Rote Bete fermentiert – hat das jemand schon ernsthaft ausprobiert?
Zitat von rennradhorst am Juli 9, 2026, 21:55 Uhr@derbär der Sauerteig-Vergleich ist eigentlich ganz gut, aber da steckt für mich noch was drin was du net ganz zu Ende gedacht hast. Beim Brot weiß ich wenigstens wie's schmeckt wenn's fertig ist - ich kenn das Ziel. @rennradrenate weiß das bei ihrem Ansatz auf der Fensterbank halt noch net. Und das ist für mich der eigentliche Unterschied: Bäcker die Sauerteig machen haben meistens hundert Brote hinter sich, die wissen was "Charakter" ist und was "schiefgelaufen". Wer zum ersten Mal fermentiert, hat keinen Vergleichspunkt. Das macht mich dann doch etwas skeptisch ob das Fensterbank-Projekt für jemanden ohne Erfahrung wirklich was bringt - net weil's falsch ist, sondern weil man gar net einschätzen kann was man da hat. Ich würde zumindest sagen: erstes Glas einfach mal so essen, ohne irgendwelche Erwartungen ans Training. Wenn's gut schmeckt und man mag's - weiter. Wenn man nach zwei Wochen merkt dass man überhaupt keinen Unterschied spürt, dann halt wieder lassen.
Zitat von derbärob fermentiert "konsistent wirkt" einfach die falsche Frage
da stimm ich zu, aber die Frage die mich jetzt grad mehr beschäftigt ist eine andere: ob @rennradrenate überhaupt noch das Nitrat drin hat das sie vom Konzentrat gewohnt ist - oder ob sie da nach vier Tagen Fermentation was komplett anderes in der Schüssel hat. Das weiß sie halt net und ich auch net.
@derbär der Sauerteig-Vergleich ist eigentlich ganz gut, aber da steckt für mich noch was drin was du net ganz zu Ende gedacht hast. Beim Brot weiß ich wenigstens wie's schmeckt wenn's fertig ist - ich kenn das Ziel. @rennradrenate weiß das bei ihrem Ansatz auf der Fensterbank halt noch net. Und das ist für mich der eigentliche Unterschied: Bäcker die Sauerteig machen haben meistens hundert Brote hinter sich, die wissen was "Charakter" ist und was "schiefgelaufen". Wer zum ersten Mal fermentiert, hat keinen Vergleichspunkt. Das macht mich dann doch etwas skeptisch ob das Fensterbank-Projekt für jemanden ohne Erfahrung wirklich was bringt - net weil's falsch ist, sondern weil man gar net einschätzen kann was man da hat. Ich würde zumindest sagen: erstes Glas einfach mal so essen, ohne irgendwelche Erwartungen ans Training. Wenn's gut schmeckt und man mag's - weiter. Wenn man nach zwei Wochen merkt dass man überhaupt keinen Unterschied spürt, dann halt wieder lassen.
Zitat von derbärob fermentiert "konsistent wirkt" einfach die falsche Frage
da stimm ich zu, aber die Frage die mich jetzt grad mehr beschäftigt ist eine andere: ob @rennradrenate überhaupt noch das Nitrat drin hat das sie vom Konzentrat gewohnt ist - oder ob sie da nach vier Tagen Fermentation was komplett anderes in der Schüssel hat. Das weiß sie halt net und ich auch net.
Zitat von derbär am Juli 9, 2026, 22:15 Uhr@rennradhorst der Punkt mit "sie weiß halt nicht was sie in der Schüssel hat" - genau das ist es, ne. Aber ich überleg grad ob das wirklich das Problem ist das du draus machst. Ich mein - wenn jemand zum ersten Mal einen langen Ausritt macht, weiß der auch nicht wie viel er essen soll, wann er nachladen muss, ob er jetzt hungrig ist oder nur müde. Das kommt mit der Zeit. Irgendwann kennst du dich. Warum sollte das bei Fermentation anders sein. Das erste Glas ist halt das erste Glas, kein Leistungsprodukt, einfach mal gucken.
