Rote Bete und Magen – wann habt ihr euch dran gewöhnt?
Zitat von rennradrenate am Juli 6, 2026, 05:00 UhrIch stelle das mal so direkt in den Raum, weil ich das Gefühl habe, dass darüber im Forum noch zu wenig gesprochen wird. Wenn ich die Knolle in größeren Mengen esse - also wirklich als Hauptbestandteil einer Mahlzeit, nicht nur als Beilage - dann merke ich das. Nicht dramatisch, kein Notfall, aber der Magen meldet sich. Ein leichtes Drücken, manchmal Blähungen gegen Abend. Das kenne ich von gekochter Roter Bete ehrlich gesagt nicht so stark. Oder ich hab mich so daran gewöhnt, dass ich es nicht mehr wahrnehme. Bei mir war es so, dass ich als ich vor ein paar Jahren täglich Saft getrunken habe, die ersten zwei Wochen wirklich beschwerlich waren. Dann war es weg. Ob das Gewöhnung ist oder ob ich einfach unbewusst die Menge angepasst habe, weiß ich nicht mehr. Was mich jetzt beschäftigt: Ich habe die Menge wieder erhöht, weil ich vor längeren Ausfahrten gezielt mehr essen will. Und der Effekt ist wieder da. Konkret gesagt - ich frage mich ob das wirklich nur eine Eingewöhnungssache ist, oder ob manche Menschen dauerhaft empfindlicher reagieren und einfach die Dosis anpassen müssen. Meine Hausärztin hat mir dazu nichts gesagt, weil ich sie das nie direkt gefragt habe. Das hole ich beim nächsten Termin nach. Aber ich wäre neugierig, was andere hier erlebt haben - vor allem die, die Rote Bete schon länger und regelmäßig essen. Hat sich das bei euch irgendwann gelegt, oder ist das einfach so ein Begleiter der Sache? Und noch eine Randbeobachtung: Ich habe den Eindruck, dass rohe Rote Bete mein Verdauungssystem anders fordert als gekochte. Das klingt vielleicht banal, aber ich bin noch dabei, das einzuordnen.
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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.
Ich stelle das mal so direkt in den Raum, weil ich das Gefühl habe, dass darüber im Forum noch zu wenig gesprochen wird. Wenn ich die Knolle in größeren Mengen esse - also wirklich als Hauptbestandteil einer Mahlzeit, nicht nur als Beilage - dann merke ich das. Nicht dramatisch, kein Notfall, aber der Magen meldet sich. Ein leichtes Drücken, manchmal Blähungen gegen Abend. Das kenne ich von gekochter Roter Bete ehrlich gesagt nicht so stark. Oder ich hab mich so daran gewöhnt, dass ich es nicht mehr wahrnehme. Bei mir war es so, dass ich als ich vor ein paar Jahren täglich Saft getrunken habe, die ersten zwei Wochen wirklich beschwerlich waren. Dann war es weg. Ob das Gewöhnung ist oder ob ich einfach unbewusst die Menge angepasst habe, weiß ich nicht mehr. Was mich jetzt beschäftigt: Ich habe die Menge wieder erhöht, weil ich vor längeren Ausfahrten gezielt mehr essen will. Und der Effekt ist wieder da. Konkret gesagt - ich frage mich ob das wirklich nur eine Eingewöhnungssache ist, oder ob manche Menschen dauerhaft empfindlicher reagieren und einfach die Dosis anpassen müssen. Meine Hausärztin hat mir dazu nichts gesagt, weil ich sie das nie direkt gefragt habe. Das hole ich beim nächsten Termin nach. Aber ich wäre neugierig, was andere hier erlebt haben - vor allem die, die Rote Bete schon länger und regelmäßig essen. Hat sich das bei euch irgendwann gelegt, oder ist das einfach so ein Begleiter der Sache? Und noch eine Randbeobachtung: Ich habe den Eindruck, dass rohe Rote Bete mein Verdauungssystem anders fordert als gekochte. Das klingt vielleicht banal, aber ich bin noch dabei, das einzuordnen.
