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Rote Bete fermentiert – hat das jemand schon ernsthaft ausprobiert?

Ich bin gerade dabei, das erste Mal selbst Rote Bete zu fermentieren, und merke, dass ich da wirklich wenig Ahnung habe. Der Ansatz steht seit vier Tagen auf der Fensterbank, riecht gut, blubbert ein bisschen - aber ob ich das richtig mache, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Was mich dazu gebracht hat: Ich habe letztens in einem Beitrag über Darmgesundheit gelesen, dass fermentierte Rote Bete andere Effekte haben soll als gekochte oder roh - weniger Nitrat, dafür mehr Probiotika. Das war auf einer Seite eines Ernährungsmediziners, nicht irgendein Insta-Account, aber belastbar ist das für mich trotzdem noch nicht. Ich finde dazu kaum persönliche Erfahrungsberichte, nur Rezepte. Was mich konkret interessiert: Schmeckt das am Ende wirklich anders als das klassisch eingelegte Zeug aus dem Glas, das man im Supermarkt bekommt? Ich kenne das Eingelegte aus meiner Kindheit, das war säuerlich-süßlich und irgendwie immer ein bisschen schleimig. Fermentiert soll ja eine andere Art von Säure sein, Milchsäure statt Essigsäure. Ob man das auch so deutlich schmeckt? Und dann noch die Frage, die mich eigentlich am meisten beschäftigt: Hat jemand den Vergleich gemacht - nicht theoretisch, sondern wirklich über mehrere Wochen - ob sich das Körpergefühl beim Sport verändert, wenn man fermentierte statt roher oder gekochter Rote Bete nimmt? Ich weiß, das ist kaum kontrollierbar, aber ich finde subjektive Beobachtungen trotzdem aussagekräftig, wenn man sie ehrlich beschreibt. Ich bin Rennradfahrerin und habe mit Rote-Bete-Konzentrat vor langen Ausfahrten gute Erfahrungen gemacht. Ob fermentiert da etwas anderes bewirkt oder ob das schlicht nicht vergleichbar ist - keine Ahnung. Vielleicht bin ich da gerade auf einem Nebengleis.

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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.