Rote Bete roh vs. gekocht – merkt ihr beim Körpergefühl wirklich einen Unterschied?
Zitat von rennradhorst am Juli 11, 2026, 11:01 UhrIch frag mich das schon eine Weile und komm net zu einem klaren Ergebnis für mich selbst. Neulich hab ich bei einem Bekannten rohe Rote Bete gegessen, dünn gehobelt mit etwas Zitrone drauf, und mein Magen hat das deutlich anders aufgenommen als wenn ich die gegarte Knolle esse. Net schlimm, aber anders halt. Bisschen mehr Druck, würd ich sagen. Jetzt ist natürlich die Frage ob das einbildung ist oder ob da wirklich was dran ist. Meine Hausärztin hat mal beiläufig erwähnt dass rohes Gemüse generell mehr auf den Darm geht als gegartes, das ist jetzt kein Rote-Bete-Spezialwissen, aber vielleicht erklärt es trotzdem was. Beim Geschmack ist der Unterschied für mich eindeutig - roh ist erdig und deutlich intensiver, fast schon bissig, gekocht wird das weicher und süßlicher. Ich fahr auf beides ab je nach Stimmung. Was mich aber mehr interessiert ist der Aspekt Nitrat, weil ich das eben nicht nur als Gemüse esse sondern auch mit dem Hintergedanken dass da was für die Durchblutung drin ist. Und da liest man halt unterschiedliches, ob kochen die Nitrate zerstört oder net. Hab mal einen Podcast gehört wo das Thema kam aber die sind net wirklich zu einem klaren Schluss gekommen. Heute abend nach der Arbeit (war ein langer Tag, drei Baustellen) hab ich die Variante mit dem Ofen probiert, ganze Knolle eingewickelt, so 60 Minuten. Das Ergebnis war richtig gut aber ich frag mich halt ob ich damit genauso viel mitnehm wie mit rohem oder frisch gepresstem Saft. Wer hat da echte Erfahrungswerte, net nur Theorie aus dem Internet?
Ich frag mich das schon eine Weile und komm net zu einem klaren Ergebnis für mich selbst. Neulich hab ich bei einem Bekannten rohe Rote Bete gegessen, dünn gehobelt mit etwas Zitrone drauf, und mein Magen hat das deutlich anders aufgenommen als wenn ich die gegarte Knolle esse. Net schlimm, aber anders halt. Bisschen mehr Druck, würd ich sagen. Jetzt ist natürlich die Frage ob das einbildung ist oder ob da wirklich was dran ist. Meine Hausärztin hat mal beiläufig erwähnt dass rohes Gemüse generell mehr auf den Darm geht als gegartes, das ist jetzt kein Rote-Bete-Spezialwissen, aber vielleicht erklärt es trotzdem was. Beim Geschmack ist der Unterschied für mich eindeutig - roh ist erdig und deutlich intensiver, fast schon bissig, gekocht wird das weicher und süßlicher. Ich fahr auf beides ab je nach Stimmung. Was mich aber mehr interessiert ist der Aspekt Nitrat, weil ich das eben nicht nur als Gemüse esse sondern auch mit dem Hintergedanken dass da was für die Durchblutung drin ist. Und da liest man halt unterschiedliches, ob kochen die Nitrate zerstört oder net. Hab mal einen Podcast gehört wo das Thema kam aber die sind net wirklich zu einem klaren Schluss gekommen. Heute abend nach der Arbeit (war ein langer Tag, drei Baustellen) hab ich die Variante mit dem Ofen probiert, ganze Knolle eingewickelt, so 60 Minuten. Das Ergebnis war richtig gut aber ich frag mich halt ob ich damit genauso viel mitnehm wie mit rohem oder frisch gepresstem Saft. Wer hat da echte Erfahrungswerte, net nur Theorie aus dem Internet?
Zitat von rote_socke_83 am Juli 17, 2026, 07:45 Uhr@rennradhorst
Zitat von rennradhorstob ich damit genauso viel mitnehm wie mit rohem oder frisch gepresstem Saft
das ist die Frage die mich auch beschäftigt, aber ich glaub wir stellen sie falsch. Weil "genauso viel mitnehmen" klingt als wäre da ne messbare Einheit die man optimieren kann. Ist mir zu abstrakt für den Alltag. Was ich konkret gemerkt hab: ich hab mal zwei Wochen lang konsequent vor der langen Ausfahrt am Samstag eine Knolle aus dem Ofen gegessen, warm, mit etwas Öl. Kein Saft, keine Kapseln. Und ich hab da nichts Weltbewegendes gespürt. Aber mein Bauch hat es deutlich besser vertragen als den gepressten Saft den ich vorher probiert hatte. Das ist kein Ergebnis, das ist einfach meine Beobachtung. Was mich bei deinem Post aber wirklich beschäftigt ist der Punkt mit dem Druck nach rohem Verzehr. Meine Vermutung ist dass das bei vielen einfach die Zellwände sind die der Körper nicht so leicht aufbricht. Das hat mir mal jemand in der Apotheke um die Ecke erklärt, kein tiefes Fachwissen, aber das hat sich für mich stimmig angehört. Ob das dann auch bedeutet dass da weniger "ankommt" von dem was man sich erhofft - keine Ahnung, ehrlich gesagt. der Ofen-Test klingt jedenfalls nach dem vernünftigsten Ansatz den du beschreibst. 60 Minuten ganze Knolle ist eigentlich genau das was ich auch mache wenn ich nicht zu faul bin.
Zitat von rennradhorstob ich damit genauso viel mitnehm wie mit rohem oder frisch gepresstem Saft
das ist die Frage die mich auch beschäftigt, aber ich glaub wir stellen sie falsch. Weil "genauso viel mitnehmen" klingt als wäre da ne messbare Einheit die man optimieren kann. Ist mir zu abstrakt für den Alltag. Was ich konkret gemerkt hab: ich hab mal zwei Wochen lang konsequent vor der langen Ausfahrt am Samstag eine Knolle aus dem Ofen gegessen, warm, mit etwas Öl. Kein Saft, keine Kapseln. Und ich hab da nichts Weltbewegendes gespürt. Aber mein Bauch hat es deutlich besser vertragen als den gepressten Saft den ich vorher probiert hatte. Das ist kein Ergebnis, das ist einfach meine Beobachtung. Was mich bei deinem Post aber wirklich beschäftigt ist der Punkt mit dem Druck nach rohem Verzehr. Meine Vermutung ist dass das bei vielen einfach die Zellwände sind die der Körper nicht so leicht aufbricht. Das hat mir mal jemand in der Apotheke um die Ecke erklärt, kein tiefes Fachwissen, aber das hat sich für mich stimmig angehört. Ob das dann auch bedeutet dass da weniger "ankommt" von dem was man sich erhofft - keine Ahnung, ehrlich gesagt. der Ofen-Test klingt jedenfalls nach dem vernünftigsten Ansatz den du beschreibst. 60 Minuten ganze Knolle ist eigentlich genau das was ich auch mache wenn ich nicht zu faul bin.