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Zitat von jana_w am Juli 6, 2026, 11:53 UhrZitat von rennradrenateich frage mich ob das wirklich nur eine Eingewöhnungssache ist
also ich glaub das ist weniger Gewöhnung und mehr einfach: Menge ist Menge. also ich find das bei vielen hochfaserigen Sachen so - Hülsenfrüchte, Kohl, eben auch Rote Bete roh. der Körper ist nicht per se empfindlich, er wird nur grad überfordert wenn du plötzlich hochfährst. was mich bei deinem Post tatsächlich beschäftigt ist der Unterschied roh vs. gekocht. ich hab das für mich auch irgendwann gemerkt, aber ich hab es nie so klar formuliert wie du das gerade hast. rohe Knolle ist halt strukturell ein anderes Ding für den Darm, nicht weil sie "schlechter" ist sondern weil die Zellstruktur noch intakt ist. gekocht bricht das auf. meine Vermutung ist dass du bei roher Roter Bete einfach grundsätzlich mit kleineren Mengen anfangen musst als du denkst, auch wenn du die gekochte Variante schon lange kennst. was ich nicht machen würde: direkt vor einer Ausfahrt hochdosieren und dann hoffen dass der Körper mitspielt. das klingt nach Experiment mit suboptimalem Timing 😅
ob das dauerhaft weggeht weiß ich ehrlich gesagt nicht. bei mir ist es halt so geblieben dass ich roh immer in Maßen esse das ist kein Leidensdruck sondern einfach so eingespielt.
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Zitat von rennradrenateich frage mich ob das wirklich nur eine Eingewöhnungssache ist
also ich glaub das ist weniger Gewöhnung und mehr einfach: Menge ist Menge. also ich find das bei vielen hochfaserigen Sachen so - Hülsenfrüchte, Kohl, eben auch Rote Bete roh. der Körper ist nicht per se empfindlich, er wird nur grad überfordert wenn du plötzlich hochfährst. was mich bei deinem Post tatsächlich beschäftigt ist der Unterschied roh vs. gekocht. ich hab das für mich auch irgendwann gemerkt, aber ich hab es nie so klar formuliert wie du das gerade hast. rohe Knolle ist halt strukturell ein anderes Ding für den Darm, nicht weil sie "schlechter" ist sondern weil die Zellstruktur noch intakt ist. gekocht bricht das auf. meine Vermutung ist dass du bei roher Roter Bete einfach grundsätzlich mit kleineren Mengen anfangen musst als du denkst, auch wenn du die gekochte Variante schon lange kennst. was ich nicht machen würde: direkt vor einer Ausfahrt hochdosieren und dann hoffen dass der Körper mitspielt. das klingt nach Experiment mit suboptimalem Timing 😅
ob das dauerhaft weggeht weiß ich ehrlich gesagt nicht. bei mir ist es halt so geblieben dass ich roh immer in Maßen esse das ist kein Leidensdruck sondern einfach so eingespielt.
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Zitat von rennradrenate am Juli 6, 2026, 12:14 UhrZitat von jana_wdirekt vor einer Ausfahrt hochdosieren und dann hoffen dass der Körper mitspielt
Das ist fair, @jana_w - und ich geb zu, dass ich da nicht immer klug vorgehe. Wobei ich das Konzentrat vor Ausfahrten bisher ohne Probleme vertrage, das ist was anderes als die ganze Knolle roh. Die Frage ist für mich eher was ich an normalen Tagen esse, also abseits der Ausfahrten. Was mich an deiner Antwort aber eigentlich am meisten beschäftigt ist dieser Punkt mit der intakten Zellstruktur. Ich hab das so nie gedacht, finde das aber plausibel. Dann müsste ja auch die Verarbeitungszeit im Darm länger sein - und das würde erklären warum die Beschwerden bei mir immer so zeitversetzt kommen. Nicht direkt nach dem Essen sondern eben gegen Abend. Mich würde jetzt wirklich interessieren ob es einen Unterschied macht, wie fein man die rohe Knolle verarbeitet. Also Raspeln vs. dünne Scheiben vs. grobe Stücke. Ich hab das nie systematisch verglichen, weil ich beim Kochen eher nach Rezept gehe als nach Magenprotokoll. Aber eigentlich wäre das ein sinnvoller Test - kleinere Partikel, weniger Arbeit für den Darm, zumindest in der Theorie. Ob das dann auch den Nitratgehalt beeinflusst der verfügbar ist, weiß ich nicht. Irgendwo hab ich mal gelesen dass Kauen dabei eine Rolle spielt, wegen der Mundflora und der Nitratumwandlung. Aber das ist schon eine Weile her und ich weiß nicht mehr woher das stammte.
