arzt hat kurz drübergeguckt genickt, und dann sein eigenes Gerät rausgeholt und nochmal gemessen. Als wären meine drei Wochen Daten gar nicht da.
Zitat von markus_hh88 am Juli 23, 2026, 17:19 UhrZitat von rainer_w64Als wären meine drei Wochen Daten gar nicht da.
Das kenne ich aus der Praxis leider auch - nicht von Ärzten, aber ich hab Patienten die kommen mit Schmerztagebüchern, wochenlang geführt, und ich muss mich ehrlich gesagt manchmal zwingen das wirklich durchzugehen statt direkt in die Anamnese einzusteigen. Schlechte Angewohnheit, aber sie existiert. Was du mit dem Gerät-rausnehmen beschreibst, hat aber noch eine andere Dimension die hier noch nicht aufgetaucht ist: Weißkortel-Effekt, also Praxis-Hypertonie. Der Blutdruck den jemand in der Arztpraxis hat, ist oft höher als der zuhause - das ist physiologisch, nicht eingebildet. Genau deswegen wurde Heimblutdruckmessung überhaupt erst empfohlen, weil die Praxismessung allein ein verzerrtes Bild gibt. Wenn dein Arzt trotzdem erstmal selbst nachmisst, widerspricht er damit ein bisschen seinem eigenen Ratschlag "messen Sie zuhause regelmäßig". Realistisch betrachtet läuft das so: deine drei Wochen Daten sagen was über deinen Alltags-Blutdruck, seine Messung in dem Moment sagt was über deinen Stress beim Arzttermin. Beides ist nicht dasselbe. Das müsste er dir eigentlich erklären, nicht einfach drübergucken und nicken. @rainer_w64 ich würde beim nächsten Termin konkret fragen warum er nochmal selbst gemessen hat. Nicht konfrontativ, einfach so. Die Antwort sagt dir viel darüber wie er deine Heimdaten einschätzt.
Zitat von rainer_w64Als wären meine drei Wochen Daten gar nicht da.
Das kenne ich aus der Praxis leider auch - nicht von Ärzten, aber ich hab Patienten die kommen mit Schmerztagebüchern, wochenlang geführt, und ich muss mich ehrlich gesagt manchmal zwingen das wirklich durchzugehen statt direkt in die Anamnese einzusteigen. Schlechte Angewohnheit, aber sie existiert. Was du mit dem Gerät-rausnehmen beschreibst, hat aber noch eine andere Dimension die hier noch nicht aufgetaucht ist: Weißkortel-Effekt, also Praxis-Hypertonie. Der Blutdruck den jemand in der Arztpraxis hat, ist oft höher als der zuhause - das ist physiologisch, nicht eingebildet. Genau deswegen wurde Heimblutdruckmessung überhaupt erst empfohlen, weil die Praxismessung allein ein verzerrtes Bild gibt. Wenn dein Arzt trotzdem erstmal selbst nachmisst, widerspricht er damit ein bisschen seinem eigenen Ratschlag "messen Sie zuhause regelmäßig". Realistisch betrachtet läuft das so: deine drei Wochen Daten sagen was über deinen Alltags-Blutdruck, seine Messung in dem Moment sagt was über deinen Stress beim Arzttermin. Beides ist nicht dasselbe. Das müsste er dir eigentlich erklären, nicht einfach drübergucken und nicken. @rainer_w64 ich würde beim nächsten Termin konkret fragen warum er nochmal selbst gemessen hat. Nicht konfrontativ, einfach so. Die Antwort sagt dir viel darüber wie er deine Heimdaten einschätzt.
Zitat von rainer_w64 am Juli 23, 2026, 17:24 Uhr@markus_hh88
Zitat von markus_hh88warum er nochmal selbst gemessen hat
das ist eigentlich ne gute Idee, das werd ich beim nächsten Mal wirklich so machen. Nicht weil ich Streit anfangen will sondern weil mich das ehrlich interessiert. Bisher hab ich das einfach hingenommen, so wie man halt hinnimmt dass der Typ an der Kasse nochmal nachzählt obwohl du schon gezählt hast. Was mich bei dem Weißkittel-Effekt aber wundert - mein Arzt weiß doch dass der existiert. Der ist ja nicht seit gestern dabei. Wenn er das weiß und trotzdem erstmal selbst nachmisst und dann meinen Zettel kurz beiseite legt, dann ist das entweder Gewohnheit oder er traut meinem Gerät nicht. Beides find ich nicht toll, mal ehrlich. Ich hab das Gerät damals in der Apotheke hier um die Ecke gekauft, Omron, kein Billigkram. Die haben das auch kurz verglichen mit ihrem eigenen Gerät, war fast identisch. Also am Gerät liegts wohl nicht. Ich glaub der eigentliche Punkt ist der: drei Wochen Daten von zuhause sagen was über meinen Alltag - das hast du gut formuliert @markus_hh88. Aber wenn der Arzt das nicht aktiv einbezieht sondern nur kurz drüberguckt, dann ist das Protokoll führen am Ende Arbeit für die Tonne. Und das ist auf Dauer keine Motivation.
