Schälen ohne alles rot zu machen - geht das überhaupt?
Zitat von ms_77 am August 29, 2026, 09:39 UhrMeine Frau hat gestern wieder Rote Beete gekauft, die frischen Knollen vom Markt. Ich soll sie für irgendein Rezept schälen. Ok fein. Aber danach sah meine Arbeitsplatte aus wie ein Tatortbild. Die Hände sowieso. Ich hab noch nicht mal viel gemacht. Jetzt lese ich hier überall "einfach Handschuhe anziehen fertig". Klar. Hab ich auch gemacht, aber der Saft spritzt doch trotzdem irgendwo hin. Schneidebrett komplett gefärbt, Lappen daneben auch. Ich arbeite als Elektriker, da bin ich einiges gewöhnt was Schmutz angeht - aber das hier ist nochmal was anderes weil das Zeug nicht mehr rausgeht. Meine Frau sagt ich soll sie erst kochen und dann schälen, dann geht die Schale angeblich von selbst ab. Hat das jemand wirklich mal probiert? Klingt für mich nach mehr Aufwand nicht weniger. Und dann ist das ganze Gemüse schon weichgekocht bevor man überhaupt angefangen hat damit was zu machen. Oder gibts da ein vernünftiges Werkzeug für. Ich mein ich hab alles mögliche in der Küche rumliegen aber einen Sparschäler den ich danach wegwerfen kann weil er komplett lila ist - naja. Ich frag mich auch ob das bei den vakuumverpackten aus dem Supermarkt das Problem gar nicht erst gibt weil die ja schon geschält und vorgekocht sind. Meine Frau will davon nix wissen, "schmeckt nach Essig und Plastik" sagt sie. Kann ich nix zu sagen hab das nie probiert. Also kurze Frage an die die das regelmäßig machen: wie schält ihr das Zeug ohne die halbe Küche zu ruinieren.
Meine Frau hat gestern wieder Rote Beete gekauft, die frischen Knollen vom Markt. Ich soll sie für irgendein Rezept schälen. Ok fein. Aber danach sah meine Arbeitsplatte aus wie ein Tatortbild. Die Hände sowieso. Ich hab noch nicht mal viel gemacht. Jetzt lese ich hier überall "einfach Handschuhe anziehen fertig". Klar. Hab ich auch gemacht, aber der Saft spritzt doch trotzdem irgendwo hin. Schneidebrett komplett gefärbt, Lappen daneben auch. Ich arbeite als Elektriker, da bin ich einiges gewöhnt was Schmutz angeht - aber das hier ist nochmal was anderes weil das Zeug nicht mehr rausgeht. Meine Frau sagt ich soll sie erst kochen und dann schälen, dann geht die Schale angeblich von selbst ab. Hat das jemand wirklich mal probiert? Klingt für mich nach mehr Aufwand nicht weniger. Und dann ist das ganze Gemüse schon weichgekocht bevor man überhaupt angefangen hat damit was zu machen. Oder gibts da ein vernünftiges Werkzeug für. Ich mein ich hab alles mögliche in der Küche rumliegen aber einen Sparschäler den ich danach wegwerfen kann weil er komplett lila ist - naja. Ich frag mich auch ob das bei den vakuumverpackten aus dem Supermarkt das Problem gar nicht erst gibt weil die ja schon geschält und vorgekocht sind. Meine Frau will davon nix wissen, "schmeckt nach Essig und Plastik" sagt sie. Kann ich nix zu sagen hab das nie probiert. Also kurze Frage an die die das regelmäßig machen: wie schält ihr das Zeug ohne die halbe Küche zu ruinieren.