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Zitat von jana_wdirekt vor einer Ausfahrt hochdosieren und dann hoffen dass der Körper mitspielt
Das ist fair, @jana_w - und ich geb zu, dass ich da nicht immer klug vorgehe. Wobei ich das Konzentrat vor Ausfahrten bisher ohne Probleme vertrage, das ist was anderes als die ganze Knolle roh. Die Frage ist für mich eher was ich an normalen Tagen esse, also abseits der Ausfahrten. Was mich an deiner Antwort aber eigentlich am meisten beschäftigt ist dieser Punkt mit der intakten Zellstruktur. Ich hab das so nie gedacht, finde das aber plausibel. Dann müsste ja auch die Verarbeitungszeit im Darm länger sein - und das würde erklären warum die Beschwerden bei mir immer so zeitversetzt kommen. Nicht direkt nach dem Essen sondern eben gegen Abend. Mich würde jetzt wirklich interessieren ob es einen Unterschied macht, wie fein man die rohe Knolle verarbeitet. Also Raspeln vs. dünne Scheiben vs. grobe Stücke. Ich hab das nie systematisch verglichen, weil ich beim Kochen eher nach Rezept gehe als nach Magenprotokoll. Aber eigentlich wäre das ein sinnvoller Test - kleinere Partikel, weniger Arbeit für den Darm, zumindest in der Theorie. Ob das dann auch den Nitratgehalt beeinflusst der verfügbar ist, weiß ich nicht. Irgendwo hab ich mal gelesen dass Kauen dabei eine Rolle spielt, wegen der Mundflora und der Nitratumwandlung. Aber das ist schon eine Weile her und ich weiß nicht mehr woher das stammte.
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Zitat von jana_w am Juli 6, 2026, 12:38 UhrZitat von rennradrenatekleinere Partikel weniger Arbeit für den Darm
ja das klingt intuitiv logisch aber ich bin da ehrlich gesagt nicht sicher ob das so linear funktioniert. ich mein - wir kauen Essen ja auch und das macht es auch kleiner, trotzdem reagiert der Darm halt auf das was da ist. ob 2mm Raspel vs. 5mm Scheibe da wirklich einen spürbaren Unterschied macht... weiß ich nicht. klingt eher nach Wunschdenken als nach echtem Effekt. was mich an deinem Post aber mehr beschäftigt ist das mit dem Kauen und der Mundflora. das hab ich auch irgendwo aufgeschnappt, irgendwas mit Nitrat das erst durch Speichelenzyme oder Bakterien im Mund zu Nitrit wird bevor der Magen überhaupt was tut. also ich find das tatsächlich plausibler als die Partikelgröße. würde ja auch erklären warum Saft anders wirkt - da ist das schon flüssig und quasi vorgeprozessiert, der Mund hat weniger zu tun. @rennradrenate das wäre dann halt auch ein Argument dafür dass du mit dem Konzentrat weniger Probleme hast als mit der ganzen Knolle roh. nicht nur wegen der Faser sondern wegen dem wie der Körper das verarbeitet bevor es überhaupt im Magen ankommt. ich bin kein Fan von Saft generell - mir ist die ganze Knolle einfach lieber, allein schon weil ich den Saft immer überall habe und das ist ja optisch
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Zitat von rennradrenatekleinere Partikel weniger Arbeit für den Darm