Zitat von markus_hh88warum er nochmal selbst gemessen hat
das ist eigentlich ne gute Idee, das werd ich beim nächsten Mal wirklich so machen. Nicht weil ich Streit anfangen will sondern weil mich das ehrlich interessiert. Bisher hab ich das einfach hingenommen, so wie man halt hinnimmt dass der Typ an der Kasse nochmal nachzählt obwohl du schon gezählt hast. Was mich bei dem Weißkittel-Effekt aber wundert - mein Arzt weiß doch dass der existiert. Der ist ja nicht seit gestern dabei. Wenn er das weiß und trotzdem erstmal selbst nachmisst und dann meinen Zettel kurz beiseite legt, dann ist das entweder Gewohnheit oder er traut meinem Gerät nicht. Beides find ich nicht toll, mal ehrlich. Ich hab das Gerät damals in der Apotheke hier um die Ecke gekauft, Omron, kein Billigkram. Die haben das auch kurz verglichen mit ihrem eigenen Gerät, war fast identisch. Also am Gerät liegts wohl nicht. Ich glaub der eigentliche Punkt ist der: drei Wochen Daten von zuhause sagen was über meinen Alltag - das hast du gut formuliert @markus_hh88. Aber wenn der Arzt das nicht aktiv einbezieht sondern nur kurz drüberguckt, dann ist das Protokoll führen am Ende Arbeit für die Tonne. Und das ist auf Dauer keine Motivation.
Zitat von gg1987 am Juli 24, 2026, 12:13 Uhrmoin. ich lese das hier jetzt schon ne Weile und muss sagen - das mit der Motivation ist tatsächlich der Knackpunkt @rainer_w64. Hab das bei mir ähnlich erlebt damals mit dem Rote-Beete-Kram. Hab mir eingebildet dass das was bringt Wochen lang gemessen und dokumentiert, und dann beim Arzt ein kurzes Schulterzucken. Seitdem mach ich das nicht mehr, ehrlich gesagt. Ist mir zu blöd. Aber hier ist der Unterschied - bei dir geht's um was Echtes nicht um irgendein Konzentrat. Dein Blutdruck ist relevant. Das Problem ist nur - und das sehe ich jetzt klarer je länger ich den Thread lese - dass die ganze Sache zu sehr auf Vertrauen in die ärztliche Seite setzt. Du machst die Arbeit, dokumentierst gewissenhaft, und dann kommt der Arzt und misst einfach nochmal selbst weil... ja warum eigentlich. Vielleicht nicht weil er dir nicht traut sondern weil er das immer so macht. Routine. Was mich aber nervt ist dass keiner hier sagt: wenn dein Arzt dir sagt messen Sie zuhause, dann sollte er auch wissen wollen was dabei rauskommt. Das ist kein Hobby für dich, das ist Therapie-Unterstützung. Wenn das Gespräch danach nicht passiert, hast du recht - ist Arbeit für die Tonne. Bei mir auf der Arbeit - ich bin Lagerlogistiker - wenn ich jemandem eine Aufgabe gebe und der macht die super, dann gucke ich mir das Ergebnis auch an. Nicht einfach weg. Ärzte sollten das genauso machen. Punkt.
moin. ich lese das hier jetzt schon ne Weile und muss sagen - das mit der Motivation ist tatsächlich der Knackpunkt @rainer_w64. Hab das bei mir ähnlich erlebt damals mit dem Rote-Beete-Kram. Hab mir eingebildet dass das was bringt Wochen lang gemessen und dokumentiert, und dann beim Arzt ein kurzes Schulterzucken. Seitdem mach ich das nicht mehr, ehrlich gesagt. Ist mir zu blöd. Aber hier ist der Unterschied - bei dir geht's um was Echtes nicht um irgendein Konzentrat. Dein Blutdruck ist relevant. Das Problem ist nur - und das sehe ich jetzt klarer je länger ich den Thread lese - dass die ganze Sache zu sehr auf Vertrauen in die ärztliche Seite setzt. Du machst die Arbeit, dokumentierst gewissenhaft, und dann kommt der Arzt und misst einfach nochmal selbst weil... ja warum eigentlich. Vielleicht nicht weil er dir nicht traut sondern weil er das immer so macht. Routine. Was mich aber nervt ist dass keiner hier sagt: wenn dein Arzt dir sagt messen Sie zuhause, dann sollte er auch wissen wollen was dabei rauskommt. Das ist kein Hobby für dich, das ist Therapie-Unterstützung. Wenn das Gespräch danach nicht passiert, hast du recht - ist Arbeit für die Tonne. Bei mir auf der Arbeit - ich bin Lagerlogistiker - wenn ich jemandem eine Aufgabe gebe und der macht die super, dann gucke ich mir das Ergebnis auch an. Nicht einfach weg. Ärzte sollten das genauso machen. Punkt.