Zitat von leni_k am August 29, 2026, 09:48 Uhr@ms_77
Zitat von ms_77meine Frau will davon nix wissen
deine Frau hat ehrlich gesagt recht, die vakuumverpackten sind so eine Sache... ich hab die mal in einem Smoothie-Rezept verwendet das ich ausprobieren wollte und der Geschmack war wirklich seltsam flach. kein Vergleich. aber zum eigentlichen Problem: ich glaub das "erst kochen dann schälen" ist viel weniger aufwendig als es klingt. ich mach das manchmal nach dem Laufen wenn ich eh keine Energie mehr hab für Gefummel - einfach die ganze Knolle mit Schale ins Wasser, 40-50 min köcheln lassen, und dann mit einem alten Küchentuch drüberreiben. die Schale geht fast von alleine ab. kein Schäler nötig, kaum Saft-Chaos. der Haken ist natürlich was du schon gesagt hast - das Gemüse ist dann halt weich. für ein Carpaccio oder so is das natürlich nix. aber wenn's eh in eine Suppe oder in einen Aufstrich soll, spielt das keine Rolle. was ich mich bei deinem Post frag: was macht deine Frau überhaupt damit? weil davon hängt eigentlich ab ob der Kochweg sinn macht oder ob ihr wirklich roh ran müsst.
Zitat von ms_77meine Frau will davon nix wissen
deine Frau hat ehrlich gesagt recht, die vakuumverpackten sind so eine Sache... ich hab die mal in einem Smoothie-Rezept verwendet das ich ausprobieren wollte und der Geschmack war wirklich seltsam flach. kein Vergleich. aber zum eigentlichen Problem: ich glaub das "erst kochen dann schälen" ist viel weniger aufwendig als es klingt. ich mach das manchmal nach dem Laufen wenn ich eh keine Energie mehr hab für Gefummel - einfach die ganze Knolle mit Schale ins Wasser, 40-50 min köcheln lassen, und dann mit einem alten Küchentuch drüberreiben. die Schale geht fast von alleine ab. kein Schäler nötig, kaum Saft-Chaos. der Haken ist natürlich was du schon gesagt hast - das Gemüse ist dann halt weich. für ein Carpaccio oder so is das natürlich nix. aber wenn's eh in eine Suppe oder in einen Aufstrich soll, spielt das keine Rolle. was ich mich bei deinem Post frag: was macht deine Frau überhaupt damit? weil davon hängt eigentlich ab ob der Kochweg sinn macht oder ob ihr wirklich roh ran müsst.
Zitat von ms_77 am August 29, 2026, 10:02 UhrZitat von leni_kich mach das manchmal nach dem Laufen wenn ich eh keine Energie mehr hab für Gefummel
ok das klingt zumindest ehrlich. also die Knolle einfach so ins Wasser und dann mit nem Tuch abreiben. muss ich meiner Frau sagen die hat das glaub ich anders gemacht gestern - mit Schäler direkt roh. daher das Blutbad. was du fragst ist gar nicht blöd. sie will das für irgendnen Salat glaub ich, hat was mit Ziegenkäse erwähnt. dann ist das wahrscheinlich eh gekochte Rote Beete am Ende, also wäre der Kochweg kein Problem. ich weiß es aber ehrlich gesagt nicht genau, ich wurde nur zum Schälen eingeteilt und hab dann aufgehört als meine Hände aussahen wie bei nem Horrorfilm. das alte Küchentuch nehmen klingt jedenfalls schlauer als den Sparschäler hinterher zu entsorgen. ich bin Elektriker, ich denk halt in Werkzeug das man nicht wegwirft nach einmaligem Einsatz. was mich noch interessiert - wie lang hält die Farbe danach im Topf. ich mein der Edelstahltopf wird das hoffentlich überleben aber das Küchentuch is dann halt Geschichte oder