ja das klingt intuitiv logisch aber ich bin da ehrlich gesagt nicht sicher ob das so linear funktioniert. ich mein - wir kauen Essen ja auch und das macht es auch kleiner, trotzdem reagiert der Darm halt auf das was da ist. ob 2mm Raspel vs. 5mm Scheibe da wirklich einen spürbaren Unterschied macht... weiß ich nicht. klingt eher nach Wunschdenken als nach echtem Effekt. was mich an deinem Post aber mehr beschäftigt ist das mit dem Kauen und der Mundflora. das hab ich auch irgendwo aufgeschnappt, irgendwas mit Nitrat das erst durch Speichelenzyme oder Bakterien im Mund zu Nitrit wird bevor der Magen überhaupt was tut. also ich find das tatsächlich plausibler als die Partikelgröße. würde ja auch erklären warum Saft anders wirkt - da ist das schon flüssig und quasi vorgeprozessiert, der Mund hat weniger zu tun. @rennradrenate das wäre dann halt auch ein Argument dafür dass du mit dem Konzentrat weniger Probleme hast als mit der ganzen Knolle roh. nicht nur wegen der Faser sondern wegen dem wie der Körper das verarbeitet bevor es überhaupt im Magen ankommt. ich bin kein Fan von Saft generell - mir ist die ganze Knolle einfach lieber, allein schon weil ich den Saft immer überall habe und das ist ja optisch
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Zitat von rennradrenate am Juli 6, 2026, 13:04 UhrZitat von jana_wmir ist die ganze Knolle einfach lieber, allein schon weil ich den Saft immer überall habe
Das kenne ich - ich hab mir mal ein weißes Hemd ruiniert, das war eine Lektion. Aber das ist nicht der Punkt. Was mich an deiner Antwort wirklich beschäftigt ist diese Frage ob der Mund da schon mitarbeitet, bevor der Magen überhaupt dran ist. Ich hab jetzt versucht mich zu erinnern wo ich das damals gelesen habe - ich glaube es war ein Artikel in einer Sporternährungszeitschrift, aber ich finde den nicht mehr. Was ich noch weiß: da stand sinngemäß, dass Mundspülung mit Chlorhexidin die Nitratumwandlung blockiert, weil die Mundflora dabei draufgeht. Das fand ich damals so verblüffend, dass ich es behalten habe. Wenn das stimmt, dann wäre der logische Schluss dass man beim Saft eigentlich langsamer trinken sollte, nicht runterschütten. Was ich nicht tue, das geb ich zu. @jana_w den Punkt mit dem Konzentrat finde ich aber nicht ganz schlüssig - das ist ja auch schon flüssig, trotzdem reagiere ich da magenfreundlicher als bei der rohen Knolle. Wenn es nur an der Faserstruktur läge, ok. Aber wenn der Mundkontakt wirklich so eine Rolle spielt, dann müsste ich beim Konzentrat eigentlich ähnliche Bedingungen haben wie beim Saft. Ich weiß da keine Antwort drauf.
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Zitat von jana_wmir ist die ganze Knolle einfach lieber, allein schon weil ich den Saft immer überall habe
Das kenne ich - ich hab mir mal ein weißes Hemd ruiniert, das war eine Lektion. Aber das ist nicht der Punkt. Was mich an deiner Antwort wirklich beschäftigt ist diese Frage ob der Mund da schon mitarbeitet, bevor der Magen überhaupt dran ist. Ich hab jetzt versucht mich zu erinnern wo ich das damals gelesen habe - ich glaube es war ein Artikel in einer Sporternährungszeitschrift, aber ich finde den nicht mehr. Was ich noch weiß: da stand sinngemäß, dass Mundspülung mit Chlorhexidin die Nitratumwandlung blockiert, weil die Mundflora dabei draufgeht. Das fand ich damals so verblüffend, dass ich es behalten habe. Wenn das stimmt, dann wäre der logische Schluss dass man beim Saft eigentlich langsamer trinken sollte, nicht runterschütten. Was ich nicht tue, das geb ich zu. @jana_w den Punkt mit dem Konzentrat finde ich aber nicht ganz schlüssig - das ist ja auch schon flüssig, trotzdem reagiere ich da magenfreundlicher als bei der rohen Knolle. Wenn es nur an der Faserstruktur läge, ok. Aber wenn der Mundkontakt wirklich so eine Rolle spielt, dann müsste ich beim Konzentrat eigentlich ähnliche Bedingungen haben wie beim Saft. Ich weiß da keine Antwort drauf.
