Rote Bete und Schlaf – bildet ihr euch das ein oder messt ihr was?
Zitat von markus_b82 am Juli 11, 2026, 06:24 UhrIch frag mich seit ein paar Tagen, ob ich hier einen Zusammenhang konstruiere der keiner ist. Kurze Vorgeschichte: Ich hab letzte Woche angefangen, die Rote Bete konsequenter abends zu essen statt mittags, weil's sich zeitlich besser eingetaktet hat nach dem Feierabend-Lauf. Und seitdem schlaf ich subjektiv besser, also schneller einschlafen, weniger Aufwachen gegen halb vier. Jetzt weiß ich natürlich, dass das methodisch kompletter Mist ist als Selbstbeobachtung. Gleichzeitig hab ich angefangen schärfer zu schlafen und weniger Kaffee zu trinken, weil's gerade heiß ist - also mindestens zwei Confounds die ich nicht kontrolliere. Was mich interessiert: Gibt es überhaupt eine plausible Mechanismus-Hypothese dahinter? Ich hab kurz gegoogelt und bin über Stickstoffmonoxid gestolpert, das scheinbar auch vasodilatorisch wirkt und möglicherweise etwas mit Blutdruck-Regulation nachts zu tun hat. Aber die Quellen, die ich gefunden hab, waren entweder hinter Paywalls oder hatten so eine Handvoll Probanden dass ich da keinen verlässlichen Schluss draus ziehen würde. Mein Garmin trackt den Schlaf einigermaßen (HRV, REM-Phasen usw.), aber ob ich dem wirklich trauen soll ist eine andere Diskussion. Die letzten Tage zeigen jedenfalls bessere Werte, aber das könnte auch einfach sein weil ich die Woche körperlich ausgepowert war. Hat jemand hier systematischer drüber nachgedacht oder sogar gezielt den Einnahmezeitpunkt variiert? Ich mein nicht mit Supplement, sondern wirklich mit der normalen Knolle oder Saft aus dem Glas. Mich würde interessieren ob andere sowas beobachtet haben, und ob da irgendwo seriöse Literatur existiert die ich bisher übersehen hab.
Ich frag mich seit ein paar Tagen, ob ich hier einen Zusammenhang konstruiere der keiner ist. Kurze Vorgeschichte: Ich hab letzte Woche angefangen, die Rote Bete konsequenter abends zu essen statt mittags, weil's sich zeitlich besser eingetaktet hat nach dem Feierabend-Lauf. Und seitdem schlaf ich subjektiv besser, also schneller einschlafen, weniger Aufwachen gegen halb vier. Jetzt weiß ich natürlich, dass das methodisch kompletter Mist ist als Selbstbeobachtung. Gleichzeitig hab ich angefangen schärfer zu schlafen und weniger Kaffee zu trinken, weil's gerade heiß ist - also mindestens zwei Confounds die ich nicht kontrolliere. Was mich interessiert: Gibt es überhaupt eine plausible Mechanismus-Hypothese dahinter? Ich hab kurz gegoogelt und bin über Stickstoffmonoxid gestolpert, das scheinbar auch vasodilatorisch wirkt und möglicherweise etwas mit Blutdruck-Regulation nachts zu tun hat. Aber die Quellen, die ich gefunden hab, waren entweder hinter Paywalls oder hatten so eine Handvoll Probanden dass ich da keinen verlässlichen Schluss draus ziehen würde. Mein Garmin trackt den Schlaf einigermaßen (HRV, REM-Phasen usw.), aber ob ich dem wirklich trauen soll ist eine andere Diskussion. Die letzten Tage zeigen jedenfalls bessere Werte, aber das könnte auch einfach sein weil ich die Woche körperlich ausgepowert war. Hat jemand hier systematischer drüber nachgedacht oder sogar gezielt den Einnahmezeitpunkt variiert? Ich mein nicht mit Supplement, sondern wirklich mit der normalen Knolle oder Saft aus dem Glas. Mich würde interessieren ob andere sowas beobachtet haben, und ob da irgendwo seriöse Literatur existiert die ich bisher übersehen hab.