Zitat von leni_kich mach das manchmal nach dem Laufen wenn ich eh keine Energie mehr hab für Gefummel
ok das klingt zumindest ehrlich. also die Knolle einfach so ins Wasser und dann mit nem Tuch abreiben. muss ich meiner Frau sagen die hat das glaub ich anders gemacht gestern - mit Schäler direkt roh. daher das Blutbad. was du fragst ist gar nicht blöd. sie will das für irgendnen Salat glaub ich, hat was mit Ziegenkäse erwähnt. dann ist das wahrscheinlich eh gekochte Rote Beete am Ende, also wäre der Kochweg kein Problem. ich weiß es aber ehrlich gesagt nicht genau, ich wurde nur zum Schälen eingeteilt und hab dann aufgehört als meine Hände aussahen wie bei nem Horrorfilm. das alte Küchentuch nehmen klingt jedenfalls schlauer als den Sparschäler hinterher zu entsorgen. ich bin Elektriker, ich denk halt in Werkzeug das man nicht wegwirft nach einmaligem Einsatz. was mich noch interessiert - wie lang hält die Farbe danach im Topf. ich mein der Edelstahltopf wird das hoffentlich überleben aber das Küchentuch is dann halt Geschichte oder
Zitat von leni_k am August 29, 2026, 10:18 Uhr@ms_77
Zitat von ms_77das Küchentuch is dann halt Geschichte oder
ja, mehr oder weniger. ich hab ein paar alte Frotteetücher die ich nur noch für sowas verwende, die sind eh schon hoffnungslos. der Topf überlebt das problemlos, Edelstahl ist da hart im Nehmen. aber was mich jetzt wirklich interessiert - du bist Elektriker und denkst in "Werkzeug das man nicht wegwirft". ich find das eigentlich den richtigen Ansatz. ich hab mal gehört dass Einweghandschuhe aus dem Drogeriemarkt, also die dünnen Latexdinger die man sonst zum Haarefärben nimmt, dabei gut funktioniern weil die enger anliegen als die Küchenhandschuhe und man besser greifen kann. ob das wirklich so viel besser ist... keine Ahnung, ich hab's nie direkt verglichen. für den Ziegenkäse-Salat wäre gekocht eigentlich perfekt. die Scheiben lassen sich danach noch sauber schneiden wenn man die Knolle nicht zu lang kocht, so 35-40 Minuten reichen manchmal. zu weich wird's erst wenn du sie komplett zerfallen lässt. ach und die Farbe im Tuch - ich würd lügen wenn ich sag das geht wieder raus. das ist Abschied nehmen.
Zitat von ms_77das Küchentuch is dann halt Geschichte oder
ja, mehr oder weniger. ich hab ein paar alte Frotteetücher die ich nur noch für sowas verwende, die sind eh schon hoffnungslos. der Topf überlebt das problemlos, Edelstahl ist da hart im Nehmen. aber was mich jetzt wirklich interessiert - du bist Elektriker und denkst in "Werkzeug das man nicht wegwirft". ich find das eigentlich den richtigen Ansatz. ich hab mal gehört dass Einweghandschuhe aus dem Drogeriemarkt, also die dünnen Latexdinger die man sonst zum Haarefärben nimmt, dabei gut funktioniern weil die enger anliegen als die Küchenhandschuhe und man besser greifen kann. ob das wirklich so viel besser ist... keine Ahnung, ich hab's nie direkt verglichen. für den Ziegenkäse-Salat wäre gekocht eigentlich perfekt. die Scheiben lassen sich danach noch sauber schneiden wenn man die Knolle nicht zu lang kocht, so 35-40 Minuten reichen manchmal. zu weich wird's erst wenn du sie komplett zerfallen lässt. ach und die Farbe im Tuch - ich würd lügen wenn ich sag das geht wieder raus. das ist Abschied nehmen.