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Zitat von jana_w am Juli 6, 2026, 13:19 UhrZitat von rennradrenatebeim Konzentrat eigentlich ähnliche Bedingungen haben wie beim Saft
okay das ist tatsächlich ein guter Punkt und ich hab da grad keine saubere Antwort drauf. vielleicht liegt es gar nicht am Mund-Schritt sondern einfach an der Faser - also dass dein Darm die ganze Knolle roh halt komplett anders angeht als irgendwas Flüssiges egal wie das zustande kommt. das wäre dann eigentlich das simplere Erklärungsmodell. was mich beim Chlorhexidin-Punkt aber gerade beschäftigt: das würde ja heißen dass Leute die regelmäßig antibakterielle Mundspülungen benutzen quasi weniger von der Roten Bete haben. nicht wegen Magen sondern weil die Umwandlung schon vorher blockiert wird. das fänd ich irgendwie absurd wenn das stimmt. ich benutze sowas nicht, aber ich kenn einige die das täglich machen wegen Zahnfleisch-Kram. ob die das wissen... @rennradrenate ich glaub du machst das gerade komplizierter als es sein muss. wenn das Konzentrat funktioniert und die rohe Knolle nicht - dann ist das halt dein Signal. nicht jede Abweichung muss erklärbar sein bevor man anfängt drauf zu hören.
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Zitat von rennradrenatebeim Konzentrat eigentlich ähnliche Bedingungen haben wie beim Saft
okay das ist tatsächlich ein guter Punkt und ich hab da grad keine saubere Antwort drauf. vielleicht liegt es gar nicht am Mund-Schritt sondern einfach an der Faser - also dass dein Darm die ganze Knolle roh halt komplett anders angeht als irgendwas Flüssiges egal wie das zustande kommt. das wäre dann eigentlich das simplere Erklärungsmodell. was mich beim Chlorhexidin-Punkt aber gerade beschäftigt: das würde ja heißen dass Leute die regelmäßig antibakterielle Mundspülungen benutzen quasi weniger von der Roten Bete haben. nicht wegen Magen sondern weil die Umwandlung schon vorher blockiert wird. das fänd ich irgendwie absurd wenn das stimmt. ich benutze sowas nicht, aber ich kenn einige die das täglich machen wegen Zahnfleisch-Kram. ob die das wissen... @rennradrenate ich glaub du machst das gerade komplizierter als es sein muss. wenn das Konzentrat funktioniert und die rohe Knolle nicht - dann ist das halt dein Signal. nicht jede Abweichung muss erklärbar sein bevor man anfängt drauf zu hören.
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Zitat von rennradrenate am Juli 6, 2026, 13:24 UhrZitat von jana_wwenn das Konzentrat funktioniert und die rohe Knolle nicht - dann ist das halt dein Signal
Das stimmt, @jana_w - und ich hör da ja auch drauf, sonst hätte ich das nicht so klar beschrieben. Aber "drauf hören" und "nicht mehr drüber nachdenken" sind für mich zwei verschiedene Dinge. Das eine schließt das andere nicht aus. Was mich an deinem Chlorhexidin-Punkt aber gerade wirklich beschäftigt: ich hab das jetzt kurz gegoogelt und tatsächlich taucht das in mehreren Sportmedizin-Texten auf. Nicht als Randnotiz, sondern als ernsthafter Befund. Das finde ich dann eben nicht mehr so akademisch. Wenn jemand täglich antibakteriell spült und gleichzeitig auf Rote Bete für die Ausdauer setzt, dann könnte das schlicht nicht funktionieren - und die Person wüsste nicht warum. Das wäre ein Argument dafür, mal die Hausärztin konkret zu fragen: nicht nur wegen Verträglichkeit, sondern was im Mund überhaupt passiert. Ich vermute, dass das die wenigsten auf dem Radar haben - auch in der medizinischen Praxis nicht, weil Ernährung und Zahnhygiene selten zusammen gedacht werden. Ob das "zu kompliziert" ist weiß ich nicht. Ich finde es eher konkret.
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Zitat von jana_wwenn das Konzentrat funktioniert und die rohe Knolle nicht - dann ist das halt dein Signal
Das stimmt, @jana_w - und ich hör da ja auch drauf, sonst hätte ich das nicht so klar beschrieben. Aber "drauf hören" und "nicht mehr drüber nachdenken" sind für mich zwei verschiedene Dinge. Das eine schließt das andere nicht aus. Was mich an deinem Chlorhexidin-Punkt aber gerade wirklich beschäftigt: ich hab das jetzt kurz gegoogelt und tatsächlich taucht das in mehreren Sportmedizin-Texten auf. Nicht als Randnotiz, sondern als ernsthafter Befund. Das finde ich dann eben nicht mehr so akademisch. Wenn jemand täglich antibakteriell spült und gleichzeitig auf Rote Bete für die Ausdauer setzt, dann könnte das schlicht nicht funktionieren - und die Person wüsste nicht warum. Das wäre ein Argument dafür, mal die Hausärztin konkret zu fragen: nicht nur wegen Verträglichkeit, sondern was im Mund überhaupt passiert. Ich vermute, dass das die wenigsten auf dem Radar haben - auch in der medizinischen Praxis nicht, weil Ernährung und Zahnhygiene selten zusammen gedacht werden. Ob das "zu kompliziert" ist weiß ich nicht. Ich finde es eher konkret.