Zitat von rennradhorstob @rennradrenate überhaupt noch das Nitrat drin hat
das frag ich mich auch - aber andersrum. Wenn das Nitrat durch Fermentation teilweise umgewandelt wird, was sie dann isst ist vielleicht gar kein Ersatz fürs Konzentrat sondern was eigenes. Und dann ist die Frage falsch gestellt ob es "genauso wirkt" wie das Konzentrat. Das sind dann halt zwei verschiedene Sachen. Wie wenn ich vor der Tour einen Espresso trinke oder ein Gel esse - beides bringt was, aber ich vergleich das auch nicht. Was mich dabei beschäftigt: @rennradrenate hat mit Konzentrat gute Erfahrungen gemacht - warum nicht einfach dabei bleiben und das Fermentierte als Ergänzung im Alltag essen, ohne Erwartung ans Training. Muss ja nicht alles Leistungsoptimierung sein.
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Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.
@rennradhorst der Punkt mit "sie weiß halt nicht was sie in der Schüssel hat" - genau das ist es, ne. Aber ich überleg grad ob das wirklich das Problem ist das du draus machst. Ich mein - wenn jemand zum ersten Mal einen langen Ausritt macht, weiß der auch nicht wie viel er essen soll, wann er nachladen muss, ob er jetzt hungrig ist oder nur müde. Das kommt mit der Zeit. Irgendwann kennst du dich. Warum sollte das bei Fermentation anders sein. Das erste Glas ist halt das erste Glas, kein Leistungsprodukt, einfach mal gucken.
Zitat von rennradhorstob @rennradrenate überhaupt noch das Nitrat drin hat
das frag ich mich auch - aber andersrum. Wenn das Nitrat durch Fermentation teilweise umgewandelt wird, was sie dann isst ist vielleicht gar kein Ersatz fürs Konzentrat sondern was eigenes. Und dann ist die Frage falsch gestellt ob es "genauso wirkt" wie das Konzentrat. Das sind dann halt zwei verschiedene Sachen. Wie wenn ich vor der Tour einen Espresso trinke oder ein Gel esse - beides bringt was, aber ich vergleich das auch nicht. Was mich dabei beschäftigt: @rennradrenate hat mit Konzentrat gute Erfahrungen gemacht - warum nicht einfach dabei bleiben und das Fermentierte als Ergänzung im Alltag essen, ohne Erwartung ans Training. Muss ja nicht alles Leistungsoptimierung sein.
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Zitat von rennradhorst am Juli 9, 2026, 22:39 UhrZitat von markus_hh88der Kanal existiert, er wird nur nicht genutzt
das geht mir jetzt wieder durch den Kopf weil @derbär da was sagt was mich net ganz loslässt. Der Vergleich mit dem Espresso vs. Gel vor der Tour - ja, stimmt, beide bringen was, aber ich kauf mir doch auch net beides gleichzeitig und überleg dann welches was tut. Irgendwann hat man halt Prioritäten. was mich bei @rennradrenate eigentlich beschäftigt und was hier noch keiner direkt angesprochen hat: sie hat mit Konzentrat gute Erfahrungen gemacht - okay. Aber jetzt kommt das Fermentierte als Projekt dazu, ohne Vergleichsbasis, ohne zu wissen was drin ist. Das ist net schlimm. Aber dann sitzt du nach vier Wochen da und weißt net ob das Körpergefühl vom Fermentieren kommt, vom Konzentrat das du weiterhin nimmst, oder einfach davon dass die Sommerhitze grad nachlässt und du generell leichter die Beine kriegst. Das ist kein Vorwurf - das ist halt mein Problem mit dem ganzen Selbstversuch ohne Pause. Ich hab das selbst so gemacht damals als ich mit Roter Bete angefangen hab, alles auf einmal, und hinterher wusste ich gar nix. wenn ich net grad nach einem langen Arbeitstag hier schreiben würde, hätte ich vielleicht einen nettere Formulierung - aber ich glaub @rennradrenate täte gut daran das Konzentrat für zwei Wochen wegzulassen wenn sie das Fermentierte testet. Sonst ist das alles Rauschen.
Zitat von markus_hh88der Kanal existiert, er wird nur nicht genutzt
das geht mir jetzt wieder durch den Kopf weil @derbär da was sagt was mich net ganz loslässt. Der Vergleich mit dem Espresso vs. Gel vor der Tour - ja, stimmt, beide bringen was, aber ich kauf mir doch auch net beides gleichzeitig und überleg dann welches was tut. Irgendwann hat man halt Prioritäten. was mich bei @rennradrenate eigentlich beschäftigt und was hier noch keiner direkt angesprochen hat: sie hat mit Konzentrat gute Erfahrungen gemacht - okay. Aber jetzt kommt das Fermentierte als Projekt dazu, ohne Vergleichsbasis, ohne zu wissen was drin ist. Das ist net schlimm. Aber dann sitzt du nach vier Wochen da und weißt net ob das Körpergefühl vom Fermentieren kommt, vom Konzentrat das du weiterhin nimmst, oder einfach davon dass die Sommerhitze grad nachlässt und du generell leichter die Beine kriegst. Das ist kein Vorwurf - das ist halt mein Problem mit dem ganzen Selbstversuch ohne Pause. Ich hab das selbst so gemacht damals als ich mit Roter Bete angefangen hab, alles auf einmal, und hinterher wusste ich gar nix. wenn ich net grad nach einem langen Arbeitstag hier schreiben würde, hätte ich vielleicht einen nettere Formulierung - aber ich glaub @rennradrenate täte gut daran das Konzentrat für zwei Wochen wegzulassen wenn sie das Fermentierte testet. Sonst ist das alles Rauschen.
