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Rote Bete roh vs. gekocht vs. Konzentrat – merkt ihr einen Unterschied?

Ich frage mich das schon eine Weile, und ein konkreter Anlass hat das heute wieder hochgespült. Ich habe am Wochenende zum ersten Mal seit längerem wieder frisch gekochte Rote Bete gegessen - nicht als Konzentrat, nicht geraspelt, sondern ganz klassisch gegart, lauwarm mit etwas Meerrettich. Und ich hatte danach subjektiv ein anderes Körpergefühl als nach dem Konzentrat. Ruhiger irgendwie, nicht so ein schneller "Schub", wenn man das überhaupt so nennen kann. Jetzt frage ich mich, ob das an der Zubereitungsform liegt oder ob ich das einfach hineininterpretiere, weil ich weiß was ich gegessen habe. Das Konzentrat nehme ich vor langen Ausfahrten, da ist das Ziel ein anderes - schnell verfügbar, dosierbar, kein großes Kochen. Aber für den Alltag und vor allem für den Blutdruck, den mein Arzt im Blick behält, frage ich mich ob die Form überhaupt eine Rolle spielt. Meine Hausärztin hat dazu ehrlich gesagt keine klare Meinung geäußert, nur gesagt "Gemüse ist gut, Salz weniger". Was ich bisher gemerkt habe: Roh geraspelt schmeckt deutlich erdiger und intensiver als gegart. Das Konzentrat schmeckt nach gar nichts, was ich als Vorteil sehe wenn ich es morgens nüchtern nehme. Aber ob die Nitrat-Verfügbarkeit sich wirklich unterscheidet, das weiß ich nicht. Ich hab dazu letztens etwas gelesen, aber die Quelle war nicht gerade vertrauenswürdig - ein Blogger, kein Paper. Hat jemand hier konkret damit experimentiert, also bewusst über Wochen verschiedene Formen ausprobiert und auf sein Körpergefühl geachtet? Mich interessiert vor allem ob jemand beim Blutdruck einen Unterschied bemerkt hat, nicht nur bei Ausdauerleistung.

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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.