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Rote-Bete-Saft vs. ganze Knolle – macht das wirklich einen Unterschied?

Ich bin über die Nitrat-Forschung auf das Thema gestoßen, konkret über ein Paper von Lansley et al. (2011, Journal of Applied Physiology), das zeigte, dass Nitrat die Sauerstoffeffizienz beim Ausdauersport messbar verbessern kann. Seitdem hab ich einiges getestet, darunter auch konzentrierte Shots wie Betanio PLUS, aber auch normale Rote-Bete-Knollen aus dem Supermarkt und frisch vom Wochenmarkt. Was mich beschäftigt: Ich lese immer wieder, dass der Saft schneller und zuverlässiger wirkt, weil die Nitratkonzentration standardisierter sei. Hast du da eine Quelle für? Ich finde das zumindest plausibel, weil beim Kochen der ganzen Knolle ein Teil des Nitrats verloren geht (je nach Temperatur und Kochzeit), aber wie groß der Unterschied wirklich ist, hab ich noch nirgends sauber beziffert gesehen. Mein eigenes Erleben: Ich hab jetzt mehrere Wochen beide Varianten im Wechsel probiert, immer ca. 2-3 Stunden vor dem Lauf. Beim Saft (konzentriert) bilde ich mir ein, dass meine Pace bei längeren Einheiten stabiler bleibt, aber ich weiß natürlich, dass das kein kontrolliertes Experiment ist. Placebo lässt sich da nicht ausschließen. Was mich außerdem interessiert: Gibt es Erfahrungen damit, wie viel von der ganzen Knolle man bräuchte, um auf ähnliche Nitratmengen zu kommen wie mit einem konzentrierten Shot? Ich hab eine Zahl von ca. 300-500g roher Knolle gelesen, um auf die ~400mg Nitrat zu kommen, die in vielen Studien verwendet werden - aber die Quelle dazu hab ich leider nicht mehr parat. Frische Knolle vom Markt schmeckt übrigens wirklich anders als das Zeug aus dem Glas, das ist keine Einbildung. Aber ob das auch biochemisch relevant ist