Zitat von rainer_w64 am Juli 24, 2026, 18:30 Uhr@gg1987 Zitat von gg1987wenn ich jemandem eine Aufgabe gebe und der macht die super, dann gucke ich mir das Ergebnis auch an
ja, das trifft es ganz gut. Und ich frag mich grad ob das vielleicht sogar das eigentliche Problem ist - nicht dass Ärzte böse sind oder faul, sondern dass die das Protokoll gar nicht als ihr Werkzeug betrachten. Das ist dann eher so ein Bonus-Material vom Patienten. Nice to have, aber eigentlich arbeiten die mit ihren eigenen Daten. Ich kenn das aus der Werkstatt. Wenn ein Kollege mir nen Bericht bringt den ich selbst nicht angefordert hab, guck ich auch erstmal: was soll ich damit. Erst wenn ich weiß wofür ich's brauch lese ich's richtig. Vielleicht ist das der Fehler schon ganz am Anfang. Der Arzt sagt "messen Sie zuhause" ohne zu sagen was er damit vorhat. Dann schreibst du fleißig auf und er hat gar keinen Plan damit, weil er das nie konkret eingetaktet hat in seine Diagnostik. Das ist echt jetzt kein Vorwurf, aber es ist auch kein Zufall dass das so läuft. Das ist eher ein Systemfehler als Einzelfall. @gg1987 du sagst du machst das nicht mehr seit dem Schulterzucken. Kann ich verstehen. Aber ich mach's trotzdem weiter, wenigstens solange bis ich beim nächsten Termin die Frage gestellt hab die @markus_hh88 vorgeschlagen hat. Danach schau ich weiter. Edit: Kleine Klarstellung - mit "Systemfehler" mein ich nicht, dass das System böse ist, sondern dass die Kommunikation zwischen Arzt und Patient beim Thema "Selbstmessungen" einfach nicht gut strukturiert ist. Das ist was das man beheben könnte.
@gg1987 Zitat von gg1987wenn ich jemandem eine Aufgabe gebe und der macht die super, dann gucke ich mir das Ergebnis auch an
ja, das trifft es ganz gut. Und ich frag mich grad ob das vielleicht sogar das eigentliche Problem ist - nicht dass Ärzte böse sind oder faul, sondern dass die das Protokoll gar nicht als ihr Werkzeug betrachten. Das ist dann eher so ein Bonus-Material vom Patienten. Nice to have, aber eigentlich arbeiten die mit ihren eigenen Daten. Ich kenn das aus der Werkstatt. Wenn ein Kollege mir nen Bericht bringt den ich selbst nicht angefordert hab, guck ich auch erstmal: was soll ich damit. Erst wenn ich weiß wofür ich's brauch lese ich's richtig. Vielleicht ist das der Fehler schon ganz am Anfang. Der Arzt sagt "messen Sie zuhause" ohne zu sagen was er damit vorhat. Dann schreibst du fleißig auf und er hat gar keinen Plan damit, weil er das nie konkret eingetaktet hat in seine Diagnostik. Das ist echt jetzt kein Vorwurf, aber es ist auch kein Zufall dass das so läuft. Das ist eher ein Systemfehler als Einzelfall. @gg1987 du sagst du machst das nicht mehr seit dem Schulterzucken. Kann ich verstehen. Aber ich mach's trotzdem weiter, wenigstens solange bis ich beim nächsten Termin die Frage gestellt hab die @markus_hh88 vorgeschlagen hat. Danach schau ich weiter. Edit: Kleine Klarstellung - mit "Systemfehler" mein ich nicht, dass das System böse ist, sondern dass die Kommunikation zwischen Arzt und Patient beim Thema "Selbstmessungen" einfach nicht gut strukturiert ist. Das ist was das man beheben könnte.