Zitat von derbär am Juli 9, 2026, 23:05 Uhr@rennradhorst der Punkt mit "alles Rauschen" stimmt - aber ich überleg grad ob das nicht für fast jeden Selbstversuch gilt den man so macht. Ich hab letztes Jahr mal zwei Wochen lang Koffein komplett weggelassen vor den Touren weil ich wissen wollte ob das Konzentrat alleine was tut. Ergebnis: keine Ahnung. Beine mal gut mal net, Wetter war unterschiedlich, Schlaf war unterschiedlich.
Zitat von rennradhorsttäte gut daran das Konzentrat für zwei Wochen wegzulassen
Das klingt vernünftig aber ich frag mich ob @rennradrenate das überhaupt will. Die hat ja nicht geschrieben "ich will das Konzentrat ersetzen" - die ist einfach neugierig auf was neues. Das sind zwei verschiedene Ausgangssituationen. Was mich dabei gerade anders beschäftigt als alles vorher hier im Thread: wenn sie das Konzentrat weglässt für den Vergleich, testet sie dann noch ob fermentiert für sie als Sportlerin taugt - oder testet sie ob sie ohne Konzentrat schlechter fährt. Das ist dann eigentlich kein Test vom Fermentierten mehr. Ich weiß auch net wie ich das lösen würd ehrlich gesagt. Vielleicht ist das einfach so mit allem was man selbst ausprobiert - du kannst nie nur eine Variable ändern weil du selbst die größte Variable bist.
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@rennradhorst der Punkt mit "alles Rauschen" stimmt - aber ich überleg grad ob das nicht für fast jeden Selbstversuch gilt den man so macht. Ich hab letztes Jahr mal zwei Wochen lang Koffein komplett weggelassen vor den Touren weil ich wissen wollte ob das Konzentrat alleine was tut. Ergebnis: keine Ahnung. Beine mal gut mal net, Wetter war unterschiedlich, Schlaf war unterschiedlich.
Zitat von rennradhorsttäte gut daran das Konzentrat für zwei Wochen wegzulassen
Das klingt vernünftig aber ich frag mich ob @rennradrenate das überhaupt will. Die hat ja nicht geschrieben "ich will das Konzentrat ersetzen" - die ist einfach neugierig auf was neues. Das sind zwei verschiedene Ausgangssituationen. Was mich dabei gerade anders beschäftigt als alles vorher hier im Thread: wenn sie das Konzentrat weglässt für den Vergleich, testet sie dann noch ob fermentiert für sie als Sportlerin taugt - oder testet sie ob sie ohne Konzentrat schlechter fährt. Das ist dann eigentlich kein Test vom Fermentierten mehr. Ich weiß auch net wie ich das lösen würd ehrlich gesagt. Vielleicht ist das einfach so mit allem was man selbst ausprobiert - du kannst nie nur eine Variable ändern weil du selbst die größte Variable bist.
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Zitat von rennradhorst am Juli 11, 2026, 11:10 UhrZitat von derbärdu kannst nie nur eine Variable ändern weil du selbst die größte Variable bist
ja, das stimmt halt. Aber ich glaub das ist net nur ein Problem vom Selbstversuch - das ist eigentlich das Problem mit fast jeder Leistungsveränderung die man im Hobbybereich wahrnimmt. Ich merk das bei mir selbst gerade in der Saison: ich schlaf seit drei Wochen eine Stunde länger weil die Großbaustelle bei uns fertig ist und der Lärm weg ist. Und meine Beine fühlen sich besser an. Ist das die Rote Bete? Der Schlaf? Das Wetter? Keine Ahnung. Was mich bei @rennradrenate jetzt wirklich beschäftigt und was noch niemand angesprochen hat: sie schreibt dass ihr Ansatz seit vier Tagen blubbert. Vier Tage ist halt sehr wenig. Die meisten Sachen die ich dazu gelesen hab sagen eher 7-14 Tage bis das wirklich durch ist - und dabei macht die Temperatur auf der Fensterbank einen Riesenunterschied. Im Sommer bei 25 Grad läuft das viel schneller als im Oktober. Das heißt selbst wenn sie alles richtig macht, hat sie nach vier Tagen vielleicht noch halbfertiges Zeug. Das macht den Vergleich zu nix wirklich. Ich würd mal sagen: einfach noch eine Woche warten, dann probieren - und net beim ersten Schluck analysieren ob die Beine am Samstag besser waren.