Zitat von ms_77 am August 29, 2026, 10:39 UhrZitat von leni_kdas ist Abschied nehmen
ja gut damit kann ich leben. ich hab schon Kabel gesehen die nach nem Kurzschluss nicht mehr zu retten waren, da trauert man auch nicht lang. die Sache mit den Latexhandschuhen vom Drogeriemarkt klingt eigentlich nicht dumm. meine Frau hat solche hier irgendwo rumliegen wegen Haarefärben oder so. das könnte ich mal testen wenns nächstes mal soweit ist. enger anliegend macht schon Sinn, mit den dicken Gummihandschuhen ist das halt wie mit Fäustlingen arbeiten. ich frag mich grad noch was anderes. wenn die Knolle 35-40 Minuten köchelt und man die dann aufschneidet - färbt die dann immer noch so extrem oder hat sich das durch den Kochprozess irgendwie beruhigt. weil wenn die danach trotzdem noch auf alles abfärbt was sie berührt dann ist der Vorteil ja nur beim Schälen selbst. schneiden muss man sie danach ja trotzdem noch. ich meine für Salat will meine Frau die bestimmt in Scheiben haben, nicht als Matsch. also das Messer das Schneidbrett - das wird trotzdem lila. da frag ich mich ob man da wirklich so viel gewonnen hat gegenüber roh schälen. ausser das Schälen selbst geht eben leichter. naja. ich werd ihr heute Abend sagen sie soll das mit dem alten Tuch probieren das überzeugt mich noch am meisten.
Zitat von leni_kdas ist Abschied nehmen
ja gut damit kann ich leben. ich hab schon Kabel gesehen die nach nem Kurzschluss nicht mehr zu retten waren, da trauert man auch nicht lang. die Sache mit den Latexhandschuhen vom Drogeriemarkt klingt eigentlich nicht dumm. meine Frau hat solche hier irgendwo rumliegen wegen Haarefärben oder so. das könnte ich mal testen wenns nächstes mal soweit ist. enger anliegend macht schon Sinn, mit den dicken Gummihandschuhen ist das halt wie mit Fäustlingen arbeiten. ich frag mich grad noch was anderes. wenn die Knolle 35-40 Minuten köchelt und man die dann aufschneidet - färbt die dann immer noch so extrem oder hat sich das durch den Kochprozess irgendwie beruhigt. weil wenn die danach trotzdem noch auf alles abfärbt was sie berührt dann ist der Vorteil ja nur beim Schälen selbst. schneiden muss man sie danach ja trotzdem noch. ich meine für Salat will meine Frau die bestimmt in Scheiben haben, nicht als Matsch. also das Messer das Schneidbrett - das wird trotzdem lila. da frag ich mich ob man da wirklich so viel gewonnen hat gegenüber roh schälen. ausser das Schälen selbst geht eben leichter. naja. ich werd ihr heute Abend sagen sie soll das mit dem alten Tuch probieren das überzeugt mich noch am meisten.
Zitat von leni_k am August 29, 2026, 10:58 Uhr@ms_77
Zitat von ms_77färbt die dann immer noch so extrem oder hat sich das durch den Kochprozess irgendwie beruhigt
ehrlich gesagt... ja, es färbt immer noch. aber weniger aggressiv als roh, das ist mein Eindruck zumindest. wie wenn die schlimmste Energie schon raus ist. das Schneidbrett wird trotzdem lila, keine Frage - aber der Saft spritzt nicht mehr so. das ist der Unterschied. roh ist das halt wie ein kleines Wasserrohr das du anbohrst. für den Salat würd ich sagen: einfach ein altes Brett nehmen das eh schon Kampfspuren hat. ich hab so eines aus Plastik das ich seit Jahren für Rote Beete, Kurkuma und ähnliche Chaosquellen reserviert hab. ist optisch nicht mehr schön aber das ist mir egal. und zu den Scheiben - wenn du 35 Minuten kochst und sie danach sofort in kaltes Wasser gibst, lässt sie sich noch ganz ordentlich schneiden. nicht papierdünn wie Carpaccio, aber für einen Salat mit Ziegenkäse reicht das locker. ich glaub deine Frau wird damit zufrieden sein wenn die Konsistenz stimmt. das mit den Latexhandschuhen würd ich wirklich mal testen lassen - und dann Bericht erstatten hier 😄
