Rote-Bete-Saft vs. ganze Knolle – macht das für Ausdauer einen Unterschied?
Zitat von rennradrenate am Juli 17, 2026, 07:27 UhrKleines Update von mir, weil ich den Thread nach ein paar Tagen nochmal aufgemacht habe.
Zitat von jana_wGewohnheit mit nachträglich konstruiertem Rahmen
Ich hab das nicht vergessen, und ich glaube, ich muss das nochmal anders einordnen. Beim Fermentierungsansatz, den ich letzte Woche angesetzt hatte - der ist übrigens nichts geworden, zu warm auf der Fensterbank, zu wenig Kontrolle - aber beim Drüberdenken ist mir aufgegangen, dass "nachträglich konstruierter Rahmen" nicht automatisch Selbstbetrug ist. Manchmal kommt die Erklärung nach der Erfahrung, und das ist nicht weniger gültig. @markus_b82 - dein Gedanke mit der Bioverfügbarkeit durch mechanischen Zellaufschluss ist der erste in diesem Thread, der mich wirklich neu beschäftigt. Nicht als Bestätigung von irgendetwas, sondern weil ich das noch nie so gedacht hatte. Konkret gesagt: Wenn der Hobel mehr Zellen aufbricht als ein grober Schnitt, und wenn dabei tatsächlich mehr freigesetzt wird - dann wäre das ein Argument, das unabhängig von der Hitze-Frage funktioniert. Diese Trennung finde ich wichtig. Ich hab dazu keine Quelle. Aber ich werde das beim nächsten Mal wirklich vergleichen - einmal fein gehobelt, einmal in dicke Scheiben, beides roh, beide Male ohne Säure. Nicht als Experiment im strengen Sinne, aber als bewusste Beobachtung. Ich mach das Montag nach der Schule, da bin ich meistens früh genug daheim. Was mich dabei noch interessiert: Spielt die Knolle selbst eine Rolle, also Alter, Lagerdauer? Ich kaufe meistens frisch vom Wochenmarkt, aber ob das wirklich einen Unterschied macht im Vergleich zu einer Knolle die drei Wochen im Keller lag - das weiß ich nicht.
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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.
Kleines Update von mir, weil ich den Thread nach ein paar Tagen nochmal aufgemacht habe.
Zitat von jana_wGewohnheit mit nachträglich konstruiertem Rahmen
Ich hab das nicht vergessen, und ich glaube, ich muss das nochmal anders einordnen. Beim Fermentierungsansatz, den ich letzte Woche angesetzt hatte - der ist übrigens nichts geworden, zu warm auf der Fensterbank, zu wenig Kontrolle - aber beim Drüberdenken ist mir aufgegangen, dass "nachträglich konstruierter Rahmen" nicht automatisch Selbstbetrug ist. Manchmal kommt die Erklärung nach der Erfahrung, und das ist nicht weniger gültig. @markus_b82 - dein Gedanke mit der Bioverfügbarkeit durch mechanischen Zellaufschluss ist der erste in diesem Thread, der mich wirklich neu beschäftigt. Nicht als Bestätigung von irgendetwas, sondern weil ich das noch nie so gedacht hatte. Konkret gesagt: Wenn der Hobel mehr Zellen aufbricht als ein grober Schnitt, und wenn dabei tatsächlich mehr freigesetzt wird - dann wäre das ein Argument, das unabhängig von der Hitze-Frage funktioniert. Diese Trennung finde ich wichtig. Ich hab dazu keine Quelle. Aber ich werde das beim nächsten Mal wirklich vergleichen - einmal fein gehobelt, einmal in dicke Scheiben, beides roh, beide Male ohne Säure. Nicht als Experiment im strengen Sinne, aber als bewusste Beobachtung. Ich mach das Montag nach der Schule, da bin ich meistens früh genug daheim. Was mich dabei noch interessiert: Spielt die Knolle selbst eine Rolle, also Alter, Lagerdauer? Ich kaufe meistens frisch vom Wochenmarkt, aber ob das wirklich einen Unterschied macht im Vergleich zu einer Knolle die drei Wochen im Keller lag - das weiß ich nicht.
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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 17, 2026, 07:30 UhrZitat von markus_b82Bioverfügbarkeit durch mechanische Verarbeitung
das ist der Gedanke der mich grad am meisten beschäftigt, ehrlich gesagt. Nicht weil ich da ne Antwort hätte, sondern weil das die Nitrat-Diskussion komplett umgeht und trotzdem relevant bleibt. Ich hab das so noch nie gedacht. @rennradrenate die Lagerdauer-Frage finde ich aber genauso interessant. Ich kauf die Knollen meistens beim Aldi weil der Wochenmarkt bei mir selten passt mit den Schichten - und ich hab keine Ahnung wie lang die da schon liegen. Drei Wochen? Vier? Steht ja nirgendwo drauf. Wenn das wirklich einen Unterschied macht, dann ist das ein Faktor den die meisten hier komplett ignorieren, inklusive mir. Ich sag dir, das ist das Problem mit so Diskussionen. Man redet über Hobeltechnik und Sauerstoffkontakt aber keiner weiß wie alt die Knolle ist die er da verarbeitet. Das ist mir zu unkontrolliert um da irgendwelche Schlüsse draus zu ziehen. @markus_b82 du hast den Thread angefangen mit Nitrat-Kontrolle als Argument für Saft - aber wenn Bioverfügbarkeit durch Zellaufschluss variiert, dann ist der Saft ja auch nicht automatisch berechenbarer. Der ist halt konzentriert und standardisiert in der Dosis, aber was die Zellen vorher mit dem Inhalt gemacht haben bis der Saft abgefüllt wurde, das weiß auch keiner so genau. Kann ich so nicht unterschreiben dass Saft da automatisch die verlässlichere Variante ist.
Zitat von markus_b82Bioverfügbarkeit durch mechanische Verarbeitung
das ist der Gedanke der mich grad am meisten beschäftigt, ehrlich gesagt. Nicht weil ich da ne Antwort hätte, sondern weil das die Nitrat-Diskussion komplett umgeht und trotzdem relevant bleibt. Ich hab das so noch nie gedacht. @rennradrenate die Lagerdauer-Frage finde ich aber genauso interessant. Ich kauf die Knollen meistens beim Aldi weil der Wochenmarkt bei mir selten passt mit den Schichten - und ich hab keine Ahnung wie lang die da schon liegen. Drei Wochen? Vier? Steht ja nirgendwo drauf. Wenn das wirklich einen Unterschied macht, dann ist das ein Faktor den die meisten hier komplett ignorieren, inklusive mir. Ich sag dir, das ist das Problem mit so Diskussionen. Man redet über Hobeltechnik und Sauerstoffkontakt aber keiner weiß wie alt die Knolle ist die er da verarbeitet. Das ist mir zu unkontrolliert um da irgendwelche Schlüsse draus zu ziehen. @markus_b82 du hast den Thread angefangen mit Nitrat-Kontrolle als Argument für Saft - aber wenn Bioverfügbarkeit durch Zellaufschluss variiert, dann ist der Saft ja auch nicht automatisch berechenbarer. Der ist halt konzentriert und standardisiert in der Dosis, aber was die Zellen vorher mit dem Inhalt gemacht haben bis der Saft abgefüllt wurde, das weiß auch keiner so genau. Kann ich so nicht unterschreiben dass Saft da automatisch die verlässlichere Variante ist.