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Zitat von jana_w am Juli 6, 2026, 13:27 UhrZitat von rennradrenateErnährung und Zahnhygiene selten zusammen gedacht werden
okay ja das stimmt vermutlich. aber ich find das ist auch so ein bisschen das Problem mit dem ganzen Optimierungsdenken - irgendwann bist du dabei alles zu koordinieren und verlierst den Überblick was eigentlich noch normal ist. ich mein soll jetzt jeder der Rote Bete isst erstmal seinen Zahnarzt fragen ob die Mundflora kompatibel ist? klingt absurd auch wenn der Mechanismus real ist. was mich an deinem letzten Post mehr triggert @rennradrenate ist dieser Satz mit "drauf hören und nicht mehr drüber nachdenken sind zwei verschiedene Dinge". das stimmt. aber ich glaub du bist grad in so einem Loop wo du mehr Fragen produzierst als du beantworten kannst und das fühlt sich von außen ein bisschen nach Rechtfertigung an nicht nach echtem Erkenntnisgewinn. was weißt du jetzt konkret mehr als vor diesem Thread? ich bin da nicht anders übrigens. ich hab heute morgen auch wieder zu lange über Kaffeemilch nachgedacht statt einfach zu trinken.
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Zitat von rennradrenateErnährung und Zahnhygiene selten zusammen gedacht werden
okay ja das stimmt vermutlich. aber ich find das ist auch so ein bisschen das Problem mit dem ganzen Optimierungsdenken - irgendwann bist du dabei alles zu koordinieren und verlierst den Überblick was eigentlich noch normal ist. ich mein soll jetzt jeder der Rote Bete isst erstmal seinen Zahnarzt fragen ob die Mundflora kompatibel ist? klingt absurd auch wenn der Mechanismus real ist. was mich an deinem letzten Post mehr triggert @rennradrenate ist dieser Satz mit "drauf hören und nicht mehr drüber nachdenken sind zwei verschiedene Dinge". das stimmt. aber ich glaub du bist grad in so einem Loop wo du mehr Fragen produzierst als du beantworten kannst und das fühlt sich von außen ein bisschen nach Rechtfertigung an nicht nach echtem Erkenntnisgewinn. was weißt du jetzt konkret mehr als vor diesem Thread? ich bin da nicht anders übrigens. ich hab heute morgen auch wieder zu lange über Kaffeemilch nachgedacht statt einfach zu trinken.
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Zitat von rennradrenate am Juli 6, 2026, 13:52 UhrZitat von jana_wdu bist grad in so einem Loop wo du mehr Fragen produzierst als du beantworten kannst
Das mag sein. Aber ich finde den Vorwurf des Loops ehrlich gesagt etwas billig, @jana_w. Es gibt Fragen, die sich lohnen, auch wenn man sie nicht sofort schließen kann. Das ist kein Selbstzweck. Was mich an deinem letzten Post aber wirklich mehr beschäftigt als der Loop-Vorwurf: dieser Satz mit dem Optimierungsdenken. Du tust so, als wäre das Koordinieren per se das Problem. Aber ich koordiniere nicht des Koordinierens wegen. Ich hab erhöhten Blutdruck, ich fahre zweimal im Jahr Granfondo, und ich esse seit Jahren etwas, das anscheinend mehr mit meinem Körper interagiert als ich dachte. Das ist kein Hobby-Perfektionismus, das ist schlicht Interesse an dem was passiert. Und konkret gesagt - nein, nicht jeder muss seinen Zahnarzt fragen. Aber wenn jemand hier schreibt, dass Rote Bete bei ihm nichts bringt, und gleichzeitig täglich Chlorhexidin benutzt, dann wäre das eine relevante Information. Nicht für jeden. Aber für den. Was ich jetzt tatsächlich nicht weiß: ob das bei mir selbst relevant ist. Ich benutze keine antibakteriellen Spülungen, aber ich hab letztens in der Apotheke gefragt und die Frau dort wusste von dem Zusammenhang überhaupt nichts. Das fand ich bezeichnend. Nicht dramatisch, aber bezeichnend.