Zitat von derbärdu kannst nie nur eine Variable ändern weil du selbst die größte Variable bist
ja, das stimmt halt. Aber ich glaub das ist net nur ein Problem vom Selbstversuch - das ist eigentlich das Problem mit fast jeder Leistungsveränderung die man im Hobbybereich wahrnimmt. Ich merk das bei mir selbst gerade in der Saison: ich schlaf seit drei Wochen eine Stunde länger weil die Großbaustelle bei uns fertig ist und der Lärm weg ist. Und meine Beine fühlen sich besser an. Ist das die Rote Bete? Der Schlaf? Das Wetter? Keine Ahnung. Was mich bei @rennradrenate jetzt wirklich beschäftigt und was noch niemand angesprochen hat: sie schreibt dass ihr Ansatz seit vier Tagen blubbert. Vier Tage ist halt sehr wenig. Die meisten Sachen die ich dazu gelesen hab sagen eher 7-14 Tage bis das wirklich durch ist - und dabei macht die Temperatur auf der Fensterbank einen Riesenunterschied. Im Sommer bei 25 Grad läuft das viel schneller als im Oktober. Das heißt selbst wenn sie alles richtig macht, hat sie nach vier Tagen vielleicht noch halbfertiges Zeug. Das macht den Vergleich zu nix wirklich. Ich würd mal sagen: einfach noch eine Woche warten, dann probieren - und net beim ersten Schluck analysieren ob die Beine am Samstag besser waren.
Zitat von markus_b82 am Juli 11, 2026, 11:40 UhrZitat von rennradhorstVier Tage ist halt sehr wenig
Das stimmt, und ich würde noch einen Schritt weitergehen: Der Zeitpunkt der Verkostung ist nicht nur für den Geschmack relevant, sondern möglicherweise auch für den Nitratgehalt, falls der überhaupt noch messbar anders ist als roh. Was mich dabei konkret interessiert - und das wurde hier noch nicht erwähnt - ist die Frage der pH-Entwicklung. Bei der Milchsäurefermentation fällt der pH relativ schnell, und verschiedene enzymatische Prozesse in der Knolle laufen bei unterschiedlichen pH-Werten verschieden ab. Ob das relevant ist für das was am Ende im Glas ist: keine Ahnung, ich hab dazu gerade nichts Belastbares zur Hand. Was ich @rennradrenate aber praktisch empfehlen würde, falls sie das liest: Wenn sie einen pH-Teststreifen hat (Aquariumzubehör, kostet nichts), kann sie zumindest grob prüfen ob die Fermentation überhaupt läuft. Unter 4,5 ist man meistens im sicheren Bereich, das ist kein Qualitätsmerkmal aber zumindest ein Sicherheitssignal. Das ist kein Ersatz für Erfahrung, aber ein kleines Datenpunkt mehr als "riecht gut und blubbert". @rennradhorst der Temperaturpunkt ist übrigens gut. Ich hab im Frühjahr mal Kimchi angesetzt (komplett anderes Gemüse, ich weiß), und der Unterschied zwischen 18 und 24 Grad im Keller vs. Küche war im Ergebnis deutlich spürbar. Nicht schlecht, nur anders.