Zitat von ms_77färbt die dann immer noch so extrem oder hat sich das durch den Kochprozess irgendwie beruhigt
ehrlich gesagt... ja, es färbt immer noch. aber weniger aggressiv als roh, das ist mein Eindruck zumindest. wie wenn die schlimmste Energie schon raus ist. das Schneidbrett wird trotzdem lila, keine Frage - aber der Saft spritzt nicht mehr so. das ist der Unterschied. roh ist das halt wie ein kleines Wasserrohr das du anbohrst. für den Salat würd ich sagen: einfach ein altes Brett nehmen das eh schon Kampfspuren hat. ich hab so eines aus Plastik das ich seit Jahren für Rote Beete, Kurkuma und ähnliche Chaosquellen reserviert hab. ist optisch nicht mehr schön aber das ist mir egal. und zu den Scheiben - wenn du 35 Minuten kochst und sie danach sofort in kaltes Wasser gibst, lässt sie sich noch ganz ordentlich schneiden. nicht papierdünn wie Carpaccio, aber für einen Salat mit Ziegenkäse reicht das locker. ich glaub deine Frau wird damit zufrieden sein wenn die Konsistenz stimmt. das mit den Latexhandschuhen würd ich wirklich mal testen lassen - und dann Bericht erstatten hier 😄
Zitat von elvira_k am August 29, 2026, 11:03 Uhr@ms_77 das mit den alten Schneidebrettern ist wirklich der Weg, den würde ich auch nehmen. In meinem Garten habe ich das gleiche Problem wenn ich die Beete ernte und direkt verarbeite, dann reserviere ich mir ein Brett das sowieso schon Patina hat. Das ist psychologisch einfach leichter, man macht sich keine Gedanken mehr drüber. Aber was mich an eurer Diskussion jetzt beschäftigt - ihr redet die ganze Zeit vom Färben und vom Aufwand, und das ist ja berechtig, aber ich frage mich, ob eure Frau vielleicht auch einfach ungekochte Scheiben für den Salat will? Also echtes Carpaccio sozusagen, nicht gekocht und dann geschnitten. Das würde nämlich erklären, warum sie beim Schälen angefangen hat statt zu kochen. Mit Ziegenkäse könnte das durchaus gemeint sein, das ist ja eine elegantere Kombination. Wenn das der Fall ist, dann hilft das Kochen ja gar nicht weiter, weil sie ja die Rohheit braucht für den Geschmack und die Textur. Vielleicht fragt ihr sie einfach mal konkret nach, ob die Scheiben roh sein sollen oder ob gekocht in Ordnung ist. Das ändert die ganze Strategie. Und wenn roh sein muss - da würde ich ehrlich gesagt doch zu den dünnen Latexhandschuhen raten, die haben wir früher beim Färben auch benutzt, die liegen enger an und der Saft spritzt weniger wild herum als mit den dicken Gummihandschuhen.
@ms_77 das mit den alten Schneidebrettern ist wirklich der Weg, den würde ich auch nehmen. In meinem Garten habe ich das gleiche Problem wenn ich die Beete ernte und direkt verarbeite, dann reserviere ich mir ein Brett das sowieso schon Patina hat. Das ist psychologisch einfach leichter, man macht sich keine Gedanken mehr drüber. Aber was mich an eurer Diskussion jetzt beschäftigt - ihr redet die ganze Zeit vom Färben und vom Aufwand, und das ist ja berechtig, aber ich frage mich, ob eure Frau vielleicht auch einfach ungekochte Scheiben für den Salat will? Also echtes Carpaccio sozusagen, nicht gekocht und dann geschnitten. Das würde nämlich erklären, warum sie beim Schälen angefangen hat statt zu kochen. Mit Ziegenkäse könnte das durchaus gemeint sein, das ist ja eine elegantere Kombination. Wenn das der Fall ist, dann hilft das Kochen ja gar nicht weiter, weil sie ja die Rohheit braucht für den Geschmack und die Textur. Vielleicht fragt ihr sie einfach mal konkret nach, ob die Scheiben roh sein sollen oder ob gekocht in Ordnung ist. Das ändert die ganze Strategie. Und wenn roh sein muss - da würde ich ehrlich gesagt doch zu den dünnen Latexhandschuhen raten, die haben wir früher beim Färben auch benutzt, die liegen enger an und der Saft spritzt weniger wild herum als mit den dicken Gummihandschuhen.
