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Rote Bete roh reiben – lohnt sich der Aufwand wirklich?

Ich hab das jetzt zweimal gemacht und bin noch nicht sicher ob ich das regelmäßig durchziehe. Frische Rote Bete roh, auf der Küchenreibe. Meine Arbeitsplatte sieht danach aus wie ein Tatortfoto, das ist erstmal das größte Problem. Handschuhe vergessen, Finger auch rot, Frau hat kurz geschaut und ist wortlos wieder rausgegangen. Kenn ich. Geschmacklich ist es anders als die vorgekochte Variante, das muss ich sagen. Erdiger, ein bisschen schärfer fast, so ein leichtes Kratzen. Ich hab das mit Apfel und etwas Essig gemischt, weil ich irgendwo gelesen hatte dass das die Bitternoten abbaut. Hat funktioniert war eigentlich essbar. Mein Jüngerer war nicht mal in der Küche, der hat das gar nicht erst versucht. Aber zur Frage die mich gerade beschäftigt: Macht es tatsächlich einen Unterschied ob ich das roh esse statt gekocht, für die Ausdauer beim Radfahren? Ich mein, ich höre immer wieder dass beim Kochen was verloren geht - Nitrat oder was auch immer es ist das da wirken soll. Ich hab das nicht nachgemessen, ich kann nur sagen dass meine Beine sich nach der morgendlichen Runde gefühlt unterschiedlich anfühlen je nachdem was ich vorher gegessen hab. Ob das an der Zubereitungsform liegt oder einfach daran ob ich genug geschlafen hab - keine Ahnung. Was ich auch nicht kapiere: warum gibt es dazu keine klare Aussage? Ich kauf seit Wochen teures Zeug in Kapselform und überlege die ganze Zeit ob ich nicht einfach mehr frische Rote Bete essen soll statt das Geld rauszuwerfen. Hat hier jemand das konkret verglichen, also wirklich über mehrere Wochen, nicht einmal und dann ein Fazit gezogen?