Zitat von rennradhorstVier Tage ist halt sehr wenig
Das stimmt, und ich würde noch einen Schritt weitergehen: Der Zeitpunkt der Verkostung ist nicht nur für den Geschmack relevant, sondern möglicherweise auch für den Nitratgehalt, falls der überhaupt noch messbar anders ist als roh. Was mich dabei konkret interessiert - und das wurde hier noch nicht erwähnt - ist die Frage der pH-Entwicklung. Bei der Milchsäurefermentation fällt der pH relativ schnell, und verschiedene enzymatische Prozesse in der Knolle laufen bei unterschiedlichen pH-Werten verschieden ab. Ob das relevant ist für das was am Ende im Glas ist: keine Ahnung, ich hab dazu gerade nichts Belastbares zur Hand. Was ich @rennradrenate aber praktisch empfehlen würde, falls sie das liest: Wenn sie einen pH-Teststreifen hat (Aquariumzubehör, kostet nichts), kann sie zumindest grob prüfen ob die Fermentation überhaupt läuft. Unter 4,5 ist man meistens im sicheren Bereich, das ist kein Qualitätsmerkmal aber zumindest ein Sicherheitssignal. Das ist kein Ersatz für Erfahrung, aber ein kleines Datenpunkt mehr als "riecht gut und blubbert". @rennradhorst der Temperaturpunkt ist übrigens gut. Ich hab im Frühjahr mal Kimchi angesetzt (komplett anderes Gemüse, ich weiß), und der Unterschied zwischen 18 und 24 Grad im Keller vs. Küche war im Ergebnis deutlich spürbar. Nicht schlecht, nur anders.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 11, 2026, 14:13 Uhr@markus_b82 der pH-Streifen-Tipp ist ehrlich gesagt das Praktischste was in diesem ganzen Thread stand. Alles andere hier ist interessant aber am Ende sitzt @rennradrenate mit ihrem Glas da und weiß immer noch nicht ob sie das essen kann oder nicht.
Zitat von markus_b82Wenn sie einen pH-Teststreifen hat
Das ist genau die Art von Hinweis die ich mir auch gewünscht hätte als ich das erste Mal mit Roter Bete rumexperimentiert hab. Ich hab damals einfach dran gerochen und gedacht - riecht ok, wird schon. Nicht optimal. Was mich bei dem ganzen Thread aber zunehmend beschäftigt: alle reden über Nitrat, Bioverfügbarkeit, orale Bakterienflora - und ich sag nicht dass das unsinnig ist. Aber @rennradrenate hat ursprünglich gefragt ob das am Ende anders schmeckt als das Supermarkt-Eingelgte. Diese Frage hat eigentlich kaum jemand beantwortet. Ich kann das aus eigener Erfahrung sagen, weil ich fermentierte Rote Bete mal auf einem Bauernmarkt in Hattingen mitgenommen hab vor etwa zwei Jahren. Der Unterschied zum Glas-Zeug ist real. Weniger süß, keine Essigschwere, irgendwie - runder? Klingt komisch aber so war das. Ob das Konzentrat ersetzen kann, keine Ahnung. Das war für mich auch nie die Frage - ich hab das einfach so gegessen. Betanio PLUS nehm ich weiterhin vor langen Ausfahrten weil mir der Preis wehtut aber es funktioniert. Das Fermentierte würde ich daneben stellen, nicht anstatt.
@markus_b82 der pH-Streifen-Tipp ist ehrlich gesagt das Praktischste was in diesem ganzen Thread stand. Alles andere hier ist interessant aber am Ende sitzt @rennradrenate mit ihrem Glas da und weiß immer noch nicht ob sie das essen kann oder nicht.
Zitat von markus_b82Wenn sie einen pH-Teststreifen hat
Das ist genau die Art von Hinweis die ich mir auch gewünscht hätte als ich das erste Mal mit Roter Bete rumexperimentiert hab. Ich hab damals einfach dran gerochen und gedacht - riecht ok, wird schon. Nicht optimal. Was mich bei dem ganzen Thread aber zunehmend beschäftigt: alle reden über Nitrat, Bioverfügbarkeit, orale Bakterienflora - und ich sag nicht dass das unsinnig ist. Aber @rennradrenate hat ursprünglich gefragt ob das am Ende anders schmeckt als das Supermarkt-Eingelgte. Diese Frage hat eigentlich kaum jemand beantwortet. Ich kann das aus eigener Erfahrung sagen, weil ich fermentierte Rote Bete mal auf einem Bauernmarkt in Hattingen mitgenommen hab vor etwa zwei Jahren. Der Unterschied zum Glas-Zeug ist real. Weniger süß, keine Essigschwere, irgendwie - runder? Klingt komisch aber so war das. Ob das Konzentrat ersetzen kann, keine Ahnung. Das war für mich auch nie die Frage - ich hab das einfach so gegessen. Betanio PLUS nehm ich weiterhin vor langen Ausfahrten weil mir der Preis wehtut aber es funktioniert. Das Fermentierte würde ich daneben stellen, nicht anstatt.