Zitat von ms_77 am August 29, 2026, 11:10 Uhr@elvira_k guter Punkt ehrlich gesagt. ich hab meine Frau das nie direkt gefragt. ich wurde einfach eingeteilt und hab geschält. typisch. ich ruf sie kurz an - mal sehen ob sie rohe Scheiben will oder ob gekocht reicht. das würd tatsächlich alles einfacher machen. aber ich tipp mal auf roh weil sie den Salat irgendwo aufgeschnappt hat der "so aussah wie im Restaurant". und in nem Restaurant ist das meistens Carpaccio glaub ich, also roh hauchdünn. dann ist das mit dem Kochen sowieso hinfällig. Hobel hätten wir übrigens noch irgendwo rumliegen so ein billiges Plastikteil. ob der danach noch zu retten ist weiß ich nicht. der ist eh schon angeschlagen.
@elvira_k guter Punkt ehrlich gesagt. ich hab meine Frau das nie direkt gefragt. ich wurde einfach eingeteilt und hab geschält. typisch. ich ruf sie kurz an - mal sehen ob sie rohe Scheiben will oder ob gekocht reicht. das würd tatsächlich alles einfacher machen. aber ich tipp mal auf roh weil sie den Salat irgendwo aufgeschnappt hat der "so aussah wie im Restaurant". und in nem Restaurant ist das meistens Carpaccio glaub ich, also roh hauchdünn. dann ist das mit dem Kochen sowieso hinfällig. Hobel hätten wir übrigens noch irgendwo rumliegen so ein billiges Plastikteil. ob der danach noch zu retten ist weiß ich nicht. der ist eh schon angeschlagen.
Zitat von elvira_k am August 29, 2026, 11:22 UhrZitat von ms_77ich tipp mal auf roh weil sie den Salat irgendwo aufgeschnappt hat der "so aussah wie im Restaurant"
Ja, das klingt sehr danach. Dann ist ein Hobel tatsächlich der richtige Gedanke, aber - und da muss ich ehrlich sein - mit einem billigen Plasticteil werden Sie da nicht glücklich. Die Klingen sind einfach nicht scharf genug, um die Beete sauber durchzuschneiden, da reißt eher was ab als dass es schneidet. Und beim Reißen spritzt der Saft natürlich auch überall hin. In meinem Garten arbeite ich mit einem ordentlichen Gemüsehobel aus Edelstahl, den habe ich mir vor Jahren angeschafft, und der macht den Unterschied wirklich aus. Kostet nicht die Welt aber man hat was Vernünftiges. Das andere ist - wenn Ihre Frau wirklich papierdünne Scheiben wie im Restaurant haben will, dann frage ich mich, ob ein Hobel überhaupt die beste Lösung ist. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht mit einem scharfen Messer und viel Geduld. Die Beete muss ganz kalt sein - idealerweise eine halbe Stunde im Eisfach - dann wird sie fester und lässt sich sauberer schneiden. Und mit kaltem Gemüse spritzt weniger. Das klingt vielleicht aufwendig, aber ehrlich gesagt dauert das keine fünf Minuten länger als mit einem Hobel zu fummel.
