Rote Bete roh reiben – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Zitat von rote_socke_83 am Juli 11, 2026, 16:06 UhrIch hab das jetzt zweimal gemacht und bin noch nicht sicher ob ich das regelmäßig durchziehe. Frische Rote Bete roh, auf der Küchenreibe. Meine Arbeitsplatte sieht danach aus wie ein Tatortfoto, das ist erstmal das größte Problem. Handschuhe vergessen, Finger auch rot, Frau hat kurz geschaut und ist wortlos wieder rausgegangen. Kenn ich. Geschmacklich ist es anders als die vorgekochte Variante, das muss ich sagen. Erdiger, ein bisschen schärfer fast, so ein leichtes Kratzen. Ich hab das mit Apfel und etwas Essig gemischt, weil ich irgendwo gelesen hatte dass das die Bitternoten abbaut. Hat funktioniert war eigentlich essbar. Mein Jüngerer war nicht mal in der Küche, der hat das gar nicht erst versucht. Aber zur Frage die mich gerade beschäftigt: Macht es tatsächlich einen Unterschied ob ich das roh esse statt gekocht, für die Ausdauer beim Radfahren? Ich mein, ich höre immer wieder dass beim Kochen was verloren geht - Nitrat oder was auch immer es ist das da wirken soll. Ich hab das nicht nachgemessen, ich kann nur sagen dass meine Beine sich nach der morgendlichen Runde gefühlt unterschiedlich anfühlen je nachdem was ich vorher gegessen hab. Ob das an der Zubereitungsform liegt oder einfach daran ob ich genug geschlafen hab - keine Ahnung. Was ich auch nicht kapiere: warum gibt es dazu keine klare Aussage? Ich kauf seit Wochen teures Zeug in Kapselform und überlege die ganze Zeit ob ich nicht einfach mehr frische Rote Bete essen soll statt das Geld rauszuwerfen. Hat hier jemand das konkret verglichen, also wirklich über mehrere Wochen, nicht einmal und dann ein Fazit gezogen?
Ich hab das jetzt zweimal gemacht und bin noch nicht sicher ob ich das regelmäßig durchziehe. Frische Rote Bete roh, auf der Küchenreibe. Meine Arbeitsplatte sieht danach aus wie ein Tatortfoto, das ist erstmal das größte Problem. Handschuhe vergessen, Finger auch rot, Frau hat kurz geschaut und ist wortlos wieder rausgegangen. Kenn ich. Geschmacklich ist es anders als die vorgekochte Variante, das muss ich sagen. Erdiger, ein bisschen schärfer fast, so ein leichtes Kratzen. Ich hab das mit Apfel und etwas Essig gemischt, weil ich irgendwo gelesen hatte dass das die Bitternoten abbaut. Hat funktioniert war eigentlich essbar. Mein Jüngerer war nicht mal in der Küche, der hat das gar nicht erst versucht. Aber zur Frage die mich gerade beschäftigt: Macht es tatsächlich einen Unterschied ob ich das roh esse statt gekocht, für die Ausdauer beim Radfahren? Ich mein, ich höre immer wieder dass beim Kochen was verloren geht - Nitrat oder was auch immer es ist das da wirken soll. Ich hab das nicht nachgemessen, ich kann nur sagen dass meine Beine sich nach der morgendlichen Runde gefühlt unterschiedlich anfühlen je nachdem was ich vorher gegessen hab. Ob das an der Zubereitungsform liegt oder einfach daran ob ich genug geschlafen hab - keine Ahnung. Was ich auch nicht kapiere: warum gibt es dazu keine klare Aussage? Ich kauf seit Wochen teures Zeug in Kapselform und überlege die ganze Zeit ob ich nicht einfach mehr frische Rote Bete essen soll statt das Geld rauszuwerfen. Hat hier jemand das konkret verglichen, also wirklich über mehrere Wochen, nicht einmal und dann ein Fazit gezogen?
Zitat von markus_b82 am Juli 18, 2026, 09:04 Uhr@rote_socke_83 ich bin nach einer Woche kurz rausgefallen aus dem Thread, aber deine Ausgangsfrage beschäftigt mich noch.
Zitat von rote_socke_83Macht es tatsächlich einen Unterschied ob ich das roh esse statt gekocht
Die ehrliche Antwort, die ich geben kann: Nitrat selbst ist hitzestabil, das geht beim Kochen nicht verloren. Was verloren geht, ist tatsächlich eher was anderes - Vitamin C zum Beispiel, und bestimmte Enzyme. Aber für den Nitrat-Effekt, also das worum es dir beim Radfahren geht, sollte die Zubereitungsform weniger relevant sein als die Menge und der Zeitpunkt. Das hab ich letztens nochmal in einem Übersichtsartikel von Jonvik et al. (2016, International Journal of Sport Nutrition) nachgelesen, der sich genau damit beschäftigt hat. Was mich an deinem Post mehr beschäftigt: die Kapsel-Frage. Ich hab Betanio PLUS selbst getestet, mehrere Wochen, und kann zumindest sagen dass die Bioverfügbarkeit bei konzentrierten Extrakten nicht automatisch besser ist als bei frischer Rote Bete - das hängt von der Nitratmenge im Produkt ab, und die ist bei Kapseln oft gar nicht so klar deklariert wie man denkt. Hast du da auf dem Etikett eine konkrete mg-Angabe für Nitrat? Frische Rote Bete ist da eigentlich transparenter, auch wenns die Arbeitsplatte ruiniert. Meine Küche sieht nach solchen Aktionen auch immer aus als hätte ich ein Projekt komplett zum Absturz gebracht.
@rote_socke_83 ich bin nach einer Woche kurz rausgefallen aus dem Thread, aber deine Ausgangsfrage beschäftigt mich noch.
Zitat von rote_socke_83Macht es tatsächlich einen Unterschied ob ich das roh esse statt gekocht
Die ehrliche Antwort, die ich geben kann: Nitrat selbst ist hitzestabil, das geht beim Kochen nicht verloren. Was verloren geht, ist tatsächlich eher was anderes - Vitamin C zum Beispiel, und bestimmte Enzyme. Aber für den Nitrat-Effekt, also das worum es dir beim Radfahren geht, sollte die Zubereitungsform weniger relevant sein als die Menge und der Zeitpunkt. Das hab ich letztens nochmal in einem Übersichtsartikel von Jonvik et al. (2016, International Journal of Sport Nutrition) nachgelesen, der sich genau damit beschäftigt hat. Was mich an deinem Post mehr beschäftigt: die Kapsel-Frage. Ich hab Betanio PLUS selbst getestet, mehrere Wochen, und kann zumindest sagen dass die Bioverfügbarkeit bei konzentrierten Extrakten nicht automatisch besser ist als bei frischer Rote Bete - das hängt von der Nitratmenge im Produkt ab, und die ist bei Kapseln oft gar nicht so klar deklariert wie man denkt. Hast du da auf dem Etikett eine konkrete mg-Angabe für Nitrat? Frische Rote Bete ist da eigentlich transparenter, auch wenns die Arbeitsplatte ruiniert. Meine Küche sieht nach solchen Aktionen auch immer aus als hätte ich ein Projekt komplett zum Absturz gebracht.