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Zitat von jana_wdu bist grad in so einem Loop wo du mehr Fragen produzierst als du beantworten kannst
Das mag sein. Aber ich finde den Vorwurf des Loops ehrlich gesagt etwas billig, @jana_w. Es gibt Fragen, die sich lohnen, auch wenn man sie nicht sofort schließen kann. Das ist kein Selbstzweck. Was mich an deinem letzten Post aber wirklich mehr beschäftigt als der Loop-Vorwurf: dieser Satz mit dem Optimierungsdenken. Du tust so, als wäre das Koordinieren per se das Problem. Aber ich koordiniere nicht des Koordinierens wegen. Ich hab erhöhten Blutdruck, ich fahre zweimal im Jahr Granfondo, und ich esse seit Jahren etwas, das anscheinend mehr mit meinem Körper interagiert als ich dachte. Das ist kein Hobby-Perfektionismus, das ist schlicht Interesse an dem was passiert. Und konkret gesagt - nein, nicht jeder muss seinen Zahnarzt fragen. Aber wenn jemand hier schreibt, dass Rote Bete bei ihm nichts bringt, und gleichzeitig täglich Chlorhexidin benutzt, dann wäre das eine relevante Information. Nicht für jeden. Aber für den. Was ich jetzt tatsächlich nicht weiß: ob das bei mir selbst relevant ist. Ich benutze keine antibakteriellen Spülungen, aber ich hab letztens in der Apotheke gefragt und die Frau dort wusste von dem Zusammenhang überhaupt nichts. Das fand ich bezeichnend. Nicht dramatisch, aber bezeichnend.
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Zitat von jana_w am Juli 6, 2026, 14:19 UhrZitat von rennradrenatedie Frau dort wusste von dem Zusammenhang überhaupt nichts
okay aber das ist halt kein Argument. Apotheken-Personal weiß auch nicht alles über jeden Nischeneffekt von jedem Lebensmittel - das ist kein Job der das abdecken muss. das klingt jetzt ein bisschen so als wäre "die in der Apotheke kannte das nicht" ein Beleg dafür dass das Thema wichtiger ist als man denkt. das ist es nicht zwingend. was mich an deinem Post aber gerade mehr beschäftigt @rennradrenate: du schreibst erhöhter Blutdruck als wäre das ein Kontext der alles erklärt. ich will da nicht reingrätschen weil das dein Körper ist. aber ich find das ist ein anderes Gespräch als "Rote Bete und Magen". wenn du das aus medizinischen Gründen optimierst, dann ist das Hausarztin-Gespräch eigentlich längst überfällig - nicht wegen Mundflora sondern wegen dem großen Bild. ich merk gerade dass ich hier eigentlich gar nicht mehr über Rote Bete rede sondern über Entscheidungslogik und das war heute nicht mein Plan. hab noch drei Projekte offen und sitz hier und diskutiere Nitrat-Kaskaden.
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Zitat von rennradrenatedie Frau dort wusste von dem Zusammenhang überhaupt nichts
okay aber das ist halt kein Argument. Apotheken-Personal weiß auch nicht alles über jeden Nischeneffekt von jedem Lebensmittel - das ist kein Job der das abdecken muss. das klingt jetzt ein bisschen so als wäre "die in der Apotheke kannte das nicht" ein Beleg dafür dass das Thema wichtiger ist als man denkt. das ist es nicht zwingend. was mich an deinem Post aber gerade mehr beschäftigt @rennradrenate: du schreibst erhöhter Blutdruck als wäre das ein Kontext der alles erklärt. ich will da nicht reingrätschen weil das dein Körper ist. aber ich find das ist ein anderes Gespräch als "Rote Bete und Magen". wenn du das aus medizinischen Gründen optimierst, dann ist das Hausarztin-Gespräch eigentlich längst überfällig - nicht wegen Mundflora sondern wegen dem großen Bild. ich merk gerade dass ich hier eigentlich gar nicht mehr über Rote Bete rede sondern über Entscheidungslogik und das war heute nicht mein Plan. hab noch drei Projekte offen und sitz hier und diskutiere Nitrat-Kaskaden.
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