Zitat von ms_77ich tipp mal auf roh weil sie den Salat irgendwo aufgeschnappt hat der "so aussah wie im Restaurant"
Ja, das klingt sehr danach. Dann ist ein Hobel tatsächlich der richtige Gedanke, aber - und da muss ich ehrlich sein - mit einem billigen Plasticteil werden Sie da nicht glücklich. Die Klingen sind einfach nicht scharf genug, um die Beete sauber durchzuschneiden, da reißt eher was ab als dass es schneidet. Und beim Reißen spritzt der Saft natürlich auch überall hin. In meinem Garten arbeite ich mit einem ordentlichen Gemüsehobel aus Edelstahl, den habe ich mir vor Jahren angeschafft, und der macht den Unterschied wirklich aus. Kostet nicht die Welt aber man hat was Vernünftiges. Das andere ist - wenn Ihre Frau wirklich papierdünne Scheiben wie im Restaurant haben will, dann frage ich mich, ob ein Hobel überhaupt die beste Lösung ist. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht mit einem scharfen Messer und viel Geduld. Die Beete muss ganz kalt sein - idealerweise eine halbe Stunde im Eisfach - dann wird sie fester und lässt sich sauberer schneiden. Und mit kaltem Gemüse spritzt weniger. Das klingt vielleicht aufwendig, aber ehrlich gesagt dauert das keine fünf Minuten länger als mit einem Hobel zu fummel.
Zitat von ms_77 am August 29, 2026, 11:51 UhrZitat von elvira_keine halbe Stunde im Eisfach
ok das ist neu. hab ich noch nie gehört aber klingt irgendwie logisch. wie wenn man Kabel kalt werden lässt die sich dann weniger verbiegen. meine Frau hat grad nicht rangegangen übrigens also ich weiß immer noch nicht ob roh oder gekocht. @elvira_k aber zu dem Hobel - Sie sagen billiges Plastikteil taugt nix wegen der Klinge. da glaub ich Ihnen. ich kenn das von Werkzeug. billiger Schraubenzieher rutscht ab, billiger Hobel reißt statt zu schneiden, macht Sinn. nur - ich kauf jetzt keinen neuen Edelstahlhobel nur damit meine Frau einmal im Monat Rote Beete hauchdünn haben will. da muss ich lachen. das wäre so als würd ich mir einen neuen Seitenschneider kaufen weil ich einmal im Jahr Nähgarn durchtrennen muss. scharfes Messer und Geduld klingt eigentlich realistischer für unsere Situation. ich hab ein anständiges Kochmesser das meine Frau immer scharf hält, das schneidet gut. ob ich dann die Nerven hab für papierdünne Scheiben nach nem langen Arbeitstag ist ne andere Frage. heute war so ein Tag.
Zitat von elvira_keine halbe Stunde im Eisfach
ok das ist neu. hab ich noch nie gehört aber klingt irgendwie logisch. wie wenn man Kabel kalt werden lässt die sich dann weniger verbiegen. meine Frau hat grad nicht rangegangen übrigens also ich weiß immer noch nicht ob roh oder gekocht. @elvira_k aber zu dem Hobel - Sie sagen billiges Plastikteil taugt nix wegen der Klinge. da glaub ich Ihnen. ich kenn das von Werkzeug. billiger Schraubenzieher rutscht ab, billiger Hobel reißt statt zu schneiden, macht Sinn. nur - ich kauf jetzt keinen neuen Edelstahlhobel nur damit meine Frau einmal im Monat Rote Beete hauchdünn haben will. da muss ich lachen. das wäre so als würd ich mir einen neuen Seitenschneider kaufen weil ich einmal im Jahr Nähgarn durchtrennen muss. scharfes Messer und Geduld klingt eigentlich realistischer für unsere Situation. ich hab ein anständiges Kochmesser das meine Frau immer scharf hält, das schneidet gut. ob ich dann die Nerven hab für papierdünne Scheiben nach nem langen Arbeitstag ist ne andere Frage. heute war so ein Tag.