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Rote Bete, Magnesium, Protein - wer hat wirklich aufgehört und was passierte dann?

Mich beschäftigt gerade die Absetzen-Frage. Nicht theoretisch, sondern weil ich seit ein paar Wochen mein Magnesium weggelassen habe - erstmal versuchsweise, weil die Packung leer war und ich nicht sofort nachgekauft habe. Das war so ein "mal schauen" Moment. Ehrlich gesagt: Ich merke keinen Unterschied. Keine schlechteren Beine, keine Krämpfe, nichts. Und das wirft bei mir Fragen auf, die ich vorher so nicht hatte. Das Rote-Bete-Konzentrat nehme ich weiterhin vor langen Ausfahrten - da habe ich das Weglassen nicht ausprobiert, weil ich da subjektiv wirklich etwas spüre und das für mich kein reiner Apotheken-Supplement-Kontext ist. Aber beim Magnesium war ich offenbar schon länger überzeugt ohne Grundlage. Was mich interessiert: Hat hier jemand systematisch aufgehört - nicht nur ein Mittel, sondern alles auf einmal - und sich wirklich notiert, was sich verändert? Ich bin ja Lehrerin, ich kenne das mit Protokollen, aber bei mir selbst mache ich das scheinbar nicht konsequent. Das Problem ist doch: Man setzt etwas ab, und gleichzeitig schläft man zwei Nächte besser oder schlechter, die Ausfahrt war ungewöhnlich flach oder der Stresspegel gerade hoch. Wie soll man da irgendetwas herausrechnen ohne externe Kontrolle? Ich glaube, viele von uns haben gar keine wirkliche Ausgangslage, gegen die sie vergleichen könnten. Man fängt an, weil irgendwas "Sinn macht", und hört dann nie wirklich auf - oder wenn doch, dann nicht methodisch genug um was zu lernen. Das nervt mich an mir selbst gerade ein bisschen.

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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.